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Donnerstag, 4. September 2025

Rezension: `Im Kopf des Bösen- Der Happy Face Killer` von Axel Petermann und Petra Mattfeldt

 

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Die Jagd nach dem Happy Face Killer!!









Das erfolgreiche BKA-Ermittlerteam Sophie Kaiser und Leonard Michels wird von der Polizei in Bremen angefordert. Dort treibt offenbar ein Serienkiller sein Unwesen. Kaum haben die beiden mit ihren Ermittlungen begonnen, wird bereits eine weitere Frauenleiche entdeckt. Doch Sophie erkennt schnell, dass dieser neue Mord sich von den vorherigen unterscheidet und vermutlich nicht in Zusammenhang steht.

Es ist bereits der dritte Fall für das sympathische Duo. Während ich Sophie im ersten Band noch etwas gewöhnungsbedürftig fand, habe ich mich mittlerweile an ihre besondere Art gewöhnt, und auch  Leonard findet inzwischen ihre Marotten liebenswert. Dank ihres Autismus durchschaut Sophie Zusammenhänge oft schneller und verfolgt ganz andere  Ermittlungsansätze als ihre Kollegen.

Da der Täter sich auch an die Presse wendet und stets einen Smiley hinterlässt, erhält er bald den Namen „Happy Face Killer“.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. In kursiv gedruckten Kapiteln erhält der Leser zudem Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders.

Wieder einmal hat das Autorenteam einen wahren Fall als Vorlage gewählt. Axel Petermann als erfahrener Profiler und Petra Mattfeldt als erfolgreiche Autorin bilden ein perfektes Team für spannende True-Crime-Unterhaltung.

Ganz klare Leseempfehlung!!




Mittwoch, 26. Juni 2024

Rezension: `Im Kopf des Bösen- Ken und Barbie` von Axel Petermann und Petra Mattfeldt

 

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Spannung pur!
















Als im Rhein bei Köln eine einbetonierte Leiche gefunden wird, zieht man die Profilerin Sophie Kaiser und ihren Kollegen Leonard Michels hinzu.
Durch ihr Asperger Syndrom erkennt Sophie oft Zusammenhänge, die ihren Kollegen verborgen bleiben. Leonard und sie sind ein eingespieltes Team, er ist der Einzige, der ihr spezielles Verhalten versteht und bestens damit klarkommt.


Dies ist der zweite True Crime Fall von Axel Petermann und Petra Mattfeldt und ist angelehnt an einen wahren Fall aus Amerika.
`Ken und Barbie` hat mir noch viel besser gefallen als der erste Band. Diesmal hatte ich keinerlei Anfangsschwierigkeiten mit Sophies Wesen, sondern war direkt in der Story drin.
Absolut spannend, wie die Arbeit eines Profilers beschrieben wird.
Schritt für Schritt tasten sich Sophie und Leonard bis zu einem entscheidenden Hinweis an den Täter heran.
Im Nachwort wird noch einmal auf die wahre Geschichte eingegangen, was auch mega interessant ist.
Mich hat `Ken und Barbie` von der ersten Seite an gepackt und bis zum Ende gefesselt.

                               

Dienstag, 4. Juli 2023

Rezension: `Im Kopf des Bösen- Der Sandmann` von Petra Mattfeldt und Axel Petermann

 

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Spannender True Crime Thriller!!!









Hildesheimer Börde. Ein kleiner Junge wird dehydriert und fast erfroren auf einem Feld gefunden. Die Polizei zieht die Profilerin Sophie Kaiser bei den Ermittlungen zu Rate, denn schon länger wird nach einem Serientäter gesucht. Dieser kleine Junge passt genau ins Schema, und er ist der erste, der überlebt hat.

Lübeck. In einem anderen Handlungsstrang hat es Hauptkommissar Leonard Michels mit einem sechsfachen Mord zu tun. Durch Zufall entdeckt er bei einer TV Reportage über den gefundenen Jungen ein winziges Detail, das auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen hindeuten könnte.

 Obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, versucht er zusammen mit der Profilerin Sophie Kaiser herauszufinden, ob an dem Verdacht etwas dran sein könnte.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich zur Protagonistin eine Beziehung aufbauen konnte, zu Anfang war sie mir noch nicht sonderlich sympathisch.

Sophie leidet unter dem Asperger Syndrom, was sich natürlich auch bei der Arbeit bemerkbar macht. Deswegen wird sie von ihren Kollegen spöttisch RoboCop genannt, doch durch ihre Erkrankung sieht sie manche Dinge viel klarer und hat mehr Chancen, Fälle aufzulösen. Der Einzige, der sich nicht an ihren Marotten zu stören scheint, ist Leonard Michels. 

Für ihren ersten gemeinsamen True Crime Thriller haben sich Axel Petermann und Petra Mattfeldt ein spannendes Thema ausgesucht. Angelehnt ist die Geschichte an den Kindermörder Adolf Seefeld, der in den 30er Jahren sein Unwesen trieb.

Dadurch, dass mir Sophie am Anfang etwas fremd war, dauerte es ein wenig, bis ich voll in der Story drin war, doch dann fand ich das Buch extrem fesselnd. 

Ob es bei den beiden Fällen wirklich einen Zusammenhang gibt, bleibt zunächst unklar. Wie Teile eines Puzzles, dessen Motiv man nicht kennt, fügt sich nach und nach alles zusammen und schließlich ergibt sich ein komplexes Bild. 

Wer True Crime Thriller mag, sollte sich `Im Kopf des Bösen- Der Sandmann` nicht entgehen lassen.


                                      


                   


Sonntag, 28. Oktober 2018

Buchmesse Frankfurt 2018




 (©) A.Lunau



Der Donnerstagmorgen begann in Köln mit einem Verspätungsalarm auf dem Handy, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Zug 20 Minuten später fährt. Ich bin aber dann doch mal in Richtung Gleis geschlendert und sehe mit Entsetzen, dass der Zug schon da steht und in wenigen Sekunden abfahren wird. Er fuhr nun doch pünktlich, aber man hatte vergessen, mich zu benachrichtigen. Ich bin in der letzten Sekunde in den Zug und war schon das erste Mal schweißgebadet.
In Frankfurt angekommen, nahm ich wieder eine Rikscha und es war wirklich eine abenteuerliche Fahrt. Aber natürlich viel schneller als Bahn oder Taxi und ich brauchte mich nicht so mit meinem Gepäck abmühen.

Die erste Station war das Amazon Bloggerfrühstück, das aus Brezeln und Capri Sonne bestand. Vorgestellt wurden neue Bücher, u.a. von Ellin Carsta und Heike Fröhling.

                           



Heike Fröhling  (©) A.Lunau
Ellin Carsta



Anschließend hatte ich eine Einladung vom Bastei- Lübbe Verlag zur Pressekonferenz, bei der  Michelle Hunziker ihr neues Buch vorstellte. Moderiert wurde von Marco Schreyl, den man von DSDS etc. kennt. Michelle war sehr sympathisch, total freundlich, nahm sich viel Zeit für ihre Fans und die Presseleute und vor allem: Sie ist wunderschön!!! Ich habe schon öfter festgestellt, dass manche Leute im TV völlig anders aussehen als in natura. Das war bei Michelle definitiv nicht der Fall!!!
Es war hochinteressant, als Michelle erzählte, wie es dazu kommen konnte, dass sie in die Fänge der Sekte geriet.
Übrigens habe ich euch ein signiertes Exemplar mitgebracht, das ich in den nächsten Tagen auf Fb verlosen werde.




 (©) A.Lunau


                                                                               
 (©) A.Lunau
 (©) A.Lunau

 (©) A.Lunau






 (©) A.Lunau


Wie jedes Jahr, muss ich mindestens eine Veranstaltung mit Denis Scheck sehen. Ich weiß, viele von euch mögen ihn nicht, aber mir gefällt seine Art und ich muss immer lachen, wenn er über Bücher spricht.












Die diesjährige Verleihung des Amazon Kindle Storyteller Awards hat mir nicht so gut gefallen. In den letzten Jahren fand sie immer draußen statt, doch diesmal wurde sie innen abgehalten. Im Lesezelt, in dem es immer nach Tee riecht, und ich empfinde den Geruch als sehr penetrant und unangenehm. Dazu war es brütend heiß im Zelt, dass man es kaum aushalten konnte. Das war übrigens nicht nur meine Meinung, sondern ich hörte es von vielen anderen Zuschauern.

 Gewonnen hat Ella Zeiss mit ihrem Buch `Wie Gräser im Wind.´

 Eines der Jurymitglieder war Franziska von Almsick 


          und zwischendurch unterhalten wurden wir von Tim Boltz



Die Autorin Astrid Korten kannte ich bisher nur vom Schreiben, doch in dem Moment, als wir auf der Messe zum ersten Mal aufeinander trafen, war es, als kennen wir uns schon ewig. Beim gemeinsamen Kaffee haben wir geplaudert wie uralte Freunde.

 (©) A.Lunau



     Astrid Korten      (©) A.Lunau



Kurz darauf war ich mit Maria W. Peter verabredet, die für ihr Buch `Die Festung am Rhein`  den Literaturpreis Goldener Homer bekommen hat. Nun ist aber gerade ihr neuestes Werk, ein Schottland- Roman erschienen. `Die Melodie der Schatten.` Dazu gab es als Goodies-  Scottish bread und Tea. Leider war unsere gemeinsame Zeit sehr kurz, weil wir uns zuerst verpasst hatten und anschließend beide unter Zeitdruck gerieten. Wir wollen das aber bei einem Kölsch in der Kölner Altstadt nachholen.

 (©) A.Lunau

Der Donnerstag war so voll mit Terminen, dass ich überhaupt keine Zeit hatte, mal einfach so über die Messe zu schlendern.
Das habe ich Freitagmorgen nachgeholt. Früh um 9 Uhr ist es immer noch recht leer, sodass man in Ruhe überall gucken kann.



Frank  Thelen aus  `Die Höhle der Löwen`

Friedensnobelpreis 2018



FITZEK











Um 12 Uhr fand die Verleihung des Buchblog Awards statt, für den ich in der Kategorie Krimi/Thriller nominiert war. 
             

Moderiert wurde  die Veranstaltung von dem Gewinner des letzten Jahres, Uwe Kalkowski, dem `Kaffeehaussitzer.`   

Leider habe ich nicht gewonnen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, dabei zu sein.
Die Gewinnerinnen

Direkt im Anschluss nahm ich am Bloggertreffen von Droemer Knaur teil, dort wurden die Neuerscheinungen für 2019 vorgestellt, dazu gab es Kaffee und Häppchen.
Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, die Autoren von `Die Elemente des Todes`, erzählten ein bisschen über ihr Buch und signierten es anschließend.




 (©) A.Lunau




Mein Zug sollte eigentlich erst um 18.30 fahren, doch an diesem Tag passierte ja morgens das Unglück mit dem brennenden ICE. So las man den ganzen Tag Nachrichten, dass die Züge zwischen Köln und Frankfurt nicht fuhren oder nur sehr eingeschränkt. Ich bin dann lieber auf Nummer sicher gegangen und schon früh Richtung Bahnhof gegangen, damit ich auf jeden Fall nach Hause komme.
 Die Fahrt hat dann anstatt 1 Stunde über 4 1/2 Stunden gedauert, eingepfercht zwischen gefühlten Millionen Menschen.
Im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall einen Tag länger bleiben, diesmal war es definitiv zu kurz.
Aber ich hab wieder viele nette Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter getroffen oder kennengelernt. Die Buchmesse ist und bleibt jedesmal ein Highlight!





Tschüss  Frankfurt, bis zum nächsten Jahr 💓
                               

Dienstag, 9. Oktober 2018

Rezension: `Die Elemente des Todes` von Axel Petermann und C.C. Fischer

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Ein Blick in tiefe menschliche Abgründe!!


















Dies war mein erster Krimi von Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, wobei mir Axel Petermann schon durch zahlreiche TV Sendungen bekannt ist. Das Buch beginnt mit dem Tod eines Zeugen, für den Hauptkommissar Kiefer Larsen sich verantwortlich fühlt. Er hat den Mann nicht genug geschützt, obwohl er ahnte, dass dieser sich in großer Gefahr befand.
Den Anfang fand ich ziemlich verwirrend, denn die Autoren springen mit den verschiedenen Zeiten extrem hin und her. Doch nach einigen Kapiteln hatte ich mich daran gewöhnt und konnte der Handlung auch gut folgen.
In vielen Abschnitten wird aus der Sichtweise des Täters erzählt, sodass der Leser den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist.
Daniel Becker, nach außen hin Familienvater und Geschäftsmann, auf der anderen Seite ein Sadist mit den grauenvollsten Fantasien. Und er schart eine Menge Leute um sich, die ihm absolut hörig zu sein scheinen.

Hauptkommissar Kiefer hat Daniel und seinen Kumpel Moritz  Vogel schon länger im Visier, doch ihm fehlen die Beweise, denn nach außen gibt sich Daniel aalglatt und lässt geschickt die Drecksarbeit durch seine Untertanen erledigen. Nur eine seiner ekelhaften Fantasien will er selbst auskosten....

Da es sich um einen True Crime handelt, kann ich noch nicht mal behaupten, mit den Autoren sei die Fantasie durchgegangen, denn die Dinge, die Daniel tut oder sich erträumt, sind unfassbar grausam. Trotz der schweren Kost hatte ich das Buch schnell gelesen, weil es mich absolut gefesselt hat.

Das Ganze ist spannend und authentisch geschriebenen, der Leser blickt tief in menschliche Abgründe.  `Die Elemente des Todes` ist nichts für zartbesaitete Leser.


Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 8. August 2015

Rezension: `Der Profiler` von Axel Petermann



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Methoden eines Profilers!!!
















`Der Profiler` ist das erste Buch von Axel Petermann, das ich gelesen habe.
Hier handelt es sich nicht um einen Krimi, sondern um eine Art Tatsachenbericht. Axel Petermann war bis 2014 Leiter der  Dienststelle `0perative Fallanalyse` bei der Bremer Mordkommission. Inzwischen pensioniert, lassen ihn ungeklärte Mordfälle aber immer noch nicht zur Ruhe kommen.
In vier abgeschlossenen Kapiteln erzählt er von Fällen, bei denen die Polizei nicht weiterkam oder noch Fragen offen sind.
Auch nach vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten, gibt es meistens noch Spuren und Hinweise, um dem Täter näher zu kommen.
Auf seine unkonventionelle Art, die Dinge anzugehen, bekommt Axel Petermann  auch immer noch etwas heraus.
Stundenlang steht er am Tatort und lässt ihn einfach nur auf sich wirken und ist in teilweise riskanten Selbstversuchen bemüht, sich in Opfer oder Täter hineinzuversetzen.
Mit seinen eigenen Methoden  kann er Tathergänge rekonstruieren oder Motive erkennen.

Verbissen kämpft er darum, die Wahrheit herauszufinden, auch wenn eine Polizeiakte schon geschlossen wurde und der Täter scheinbar längst feststeht.
Ich fand das Buch spannend und war fasziniert, wie Axel Petermann vorgeht, um herauszufinden, was wirklich passiert ist.

Die erste Geschichte war für mich etwas lang und fast zu ausführlich, aber trotzdem fesselnd und die anderen drei haben  mich direkt gepackt.
Fazit: Kein Krimi, aber extrem spannend, wenn man sich für die Arbeit eines Profilers interessiert.





Ich danke dem  Heyne Verlagfür die Zusendung des Rezensionsexemplares.