Dienstag, 30. Oktober 2018

Rezension: `Die Suche` von Charlotte Link

* * * * *
Düster und spannend!!!!

















In den Hochmooren Nordenglands wird eine Mädchenleiche gefunden, es handelt sich um die schon länger vermisste Saskia Morris.

Detective Sergeant Kate Linville befindet sich gerade in Scarborough, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Während der Umbauphase wohnt sie in einer kleinen Frühstückspension. Als die 14 jährige Tochter des Hauses plötzlich verschwindet, denkt natürlich jeder sofort an das tote Mädchen Saskia.
Die Presse hat dem Täter schon einen Namen gegeben- Der Hochmoor- Killer!

Detektive Chief Inspector Caleb Hale, den Kate schon aus einem anderen Fall kennt, ist hier der leitende Ermittler.
 Es fällt Kate schwer sich nicht einzumischen, vor allem, weil die Eltern des Mädchens sie um Hilfe bitten.
Also ermittelt sie ein bisschen auf eigene Faust. Und dann wird ein weiteres Mädchen vermisst...

Das letzte Buch von Charlotte Link `Die Entscheidung` hatte mir gar nicht gefallen, aber `Die Suche` ist wieder im alten Link- Stil, den man kennt und liebt.

Über sechshundert Seiten, in denen keine Sekunde Langeweile aufkam, sondern ich der Story gebannt gefolgt bin. Sicher hätte man sich auch kürzer fassen können, doch für mich war es völlig okay, neben der Krimihandlung auch ein bisschen von Kates Privatleben mitzubekommen.

In verschiedenen Handlungssträngen lernen wir die drei vermissten Mädchen und auch den Täter kennen, dazu gibt es immer wieder Wendungen, die es mir sehr schwer machten, den Täter zu erahnen, sodass der Spannungsbogen die ganze Zeit oben blieb.

Das Ende war vielleicht etwas konstruiert, aber in welchen Krimis geht es immer total realistisch zu?  `Die Suche` hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, das war mal wieder ein reines Lesevergnügen.

                                     




Sonntag, 28. Oktober 2018

Buchmesse Frankfurt 2018




 (©) A.Lunau



Der Donnerstagmorgen begann in Köln mit einem Verspätungsalarm auf dem Handy, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Zug 20 Minuten später fährt. Ich bin aber dann doch mal in Richtung Gleis geschlendert und sehe mit Entsetzen, dass der Zug schon da steht und in wenigen Sekunden abfahren wird. Er fuhr nun doch pünktlich, aber man hatte vergessen, mich zu benachrichtigen. Ich bin in der letzten Sekunde in den Zug und war schon das erste Mal schweißgebadet.
In Frankfurt angekommen, nahm ich wieder eine Rikscha und es war wirklich eine abenteuerliche Fahrt. Aber natürlich viel schneller als Bahn oder Taxi und ich brauchte mich nicht so mit meinem Gepäck abmühen.

Die erste Station war das Amazon Bloggerfrühstück, das aus Brezeln und Capri Sonne bestand. Vorgestellt wurden neue Bücher, u.a. von Ellin Carsta und Heike Fröhling.

                           



Heike Fröhling  (©) A.Lunau
Ellin Carsta



Anschließend hatte ich eine Einladung vom Bastei- Lübbe Verlag zur Pressekonferenz, bei der  Michelle Hunziker ihr neues Buch vorstellte. Moderiert wurde von Marco Schreyl, den man von DSDS etc. kennt. Michelle war sehr sympathisch, total freundlich, nahm sich viel Zeit für ihre Fans und die Presseleute und vor allem: Sie ist wunderschön!!! Ich habe schon öfter festgestellt, dass manche Leute im TV völlig anders aussehen als in natura. Das war bei Michelle definitiv nicht der Fall!!!
Es war hochinteressant, als Michelle erzählte, wie es dazu kommen konnte, dass sie in die Fänge der Sekte geriet.
Übrigens habe ich euch ein signiertes Exemplar mitgebracht, das ich in den nächsten Tagen auf Fb verlosen werde.




 (©) A.Lunau


                                                                               
 (©) A.Lunau
 (©) A.Lunau

 (©) A.Lunau






 (©) A.Lunau


Wie jedes Jahr, muss ich mindestens eine Veranstaltung mit Denis Scheck sehen. Ich weiß, viele von euch mögen ihn nicht, aber mir gefällt seine Art und ich muss immer lachen, wenn er über Bücher spricht.












Die diesjährige Verleihung des Amazon Kindle Storyteller Awards hat mir nicht so gut gefallen. In den letzten Jahren fand sie immer draußen statt, doch diesmal wurde sie innen abgehalten. Im Lesezelt, in dem es immer nach Tee riecht, und ich empfinde den Geruch als sehr penetrant und unangenehm. Dazu war es brütend heiß im Zelt, dass man es kaum aushalten konnte. Das war übrigens nicht nur meine Meinung, sondern ich hörte es von vielen anderen Zuschauern.

 Gewonnen hat Ella Zeiss mit ihrem Buch `Wie Gräser im Wind.´

 Eines der Jurymitglieder war Franziska von Almsick 


          und zwischendurch unterhalten wurden wir von Tim Boltz



Die Autorin Astrid Korten kannte ich bisher nur vom Schreiben, doch in dem Moment, als wir auf der Messe zum ersten Mal aufeinander trafen, war es, als kennen wir uns schon ewig. Beim gemeinsamen Kaffee haben wir geplaudert wie uralte Freunde.

 (©) A.Lunau



     Astrid Korten      (©) A.Lunau



Kurz darauf war ich mit Maria W. Peter verabredet, die für ihr Buch `Die Festung am Rhein`  den Literaturpreis Goldener Homer bekommen hat. Nun ist aber gerade ihr neuestes Werk, ein Schottland- Roman erschienen. `Die Melodie der Schatten.` Dazu gab es als Goodies-  Scottish bread und Tea. Leider war unsere gemeinsame Zeit sehr kurz, weil wir uns zuerst verpasst hatten und anschließend beide unter Zeitdruck gerieten. Wir wollen das aber bei einem Kölsch in der Kölner Altstadt nachholen.

 (©) A.Lunau

Der Donnerstag war so voll mit Terminen, dass ich überhaupt keine Zeit hatte, mal einfach so über die Messe zu schlendern.
Das habe ich Freitagmorgen nachgeholt. Früh um 9 Uhr ist es immer noch recht leer, sodass man in Ruhe überall gucken kann.



Frank  Thelen aus  `Die Höhle der Löwen`

Friedensnobelpreis 2018



FITZEK











Um 12 Uhr fand die Verleihung des Buchblog Awards statt, für den ich in der Kategorie Krimi/Thriller nominiert war. 
             

Moderiert wurde  die Veranstaltung von dem Gewinner des letzten Jahres, Uwe Kalkowski, dem `Kaffeehaussitzer.`   

Leider habe ich nicht gewonnen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, dabei zu sein.
Die Gewinnerinnen

Direkt im Anschluss nahm ich am Bloggertreffen von Droemer Knaur teil, dort wurden die Neuerscheinungen für 2019 vorgestellt, dazu gab es Kaffee und Häppchen.
Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, die Autoren von `Die Elemente des Todes`, erzählten ein bisschen über ihr Buch und signierten es anschließend.




 (©) A.Lunau




Mein Zug sollte eigentlich erst um 18.30 fahren, doch an diesem Tag passierte ja morgens das Unglück mit dem brennenden ICE. So las man den ganzen Tag Nachrichten, dass die Züge zwischen Köln und Frankfurt nicht fuhren oder nur sehr eingeschränkt. Ich bin dann lieber auf Nummer sicher gegangen und schon früh Richtung Bahnhof gegangen, damit ich auf jeden Fall nach Hause komme.
 Die Fahrt hat dann anstatt 1 Stunde über 4 1/2 Stunden gedauert, eingepfercht zwischen gefühlten Millionen Menschen.
Im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall einen Tag länger bleiben, diesmal war es definitiv zu kurz.
Aber ich hab wieder viele nette Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter getroffen oder kennengelernt. Die Buchmesse ist und bleibt jedesmal ein Highlight!





Tschüss  Frankfurt, bis zum nächsten Jahr 💓
                               

Dienstag, 23. Oktober 2018

Gewinnerziehung!!

Ihr Lieben, ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen, aber das Auszählen hat etwas gedauert!! Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme!!


Gewonnen haben ....

Isabel B.   Jasmin F.  Ursula M. Karin Z. und Sabine

                        Herzlichen Glückwunsch!!!

Natürlich bekommt Ihr auch eine Mitteilung, dass Ihr gewonnen habt!
Allen anderen danke ich fürs Mitmachen und kann schon mal verraten, dass das nächste Gewinnspiel nicht lange auf sich warten lassen wird.... 😀



Dienstag, 9. Oktober 2018

Rezension: `Die Elemente des Todes` von Axel Petermann und C.C. Fischer

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Ein Blick in tiefe menschliche Abgründe!!


















Dies war mein erster Krimi von Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer, wobei mir Axel Petermann schon durch zahlreiche TV Sendungen bekannt ist. Das Buch beginnt mit dem Tod eines Zeugen, für den Hauptkommissar Kiefer Larsen sich verantwortlich fühlt. Er hat den Mann nicht genug geschützt, obwohl er ahnte, dass dieser sich in großer Gefahr befand.
Den Anfang fand ich ziemlich verwirrend, denn die Autoren springen mit den verschiedenen Zeiten extrem hin und her. Doch nach einigen Kapiteln hatte ich mich daran gewöhnt und konnte der Handlung auch gut folgen.
In vielen Abschnitten wird aus der Sichtweise des Täters erzählt, sodass der Leser den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist.
Daniel Becker, nach außen hin Familienvater und Geschäftsmann, auf der anderen Seite ein Sadist mit den grauenvollsten Fantasien. Und er schart eine Menge Leute um sich, die ihm absolut hörig zu sein scheinen.

Hauptkommissar Kiefer hat Daniel und seinen Kumpel Moritz  Vogel schon länger im Visier, doch ihm fehlen die Beweise, denn nach außen gibt sich Daniel aalglatt und lässt geschickt die Drecksarbeit durch seine Untertanen erledigen. Nur eine seiner ekelhaften Fantasien will er selbst auskosten....

Da es sich um einen True Crime handelt, kann ich noch nicht mal behaupten, mit den Autoren sei die Fantasie durchgegangen, denn die Dinge, die Daniel tut oder sich erträumt, sind unfassbar grausam. Trotz der schweren Kost hatte ich das Buch schnell gelesen, weil es mich absolut gefesselt hat.

Das Ganze ist spannend und authentisch geschriebenen, der Leser blickt tief in menschliche Abgründe.  `Die Elemente des Todes` ist nichts für zartbesaitete Leser.


Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Rezension: `Deutsches Haus` von Annette Hess

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Deutsches Haus


















Die Frankfurter Wirtstochter Eva arbeitet als Dolmetscherin in einer Agentur. Als sie gefragt wird, ob sie aushilfsweise bei einem Prozess gegen Kriegsverbrecher übersetzen kann, sagt sie zu. Ihre Aufgabe wird sein, Zeugenaussagen ehemaliger polnischer KZ- Häftlinge aus Auschwitz ins Deutsche zu übersetzen.

Evas Eltern und ihr Verlobter Jürgen sind strikt dagegen, doch Eva setzt sich durch und nimmt den Job an.
Dort muss sie allerdings zuhören, wenn die schrecklichsten Gräueltaten geschildert werden. Zuerst will sie das Gehörte nicht glauben,  doch es bringt sie täglich mehr durcheinander und plötzlich kommen Erinnerungen in ihr hoch, die sie nicht einordnen kann. War sie als Kind selbst in Auschwitz?
Annette Hess hat es geschafft, den Prozess und die Aussagen so lebendig rüberzubringen und obwohl ich schon sehr viel über die Zeit und die NS- Prozesse  gelesen habe, konnte mich der etwas andere, besondere Schreibstil sofort fesseln.
Die Lebensweise von Eva und ihrer Familie, die in den 60er Jahren in Frankfurt wohnen, wird sehr detailgetreu erzählt. An vieles erinnere ich mich selbst aus meiner Kindheit. Da die Autorin nicht in dieser Zeit aufgewachsen ist, gehört eine sehr intensive Recherche dazu, um alles so genau wiederzugeben. Eva gerät in einen inneren Konflikt, weil sie vermutet, dass ihre Eltern viel mehr über den Prozess wissen, als sie zugeben. Trotzdem traut sie sich nicht zu fragen, weil sie Angst vor den Antworten hat. 
Eva macht eine Entwicklung durch, von der wohlbehüteten, braven Tochter und folgsamen Verlobten zur erwachsenen jungen Frau, die eine eigene Meinung hat und diese auch durchsetzt.
Ein lesenswertes Buch, das einem wieder das schreckliche Grauen und Unrecht in Erinnerung ruft. Auf der einen Seite die Opfer, die ihr Leben lang an den Folgen leiden, auf der anderen die Angeklagten, die sich auch Jahre später keiner Schuld bewusst sind und keinerlei Mitleid, geschweige denn Reue zeigen.
Eine Geschichte, die den Leser von Anfang bis Ende packen kann.

                                                             

Ich danke Netgalley.de  und Ullstein Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 5. Oktober 2018

Gewinnspiel !!!!!

Es können ja nicht alle Leser in der nächsten Woche zur Buchmesse nach Frankfurt fahren. Deswegen habe ich in Zusammenarbeit mit dem Droemer Knaur Verlag ein schönes Gewinnspiel für euch vorbereitet.
Ich verlose FÜNF Exemplare des neuen Psychothrillers von Sebastian Fitzek, der am 24.10.2018  erscheint.

©A.Lunau



Klappentext:

​Um die Wahrheit zu finden,muss er seinen Verstand verlieren.

DER INSASSE

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff. 
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah. 
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt. 
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: 
Er muss selbst zum Insassen werden.
Klickt aufs Cover u. Ihr gelangt zu Amazon

Wenn Ihr mehr über Sebastian Fitzek erfahren möchtet, könnt Ihr das auf seiner Homepage KLICK

©A.Lunau



Und nun das Wichtigste....


Was müsst Ihr tun, um eines der begehrten Exemplare zu gewinnen????


Bitte kommentiert hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bis zum 22.10.2018 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.