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Freitag, 29. September 2023

Rezension: `Die dunkle Spur` von Jenny Blackhurst

 

* * * *
Wo ist Holly?









Nachdem Claire ihre Schwester Holly nicht erreichen kann, ist sie besorgt, dass ihr etwas zugestoßen sein könnte.

Sie reist nach Martha’s Vineyard, dem letzten Aufenthaltsort ihrer Schwester und macht sich auf die Suche nach Holly. Hilfe bekommt sie dabei von Gina, deren Schwester vor 5 Jahren ermordet wurde,  die Polizei die Sache aber als Unfall eingestuft hat.

Gina ist überzeugt davon, dass die Brüder Ryan und Bobby Slayton dafür verantwortlich sind.

Claire versucht Hollys letzte Tage zu rekonstruieren und herauszufinden, was ihrer Schwester passiert ist und ob sie überhaupt noch lebt. Dabei stößt sie mehrfach auf die beiden Slayton Brüder...

Mit `Die dunkle Spur` ist  Jenny Blackhurst wieder ein packender und unvorhersehbarer Thriller gelungen. 

Die Ereignisse werden  aus Claires Sicht geschildert, aber in Rückblenden erfahren wir aus Hollys Perspektive, was sich vor ihrem Verschwinden zugetragen hat.

Claire ist umgeben von Geheimnissen, Lügen und Intrigen, und sie weiß nicht, wem sie auf Martha’s Vineyard vertrauen kann.

Jenny Blackhurst schreibt in kurzen Kapiteln und führt die Leser sehr geschickt auf falsche Fährten. 

Sie hat ihre Charaktere so facettenreich gezeichnet, dass es einem schwer fällt, Sympathien und Antipathien zu verteilen.  

Ich mag die Bücher von Jenny Blackhurst, weil jedes in sich abgeschlossen ist und man keinem Ermittlerteam folgen muss.



Donnerstag, 14. November 2019

Rezension: `Helle und die kalte Hand` von Judith Arendt

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Der zweite Fall für Helle Jespers !!












                                             www.die-rezensentin.de

Helle Jespers ist die Leiterin der örtlichen Polizeistation und ihr neuester Einsatz führt sie zu einer Leiche in den Dünen. Die Tote ist noch sehr gut erhalten, weil der Sand sie konserviert hat. Eine fieberhafte Suche nach der Identität der Frau und natürlich nach dem oder den Tätern geht los.

Durch einen anderen Handlungsstrang weiß der Leser schon, um wen es geht und hat der Polizei immer etwas Wissen voraus.

Die Handlung spielt in Dänemark mit einem aktuellen Thema. Illegale Einwanderer werden unter falschen Voraussetzungen ins Land gelockt, der Pass wird ihnen abgenommen und sie müssen unter sklavenähnlichen Bedingungen schuften. Ob es zwischendurch mal eine weniger ist, ist für die Menschenhändler nicht wirklich von Bedeutung.
Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Nationalpartei eine Rolle bei dem Verschwinden der Frau spielt....

Auch der zweite Fall um Helle Jespers ist wieder spannend geschrieben, allerdings fand ich es, hauptsächlich wenn es um die privaten Dinge ging, manchmal etwas langatmig. Gerne wäre ich direkt wieder zum Fall zurückgekehrt.  
Ein ansonsten gut zu lesender Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin, einem noch netteren Ehemann und jeder Menge tolle Kollegen.
 `Helle und die kalte Hand` ist ein interessanter Fall, geschrieben in kurzen Kapiteln  mit schlüssigem Ende.

                                  



Freitag, 11. Oktober 2019

Rezension: `Stille Havel` von Tim Pieper



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Spannend und fesselnd!!













Die vorigen Havel-Krimis haben mich bereits begeistert, doch `Stille Havel` war etwas anders. Hier geht es um ein Verbrechen, deren Ursprünge bis tief in die Vergangenheit reichen.

Tim Pieper erzählt diesmal auf zwei Zeitebenen, zum einen lernen wir die junge Lydia kennen, die 1938 davon träumt, ein großer Filmstar zu werden. Wenn das nur möglich ist, indem man den Reichsminister Goebbels nicht vor den Kopf stößt, wenn er sich für einen interessiert, dann wird sie eben in diesen sauren Apfel beißen. Lydia weiß genau, was sie will und wo sie hinkommen möchte.

Im zweiten Handlungsstrang ermittelt Hauptkommissar Toni Sanftleben bei einem Mordfall. Es geht um den sechzigjährigen Kunstsachverständigen Helmut Lothroh, der erschlagen aufgefunden wurde. Bei den Nachforschungen stellt sich heraus, dass er sich sehr stark für ein altes Gemälde interessierte. Zu sehen ist eine Frau mit verhülltem Gesicht, doch niemand weiß, wer die Unbekannte ist.

Bei den Ermittlungen lernt Toni die sympathische Marie kennen, mit der er sich direkt anfreundet. Die schöne alte Villa, in der sie lebt, verbirgt allerdings einige Geheimnisse, die man niemals vermutet hätte. Nach und nach kommen Dinge zum Vorschein, die Maries schöne Erinnerungen an ihre Großmutter in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Und auch Toni kommt durch die Entdeckungen dem Mörder Helmut Lothrohs näher.

Die Charaktere sind diesmal sehr vielschichtig, mal mehr und mal weniger sympathisch.
In den meisten Romanen, die in der SS Zeit handeln, sind die Protagonisten niemals Nazis gewesen, immer waren es nur die anderen. Hier ist das anders und das hat mir auch mal gefallen. Es gab ja wahrlich genug Mitläufer, die vielleicht erst Jahre später erfuhren, was wirklich geschah. Viele Menschen behielten allerdings ihren Glauben an den Führer bis an ihr Lebensende und das ist hier im Buch beides sehr gut rübergekommen.

Wieder mal ein Havel Krimi mit sehr authentischen Charakteren und einer spannenden Handlung, bei dem mich beide Erzählstränge gleichermaßen gefesselt haben.
Ganz klare Leseempfehlung !!!


                                                 

 Ich danke Tim Pieper und dem Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 30. September 2019

Rezension: `Sterbekammer` von Romy Fölck


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Noch spannender als die beiden Vorgänger!!!!









                                                                                                                                                                                                 
                                                                                                         

Durch Zufall finden Frida Paulsen und ihre Kollegen den Inhaber der Deichmühle, Josef Hader, tot in seinem Haus. Doch viel schlimmer ist, dass sie eine unterirdische, schalldichte Kammer entdecken. Blutspuren weisen auf die seit vielen Jahren vermisste Anneke Jung hin. Wurde die Frau hier gefangen gehalten? Wo befindet sie sich jetzt? Ist sie tot oder lebt sie vielleicht noch?

Die Handlung kam direkt richtig in Fahrt, quasi Spannung ab der ersten Minute.
Die Polizei geht verschiedenen Spuren nach, um etwas herauszufinden, doch da Josef Hader tot ist, gestaltet es sich extrem schwierig.
Die Autorin legt zahlreiche falsche Fährten, sodass ich mich  von meinem anfänglichen  Verdacht schnell verabschieden musste.

Die Charaktere sind wieder sehr sympathisch, Frida und Haverkorn haben beide zusätzlich zur Arbeit noch einige private Sorgen.
Fridas Vater will den Apfelhof verkaufen und sie versucht, das irgendwie zu verhindern. Außerdem trifft sie Torben wieder.
Und auch Kollege Haverkorn muss endlich eine Entscheidung treffen, wie sein weiteres Leben werden soll. Verlässt er seine Frau oder bleibt alles beim Alten?


Mir  haben die ersten beiden Bände mit Frida und Haverkorn schon super gefallen, aber mit `Sterbekammer` hat Romy Fölck sich nochmal gesteigert. Auch die privaten Kapitel fand ich gut, weil diese Serie  nicht nur Polizeiarbeit ist, sondern auch Fridas Eltern und ihre Freunde, sowie Haverkorns Privatleben gehören unbedingt dazu.


`Sterbekammer` ist genau die Art Krimi, die ich liebe: fesselnd geschrieben, ordentlich Lokalkolorit, viel Polizeiarbeit und Recherche, zahlreiche Wendungen und falsche Fährten und zum Schluss ergeben alle einzelnen Puzzleteile ein nicht vorhersehbares großes Ganzes.

                           

                                                                                            www.die-rezensentin.de
Ich danke dem  Bastei Lübbe Verlag  und Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 24. Juni 2019

Rezension: `Löwenzahnkind` Lina Bengtsdotter


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Für einen Thriller viel zu lahm!!


















Das Ermittlerduo Charline `Charlie` Lager und ihr Kollege Anders  werden zu einem Vermisstenfall im schwedischen Gullspang gerufen, der Ort, in dem Charlie aufgewachsen ist. Mit sehr gemischten Gefühlen fährt sie los, denn in ihrer Vergangenheit gab es so einiges, was sie bis jetzt nicht verarbeitet hat.
Beide fand ich nicht sonderlich sympathisch, Charlie braucht fast ständig Alkohol oder Tabletten, Anders ist ein Weichei und steht unter der Fuchtel seiner Ehefrau.

Annabelle, ein junges Mädchen, ist nach einer Party spurlos verschwunden und die Menschen im Ort sind nicht besonders kooperativ. Alle scheinen etwas zu wissen, doch keiner hilft der Polizei mit Informationen  bei der Suche.
Die Zeitsprünge im Buch haben mir gefallen, das lockerte das Ganze etwas auf. Zusätzlich tappt der Leser ein wenig im Dunkeln tappt, weil die Zusammenhänge noch nicht klar sind.

Charlie ermittelt, findet Wichtiges heraus, doch dann holen ihre eigenen Dämonen  sie am Ort ihrer Kindheit wieder ein, sodass sie etwas verpatzt und vom Fall abgezogen wird.
Mir war das zu viel Privatkram und für einen Thriller zu unspannend. Ich lese ja ziemlich schnell, aber für dieses Buch habe ich 10 Tage gebraucht, weil es mich stellenweise nicht so gefesselt hat, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe erstmal gegoogelt, was ein Löwenzahnkind überhaupt ist und wer im Buch damit gemeint ist. Den Begriff kannte ich nicht.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, habe mich für 4 entschieden, weil zum Ende hin nimmt die Story nochmal etwas Fahrt auf und entschädigt den Leser ein wenig für die langatmigen Phasen. Aber einen weiteren Fall mit Charlie Lager wird es für mich nicht geben.

                                   


Freitag, 14. Juni 2019

Krimi-Vorstellung im Verlagshaus Bastei Lübbe Köln

Am Mittwoch wurde im Verlagshaus Bastei Lübbe in Köln- Mülheim der neue Krimi von Autorin Lioba Werrelmann vorgestellt. 



         
Über die Einladung zur `Buchtaufe`  habe ich mich total gefreut, denn es war nicht nur eine Lesung, sondern anschließend wurden die Gäste mit  Getränken, Frikadellen, Käse und anderen Köstlichkeiten verwöhnt.


Frau Fischer vom Lübbe Verlag stellte uns die Autorin kurz vor.















Lioba Werrelmann las zuerst einige Passagen aus dem Buch, was uns total gefallen hat, denn sie hat eine sehr schöne Vorlesestimme, der man gerne länger zuhören würde.



          

 Später moderierte Simon Kopp, ein Mitarbeiter des Verlages, und die Besucher durften jede Menge Fragen stellen. Die Autorin erzählte ein wenig über sich. Schon früh hat sie sich für Amnesty International engagiert, hauptsächlich für politische Gefangene in Russland und bereut bis heute, dass sie sich damals nie für die DDR interessiert hat. 
Bei ihren Recherchen zu `Hinterhaus` hörte sie zum ersten Mal über  die Wochenheime, in denen Kinder zur DDR- Zeit während der Woche untergebracht waren. Die Existenz dieser Heime war nicht sehr bekannt hier im Westen, doch mehr dazu kann man in `Hinterhaus` erfahren. 
Lioba hat lange in Berlin gewohnt und es fließen auch kleine autobiografische Elemente  in ihren Krimi hinein.
Inzwischen lebt sie wieder in Köln, aber man hörte bei ihren Erzählungen immer wieder heraus, dass Berlin ihre Nummer Eins ist und bleibt.

Anschließend wurde das Buffet gestürmt. Besonders fand ich die kleinen Küchlein mit dem Buchcover aus Marzipan.

Kuchen mit Buchcover


Man konnte mit den Verlagsmitarbeitern plaudern, denn es war ein kleiner überschaubarer Kreis. Journalisten waren auch vertreten  und ich traf Frau Müller- Münch wieder, die letztes Jahr das Interview für den WDR mit mir geführt hat.




Lioba nahm sich für jeden Besucher viel Zeit, um eine besondere, persönliche Widmung ins Buch zu schreiben. Ich habe für mich darauf verzichtet, weil ich euch zwei Bücher mitgebracht habe, die Lioba signiert hat und die ich verlosen werde.
Aber Laura bekam einen genau auf sie zugeschnittenen Spruch in ihr Buch.




Lioba mit meiner Nichte Laura






Während wir noch allgemein etwas herumstanden und plauderten, ertönte plötzlich eine Sirene... -FEUERALARM-
Zuerst hat niemand richtig reagiert, aber als auf einmal mehrere Feuerwehrwagen mit Blaulicht auf den Hof fuhren, wurde es einem doch mulmig.
Inzwischen standen auch die Mitarbeiter aus den umliegenden Gebäuden draußen, weil der Alarm überall gleichzeitig losgegangen war. Zuerst wusste die Feuerwehr nicht,wohin, aber dann ging es direkt in das angrenzende Haus.

Allerdings sind wir dann nach Hause gefahren, sodass ich nicht weiß, was wirklich los war.
Aber es war ein vergnüglicher Abend mit einer sehr sympathischen Autorin, freundlichen Verlagsmitarbeitern und leckerem Essen.
Mehr über Lioba Werrelmann erfahrt Ihr auf ihrer HOMEPAGE
Zum Buch geht es hier ⇓
Klickt aufs Cover






Freitag, 7. Juni 2019

Rezension: `Böse bist Du` von Jutta Maria Herrmann

                                                                                                             


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Spannender Psychothriller!!!











                                                                                                     www.die-rezensentin.de
                                      



Michaela Berger hat nach den schrecklichen Erlebnissen von vor fünfzehn Jahren immer noch Angst im Alltag. Nach und nach versucht sie, wieder ins Leben zurückzukehren, was ihr auch nach so langer Zeit nicht richtig gelingt.

Sie hat die Gesichter der Täter von damals immer noch genau vor Augen und dann erkennt sie plötzlichen einen von ihnen wieder. Den Verdacht hatte sie schon öfter, aber diesmal ist sie sich sicher: Der Mann ist Leander, einer der Mörder von damals.
Da sie von der Polizei keine Hilfe bekommt, schmiedet sie einen teuflischen Plan.



Ich habe das Buch Sonntagmorgens angefangen und bis abends in einem Rutsch ausgelesen. Der Leser wird immer wieder im Unklaren gelassen,  ob Michaelas Erinnerungen der Fantasie entspringen  und ihr Gedächtnis ihr einen Streich spielt, oder ob sie der Wahrheit entsprechen.
 Denn auch in ihren Erinnerungen gibt es verschiedene Versionen der Geschehnisse, was den Leser zusätzlich verwirrt.

Die Autorin hat die Story so spannend geschrieben, dass ich mich nur schwer von dem Buch lösen konnte. Die Protagonistin tat mir einerseits sehr leid, andererseits war ich unsicher, ob sie nur ein Opfer ihrer falscher Erinnerungen ist. Was sie schließlich anstellt, um den vermeintlichen Mörder zur Strecke zu bringen, ist schon harter Tobak und eine unerwartete Wendung zum Schluss verblüfft den Leser nochmal richtig.

Ein spannendes Lese- Highlight, ein Psychothriller, der mir richtig gut gefallen hat.


Donnerstag, 23. Mai 2019

Rezension: `Nachts schweigt das Meer` von Kate Penrose


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Ziemlich langatmig!!











                                                        www.die-rezensentin.de





Detective Inspector Ben Kitto kehrt zurück auf die Insel, auf der er aufgewachsen ist. Er muss über sein weiteres Leben nachdenken, ob er in seinem Job weiterarbeiten kann und will oder nicht.
Aber anstatt zur Ruhe zu kommen, wird Ben gefordert, denn auf der Insel passiert ein Mord.

Die Suche nach dem Täter gestaltet sich extrem schwierig, obwohl nur wenige Menschen auf der Insel leben und infrage kommen.
Das Buch hat 438 Seiten, ich war mehrmals kurz davor, es an die Seite zu legen, habe mich aber dann doch durchgequält.
Langatmige Beschreibungen, vieles an der Handlung war für mich zu undurchsichtig und nicht richtig nachvollziehbar.
Und im Nachhinein betrachtet ist nicht wirklich viel passiert. Es plätschert einfach so vor sich hin. Es lässt sich lesen, wenn man nicht zu viel erwartet, aber mehr als drei Sterne kann ich beim besten Willen nach vergeben.
                                


 Ich danke dem Fischer Verlag und Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 1. April 2019

Rezension: `Angstmörder` von Lorenz Stassen

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Spannendes Krimi- Debüt !!




















Nicholas Meller, ein kleiner Anwalt, der sich gerade so über Wasser hält, kann sich natürlich keine Sekretärin leisten. Aus diesem Grund stellt er die Refendarin Nina ein. Dass sie nur einen Arm hat, findet er schon bald eher interessant als abstoßend.
Eigentlich soll sie hauptsächlich das Telefon bedienen, wenn er unterwegs ist, doch gleich zu Anfang bekommt er den Auftrag, einen vermeintlichen Mörder zu verteidigen.
Nicholas und Nina forschen ein wenig nach und entwickeln eine eigene Theorie, dabei kommen sie einem Täter bedrohlich nahe.


Nicholas erzählt in der Ich- Form, trotzdem lernt der Leser auch andere Sichtweisen kennen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Nicholas ist ein sehr sympathischer Mann und auch Nina ist mir ans Herz gewachsen. Zusammen sind sie ein tolles Team, wirken absolut authentisch.
Auf dem Cover steht zwar Thriller, aber ich würde `Angstmörder` eher als einen guten Krimi bezeichnen. Ein fesselnder Plot, viel Ermittlungsarbeit, flüssig zu lesen und spannend beschrieben, wie die beiden nach und nach dem Täter auf die Spur kommen.
Verschiedene Fälle werden raffiniert miteinander verknüpft und dann erwartet den Leser ein Ende, das es in sich hat.

Besonders interessant fand ich, dass die Handlung hier bei mir an meinem Wohnort spielt.

Ein gelungenes Krimi- Debüt, das mir sehr gut gefallen hat.




                                     


Freitag, 1. März 2019

Rezension: `Lazarus` von Lars Kepler

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Wieso habe ich Lars Kepler nicht früher entdeckt??

















`Lazarus` war mein erstes Buch von Lars Kepler und ich muss sagen, jetzt bereue ich, nicht schon eher auf ihn aufmerksam geworden zu sein.

Der Polizist Joonna Linna hat schlimme Zeiten hinter sich, doch jetzt scheint sein Leben endlich in ruhigen Bahnen zu verlaufen.
 Leider jedoch nur so lange, bis er durch ein unerwartetes Ereignis vermutet, dass sein Erzfeind Jurek Walter noch lebt.
Das ist eigentlich unmöglich, denn Jurek wurde erschossen und niemand glaubt Joonna, als er behauptet: Jurek lebt!
Deswegen wird auch von Seiten der Kollegen zuerst nichts unternommen, doch Joonna verlässt zusammen mit seiner Tochter fluchtartig die Stadt, weil er für diesen Fall  seit Jahren alles vorbereitet hat.

 Der Leser ist immer ein wenig besser informiert, weil aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird.

Ein bisschen irritiert war ich, als vor allem zu Anfang sehr viele Figuren vorgestellt werden, da kommt man schon leicht durcheinander, später hatte ich aber alle Personen auf dem Schirm.

 Lazarus` fand ich unglaublich spannend, wenn auch vieles etwas unrealistisch war, weil es für den Täter oft ein wenig zu glatt ging. Immer ist er seinen Verfolgern einen Schritt voraus. Trotzdem tat das der Spannung keinen Abbruch. Das Buch war einfach total fesselnd und ich habe die  630 Seiten geradezu inhaliert.



 Ich danke dem Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Rezension: `Liebes Kind` von Romy Hausmann

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WOW! Was für ein Pageturner!!!!


















Wer ist die Frau, die nach einem Verkehrsunfall in die Klinik eingeliefert wird und von sich behauptet, sie hieße Lena? Handelt es sich wirklich um die seit vielen Jahren vermisste Lena Berg? Und wieso verhält sich ihre kleine Tochter Hannah so merkwürdig?

In Rückblenden erfahren wir, was sich vorher abgespielt hat. In einer Hütte im Wald leben zwei Kinder mit ihrer Mutter, der Vater kommt nur abends öfter vorbei und sieht nach dem Rechten. "Wer seine Kinder liebt, schließt sie ein und beschützt sie so vor Gefahren von außen." Das wissen Hannah und ihr Bruder Jonathan, denn sie kennen ihr Leben lang nichts anderes als die Hütte. Für die nötige Luftzufuhr sorgt ein Zirkulationsapparat, den der liebende Vater besorgt hat.

Alles ändert sich, als die Mutter bei einem Unfall schwer verletzt wird und ins Krankenhaus kommt. Wer ist die Frau wirklich, die die Kinder Mama nennen?
Nach und nach gelangen Einzelheiten ans Tageslicht, die einen erschüttern. In verschiedenen Handlungssträngen kommen die Personen in der der Ich- Form zu Wort und erzählen aus ihrer Sicht. Wenn man nicht inzwischen aus den Medien wüsste, dass es so etwas wirklich gibt, hätte ich gesagt, die Autorin hat zu viel Fantasie. Aber leider kann es genauso passiert sein, was das Ganze zu einem schockierenden Psychothriller macht.

Als Vielleserin bin ja gar nicht so leicht zu beeindrucken, aber `Liebes Kind` hat es geschafft, dass ich mir mal wieder eine Nacht um die Ohren gehauen habe, weil es mich so gefesselt hat.

Spannend, mitreißend, dramatisch, ergreifend, hier trifft alles zu. Romy Hausmann hat einen Hammer- Thriller geschrieben, einen wahren Pageturner!!!
Absolute Leseempfehlung !!!

                                 

Montag, 4. Februar 2019

Rezension: `Wundbrand` von Cilla und Rolf Börjlind

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Hat mich etwas enttäuscht!!



















Die Staatsanwältin Malin Brovall und ihre Familie werden Opfer eines Bombenanschlags.
Schnell hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Alle Indizien sprechen gegen ihn und er wird für die Tat verurteilt.
Olivia hat den Mann kurz vorher kennengelernt und kann kaum glauben, dass er zu einem mehrfachen Mord fähig ist.
Ex- Polizist Tom Stilton, den wir aus den vorigen Bänden kennen, hat sich nach Thailand zurückgezogen. Er muss mit einer Sache klar kommen und hat es bisher nicht geschafft. Als eine behinderte Frau ihn bittet, einen bestimmten Mann zu finden, erwacht er ein wenig aus seiner Lethargie.
Was haben die Fälle miteinander zu tun? Das erfährt der Leser erst ziemlich zum Schluss.
Auch der fünfte Band  um Olivia, Mette und Tom und Abbas lässt sich gut und flüssig lesen.
Mir waren es aber diesmal eindeutig zu viele verschiedene Themen, die verarbeitet wurden. Me too, Pädophilie, Schizophrenie, Schuldgefühle, Drogenbarone usw. Ich fand, die Autoren haben sich ein bisschen verzettelt und alles wurde für mich zu kurz angerissen.
Zusätzlich fand ich die Story etwas sehr an den Haaren herbeigezogen und teilweise unglaubwürdig.
Was Tom auf der Suche nach dem Mann erlebt, ist extrem heftig, aber er übersteht alles mit einer Leichtigkeit. Knapp dem Tode entronnen, begibt er sich wieder in die gleiche Gefahr, das war mir diesmal alles etwas too much.
Trotz allem war das Buch zeitweise recht spannend, aber die vorigen Bände haben mir viel besser gefallen.

                         

   
                               




Ich danke dem BtB Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Rezension: `Der Insasse` von Sebastian Fitzek


* * * * *
Richtig spannend!!!


















Till Berkhoff kann das Verschwinden seines Sohnes Max nicht verkraften, zumal seine Frau ihm die Schuld gibt, weil er dem Jungen damals erlaubt hat, noch draußen zu spielen.
Der Serienmörder Guido Tramnitz hat schon mehrere Morde gestanden, er wird auch des Mordes an Max verdächtigt, darüber schweigt er jedoch.
Nun sitzt er im Hochsicherheitstrakt der geschlossenen Psychiatrie und Till kommt auf  eine wahnwitzige Idee. 
Was wäre, wenn er sich dort einschleusen ließe und evtl. den Täter zum Sprechen bringt, was mit Max passiert ist?
 Mit Hilfe seiner Schwagers gelingt es ihm, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden. Er nimmt die Identität eines Mannes an, der kurz vorher gestorben ist.
 Doch dann kommt alles ganz anders.....

Sebastian Fitzek ist es gelungen, mich so an `Der Insasse` zu fesseln, dass ich das Buch in zwei Tagen ausgelesen hatte. Ich habe mit Till gezittert und gehofft und war wütend, weil ihm so übel mitgespielt wird. Ist er das Opfer einer groß angelegten Intrige geworden?
Fitzek bietet dem Leser ein gekonnt inszeniertes Verwirrspiel, mit vielen Wendungen, Verwechslungen, und einem fulminanten Ende,
Bei den letzten `Fitzeks`, die ich gelesen habe, fand ich vieles doch an der Haaren herbeigezogen, aber `Der Insasse` war für mich ein richtiger Pageturner, der mich diesmal voll überzeugt hat. 








Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 30. November 2018

Rezension: `Muttertag` von Nele Neuhaus

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Tod am Muttertag!!


















Diesmal haben Pia Sander und Oliver von Bodenstein es mit einem extrem komplexen Fall zu tun. Zuerst sieht bei dem älteren Mann alles nach einem natürlichen Todesfall aus, völlig unspektakulär. Doch dann werden durch Zufall auf dem Grundstück mehrere Frauenleichen entdeckt.
Wer ist der Mörder? Der Alte oder vielleicht eines seiner zahlreichen Pflegekinder? Mehr als eins davon hätten einen Grund, denn die Ermittler erfahren von schlimmen Misshandlungen, die den Kindern damals widerfahren sind,

Nele Neuhaus` neuer Krimi hat mir sehr gut gefallen. Wider Erwarten hat sie sich diesmal etwas zurückgehalten und den Leser  nicht mit Unmengen an Personen überfordert.

Trotzdem sind es eine ganze Menge, die als Täter infrage kommen könnten, deswegen holen Pia und Oliver den bekannten Profiler Harding aus USA zur Unterstützung.
Wie bei einem Puzzle werden nach und nach Merkmale zusammengetragen und Untersuchungen ausgewertet, und es kommt heraus, dass anscheinend noch weitere Morde auf das Konto des Täters gehen.

Nele Neuhaus überrascht mit vielen Wendungen und legt Dutzende falscher Fährten, sodass der Leser lange Zeit im Unklaren bleibt. 
In einem weiteren Handlungsstrang geht es um einen ganz anderen Fall, Fiona sucht ihre Mutter, die sie direkt nach der Geburt weggegeben hat. Was das Ganze mit der Suche nach dem Mörder zu tun hat, erfahren wir erst ziemlich spät. Und dann ist da auch noch Pias Schwester Kim, die sich plötzlich mitten im Geschehen befindet.
 Obwohl das Buch mit 560 Seiten ziemlich dick ist und auch sehr detailliert über die polizeilichen Ermittlungsarbeiten berichtet wird, war es mir keine Sekunde langweilig. Ich mag diese Art Krimis, es war unblutig, aber nicht weniger spannend, sondern teilweise echt grausig, der Täter hatte sich besonders schreckliche Quälereien für seine Opfer ausgedacht.
Diesmal hat mich Nele Neuhaus wieder voll überzeugt mit einem gut ausgearbeiteten Plot, komplexer, fesselnder Handlung und sehr interessanten Charakteren, also alles perfekt.


                                 



Ich dank dem  Ullstein Verlag und Netgalley für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 2. November 2018

Pre- Release Gewinnspiel!


Am 20.11.2018 erscheint der neue Psychothriller von Nadine d`Arachart und Sarah Wedler. Ihr habt die Chance, das Buch schon vorher zu gewinnen!!! HANDSIGNIERT !!
Na, wie findet Ihr das??


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Klappentext:

Du magst Herausforderungen?
Wie wäre es mit dieser:
15 Tage, 15 Aufgaben – doch um zu gewinnen, musst du sterben.

Wie aus dem Nichts wird Hamburg von einer Suizidwelle überrollt. Auch Kilian Kaisers Freundin nahm sich auf grausame Art das Leben. Er recherchiert und stößt auf das Unfassbare: eine Internet-Challenge, die ihre Teilnehmer in den Selbstmord treibt. Auf seiner Jagd nach Gerechtigkeit wendet er sich an Kommissar Dornfeld. Der erfolgreiche Ermittler schenkt ihm keinen Glauben, bis ein weiterer Selbstmord die Stadt erschüttert. Dieser ist so entsetzlich, dass Dornfeld nicht länger wegsehen kann. Er muss erkennen: Das SPIEL FÜR GEWINNER existiert und es zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Auch Kilian hat bereits eine Einladung erhalten …

Kommt Alexander Dornfeld zu spät?


Möchtet Ihr mehr über die beiden Autorinnen erfahren? Das könnt Ihr H I E R
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Was müsst Ihr tun, um eines der begehrten Exemplare zu gewinnen?


Bitte kommentiert hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 


Bis zum 10.11.2018 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!


Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Rezension: `Die Suche` von Charlotte Link

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Düster und spannend!!!!

















In den Hochmooren Nordenglands wird eine Mädchenleiche gefunden, es handelt sich um die schon länger vermisste Saskia Morris.

Detective Sergeant Kate Linville befindet sich gerade in Scarborough, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Während der Umbauphase wohnt sie in einer kleinen Frühstückspension. Als die 14 jährige Tochter des Hauses plötzlich verschwindet, denkt natürlich jeder sofort an das tote Mädchen Saskia.
Die Presse hat dem Täter schon einen Namen gegeben- Der Hochmoor- Killer!

Detektive Chief Inspector Caleb Hale, den Kate schon aus einem anderen Fall kennt, ist hier der leitende Ermittler.
 Es fällt Kate schwer sich nicht einzumischen, vor allem, weil die Eltern des Mädchens sie um Hilfe bitten.
Also ermittelt sie ein bisschen auf eigene Faust. Und dann wird ein weiteres Mädchen vermisst...

Das letzte Buch von Charlotte Link `Die Entscheidung` hatte mir gar nicht gefallen, aber `Die Suche` ist wieder im alten Link- Stil, den man kennt und liebt.

Über sechshundert Seiten, in denen keine Sekunde Langeweile aufkam, sondern ich der Story gebannt gefolgt bin. Sicher hätte man sich auch kürzer fassen können, doch für mich war es völlig okay, neben der Krimihandlung auch ein bisschen von Kates Privatleben mitzubekommen.

In verschiedenen Handlungssträngen lernen wir die drei vermissten Mädchen und auch den Täter kennen, dazu gibt es immer wieder Wendungen, die es mir sehr schwer machten, den Täter zu erahnen, sodass der Spannungsbogen die ganze Zeit oben blieb.

Das Ende war vielleicht etwas konstruiert, aber in welchen Krimis geht es immer total realistisch zu?  `Die Suche` hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, das war mal wieder ein reines Lesevergnügen.