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Montag, 3. August 2026

Rezension: `Bittere Reue` von Linda Castillo

 

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Mord bei den Amischen!










Im inzwischen 17. Fall für Chief Kate Burkholder kehren wir zurück nach Painters Mill in Ohio. Drei Jugendliche stoßen im Wald auf eine zerstückelte Leiche, vergraben unter Laub und Erde. Es handelt sich um einen amischen jungen Mann, den Besitzer der örtlichen Baumschule. Kurz darauf wird auch sein bester Freund Aaron tot aufgefunden.

Kate Burkholder kennt die amischen Familien der beiden gut, doch die Eltern mauern. Niemand möchte etwas Negatives über die Söhne sagen, trotzdem spürt Kate sofort, dass sie mehr wissen, als sie zugeben. Die Ermittlungen zeigen schnell, dass finanzielle Engpässe, Naivität, Geldgier und Drogen die beiden jungen Männer in große Schwierigkeiten gebracht haben. Doch wer hatte ein Motiv, sie so brutal zu ermorden?

Ich liebe die Reihe um Kate Burkholder, und auch Band 17 hat mich keine Sekunde gelangweilt. Linda Castillo schafft erneut eine perfekte Mischung aus Polizeiarbeit, Kates Privatleben und dem Alltag der Amischen. Es ist jedes Mal schön, die vertrauten Figuren wiederzutreffen, die man schon über so viele Jahre begleitet hat.

Besonders spannend finde ich Castillos Einblicke in die Lebensweise der Amischen. Da Kate selbst früher amisch war, öffnet sich ihr diese Gemeinschaft eher als anderen Ermittlern. Doch diesmal stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Niemand will kooperieren, und als Kate selbst recherchiert, gerät sie mehr als einmal in Lebensgefahr.

`Bittere Reue` ist ein intensiver, atmosphärischer Thriller, der mir einmal mehr gezeigt hat, warum ich diese Reihe so liebe und der beweist, dass sie selbst nach 17 Bänden nichts von ihrer Kraft, Tiefe und Spannung verloren hat.



                                             


Dienstag, 28. Juli 2026

Rezension: `Du kriegst mich nicht` von Chris Carter

 

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Kein Carter, wie man ihn erwartet!










Samantha ist erleichtert, als ihr gewalttätiger Ehemann zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt wird. Doch selbst im Gerichtssaal droht er ihr, ganz egal wohin sie flieht, er wird sie finden.

Mit einer hohen Abfindung aus seinem Vermögen beginnt Samantha ein neues Leben unter neuer Identität. Als Mary Smith zieht sie immer wieder um, verwischt ihre Spuren und versucht, endlich frei zu sein. Und schon bald tritt ein neuer Mann in ihr Leben, der nicht nur charmant, sondern auch extrem wohlhabend ist.

Dieser Thriller von Chris Carter unterscheidet sich deutlich von seinen bisherigen Werken. Es ist es sein erster Stand‑Alone, also kein Teil der Hunter‑Reihe. Die erste Hälfte erinnert stark an einen John‑Grisham‑Roman. Gerichtsverhandlung, juristische Feinheiten und minutiös geplante Fluchtstrategien. Im zweiten Teil verwandelt sich die Geschichte in ein psychologisches Spiel, das Marys neues Leben ausleuchtet und nach und nach offenbart, was sie wirklich vorhat.

Es gibt keine grausamen Morde, kein Blutvergießen und immer wenn man glaubt, den Verlauf der Handlung zu kennen, schlägt die Story eine völlig unerwartete Richtung ein.

`Du kriegst mich nicht` ist ein ungewöhnlicher Carter‑Thriller, der eigentlich eher ein Roman oder Krimi ist, und ich könnte mir vorstellen, dass viele Leser vor allem die erste Hälfte zu langatmig finden.

Auch mich konnte einer meiner Lieblingsautoren diesmal nicht so wirklich überzeugen, weil mir insgesamt die nötige Spannung fehlte.


                                               

                                                     







Mittwoch, 22. Juli 2026

Rezension: `Die Psychiaterin` von Freida Mc Fadden

 


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Spannend mit kleinen Schwächen!







Die Psychiaterin Dr. Adrienne Hale wird seit Jahren vermisst, und nun steht ihr Haus zum Verkauf. Auf dem Weg zur Besichtigung gerät das junge Ehepaar Tricia und Ethan in einen heftigen Schneesturm. Sie erreichen das abgelegene Anwesen zwar rechtzeitig, sind aber gezwungen, dort zu übernachten. Als Tricia das Haus etwas erkundet, stößt sie auf einen versteckten Raum voller Kassetten, offenbar Mitschnitte von Adriennes Therapiesitzungen. Neugierig beginnt sie zu hören, in der Hoffnung, Hinweise auf das Verschwinden der Psychiaterin zu finden.

Ich lese Freida McFadden sehr gern, doch dieses Buch hat mich nicht ganz so restlos überzeugt wie andere Werke von ihr. Der Schreibstil ist gewohnt packend, und die bedrückende Atmosphäre des alten Hauses funktioniert hervorragend. Mit jedem Kapitel und jeder abgehörten Kassette ändert sich die Sichtweise und parallel dazu erfahren wir in Rückblenden die Geschehnisse aus Adriennes Sicht.

Allerdings wirkt die Geschichte stellenweise sehr konstruiert und einige Wendungen sind so übertrieben, dass die Glaubwürdigkeit leidet.

Trotz dieser Schwächen bleibt die Story fesselnd, und McFadden versteht es wie immer, Kapitel so zu enden zu lassen, dass man weiterlesen muss. Das Ende hat mich überrascht, auch wenn ich im Nachhinein erkannt habe, dass manche Hinweise mich darauf hätten stoßen können.

Eine Leseempfehlung gibt es natürlich trotz kleiner Kritikpunkte!

                                        








Donnerstag, 9. Juli 2026

Rezension: `Vermisst` von K.L. Slater

 

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Ein Albtraum kehrt zurück!









Josie leidet bis heute unter dem Mord an ihrem kleinen Bruder, ein Ereignis, das ihr Leben für immer geprägt hat. Als Samuel Barlow, der Täter, nach 25 Jahren überraschend vorzeitig aus der Haft entlassen wird, bricht für sie die alte Angst erneut auf, besonders, weil ihre Tochter Ivy nun genau in dem Alter ist, in dem ihr Bruder damals getötet wurde.

Trotz aller Vorsicht verschwindet Ivy spurlos, und für Josie gibt es keinen Zweifel, wer dafür verantwortlich ist. Doch die Polizei kann Samuel nichts nachweisen und verfolgt verschiedene Spuren. Für die Leser entsteht dadurch ein dichtes Netz aus Verdächtigen, das die Spannung konstant hochhält und immer wieder neue Wendungen eröffnet.

K.L. Slater gelingt erneut ein packender Thriller, der durch die Ich-Perspektive besonders berührend wirkt. Josies Panik, ihre Verzweiflung und die unbändige Angst um ihr Kind sind unmittelbar spürbar. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum Samuel so besessen von Josie ist. Treibt ihn Eifersucht, eine verdrehte Form von Liebe oder etwas völlig anderes?

Die Figuren sind vielschichtig und interessant gezeichnet, wodurch die Geschichte noch überzeugender wirkt. Auf den letzten Seiten löst die Autorin sehr viel auf einmal auf, doch mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet. Für solche Überraschungen ist K.L. Slater ja bekannt, und auch `Vermisst` hat mich wieder von Beginn an gefesselt und überzeugt.


                                          







Montag, 6. Juli 2026

Rezension: `Weil sie lügt` von Caroline Seibt

 

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Was für ein Pageturner!






Nichts ist mehr wie vorher, seit Juliane Brunner verschwunden ist. Die Familie ist zerbrochen, der Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter ist psychisch schwer erkrankt, und Anna muss sich allein um ihren kleinen Bruder kümmern. Gleichzeitig setzt sie alles daran, den Mörder ihrer Schwester zu finden, denn für sie steht fest, dass Jule nicht mehr lebt.

Dies war mein erstes Buch von Caroline Seibt, und ich bin mehr als begeistert.

Die Handlung wird abwechselnd aus Annas Sicht und aus der Perspektive der Polizistin Katharina erzählt, beide in der Ich-Form. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, und man kann tief in ihre Gedankenwelt eintauchen.

Der Thriller überrascht mit zahlreichen Wendungen und raffinierten Plot Twists, die einen immer wieder dazu zwingen, neu zu denken. Manche Zusammenhänge erschließen sich erst später, doch genau das macht den besonderen Reiz aus. Das Ende wirkte für mich ein wenig konstruiert, trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt vollkommen gefesselt.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

                                   





Nichts ist mehr wie vorher, seit Juliane Brunner verschwunden ist. Die Familie ist zerbrochen. Der Vster sitzt im Gefänbgis, die Mutter ist psychisch krank und  Anna muss sich um  ihren kleinen Bruder kümmern. Gleichezitg versucht sie alles, um den Mörder ihrer Schwester zu finden. Denn sie ist ünerzeugt, dass Jule tot ist.

Dies war mein erstes Buch von Caroline Seibt und ich muss sagen: Ich bin mehr als begeistert.

Die Handlung wird aus Annas Sicht in der Ich-Fomr geschrieben, genau wie die Polizistin Katharina in der Ich Form erzählt.

Es gibt so viele Wendungen und Plot Twist in diesem Thriller, das man schnell umdenken muss. Manche Handlungen versteht man erst später, aber das ist gerade das besondere. Das Ende fand ich ein bisschen sehr konsturiert, jedoch hat mich der Thriller insgesamt total ...




Samstag, 4. April 2026

Rezension: `Ein dunkles Versteck` von Saskia Calden

 


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Gänsehaut und falsche Fährten!

















Als Isabell in einem Supermarkt mit einem Unbekannten ins Gespräch kommt, denkt sie sich zunächst nichts dabei. Doch als sie dem Mann immer häufiger begegnet, wird ihr zunehmend unwohl. Als sie ihn plötzlich nachts um ihr Haus schleichen sieht, alarmiert sie die Polizei.
Kommissarin Evelyn Holm sucht derweil nach einer vermissten Studentin und stößt stattdessen auf die Leiche einer anderen, grausam zugerichteten jungen Frau. Die Ermittler gehen vom selben Täter aus, denn es gibt ein Detail, das beide Fälle verbindet. Schon bald deutet alles darauf hin, dass Isabell sein nächstes Opfer sein könnte. Doch die Polizei unternimmt nichts, um sie zu schützen.

Auch Band 4 der Evelyn-Holm-Reihe war wieder spannend, auch wenn mir manche Handlungen etwas unrealistisch vorkamen. Evelyn selbst blieb diesmal im Vergleich zu den vorigen Bänden etwas blass. Trotzdem ließ sich `Dunkles Versteck` sehr flüssig lesen, und ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut. Besonders gelungen sind die zahlreichen Wendungen und falschen Fährten, sodass lange unklar bleibt, wer Täter und wer Opfer ist.
Mit dem Schluss hätte ich definitiv nicht gerechnet, aber diese ausgefuchsten Überraschungen sind ja typisch für Saskia Calden. Für Thriller-Fans ist `Dunkles Versteck` auf jeden Fall eine Empfehlung.

                                              







Mittwoch, 25. März 2026

Rezension: `Die Ehefrau` von Freida McFadden


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Ein Haus voller Geheimnisse!!










Sylvia ist auf Jobsuche und finanziell am Ende, als sich plötzlich eine ungewöhnliche Chance ergibt. Der attraktive Adam sucht eine Gesellschafterin für seine Ehefrau Victoria. Seit einem schweren Unfall ist Victoria entstellt, sitzt im Rollstuhl und kann kaum sprechen. Tag für Tag beobachtet sie ihre Umgebung schweigend, während Adam sich liebevoll um sie kümmert. Doch Victoria reagiert abweisend und scheint ihren Mann regelrecht von sich wegzustoßen. Schließlich gelingt es ihr, Sylvia auf ein Tagebuch aufmerksam zu machen, und von diesem Moment an weiß Sylvia nicht mehr, wem sie trauen kann.

Freida McFadden bleibt ihrem Stil treu und hat erneut einen Thriller in gewohnt fesselnder Qualität geschrieben. Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, die Handlung bereits zu kennen. Viele Szenen wirkten wie Déjà-vus, als hätte ich sie in einem ihrer früheren Bücher schon einmal erlebt.

Trotzdem ist `Die Ehefrau` spannend erzählt und lebt von zahlreichen Wendungen, die einen ständig aufs Neue überraschen. Man rätselt bis zum Schluss, was wirklich passiert ist und wem man glauben darf. Das Ende kam für mich völlig unerwartet, und macht den Roman zu einer unterhaltsamen, kurzweiligen Lektüre für alle Fans psychologischer Spannung.


                                                   




Mittwoch, 4. März 2026

Rezension: `Moorland- Die Zwillinge` von Andreas Winkelmann

 


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Ein Pageturner!!







Kommissarin Malia Gold tritt ihren ersten Arbeitstag in ihrer alten Heimat an. Fünfzehn Jahre war sie nicht mehr dort und ebenso lange hat sie ihre Mutter Ruth nicht gesehen. Für ein langsames Wiederannähern bleibt jedoch keine Zeit. Zwei Mädchen sind im Moor verschwunden, und der Fall verlangt sofort Malias volle Aufmerksamkeit. Auch Ruth wird in die Ermittlungen hineingezogen, denn niemand kennt das Moor so gut wie sie.

Es bleibt nicht beim Verschwinden der Zwillinge,  weitere Todesfälle erschüttern den Ort, und die Liste der Verdächtigen wächst. Besonders die Spuren, die die Polizei auf dem TikTok-Kanal der Mädchen entdeckt, lassen Zweifel daran aufkommen, ob die Wahrheit wirklich dort liegt, wo sie vermutet wird.

`Moorland- Die Zwillinge` ist der Auftakt zu einer neuen Thriller Reihe. Andreas Winkelmann erzählt die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven und schafft damit ein dichtes Netz aus Geheimnissen, Lügen und Ängsten. Fast jeder Dorfbewohner scheint etwas zu verbergen, was Malia die Ermittlungen zusätzlich erschwert. Die düstere, neblige Moorlandschaft verstärkt die bedrückende Atmosphäre des Thrillers.

Mir passiert es nicht wirklich oft, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen kann, doch bei `Moorland` fiel es mir extrem schwer.

Ganz klare Leseempfehlung!!! 


                                             





Mittwoch, 28. Januar 2026

Rezension: `Die Farm der Mädchen` von Hans Rosenfeldt

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Guter Ansatz, zu viele Umwege!










Die Polizistin Hannah kehrt zum ersten Mal seit dem Tod ihres Mannes in den Dienst zurück und muss sich direkt mit dem Tod eines Babys auseinandersetzen. 

Die Handlung verläuft in mehreren Strängen, von denen besonders die Einblicke in eine Organisation, die junge Frauen aus dem Ausland zur Leihmutterschaft zwingt, unter die Haut gehen. Die Thematik ist bedrückend und erschütternd, und auch Hannah und ihre Kollegen sind entsetzt, auf welche menschlichen Abgründe sie bei den Ermittlungen stoßen.

Auch Hannahs Privatleben nimmt viel Raum ein. Der Verlust ihres Mannes, die schwere Erkrankung ihres Vaters und das Gefühl, nun weitgehend allein dazustehen, belasten sie spürbar.

Trotz einiger starker Ansätze konnte mich das Buch nicht vollständig fesseln. Durch die Vielzahl an Figuren, teils mit ähnlich klingenden Namen wie Gordon und Morgan, teils mit wechselnden Spitz- und Klarnamen, habe ich schnell den Überblick verloren.

Oft wirkte die Handlung unnötig in die Länge gezogen, und die Spannung verlor sich in zu vielen Nebensträngen. Aus diesem packenden Thema hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr herausholen können. Ich vergebe 3,5 Sterne.


                                         


Montag, 1. Dezember 2025

Rezension: `Safe Space` von Sarah Bestgen

 

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Abgründig und verstörend!! 







 

Die forensische Psychologin Anna Salomon tritt ihre neue Stelle im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an. Was zunächst wie ein routinierter Arbeitsbeginn wirkt, entpuppt sich bald als etwas ganz anderes, denn Anna hat nur ein Ziel. Und dafür ist sie bereit, alles zu riskieren.

Sarah Bestgen schreibt aus mehreren Perspektiven. In Rückblenden begegnen wir Leon, einem misshandelten Jungen, und Sina, die ihre Welt dem Tagebuch anvertraut. In der Gegenwart steht Anna im Zentrum, mit Motiven, die weit über die Analyse von Straftätern hinausgehen.

Die Autorin entwirft eine morbide Geschichte, die die Leser tief in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken lässt. Die Schicksale der Inhaftierten lassen Anna kalt, ihr Fokus liegt allein auf der Umsetzung ihres Plans. Doch als jemand ihre Absichten zu kennen scheint und sie bedroht, gerät ihre Kontrolle ins Wanken.

Die Handlung ist gespickt mit überraschenden Wendungen und psychologischen Verstrickungen, die mich mehrfach auf falsche Fährten führten. Der letzte Teil wirkte auf mich etwas sehr konstruiert, doch die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten.


                                                                   







Dienstag, 11. November 2025

Rezension: `Die Tiefe- Versunken` von Karen Sander

 

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Gelungener Auftakt zur neuen Reihe!











Ich habe der dritten Staffel der Reihe rund um Tom Engelhardt und Mascha Krieger regelrecht entgegengefiebert.

Toms aktueller Fall dreht sich um den Fund eines gesunkenen Segelboots, in dessen Inneren die Leichen einer erschossenen Familie liegen. Schnell wird klar, dass das kein Unfall war.

Als erneut ein Ehepaar erschossen auf einem Boot entdeckt wird, läuft Tom die Zeit davon. Treibt etwa ein Serienkiller sein Unwesen?

Die Krypologin Mascha Krieger wird diesmal von ihrem Bruder zu einem anderen Mordfall hinzugezogen, denn dort tauchen mysteriöse, anonyme Briefe auf, die entschlüsselt werden müssen.

Es handelt sich um zwei parallele Ermittlungen, und trotz der Vielzahl an Schauplätzen und Figuren habe ich erstaunlicherweise nie den Überblick verloren.

Ich liebe die Thriller von Karen Sander, in denen die Arbeit der Polizei im Mittelpunkt steht. Fesselnd, aber ganz ohne übermäßiges Blutvergießen. Genau so mag ich es.

Auch wenn sich die Handlung eigentlich über drei Bände erstreckt, ist jeder Teil für sich spannend, selbst wenn die große Auflösung erst im letzten Teil erfolgt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!!







Montag, 27. Oktober 2025

Rezension: `Lügennebel` von Viveca Sten

 

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Packender Fall in frostiger Kulisse!







Sechs junge Studenten feiern ausgelassen in einem abgelegenen Ferienhaus. Am nächsten Morgen liegt ein Mädchen tot im Schnee. Angeblich hat niemand etwas bemerkt, alle behaupten, längst geschlafen zu haben. Für die Polizei bleibt zunächst unklar, ob die junge Frau zu viel Alkohol getrunken hat und erfroren ist oder ob ein Verbrechen dahintersteckt.

Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog bilden ein sympathisches Ermittlerduo. Doch während Daniel endlich seine Gefühle für Hanna zulassen will, merkt er, dass es inzwischen einen anderen Mann in ihrem Leben gibt. Auch Anton, ein weiterer Kollege, steht vor einer persönlichen Entscheidung. Trotz emotionaler Turbulenzen müssen sie alle professionell zusammenarbeiten, um den rätselhaften Fall zu lösen.

"Lügennebel“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es meisterhaft, eine perfekte Balance zwischen spannender Polizeiarbeit und glaubwürdigem Privatleben zu schaffen. Die Aufklärung des Todes gestaltet sich schwierig, denn weder die jungen Leute noch die Nachbarn liefern brauchbare Hinweise.

In geschickt gesetzten Rückblenden erfährt der Leser, was vor dem verhängnisvollen Abend geschah, aber immer nur so viel, dass Raum für eigene Spekulationen bleibt. Wer sagt die Wahrheit? Wer lügt? Und was könnte das Motiv für einen Mord gewesen sein?

Als zwei weitere Menschen beinahe ums Leben kommen, müssen Hanna und Daniel ihre bisherigen Ermittlungen komplett überdenken.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!







Samstag, 18. Oktober 2025

Rezension : `Die Aussage` von K.L. Slater

 


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Spannend!!











Als Esme Fox für ihrem Podcast `The Speaking Fox` ein Interview mit der verurteilten Mörderin Simone Fischer führen darf, stürzt sie sich voller Elan in diese neue Aufgabe.
 Sie erhält als Einzige die Chance herauszufinden, was wirklich geschehen ist und warum Simone ihren Mann ermordet hat.

Gleichzeitig braucht auch Esmes Sohn Zachary viel Aufmerksamkeit. Er leidet noch immer unter den Folgen eines schweren Unfalls mit Fahrerflucht. Esmes Ex-Mann und auch ihre Schwester Michelle unterstützen sie tatkräftig und nehmen ihr viele Aufgaben ab.
Als Michelle lebensgefährlich verletzt in einem Wald aufgefunden wird, bricht für Esme eine Welt zusammen. Gleichzeitig erfährt sie Dinge über ihre engsten Vertrauten, die sie lieber nie gewusst hätte. Verrat und Vertrauensbruch innerhalb der eigenen Familie erschüttern sie zutiefst.
Trotz allem muss Esme die Interviews mit Simone Fischer fortsetzen und löst damit Ereignisse aus, die ihre eigene Welt völlig aus den Fugen geraten lassen.
Wieder hat es K.L. Slater geschafft, einen fesselnden Krimi zu schreiben. Auch wenn die Geschichte etwas Zeit braucht, um Fahrt aufzunehmen, wird der Leser anschließend durch immer neue Geheimnisse und Wendungen in Atem gehalten. Manches habe ich geahnt, doch eine Enthüllung hat mich eiskalt erwischt. Sie zeigt, dass die Wahrheit manchmal tiefer verletzt und mehr zerstört als jede Lüge.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.



                                                                  



Mittwoch, 1. Oktober 2025

Rezension: `Das Internat` von Hannah Richell

 

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Spannender Thriller mit überraschenden Wendungen!













Ein Mädchen wird ermordet aufgefunden. Es handelt sich um eine Schülerin des angesehenen städtischen Internats.
Detective Ben Chase ist besonders betroffen, denn seine Tochter Ellie besucht dieselbe Schule, und seine Exfrau arbeitet dort als Lehrerin.
Schnell stellt sich heraus, dass am Abend des Verbrechens eine Halloween-Party stattfand, organisiert von einigen Schülern. Doch niemand will gesehen haben, was mit dem Mädchen passiert ist. Besonders erschütternd: Auch Bens Tochter war heimlich dort. Und sie gerät in den Fokus der Ermittlungen.

Die Autorin präsentiert mehrere Verdächtige und zahlreiche Wendungen, die den Spannungsbogen durchgehend oben halten.
 Bis zur letzten Seite bleibt die Frage offen: Wer sagt die Wahrheit? Wer spielt falsch?

Ich bin oft skeptisch, wenn Thriller zu sehr ins Private abdriften, aber Hanna Richell gelingt eine gute Balance zwischen Ermittlungsarbeit und dem persönlichen Leben der Figuren. Dies war mein erstes Buch von Hanna Richell und ganz sicher nicht das letzte. Ein toller Schreibstil und eine wirklich packende Handlung, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. 




                                                    



Donnerstag, 28. August 2025

Rezension: `Ehemann und Ehefrau` von K.L. Slater

 

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WOW! Was für ein Pageturner!!!








Nicola versteht nicht, warum ihr Sohn Parker sich seit seiner Heirat mit Luna zunehmend zurückzieht. Auch der kleine Barney darf nicht mehr so oft zu Oma und Opa.

Als Parker und Luna in einen schweren Autounfall verwickelt sind, fährt Nicola zu deren Haus, um Dinge für Barney zu holen. Was sie dort entdeckt, erschüttert sie zutiefst und bringt sie in Gewissenskonflikte. Soll sie die Polizei informieren oder abwarten, bis Parker ansprechbar ist?

K.L. Slater lässt verschiedene Personen ihre Sicht der Dinge schildern, und anscheinend hat jeder ein Geheimnis. Die Erzählung wechselt durch unterschiedliche Zeitabschnitte, sodass wir schrittweise erfahren, was sich wirklich zugetragen hat.

Ich bin total begeistert von diesem Thriller! Es gibt unglaublich viele Wendungen, die einen als Leser völlig im Unklaren darüber lassen, wem man vertrauen kann. Jeder Charakter könnte ein Mörder sein, und bis zum fulminanten Ende war ich völlig ahnungslos. Das war ein Thriller nach meinem Geschmack, mega spannend, rasant und absolut nicht abgedreht.

Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung!!


                                            




Dienstag, 12. August 2025

Rezension: `Todeskälte` von Paul Cleave


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Treffen der Psychopathen!












Sheriff Cohen steckt bis zum Hals in persönlichen Problemen: Sein an Demenz erkrankter Vater hat ein Haus angezündet und lebt nun bei ihm, seine Frau ist ausgezogen und  zu seinem Sohn findet er keinerlei Zugang mehr.  Als der Schüler Lukas verschwindet, möchte Sheriff Cohen am liebsten gar nicht erst eingreifen – überzeugt davon, dass der Junge schon zurückkommt. Doch dann stellt sich heraus, dass Lukas tatsächlich entführt wurde.

Parallel dazu erfährt man als Leser, was Lukas in der Gefangenschaft durchmacht und wie sich die Situation weiter zuspitzt.

Normalerweise bin ich ein großer Fan der Thriller von Paul Cleave. Doch diesmal, finde ich, schießt er übers Ziel hinaus: Die Handlung ist so schräg, dass sie mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat. Natürlich bleibt es spannend, doch dass fast alle Charaktere psychisch gestört sind, ist mir eindeutig zu viel. 

Nur Sheriff Cohens Beweggründe konnte ich noch halbwegs nachvollziehen – immerhin steckt er in finanziellen Schwierigkeiten. Zu niemandem konnte ich jedoch wirklich eine Bindung aufbauen.

Die verschiedenen Wendungen kommen unerwartet, das machte es wieder besser, aber mich konnte `Todeskälte` nicht wirklich begeistern.









Sonntag, 10. August 2025

Rezension: `Eine falsche Lüge` von Sophie Stava

 

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Mir hat es gefallen!









Sloane Caraway hat ihr ganzes Leben lang gelogen, um sich interessanter zu machen. Als sie im Park den attraktiven und wohlhabenden Jay mit seiner Tochter kennenlernt, gibt sie sich als Krankenschwester namens Caitlin aus.

Als Jay sie später fragt, ob sie als Kindermädchen bei ihm und seiner Frau Viola arbeiten möchte, scheint für Sloane ein Traum zum Greifen nah.

In der ersten Hälfte des Buches passiert zwar nicht allzu viel, dennoch bleibt die Spannung erhalten – allein dadurch, dass sich alles langsam aufbaut und ich ständig in Habachtstellung war, was als Nächstes geschieht.

Sloane bewundert Viola und versucht, ihr ähnlich zu werden, indem sie sie immer wieder imitiert. Merkwürdigerweise stört das Viola nicht; im Gegenteil, sie begrüßt diese Veränderung sogar.

Außerdem kommt Sloane Jay näher, da sie durch ihre äußerliche Veränderung attraktiver wirkt und Viola sich plötzlich mehr gehen lässt. Da die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird, erfahren wir auch, was Viola im Schilde führt. Die vielen unerwarteten Wendungen haben mich wirklich total überrascht, mit diesem Verlauf hätte ich nie gerechnet.

Das Buch erinnerte mich stellenweise an die Werke von Freida McFadden. Dennoch konnte ich es kaum aus der Hand legen, weil es mich durchgehend gefesselt hat. Das Ende wirkte zwar etwas konstruiert, aber damit konnte ich diesmal gut leben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!