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Freitag, 7. März 2025

Rezension: `Leb wohl, Schwester` von Sabine Thiesler

 

* * * * *

Wieder mega spannend!!









Commissario Neri steht kurz vor seiner Pensionierung, und seine Nachfolgerin Romina soll eingearbeitet werden, um die Stelle in Ambra zu übernehmen. Romina ist eine Powerfrau – oder wie Neris Frau sie nennt, eine Tausendsasserin.

Ein Liebespaar wird beim Zelten auf einem Feld erschossen, und die Leser wissen von Anfang an, wer dafür verantwortlich ist. Das macht die Geschichte umso spannender, denn Neri und Romina tappen lange im Dunkeln. Als ein weiteres Liebespaar auf die gleiche Weise ums Leben kommt, spricht man bereits von einer Serie und dem sogenannten Liebespaarmörder.

Sabine Thiesler hat nach dem Flop „Romeos Tod“ im letzten Jahr wieder einen packenden Thriller geschrieben, der es in sich hat. Die schöne Toskana wird erneut zum Schauplatz schrecklicher Verbrechen und Tragödien.

Die über 600 Seiten habe ich kaum bemerkt, da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird – einmal aus der Sicht von Neri und andererseits von Stefano und Stefania, einem Zwillingspaar, das unter Umständen lebt, die nicht für die Öffentlichkeit geeignet sind.

Ganz klare Leseempfehlung!!


                                          






Dienstag, 16. Januar 2024

Rezension: `Romeos Tod` von Sabine Thiesler

 

* *
Hat mir gar nicht gefallen!










Ich liebe die Bücher von Sabine Thiesler und hatte mich natürlich auch auf `Romeos Tod` gefreut. Leider bin ich bitter enttäuscht worden.

Es geht um den exzentrischen Schauspieler Jan Jespik, der seine große Liebe in der Person von Mona trifft. Diese ist gerade aus dem Gefängnis gekommen, wo sie wegen Mordes an der Geliebten ihres Mannes Vincenco 10 Jahre einsaß.

Die Beziehung wird schnell toxisch, und als Mona Jan ihre traurige Geschichte erzählt, steht für ihn fest, dass Vincenco büßen muss.

Ich habe vorher übersehen, dass es sich diesmal nicht um einen Krimi oder Thriller, sondern um einen Roman handelt. Das wäre nicht weiter schlimm, aber `Romeos Tod` konnte mich kein bisschen fesseln.

Der Schreibstil war okay, ich habe das Buch auch bis zum Schluss gelesen, obwohl es mir nichts ausgemacht hätte, mittendrin abzubrechen und nicht zu wissen, wie es weitergeht. Aber ich habe durchgehalten und fand im Endeffekt die ganze Geschichte an den Haaren herbeigezogen und verworren. Zum Schluss gab es dann noch mal eine völlig überraschende Wendung, aber die konnte das Ruder nicht mehr rumreißen.

Ich kann gar nicht glauben, dass dieser Roman aus der Feder Sabine Thieslers stammt.

Mit viel Wohlwollen habe ich mich für zwei Sterne entschieden, weil das Buch sich zumindest einfach lesen ließ.


                                                 


Sonntag, 22. Januar 2023

Rezension: `Verschwunden` von Sabine Thiesler

 

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Wieder eine Superstory!!!









Commissario Donato Nero aus Ambra in der Toskana beschäftigt sich mit dem Verschwinden des kleinen Jonas. Der Junge ist nicht der einzige Mensch, der in der letzten Zeit verschwunden ist. Manche tauchen mit schlimmen Verletzungen wieder auf, andere sieht man nie wieder. Doch am Anfang ist Nero gar nicht so recht bei der Sache. Er träumt von seiner Pension und seine Frau Gabriella von einem Haus am Meer.

Sie bitten die Immobilienmaklerin Elena Ludwig um Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück.

Elena besitzt ein außergewöhnliches Hobby. Ab und zu verschwindet sie für ein paar Tage, um mit Unbekannten Sex zu haben, und niemand aus ihrem Umfeld ahnt, was in dieser Zeit passiert. Bisher hatte sie immer Glück, aber sie könnte auch mal an den Falschen geraten. Doch dann lernt sie einen gut aussehenden Banker kennen, für den sie Gefühle entwickelt.

In einem anderen Handlungsstrang geht es um den attraktiven Arzt Nevio, der in Ambra eine Praxis betreibt und mit seinem zurückgebliebenen Bruder und sieben zahmen Wölfen in einer Villa lebt.

Sabine Thiesler hat uns mit dem neuesten Fall für Commissario  Nero wieder mal tief in menschliche Abgründe blicken lassen. Ihre Figuren sind oft besonders krass und schräg.

Auch wenn mir die Geschichte an manchen Stellen etwas zu abgedreht vorkam, bin ich doch überzeugt, dass es sich irgendwo auf der Welt so ähnlich abspielen könnte.

Sabine Thiesler schafft es mal wieder, mich von Seite eins bis zum Ende zu fesseln. Auch wenn man schon früh weiß, wer hier ein böses Spiel treibt, tut das der Spannung keinen Abbruch. 

Die verschiedenen Handlungsstränge fügen sich am Ende zusammen, sodass keine Fragen offen bleiben. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diesen packenden Thriller.


                                                          




Freitag, 17. September 2021

Rezension: `Im Versteck` von Sabine Thiesler

 

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Spannung pur!!










Der Hamburger Fotograf Paul Böger lebt mit seinem Freund Donnie in einer gut funktionierenden WG. Umso unverständlicher ist es, dass Paul plötzlich seinen Job kündigt, ein altes, total baufälliges Haus in der Toskana kauft und beschließt, fortan dort zu leben.

Was alle nicht wissen, Paul ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und vor der nächsten  Begegnung mit einem kleinen Mädchen. Dort oben in der Bergen kann nichts passieren, da ist er weit weg von Kindergärten, Schulen und allem, was ihn in Versuchung führen könnte. Das hofft er, doch plötzlich verschwindet hier auch ein kleines Mädchen...

Sabine Thiesler hat wieder mal einen außergewöhnlich spannenden Thriller geschrieben, den ich trotz der knapp 600 Seiten geradezu verschlungen habe. 

Zu Anfang machte Paul noch einen sympathischen Eindruck, doch der Kampf gegen seine Dämonen und die Triebe, die er nicht in den Griff bekam, ließen ihn schnell abstoßend wirken.

In Rückblenden geht es über 30 Jahre zurück in Pauls Kindheit nach Flensburg, und jetzt wird dem Leser klar, was seine Mutter ihm  durch ihr krankes Verhalten angetan hat. 

Die Autorin schildert schonungslos und erschütternd realistisch, was den vermissten Mädchen passiert, und anschließend erleben wir den Schmerz und das schreckliche Leid der Familien. Für zartbesaitete Menschen ist das definitiv nicht einfach zu lesen.

 Es gibt auch ein Wiederlesen mit Neri, dem Carabiniere, den wir schon aus anderen Sabine Thiesler Thrillern kennen.

`Im Versteck`  ist ein packender Pageturner, von Anfang bis Ende fesselnd und ohne eine Sekunde Langeweile.


                                                               


Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Montag, 2. März 2020

Rezension: ´Der Keller` von Sabine Thiesler





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Ein paar Ungereimtheiten, aber trotzdem sehr spannend!!










Die schwangere Hannah fliegt nach Florenz, um ihre kranke Mutter in der Toscana zu besuchen. Unterwegs lernt sie einen charismatischen Mann kennen, der sie einlädt, die Nacht bei ihm und seiner Frau zu verbringen, um am nächsten Tag entspannt weiterreisen zu können. Hannah verschwindet spurlos und sie ist nicht die Einzige...


Außerdem lernen wir Daniel kennen, einen  Jungen aus den ärmlichsten Verhältnissen, der es schafft, sich hochzuarbeiten.
Wahrhaftig verliebt sich die reiche und schöne Comtessa Octavia  in ihn und die beiden heiraten. Daniel will nie wieder arm sein, was ihn aber dazu zwingt, seiner Gattin nicht zu widersprechen.
Die Wünsche der Comtessa sind völlig irre, doch anscheinend hat auch Daniel Spaß dabei. Allerdings hat sich mir nicht eröffnet, wieso der nette fleißige Junge von damals plötzlich zum Folterer und Kannibalen wird und was ihn veranlasst hat. Und wie kam die beliebte, großzügige Comtessa zu ihren perversen Gelüsten?
Und wieso vermieten die beiden Appartements und haben oft Gäste, wenn sie auf der anderen Seite ihre Verbrechen zu verbergen versuchen?

Von vornherein weiß der Leser Bescheid über die perfiden Pläne des vornehmen Paares, jedoch fand ich einiges schon an den Haaren herbeigezogen und nicht sonderlich realistisch. 

Nichtsdestotrotz ließ sich das Buch sehr gut lesen, der Spannungsbogen wurde konstant oben gehalten und ich hatte keine Minute Langeweile. Insgesamt hat mich `Der Keller` doch gut unterhalten und darauf kommt es ja hauptsächlich an. 

                                                         

Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 18. März 2017

Rezension: `Nachts in meinem Haus` von Sabine Thiesler


* * *
Muss man nicht gelesen haben!

















Während der Maler Tom seine Ehefrau Charlotte auf Dienstreise wähnt, vergnügt er sich mit der Frau seines Freundes.
Durch eine fatale Verwechslung hält er die zurückgekommene Ehefrau für einen Einbrecher und tötet sie.
Ab da beginnt eine Reihe von Missverständnissen und Fehlentscheidungen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
 Zu Anfang gefiel mir die Story noch, doch irgendwann wurden die Handlungen völlig unrealistisch und unverständlich.
Dazu gibt es verschiedene Nebenstränge, die eigentlich völlig unwichtig sind, sozusagen die Geschichte in der Geschichte. Außerdem werden viele Fäden gesponnen, die am Ende lose herumbaumeln.
Ich weiß nicht, wieso die Ehekrise des Carabinieri so ausführlich geschildert werden musste. Auch die Erzählungen über die Clique von Tom und Charlotte fand ich eigentlich überflüssig, weil sich niemand von ihnen wirklich darum kümmerte, was passierte. Die Italienerin Lucia sollte wohl für Spannung sorgen, doch das ging leider ebenso in die Hose.
`Nachts in meinem Haus` ist total konstruiert, ich kann mir beim besten Willen und auch mit viel Fantasie nicht vorstellen, dass es wirklich so ablaufen könnte. Trotzdem habe ich weitergelesen, weil mir  der Schreibstil eigentlich gefiel und es auch nicht wirklich langweilig war. Aber leider kamen dauernd neue Klöpse, die das Ganze immer unglaubwürdiger erscheinen ließen.






   Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 1. November 2011

Thiesler, Sabine


*                                   24.Mai 2010
Kompletter Blödsinn auf 500 Seiten !!





Nach den ersten beiden Romanen von Sabine Thiesler habe ich mich total gefreut,als ich nun die Totengräberin geschenkt bekam. Ich ärgere mich jetzt noch über die vertane Zeit,in der ich besseres hätte tun können ,als mich 500 Seiten lang durch diese völlig idiotische Geschichte zu quälen. Das Buch erinnert etwas an die wirren Gedankengänge der Petra Hammesfahr, nur das diese trotzdem spannend schreiben kann. Im Stil ist die Totengräberin ähnlich wie der Kindersammler und das Hexenkind, aber die Story ist so an den Haaren herbeigezogen,völlig unrealistisch und albern.Schade, das viele Autoren nach ein oder zwei Bestsellern so nachlassen ! Dieses Buch braucht jedenfalls wirklich kein Mensch !!!

Samstag, 15. Oktober 2011

Der Kindersammler : Thiesler, Sabine


* * * * *               25.Oktober 2006


Einfach genial !!



Beim Lesen den ersten 20 Seiten dachte ich: Wieder so eine Hobbyautorin,die ein Buch geschrieben hat....Aber dann wurde ich eines Besseren belehrt, die Spannung stieg wirklich von Seite zu Seite,es war mir nicht mehr möglich,das Buch aus der Hand zu legen.Obwohl die Handlungen ziemlich abgeschlossen aus dem Leben von mehreren Personen berichten, was ich eigentlich nicht mag, paßt in diesem Fall alles .Auf einmal fügt sich Stückchen für Stückchen wie ein Puzzle zusammen,alle haben entweder durch Tod des Kindes oder durch Beziehung zum Mörder in irgendeiner Weise miteinander zu tun.Und die Geschichte des Mörders zieht sich wie ein roter Faden mitten durch die Story .Toll geschrieben,keine Sekunde "Ent-Spannung" beim Lesen.