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Dienstag, 7. Februar 2012

Rezension : Die Bucht des grünen Mondes : Isabel Beto

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Das Leben am Amazonas von zwei Seiten


Wie jedes junge Mädchen aus gutem Hause, träumt auch Amely von einem Leben als Ehefrau an der Seite eines geliebten Mannes. Dieser ist auch schon zur Stelle, denn sie ist verliebt in Julian, den Angestellten ihres Vaters.

Doch Amelys Vater hat ganz andere Pläne für seine Tochter.
Aus wirtschaftlichen Gründen soll sie nach Brasilien verheiratet werden. Der mächtige Kautschukbaron Wittstock, doppelt so alt wie Amely, hat um ihre Hand angehalten.
Wie es für die Zeit, Ende des 19.Jahrhunderts, üblich war, bleibt Amely nichts anderes übrig, als sich zu fügen.
Das Welt in Manaus ist der totale Gegensatz zu ihrem bisherigen Leben in Berlin.
Die Gesellschaft, zu der auch Wittstock gehört, lebt völlig im Überfluß; man weiß quasi nicht, wohin mit dem Geld.
Die Sklaverei ist eigentlich abgeschafft, aber in Manaus gelten andere Gesetze. Die Arbeiter werden ausgebeutet und müssen arbeiten, bis sie tot umfallen; die Indianer und Eingeborenen werden einfach niedergemetzelt,wenn sie im Weg sind.
Denn für Wittstock ist lediglich der Kautschuk wichtig; Menschen sind ihm völlig egal.
Der anfänglich freundliche Ehemann entpuppt sich nach kürzester Zeit als ein brutaler, jähzorniger Tyrann, und für seine junge Frau wird das Leben an seiner Seite zur Hölle!
Doch dann geschieht etwas, womit niemand gerechnet hat.....

Das Buch ist ein netter Schmöker für gemütliche Stunden.
Eine Liebesgeschichte am anderen Ende der Welt.
Sehr interessant war für mich, etwas über das damalige Leben am Amazonas zu erfahren. Die verschwenderische Gesellschaft einerseits und im Gegensatz dazu, die völlig verarmten, ausgebeuteten Arbeiter. Oder die Indianer, die zu der Zeit noch total abgeschirmt von jeglicher Zivilisation lebten .
Andererseits waren mir die vielen ausführlichen Beschreibungen von Landschaften und Gepflogenheiten schon etwas zu langatmig.



Donnerstag, 2. Februar 2012

Ist doch mal wieder Zeit für etwas Leichtes

In letzter Zeit habe ich so viele Krimis hintereinander gelesen ; da hab ich mal wieder richtig Lust auf etwas leichteres...Das Alphabethaus von Jussi Adler Olsen liegt hier und ich komme nicht über die ersten Seiten hinaus. Vor Wochen habe ich mir schon Die Bucht des grünen Mondes von Isabel Beto  auf den Kindle geladen, aber bin nie dazu gekommen, es zu lesen.
Jetzt habe ich mir eben überlegt, dass ich das sicher am Wochenende schaffen kann und mich danach voller Elan an das Alphabethaus begeben kann. Das hat immerhin 600 Seiten und die möchte ich auch genießen....
Also bei der Kälte draußen paßt so ein gemütlicher Schmöker doch perfekt...