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Montag, 21. Januar 2019

Rezension: `Kälter als die Angst ` von Christine Drews

* * * *
Neuer Fall für Käfer und Schneidmann!!


















Katrin Ortrup ist gerade in ihre neue Wohnung eingezogen, als sie unheimliche Drohbriefe erhält. Irgendetwas ist früher in dem Haus geschehen, worauf sich der Schreiber bezieht.
  Katrin hat Schlimmes hinter sich, will hier endlich zur Ruhe kommen, aber die Briefe machen ihr zu schaffen. Als dann auch noch ein Mord geschieht, nimmt die Polizei die Sache endlich ernst. Schnell wird ein Täter gefunden und verhaftet, doch die Briefe gehen weiter.
Christine Drews lässt wieder ihr Team Peter Käfer und Charlotte Schneidmann ermitteln. Auch wenn man die Vorgänger nicht kennt, kann man gut in die Geschichte einsteigen. Trotzdem hätte ich mir ein paar Erklärungen für die Leser gewünscht, die die Vorbände nicht kennen, denn öfter weist die Autorin darauf hin und setzt voraus, dass man Bescheid weiß.
Verschiedene Handlungsstränge lassen uns die Personen näher kennenlernen. Da gibt es den verurteilten Mörder Till Brönne, der nun an Resozialisierungsprogrammen für Jugendliche arbeitet, die Nachbarn und Mieter im Tulpenweg und einen Täter, der eine Art Tagebuch  schreibt.
Hier geht es viel um Polizeiarbeit und Recherche, in kleinen Schritten  werden die Erkenntnisse wie Puzzleteile zusammenzutragen, um die Zusammenhänge herauszufinden.
`Kälter als die Angst` lässt sich sehr gut lesen und ist das, was ich unter einem soliden Krimi verstehe. Spannend geschrieben, nicht blutrünstig, mit dem Schwerpunkt Ermittlungstätigkeit. Das Ende hat mich überrascht, obwohl ich es ein wenig zu konstruiert fand, aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen.


                       




Ich danke  Netgalley.de  und dem  Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Rezension: `Denn mir entkommst Du nicht` von Christine Drews


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315 Seiten Spannung!!!
















Kommissarin Charlotte Schneidmanns erster Fall nach der Elternzeit hat es direkt in sich. Zwei verstümmelte Frauenleichen werden gefunden und alles deutet auf einen Sexualtäter hin.
In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Antonio, der unfreiwillig in den ersten Mord verwickelt wird.  Anscheinend versucht auch jemand, ihm den zweiten Mord in die Schuhe zu schieben, doch er hat keine Ahnung, wer sein Leben zerstören will.
Der flüssige Schreibstil der Autorin gefällt mir und mit Charlotte und ihrem Kollegen Käfer hat sie sehr sympathische Protagonisten geschaffen.
Die Spuren führen in ganz verschiedene Richtungen und lassen die Polizei, sowie auch den Leser lange  im Dunkeln tappen. Da den Ermittlern die Zeit wegläuft, folgt Charlotte einer anderen Fährte als ihr Kollege, doch dann passiert etwas Schreckliches, das niemand vorhergesehen hat.
Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit oben gehalten, doch zum Ende hin nimmt die Story nochmal richtig Fahrt auf und hat mich total in Atem gehalten. Am Schluss bleibt allerdings etwas offen, sodass ganz klar ist, dass es einen weiteren Band geben muss, auf den ich mich jetzt schon freue.
`Denn mir entkommst Du nicht` benötigt keine blutrünstigen Szenen, um ein packender Krimi zu sein, sondern kann auch mit einer gut durchdachten Handlung und solider Polizeiarbeit die Leser fesseln.








Freitag, 5. September 2014

Rezension: `Phönixkinder` von Christine Drews


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Ein Krimi-Highlight !!!!















Das Ermittlerduo Charlotte Schneidmann und Peter Käfer wird zu einem Brand im Seniorenstift `Sonnenschein`  gerufen. Ein trauriger Fall, denn ein Bewohner ist bei lebendigem Leib verbrannt.
Eigentlich kein Fall für die Kripo, doch dann stellt sich heraus, der alte Mann wurde ermordet, noch dazu vor seinem Tod grausam gefoltert.
Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge eingeteilt, wobei einer vom Täter handelt. So kann man dessen Gedanken etwas verfolgen, allerdings bleibt unklar, wer er ist.
Da die Bewohner des Heims alle dement sind, müssen Charlotte und Peter einen anderen Ansatzpunkt für die Ermittlungen finden. Sie beginnen bei der Familie des Toten, die wider Erwarten nicht traurig ist, denn Ludger Steinmann war eher ein Tyrann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es hauptsächlich um die Polizeiarbeit, die Ermittlungen und natürlich um die Tätersuche geht, die sich nicht einfach gestaltet, denn immer wieder tauchen neue Verdächtige auf.
Als noch weitere Brände gelegt werden, wird langsam klar: Die Spuren führen in die Vergangenheit, aber was ist damals geschehen, dass heute noch jemand solche Rachegelüste hat ? 
Nach und nach tragen die Ermittler Puzzleteile zusammen und am Ende gibt es einige Personen, die ein Motiv hätten.
Die Autorin hält viele unerwartete Wendungen für den Leser bereit, wodurch der Spannungsbogen immer oben gehalten  wird.
Im Vordergrund steht die Polizeiarbeit, obwohl man auch einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt.

In `Phönixkinder` findet der Leser einen perfekt konstruierten Plot, vielschichtige Charaktere und eine Menge loser Fäden, die am Ende miteinander verstrickt werden. Zusammen mit dem fesselnden, packenden Schreibstil der Autorin ist das Buch für mich ein echtes Highlight gewesen.


Ich danke dem Lübbe Verlagund Blogg Dein Buch
für die Zusendung des Rezensionsexemplares.




Kaufen könnt Ihr das Buch aber auch direkt beim Verlag .