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Montag, 8. Juni 2026

Rezension: `Akte Nordsee- Die letzte Predigt` von Eva Almstädt

 

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Ein Lesevergnügen!










Einen Tag nachdem Fentje Jacobsen mit ihrer Großmutter den Gottesdienst zur silbernen Konfirmation besucht hat, wird der Pfarrer tot aufgefunden.

Lena, die für die Feier in ihre Heimat Estherwieck zurückgekehrt ist, hat den Pfarrer kurz vor seinem Tod noch aufgesucht. Wenig später verschwindet sie spurlos und wird dann ermordet aufgefunden. Da der Journalist Niklas John die letzte Person war, die sie lebend gesehen hat, gerät er sofort ins Visier der Polizei. In seiner Not fällt ihm nur eine ein, die ihm helfen könnte: Fentje Jacobsen, auch wenn es zwischen den beiden gerade alles andere als harmonisch läuft.

Natürlich ist sie von seiner Unschuld überzeugt, und gemeinsam beginnen sie auf eigene Faust zu ermitteln und versuchen, den wahren Täter zu finden.

Eva Almstädt schafft es auch diesmal, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ihr Schreibstil ist schnörkellos, klar und angenehm zu lesen, ohne unnötige Längen. Das norddeutsche Lokalkolorit verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität und Atmosphäre, ohne sich in Details zu verlieren.

Fentje und Niklas sind zwei ausgesprochen sympathische Figuren, und vermutlich wäre ihre Beziehung längst weiter, wenn nicht Niklas’ Vater und Fentjes Bruder ständig dazwischenfunken würden.

Obwohl diesmal relativ viele Personen eingeführt werden, hatte ich keinerlei Probleme, den Überblick zu behalten. Einige Figuren wirkten allerdings überflüssig, da sie später keine wirkliche Rolle mehr spielten.

Dafür gibt es jede Menge potenzielle Täter und Verdächtige, was den Spannungsbogen konstant hoch hält. Zahlreiche Plot- Twists und falsche Fährten sorgen dafür, dass `Die letzte Predigt` mich wieder bestens unterhalten hat.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

                                            

                                                    







Dienstag, 3. März 2026

Rezension: `Fünf Fremde` von Romy Fölck


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 Stürmischer Insel-Krimi!







Kurz bevor ein gewaltiger Orkan aufzieht, erreicht die MS Flipper mit ihren Passagieren die Insel Neuwerk. Jeder von ihnen hat einen eigenen, sehr persönlichen Grund, ausgerechnet jetzt dorthin zu reisen. Nach und nach lernen wir die Figuren kennen und erfahren, was sie mit diesem Ort verbindet.

In einem anderen Handlungsstrang führt uns die Autorin zurück in den Sommer 1995, das Jahr, in dem zwei Jugendliche spurlos verschwanden. Alle, die heute auf der Insel eintreffen, waren damals schon einmal hier. Die Vergangenheit hat sie nie losgelassen.

Als plötzlich ein Skelett entdeckt wird, übernimmt Annika Lundt die Ermittlungen. Eigentlich wollte sie sich eine Auszeit von ihrem Job bei der Hamburger Mordkommission gönnen, doch auf Neuwerk fühlt sie sich verantwortlich. Am nächsten Tag ist das Skelett jedoch verschwunden, und das ist nicht das einzige Rätsel, das sich auftut.

Die ehemaligen Freunde versuchen herauszufinden, wer sie auf die Insel gelockt hat und was vor dreißig Jahren wirklich geschah. Dabei geraten sie mehrfach in Gefahr, denn jemand scheint es gezielt auf sie abgesehen zu haben. Niemand ist sicher. Geht es um Rache? Und wie sollen sie der Bedrohung entkommen, wenn der Orkan jede Fluchtmöglichkeit abschneidet?

Trotz der vielen verschiedenen Figuren, Perspektiven und Zeitebenen war es kein Problem, der Handlung zu folgen. Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas sehr abgedreht wirkt, fand ich sie trotzdem fesselnd.

Da ich selbst schon mehrmals auf Neuwerk war, konnte ich wunderbar in die Atmosphäre eintauchen. Romy Fölcks Schreibstil mag ich, und das Buch hat mich gut unterhalten, auch wenn mir die Elbmarsch Reihe doch besser gefallen hat.




Freitag, 1. August 2025

Rezension: `Eisfieber` von Ken Follett

 

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`Eisfieber`











In einem Hochsicherheitslabor kommt es zu einem Störfall: Ein Mitarbeiter nimmt, offenbar aus Tierliebe, ein Versuchstier mit nach Hause. Damit bringt er nicht nur andere Menschen in große Gefahr, sondern bezahlt diesen Fehler auch mit seinem Leben. Toni Gallo, die Sicherheitschefin des Unternehmens, ist fassungslos, dass so etwas passieren konnte.

Ein weiterer Handlungsstrang führt zu Kit, dem Sohn des Laborinhabers Stanley Oxenford. Kit steckt tief in Spielschulden und plant deshalb einen großen Coup im Labor. Dafür muss er die Chipkarte seines Vaters stehlen.

Ken Follett überzeugt auch diesmal mit gewohnt hoher Qualität. Obwohl der Fokus oft auf dem Privatleben von Stan Oxenford und Toni Gallo liegt, bleibt die Geschichte spannend. Allerdings haben mich die letzten Kapitel geärgert: Eine Panne jagt die nächste, und die Handlung wird zunehmend unglaubwürdig. Die Häufung der Missgeschicke wirkt übertrieben und dient nur noch der Effekthascherei.

Das und einige Fehler und Namensverwechslungen haben mein Lesevergnügen etwas getrübt. 






Samstag, 29. März 2025

Rezension: `Ostseedämmerung` von Eva Almstädt

 

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Spannender Krimi!!









Zwei Kinder entdecken zufällig an einem Teich ein seltenes Artefakt aus der Wikingerzeit. Es stellt sich heraus, dass die junge Studentin Mira es bei sich trug und seitdem als vermisst gilt. Zunächst ging man davon aus, dass sie möglicherweise selbst verschwunden ist, doch die Situation entwickelt sich völlig anders. Die Polizei nimmt den Cold Case wieder auf und findet schließlich die Leiche der jungen Frau.

Kommissarin Pia Korittki befragt die Dorfbewohner sowie die Mitarbeiter an Miras letztem Arbeitsplatz, der Ausgrabungsstätte. Jetzt nach Jahren kommt sie nur mühsam voran. Doch plötzlich verschwindet ihr Kollege Broders, und ein weiterer Mord passiert.

Ich liebe Krimis, in denen die Ermittlungen im Vordergrund stehen – wie die Polizei mühsam Fakten zusammenträgt und erst nach und nach herausfindet, was geschehen sein könnte.

Die Autorin führt mehrere Verdächtige ein, sodass die Spannung von Anfang bis Ende erhalten bleibt. Immer wieder habe ich neue Täter ins Visier genommen, doch erst ganz zum Schluss löst sich der Fall auf, nachdem sich Puzzlestück für Puzzlestück ineinander fügten.


Besonders gefällt mir die gelungene Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatleben in den Krimis von Eva Almstädt. Pia ist eine sehr sympathische Protagonistin, und ich freue mich, dass sie mit Marten anscheinend endlich den Mann fürs Leben gefunden hat.

„Ostseedämmerung“ war erneut ein spannender Krimi, genau nach meinem Geschmack – ohne übertriebene Action.








Freitag, 29. November 2024

Rezension: `Die Frau des Serienkillers` von Alice Hunter

 

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Langweilig!








Beths und Tom Hardcastle sind eine glückliche Familie, besonders seit ihre Tochter Poppy auf der Welt ist. Aber alles ändert sich, als Tom eines Abends plötzlich verhaftet wird. Die Polizei verdächtigt ihn, eine junge Frau ermordet zu haben. Für Beth  bricht eine Welt zusammen. Doch schnell verhält sie sich nicht mehr wie eine liebende Ehefrau, es ist völlig unklar, ob sie ihrem Mann wirklich vertraut oder ihn für einen Mörder hält.

Als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich sofort im Bann der Geschichte und hab mich auf das gefreut, was noch kommt. Aber leider wurde alles mit jeder Seite langweiliger und unrealistischer.

Die Charaktere mochte ich nicht, sie blieben ziemlich blass und ohne herausstechende Merkmale, ich konnte zu niemandem eine Bindung aufbauen. 

Der Erzählstil gefiel mir, aber die Story war nicht spannend und völlig überzogen.

Erst ziemlich spät kommt endlich eine Wendung und dadurch erklärt sich manches. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich schon längst den Spaß und das Interesse an dem Buch verloren.  

Das Ende blieb letztlich teilweise offen. Ich denke also, dass es noch einen zweiten Band geben wird - den werde ich allerdings garantiert nicht lesen.

Ich  vergebe wohlwollend zwei Sterne, weil ich nicht abgebrochen habe.





Donnerstag, 3. Oktober 2024

Rezension : `Die Freiheit am Horizont` von Anna Jacobs

 

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Schöner Schmöker!!









Lancashire, 1857.  Die siebzehnjährige Liza hat es nicht leicht. Anstatt sie weiterhin bei ihren guten Arbeitgebern als Dienstmädchen zu lassen, beschließt ihr Vater, sie mit einem älteren Witwer zu verheiraten. Weil Liza sich weigert, tut der brutale Mann ihr Gewalt an.

Als sich die Möglichkeit ergibt, mit ihren ehemaligen Dienstherren nach Australien auszuwandern, schließt sie sich ohne Einwilligung ihrer Eltern an. Während der langen Reise stellt sie mit Schrecken fest, dass sie von dem brutalen Mann ein Kind erwartet.

Durch die Freundschaft mit der schwerkranken Catherine zeigt sich plötzlich ein Ausweg, der ihr ein besseres Leben verspricht.

`Die Freiheit am Horizont` war mein erstes Buch von Anna Jacobs und hat mich direkt begeistert.

Eindrucksvoll beschreibt sie, wie die ersten Siedler Schwierigkeiten meistern und Entbehrungen überstehen mussten. Es gab keine Städte, keine Straßen, keine Häuser, sondern fast nur unbearbeitetes Land. 

Die Standesunterschiede der Einwanderer sollten irgendwann nicht mehr wichtig sein, denn alle wollten das Gleiche- sich ein neues Leben aufbauen. Doch nicht jeder sieht das genauso.

Anna Jacobs hat facettenreiche Charaktere erschaffen. Bei den neuen Siedlern findet man ganz unterschiedliche Typen. Den arroganten Sohn aus gutem Hause, den euphorischen Traumtänzer, das zickige junge Mädchen, aber auch die Männer, die arbeiten gewohnt sind und auch hier etwas auf die Beine stellen werden.

Ich war durchweg gefesselt von der Geschichte und freue mich schon auf den nächsten Band, der im Januar`25 erscheint.

Es ist die ideale leichte Lektüre für den Urlaub oder für kuschelige Stunden auf dem Sofa.


                                        


Samstag, 30. März 2024

Rezension: `Ostseefinsternis` von Eva Almstädt

 

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Alte Feindschaften!










Kommissarin Pia Korritki ist gerade zu dem gemeinsamen Urlaub mit Marten und Felix aufgebrochen, als sie gebeten wird, die Ermittlungen an einem neuen Fall ganz in der Nähe aufzunehmen.

In der Hoffnung, dass es sich nur um ein paar Stunden Arbeit handelt, fährt Pia zum Tatort.

Benno Hagendorf ist tot am Strand aufgefunden worden, und alles deutet auf ein Verbrechen hin. Hat dieser Fall etwas mit dem Angriff auf Stella Böttcher vor einigen Tagen zu tun? 

Leider stellt sich die Ermittlung als sehr komplex heraus, und Pia wird ihre beiden Männer einige Zeit sich selbst überlassen müssen.

Die Familien Hagendorf und Böttcher sind seit vielen Jahren zerstritten und es gestaltet sich schwierig, etwas herauszufinden, da niemand über die alte Fehde reden möchte.

Ich liebe die Reihe von Eva Almstädt, wenn ich auch `Ostseefinsternis` diesmal etwas langatmig fand. Trotz der vielen Tatverdächtigen haben sich einige Längen im Mittelteil eingeschlichen.

Insgesamt war jedoch der 19. Fall wieder spannend, wenn auch die Auflösung nicht ganz so überraschend kam.


                       


Dienstag, 9. Januar 2024

Rezension: `Weil Du meine Tochter bist` von Julia Kelly

 

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Sehr bewegend!









Viv hat es nicht leicht. Nachdem sie ungewollt schwanger wird, heiratet sie den Vater des Kindes. Für ihre Eltern ist es ein Unding, denn Joshua ist Jude und Vivs Familie ist streng katholisch.

Nach der Hochzeit geht Joshua nach Amerika und Viv muss wieder bei ihren Eltern leben. Vor allem ihre Mutter lässt sie täglich merken, dass sie ihnen Schande bereitet hat. Vivs einziger Trost ist ihre süße kleine Tochter Maggie.

Als der Krieg beginnt, ist es in Liverpool zu gefährlich, und viele kleine Kinder werden aus der Stadt geschickt. Auch Vivs Eltern überreden sie, Maggie aufs Land zu schicken. Schweren Herzens willigt sie ein, um das Beste für ihr Kind zu tun. Doch dann wird das Haus der Gasteltern bei einem Bombenangriff komplett zerstört und anscheinend hat niemand überlebt.

Der Schreibstil hat mir gefallen, ich fand ihn der Zeit angepasst. Julia Kelly hat sehr interessante und facettenreiche Charaktere geschaffen.

In verschiedenen Kapiteln lässt sie Viv, Maggie und auch Joshua erzählen. Die ausführlichen Schilderungen über das Kriegsgeschehen, das Joshua als Soldat erlebt, fand ich etwas langatmig. Mich haben die Kapitel von Viv oder Maggie mehr gefesselt, und deren Geschichte hat mich sehr berührt.  Julia Kelly hat sie gefühlvoll und mit den richtigen Emotionen rübergebracht, und ich habe mitgelitten, weil Viv so viel zu ertragen hatte.

Ein außergewöhnlicher Roman, bei dem man die 500 Seiten gar nicht merkt.


 




Montag, 31. Juli 2023

Rezension: `Düstergrab` von Romy Fölck

 

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Spannende Unterhaltung!!
















 Schon am Tag nach der Beerdigung ihres Schulfreundes steht Frida Paulsen wieder vor dem offenen Grab, denn es gab Hinweise auf eine Grabschändung. Im Sarg liegt auf dem gerade Bestatteten ein totes junges Mädchen in merkwürdiger altertümlicher Kleidung.

 Alles deutet darauf hin, dass es sich um eins der Zwillingsmädchen, die vor vier Jahren spurlos verschwunden sind, handelt.
 Bjarne Haverkorn, der jetzt eigentlich beim LKA in Kiel arbeitet, erinnert sich an den Fall und bietet seine Hilfe an. 
Ins Visier der Ermittler gerät sofort der Stiefbruder der Mädchen, der zusammen mit den Zwillingen in einer heruntergekommenen Pflegefamilie lebte. Und wo befindet sich die Zwillingsschwester?
Andere Hinweise führen zu einem Ehepaar, das völlig zurückgezogen auf einem Gut lebt. 

In kurzen Rückblenden ins Jahr 1999 erleben wir ein junges Mädchen in einer Hutterer Kolonie in Kanada.

Romy Fölck ist ihrem Schreibstil seit dem ersten Band treu geblieben, was mir gut gefällt. Sie erzählt flüssig und spannend und kommt ohne viel Blutvergießen aus. Bei ihren Krimis steht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, aber auch das Privatleben der Protagonisten Frida und Bjarne nimmt viel Raum ein.
 
Der Mittelpunkt befindet sich wieder in der Küche auf dem  Paulsenhof, und die Vorstellung, wie alle um den großen Tisch herumsitzen, finde ich total gemütlich.  
 Komischerweise stört mich in dieser Krimireihe der viele Privatkram gar nicht.

Mir hat der sechste Fall für Frida und Bjarne sehr gut gefallen, und die Auflösung hat mich doch ziemlich überraschen können.
Nun heißt es wieder ein Jahr warten, bis es mit den beiden weitergeht.  

                                   



Freitag, 12. Mai 2023

Rezension: `Kalimera Mittelmeer` von Anastasia Zampounidis

 

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Echtes Urlaubsfeeling!!










In `Kalimera Mittelmeer` beschreibt Anastasia Zampounidis, wie sie plötzlich Hausbesitzerin in Griechenland wurde, erzählt viel über das Land, die Menschen und natürlich über das griechische Essen.

Es wird vermittelt, dass die Mahlzeiten, vor allem aus der griechischen Küche, nicht nur der Nahrungsaufnahme dienen, sondern Essen ein echtes Lebensgefühl ist.

Aufgeteilt ist das Buch in:

Frühstück- 

Lunch- 

Vorspeisen- 

Dinner-

Desserts.

Richtig gut gefällt mir, dass es sich um ganz normale, allerdings zuckerfreie, Rezepte handelt. 

Man benötigt keine Unmengen an Zutaten, und auch der Aufwand bei der Zubereitung hält sich in Grenzen. 

Zu den Gerichten, die ich bisher nachgekocht habe, hatte ich fast alle Grundzutaten bereits im Haus.

Die Rezepte sind von den Mengenangaben stimmig, ich koche gerne korrekt nach Rezept, und ich habe bisher nichts abgeändert.

Leider fehlen die Kalorienangaben, die hätte ich mir gewünscht, andererseits ist es bei den leckeren Gerichten vielleicht besser, wenn man sie nicht weiß.😀

Das Motto des Buches ist: `Zuckerfreie Rezepte, die die Sonne auf den Teller holen`, und das stimmt! Das Nachkochen dieser leckeren Gerichte vermittelt einem ein echtes Urlaubsfeeling.

                                                



Samstag, 8. April 2023

Rezension: `Ostseenebel` von Eva Almstädt

 

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Wieder mal ein Krimi- Highlight!!









`Ostseenebel` ist inzwischen Pia Korritkis 18. Fall, und diesmal wird der Bürgermeister des Ortes erschlagen an einem Koi Teich gefunden. Bei den Ermittlungen findet Pia heraus, dass der Mann eine Menge Feinde hatte, doch wer hasste ihn so, dass er ihn erschlug?

Als Alva Dohrmann, die Frau die ihn gefunden hat, plötzlich verschwindet, gerät Pia leicht in Panik, denn sie fühlt sich verantwortlich für die Frau. Und dann wird eine weitere  Leiche gefunden. Handelt es sich um die verschwundene Zeugin?

Eva Almstädt hat mich auch mit dem neuesten Fall für Pia Korritki wieder total begeistert. Ich liebe diese ruhigen Krimis, in denen es viel um Ermittlungsarbeit geht. Die Autorin ist in den Jahren ihrem Stil immer treu geblieben, was mir gefällt. Diesmal ist es für den Leser schwer, auf den richtigen Täter zu tippen, es gibt zahlreiche Wendungen und falsche Fährten, auf die Eva Almstädt uns lockt. Jede Menge Menschen haben sich verdächtig gemacht und viele hatten einen guten Grund, den Bürgermeister zu hassen.

Das richtige Verhältnis aus Spannung, unvorhersehbaren Ereignissen und einem überraschenden Ende macht für mich einen guten Krimi aus!


                                            


Donnerstag, 23. Februar 2023

Rezension: `Tod in Siebenbürgen` von Lioba Werrelmann

 

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Spannung in Siebenbürgen!!









Den neuen Krimi von Lioba Werrelmann fand ich zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, doch schon nach kurzer Zeit zog mich die Geschichte in ihren Bann.

Der Journalist Paul Schwartzmüller erbt plötzlich einen Bauernhof in Rumänien. Das Haus gehörte seiner Tante, von der er annahm, dass sie schon lange tot ist. Deswegen gab es für ihn auch nie einen Grund, in seine alte Heimat Siebenbürgen zurückzukehren.

Nun möchte er den Testamentsvollstrecker persönlich treffen und sich das Haus ansehen, nicht wissend, was ihn dort erwartet.

In Paul werden auf der Reise viele Erinnerungen wach, an die er Jahrzehnte nicht gedacht hat. Alle älteren Dorfbewohner kennen ihn, den `Heruntergekommenen`, noch.

Lioba Werrelmann hat mich mit `Tod in Siebenbürgern `sehr überrascht. Es geht um einen Mord, aber auch um geheime Botschaften, Zauberkräfte, ausgestoßene Flüche, ein Draculaschloss und auch um manche merkwürdige Menschen. 

Als sein alter Schulfreund Sorin des Mordes verdächtigt wird, gibt Paul alles, um ihm zu helfen. Er glaubt, einer großen Sache auf der Spur zu sein, doch im Grunde ist alles anders.

Der Roman ist eine Mischung aus Krimi, Fantasy und Mystik, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Manches kam mir ein bisschen märchenhaft vor, aber das machte einen gewissen Reiz aus, der mich immer weiterlesen ließ. Ihr wisst ja, ich bin kein Fantasyfan, aber diese gelungene Mischung hat mich gefesselt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in kleinen Dörfern in Rumänien genauso passieren kann.

`Tod in Siebenbürgen` soll der Auftakt zu einer neuen Reihe mit Paul Schwartzmüller sein, und ich bin gespannt, was den Leser demnächst noch erwarten wird.

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Sonntag, 25. September 2022

Rezension: `Der finstere Pfad` von Jenny Blackhurst

 


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Spannender Psychothriller!!








Ich mag es, wenn man direkt ab der ersten Zeile von einer Story mitgerissen wird und weiterlesen muss. So ging es mir auch diesmal wieder bei Jenny Blackhursts neuem Thriller.

Laura scheint ein glückliches Familienleben zu führen. Sie hat einen tollen Mann, liebe Kinder und einen Job, der sie ausfüllt. Dass es ein dunkles Geheimnis in ihrer Vergangenheit gibt, versucht sie so gut wie möglich zu verdrängen. Doch dann entdeckt sie eine Schlagzeile in der Zeitung und alle Erinnerungen kommen wieder hoch.  

 Jenny Blackhurst erzählt auf zwei Zeitebenen, und in Rückblenden erleben wir ein junges Mädchen, das eine Campingtour macht und dabei ein Geschwisterpaar kennenlernt. Schon bald ist für den Leser ganz klar, wer das Mädchen war und wer es heute ist.

Aber natürlich hat Jenny Blackhurst  in die Handlung viele Wendungen und falsche Fährten eingebaut, die den Leser verwirren, denn anscheinend ist doch alles ganz anders.

  In Lauras Leben geschehen plötzlich Dinge, die sie nicht  mehr kontrollieren kann. Wer will ihr etwas Böses? Wer bedroht sie und ihre Familie? Laura hat einen ganz klaren Verdacht und wird alles tun, damit niemand ihr Leben, das sie sich aufgebaut hat, zerstört.

Häufige Sprünge in die Vergangenheit sorgen für Abwechslung und Nervenkitzel, und viele Cliffhanger am Ende der Kapitel tun ihr Übriges.

Bis zum Schluss war die Story durchweg fesselnd, nur die Auflösung fand ich ein wenig zu konstruiert. Trotzdem tat das der Spannung keinen Abbruch und somit ist Jenny Blackhurst mal wieder ein mega Psychothriller gelungen.




Ich danke  Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 28. April 2022

Rezension: `Ostseekreuz` von Eva Almstädt

 


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Mord im Kloster!








 Pia Korittkis Vorgesetzter legt ihr nahe, eine Auszeit zu nehmen. Die letzten Wochen haben der Kommissarin aufgrund eines traumatischen Erlebnisses doch arg zugesetzt. Als sie während eines Einsatzes auch noch einen Unschuldigen angreift, sieht sie selbst ein, dass sie Ruhe benötigt.

Eine Zeit im Kloster zu verbringen erscheint ihr genau das Richtige, zumal sie dort sicher vor ihrem Verfolger Albrecht Lohse ist. Pia ist gerade dabei, sich tagsüber bei der Waldarbeit mit Mönch Menowin so richtig auszupowern, als plötzlich die Totenglocke läutet. Damit ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Einer der Mönche wird tot aufgefunden und kurz darauf auch einer der Gäste, und schnell ist klar, beide wurden ermordet. Eigentlich will Pia sich aus den Ermittlungen heraushalten, da sie nicht im Dienst und auch nicht zuständig ist.

Doch das gelingt ihr natürlich nicht so ohne Weiteres..

Mir hat `Ostseekreuz` sehr gut gefallen. Eva Almstädts Schreibstil ist schnörkellos, sie hält sich nicht mit unnötigen Beschreibungen auf, sondern man ist immer mitten im Geschehen. Eine interessante Idee, den Krimi diesmal im Kloster spielen zu lassen. Während Pia quasi als Privatperson versucht herauszufinden, wer für die Morde verantwortlich ist, jagt ihr Freund Marten in Frankreich den entflohenen Albrecht Lohse. Immer, wenn er kurz davor ist, ihn zu packen, schafft Lohse es wieder ihm zu entkommen.

Beide Handlungsstränge konnten mich fesseln, auch wenn mir die etwas düstere Atmosphäre im Kloster noch besser gefallen hat.  Obwohl Pia diesmal nicht offiziell ermittelt, tut das der Spannung keinen Abbruch. Der Mörder muss sich im Kloster befinden, was die Zahl der Verdächtigen somit überschaubar macht. Das heißt aber auch, besser niemandem zu trauen....

 Ich mag Eva Almstädts Bücher sehr und auch Pias siebzehnter Fall konnte mich wieder überzeugen.

                                                           


                                                       

Ich danke Netgalley.de   und dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplars. 

Mittwoch, 23. Februar 2022

Rezension: `Nebelopfer` von Romy Fölck

 

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Rasanter Pageturner!!!








Beim neuesten Fall beschäftigen sich Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen mit einem Opfer, das erhängt an einem Galgenbaum gefunden wurde. Eine Nachricht, die am Toten baumelt, sagt aus, dass er vor Jahren in einem Prozess gelogen hat. Kurz darauf findet man einen zweiten Toten mit genau der gleichen Nachricht .

Bjarne erinnert sich noch gut an den Prozess vor 15 Jahren, in dem er auch als Polizist ausgesagt hat. Der Bauer Cord Johannsen wurde damals verurteilt, weil er seine ganze Familie erschossen hat. Nur der jüngste Sohn konnte entkommen. 

 Plötzlich wird Bjarne persönlich bedroht. Der Täter stellt ein Ultimatum, wenn der alte Johannsen Fall nicht neu aufgerollt wird.

 Frida und Bjarne stehen vor einem Rätsel. Sollte wirklich damals ein Fehlurteil gefällt worden sein und der Mann seitdem unschuldig im Knast sitzen? Und wenn ja, wer ist der wahre Täter?

Bjarne wird nach der Drohung direkt aus der Schusslinie gebracht und zur Polizei nach Kiel entsendet. Zu Fridas Ärger wird ihr Leonard Bootz, ein neuer Kollege zur Seite gestellt, den sie, obwohl sie sich dagegen sträubt, ausgesprochen attraktiv findet.

Obwohl der Chef es nicht erlaubt, ermitteln Frida und Leonard noch einmal im Mordfall Johannsen. Als sie den überlebenden Sohn befragen, kommt ein ungeheuerlicher Verdacht auf, der auch mir den Atem stocken ließ.

In Romy Fölcks neuem Krimi geht es Schlag auf Schlag. Mehrere Tote hintereinander, ein zum Tode verurteilter Mann, der nicht mehr lange zu leben hat, ein Mörder, der frei herumläuft und eine Entführung, die alles endgültig durcheinander bringt.

 Dazu kommt noch, dass es in der Beziehung von Frida und Torben kriselt, doch damit kann Frida sich gerade nicht beschäftigen, denn ihr und den Kollegen läuft die Zeit davon. 

Obwohl sich bei den Krimis von Romy Fölck immer viel um das Privatleben der Protagonisten dreht, tut das der Spannung keinen Abbruch. Am liebsten möchte ich mal mit der Familie auf dem Paulsenhof um den Küchentisch sitzen. 

Durch einige falsche Fährten, auf die die Autorin den Leser lockt, wird man ununterbrochen in Atem gehalten. Immer neue Wendungen und Überraschungen bewirken, dass der Spannungsbogen konstant oben gehalten wird und keine Minute Langeweile aufkommen kann. `Nebelopfer` ist ein weiterer rasanter Pageturner aus der Feder Romy Fölcks, den man sich als Fan gut geschriebener Krimis nicht entgehen lassen sollte.



                                               





Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Rezension: `Der Friesenhof` von Fenja Lüders

 

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Hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert!









1948, Nach dem Tode des Bauern haben es seine Frau Henrike und ihre Töchter Gesa und Hanna nicht leicht. Der Ehemann der dritten Schwester Helga sieht sich schon als Chef auf dem Hof, doch das versuchen sie zu verhindern.

Als sich herausstellt, dass der Hof  überschuldet ist, verlangen Helga und ihr Mann die Auszahlung des Erbes. Die übrige Familie ist verzweifelt. Wo sollen sie das Geld hernehmen?

Hanna übernimmt das Sagen auf dem Hof, und eine große Hilfe ist ihr der polnische Fremdarbeiter Tomek, mit dem sie nicht nur Freundschaft verbindet.

 Gesa sucht eine Arbeit in Emden und hat Glück, dass sie im  Tee Kontor Kruse & Sohn anfangen kann. Mit der Zeit kommen sie und der attraktive Juniorchef sich näher, aber er ist verheiratet und Gesa wartet eigentlich seit Jahren auf ihren, im Krieg verschollenen, Verlobten. So scheint es keine Hoffnung für die beiden zu geben...

 Ich war schon von Fenja Lüders` Speicherstadt- Saga richtig begeistert und freute mich nun auf eine neue Saga aus ihrer Feder.

Sie hat es wieder geschafft, mich ganz und gar in die Geschichte eintauchen zu lassen. Auf dem Friesenhof fühlte ich mich genauso zuhause wie die Schwestern und ihre Familie.

 Die Leser können sich freuen, denn es passiert jede Menge auf dem Hof und drumherum. Wie im wirklichen Leben finden wir sehr sympathische Charaktere, aber auch ein paar absolut fiese. `Der Friesenhof` hat mir gut gefallen und konnte mir ein paar schöne Lesestunden bescheren.

                                                                 


 Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. 

Freitag, 18. Juni 2021

Rezension: `Ostseefalle` von Eva Almstädt

 

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 Ostseefalle!!!








Kurz nachdem ein Ehepaar das alte Bauernhaus gekauft hat, entdecken sie im Keller einen Totenkopf. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen menschlichen Schädel handelt und die Polizei wird eingeschaltet.

Kommissarin Pia Korritke ist die leitende Ermittlerin in dem Fall. Nach Aussagen der Rechtsmedizin ist der Schädel erst vor kurzem dort platziert worden, doch der Tod dieses Menschen liegt schon länger zurück. Die Polizei steht zuerst einmal vor einem Rätsel. Könnte es etwas mit der vor Jahren verschwundenen jungen Frau zu tun haben?

Der damals Hauptverdächtige wohnt immer noch im Ort, aber Pia lässt auch die anderen Dorfbewohner eingehend befragen, und es scheint, als hätten einige etwas zu verbergen, was sie verdächtig macht.

Mitten in den Ermittlungen bekommt Pia einen Anruf, dass ihr Sohn verunglückt sei, und sie lässt alles stehen und liegen, um dort hinzufahren. Was Pia als gewiefter Kommissarin dann passiert, fand ich ziemlich unrealistisch. Das Buch hat spannend begonnen, aber ab da fand ich die Story und vor allem das Ende etwas sehr konstruiert.

Trotzdem ließ sich das Buch gut lesen und hat mir auch wieder gefallen. Aber wegen der beschriebenen, etwas realitätsfernen Abschnitte, gibt es diesmal nur 4 Sterne.




Ich danke dem Bastei Lübbe Verlagfür die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Rezension: `Der Spiegelmann` von Lars Kepler

 

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Wow! Ein Pageturner!!










Ich habe das Autorenduo Lars Kepler leider erst vor zwei Jahren für mich entdeckt, aber ich bin inzwischen total begeistert von den Büchern.

Ein junges Mädchen wird entführt und Jahre später grausam ermordet auf einem Spielplatz mitten in Stockholm aufgefunden. Was in der Zwischenzeit passiert ist, bleibt für die Polizei ein Rätsel.

Kommissar Joona Linna will unbedingt bei den Ermittlungen mitarbeiten, was wieder etwas Stress mit Vorgesetzten bedeutet, zumal er dabei nicht nur sich selbst in große Gefahr bringt.

Lars Kepler schreibt in mehreren Handlungssträngen, unter anderem erfährt der Leser, dass es sich bei dem entführten Mädchen nicht um einen Einzelfall handelt, sondern es noch weitere Opfer gibt. 

Ein anderes Ehepaar hat den Unfalltod seiner Teenagertochter nie verwunden, und der Vater Martin ist seit diesem Schicksalsschlag in psychiatrischer Behandlung. Nun wurde er anscheinend Augenzeuge des Mordes auf dem Spielplatz, kann sich aber, bedingt durch seine Krankheit, an nichts erinnern. Durch Elektroschocks, Hypnose und andere medizinische Torturen versucht man herauszufinden, was er gesehen hat.


Lars Kepler ist wieder mal ein echter Pageturner gelungen, auch wenn nicht alles unbedingt realistisch klingt. Manche Szenen sind zudem ziemlich brutal und vielleicht nicht für zartbesaitete Leser geeignet.

Der Spannung hat das allerdings keinen Abbruch getan. Für mich ist `Der Spiegelmann` eine Mischung aus gut konstruiertem Plot und atemberaubender Handlung mit Gänsehautfeeling. Besonders die verschiedenen Erzählperspektiven halten den Leser in Atem.

Da ich auf dem Kindle lese, habe ich vorher gar nicht gesehen, wie viele Seiten das Buch hatte. Erst hinterher ist mir aufgefallen, dass ich über 600 Seiten in kürzester Zeit inhaliert habe.

Das überhaupt nicht vorhersehbare Ende der Story hat mich völlig überrascht, weil ich mit dieser Aufklärung kein bisschen gerechnet habe.

Ganz klare Kaufempfehlung für diesen extrem spannenden und temporeichen Psychothriller!!


                                                                



  Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares








Mittwoch, 30. September 2020

Rezension: `Das Gift Deiner Lügen` von Jenny Blackhurst

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Spannender Psychokrimi!!


















 Die vier Paare sind seit Langem beste Freunde, doch vor einem Jahr wurde Erica Spencer durch einen Unfall aus der Clique gerissen.
Nun taucht ein ominöser Podcast auf, in dem es um `Den Mord an Erica Spencer` geht. Und plötzlich haben anscheinend alle etwas zu verbergen.
Ein weiterer Unfall/Mord geschieht und zusätzlich wird eine Frau aus der Clique vermisst.



Die Autorin hat es verstanden, den Leser an das Buch zu fesseln. Immer neue Geschichten, 
die eigentlich verborgen bleiben sollten, kommen ans Tageslicht. 
Ist einer der Freunde an Ericas Tod schuld, vielleicht ihr Ehemann oder eventuell alle zusammen? Und wer ist der geheimnisvolle Podcaster?

Ein bisschen hat mich das Buch an die Serie `Desperate Housewives` erinnert, alle sind angeblich beste Freunde und doch sagt niemand die Wahrheit.
Der Podcaster deckt so manches auf, was niemals jemand vermutet hätte. Immer wenn man als Leser meint, man weiß was passiert ist, haut die Autorin wieder einen raus.

 Mit `Das Gift deiner Lügen` ist  Jenny Blackhurst ein spannender Psychothriller gelungen. Obwohl ich ihn eher als Psychokrimi bezeichnen würde, denn für einen Thriller finde ich ihn zu gediegen, was aber auf keinen Fall negativ ist.


                                                          



Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 11. August 2020

Grandhotel Schwarzenberg- Der Beginn einer neuen Zeit -Teil 3 von Sophie Oliver


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Gelungener Abschluss der Trilogie!!
















Im dritten Band um die Familie Schwarzenberg befinden wir uns in den Jahren 1928 bis in die 1950er. Zu Beginn des Buches ist alles in bester Ordnung. Das Hotel läuft gut, die Familie versteht sich und ist glücklich. Karl eröffnet sein eigenes Berghotel mit einer Riesensause an Silvester.

Doch schon bald wirft der Krieg seine Schatten voraus.
Es gibt ein Wiederlesen mit einigen Figuren aus den ersten Bänden. Wer vorher nichts Richtiges geleistet hat, findet sich jetzt in der Partei als wichtiger Genosse wieder.
Bei den von Feils passieren gravierende Veränderungen, die niemand je erwartet hätte, und leider trifft auch Karl einige Entscheidungen, die ihn abermals weit von Anna und seiner Familie entfernen.


Auch der dritte Band um das Grandhotel Schwarzenberg war wieder spannend zu lesen, obwohl mir die ersten beide Teile noch etwas besser gefielen. Die Autorin hat die historischen Begebenheiten, z.B. den Bau der Spielbank in Bad Reichenhall, die Bergbahn und die Eröffnung der Therme geschickt in die fiktive Geschichte eingebunden. 

Anna und Michael sind sehr sympatische Protagonisten, aber auch die anderen Charaktere sind ausgesprochen facettenreich. 
Als der Krieg ausbricht, kommen mit ihm viele Sorgen und großer Kummer nach Bad Reichenhall, und leider sind die Schwarzenbergs vor Schicksalsschlägen nicht gefeit.
`Grandhotel Schwarzenberg` ist eine wunderschöne Trilogie, die mit `Der Beginn einer neuen Zeit` einen gelungenen Abschluss bekommt, sodass keine Fragen offen bleiben.

                                                     


Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.