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Mittwoch, 1. Juli 2026

Rezension: `Das Unglück` von Jutta Maria Herrmann

 

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Tödliche Geheimnisse!









Kara schwebt im Glück, als sie ihrem Mann Michael kurz vor seiner Dienstreise den positiven Schwangerschaftstest zeigt. Beide freuen sich auf ihr gemeinsames Leben zu dritt. Doch am nächsten Tag geschieht das Unfassbare. Der Zug, mit dem Michael zur Buchmesse fahren wollte, verunglückt schwer. Der Waggon, in dem er sitzen sollte, brennt vollständig aus und niemand überlebt.

Kara ist am Boden zerstört. Doch schon bald entdeckt sie Dinge, die sie nicht einordnen kann. Je tiefer sie gräbt, desto mehr Ungereimtheiten treten zutage. War Michael wirklich der Mann, für den sie ihn hielt? Hat er sie von Anfang an belogen? Und ist es möglich, dass er den Unfall überlebt hat? Ist er vielleicht sogar absichtlich verschwunden?

Ihre Welt bricht zusammen, schwanger, verwitwet und plötzlich voller Zweifel.

Jutta Maria Hermann gelingt es erneut, ihre Leserinnen und Leser von der ersten Seite an zu packen. Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf, während Kara immer mehr verstörende Details aus Michaels Vergangenheit entdeckt. Als sie schließlich eine Nachricht erhält, die darauf hindeutet, dass Michael noch lebt und sie treffen will, kippt die Atmosphäre endgültig ins Bedrohliche. Muss sie sich jetzt vor dem Mann fürchten, den sie liebte?

Unterstützung findet Kara bei ihrer besten Freundin, und bei Ben, der bei dem Unglück ebenfalls seine Frau verloren hat. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto tiefer wird sie in ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und gefährlichen Abgründen verstrickt.

Jutta Maria Hermann versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen und mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Ein Thriller, der durch psychologische Raffinessen ohne künstlich erzeugte Action gewinnt und mich bis zum Schluss gefesselt hat.

Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung!












Donnerstag, 11. Juni 2026

Rezension: `Die Reisende` von Vincent van Dorn

 

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Wenn Bewunderung zur Besessenheit wird!










Seit ihrer Kindheit fühlt sich Judith Krane unsichtbar. Sie bewundert andere Frauen und versucht verzweifelt, ihnen nachzueifern. Besonders die hübsche und selbstbewusste Frau, der sie jeden Morgen im Zug begegnet, wird zu ihrem Vorbild. Judith kleidet sich wie sie, imitiert ihre Gesten, doch als diese Frau keinerlei Interesse zeigt, kippt Judiths Bewunderung in tödliche Besessenheit. Und sie bleibt nicht das einzige Opfer.

Vincent van Dorn präsentiert uns die Täterin direkt zu Beginn. Danach begleiten wir die Polizei bei ihren Ermittlungen. Da Judith auch hier unsichtbar bleibt, entwickelt sich ein äußerst kniffliger Fall. Die Zeit läuft, und die Ermittler wissen, dass sie im Zug suchen müssen, denn inzwischen gibt es bereits drei Mordopfer.

Der Autor lässt uns tief in Judiths gestörte Psyche, die von Minderwertigkeitsgefühlen, Obsession und einer gefährlichen inneren Leere zerfressen ist, blicken. Das hat bei mir für Gänsehaut gesorgt, weil alles erschreckend realistisch wirkt. Man lernt jemanden zufällig kennen, begegnet sich täglich in der Bahn, wechselt ein paar Worte und ahnt nicht, dass man damit vielleicht sein Todesurteil unterschreibt.

Zum Schluss wurde die Handlung für meinen Geschmack etwas langatmig, doch insgesamt hat mir die Mischung aus Polizeiarbeit und dem Wissen um Judiths nächste Schritte richtig gut gefallen.

`Die Reisende`  ist ein spannender Psychothriller, der zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Bewunderung und Besessenheit sein kann.



Montag, 25. Mai 2026

Rezension: `Schattenverdacht` von Thea Wiebke`

 

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Ein Thriller mit vielen Perspektiven!










Als die Journalistin Johanna mit ihrer Schwester und ihrem Neffen auf dem Fußballplatz ist, beobachtet sie, wie Trainer David dem Jungen über den Kopf streicht. Für Johanna ist das sofort ein Warnsignal. Sie beginnt, David genauer unter die Lupe zu nehmen und stößt darauf, dass er bereits früher verdächtigt wurde, einen Jungen ermordet zu haben.

Johanna steigert sich immer weiter hinein und sie verfolgt David, engagiert sogar einen Privatdetektiv. Kurz darauf stirbt Davids Frau unter mysteriösen Umständen, für Johanna ein weiterer Grund, nicht lockerzulassen. Ihr Verhalten hat mich oft ziemlich genervt.

 Die Autorin führt eine große Zahl an Charakteren ein, von denen einige sehr unsympathisch sind und fast jeder auf seine Weise verdächtig wirkt. Die Handlung springt häufig zwischen verschiedenen Perspektiven und den individuellen Geschichten der Figuren hin und her. Dadurch fiel es mir oft schwer, den Überblick zu behalten.

Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne, denn trotz dieser Kritikpunkte ließ sich das Buch gut lesen und bot an vielen Stellen Spannung.


                                                        


Freitag, 27. Februar 2026

Rezension: `Nur ein Flüstern` von K.L: Slater

 

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Psychothriller vom Feinsten!!









Ich bin ja schon lange Fan von K. L. Slater, und `Nur ein Flüstern` hat meinen Geschmack wieder voll getroffen. Janey Markham ist überglücklich, als sie mit ihrem Mann Isaac und ihrem Sohn in das exklusive Viertel Buckingham Crescent zieht. Dank Isaacs neuem Job gehören die finanziellen Sorgen der letzten Jahre endlich der Vergangenheit an, und auch die Frauen der Nachbarschaft nehmen Janey sofort herzlich in ihren Kreis auf.

Eigentlich könnte alles perfekt sein, wäre da nicht das schreckliche Geheimnis, das Janey seit Jahren mit sich herumträgt und das sie schwer belastet. Niemand weiß davon, außer Isaac. Doch in einem unbedachten Moment, nach ein paar Gläschen Sekt, vertraut sie sich ihrer neuen Freundin Tanya an. Von diesem Augenblick an geraten die Dinge ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten.

Der Thriller beginnt eher ruhig, ohne große Action, doch die Spannung bleibt konstant hoch. Man möchte unbedingt erfahren, welches Geheimnis Janey quält. Gleichzeitig wirkt auch Isaac zunehmend undurchsichtig: Statt weniger zu arbeiten, wie er versprochen hat, beansprucht ihn die neue Firma mehr denn je. Und dann erwischt Janey ihn auch noch in einer sehr vertrauten Situation mit einer ihrer neuen Freundinnen.

K.L. Slater versteht es meisterhaft, ihre Leser zu fesseln, ohne auf übertriebene Effekte zu setzen. Der psychologische Aspekt steht klar im Vordergrund. Die Geschichte überrascht mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen und einem fulminanten Finale. Besonders die Aufklärung von Janeys Vergangenheit hat mir eine echte Gänsehaut beschert.

`Nur ein Flüstern` ist ein packender Psychothriller, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.

Natürlich gibt es von mir eine Leseempfehlung!!!!


                                          





Donnerstag, 22. Januar 2026

Rezension: `Rebecca- Schatten über Buchan Manor` von Astrid Korten

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Düstere Familiengeheimnisse!










Nach einem Überfall, der sie noch immer belastet, zieht Fiona Ross mit ihrem Mann in das alte Schloss seiner Familie, der Campbells. Sie hofft, dort endlich zur Ruhe zu kommen. Doch schon bald hat sie das Gefühl, in den dunklen Gemäuern nicht allein zu sein. Immer wieder hört sie Stimmen, die sonst niemand wahrnimmt. Wer oder was geistert hier herum?

Als Fiona einen alten Zeitungsausschnitt über Rebecca entdeckt, eine Vorfahrin ihres Mannes, von der sie noch nie gehört hat, beginnt sie Fragen zu stellen. Warum wurde in der Familie nie über diese Frau gesprochen? Wer lebte früher in diesem Schloss, und was geschah vor hundert Jahren?

Es lässt Fiona keine Ruhe und sie versucht, herauszufinden, wer die Campbells wirklich waren. Sie stößt auf alte Berichte über Frauenmorde in dem kleinen Ort. Alles deutet dabei auf Baron Campbell hin. War der Urgroßvater ihres Mannes ein Serienmörder?

Parallel dazu lernen wir in einer zweiten Zeitebene Maisie kennen, ein junges Dienstmädchen, das früher bei Baron Campbell arbeitete.

Astrid Korten verbindet Gruselelemente, historische Geschehnisse und die Gegenwart zu einem spannenden Psychothriller, der sich flüssig lesen lässt. Besonders gelungen finde ich die düstere Atmosphäre, die sich von der ersten bis zur letzten Seite durchzieht.

Das Ende hat mich allerdings überrascht, denn einige Auflösungen kamen völlig anders, als ich erwartet hatte.

Wer Lust auf Gänsehaut, Familiengeheimnisse und eine ungewöhnliche Wendung hat, liegt bei  `Rebecca- Schatten über Buchan Manor` richtig.


                                              



Donnerstag, 4. Dezember 2025

Rezension: `Die Notlüge` von Jutta Maria Herrmann

 

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Ein Thriller voller Abgründe!!










Als Rankas Mutter Agnes nach einem Autounfall im Koma liegt, kommt zu der Sorge um ihren Zustand noch eine schockierende Erkenntnis. Bei einer Untersuchung stellt sich heraus, dass Agnes nicht ihre leibliche Mutter ist. Ranka ist verzweifelt und versucht, herauszufinden, was in der Vergangenheit geschehen ist, denn Adoptionspapiere sind nicht vorhanden.

Bei ihrer Recherche stößt sie auf alte Zeitungsartikel über einen nie aufgeklärten Mord, und nach und nach fügen sich die Puzzlestücke zusammen. Ist ihre Mutter möglicherweise eine Mörderin?

Jutta Maria Herrmann hat erneut einen packenden Psychothriller geschrieben. Die Spannung baut sich diesmal langsam auf, was mir gut gefallen hat. Im Verlauf der Geschichte geschehen mehrere Morde. Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht kommen. Als Leser tappt man lange im Dunkeln, was genau vor sich geht. Ranka weiß nicht, wem sie trauen kann und wem nicht. Sogar ihr bester Freund Aaron verhält sich plötzlich merkwürdig.

Zum Ende hin nimmt die Story rasant Fahrt auf, und die Ereignisse überschlagen sich. Völlig überraschende Wendungen halten den Leser in Atem. Auch wenn mir manches am Schluss doch etwas übertrieben schien, hat das der Spannung keinen Abbruch getan.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!


                                                               

















Dienstag, 29. April 2025

Rezension: `Kretin- Es ist böse` von Astrid Korten

 

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Auf der Spur des Bösen!










Gröbenried, 2006: Die Hauptkommissare Joshua Krabbe und Elva Tillström werden zu einem grausamen Tötungsdelikt gerufen. Der Sohn eines einflussreichen Verlegers und seine Freundin wurden brutal ermordet.

Kurz darauf ereignet sich ein weiteres Verbrechen. Während Krabbe  Hinweisen nachgeht, entdeckt er Parallelen zu älteren Fällen. Doch wie kann das sein, wenn zwischen den Taten Jahrzehnte liegen?

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, die meisterhaft miteinander verwoben wurden. Der Autorin gelingt es erneut, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Der stetige Wechsel zwischen den Zeiten hält die Spannung konstant hoch.

Besonders beeindruckend ist der Vergleich zwischen den Ermittlungsmöglichkeiten der 1930er Jahre und der heutigen Zeit. Es wird deutlich, wie sehr die moderne Technik, wie DNA-Analysen, die Suche nach Tätern vereinfacht hat.

Mit „Kretin – Es ist böse“ präsentiert die Autorin einen packenden Psychothriller, der durch raffinierte Schreibkunst überzeugt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung!!









Mittwoch, 9. April 2025

Rezension: `Die Fremde nebenan` von K.L. Slater

 

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Spannender Psychothriller!!












Als Holly nach vielen Jahren zurück in Nottingham ist, ist sie völlig mittellos. Umso dankbarer ist sie, dass sie die ältere Cora kennenlernt und bei ihr im Haus wohnen darf. Cora freut sich über etwas Gesellschaft, während Holly gleichzeitig die Miete spart.

Schnell findet Holly einen guten Job bei einem großen Kaufhaus, und endlich scheint ihr Leben in die richtige Richtung zu gehen. Doch die ständige Angst vor Entdeckung bleibt ein Schatten, der sie immer begleitet.

Durch Rückblenden erfahren wir ein wenig darüber, was sich in der Vergangenheit zugetragen hat und welches Leben Holly vorher geführt hat.

In einem anderen Handlungsstrang geht es um David, den jungen Mann im Haus nebenan, der gerne seine umliegenden Nachbarn beobachtet.

K.L. Slater hat wieder einen packenden Psychothriller geschrieben, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. 

Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, die Autorin hält sich nicht mit unnötigen Beschreibungen auf, sondern zieht den Leser direkt in die Handlung hinein.

Manches ist ein wenig vorhersehbar, doch andere Entwicklungen überraschen und halten die Spannung aufrecht.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!


                                             


                                     









Montag, 10. März 2025

Rezension: `Dein Kind gehört mir` von Jutta Maria Herrmann

 

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Fesselnder Thriller voller Wendungen!












Erst im Nachwort erfuhr ich, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Doch das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse sehr gut verstehen. Zu Beginn werden drei Frauen vorgestellt: Rachel, Ruth und Paula – jede mit ihrer eigenen Geschichte.

Die Erzählperspektiven wechseln ständig zwischen den Protagonistinnen, deren Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind: Rachel wird von Rachegelüsten zerfressen, Ruth ist eine Mörderin auf der Flucht, und Paula hat schreckliche Angst um ihr Kind.

Die Autorin verfasst kurze, prägnante Kapitel, die temporeich und rasant sind – man hat kaum Zeit zum Luftholen. Obwohl an einigen Stellen vielleicht etwas zu viele Zufälle aufeinandertreffen, hat mich der Thriller wieder sehr gut unterhalten.







Dienstag, 4. Februar 2025

Rezension: `Ihr Verrat` von Laura Elliot

 

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Spannend!!!











Nadine  und Jake haben als Teenager  geheiratet, weil ein Kind unterwegs war. Wider aller Erwartungen haben sie  inzwischen vier Kinder und führen eigentlich eine gute Ehe. Doch der Pfiff ist raus, und nachdem die Kinder aus dem Haus sind, beschließen sie einvernehmlich, sich zu trennen, um sich gegenseitig die Freiheit wiederzugeben.

Zunächst gehen sie freundlich miteinander um, bis Nadine entdeckt, dass Jake eine Affäre mit ihrer Erzfeindin aus Jugendtagen hat. Das kann sie ihm nicht verzeihen, und der Kontakt beschränkt sich fortan nur noch auf das Nötigste.

Als Jake merkt, dass seine Geliebte eine Psychopathin ist und eine Gefahr für Nadine besteht, scheint bereits alles zu spät zu sein.

Dieser Psychothriller hat mich total begeistert. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Story. Ich habe bereits einige Bücher von Laura Elliot gelesen und finde ihren Stil klasse. 

Jake und auch Nadine sind mir ans Herz gewachsen und ich habe mitgelitten bei dem, was ihnen widerfährt.

Die Geschichte entwickelt sich langsam, birgt zahlreiche Geheimnisse und überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen, die den Spannungsbogen konstant hochhalten.

Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!


                                   


Mittwoch, 1. Januar 2025

Rezension: `Die Totgeglaubte` von Michael Robotham

 

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Die Totgeglaubte!!








Evie wurde als Kind entführt und gefangen gehalten, doch die Erinnerungen daran sind verschwommen. Eines Tages wird sie Zeugin eines verheerenden Bootsunfalls, bei dem Migranten an Land gespült werden. Nur wenige überleben die Katastrophe, und es scheint, als sei das Boot absichtlich zum Kentern gebracht worden. Dieses Bild der toten Menschen, die aus dem Wasser gezogen werden, löst bei Evie einen emotionalen Zusammenbruch aus.

Ihr Freund, der forensische Psychologe Cyrus Haven, erkennt sofort einen möglichen Zusammenhang zwischen Evies auffälligem Verhalten nach dem Unfall und ihrer eigenen traumatischen Vergangenheit.

Die Polizei bittet ihn um Unterstützung bei den Ermittlungen, und er sieht in seiner Mitarbeit zusätzlich die Chance, das Verbrechen an Evie aufzuklären und ihr zu helfen.

Dies war mein erstes Buch von Michael Robotham und somit auch das erste der Reihe. Obwohl ich die vorherigen Bücher nicht kenne, fand ich gut in die Geschichte hinein. Robotham hat sich einem aktuellen Thema angenommen. Es geht um Bootsflüchtlinge, Menschenhandel und Schleuserkriminalität. Sein Schreibstil ist angenehm flüssig und gut lesbar. Rückblenden helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Evie und Cyrus erzählt.

Cyrus ist sehr sympathisch, Evies Verhalten ist zwar etwas schräg, aber sie ist dennoch liebenswert. 

Die Story baut sich sehr langsam auf und ich hätte mir oft mehr Tempo gewünscht. Aber insgesamt hat mir `Die Totgeglaubte` gut gefallen. Es war zwar mein erstes, aber wird sicher nicht das letzte Buch von Robotham gewesen sein.





Donnerstag, 19. Dezember 2024

Rezension: `Flora- Die Dornen der Lüge` von Astrid Korten

 

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Richtig spannend!!








Flora ist vierzehn, als sie von Fremden, völlig verwahrlost, neben ihrer toten Mutter gefunden wird. Das Mädchen hat jahrelang, isoliert von anderen Menschen, allein mit der Mutter in den Bergen gelebt.

Da sie auch sehr verstört wirkt, verbringt sie die folgenden Monate in einer psychiatrischen Klinik, was ihr dabei hilft, sich zu entwickeln und ein neues Leben zu beginnen.

Astrid Korten hat mit "Flora – Die Dornen der Lüge" wieder einen packenden Psychothriller geschaffen, in dem nichts ist, wie es scheint.

Flora ist eine sehr sympathische, wenn auch eigenartige, Protagonistin. Sie nimmt die Menschen nicht visuell wahr, sondern riecht sie. Ebenso kann sie das Böse oder das Gute riechen. Die jahrelange Einsamkeit in den Wäldern hat sie sensibel und vorsichtig gegenüber anderen Menschen gemacht. Die Suche nach ihrer Zwillingsschwester bringt Flora an ihre Grenzen, denn die Wahrheit über ihre Vergangenheit ist viel komplexer und grotesker, als sie jemals vermutet hätte.

Absolute Leseempfehlung für diese spannende Story!






Donnerstag, 14. November 2024

Rezension: `Das Schlafzimmerfenster` von K.L.Slater

 

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Das Schlafzimmerfenster!
















Lottie ist glücklich, als sie mit ihrem Mann Neil und ihrem Sohn Albie umziehen kann. Nach Neils langer Krankheit ist die neue Stelle für ihn und die ganze Familie ein Glücksgriff.
Der Chef Ted und seine Frau Neeta sind sehr nett und bieten an, auf Albie aufzupassen, wenn seine Eltern arbeiten.
Für Lottie ist das alles wie ein Traum, doch schnell merkt sie, dass irgendwas mit den Leuten nicht stimmt. Warum darf niemand in ihr Haus? Wieso steht dort Spielzeug herum, obwohl sie keine Kinder haben? Was haben die beiden für ein Geheimnis?
Lottie beobachtet das Ehepaar, doch Neil will von diesem Quatsch nichts wissen, er hat Angst um seine Stellung.

K.L. Slater baut die Story langsam auf, und es ist nicht einfach, durch viele, geschickt angelegte falsche Fährten, hinter die wahre Geschichte zu kommen.

Das Verhalten von Ted und Neeta fand ich ziemlich unglaubwürdig, und das Ende ist etwas bizarr.
 Der Thriller ist aber gut geschrieben, die nötige Spannung war vorhanden, wenn auch die Handlung ein bisschen weit hergeholt ist.

                            


Montag, 21. Oktober 2024

Rezension: `Das neue Ehepaar` von Alison James

 

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Dunkle Geheimnisse!!









Als die neuen Nachbarn in Sycamore Gardens Nummer 12 einziehen, sind sie das Gesprächsthema in der Straße. Das junge Ehepaar hat bei einer Verlosung das tolle alte Haus mitsamt der Einrichtung gewonnen. 

Nach einiger Zeit kommt Jane Headley aus Haus Nr. 5 manches komisch vor, doch ihr Mann wirft ihr nur Neugierde in Ermangelung einer sinnvollen Tätigkeit vor.

Doch Jane lässt sich nicht davon abbringen, dass mit der kleinen Familie etwas nicht stimmt und will der Sache auf den Grund gehen.

Die Leser wissen allerdings ziemlich schnell, um was es hier geht und was hier nicht in Ordnung ist.

Die Story wird aus verschiedenen  Blickwinkeln von jeweils anderen Personen erzählt, dadurch bleibt der Spannungsbogen konstant oben.

Alison James hat einen packenden Psychothriller geschrieben, den ich an zwei Abenden durch hatte. Mir hat die Story gut gefallen, das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen.

Und so abwegig einem manches auch vorkam, ich könnte mir vorstellen, dass sowas wirklich passieren kann.

                        


Montag, 12. August 2024

Rezension: `Angsttreiber` von Paul Cleave

 

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Nicht so genial wie die Vorgänger!





James Garrett und seine Schwester Hazel überleben einen Einbruch, bei dem ihre Eltern getötet werden. Hazel bleibt unverletzt, doch James muss sich schweren Operationen unterziehen und liegt danach jahrelang im Koma.

In einem anderen Handlungsstrang ist Detektive Inspector Rebecca Kent auf der Jagd nach Copy Joe, der einen berüchtigten Serienkiller imitiert und dessen Verbrechen und Morde nachstellt. Damit ist sie eigentlich voll ausgelastet.

Nachdem James Garrett aus dem Koma erwacht, stellt sich aber die Frage, ob er sich noch an irgendetwas erinnert, was zu den Mördern seiner Eltern führen kann. Rebekka benötigt dabei die Hilfe ihres pensionierten Kollegen Tate, der damals die Ermittlungen leitete.

 Paul Cleave fordert diesmal seine Leser, denn wir haben es mit mehreren Delikten zu tun, was manchmal ziemlich verwirrend ist. Es war nicht einfach, alles richtig zu verfolgen und die Personen nicht durcheinander zu bringen.

Einige Kapitel handeln von einem Lagerhaus, was ich ziemlich befremdlich fand und worin ich keinen  Sinn gesehen habe.

Erst nach und nach versteht man, was es damit auf sich hat. James hat während des Komas viel von seiner Umwelt mitbekommen und sich ein eigenes Traumleben im Lagerhaus aufgebaut, das er später mit der Realität verbindet. Als er auf einen bisher unerkannten Mord hinweist, können es erst weder Rebecca noch Tate wirklich glauben.

`Angsttreiber` ist ein düsterer Psychothriller, der schwer zu durchblicken ist, deswegen sollte man von Anfang an konzentriert lesen.

Es ist das erste Mal, dass mich Paul Cleave nicht zu 100% begeistert hat. Ich liebe seine bisherigen Bücher, doch der neue Thriller konnte mich einfach nicht so fesseln.


                         


Mittwoch, 7. August 2024

Rezension: `Seine erste Ehefrau` von Laura Elliot

 

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Packendes Ehedrama!










Elena Langdon lernt nach dem Tode ihrer Mutter den attraktiven Nicholas kennen und verliebt sich in ihn. Auch er muss einen Verlust verkraften, und zusammen versuchen sie neu zu starten. 

Nicholas ist ein zuvorkommender und charmanter Mann, doch nach einiger Zeit lernt Elena auch sein anderes Gesicht kennen. Wenn er danach am Boden zerstört ist und sich wortreich entschuldigt, verzeiht sie ihm jedesmal. 

Als sie endlich merkt, dass Nicholas ein Psychopath ist, ist es schon zu spät. Niemand ahnt, was sich hinter den verschlossenen Türen des jungen Paares abspielt.

Durch Zufall findet Elena einen alten Brief, der ihr neue Hoffnung gibt.

Wie ich es bei einem Psychothriller mag, baut sich die Spannung langsam auf. Es plätschert dann allerdings etwas vor sich hin, bis die Story plötzlich rasant an Fahrt aufnimmt.

Die Autorin überrascht ihre Leser mit einer dramatischen Wendung, mit der man nicht gerechnet hat.

Fast durchweg hat mich `Seine erste Ehefrau` fesseln können.


                                        







Sonntag, 3. März 2024

Rezension: `Was Du verschweigst` von Jutta Maria Herrmann

 

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Nichts ist, wie es scheint!
















Katies Schwester Maren spricht ihr verzweifelt auf die Mailbox, kurz darauf ist sie tot. Katie lässt die letzte Nachricht keine Ruhe und sie fährt nach Berlin, wo Maren lebte.
Seit Katies kleine Tochter Lea unter Marens Obhut verschwand und nie wieder auftauchte, ist das Verhältnis der Schwestern ziemlich abgekühlt.
In Berlin liest Katie Marens Marens Tagebuch und es stellt sich heraus, dass die Geschichte über Leas Verschwinden nicht so passiert sein konnte, wie Maren sie dargestellt hat.
Was ist mit Lea passiert? Lebt sie vielleicht noch?

Jutta Maria Herrmann hat eine Vorliebe für außergewöhnliche Themen. Was Katie in Berlin alles veranstaltet, um mehr über Marens Todesursache und den Verbleib ihrer Tochter herauszufinden,
ist schon irre. 
Für den Leser ist alles sehr undurchsichtig, was natürlich die Spannung erhöht.
 Erst zum Schluss löst sich alles auf und man erfährt, was wirklich geschehen ist.
`Was Du verschweigst` ist ein Thriller mit vielen Wendungen und einem völlig unvorhersehbaren Ende.