Samstag, 9. November 2019

Rezension: `Der Kinderzug` von Michaela Küpper


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Der Kinderzug!




                                    www.die-rezensentin.de


1943, Barbara, die junge Lehrerin, begleitet eine Mädchengruppe im Rahmen der Kinderlandverschickung nach Usedom. Die Kinder sollen so aus der Schusslinie gebracht werden.
Die Insel liegt weitab, es gibt endlich täglich genug zu essen und auch sonst ist es eher wie Urlaub.
Doch irgendwann ist es vorbei mit der Idylle, denn auch Usedom ist nicht mehr sicher und sie müssen fort.


Die Autorin hat die unterschiedlichsten Charaktere geschaffen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. 

Zuerst sieht es ganz nach Ferien aus, doch so lange Zeit fernab von ihren Familien und ihrer Heimat, nicht wissend, was zuhause passiert, das war natürlich nicht einfach für die Kinder. 

Viele Probleme der Kriegszeit werden angesprochen, z.B träumen die Jungen im benachbarten Heim von der Front anstatt die Ferien zu genießen. Die Mutter des behinderten Rudis versucht mit allen Mitteln, ihn zu Hause behalten zu dürfen. Und gilt es schon als eine Behinderung, wenn ein Mädchen nachts ins Bett macht?

So ganz konnte ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden. Teilweise fiel mir das Weiterlesen echt schwer, aber das Thema hat mich natürlich doch gefesselt.
Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, habe mich aber doch für 4 entschieden.

                                               


 Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

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