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Montag, 21. September 2026

Rezension: `Das Haus Faber Castell` von Elke Becker

 

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Gemütlicher Schmöker!












Stein bei Nürnberg, 1847. Ottilie ist überglücklich, als sie ihren Traummann Lothar Faber heiratet. Während Lothar die Geschicke der Firma lenkt, widmet sich Ottilie ihrer Leidenschaft, der Malerei. Doch sie interessiert sich ebenso für die Belange des Unternehmens und steht ihrem Mann oft beratend zur Seite.

Das wiederum missfällt ihrer Schwägerin Käthe zutiefst. Sie neidet Ottilie das große Haus, die prachtvolle Hochzeit und vor allem die Tatsache, dass Lothar seine Frau als gleichwertige Partnerin behandelt. Ihr einziger Triumph ist es, früher Mutter zu werden als Ottilie.

Durch die Hebamme Elise, mit der sich eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt, erfährt Ottilie von den miserablen Lebensbedingungen der Fabrikarbeiter, die in Baracken hausen und unter erschütternden Umständen leben. Ottilie beschließt zu handeln und schlägt Werkswohnungen, eine Kinderbetreuung und soziale Unterstützung vor, um das Leben der Arbeiter zu verbessern.

Elke Becker schildert den Alltag der Familie Faber, den Aufstieg des Unternehmens, die Expansion nach England und Amerika äußerst spannend. Die täglichen Sorgen, Ottilies Fehlgeburten, Käthes Kampf um Anerkennung und die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren lassen keinen Moment Langeweile aufkommen.

`Das Haus Faber Castell` ist ein packender Roman, der die persönlichen Schicksale vor dem Hintergrund der historischen Fakten eindrucksvoll verbindet. Man legt das Buch mit dem Gefühl aus der Hand, dass es über diese Familie noch viel zu erzählen gäbe. 

Vielleicht überrascht uns die Autorin doch noch mit einer Fortsetzung.





Freitag, 27. Februar 2026

Rezension: `Nur ein Flüstern` von K.L: Slater

 

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Psychothriller vom Feinsten!!









Ich bin ja schon lange Fan von K. L. Slater, und `Nur ein Flüstern` hat meinen Geschmack wieder voll getroffen. Janey Markham ist überglücklich, als sie mit ihrem Mann Isaac und ihrem Sohn in das exklusive Viertel Buckingham Crescent zieht. Dank Isaacs neuem Job gehören die finanziellen Sorgen der letzten Jahre endlich der Vergangenheit an, und auch die Frauen der Nachbarschaft nehmen Janey sofort herzlich in ihren Kreis auf.

Eigentlich könnte alles perfekt sein, wäre da nicht das schreckliche Geheimnis, das Janey seit Jahren mit sich herumträgt und das sie schwer belastet. Niemand weiß davon, außer Isaac. Doch in einem unbedachten Moment, nach ein paar Gläschen Sekt, vertraut sie sich ihrer neuen Freundin Tanya an. Von diesem Augenblick an geraten die Dinge ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten.

Der Thriller beginnt eher ruhig, ohne große Action, doch die Spannung bleibt konstant hoch. Man möchte unbedingt erfahren, welches Geheimnis Janey quält. Gleichzeitig wirkt auch Isaac zunehmend undurchsichtig: Statt weniger zu arbeiten, wie er versprochen hat, beansprucht ihn die neue Firma mehr denn je. Und dann erwischt Janey ihn auch noch in einer sehr vertrauten Situation mit einer ihrer neuen Freundinnen.

K.L. Slater versteht es meisterhaft, ihre Leser zu fesseln, ohne auf übertriebene Effekte zu setzen. Der psychologische Aspekt steht klar im Vordergrund. Die Geschichte überrascht mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen und einem fulminanten Finale. Besonders die Aufklärung von Janeys Vergangenheit hat mir eine echte Gänsehaut beschert.

`Nur ein Flüstern` ist ein packender Psychothriller, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.

Natürlich gibt es von mir eine Leseempfehlung!!!!


                                          





Donnerstag, 29. Juni 2023

Rezension: `Wenn sie wüsste` von Freida McFadden

 

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Sehr spannend!!









Millie ist überglücklich, als sie endlich den neuen Job bei der Familie Winchester antreten kann. Seit Monaten lebt sie in ihrem Auto, weil es für ehemalige Strafgefangene nicht einfach ist, Wohnung und Arbeit zu finden. Doch schon nach wenigen Tagen merkt sie, dass es schwer verdientes Geld werden wird.

Andrew, der attraktive Ehemann der unausstehlichen Nina, macht es ihr leichter, die dauernden Wutausbrüche der Frau zu ertragen. Er setzt sich des Öfteren für Millie ein, wenn sie wieder beschimpft wird, doch das ruft direkt Ninas Eifersucht hervor.

Millie findet einiges über Nina heraus und ahnt, dass Andrew nur noch aus Mitleid bei seiner Frau bleibt. Immer öfter merkt Millie, dass Andrew an ihr interessiert ist und auch ihr ist er nicht gleichgültig.

Doch dann dreht sich das Blatt....

Freida McFadden hat einen spannenden Psychothriller geschrieben, der von den psychologischen Raffinessen lebt.

Eine dramatische Wendung, die ich niemals vorausgesehen hätte, ließ mir einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen. Leider kann ich nicht mehr dazu verraten, sonst würde ich spoilern.

Ich habe mir dieses Buch bestellt, weil es gerade überall so gehypt wird. Ob das nun unbedingt gerechtfertigt ist, kann ich nicht sagen. Aber `Wenn sie wüsste` bekommt auf jeden Fall 5 Sterne, weil es eine Story ist, die mich total gefesselt hat, und ich das Buch in zwei Abenden durch hatte.


                              




Samstag, 16. Juli 2022

Rezension: `Als das Böse kam` von Ivar Leon Menger

 

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Thriller mit Gänsehautgarantie!!









Die 16jährige Juno und Ihr jüngerer Bruder Boy leben mit ihren Eltern allein auf einer idyllischen Insel. Ihr Leben ist einfach, sie ernähren sich von dem, was sie auf der Insel fangen oder finden, und einmal in der Woche rudert der Vater aufs Festland und holt frische Lebensmittel.

Das ist jedesmal sehr gefährlich, denn überall wohnen die gefährlichen Fremdlinge. Die Kinder sind froh, dass ihre Eltern so gut aufpassen und sie beschützen. Für den Notfall gibt es sogar einen eigenen Bunker, in den alle klettern und sich verstecken können. Niemals darf jemand sie sehen!!!

Und doch passiert es. Als der alte Briefträger auf die Insel kommt, sieht Juno ihn und er sie, und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Ivar Leon Menger hat einen extrem packenden Thriller geschrieben. Der Spannungsbogen wird ab der ersten Seite konstant bis zum Schluss oben gehalten. Zuerst fragt man sich, warum die Familie dort so einsam und heimlich lebt. Und wer sind die mysteriösen Fremdlinge, die am anderen Ufer lauern?

Der Autor hat  sehr gut beschrieben, wie sich die Charaktere im Laufe der Zeit verändern. Wie tiefstes Vertrauen sich in panische Angst wandelt.

Das Lesen hat meine Nerven arg strapaziert, ich habe regelrecht mit gezittert und hatte nicht nur einmal eine Gänsehaut.

Das Ende hätte etwas ausführlicher sein dürfen, aber insgesamt ist `Als das Böse kam` ein spannungsgeladener Thriller, und ich hoffe, bald wieder etwas von Ivar Leon Menger lesen zu können.


                                                        




Montag, 4. April 2022

Rezension: `Tiefergrund` von Nora Luttmer

 

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Noch besser als der erste Band!!!










Schon `Hinterland` hat mir gut gefallen, aber mit `Tiefergrund` hat sich die Autorin nochmal gesteigert. Bette, die aus dem Polizeidienst ausscheiden musste, weil sie an Narkolepsie leidet und oft unvermittelt ohne Vorwarnung in den Tiefschlaf fällt, wird von ihrer alten Freundin Hanna um Hilfe gebeten. Deren Tochter Yasmin ist verschwunden, und die Polizei unternimmt nicht direkt etwas.

Zusammen mit Tyler, ihrem jungen Mitbewohner, versucht Bette herauszufinden, was mit dem Mädchen passiert ist. 

Dabei erinnert sie sich noch gut an den Mord an ihrer Freundin Anna vor vielen Jahren und es scheint, als gäbe es Verbindungen zu dem aktuellen Vermisstenfall.

Natürlich bekommt sie deswegen wieder Probleme mit Mark Thorben, ihrem Nachfolger im Morddezernat, der es gar nicht mag, wenn Bette sich in die Polizeiarbeit einmischt.

In anderen Handlungssträngen lernen wir mehrere Personen kennen, die anscheinend alle vor der Polizei etwas zu verbergen haben. In diesem Krimi steht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, denn die Autorin präsentiert uns einen kniffligen und komplexen Fall. Es gibt einige Verdächtige, und durch viele überraschende Wendungen bleibt der Spannungsbogen konstant oben.

´Tiefergrund` konnte mich total begeistern, weil ich diese Art Krimi sehr mag, und ich hoffe doch, dass es bald einen neuen Fall für Bette gibt.

                                                            


                                                            

Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 27. September 2021

Rezension : `Die Dornen der Stille` von Astrid Korten

 

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Bedrückender Psychothriller!!!!










Der 63jährige Schriftsteller Alexander Martin sitzt im Befragungszimmer der West Vancouver Police Division, um eine Aussage zu machen. Er möchte einen Mord verhindern, indem er dem Polizisten sein Tagebuch übergibt. Während Inspector Constable Abbott die Eintragungen liest, fallen ihm auch Namen auf, die in Zusammenhang mit einigen Cold Cases stehen. Er ist sich sicher, dass Alex den Mörder kennt. Sein Kollege scheint eher der Meinung zu sein, dass alles nur Show ist und Alex selbst ein Mörder ist.

 Durch die Tagebucheintragungen lernen wir Alex besser kennen. Es macht den Eindruck, als sei er sein Leben lang von Angst und Tod umgeben. Was hat es mit dem Pflegebruder auf sich und wieso starben so viele Frauen, die Alex kannte?

Nach zwei Abstechern in andere Genres ist Astrid Korten jetzt wieder ein spannender Psychothriller gelungen. Für den Leser bleibt es bis zum Schluss undurchsichtig, was wirklich passiert ist. Viele Wendungen lassen einen zweifeln, ob Alex die Wahrheit sagt oder ob sich das Ganze in seinem Kopf abspielt. Oder ist alles vielleicht doch vollkommen anders?

`Die Dornen der Stille` ist ein bedrückender Psychothriller, durchweg fesselnd mit einem genialen Ende, mit dem sicher niemand rechnet.


                                                      



Montag, 10. Mai 2021

Rezension: `Ich will Dir nah sein` von Sarah Nisi

 

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Psychothriller mit Gänsehautgarantie!!








London, Lester Sharp arbeitet im Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs und katalogisiert dort alles, was in den Bahnen liegengeblieben ist. Immer wieder lässt er für ihn besondere Teile heimlich verschwinden und nimmt sie mit nach Hause. 

Als in die Wohnung neben ihm eine junge Frau einzieht, entwickelt er eine nahezu manische Besessenheit für sie. Er stalkt sie, belauscht sie, verfolgt sie, will ihr nahe sein. Immer wieder betritt er heimlich, mit einem Schlüssel, ihre Wohnung, wenn sie nicht zuhause ist. Die neue Nachbarin erinnert ihn an Shannon, eine Frau, die nicht mehr lebt.


Die Tänzerin Erin hat ein ungutes Gefühl, als ihr der neue Nachbar zum ersten Mal begegnet. Er ist ihr unheimlich und lehrt sie regelrecht das Fürchten, als sie merkt, dass er sie verfolgt.

In Rückblenden erfahren wir, dass es schon einmal eine Frau in Lesters Leben gab, von der er so besessen war wie jetzt von Erin, und es zeigen sich zunehmend Parallelen auf.

Die Story hat mich total gefesselt, ich habe schon lange keinen so packenden Psychothriller mehr gelesen. Es ist auch schon ewig nicht mehr vorgekommen, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen konnte und ich die halbe Nacht gebannt weiterlesen musste. Dabei jagte mir des Öfteren ein kalter Schauer über den Rücken!

Hier ist kein Blutvergießen nötig gewesen, die Spannung wird nur durch psychologische Effekte erzielt.

Allein der Gedanke, dass sich solche Psychopathen durchaus ja wirklich in der Nachbarschaft herumtreiben könnten, macht mir direkt wieder eine Gänsehaut.

Sehr überrascht hat mich das völlig unvorhersehbare Ende, mit dem wahrscheinlich niemand rechnet.

`Ich will Dir nah sein` ist der erste Roman der Autorin und dann gleich ein wahrer  Knaller !

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

 

                                                         


 


Ich danke dem BtB Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Rezension: `Der Spiegelmann` von Lars Kepler

 

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Wow! Ein Pageturner!!










Ich habe das Autorenduo Lars Kepler leider erst vor zwei Jahren für mich entdeckt, aber ich bin inzwischen total begeistert von den Büchern.

Ein junges Mädchen wird entführt und Jahre später grausam ermordet auf einem Spielplatz mitten in Stockholm aufgefunden. Was in der Zwischenzeit passiert ist, bleibt für die Polizei ein Rätsel.

Kommissar Joona Linna will unbedingt bei den Ermittlungen mitarbeiten, was wieder etwas Stress mit Vorgesetzten bedeutet, zumal er dabei nicht nur sich selbst in große Gefahr bringt.

Lars Kepler schreibt in mehreren Handlungssträngen, unter anderem erfährt der Leser, dass es sich bei dem entführten Mädchen nicht um einen Einzelfall handelt, sondern es noch weitere Opfer gibt. 

Ein anderes Ehepaar hat den Unfalltod seiner Teenagertochter nie verwunden, und der Vater Martin ist seit diesem Schicksalsschlag in psychiatrischer Behandlung. Nun wurde er anscheinend Augenzeuge des Mordes auf dem Spielplatz, kann sich aber, bedingt durch seine Krankheit, an nichts erinnern. Durch Elektroschocks, Hypnose und andere medizinische Torturen versucht man herauszufinden, was er gesehen hat.


Lars Kepler ist wieder mal ein echter Pageturner gelungen, auch wenn nicht alles unbedingt realistisch klingt. Manche Szenen sind zudem ziemlich brutal und vielleicht nicht für zartbesaitete Leser geeignet.

Der Spannung hat das allerdings keinen Abbruch getan. Für mich ist `Der Spiegelmann` eine Mischung aus gut konstruiertem Plot und atemberaubender Handlung mit Gänsehautfeeling. Besonders die verschiedenen Erzählperspektiven halten den Leser in Atem.

Da ich auf dem Kindle lese, habe ich vorher gar nicht gesehen, wie viele Seiten das Buch hatte. Erst hinterher ist mir aufgefallen, dass ich über 600 Seiten in kürzester Zeit inhaliert habe.

Das überhaupt nicht vorhersehbare Ende der Story hat mich völlig überrascht, weil ich mit dieser Aufklärung kein bisschen gerechnet habe.

Ganz klare Kaufempfehlung für diesen extrem spannenden und temporeichen Psychothriller!!


                                                                



  Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares








Freitag, 3. Juli 2020

Rezension: `Eine Liebe zwischen den Fronten` von Maria W. Peter

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Eine Liebe zwischen den Fronten!














Mitten in die Verlobungsfeier von Paul und Madeleine platzt ein Soldat mit Pauls Einberufungsbefehl. Der Deutsch- Französische Krieg hat begonnen!! Damit stehen die Liebenden ab sofort auf gegnerischen Seiten. Madeleine flieht kurzerhand mit ihrem Vater nach Metz und Paul zieht für Preußen als Militärarzt in den Krieg.

Von nun an fndet sich der Leser meistens an Kriegsschauplätzen wieder, mitten in Schlachten oder in Lazaretten.
Im Vordergrund steht eindeutig das Kriegsgeschehen und weniger die Liebesgeschichte.

Mehrere Kapitel drehen sich um die Erlebnisse von  Madeleines Bruder Clement, einem Pariser Kommunarden, um die schwarze Djamila, die für Madeleines Mutter arbeitet und ihren Bruder Karim, der als Algerier für Frankreich kämpft.
Die Perspektiven wechselten für mich etwas zu oft und zu abrupt, sodass ich manchmal gar nicht so schnell mitbekam, dass wir uns schon wieder woanders befinden.

Madeleine bangt um ihren Verlobten, weiß nicht, ob er noch lebt, weil überhaupt keine Nachrichten verschickt werden können. Paul geht es genauso, beide arbeiten bis zur Erschöpfung in einem Kriegslazarett, nur auf verschiedenen Seiten. Was sie dort erleben, ist bedrückend und streckenweise sehr erschreckend.
Maria W. Peter hat die historischen Ereignisse von 1870/71 , hervorragend recherchiert. Sie schont den Leser nicht, redet nichts schön, sondern konfrontiert ihn erbarmungslos mit den grausamen Tatsachen des Krieges. Die ganzen Entbehrungen, der Kummer, das unendliche Leiden und Sterben der Verletzten, der gegenseitige Hass, aber auch die immer größer werdende Angst, werden atmosphärisch dicht und auch fesselnd erzählt.


Trotzdem war dieses detailreiche Beschreiben des Kriegsgeschehens für mich insgesamt zu viel, sodass ich des Öfteren mal quergelesen habe. 




                                                       




Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 29. Mai 2020

Rezension: `Ostseegruft` von Eva Almstädt


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Spannender Ostseekrimi!!











Als die Kommissarin Pia Korritki am Grab ihrer Freundin steht, fällt ihr ein Mann auf, der behauptet, Kirstens Tod sei kein Unfall, sondern Mord gewesen. Als Pia nachhaken will, ist er verschwunden. Eigentlich wurde der Unfall bei der Polizei schon zu den Akten gelegt, aber Pia lässt es keine Ruhe. Sie versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist und ob an dem Vorwurf etwas dran sein könnte.
Befragungen der Nachbarn, Freunde und der Familie der Toten bringen sie Stückchen für Stückchen weiter.

Zur Hilfe kommt ihr aber der Zufall, als eine zwanzig Jahre lang verschüttete Leiche unter einem einsturzgefährdeten Haus auftaucht. Pia sieht Verbindungen zwischen den Fällen, doch was sie herausfindet, ist eine weitaus größere Sache, als sie bisher angenommen hat.

Pia ist zudem eine sympathische Protagonistin, für die es als alleinerziehende Mutter nicht immer so einfach ist, alles unter einen Hut zu bringen. Ich kannte bisher erst einen Krimi aus der Reihe und das ist schon einige Jahr her. Trotzdem war es überhaupt kein Problem, sofort einzusteigen. Ich ärgere mich nur, dass ich die anderen Bände verpasst habe, aber das lässt sich ja nachholen.

Ich mag diese Art von Krimi total gerne. Wenig Blutvergießen, viel Polizeiarbeit, Recherche und keinerlei übertrieben reißerische Szenen. Hier hat Pia es mit einem sehr undurchsichtigen Fall zu tun und ich hatte fast in jedem Kapitel einen neuen Verdächtigen ausgemacht. Doch leicht macht es einem die Autorin nicht mit vielen unvorhergesehenen Wendungen, sodass sie mich am Ende doch überraschen konnte.

`Ostseegruft` war für mich von Anfang bis Ende spannend, ganz klare Leseempfehlung !!


                                         




Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 22. Mai 2020

Rezension: `Das Schattenhaus` von Tess Gerritsen



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Ziemlich schwach!!



















Die Food Autorin Ava mietet sich für den Sommer ein altes Haus auf einer abgelegenen Insel an der Küste Maines. Dort hofft sie die schlimmen Erlebnisse der letzten Zeit vergessen zu können und möchte an einem Kochbuch arbeiten.

Immer öfter hört sie nachts unheimliche Geräusche und bildet sich ein, einen Mann zu sehen. Als sie nachforscht, findet sie heraus, dass das Haus einst Captain Brodie gehörte und hier schon einiges passiert ist.
Sie überlegt wieder auszuziehen, aber das Haus zieht sie nach und nach in seinen Bann.

Ich glaube nicht an  Übersinnliches, doch `Das Schattenhaus` lässt sich trotzdem gut lesen, obwohl ich die Story ziemlich schräg fand.
Ava trinkt zu viel, man weiß nicht, bildet sie sich im Suff nur ein, dass Captain Brodies Schatten nachts durchs Haus geistert oder gibt es eine vernünftige Erklärung für alles?
 Passiert es vielleicht nur in ihren Träumen oder hat alles mit der schweren Schuld zu tun, die Ava auf sich geladen hat, und die auch der Grund ist, dass sie hierhin geflüchtet ist?


Ich mag die Bücher von Tess Gerritsen wirklich gerne, aber bei `Das Schattenhaus` fällt mir eine Bewertung schwer. Es war gut und flüssig geschrieben und auch auf eine Art spannend, aber dieser Gruseleffekt blieb bei mir vollkommen aus. Ich fand vieles einfach nur albern. Mit Müh und Not habe ich mich zu 3 Sternen durchgerungen.




Ich danke Limes Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Rezension: `Die Mädchen aus der Firefly Lane` von Kristin Hannah

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Wunderschöne Geschichte!!

















Kate und Tully sind zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kate zurückhaltend und eher eine Außenseiterin, Tully auffallend und überall beliebt. Trotzdem werden sie beste Freundinnen.
Die Schule besuchen sie gemeinsam, genauso wie das College und anschließend haben beide den gleichen Berufswunsch. Es heißt überall nur KateundTully, denn die beiden gibt es meist nur im Doppelpack.
Irgendwann driftet es ein wenig auseinander, Kate zieht ein Leben als Ehefrau und Mutter der Karriere vor. Unverständlich für Tully, deren Bestreben es weiterhin ist, ein Leben als Reporterin im Rampenlicht zu führen.
Trotzdem besteht die Freundschaft weiterhin und auch wenn es öfter Meinungsverschiedenheiten gibt, sind sie sich nie wirklich böse.
Bis zu einem unverzeihlichen Vertrauensbruch, an dem die Freundschaft zu zerbrechen droht.

Der neue Roman von Kristin Hannah ist eine wunderschöne emotionale Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen. Sie erleben viele Höhen und Tiefen, ihre Freundschaft übersteht alles, doch bei der schlimmsten Krise ist eine von beiden allein.

Schon viele ihrer Bücher haben mich begeistern können, und auch mit `Die Mädchen aus der Firefly Lane` ist Kristin Hannah wieder etwas Besonderes gelungen.
Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Kate oder Tully erzählt, sodass der Leser immer weiß, was in beiden vorgeht.
Das letzte Drittel ist wirklich sehr gefühlsbetont und war für mich extrem tränenreich. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal bei einem Buch so geflennt habe.
Ein wirklich aufwühlender und bewegender Roman, den ich nicht so schnell vergessen werde!!


Ich danke dem  Aufbau Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 9. November 2019

Rezension: `Der Kinderzug` von Michaela Küpper


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Der Kinderzug!




                                    www.die-rezensentin.de


1943, Barbara, die junge Lehrerin, begleitet eine Mädchengruppe im Rahmen der Kinderlandverschickung nach Usedom. Die Kinder sollen so aus der Schusslinie gebracht werden.
Die Insel liegt weitab, es gibt endlich täglich genug zu essen und auch sonst ist es eher wie Urlaub.
Doch irgendwann ist es vorbei mit der Idylle, denn auch Usedom ist nicht mehr sicher und sie müssen fort.


Die Autorin hat die unterschiedlichsten Charaktere geschaffen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. 

Zuerst sieht es ganz nach Ferien aus, doch so lange Zeit fernab von ihren Familien und ihrer Heimat, nicht wissend, was zuhause passiert, das war natürlich nicht einfach für die Kinder. 

Viele Probleme der Kriegszeit werden angesprochen, z.B träumen die Jungen im benachbarten Heim von der Front anstatt die Ferien zu genießen. Die Mutter des behinderten Rudis versucht mit allen Mitteln, ihn zu Hause behalten zu dürfen. Und gilt es schon als eine Behinderung, wenn ein Mädchen nachts ins Bett macht?

So ganz konnte ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden. Teilweise fiel mir das Weiterlesen echt schwer, aber das Thema hat mich natürlich doch gefesselt.
Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, habe mich aber doch für 4 entschieden.

                                               


 Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Rezension: `Die Schwestern vom Ku`damm - Wunderbare Zeiten ` von Brigitte Riebe


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Sehr gelungener zweiter Band!!

















Berlin, 1952:
Mit `Wunderbare Zeiten`  geht es weiter mit den Schwestern vom Ku`damm. Diesmal erfahren wir alles aus Silvie Thalheims Sicht.
Silvie hat sich durchgesetzt und arbeitet beim Radiosender RIAS Berlin als Redakteurin. Obwohl sie  als Einzige immer daran geglaubt hat, kann sie es trotzdem noch nicht fassen, dass ihr Zwillingsbruder Oskar wirklich aus der Gefangenschaft zurückgekehrt ist. Auch der Vater freut sich, dass sein Sohn wieder da ist und setzt ihn direkt in der Leitung des Kaufhauses Thalheim ein, obwohl Rieke und sogar Silvie dagegen sind.
Natürlich klappt es auch nicht, so wie er es sich vorgestellt hat, denn Oskar hat gar keine Lust dazu und feiert lieber die Nächte durch. 

Brigitte Riebe ist es gelungen, die Zeit in den 50er Jahren sehr authentisch zu beschreiben. In Berlin gab es den krassen Unterschied zwischen Ost und West wohl am meisten. Ich hatte gar nicht mehr so auf dem Schirm, wie es in den Jahren nach dem Krieg vor dem Mauerbau war. Warum sind nicht alle geflüchtet, fragt man sich während des Lesens öfter, aber natürlich ist es eine schwere Entscheidung, Haus, Hab und Gut und natürlich geliebte Menschen zurückzulassen. Hinzu kommt die Unsicherheit, fast schon Gewissheit, sie vielleicht nie wieder sehen zu können.
Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht, der zweite Teil hat mir noch um einiges besser gefallen als der erste. 
Es gibt jede Menge verwirrender Geständnisse, die die bisherigen Familienverhältnisse völlig durcheinanderbringen.
 Im ersten Band mochte ich Silvie gar nicht so gerne, weil sie so aufmüpfig war und die vernünftige Rieke nicht im Kaufhaus unterstützte. Aber im zweiten Band gefällt sie mir sehr gut, sie hat eine starke Persönlichkeit und lässt sich von zahlreichen Schicksalsschlägen nicht unterkriegen. Sie ist eine Frau, die immer wieder aufsteht und weitermacht. Als plötzlich ihre Mithilfe gefordert wird, weil sonst alles im Geschäft den Bach runtergeht, zeigt sich, dass sie eine echte Thalheim ist. `Die Schwestern von Ku´damm` ist lebendig geschrieben, lässt sich flüssig zu lesen und war für mich pures Lesevergnügen.

                                 


Samstag, 5. Oktober 2019

Rezension: `Zimmer 19` von Marc Raabe




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Spannende Fortsetzung!

















Eklat auf der Berlinale !! Anstatt des ursprünglich vorgesehenen Films wird ein Video gezeigt, in dem eine Frau getötet wird. Es soll sich um die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller handeln.
Tom Babylon vom LKA ermittelt, zusammen mit der Psychologin Sita Johanns.
Auf den Überwachungsvideos des besagten Abends sieht Tom ein junges Mädchen, das ihn stark an seine verschwundene Schwester Viola erinnert.

Obwohl ich den vorigen Band nicht kenne, bin ich ganz gut  in die Story reingekommen .
Der Autor springt immer wieder zurück ins Jahr 2001, in dem Sita Johanns ein junges Mädchen war. Ihre Erlebnisse fand ich zuerst etwas uninteressant, da ich den Zusammenhang nicht sah, aber später stellte sich heraus, dass es eine Verbindung zum Fall gibt. Im vorigen Band ging es wohl um Toms Vergangenheit, diesmal steht Sitas Geschichte im Vordergrund.

Mark Raabes Schreibstil ist flüssig, mit viel wörtlicher Rede und der Leser wird nicht mit unnötigen detailreichen Beschreibungen genervt.
Die Kapitel sind kurz und knackig und enden öfter mit einem Cliffhanger, was zusätzliche Spannung erzeugt.

Mit `Zimmer 19`  hat Marc Raabe einen durchweg packenden Thriller geschrieben, allerdings bleiben einige Fragen offen, was bedeutet, dass es auf jeden Fall einen nächsten Band geben wird.

                               



Ich danke dem Ullstein Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 30. September 2019

Rezension: `Sterbekammer` von Romy Fölck


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Noch spannender als die beiden Vorgänger!!!!









                                                                                                                                                                                                 
                                                                                                         

Durch Zufall finden Frida Paulsen und ihre Kollegen den Inhaber der Deichmühle, Josef Hader, tot in seinem Haus. Doch viel schlimmer ist, dass sie eine unterirdische, schalldichte Kammer entdecken. Blutspuren weisen auf die seit vielen Jahren vermisste Anneke Jung hin. Wurde die Frau hier gefangen gehalten? Wo befindet sie sich jetzt? Ist sie tot oder lebt sie vielleicht noch?

Die Handlung kam direkt richtig in Fahrt, quasi Spannung ab der ersten Minute.
Die Polizei geht verschiedenen Spuren nach, um etwas herauszufinden, doch da Josef Hader tot ist, gestaltet es sich extrem schwierig.
Die Autorin legt zahlreiche falsche Fährten, sodass ich mich  von meinem anfänglichen  Verdacht schnell verabschieden musste.

Die Charaktere sind wieder sehr sympathisch, Frida und Haverkorn haben beide zusätzlich zur Arbeit noch einige private Sorgen.
Fridas Vater will den Apfelhof verkaufen und sie versucht, das irgendwie zu verhindern. Außerdem trifft sie Torben wieder.
Und auch Kollege Haverkorn muss endlich eine Entscheidung treffen, wie sein weiteres Leben werden soll. Verlässt er seine Frau oder bleibt alles beim Alten?


Mir  haben die ersten beiden Bände mit Frida und Haverkorn schon super gefallen, aber mit `Sterbekammer` hat Romy Fölck sich nochmal gesteigert. Auch die privaten Kapitel fand ich gut, weil diese Serie  nicht nur Polizeiarbeit ist, sondern auch Fridas Eltern und ihre Freunde, sowie Haverkorns Privatleben gehören unbedingt dazu.


`Sterbekammer` ist genau die Art Krimi, die ich liebe: fesselnd geschrieben, ordentlich Lokalkolorit, viel Polizeiarbeit und Recherche, zahlreiche Wendungen und falsche Fährten und zum Schluss ergeben alle einzelnen Puzzleteile ein nicht vorhersehbares großes Ganzes.

                           

                                                                                            www.die-rezensentin.de
Ich danke dem  Bastei Lübbe Verlag  und Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 19. Juli 2019

Rezension: `Hinterhaus` von Lioba Werrelmann





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Durchgeknallte Protagonistin, merkwürdige Nachbarn, wirre Handlung, aber trotzdem lesenswert :-)









Ich weiß so recht gar nicht, wie ich dieses Buch beschreiben könnte. Ich bin immer noch unschlüssig, was ich davon halten soll.

Carolin wird von ihrem Freund Jens vor die Tür gesetzt, plötzlich hat sie keine Wohnung mehr, ist gleichzeitig ihren Job los und steht allein mit ihren Kartons auf der Straße. Mandy aus dem Hinterhaus nimmt sie bei sich auf und von da an überschlagen sich die Ereignisse. Es gibt einen Toten, der seit Jahren vermisst wird,  die Nachbarn im Hinterhaus sind alle mysteriös und  anscheinend in irgendwas verwickelt. Auf einmal sind auch Freunde keine Freunde mehr und irgendwie läuft alles schief.
 Carolin ist eine vollkommen verpeilte junge Frau, die ohne ihren Freund anscheinend nichts auf die Reihe bekommt, nahezu hilflos ist.

Die Geschichte ist allerdings auch ziemlich verworren, und sehr kacke- und kotzelastig. Aber sicher kann ein so natürliches Thema zum Problem werden, wenn  nirgendwo ein Klo in der Nähe ist.

Ich weiß nicht so recht, wie ich das Buch bewerten soll. Es war an keiner Stelle so, dass ich nicht weiterlesen wollte, aber so richtig spannend war es auch nicht. Dazu war es mir zu verworren und an vielen Stellen etwas unglaubwürdig. Allerdings hat es mich schon  gefesselt, sonst hätte ich es an die Seite gelegt. Einigen wir uns darauf: Wer einen völlig untypischen Krimi mit einer total verpeilten Protagonistin und durchgeknallten Nachbarn lesen möchte, ist mit `Hinterhaus` gut bedient.
Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen, habe mich für vier entschieden, weil es 3,5 nicht gibt.

                                        


Meinen Fotobericht zur Buchtaufe beim Bastei Lübbe Verlag mit Lioba Werrelmann könnt Ihr hier nochmal lesen KLICK


Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 16. Juli 2019

Rezension: `Dunkelsommer` von Stina Jackson


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    Spannendes Romandebüt!!!


















Das Buch ist in zwei Handlungsstränge geteilt, zum einen erleben wir den verzweifelten Lelle Gustavsson, dessen Tochter vor drei Jahren verschwand.
Lelle gibt nicht auf, nach seiner Tochter zu suchen, ist jede Nacht  draußen unterwegs, in der Hoffnung, irgendetwas über ihren Verbleib zu erfahren. Und plötzlich verschwindet wieder ein junges Mädchen.....

Zum anderen lernen wir Meja kennen, eine Siebzehnjährige, die mit ihrer psychisch kranken Mutter neu in den Ort gezogen ist.

Meja hat kein leichtes Leben, unzählige Umzüge musste sie schon mitmachen, weil ihre Mutter jedesmal wieder einen neuen `Mann fürs Leben` kennengelernt hat. Diesmal soll es der richtige sein, doch Torbjörn ist Meja nicht geheuer. Der schmuddelige Mann, das verkommene, düstere Haus und der dunkle Wald direkt vor der Tür machen ihr Angst. Da tut sich für sie eine besondere Chance auf, als sie Carl- Johan und seine Familie kennen lernt.

`Dunkelsommer` ist ein spannender Roman, der sich sehr gut lesen lässt. Man fragt sich die ganze Zeit, wie die beiden Handlungsstränge zusammenlaufen könnten.
Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch gewesen, Lelle, der nicht mit dem Verlust seiner Tochter klarkommt und Meja, die nie Kind sein durfte, sondern sich immer um ihre labile Mutter kümmern musste, anstatt umgekehrt.
Die Autorin hat es geschafft, die Schauplätze so bildhaft zu beschreiben, dass ich alles genau vor Augen hatte, die schäbigen Häuser, die Bunker, den dunklen Wald. Dazu ist es ihr gelungen, die düstere, etwas beklemmende Atmosphäre perfekt einzufangen.
Der Leser wird sehr lange im Unklaren gelassen, wie die Geschichte enden könnte, der Spannungsbogen dadurch sehr hoch gehalten hat.
Für mich war `Dunkelsommer` ein unerwartet spannendes, fesselndes Romandebüt!!


                                                         

  Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rezension: `Der Alte muss weg` von Carla Berling


* * * * *
Witzig - spritzig- Berling !!















Die fünfundfünzigjährige Steffi hat die Nase voll, tagein, tagaus der gleiche Trott. Und mit Tom hat sie einen Ehemann, der keine anderen Interessen als Fernsehen gucken und Kreuzworträtseln hat.
Beim wöchentlichen Brauhaustreffen mit ihren Freundinnen wird klar, auch denen geht es nicht anders und sie beschließen aus einer Bierlaune heraus: `Der Alte muss weg!` Aber eine Scheidung kommt nicht infrage, schließlich hat man ja die besten Jahre an den `Alten` vergeudet.


Während es bei den Freundinnen besser zu klappen scheint, die Ehemänner um die Ecke zu bringen, geht bei Steffi jeder Versuch schief.
Sie schmiedet gerade noch weitere Mordpläne, als sie merkt, dass sich Tom verändert. Sie ist sich sicher: Er betrügt sie!! Obwohl sie ihn ja loswerden möchte, passt ihr das aber auf keinen Fall.. Typisch!

Mit viel Witz und schwarzem Humor nimmt Carla Berling das Eheleben auf die Schippe.
Sie hat eine hervorragende Beobachtungsgabe, herrlich, wie sie die kleinen Feinheiten einer Ehe beschreibt.
Ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen sich und ihre Partner in manchen Szenen wiedererkennen. Ich musste mehrmals herzhaft lachen, wenn die Freundinnen sich  über die Gewohnheiten der Männer aufregten, die wir wahrscheinlich alle kennen.

Natürlich ist alles völlig übertrieben dargestellt, aber das macht es auch so witzig. `Der Alte muss weg` ist zum Abschalten und Entspannen genau richtig und hat mir ein paar sehr unterhaltsame  Stunden beschert.

                                                     

Sonntag, 7. Juli 2019

Gewinnspiel......




Ich wurde schon mehrfach gefragt, ob es den neuen Psychothriller `Böse bist Du` von Jutta Maria Herrmann nicht als ePub  für den Tolino gibt... Nein, bisher kann man ihn leider nur für den Kindle kaufen. Aber die liebe Jutta Maria hat`s möglich gemacht💗💗💗
Zur Verlosung habe ich 3 ePubs zur Verfügung gestellt bekommen.


Worum geht es im Buch??


Er ist ein Mörder.
Du bist dir sicher. Doch niemand glaubt dir.
Er wird dich töten, wenn du ihm nicht zuvorkommst.


Fünfzehn Jahre zuvor. An einem Sommertag zeltet eine Clique Jugendlicher an einem einsamen Waldsee. Noch ein Mal wollen sie miteinander feiern, bevor sich ihre Wege nach dem Ende der Schulzeit trennen.Am nächsten Morgen sind vier von ihnen tot.

Nur ein Mädchen überlebt schwer traumatisiert. Die Bilder der schrecklichen Nacht sind für alle Zeit in ihrem Kopf. Immer wieder glaubt sie, in Fremden den Mörder ihrer Freunde zu erkennen. Und als er ihr eines Tages tatsächlich gegenübersteht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie ahnt nicht, dass sie damit Ereignisse auslöst, die den Horror der Mordnacht am See noch übertreffen.



Klickt aus Cover und Ihr gelangt zur Beschreibung



 
 Meine Rezension findet Ihr H I E R

Möchtet Ihr mehr über die Autorin erfahren??  Dann guckt mal    H I E R




Was müsst Ihr tun, um eines der begehrten ePubs zu gewinnen?


Bitte kommentiert hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 14.07.2019 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.