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Donnerstag, 29. Mai 2025

Rezension: `Kölner Vergeltung` von Myriane Angelowski

 

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Köln Krimi!










Ich habe mich sehr auf den neuen Krimi mit den Kommissarinnen Maline Brass und Lou Vanheyden gefreut, denn der letzte ist ja schon einige Zeit her.

Die Geschichte beginnt mit einer jungen Mutter, die bei einer Messerattacke an ihrem Auto schwer verletzt wird. Ihr Sohn Oskar, der sich im Wagen befand, bleibt zunächst unauffindbar.

Parallel dazu versucht ein Mädchen, den neuen Freund ihrer Mutter loszuwerden, während eine verwirrte Frau ein Kind findet und es mitnimmt. Außerdem lässt eine andere Familie wichtige Beweisstücke verschwinden.

Kommissarin Lou Vanheyden erleidet einen grausamen Schicksalsschlag, der sie völlig aus der Bahn wirft und die Leser der Reihe sicher auch erschüttert.

Die Autorin schafft es, mehrere komplexe Fälle miteinander zu verweben. Dabei sind verschiedene Familien involviert, doch nicht alle Zusammenhänge sind direkt erkennbar.

Ich mag den Schreibstil von Myriane Angelowski sehr und lese ihre Krimis gerne. Bei `Kölner Vergeltung` hätte ich mir jedoch gewünscht, dass die Auflösungen der einzelnen Verbrechen etwas ausführlicher dargestellt werden, um die Verbindungen noch besser nachvollziehen zu können.


                                          


Samstag, 29. Mai 2021

Rezension: `Jenseits des Rheins` von Myriane Angelowski

 

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Wo ist Lenni?









Als der vierzehnjährige Lenni plötzlich verschwindet, sorgt sich seine Mutter sehr, aber die Polizei geht erstmal nicht von einem Verbrechen aus. 

Kommissarin Maline Brass übernimmt die Vermisstensache  und war zuerst nicht beunruhigt über das Verschwinden des Jungen. Dadurch verstreicht wertvolle Zeit, die man für die Suche hätte verwenden können.  Am nächsten Tag bekommt sie ein schlechtes Gewissen, weil sie der Sache nicht nachgegangen ist und macht sich Sorgen, wo der Junge sein könnte. Von Lenni fehlt jedoch inzwischen jede Spur. Ist er vielleicht abgehauen, weil er erfahren hat, dass sein Vater ihn seit Jahren belügt? 

In Rückblenden erfährt der Leser, was in den Monaten vor Lennis Verschwinden passiert ist. Vieles davon wird aus Lennis Sicht erzählt. Der Junge hatte panische Angst und wurde von seinen Mitschülern gemobbt und erpresst, weil er anders ist als die Kinder in der Schule.

In verschiedenen weiteren Handlungssträngen geht es um Lennis Vater, sowie um den merkwürdigen Einsiedler Zachäus, der mit zahlreichen Puppen in seinem Haus lebt.


Myriane Angelowksi hat wieder einen spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit geschrieben, der mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Viele der Schauplätze kenne ich, was das Ganze noch interessanter für mich macht.

Da die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt werden, bekommt der Leser immer einen kleinen Vorsprung vor den Ermittlern.

Trotzdem verbirgt die Autorin erstmal geschickt viele Zusammenhänge, um dann auf einmal damit zu überraschen.

Aber auch in das chaotische Gefühlsleben des Jungen, mit dem dieser allein dasteht, konnte ich mich durch die bildhafte Beschreibung hineinversetzen.

Myriane Angelowski versteht es immer wieder aufs Neue, mich mit ihren, manchmal etwas verstörenden, Geschichten in ihren Bann zu ziehen und am Ende zu verblüffen.


Ganz klare Leseempfehlung für `Jenseits des Rheins.`






Ich danke dem Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 23. September 2019

Lesung: Myriane Angelowski am 19.09.2019 in Köln


                                                                                                                           www.die-rezensentin.de


Zum neuen Thriller `Porzellankind` fand die Premierenlesung von Myriane Angelowski in der Melanchtonkirche in Köln statt. Organisiert wurde es von der Buchhandlung Weyer, die auch für das leibliche Wohl sorgte.


Ich hatte das Buch ja schon vorabgelesen, umso gespannter war ich darauf, wie Myriane den Abend gestalten würde. Ich finde, ihre Lesungen sind immer etwas Besonderes. Sie braucht dazu keinen Moderator, der durch den Abend führt, sondern schafft es ganz alleine, den Besuchern eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen, während sie liest.
Natürlich erzählt die Autorin auch einiges über sich selbst und ihren beruflichen Werdegang und auch Fragen aus dem Publikum werden immer gerne beantwortet.






Inspiriert zu dem Thriller `Porzellankind` wurde Myriane  u.a. durch einen Artikel über Frances Glessner Lee, einer Vorreiterin der forensischen Wissenschaft.  Was es mit dieser Puppenstube auf sich hat, erfahrt Ihr im Buch :-)








Vier Jahre hat Myriane an `Porzellankind` geschrieben. Immer mal mit Unterbrechungen, sie hat ja in der Zwischenzeit auch andere Krimis veröffentlicht, aber bis das Buch fertig war, dauerte es so lange.



Die Erklärung, was diese merkwürdige `Kreatur` auf der Lesung zu suchen hatte, findet man auch im Buch... :-)








 Wenn Myriane liest, ist es mucksmäuschenstill, weil sie einfach toll vorliest. Obwohl ich das Buch schon kannte, fand ich es total gruselig. Leider war die Lesung, wie immer, viel zu schnell vorbei.


Anschließend wurde aber noch signiert und fotografiert und jedes Buch bekam eine schöne, persönliche Widmung von der Autorin.






Meine Nichte Laura mit Myriane


Wenn Ihr mal die Möglichkeit habt, eine Lesung mit Myriane zu besuchen, dann lasst euch das nicht entgehen! Es lohnt sich!!!


Klickt aufs Cover

Meine Rezension zu `Porzellankind` findet Ihr 
H I E R








Donnerstag, 19. September 2019

Rezension: `Porzellankind` von Myriane Angelowski


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Nichts ist, wie es scheint!!













Ellis ist ein einsames Kind, ihr fehlt die Liebe der Eltern und ihre beste Freundin ist Dorothy, ein imaginäres Mädchen. Auch sonst ist Ellis etwas komisch, was noch schlimmer wird, als der kleine Bruder geboren wird. Ein Schreikind, das den Eltern den letzten Nerv raubt. Nun läuft Ellis erst recht nebenher..
Und plötzlich schreit er nicht mehr, bleibt für immer stumm...

Teil 2 spielt viele Jahre später, Ellis ist inzwischen Leiterin einer Ballettschule, wohnt aber immer noch bei der ungeliebten Mutter und benimmt sich auch sonst sehr merkwürdig. Für den Leser ist es schwer einzuordnen, wer von den beiden die größere Macke hat. Das Verhältnis der beiden ist geradezu angsteinflößend, man fragt sich die ganze Zeit, warum Ellis sich nicht von der Mutter löst.
Zusätzlich gibt es noch eine anderen Handlungsstrang, in dem jemand in penibler Kleinarbeit Wohnungen mit Bewohnern nachstellt.
Der Sinn dieses Tuns bleibt dem Leser lange Zeit verschlossen, ergibt erst zum Schluss einen Sinn.
Ich weiß nicht, wie ich dieses Buch beurteilen soll, ohne zu viel zu verraten, kann nur soviel sagen: Nichts ist wie es scheint! Ich fand es extrem spannend, sodass ich seit langem mal wieder jede Sekunde genutzt habe, um weiterlesen zu können.
Ein bedrückender, verstörender, mitreißender Thriller, der es in sich hat.

                                


 Ich danke dem Emons Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares




Montag, 26. Januar 2015

Rezension: `Das Haus am Königsforst` von Myriane Angelowski


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Was geschieht hinter den Mauern???











Die beiden, den Lesern schon durch BLUTLINIEN bekannten Kommissarinnen Lou und Maline werden zu einem Mordfall gerufen.
Die Musiklehrerin Rendel Sukowa wurde in ihrem Haus erstochen. Zum Kreis der Verdächtigen gehört auch einer ihrer Schüler, Levi Fischblut.
Mit seiner Familie lebt er total abgeschottet in einem Haus am Königsforst, umgeben von einem riesigen Zaun. Niemand weiß genau was sich dahinter abspielt; nur soviel, dass die Eltern fanatisch religiös sind und die Familie ohne Strom und fließendes Wasser völlig einfach lebt. 
Die Mahlzeiten werden aus Lebensmittelspenden zubereitet und die Kinder  unterrichtet die Mutter zu Hause.  Levi und seine Schwester Rica gelten bei den anderen Jugendlichen immer nur als Freaks, was vielleicht auch an Ricas kahlrasiertem Schädel liegt.
Doch hinter den Mauern des Hauses am Königsforst verbirgt sich ein ganz schreckliches Geheimnis, von dem niemand jemals erfahren darf.
Das Buch ist in mehrere Handlungsstränge unterteilt; in einem berichtet Rica, Levis Schwester, in der Ich-Form.

Ich habe das Buch an einem Sonntag regelrecht verschlungen. In der Art ist es ähnlich wie FINKENMOOR, mein absolutes Highlight von Myriane Angelowski.
Die Autorin schafft es, Handlungsfäden und Personen so unerwartet  zusammenzuführen, dass immer neue überraschende Wendungen eintreten.
Die Charaktere sind richtig gut gelungen, vor allem Levi in seiner innerlichen Zerrissenheit oder Rica, bei der man als Leser gar nicht weiß, woran man ist.
Besonders die Schilderungen aus dem Haus der Familie Fischblut fand ich extrem gruselig. Spannend, weil man nicht weiß, was wirklich dort passiert. Zum Schluss hätte es gerne ausführlicher sein dürfen, aber das Ende ist schlüssig und von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!


Dienstag, 4. November 2014

Premierenlesung Myriane Angelowski 23.10.2014 Köln


Wie schon im letzten Jahr fand die Premierenlesung zu Myriane Angelowskis neuem Krimi in der Buchhandlung Ludwig im Kölner Hauptbahnhof statt.
Ich persönlich mag Myrianes Lesungen lieber in etwas schummerigem Licht; das passt auf  jeden Fall besser als grelle Scheinwerferbeleuchtung.
Punkt 19 Uhr ging es los..








Zuerst hörte man nur ihre Stimme, die von irgendwo hinten im Raum ertönte..
Das erste Kapitel wurde vorgetragen, ohne dass man die Autorin sehen konnte.
Aber dann erschien sie endlich und begann nach einer kurzen Begrüßung direkt aus `Das Haus am Königsforst` zu lesen.





Ich mag ihre Lesestimme sehr gerne und ich muss immer an die erste Lesung mit ihr in der Grabkammer des Kölner Melaten-Friedhofs denken. Eine sehr gruselige Angelegenheit...


Zwischendurch gabs Schokolade... Leider nicht für die Gäste, sondern für ihre Beta-Leser. Aber die haben es sicher auch verdient.:-)






Ein Mitwirkender im neuen Krimi liebt wohl klassische Musik, hauptsächlich Klaviermusik. Passend zu einer gelesenen Szene gab es vom Plattenspieler den `Totentanz`von Franz Liszt. Das hat mir gefallen; die Musik hätte ruhig noch etwas länger dauernd können..



Wer die Musik nicht kennt, ich habe mal bei Youtube ein Video herausgesucht. 
Einfach hier klicken.... 

Leider dauerte die Lesung nur eine Stunde, dann war schon alles vorbei. Myriane liest auch nie ganze Kapitel, sondern hat ein Buch mit Unmengen an Fähnchen dabei. Daraus wird immer nur häppchenweise vorgetragen, sodass die Lust auf das Buch bei den Lesern richtig geweckt wird.
Anschließend wurden noch lange Bücher signiert und dafür nimmt sich Myriane auch immer besonders viel Zeit. Ich habe auch eine schöne persönliche Widmung bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe.


Ich würde mir für die nächste Premierenlesung eine andere Location wünschen, eine, die besser zu Myriane, ihren Büchern und ihrer Stimme passt.
Oder die Buchhandlung sollte das Licht etwas dämmen... 
Ansonsten war es wieder mal ein schöner, entspannter Leseabend mit einer, wie immer,  sehr netten und sympathischen Myriane Angelowski. 



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Dienstag, 30. September 2014

Neuerscheinungen im Oktober !!


Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Unmengen von Büchern im September und Oktober erscheinen!! Ich habe euch nur mal ein paar rausgesucht..

Ich mag ja die Bücher von Myriane Angelowski sehr und im Oktober kommt ihr neuer Krimi `Das Haus am Königsforst` heraus.


Klickt auf das Buch und Ihr gelangt zur Amazonseite.


Klappentext:
Ein Mordfall führt Lou Vanheyden und Maline Brass zu einer Familie, die abgeschottet am Rande des Königsforsts lebt. Während sie das Verbrechen schnell aufklären, unterschätzen sie die explosive Situation der Familie: Die Eltern gehören einer radikalen Glaubensgemeinschaft an; die siebzehnjährigen Zwillinge Levi und Rica leben in ständiger Sorge um ihren Bruder Neo, der vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten wird. Um ihn zu retten, schmieden sie einen Plan mit katastrophalen Folgen ...

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Eigentlich brauche ich das nächste Buch gar nicht vorstellen...darauf warten ja bestimmt schon einige von euch...




Klappentext:

 Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Doch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...
Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm … 


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Klappentext:

Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schul- freundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht, worauf sie sich da einlässt ... Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen … Ein packender Thriller, bei dem man Frieda durch London begleitet und auf falschen Spuren in ihre Heimatstadt Braxton, wo alle ihr bald mit wachsendem Misstrauen begegnen ...

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Klappentext:

Mit »Ich bin dann mal weg« hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere - und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.
»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...«
Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dann mal weg« seine Fans überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. Sie führt nach Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von »Peterhansels« Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte.

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Die Reihe um Xavier Kieffer gefällt mir auch sehr gut und ich freue mich auf..


Klappentext:

»Schlitzohr in Kochschürze – Xavier Kieffer hat es faustdick unter der Kochmütze.« Saarländischer Rundfunk Einmal im Jahr gönnt sich der Koch und Gourmet Xavier Kieffer einen Ausflug nach Italien. Gemeinsam mit seinem Schulfreund, dem Wein- und Ölhändler Alessandro Colao, fährt er in die Toskana, unternimmt Weinproben und fährt einige Tage darauf mit einem Laster voller Wein und Öl zurück nach Luxemburg. Diesmal geht der Trip allerdings gehörig schief. Sein Freund versetzt ihn und Kieffer findet heraus, dass Alessandro bereits Tage zuvor ohne ihn nach Italien aufgebrochen ist – und seither hat niemand etwas von ihm gehört. Der Koch macht sich auf die Suche. Aber statt Alessandro findet er eine verlassene Mühle, Tanks voll seltsam riechenden Olivenöls und bewaffnete Männer, die gerade Öl in einen Lastwagen pumpen. Hat der Ölhändler krumme Geschäfte getätigt? Kann Kieffer seinen Freund finden, bevor es zu spät ist?

Mittwoch, 17. Juli 2013

Rezension : Blutlinien von Myriane Angelowski


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Blutlinien in Köln !!!!










Der neue Krimi von Myriane Angelowski spielt in Köln. Eine Frau wird nach einem Kneipenbesuch kurz vor ihrer Haustür ermordet, doch bei der Suche nach dem Täter tappen die Kommissarinnen Lou Vanheyden und Maline Brass zuerst ziemlich im Dunklen.

Leider geschehen anschließend noch weitere Morde und nach und nach finden die beiden bei ihren Ermittlungen heraus, dass die Opfer immer einem bestimmten Personenkreis angehörten.

Und urplötzlich, ohne ihr Wissen, kommen Lou und Maline dem Täter so nahe, dass sie selbst in tödliche Gefahr geraten...

Die Story besteht aus verschiedenen Handlungssträngen, auch das Privatleben der Ermittlerinnen wird ausgiebig beschrieben, sodass man sich als Leser direkt mit ihnen verbunden fühlt.

In mehreren Kapiteln läßt die Autorin den Täter in der Ich-Form erzählen, über seine Beweggründe, sein Motiv und seinen Hass auf eine bestimmte Personengruppe..

Da der Krimi in Köln spielt, kannte ich viele der Schauplätze, aber auch für einen Nichtkölner wird das kein Problem sein, gut in die Story hineinzufinden.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und da immer wieder falsche Fährten für den Leser ausgelegt werden, bleibt das Buch dadurch bis zum Schluss spannend.

Ansonsten gefielen mir außerdem zwischendurch die Beschreibungen des Alltags der Polizistinnen, sowohl die privaten Erlebnisse, als auch der Ablauf der Morduntersuchungen.

Durch einige unerwartete Wendungen und Irreführungen hat mich das Buch durchweg gefesselt, denn bis zum Ende kann man nicht sicher sein, wer der Mörder ist.

Trotzdem hat "Blutlinien" nicht ganz die volle Punktzahl erreicht, weil ich Finkenmoor noch ein bisschen aufregender fand.

Aber auch für "Blutlinien" gilt : Klare Kaufempfehlung !!








Ich habe bereits zwei Lesungen von Myriane Angelowksi besucht: 

am 04.07.2013 Premierenlesung zu "Blutlinien" HIER

und am  25.11.2012 auf dem Melatenfriedhof Köln  Lesung zu "Finkenmoor" HIER

Montag, 8. Juli 2013

Lesung : Myriane Angelowski in Köln 04.07.2013

Am Donnerstag besuchte ich in Köln die Premierenlesung von Myriane Angelowski, die ihr neues Buch Blutlinien vorstellte.
Ich war letztes Jahr ja schon einmal bei einer ihrer Lesungen in der Grabkammer des Melatenfriedhofs. Dort las sie aus FINKENMOOR ; es war November und  ziemlich gruselig.



Die Premierenlesung zu Blutlinien fand in der Buchhandlung Ludwig, direkt im Kölner Hbf statt. Es war ziemlich heiß am Donnerstag und für eine Krimilesung hätte ich mir nicht ganz so  grelles Licht gewünscht.




Vor der Lesung klebte Myriane Angelowski unter verschiedene Besucherstühle kleine gelbe Zettelchen...Wozu das gut sein sollte, stellte  sich später heraus. Die Dame, die einen bestimmten Smiley auf ihrem Zettel fand, bekam ein Buch geschenkt.


Um 19 Uhr ging es los. Etwas nervös, wie sie selbst zugab, begrüßte Myriane ihre Gäste, unter denen sich auch verschiedene Schriftsteller und Mitarbeiter des Emons Verlages befanden. Doch sobald sie den ersten Satz gelesen hatte, konnte man von Nervosität nichts mehr merken..

















Mir war im November schon aufgefallen, dass Myriane eine ganz spezielle Art hat, vorzulesen. Trotz des grellen Lichts und der Hitze bekam ich ab und zu eine Gänsehaut. Genau wie bei der letzten Lesung wurde das Vorlesen mittendrin durch das Einspielen von Musik unterbrochen, immer passend zu dem gerade vorgetragenen Text..















Ich gehe mal nicht näher darauf ein, falls jemand auch zu einer Blutlinien-Lesung geht, sonst ist die Spannung weg...



Sehr interessant fand ich die Textstellen, die von den Nazca-Zeichnungen in Peru handelten. Im Buch werden sie nur kurz behandelt, aber Myriane erzählte dazu ein bisschen.
Die Zeichnungen stammen aus der Zeit  vor Christus; entdeckt wurden  sie erst ca 1924, weil sie nur aus der Luft zu erkennen sind. Aus dem Flugzeug sieht man plötzlich auf dem Boden Tierzeichnungen, Linien, Dreiecke oder andere Figuren, und das Ganze erstreckt sich über Hunderte von Kilometern. Wie haben die Menschen diese riesigen Zeichnungen angefertigt, wenn sie sie ja nicht von oben sehen konnten? Ein echtes Phänomen..! Wer sich da etwas genauer informieren möchte, kann bei Wikipedia alles nachlesen..   HIER KLICKEN


 File:NazcaLinesMonkey.jpg
Quelle: Wikipedia. Affe



File:Nazca colibri.jpg
Quelle: Wikipedia Kolibri

Myriane erzählte auch von der Recherchearbeit für Blutlinien, wie sie z.B. zum ersten Mal  einen Schießstand besucht hat.




Nach der Lesung beantwortete Myriane noch geduldig Fragen des Publikums.




Anschließend wurden fleißig Bücher signiert.









Ein gemeinsames Foto mit Schriftstellerkollegen.






Myriane Angelowski ist eine sehr sympathische Autorin, die den Zuhörer sofort in ihren Bann zieht, wenn sie zu lesen beginnt....

Falls ihr mehr über sie erfahren möchtet, könnt ihr das auf ihrer  Homepage .
Dort stehen auch aktuelle Lesungstermine u.a.