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Dienstag, 4. April 2023

Rezension: `Feinde` von John Grisham

 

* * * *

Gut gegen Böse!









Biloxi, Mississippi. Es geht um die beiden Jungen Keith und Hugh, die in den 60er Jahren als Freunde viel zusammen unternehmen. Doch während  Keiths Vater sich für Gesetz und Ordnung einsetzt, wird Hughs Vater zum größten Gauner. Beide Söhne treten später in die Fußstapfen der Väter, was ihre Freundschaft nicht aushält.

Der neue Grisham Roman beginnt sehr langatmig, ich musste mich fast durch die Seiten quälen.

Ungefähr bis zur Hälfte des Buches reihen sich viele Geschehnisse einfach aneinander, ohne dass eine besondere Spannung bei mir aufkam. Es geht um die Geschichte der Stadt Biloxi und ihre Einwohner, doch sicher hätte Grisham das viel kürzer hinbekommen. 

Dazu wurden Unmengen an Personen vorgestellt, und auch da hätte es sicher die Hälfte getan. 

 Zwischendurch gab es immerhin ein paar spannende Szenen vor Gericht, die mich sofort an alte Grisham Romane erinnerten und mich weiterlesen ließen.

Wenn man bis zur Mitte durchgehalten hat, wird man allerdings belohnt, und Grisham Fans kommen doch endlich auf ihre Kosten. Ich würde sagen, Grisham hat gerade nochmal die Kurve gekriegt und mich ab da bis zum Ende hin so richtig gepackt.

Trotzdem ist es durch den langatmigen Anfang wirklich nicht sein bester Roman.



 


Dienstag, 21. Februar 2023

Rezension : `Die Schwestern vom Waldfriede- Sturmtage` von Corina Bomann

 

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Die Reihe gefällt mir immer besser!









Im dritten Teil der `Schwestern vom Waldfriede` Saga treffen wir die junge Ärztin Helene. Nach einer enttäuschten Liebe rechnet sie nicht mehr damit, je wieder einen Mann lieben zu können.

Doch im Waldfriede trifft sie auf den jungen Gärtner Timo, und plötzlich sieht alles anders aus.

Im Jahr 1939 muss man auch im Waldfriede inzwischen vorsichtig mit seinen Äußerungen sein, denn die Spione der Nazis sitzen mitten in ihren Reihen. Dr. Conradi möchte sich eigentlich gar nicht mit Politik beschäftigen, aber auch ihm bleibt nichts anderes übrig, als  seine Meinung für sich zu behalten. Sonst besteht die Möglichkeit, dass man ihm die Leitung des Krankenhauses wegnimmt.

Als der Krieg beginnt, muss der Gärtner Timo, genau wie viele andere junge Männer an die Front. Helene bleibt nur die Hoffnung, dass er gesund zurückkommt. 

 Schwester Hanna spielt in diesem Band nur eine Nebenrolle. Seit dem ersten Teil wartet man als Leser eigentlich darauf, dass sie endlich ihr Glück mit Dr. Conradi findet. Und plötzlich sieht es so aus, als könne es wahr werden.

Corina Bomann hat sehr gut beschrieben, wie schwierig es für die Schwestern und Ärzte unter den Bedingungen des Krieges war, zu operieren oder zu behandeln. Es fehlte an allem und trotzdem haben die Mitarbeiter alles versucht, um den Kranken und Verletzten zu helfen. Immer stand der Patient an erster Stelle.

Geschickt hat die Autorin die historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte verbunden, und so entstand eine bewegende Story über das Haus Waldfriede, das auch wirklich existierte.

`Sturmtage` hat mir aus der Reihe bisher am besten gefallen, und nun warte ich gespannt auf den vierten und letzten Teil der Saga.


      


Mittwoch, 20. Juli 2022

Rezension: `Leuchtfeuer- Die Schwestern vom Waldfriede-` von Corina Bomann

 

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Neues vom `Waldfriede!!!`









Berlin 1933. Im zweiten Teil der `Schwestern vom Waldfriede` Saga steht nicht Schwester Hanna im Vordergrund, sondern Lilly ist diesmal die Hauptperson.

Nach einem Zerwürfnis mit ihren Eltern verlässt sie bei Nacht und Nebel ihr Elternhaus und muss von nun an auf eigenen Füßen stehen. Irgendwann landet sie als Krankenschwester im Waldfriede. Niemand dort weiß von ihrem großen Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich herumträgt.

Chefarzt Dr. Conradi hat Probleme mit seiner Gesundheit und muss sich auf einen längeren Aufenthalt im Sanatorium einrichten.

Zudem macht ihm und auch den Angestellten die politische Entwicklung Sorgen. Die Gemeinde der Adventisten wird oft mit dem Judentum verglichen. Und um weiter praktizieren zu dürfen, muss sogar Dr. Conradi einen Nachweis erbringen, dass er keine jüdischen Vorfahren hat.

 Lillys Leben ist sehr spannend, denn sie hat sich in einen Arzt verliebt und muss sich irgendwann entscheiden. Beruf oder Familie. Das ist aber nicht alles, ihr Auserwählter ist Jude, was noch ganz andere Probleme mit sich bringt.

Corina Bomann hat mich auch mit dem zweiten Teil der Waldfriede Saga wieder in ihren Bann gezogen. Schon nach wenigen Seiten war ich voll in der Geschichte drin. Das Geschehen wird aus verschiedenen Sichten erzählt, wodurch es immer in Bewegung bleibt und nicht langweilig wird. Ich hab die 600 Seiten überhaupt nicht gemerkt, so gebannt bin ich den Erlebnissen der Protagonisten gefolgt.

Der dritte Band der `Schwestern vom Waldfriede` erscheint im Dezember`22, und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weitergeht.



                                                     



Ich danke dem  Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Rezension : `Dürre` von Uwe Laub

 


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Erschreckend!!









Das Buch beginnt mit zwei Freunden, die eine geniale Idee haben. Zusammen entwickeln sie die App Aequitas. 


Im zweiten Kapitel sind schon Jahre vergangen, die Ernten sind schlecht, und das Wasser ist knapp wegen anhaltender Dürre. Inzwischen haben alle Menschen die App Aequitas auf dem Handy. Jeder Schritt, den sie tun, kann von der überwachenden Behörde ACON nachvollzogen werden. Es geht darum, einen möglichst kleinen CO2 Fußabdruck zu hinterlassen, und mit Hilfe der App wird alles kontrolliert und überwacht. Es steht jedem nur eine geringe Menge Wasser, Fleisch usw. zu. Man kann kein Benzin, keine Lebensmittel oder eine Fahrkarte kaufen, ohne dass die App benutzt wird. 

Der 21jährige Julian und seine jüngere Schwester geraten ins Visier der ACON wegen CO2 Betruges, doch auch unter den Mitarbeitern der Überwachungsbehörde gibt es schwarze Schafe.


Die Grundidee des neuen Thrillers von Uwe Laub fand ich sehr erschreckend. Könnte so etwas irgendwann Wirklichkeit werden? Ich war vom Vorgänger `Leben` so begeistert, bei `Dürre` hätte ich mir noch mehr Wissenswertes über den Klimawandel und seine Folgen gewünscht. Und in dem Zusammenhang auch mehr über die Benutzung und das alltägliche Leben mit der App.

`Dürre` ist wirklich eher ein Thriller. Es  geht um Betrug, Korruption, Mord und Vertuschung im ganz großen Stil. Julian und seine Schwester werden getrennt und er wird von der ACON gejagt.  Dabei kommt ihnen der Zufall zur Hilfe, sie bemerken einen Riesenschwindel bei der ACON. Aber wer soll ihnen das glauben?

Ich fand `Dürre` ganz anders als `Leben`, aber trotzdem wieder sehr spannend und hatte das Buch auch in drei Tagen gelesen.




Montag, 21. September 2020

Rezension: `Die vergessene Heimat` von Deana Zinßmeister


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Die vergessene Heimat!!


















1961, Ernst und Leni wohnen in Ostberlin, direkt an der Grenze zum Westen. Täglich sieht Ernst bei seiner Arbeit im anderen Teil der Stadt, welch ein Unterschied herrscht. Als begonnen wird, einen Stacheldraht zu ziehen, entschließen sie sich, zusammen mit einem Teil der Familie, zu fliehen.

In einem zweiten Handlungsstrang schreibt die Autorin als Britta Hofmeister in der Ich-Form über die Krankheit ihres Vaters. Nie wurde in der Familie über die Flucht gesprochen, auch Jahrzehnte später herrschte bei den Eltern noch die Angst vor der Stasi.
Als der Vater 2014 an Alzheimer erkrankt und die Tochter viel Zeit bei den Eltern verbringt, erfährt sie zum ersten Mal die ganzen Details über die Flucht. 

Deana Zinßmeister hat diesen sehr persönlichen Roman nach der Erkrankung ihres Vaters geschrieben. Sehr gefühlvoll schildert sie die Strapazen, die auf die ganze Familie zukommen, wenn jemand dement ist. Dieser Schock, den immer starken Vater plötzlich so verändert zu sehen. Auf einmal sind die Rollen vertauscht, man ist nicht mehr das Kind, sondern nun benimmt sich der Vater wie ein Kleinkind.
Ich habe Ähnliches erlebt, deswegen konnte ich so viele ihrer Schilderungen und Empfindungen verstehen. Die Eltern sind nie wirklich zufrieden, und auch wenn man jeden Tag Stunden dort verbringt, reicht es nicht. 
Dass man auch noch ein anderes Leben außerhalb von Arztpraxen und den elterlichen vier Wänden hat, wird gerne vergessen. Die eigene Familie steht plötzlich ganz hinten an, geschweige denn, dass man Zeit für sich selbst hat. Wie viele Termine müssen kurzfristig abgesagt werden, weil man meint, sofort springen zu müssen, wenn die Eltern rufen.

Die Autorin schreibt in kurzen Kapiteln, blendet immer wieder zurück in die Zeit vor und während der Flucht.
Wobei ich nicht sagen kann, was mir besser gefallen hat- Gegenwart oder Vergangenheit. Beide Zeiten hatten ihren Reiz, die dramatische Fluchtaktion, sowie die bewegenden Kapitel über die Krankheit des Vaters.
Deana Zinßmeister schreibt völlig ungeschönt, wie sich ihr Leben und das ihrer Mutter und Geschwister rasant schnell verändert.
Und erst jetzt, wo sie die ganze Geschichte ihrer Eltern gehört hat, wird ihr vieles klar.....
        Zitat: 
          "Jahre später erkannte ich die Situationen. 
          Jahre später konnte ich das Gehörte verstehen.
          Jahre später wusste ich das Gesagte zu deuten.
   Jahre später schoben sich die Puzzleteile zusammen.
 Jahre später ergab alles einen Sinn! "



                     


  Ich danke dem Goldmann Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 1. September 2020

Rezension: `Das Manuskript` von John Grisham


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Zurück auf Camino Island !!


















In diesem neuen Roman geht es mal nicht um die Anwaltsszene, sondern noch einmal um den Buchhändler Bruce Cable, den wir schon aus `Das Original` kennen. Es ist aber nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat, denn ich konnte mich auch nur noch vage erinnern.
Bruce feiert gerade fröhlich mit ein paar Freunden, als sich der Hurrikan Leo mit rasender Geschwindigkeit auf Camino Island zubewegt. Am nächsten Morgen wird in aller Frühe evakuiert und die Bewohner müssen die Insel verlassen. Nur wenige bleiben da, unter anderem Bruce.

Er überlebt den Sturm unbeschadet, doch am nächsten Tag gibt es verheerende Schäden und sogar Tote auf der Insel. Sein Freund, der Autor Nelson Kerr ist eines der Opfer, allerdings hat sein Körper einige Verletzungen, die nicht nach Sturmschaden aussehen.
Die Polizei ist voll beschäftigt mit Aufräumarbeiten und geht dem Hinweis nicht wirklich nach. Bruce und seine Freunde übernehmen die Ermittlungen selbst und eine wichtige Frage ist: Wo befindet sich das Manuskript, an dem Nelson gearbeitet hat?

John Grisham hat einen extrem komplexen Roman mit rasanter Handlung geschrieben. Es geht um das Aufdecken schwerer Missstände in Pflegeheimen, um künstlich am Leben erhaltene Alzheimer Patienten, um Auftragsmord, Drogengeschäfte und vieles mehr.

Allerdings gibt es sehr viele unterschiedliche Personen und mindestens ebenso viele Handlungsstränge. Da wird es beim Lesen mitunter ziemlich anstrengend, alles im Gedächtnis zu behalten und niemanden zu verwechseln.

Auch ohne Anwälte ist `Das Manuskript` trotzdem ein typischer Grisham, auch wenn ich seine Justizthriller weiterhin bevorzuge.



                                                           


Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 2. März 2020

Rezension: ´Der Keller` von Sabine Thiesler





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Ein paar Ungereimtheiten, aber trotzdem sehr spannend!!










Die schwangere Hannah fliegt nach Florenz, um ihre kranke Mutter in der Toscana zu besuchen. Unterwegs lernt sie einen charismatischen Mann kennen, der sie einlädt, die Nacht bei ihm und seiner Frau zu verbringen, um am nächsten Tag entspannt weiterreisen zu können. Hannah verschwindet spurlos und sie ist nicht die Einzige...


Außerdem lernen wir Daniel kennen, einen  Jungen aus den ärmlichsten Verhältnissen, der es schafft, sich hochzuarbeiten.
Wahrhaftig verliebt sich die reiche und schöne Comtessa Octavia  in ihn und die beiden heiraten. Daniel will nie wieder arm sein, was ihn aber dazu zwingt, seiner Gattin nicht zu widersprechen.
Die Wünsche der Comtessa sind völlig irre, doch anscheinend hat auch Daniel Spaß dabei. Allerdings hat sich mir nicht eröffnet, wieso der nette fleißige Junge von damals plötzlich zum Folterer und Kannibalen wird und was ihn veranlasst hat. Und wie kam die beliebte, großzügige Comtessa zu ihren perversen Gelüsten?
Und wieso vermieten die beiden Appartements und haben oft Gäste, wenn sie auf der anderen Seite ihre Verbrechen zu verbergen versuchen?

Von vornherein weiß der Leser Bescheid über die perfiden Pläne des vornehmen Paares, jedoch fand ich einiges schon an den Haaren herbeigezogen und nicht sonderlich realistisch. 

Nichtsdestotrotz ließ sich das Buch sehr gut lesen, der Spannungsbogen wurde konstant oben gehalten und ich hatte keine Minute Langeweile. Insgesamt hat mich `Der Keller` doch gut unterhalten und darauf kommt es ja hauptsächlich an. 

                                                         

Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 21. Februar 2020

Gewinnspiel - Gewinnspiel - Gewinnspiel



Ihr Lieben, am 02.03.2020 erscheint der Auftakt zu einer Familiengeschichte in den Goldenen Zwanzigern. Es handelt sich um die Familie von Plesow, die auf Rügen das Grand Hotel führt.
Ich durfte es schon vorablesen, die Rezension findet Ihr H I E R
Nun stellt uns die liebe Caren Benedikt  drei signierte Exemplare zur Verfügung, die Ihr gewinnen könnt.😍😍😍



©A.Lunau

Möchtet Ihr mehr über Caren Benedikt wissen, dann guckt doch mal auf ihre HOMEPAGE





Klappentext:
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …






Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?
1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍

2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 28.02.2020 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.


Freitag, 17. Januar 2020

Rezension: `Vergib uns unsere Schuld` von Hera Lind


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In den Fängen der Kirche!
















Früher habe ich die Bücher von Hera Lind verschlungen, aber nachdem ich so enttäuscht von `Die Champagnerdiät` war, habe ich mir geschworen, nie wieder eins von ihr zu lesen. Nun ist ja etwas Zeit ins Land gegangen und ich sah Hera Lind vor ein paar Tagen in einem Interview und bekam doch wieder Lust, zumal sie inzwischen ganz andere Romane schreibt.

`Vergib uns unsere Schuld` handelt von der dreifachen Mutter Carina, die schon mit Ende Dreißig Witwe wird. Auf der Suche nach einem Kreuz für ihre Wohnung begegnet sie Pater Raphael von Ahrenberg und findet Trost in den Gesprächen mit ihm. Seit er ein junger Mann ist, lebt Raphael im Kloster und hat sich dem Zölibat verpflichtet. Bisher ging er ganz in seinem Beruf auf, doch bei den Unterhaltungen mit Carina entwickelt sich irgendwann mehr als nur Freundschaft und die beiden verlieben sich ineinander.
Hätte Carina gewusst, was nun auf sie zukommt, hätte sie vielleicht direkt Abstand genommen.

Doch es kommt soweit, dass Raphael der Kirche den Rücken kehrt und und den Orden verlassen will.
Nun geht es richtig los, mit allen Mitteln versuchen die Kirchenvertreter, ihn zur Rückkehr zu bewegen, und spannen auch seine Mutter ein, die ihm schreckliche Vorwürfe macht und ihm einen  Gewissenskonflikt verursacht, mit dem er nicht klar kommt.
Dieses dauernde Hin und her stellt das junge Glück auf eine harte Probe, und plötzlich wird Carina schwanger und erwartet Zwillinge....

Es handelt sich um einen, aus Carinas Sicht aufgeschriebenen Bericht, der von Hera Lind zu einem Tatsachenroman verarbeitet wurde. 
Man hört ja oft, dass es fast unmöglich ist, als Pater aus den Fängen der  katholischen Kirche in ein weltliches Leben zurückzukehren. Hier wird auch genau beschrieben, welche Steine Raphael in den Weg gelegt werden. Hinzu kommt sein dauerndes schlechtes Gewissen, der Mutter, der Kirche und zuletzt auch Carina gegenüber. Hin- und hergerissen, immer wieder an den gerade getroffenen Entscheidungen zweifelnd, wird es für alle Beteiligten zur Tortur. Übrigens sehr aufschlussreich, wie die Gemeindemitglieder und der örtliche Pfarrer reagiert haben, da ist von Nächstenliebe so gar nichts zu spüren.


`Vergib uns unsere Schuld` geht einem unter die Haut, und man kann sich während des Lesens sehr gut in Carina hineinversetzen. Hera Linds leichter Schreibstil hat mir gefallen, das Buch ist trotz der Dramatik an vielen Stellen humorvoll und unterhaltsam.

Ob Raphael es schafft, sich endgültig für Carina zu entscheiden? Lest selbst! 

                                                     



Ich danke dem Diana Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 27. Oktober 2019

Rezension: `Seelentot` von Anna Simons


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Spannender zweiter Band um die Gefängnisärztin!!!













                                                                                                              www.die-rezensentin.de


`Seelentot` ist der zweite Teil der Reihe um die Gefängnisärztin Eva Hanssen. Der kurz vor seiner Entlassung stehende Harald Winkler wird erhängt in seiner Zelle gefunden, ganz klar Selbstmord!  Obwohl sie nicht sagen kann wieso, glaubt Eva nicht daran. Irgendetwas kommt ihr komisch vor. Sie schaltet die Polizei ein und freut sich bei der Gelegenheit auch Kommissar Lars Brüggemann wiederzusehen.
Die Gefängnisleitung ist gar nicht erfreut über Evas Alleingang und auch das Wachpersonal mauert und ist keine Hilfe bei der Aufklärung. Niemand will etwas mitbekommen haben und die Überwachungskameras haben nicht funktioniert.  Mehr und mehr bekommt Eva das Gefühl, dass irgendetwas hier nicht stimmt.

Der zweite Teil der Reihe ist genauso fesselnd wie der erste. Obwohl es völlig ohne Blutvergießen abgeht, hat die Autorin es meisterhaft verstanden, den Spannungsbogen konstant oben zu halten. Verwicklungen, die den Leser verwirren, machen es schwierig zu erkennen, wer hier Täter und wer Opfer ist. Mir gefällt die Reihe, weil eine Gefängnisärztin, die in Morde verwickelt wird, mal etwas anderes ist, als nur immer  Ermittlerteams der Polizei. Natürlich erleben wir auch Kommissar Lars Brüggemann und seine Kollegin, die versuchen, den Fall aufzuklären, aber die Hauptperson in diesem Krimi ist Eva. 
Wie schon im ersten Band, mischt sie sich gerne ein, wenn sie den Eindruck hat, hier läuft etwas falsch. Doch als sie auf Ungereimtheiten stößt, lässt sie erstmal niemanden an ihren Gedanken teilhaben, was ihr zum Verhängnis wird. Denn der oder die Täter fühlen sich von ihr in die Enge getrieben. Klasse geschrieben, sympathische Protagonistin und eine Story, die nicht direkt durchschaubar war.
Ich freue mich schon auf weitere Krimis mit der Gefängnisärztin.

  Ich danke dem Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 15. September 2019

Rezension: `Der Kinderflüsterer` von Alex North

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Spannender Pageturner!!!














Eine Bloggerkollegin empfahl mir diesen Roman, sonst hätte ich eher nicht zugegriffen, weil es schon so viele ähnliche gibt.

Tom Kennedy lebt nach dem Tod seiner Frau mit Söhnchen Jake zusammen. Einfach ist es für beide nicht, die Frau und Mutter fehlt an jeder Ecke.

Sie ziehen um, in eine andere Stadt, in ein neues Haus und Tom bemüht sich, dem Jungen die Mutter zu ersetzen.
Als er erfährt, dass früher hier der sogenannte `Kinderflüsterer` in der Stadt sein Unwesen trieb, interessiert ihn das nicht, denn das ist lange her und der Täter sitzt seitdem im Gefängnis. Doch auf einmal geht alles wieder los. Ein Kind verschwindet und es kommt heraus, dass es vorher immer ein Flüstern hörte. Es wird gemunkelt, der Täter von damals hätte einen Komplizen gehabt.
Und plötzlich hört auch Jake ein Flüstern....

Das Buch war extrem spannend,  die schwierige Vater- Sohn Beziehung zwischen Tom und Jake konnte man sehr gut nachzuvollziehen.  
Tom hat immer Angst um den Jungen, weil Jake anders ist als andere Kinder in seinem Alter, was vielleicht auch an seiner imaginären Freundin liegt, mit der er dauernd redet.
Es handelt sich ja eigentlich um einen Roman, aber ich empfand `Der Kinderflüsterer` als einen packenden, mitreißenden Krimi, der  psychologisch so raffiniert geschrieben ist, dass der Spannungsbogen die ganze Zeit oben gehalten wird.
Kurz vor Ende nimmt die Story nochmal zusätzlich richtig Fahrt auf und das war ziemlich nervenzerreißend. Der Autor hat Wendungen eingebaut, die man nicht voraussehen konnte, das macht das Buch zu einem wahren Pageturner. Gruselig, unheimlich, genau das, was man sich unter einem spannenden Krimi vorstellt.

                                     




Ich danke dem Blanvalet Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 28. August 2019

Rezension: `Das Mädchen Jannie` von Petra Hammesfahr




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Leider sehr enttäuschend !!












Normalerweise liebe ich die Bücher von Petra Hammesfahr, aber `Das Mädchen Jannie`  konnte mich überhaupt nicht fesseln. Ich habe, was ich wirklich selten mache, das Buch nach über 200 Seiten abgebrochen.....

Die kleine Jannie gehört zu einer Gruppe Bettler aus Osteuropa.  Aus Angst vor dem Clan- Chef versteckt sie sich durch Zufall in der Scheune von Dieter. Dieser kann sein Glück quasi gar nicht fassen und nimmt sie nur zu gerne bei sich auf. Für Jannie scheint  es erstmal wie der Himmel auf Erden. Sie ahnt nicht, dass hinter Dieters Freundlichkeit ganz andere Motive stecken. Einzig Dieters gelähmte Mutter versucht sie durch Augenzwinkern zu warnen, doch Jannie versteht es nicht....
Eigentlich fing das Buch im üblichen Hammesfahr- Stil an, der mir  immer gut gefällt. Doch dann plätscherte es so dahin. Kommissar Klinkhammer blieb diesmal sehr blass, die Buchbloggerin Gina und ihr Mann Dominic sprachen mich überhaupt nicht an, einzig die Kapitel mit Jannie und Dieter haben mich weiterlesen lassen.
Doch nachdem ich schon eine Woche für die 200 Seiten brauchte und kein bisschen gespannt war, wie es weitergeht, habe ich das Buch abgebrochen.
Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen.


                                               


Ich danke dem Diana Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 3. August 2019

Rezension: `Das Kino am Jungfernstieg` von Micaela Jary



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Das Kino am Jungfernstieg












                                                                                                                  www.die-rezensentin.de


Lili Paal muss dringend nach Hamburg, denn ihrer alten Mutter geht es sehr schlecht. Jeder Tag könnte der letzte sein. Doch 1946 ist es fast unmöglich, schnell von Berlin nach Hamburg zu gelangen. Eine glückliche Fügung lässt sie den britischen Offizier John Fontaine kennen lernen, der sehr interessiert an einer Geschichte über alte Filmrollen ist, die Lilli ihm erzählt.

Er gibt sie als seine Sekretärin aus und ermöglicht ihr so die Reise zusammen mit ihm nach Hamburg.

Dort warten aufregende Ereignisse auf Lili. Ihre Schwester, bei der sie unterkommen muss, hasst sie und so wird es schwierig, richtig für die Mutter zu sorgen. Ihre Schwester will außerdem das Kino am Jungfernstieg schließen, was Lili verhindern möchte, und John erwartet, dass sie das Versprechen einlöst und die alten Filmrollen besorgt. Dabei werden einige Geheimnisse aufgedeckt. Was hatte ihre Mutter mit dem berühmten Regisseur Leon Caspari zu tun? 
 Bei einer gemeinsamen Reise kommen Lili und John sich näher, obwohl Lili  mit dem Kriegsgefangenen Albert Paal verheiratet ist.  Ein schwerer Unfall verändert allerdings alles.

Das war mein erstes Buch von Micaela Jary, der Schreibstil gefällt mir. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant. Lili und John sind sympathische Protagonisten und man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle füreinander nachvollziehen.
Der Schwager und die Schwester sind eine Gattung für sich, egoistisch, geizig und missgünstig.
Die Geschichte um das Kino, die verschwundenen Filmrollen und die verbotene Liebe hat mir gut gefallen, allerdings fand ich das abrupte Ende sehr gewöhnungsbedürftig. Natürlich wird es eine Forstsetzung geben, auf die die Leser aber ein Jahr warten müssen. Da hätte ich mir einen anderen Schluss gewünscht, das Ende hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen.

                                 



Ich danke dem Goldmann Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rezension: `Der Alte muss weg` von Carla Berling


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Witzig - spritzig- Berling !!















Die fünfundfünzigjährige Steffi hat die Nase voll, tagein, tagaus der gleiche Trott. Und mit Tom hat sie einen Ehemann, der keine anderen Interessen als Fernsehen gucken und Kreuzworträtseln hat.
Beim wöchentlichen Brauhaustreffen mit ihren Freundinnen wird klar, auch denen geht es nicht anders und sie beschließen aus einer Bierlaune heraus: `Der Alte muss weg!` Aber eine Scheidung kommt nicht infrage, schließlich hat man ja die besten Jahre an den `Alten` vergeudet.


Während es bei den Freundinnen besser zu klappen scheint, die Ehemänner um die Ecke zu bringen, geht bei Steffi jeder Versuch schief.
Sie schmiedet gerade noch weitere Mordpläne, als sie merkt, dass sich Tom verändert. Sie ist sich sicher: Er betrügt sie!! Obwohl sie ihn ja loswerden möchte, passt ihr das aber auf keinen Fall.. Typisch!

Mit viel Witz und schwarzem Humor nimmt Carla Berling das Eheleben auf die Schippe.
Sie hat eine hervorragende Beobachtungsgabe, herrlich, wie sie die kleinen Feinheiten einer Ehe beschreibt.
Ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen sich und ihre Partner in manchen Szenen wiedererkennen. Ich musste mehrmals herzhaft lachen, wenn die Freundinnen sich  über die Gewohnheiten der Männer aufregten, die wir wahrscheinlich alle kennen.

Natürlich ist alles völlig übertrieben dargestellt, aber das macht es auch so witzig. `Der Alte muss weg` ist zum Abschalten und Entspannen genau richtig und hat mir ein paar sehr unterhaltsame  Stunden beschert.

                                                     

Montag, 11. März 2019

Rezension: `Das Bekenntnis` von John Grisham



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Mord ohne Motiv?
















1946, Clanton, Mississippi, 

Zu Beginn des Buches erschießt der Farmer und hochdekorierte Kriegsveteran Pete Bannent den beliebten Pfarrer des Ortes. Niemand versteht, aus welchem Grund er das getan hat und Pete schweigt zu seinem Motiv beharrlich.
Wie immer bei John Grisham geht es auch in diesem Roman um den anschließenden Prozess, der für Petes Anwalt extrem schwierig ist, denn Pete trägt nichts zu seiner Verteidigung bei.
Auch seine Familie kann ihn nicht umstimmen.
Das Buch ist in drei große Abschnitte eingeteilt. Die Gegenwart, die Zeit vor der Tat und Petes Erlebnisse im Krieg. Die Berichte aus dem Krieg fand ich sehr langatmig, eigentlich überflüssig oder fast schon störend. Man konnte vielleicht die Gemütsverfassung, in der  Pete sich nach dem Krieg befand, besser verstehen, aber richtig viel zu tun hatten sie mit dem Rest nicht.
Denn Hunderte von Seiten lang hofft der Leser eigentlich auf eine Aufklärung. Aus welchem Grund tötete Pete den Pfarrer und wieso verteidigt er sich nicht?
 Durch sein Schweigen nimmt er in Kauf, dass seiner Frau und den Kindern alles genommen wird, also was steckt wirklich dahinter?
Grisham ist mein Lieblingsautor, ich mag seinen Stil, der ja eigentlich immer gleich ist. Die knapp 600 Seiten hatte ich in zwei Tagen verschlungen, trotzdem hat mich das Ende ziemlich überrascht.
Für Grisham Fans ein Muss!


                                                  




 Ich danke dem Heyne Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 4. Februar 2019

Rezension: `Wundbrand` von Cilla und Rolf Börjlind

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Hat mich etwas enttäuscht!!



















Die Staatsanwältin Malin Brovall und ihre Familie werden Opfer eines Bombenanschlags.
Schnell hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Alle Indizien sprechen gegen ihn und er wird für die Tat verurteilt.
Olivia hat den Mann kurz vorher kennengelernt und kann kaum glauben, dass er zu einem mehrfachen Mord fähig ist.
Ex- Polizist Tom Stilton, den wir aus den vorigen Bänden kennen, hat sich nach Thailand zurückgezogen. Er muss mit einer Sache klar kommen und hat es bisher nicht geschafft. Als eine behinderte Frau ihn bittet, einen bestimmten Mann zu finden, erwacht er ein wenig aus seiner Lethargie.
Was haben die Fälle miteinander zu tun? Das erfährt der Leser erst ziemlich zum Schluss.
Auch der fünfte Band  um Olivia, Mette und Tom und Abbas lässt sich gut und flüssig lesen.
Mir waren es aber diesmal eindeutig zu viele verschiedene Themen, die verarbeitet wurden. Me too, Pädophilie, Schizophrenie, Schuldgefühle, Drogenbarone usw. Ich fand, die Autoren haben sich ein bisschen verzettelt und alles wurde für mich zu kurz angerissen.
Zusätzlich fand ich die Story etwas sehr an den Haaren herbeigezogen und teilweise unglaubwürdig.
Was Tom auf der Suche nach dem Mann erlebt, ist extrem heftig, aber er übersteht alles mit einer Leichtigkeit. Knapp dem Tode entronnen, begibt er sich wieder in die gleiche Gefahr, das war mir diesmal alles etwas too much.
Trotz allem war das Buch zeitweise recht spannend, aber die vorigen Bände haben mir viel besser gefallen.

                         

   
                               




Ich danke dem BtB Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 27. Januar 2019

Rezension: `DasSchweigemädchen` von Elisabeth Norebäck



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Spannendes Debüt!!













Stella arbeitet als Psychotherapeutin, ist glücklich verheiratet und hat einen Sohn. Als plötzlich eine junge Frau in ihrer Gruppentherapie erscheint, ist sie sicher, es handelt sich um ihre vor vielen Jahren verschwundene Tochter Alice. Sie versucht, alles über das Mädchen  herauszufinden und schießt dabei total übers Ziel hinaus.


Ihr Mann und auch sonst niemand glaubt ihr, doch sie ist überzeugt, es ist ihr Kind. Nichts kann sie davon abhalten und ihr Leben läuft irgendwann komplett aus dem Ruder. Auch als sie sich selbst nicht mehr sicher ist, ob sie davor ist, durchzudrehen oder ob sie die Einzige ist, die die Wahrheit erkennt, gibt sie nicht auf.

Elisabeth Norebäck hat einen spannenden Thriller geschrieben, der den Leser bis zum Schluss komplett verwirrt. In verschiedenen Handlungssträngen kommen Stella und die vermeintliche Tochter zu Wort. Ich kam zuerst nicht so gut in die Geschichte rein, fand das erste Drittel  etwas langatmig. Im Nachhinein betrachtet war das aber nötig, um die Zusammenhänge hinterher alle zu verstehen. Später konnte ich das Buch nicht  mehr aus der Hand legen. Es ist das Debüt der Autorin und ich finde  den Thriller überaus gelungen!


                                                               
  Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Rezension: `Blutacker` von Lorenz Stassen

* * * * *
Ein Thriller. so ganz nach meinem Geschmack!!


















Für den Anwalt Nicolas Meller geht es bergauf. Beruflich erfolgreich und selbstständig mit eigener Kanzlei, privat ist er mit seiner Freundin Nina zusammengezogen, alles scheint perfekt zu laufen.

Ein an ihn adressiertes Päckchen wird unterwegs abgefangen und der Paketbote getötet. Nicolas hat keine Ahnung, was sich darin befunden hat.

Gleichzeitig bekommt er einen neuen Mandanten, einen Baron, von dem er auch direkt eingeladen wird, ein Wochenende im Kreis honoriger Leute zu verbringen.

Erst zu spät merkt Nicolas, dass er in eine Falle getappt ist, aus der er sich nicht so einfach befreien kann.

Lorenz Stassen hat einen spannenden Krimi geschrieben. Es geht um einen Acker, der anscheinend mehr wert ist als ein Menschenleben, es geht um Erpressung, Mord, Intrigen und Nicolas Meller befindet sich plötzlich mittendrin.

Die Story war wie aus dem Leben, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das wirklich so passieren könnte, wenn man sich mit den falschen Menschen abgibt. Unbeabsichtigt könnte man in so ein Dilemma rutschen und dann kann es den Job, die Existenz oder sogar das Leben kosten. Ich hatte richtig Mitleid mit Nicolas, weil er da hineingeraten ist.

`Blutacker` war ganz nach meinem Geschmack, unblutig, aber extrem spannend. Gut ausgedachte Story, sodass man als Leser lange nicht weiß, wer gut oder böse ist, kurze Kapitel, flüssig geschrieben, dazu ein tolles Cover, das schon Lust auf das Buch macht.
Wenn ich mir auch ursprünglich unter `Blutacker` etwas  völlig anderes vorgestellt hatte, hat mich dieser `Blutacker`  nicht enttäuscht. Vielmehr hat er mich richtig begeistert und ich denke, ich werde jetzt den Vorgänger `Der Angstmörder` auch lesen.