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Donnerstag, 7. Mai 2026

Rezension: `Der Schattengast` von Malin Stehn

 

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Ein Pageturner voller falscher Fährten!








Einen Tag nach ihrer ausgelassenen Geburtstagsparty wird Sandra erstochen aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf ihren Ehemann Jack, doch das ist nur der Anfang eines Geflechts aus Lügen und Geheimnissen.

Die Geschichte baut sich langsam auf, doch dann entwickelt sich `Schattengast` zu einem echten Pageturner.

Mit geschickt platzierten Rückblenden setzt die Autorin die Erlebnisse von Familie und Freunden vor dem Mord zusammen und ergänzt sie durch die Protokolle der Polizeivernehmungen.

 Der ständige Wechsel von Zeiten und Perspektiven sorgt für durchgehend hohe Spannung und enthüllt immer neue menschliche Abgründe.

Die Tätersuche bleibt bis zum Ende offen, und zahlreiche Wendungen und Verdächtige lassen die Leser bis zur letzten Seite im Ungewissen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!!





Mittwoch, 25. März 2026

Rezension: `Die Ehefrau` von Freida McFadden


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Ein Haus voller Geheimnisse!!










Sylvia ist auf Jobsuche und finanziell am Ende, als sich plötzlich eine ungewöhnliche Chance ergibt. Der attraktive Adam sucht eine Gesellschafterin für seine Ehefrau Victoria. Seit einem schweren Unfall ist Victoria entstellt, sitzt im Rollstuhl und kann kaum sprechen. Tag für Tag beobachtet sie ihre Umgebung schweigend, während Adam sich liebevoll um sie kümmert. Doch Victoria reagiert abweisend und scheint ihren Mann regelrecht von sich wegzustoßen. Schließlich gelingt es ihr, Sylvia auf ein Tagebuch aufmerksam zu machen, und von diesem Moment an weiß Sylvia nicht mehr, wem sie trauen kann.

Freida McFadden bleibt ihrem Stil treu und hat erneut einen Thriller in gewohnt fesselnder Qualität geschrieben. Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, die Handlung bereits zu kennen. Viele Szenen wirkten wie Déjà-vus, als hätte ich sie in einem ihrer früheren Bücher schon einmal erlebt.

Trotzdem ist `Die Ehefrau` spannend erzählt und lebt von zahlreichen Wendungen, die einen ständig aufs Neue überraschen. Man rätselt bis zum Schluss, was wirklich passiert ist und wem man glauben darf. Das Ende kam für mich völlig unerwartet, und macht den Roman zu einer unterhaltsamen, kurzweiligen Lektüre für alle Fans psychologischer Spannung.


                                                   




Freitag, 20. März 2026

Rezension: `Düsterzeit- Der verlorene Zwilling` von Suzanna Winter

 

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Spannender Reihenauftakt!










Constanze ist alles andere als begeistert, als ihr Ex-Mann Jonas sie als Psychologin zu einer polizeilichen Ermittlung hinzuzieht. Er arbeitet an dem Fall einer jungen Frau, die offenbar entführt wurde und fliehen konnte.

Gleichzeitig behandelt Constanze in ihrer Praxis einen merkwürdigen Patienten, der ihr zunehmend Angst macht. Durch seine Erzählungen werden ihre eigenen Albträume wieder wach. Es wirkt fast so, als könne dieser Mann in ihre Vergangenheit blicken. Hat ihre Familie ihr etwas Entscheidendes verschwiegen?

Ein wenig gerät all das in den Hintergrund, als der attraktive Uni-Professor Alexander Gerlach sie um ein Date bittet. Sehr zum Missfallen von Jonas, der sich insgeheim eine Annäherung erhofft hatte.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die Autorin  mehrere fesselnde Fälle geschaffen hat, die den Leser durchgehend in Atem halten.  Sie führt die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und durch unerwartete Wendungen und immer neue Überraschungen wird die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht gehalten. Ein Cliffhanger am Ende sorgt zudem dafür, dass man den zweiten Band unbedingt weiterlesen möchte. Einen kleinen Punktabzug gibt es jedoch, da mir die privaten Liebesgeschichten etwas zu dominant waren.

                                   








Dienstag, 11. November 2025

Rezension: `Die Tiefe- Versunken` von Karen Sander

 

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Gelungener Auftakt zur neuen Reihe!











Ich habe der dritten Staffel der Reihe rund um Tom Engelhardt und Mascha Krieger regelrecht entgegengefiebert.

Toms aktueller Fall dreht sich um den Fund eines gesunkenen Segelboots, in dessen Inneren die Leichen einer erschossenen Familie liegen. Schnell wird klar, dass das kein Unfall war.

Als erneut ein Ehepaar erschossen auf einem Boot entdeckt wird, läuft Tom die Zeit davon. Treibt etwa ein Serienkiller sein Unwesen?

Die Krypologin Mascha Krieger wird diesmal von ihrem Bruder zu einem anderen Mordfall hinzugezogen, denn dort tauchen mysteriöse, anonyme Briefe auf, die entschlüsselt werden müssen.

Es handelt sich um zwei parallele Ermittlungen, und trotz der Vielzahl an Schauplätzen und Figuren habe ich erstaunlicherweise nie den Überblick verloren.

Ich liebe die Thriller von Karen Sander, in denen die Arbeit der Polizei im Mittelpunkt steht. Fesselnd, aber ganz ohne übermäßiges Blutvergießen. Genau so mag ich es.

Auch wenn sich die Handlung eigentlich über drei Bände erstreckt, ist jeder Teil für sich spannend, selbst wenn die große Auflösung erst im letzten Teil erfolgt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!!







Montag, 27. Oktober 2025

Rezension: `Lügennebel` von Viveca Sten

 

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Packender Fall in frostiger Kulisse!







Sechs junge Studenten feiern ausgelassen in einem abgelegenen Ferienhaus. Am nächsten Morgen liegt ein Mädchen tot im Schnee. Angeblich hat niemand etwas bemerkt, alle behaupten, längst geschlafen zu haben. Für die Polizei bleibt zunächst unklar, ob die junge Frau zu viel Alkohol getrunken hat und erfroren ist oder ob ein Verbrechen dahintersteckt.

Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog bilden ein sympathisches Ermittlerduo. Doch während Daniel endlich seine Gefühle für Hanna zulassen will, merkt er, dass es inzwischen einen anderen Mann in ihrem Leben gibt. Auch Anton, ein weiterer Kollege, steht vor einer persönlichen Entscheidung. Trotz emotionaler Turbulenzen müssen sie alle professionell zusammenarbeiten, um den rätselhaften Fall zu lösen.

"Lügennebel“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es meisterhaft, eine perfekte Balance zwischen spannender Polizeiarbeit und glaubwürdigem Privatleben zu schaffen. Die Aufklärung des Todes gestaltet sich schwierig, denn weder die jungen Leute noch die Nachbarn liefern brauchbare Hinweise.

In geschickt gesetzten Rückblenden erfährt der Leser, was vor dem verhängnisvollen Abend geschah, aber immer nur so viel, dass Raum für eigene Spekulationen bleibt. Wer sagt die Wahrheit? Wer lügt? Und was könnte das Motiv für einen Mord gewesen sein?

Als zwei weitere Menschen beinahe ums Leben kommen, müssen Hanna und Daniel ihre bisherigen Ermittlungen komplett überdenken.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!







Samstag, 18. Oktober 2025

Rezension : `Die Aussage` von K.L. Slater

 


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Spannend!!











Als Esme Fox für ihrem Podcast `The Speaking Fox` ein Interview mit der verurteilten Mörderin Simone Fischer führen darf, stürzt sie sich voller Elan in diese neue Aufgabe.
 Sie erhält als Einzige die Chance herauszufinden, was wirklich geschehen ist und warum Simone ihren Mann ermordet hat.

Gleichzeitig braucht auch Esmes Sohn Zachary viel Aufmerksamkeit. Er leidet noch immer unter den Folgen eines schweren Unfalls mit Fahrerflucht. Esmes Ex-Mann und auch ihre Schwester Michelle unterstützen sie tatkräftig und nehmen ihr viele Aufgaben ab.
Als Michelle lebensgefährlich verletzt in einem Wald aufgefunden wird, bricht für Esme eine Welt zusammen. Gleichzeitig erfährt sie Dinge über ihre engsten Vertrauten, die sie lieber nie gewusst hätte. Verrat und Vertrauensbruch innerhalb der eigenen Familie erschüttern sie zutiefst.
Trotz allem muss Esme die Interviews mit Simone Fischer fortsetzen und löst damit Ereignisse aus, die ihre eigene Welt völlig aus den Fugen geraten lassen.
Wieder hat es K.L. Slater geschafft, einen fesselnden Krimi zu schreiben. Auch wenn die Geschichte etwas Zeit braucht, um Fahrt aufzunehmen, wird der Leser anschließend durch immer neue Geheimnisse und Wendungen in Atem gehalten. Manches habe ich geahnt, doch eine Enthüllung hat mich eiskalt erwischt. Sie zeigt, dass die Wahrheit manchmal tiefer verletzt und mehr zerstört als jede Lüge.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.



                                                                  



Freitag, 22. August 2025

Rezension: `Endstation Fichtelgebirge` von Jacqueline Lochmüller

 

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Spannend und unvorhersehbar!!









Ich liebe die Krimis von Jacqueline Lochmüller und war gespannt, ob `Endstation Fichtelgebirge` wieder im altbewährten Stil geschrieben ist.

Ein kleiner Junge verschwindet, ein Mann erleidet eine schwere Stichverletzung, ein anderer verliert seine Wohnung – und eine Beziehung endet tödlich. Das sind nur einige der zahlreichen Ereignisse, die sich in diesem Krimi abspielen.

Lange habe ich mich gefragt, wie die Autorin all diese Geschehnisse miteinander verknüpfen will. Ein Zusammenhang war mir zunächst völlig unklar und schien fast unmöglich.

Kommissar Konrad Breuer und seine Kollegin Kristina Herbich müssen sich um mehrere Delikte gleichzeitig kümmern. Besonders bei der Suche nach dem kleinen Lenni läuft ihnen die Zeit davon.

Rückblickend kann ich sagen: Jacqueline Lochmüller hat die vielen losen Enden perfekt zusammengeführt. Nach und nach enthüllt sie immer neue Details und überrascht die Leser mit völlig unerwarteten Verbindungen. Obwohl ich normalerweise nicht mag, wenn zu viele Figuren in einem Buch auftreten, war ich hier begeistert, wie am Ende alles zusammenpasste. 

Ganz klare Leseempfehlung!!

                                                 



                                                 






Mittwoch, 16. Juli 2025

Rezension: `Was das Moor verbirgt` von Eva Maria Silber

 

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Nicht ganz so spannend!








In einem moorigen Tümpel am Steinhuder Meer wird eine Leiche entdeckt. Bei der Bergung stoßen die Ermittler auf sechs weitere Tote, die offenbar schon seit Jahrzehnten dort liegen.

Kommissar Montag wird aus einer anderen Dienststelle versetzt, um gemeinsam mit der asiatischen Kollegin Effie Lu eine Cold Case Unit zu gründen. Ihr Auftrag: Die Identität der Toten klären und prüfen, ob ein Zusammenhang zur jüngsten Entdeckung besteht.

Der Roman ist zwar flüssig zu lesen, konnte mich aber nicht begeistern. Die Darstellung der Polizeiarbeit wirkt auf mich wenig glaubwürdig – insbesondere, wenn es um mehrere Mordfälle geht. Kommissar Montag trinkt lieber, wacht mit schwerem Kopf auf und kann sich an nichts erinnern – mitten in einer Mordermittlung.

Montags Kollegen nehmen ihn kaum ernst. Jeder weiß, dass seine Frau ihn verlassen hat und macht sich darüber lustig. Kollegin Effie wird noch weniger respektiert, weil sie klein, zierlich und dünn ist.

Als Effie verschwindet, nimmt niemand ihre Abwesenheit ernst. Im Gegenteil, die Kollegen machen Scherze und niemand hält es für nötig, nach ihr zu suchen.

Insgesamt ließ sich das Buch zwar angenehm lesen, war mir jedoch zu unrealistisch.

                                 




Donnerstag, 29. Mai 2025

Rezension: `Kölner Vergeltung` von Myriane Angelowski

 

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Köln Krimi!










Ich habe mich sehr auf den neuen Krimi mit den Kommissarinnen Maline Brass und Lou Vanheyden gefreut, denn der letzte ist ja schon einige Zeit her.

Die Geschichte beginnt mit einer jungen Mutter, die bei einer Messerattacke an ihrem Auto schwer verletzt wird. Ihr Sohn Oskar, der sich im Wagen befand, bleibt zunächst unauffindbar.

Parallel dazu versucht ein Mädchen, den neuen Freund ihrer Mutter loszuwerden, während eine verwirrte Frau ein Kind findet und es mitnimmt. Außerdem lässt eine andere Familie wichtige Beweisstücke verschwinden.

Kommissarin Lou Vanheyden erleidet einen grausamen Schicksalsschlag, der sie völlig aus der Bahn wirft und die Leser der Reihe sicher auch erschüttert.

Die Autorin schafft es, mehrere komplexe Fälle miteinander zu verweben. Dabei sind verschiedene Familien involviert, doch nicht alle Zusammenhänge sind direkt erkennbar.

Ich mag den Schreibstil von Myriane Angelowski sehr und lese ihre Krimis gerne. Bei `Kölner Vergeltung` hätte ich mir jedoch gewünscht, dass die Auflösungen der einzelnen Verbrechen etwas ausführlicher dargestellt werden, um die Verbindungen noch besser nachvollziehen zu können.


                                          


Dienstag, 29. April 2025

Rezension: `Kretin- Es ist böse` von Astrid Korten

 

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Auf der Spur des Bösen!










Gröbenried, 2006: Die Hauptkommissare Joshua Krabbe und Elva Tillström werden zu einem grausamen Tötungsdelikt gerufen. Der Sohn eines einflussreichen Verlegers und seine Freundin wurden brutal ermordet.

Kurz darauf ereignet sich ein weiteres Verbrechen. Während Krabbe  Hinweisen nachgeht, entdeckt er Parallelen zu älteren Fällen. Doch wie kann das sein, wenn zwischen den Taten Jahrzehnte liegen?

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, die meisterhaft miteinander verwoben wurden. Der Autorin gelingt es erneut, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Der stetige Wechsel zwischen den Zeiten hält die Spannung konstant hoch.

Besonders beeindruckend ist der Vergleich zwischen den Ermittlungsmöglichkeiten der 1930er Jahre und der heutigen Zeit. Es wird deutlich, wie sehr die moderne Technik, wie DNA-Analysen, die Suche nach Tätern vereinfacht hat.

Mit „Kretin – Es ist böse“ präsentiert die Autorin einen packenden Psychothriller, der durch raffinierte Schreibkunst überzeugt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung!!









Samstag, 29. März 2025

Rezension: `Ostseedämmerung` von Eva Almstädt

 

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Spannender Krimi!!









Zwei Kinder entdecken zufällig an einem Teich ein seltenes Artefakt aus der Wikingerzeit. Es stellt sich heraus, dass die junge Studentin Mira es bei sich trug und seitdem als vermisst gilt. Zunächst ging man davon aus, dass sie möglicherweise selbst verschwunden ist, doch die Situation entwickelt sich völlig anders. Die Polizei nimmt den Cold Case wieder auf und findet schließlich die Leiche der jungen Frau.

Kommissarin Pia Korittki befragt die Dorfbewohner sowie die Mitarbeiter an Miras letztem Arbeitsplatz, der Ausgrabungsstätte. Jetzt nach Jahren kommt sie nur mühsam voran. Doch plötzlich verschwindet ihr Kollege Broders, und ein weiterer Mord passiert.

Ich liebe Krimis, in denen die Ermittlungen im Vordergrund stehen – wie die Polizei mühsam Fakten zusammenträgt und erst nach und nach herausfindet, was geschehen sein könnte.

Die Autorin führt mehrere Verdächtige ein, sodass die Spannung von Anfang bis Ende erhalten bleibt. Immer wieder habe ich neue Täter ins Visier genommen, doch erst ganz zum Schluss löst sich der Fall auf, nachdem sich Puzzlestück für Puzzlestück ineinander fügten.


Besonders gefällt mir die gelungene Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatleben in den Krimis von Eva Almstädt. Pia ist eine sehr sympathische Protagonistin, und ich freue mich, dass sie mit Marten anscheinend endlich den Mann fürs Leben gefunden hat.

„Ostseedämmerung“ war erneut ein spannender Krimi, genau nach meinem Geschmack – ohne übertriebene Action.








Donnerstag, 13. Februar 2025

Rezension: `Die Brandung- Leichenfischer` von Karen Kliewe

 

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Ostsee- Spannung!









Durch Zufall stößt ein Baggerfahrer bei Erdarbeiten auf die Leiche einer jungen Frau. Sie ist noch nicht lange tot, doch man findet bei ihr Grabbeigaben im Stil der Wikinger. Die Archäologin Fria Svensson wird zurate gezogen, und bald darauf wird eine weitere Leiche gefunden – diesmal direkt hinter der dänischen Grenze in Deutschland. Kommissar Ohlsen hat bereits mit Fria zusammengearbeitet, und die beiden scheinen ein gutes Team zu bilden. Obwohl ich den vorherigen Band nicht gelesen habe, bin ich dennoch gut in die Geschichte hineingekommen.

Es dauerte etwas, bis alle Personen vorgestellt wurden und die richtige Spannung aufkam. Doch danach nahm die Handlung ordentlich Fahrt auf und fesselte mich. Die Polizei versucht, anhand von Vermisstenanzeigen herauszufinden, ob die beiden Toten dort aufgeführt sind. Was ist nach ihrem Verschwinden geschehen? 

Ein anderer Handlungsstrang führt uns in ein abgelegenes Haus, in dem eine geistig behinderte junge Frau mit ihrer Tochter lebt. Und dann gibt es da noch diesen Doktor, der sporadisch auftaucht.
Außerdem geht es um einen Stalker, eine gefangen gehaltene junge Frau und eine Studentin, die entführt wird. 

Die Autorin hat wunderbare Plot-Twists eingebaut, sodass ich völlig im Unklaren war, wer der Täter sein könnte. Was alles miteinander zu tun hat, konnte ich bis zum Schluss nicht herausfinden. Als Leser kann man jede Menge Vermutungen anstellen und Personen verdächtigen, aber bis zum Ende bleibt alles schwammig.

„Die Brandung“ ist ein spannender Krimi mit viel Ermittlungsarbeit, den ich gerne empfehle.

                                     









Donnerstag, 30. Januar 2025

Rezension: `Grenzfall- Ihre Spur in den Flammen` von Anna Schneider

 

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Sympathisches Ermittlerduo!!










Oberkommissarin Alexa Jahn und ihr Vater, Chefinspektor Bernhard Krammer, haben es an beiden Seiten der deutsch-österreichischen Grenze mit Brandfällen zu tun. Alles deutet auf Brandstiftung hin. Bei ihren Ermittlungen entdecken sie, dass es auffällige Ähnlichkeiten zwischen den Fällen gibt, und beginnen, gemeinsam zu ermitteln. Könnte es sich um denselben Täter handeln?

Auch der fünfte Band um das Vater-Tochter-Ermittlerduo hat mir wieder gut gefallen. Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, da sich vieles auf den vorherigen Band bezog und ich nicht mehr alle Details im Kopf hatte.

Doch bald konzentrierte sich die Handlung auf die neuen Brandanschläge. Alexa und Bernhard sind sympathische Charaktere, und ich freue mich, dass sie immer näher zueinander finden. Gleichzeitig sind sie ausgezeichnete Ermittler, und die Brandanschläge lassen ihnen keine Ruhe. Sie müssen unbedingt herausfinden, was passiert ist, bevor erneut ein Mensch ums Leben kommt

In Kursivschrift unter "ZUVOR“ erzählt eine unbekannte Person von ihren Erlebnissen. Es bleibt jedoch völlig unklar, welche Verbindung es zu den aktuellen Brandanschlägen hat.

Es handelt sich um einen komplexen Fall, der sich erst kurz vor dem Ende auflöst. Dies bedeutet für den Leser, dass er lange über die Zusammenhänge spekulieren und miträtseln kann, was hier wirklich geschieht.

Eine klare Leseempfehlung für den neuen `Grenzfall.`


                                            



Donnerstag, 19. Dezember 2024

Rezension: `Flora- Die Dornen der Lüge` von Astrid Korten

 

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Richtig spannend!!








Flora ist vierzehn, als sie von Fremden, völlig verwahrlost, neben ihrer toten Mutter gefunden wird. Das Mädchen hat jahrelang, isoliert von anderen Menschen, allein mit der Mutter in den Bergen gelebt.

Da sie auch sehr verstört wirkt, verbringt sie die folgenden Monate in einer psychiatrischen Klinik, was ihr dabei hilft, sich zu entwickeln und ein neues Leben zu beginnen.

Astrid Korten hat mit "Flora – Die Dornen der Lüge" wieder einen packenden Psychothriller geschaffen, in dem nichts ist, wie es scheint.

Flora ist eine sehr sympathische, wenn auch eigenartige, Protagonistin. Sie nimmt die Menschen nicht visuell wahr, sondern riecht sie. Ebenso kann sie das Böse oder das Gute riechen. Die jahrelange Einsamkeit in den Wäldern hat sie sensibel und vorsichtig gegenüber anderen Menschen gemacht. Die Suche nach ihrer Zwillingsschwester bringt Flora an ihre Grenzen, denn die Wahrheit über ihre Vergangenheit ist viel komplexer und grotesker, als sie jemals vermutet hätte.

Absolute Leseempfehlung für diese spannende Story!






Dienstag, 24. September 2024

Rezension: `Tief im Schatten` von Viveca Sten

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Sehr spannend!!!









 

Die Ermittler David und Hanna werden zu einem grausigen Mordfall im Skigebiet Åre gerufen. Schlimm zugerichtet liegt ein Mann unter dem Schnee im Wald und wurde nur durch Zufall entdeckt.

In einem anderen Handlungsstrang kommt Rebecka zu Wort. Sie ist Mitglied in der streng gläubigen Gemeinde `Licht des Lebens`. In Rückblicken wird erzählt, wie glücklich sie war, als der viel ältere Ole um ihre Hand anhält. Doch die Ehe ist nicht so gut, wie es nach außen hin scheint. 

Es bleibt dem Leser lange unklar, was es mit Rebeckas Geschichte auf sich hat und wie sie in die Mordermittlung passt.

Sehr geschickt verknüpft die Autorin die beiden Handlungsstränge und hat mich mit einer tragischen Wendung total überrascht.

Das war mein erstes Buch von Viveca Sten und bestimmt nicht das letzte. Ich bin total begeistert von ihrem Schreibstil, und die durchdachte Handlung macht das Lesen zu einem Genuss.

Die Ermittler David und Hanna waren ein sympathisches Team und auch Anton, der innerlich so zerrissen ist, mochte ich gerne.

Ich lese eigentlich nicht gerne über Privatkram der Ermittler, aber das war hier genau richtig dosiert. 

Eine absolute Leseempfehlung für diesen spannenden Krimi.


                                 


Dienstag, 25. Juni 2024

Rezension: `Hast Du Zeit?` von Andreas Winkelmann

 

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Die Zeit läuft...









Michelles Kollegin Conny fühlt sich verfolgt, doch die Polizei nimmt sie nicht ernst. So bittet Michelle ihren Vater Erik, einen pensionierten Polizeibeamten, um Hilfe.

Gerade als Erik sich darum kümmern will, fällt Conny einem Verbrechen zum Opfer. Trotzdem versucht Erik herauszufinden, was genau passiert ist, doch dann verschwindet  Michelle. Er lernt die Lilly, die Partnerin eines  Entführungsopfers kennen und sieht im Gegensatz zur Polizei  Parallelen. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als allein mit Lillys Hilfe zu ermitteln.

Andreas Winkelmann hat mit `Hast du Zeit?` einen Thriller geschrieben, der etwas Anlauf braucht. Es werden jede Menge Personen ins Spiel gebracht, und es dauerte, bis ich alle zuordnen konnte. 

Auch der Täter kommt zu Wort, und man erfährt  mehr über ihn und was ihn zu seinen Taten motiviert hat. 

 Obwohl ich es manchmal etwas unrealistisch fand, haben kurze Kapitel, häufige Szenenwechsel und eine rasante, temporeiche Erzählweise trotzdem einen spannenden Thriller ergeben. 



Donnerstag, 20. Juni 2024

Rezension `Die schweigenden Mädchen` von K.L. Slater

 

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Wieder mal ein packender Thriller!









Im Prolog erfährt man eigentlich schon, wie die Tat von zwei Mädchen begangen wurde. Doch im Laufe der Geschichte kommen Zweifel auf, ob es sich wirklich so abgespielt hat.

Die beiden 10jährigen Cousinen werden des Mordes an einer alten Dame beschuldigt. Auf der Polizeistation sprechen beide kein Wort, sondern schweigen. Noch nicht einmal die Schwestern Juliet und Chloe, die Mütter der Kinder, bekommen etwas aus ihnen heraus.

Die Welt außerhalb der Polizeistation hat aber anscheinend schon ein Urteil gefällt. Vor allem Juliet sieht aufgrund der Anfeindungen bereits nach einem Tag ihre ganze Welt zusammenbrechen.

Bisher hielten Juliet, Chloe, ihre Kinder und ihre Eltern immer als Familie eng zusammen. Doch ein dunkles Geheimnis, seit Jahren nicht ausgesprochen, schwebt wie ein Damoklesschwert über ihnen.

Während die Mädchen festgehalten werden, kommen in dieser Ausnahmesituation plötzlich Dinge zur Sprache, die alles verändern.

Wieder mal hat K.L. Slater mich mit ihrem neuen Thriller begeistern können. Ihre Art zu schreiben- unaufgeregt aber unfassbar spannend und fesselnd macht auch dieses Buch zu einem Leseerlebnis.

Wer raffiniert ausgefeilte Psychothriller voller Nervenkitzel mag, ist hier richtig!