Samstag, 16. Mai 2026

Rezension: ´Die Tiefe- Verloren` von Karen Sander

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Starker Thriller mit kleinen Hürden!








Inzwischen sind sieben Morde geschehen, und die Polizei sucht weiterhin fieberhaft nach dem Serientäter. Auch Masha muss zunehmend fürchten, selbst ins Visier zu geraten, denn um sie herum häufen sich beunruhigende Ereignisse. Gemeinsam mit Tom und der Soko ermittelt sie in alle Richtungen, doch der Täter bleibt ein Phantom.

Parallel dazu setzt sie die Suche nach ihrer Mutter fort, kommt jedoch kaum voran. Und dann ist ausgerechnet ihr Bruder Holger der einzige Mensch, der sie aus einer lebensbedrohlichen Situation retten könnte.

Den Abschluss der Trilogie habe ich sehnsüchtig erwartet. Dennoch fiel es mir, wie schon beim Ende der vorherigen Trilogie, schwer, wieder vollständig in die Handlung hineinzufinden. Bei Band zwei war das noch problemlos möglich, doch diesmal muss man die Ereignisse und die vielen Personen der ersten beiden Teile präsent haben, um der komplexen Story folgen zu können. Da ich mich nicht mehr an alle Namen und Zusammenhänge erinnerte, war der Einstieg etwas holprig. Wer die Möglichkeit hat, alle drei Bände direkt hintereinander zu lesen, wird es deutlich leichter haben.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm und flüssig, und auch die vielschichtige Handlung hat die Autorin wieder hervorragend konstruiert.

Zum Schluss überwiegt die Spannung, und trotz aller Einstiegshürden bleibt die Reihe für mich ein fesselndes Leseerlebnis, das neugierig auf die nächsten Entwicklungen macht.

Denn dass die Geschichte noch weitergeht, wird durch den Cliffhanger am Ende klar.








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