Dienstag, 16. Juli 2019

Rezension: `Dunkelsommer` von Stina Jackson


      * * * * *
    Spannendes Romandebüt!!!


















Das Buch ist in zwei Handlungsstränge geteilt, zum einen erleben wir den verzweifelten Lelle Gustavsson, dessen Tochter vor drei Jahren verschwand.
Lelle gibt nicht auf, nach seiner Tochter zu suchen, ist jede Nacht  draußen unterwegs, in der Hoffnung, irgendetwas über ihren Verbleib zu erfahren. Und plötzlich verschwindet wieder ein junges Mädchen.....

Zum anderen lernen wir Meja kennen, eine Siebzehnjährige, die mit ihrer psychisch kranken Mutter neu in den Ort gezogen ist.

Meja hat kein leichtes Leben, unzählige Umzüge musste sie schon mitmachen, weil ihre Mutter jedesmal wieder einen neuen `Mann fürs Leben` kennengelernt hat. Diesmal soll es der richtige sein, doch Torbjörn ist Meja nicht geheuer. Der schmuddelige Mann, das verkommene, düstere Haus und der dunkle Wald direkt vor der Tür machen ihr Angst. Da tut sich für sie eine besondere Chance auf, als sie Carl- Johan und seine Familie kennen lernt.

`Dunkelsommer` ist ein spannender Roman, der sich sehr gut lesen lässt. Man fragt sich die ganze Zeit, wie die beiden Handlungsstränge zusammenlaufen könnten.
Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch gewesen, Lelle, der nicht mit dem Verlust seiner Tochter klarkommt und Meja, die nie Kind sein durfte, sondern sich immer um ihre labile Mutter kümmern musste, anstatt umgekehrt.
Die Autorin hat es geschafft, die Schauplätze so bildhaft zu beschreiben, dass ich alles genau vor Augen hatte, die schäbigen Häuser, die Bunker, den dunklen Wald. Dazu ist es ihr gelungen, die düstere, etwas beklemmende Atmosphäre perfekt einzufangen.
Der Leser wird sehr lange im Unklaren gelassen, wie die Geschichte enden könnte, der Spannungsbogen dadurch sehr hoch gehalten hat.
Für mich war `Dunkelsommer` ein unerwartet spannendes, fesselndes Romandebüt!!


                                                         

  Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rezension: `Der Alte muss weg` von Carla Berling


* * * * *
Witzig - spritzig- Berling !!















Die fünfundfünzigjährige Steffi hat die Nase voll, tagein, tagaus der gleiche Trott. Und mit Tom hat sie einen Ehemann, der keine anderen Interessen als Fernsehen gucken und Kreuzworträtseln hat.
Beim wöchentlichen Brauhaustreffen mit ihren Freundinnen wird klar, auch denen geht es nicht anders und sie beschließen aus einer Bierlaune heraus: `Der Alte muss weg!` Aber eine Scheidung kommt nicht infrage, schließlich hat man ja die besten Jahre an den `Alten` vergeudet.


Während es bei den Freundinnen besser zu klappen scheint, die Ehemänner um die Ecke zu bringen, geht bei Steffi jeder Versuch schief.
Sie schmiedet gerade noch weitere Mordpläne, als sie merkt, dass sich Tom verändert. Sie ist sich sicher: Er betrügt sie!! Obwohl sie ihn ja loswerden möchte, passt ihr das aber auf keinen Fall.. Typisch!

Mit viel Witz und schwarzem Humor nimmt Carla Berling das Eheleben auf die Schippe.
Sie hat eine hervorragende Beobachtungsgabe, herrlich, wie sie die kleinen Feinheiten einer Ehe beschreibt.
Ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen sich und ihre Partner in manchen Szenen wiedererkennen. Ich musste mehrmals herzhaft lachen, wenn die Freundinnen sich  über die Gewohnheiten der Männer aufregten, die wir wahrscheinlich alle kennen.

Natürlich ist alles völlig übertrieben dargestellt, aber das macht es auch so witzig. `Der Alte muss weg` ist zum Abschalten und Entspannen genau richtig und hat mir ein paar sehr unterhaltsame  Stunden beschert.

                                                     

Sonntag, 7. Juli 2019

Gewinnspiel......




Ich wurde schon mehrfach gefragt, ob es den neuen Psychothriller `Böse bist Du` von Jutta Maria Herrmann nicht als ePub  für den Tolino gibt... Nein, bisher kann man ihn leider nur für den Kindle kaufen. Aber die liebe Jutta Maria hat`s möglich gemacht💗💗💗
Zur Verlosung habe ich 3 ePubs zur Verfügung gestellt bekommen.


Worum geht es im Buch??


Er ist ein Mörder.
Du bist dir sicher. Doch niemand glaubt dir.
Er wird dich töten, wenn du ihm nicht zuvorkommst.


Fünfzehn Jahre zuvor. An einem Sommertag zeltet eine Clique Jugendlicher an einem einsamen Waldsee. Noch ein Mal wollen sie miteinander feiern, bevor sich ihre Wege nach dem Ende der Schulzeit trennen.Am nächsten Morgen sind vier von ihnen tot.

Nur ein Mädchen überlebt schwer traumatisiert. Die Bilder der schrecklichen Nacht sind für alle Zeit in ihrem Kopf. Immer wieder glaubt sie, in Fremden den Mörder ihrer Freunde zu erkennen. Und als er ihr eines Tages tatsächlich gegenübersteht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie ahnt nicht, dass sie damit Ereignisse auslöst, die den Horror der Mordnacht am See noch übertreffen.



Klickt aus Cover und Ihr gelangt zur Beschreibung



 
 Meine Rezension findet Ihr H I E R

Möchtet Ihr mehr über die Autorin erfahren??  Dann guckt mal    H I E R




Was müsst Ihr tun, um eines der begehrten ePubs zu gewinnen?


Bitte kommentiert hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 14.07.2019 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!



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Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.

Samstag, 6. Juli 2019

Rezension: `Ich musste sie kaputt machen` von Stephan Harbort


* * * * *
Erschreckend und fesselnd!!
















Der Fall des Serienmörders Joachim Kroll ist mir aus meiner Jugend noch bestens bekannt.  Ich war auf das Buch sehr gespannt, um zu erfahren, wie er zum Mörder wurde. Stephan Harbort, der bekannte Kriminalist, hat den Fall genauestens untersucht und daraus ist ein Psychogramm des Mannes entstanden.

Kroll wuchs mit mehreren Geschwistern zusammen auf, doch anscheinend war er für alle immer nur ´der Depp.´ Nicht besonders schlau, verklemmt und extrem triebhaft. Eine Freundin zu haben, verband er nur mit Sex, niemals mit Gefühlen. Das `komische Gefühl` das er empfand und liebte, war immer mit der Tötung der Frauen verbunden. Später merkte er, dass es bei kleinen Mädchen leichter war, sie zu überreden, mit ihm zu kommen.
Stephan Harbort hat nicht einfach einen Tatsachenbericht über Kroll geschrieben, sondern auch die Sicht der Opfer und Hinterbliebenen ist ihm wichtig, genauso wie die Verzweiflung der Ermittler.
  Ohne großartige Vorbereitungen ist es Kroll gelungen, jahrelang Frauen und Mädchen zu vergewaltigen und zu töten, ohne dass man ihm auf die Spur kam. Sie liefen ihm meist geradewegs in die Arme und er überlegte nicht lange.
   Ich war völlig erschüttert, als ich las, wie schnell man früher  zum Mörder abgestempelt wurde. Am Opfer waren z.B. blaue Fasern gefunden wurden. Irgendjemand, der eventuell als Täter in Frage kommt, besaß einen blauen Pullover, und hatte dazu noch die passende Blutgruppe, prima... -Täter gefasst- keine weiteren Ermittlungen- Fall gelöst.-

Zu der Zeit gab es noch keine DNA Bestimmungen, sonst wäre es sicher schneller vorbei gewesen, denn Sperma hat Kroll oft genug am Tatort hinterlassen. Zu seinem Glück gab es unzählige Polizeipannen, sodass er jahrelang unbehelligt weitermorden konnte. 
Dabei kam ihm auch noch zugute, dass er so unscheinbar war, dass er wirklich von jedem übersehen wurde.
 Wie es dazu kam, das Kroll zu einem Massenmörder wurde, wie sich das so langsam aufbaute und er immer und immer mehr brauchte, um seine Triebe zu befriedigen, das hat der Autor ausführlich recherchiert. Dazu lagen ihm die Polizeiberichte, Vernehmungsprotokolle, Gerichtsakten, forensische Gutachten u.v.m. vor, sodass er ein umfassendes Bild zeichnen konnte. `Ich musste sie kaputt machen` ist kein Krimi, aber trotzdem extrem spannend zu lesen.

                               




Dienstag, 2. Juli 2019

Rezension: `Karolinas Töchter` von Ronald H. Balson



* * * * *
Fesselnd und bewegend!!













Nachdem ich vor kurzem `Hannah und ihre Brüder` gelesen habe, freute ich mich jetzt auf  `Karolinas Töchter`, den zweiten Teil der Reihe.
Wieder geht es um Catherine und ihren Ehemann Liam, sie Anwältin, er Privatdetektiv.
Lena, eine sehr alte Dame, möchte die beiden engagieren, weil sie  nach den Kindern ihrer Freundin sucht, die im Krieg verschwunden sind. Nach siebzig Jahren ist das eigentlich ein aussichtsloses Unterfangen.
Doch Catherine ist von der Geschichte der alten Frau tief berührt, zumal sie gerade selbst ein Kind erwartet, und sie nimmt den Fall an.
Wie auch im ersten Band erzählt diesmal allerdings die alte Lena  ihre Lebensgeschichte in der Ich-Form.
Wieder geht es um den zweiten Weltkrieg in Polen und die Verfolgung der Juden, doch aus einer ganz anderen Perspektive. Obwohl ich schon viel über die Judenghettos gelesen habe, konnte der Autor mich doch noch mit neuen schrecklichen Details schocken.
Die Zustände im Ghetto, den Hass der Deutschen, das Auslöschen ganzer Familien hat der Autor sehr beeindruckend beschrieben. Die  geschilderten Qualen und die Grausamkeiten sind auch heute noch unfassbar.

Allerdings ist mir manches, gerade am Ende zu schöngeredet, alles ging mir nach siebzig Jahren zu glatt. Plötzlich ist sofort Friede, Freude, Eierkuchen und das fand ich etwas realitätsfern.
Darüber konnte ich aber trotzdem hinwegsehen, weil die Hauptgeschichte mich extrem gefesselt hat. 
Erschütternde Erlebnisse, schlimme Schicksale, und genau wie der erste Band ist `Karolinas Töchter` ein Buch, das man nicht so einfach aus der Hand legt und ein neues anfängt.


                                                             


Ich danke dem Aufbau Verlag  und Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 24. Juni 2019

Rezension: `Löwenzahnkind` Lina Bengtsdotter


* * * *
Für einen Thriller viel zu lahm!!


















Das Ermittlerduo Charline `Charlie` Lager und ihr Kollege Anders  werden zu einem Vermisstenfall im schwedischen Gullspang gerufen, der Ort, in dem Charlie aufgewachsen ist. Mit sehr gemischten Gefühlen fährt sie los, denn in ihrer Vergangenheit gab es so einiges, was sie bis jetzt nicht verarbeitet hat.
Beide fand ich nicht sonderlich sympathisch, Charlie braucht fast ständig Alkohol oder Tabletten, Anders ist ein Weichei und steht unter der Fuchtel seiner Ehefrau.

Annabelle, ein junges Mädchen, ist nach einer Party spurlos verschwunden und die Menschen im Ort sind nicht besonders kooperativ. Alle scheinen etwas zu wissen, doch keiner hilft der Polizei mit Informationen  bei der Suche.
Die Zeitsprünge im Buch haben mir gefallen, das lockerte das Ganze etwas auf. Zusätzlich tappt der Leser ein wenig im Dunkeln tappt, weil die Zusammenhänge noch nicht klar sind.

Charlie ermittelt, findet Wichtiges heraus, doch dann holen ihre eigenen Dämonen  sie am Ort ihrer Kindheit wieder ein, sodass sie etwas verpatzt und vom Fall abgezogen wird.
Mir war das zu viel Privatkram und für einen Thriller zu unspannend. Ich lese ja ziemlich schnell, aber für dieses Buch habe ich 10 Tage gebraucht, weil es mich stellenweise nicht so gefesselt hat, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe erstmal gegoogelt, was ein Löwenzahnkind überhaupt ist und wer im Buch damit gemeint ist. Den Begriff kannte ich nicht.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, habe mich für 4 entschieden, weil zum Ende hin nimmt die Story nochmal etwas Fahrt auf und entschädigt den Leser ein wenig für die langatmigen Phasen. Aber einen weiteren Fall mit Charlie Lager wird es für mich nicht geben.

                                   


Samstag, 15. Juni 2019

Gewinnspiel.......

Ihr Lieben, Ihr habt ja sicher gestern meinen Bericht über die Lesung mit Lioba Werrelmann gesehen. Wie schon erwähnt, habe ich euch zwei signierte Exemplare des neuen Krimis `Hinterhaus` mitgebracht.


 Worum geht es ?
Journalistin Carolin stolpert wider Willen in einen Kriminalfall, der sie tief in die Vergangenheit Ost-Berlins führt. In einem Hinterhaus in Prenzlauer Berg findet sie die Leiche eines seit Langem vermissten Jungen. Doch kaum jemand scheint sich an ihn erinnern zu wollen. Die Hausbewohner schweigen, und die Polizei ermittelt nur halbherzig.

Eigentlich hat Carolin andere Sorgen. Ihr Freund ist weg, sie hat keine Wohnung mehr und keinen Job. Aber ehe sie sichs versieht, ist sie dem Mörder zu nahe gekommen. So wird das Hinterhaus auch für Carolin zur tödlichen Falle ...




Klickt aufs Cover und Ihr gelangt zu Amazon

Was müsst Ihr tun, um ein signiertes Buch zu gewinnen???

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Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bis zum 23.06.2019 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.


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Freitag, 14. Juni 2019

Krimi-Vorstellung im Verlagshaus Bastei Lübbe Köln

Am Mittwoch wurde im Verlagshaus Bastei Lübbe in Köln- Mülheim der neue Krimi von Autorin Lioba Werrelmann vorgestellt. 



         
Über die Einladung zur `Buchtaufe`  habe ich mich total gefreut, denn es war nicht nur eine Lesung, sondern anschließend wurden die Gäste mit  Getränken, Frikadellen, Käse und anderen Köstlichkeiten verwöhnt.


Frau Fischer vom Lübbe Verlag stellte uns die Autorin kurz vor.















Lioba Werrelmann las zuerst einige Passagen aus dem Buch, was uns total gefallen hat, denn sie hat eine sehr schöne Vorlesestimme, der man gerne länger zuhören würde.



          

 Später moderierte Simon Kopp, ein Mitarbeiter des Verlages, und die Besucher durften jede Menge Fragen stellen. Die Autorin erzählte ein wenig über sich. Schon früh hat sie sich für Amnesty International engagiert, hauptsächlich für politische Gefangene in Russland und bereut bis heute, dass sie sich damals nie für die DDR interessiert hat. 
Bei ihren Recherchen zu `Hinterhaus` hörte sie zum ersten Mal über  die Wochenheime, in denen Kinder zur DDR- Zeit während der Woche untergebracht waren. Die Existenz dieser Heime war nicht sehr bekannt hier im Westen, doch mehr dazu kann man in `Hinterhaus` erfahren. 
Lioba hat lange in Berlin gewohnt und es fließen auch kleine autobiografische Elemente  in ihren Krimi hinein.
Inzwischen lebt sie wieder in Köln, aber man hörte bei ihren Erzählungen immer wieder heraus, dass Berlin ihre Nummer Eins ist und bleibt.

Anschließend wurde das Buffet gestürmt. Besonders fand ich die kleinen Küchlein mit dem Buchcover aus Marzipan.

Kuchen mit Buchcover


Man konnte mit den Verlagsmitarbeitern plaudern, denn es war ein kleiner überschaubarer Kreis. Journalisten waren auch vertreten  und ich traf Frau Müller- Münch wieder, die letztes Jahr das Interview für den WDR mit mir geführt hat.




Lioba nahm sich für jeden Besucher viel Zeit, um eine besondere, persönliche Widmung ins Buch zu schreiben. Ich habe für mich darauf verzichtet, weil ich euch zwei Bücher mitgebracht habe, die Lioba signiert hat und die ich verlosen werde.
Aber Laura bekam einen genau auf sie zugeschnittenen Spruch in ihr Buch.




Lioba mit meiner Nichte Laura






Während wir noch allgemein etwas herumstanden und plauderten, ertönte plötzlich eine Sirene... -FEUERALARM-
Zuerst hat niemand richtig reagiert, aber als auf einmal mehrere Feuerwehrwagen mit Blaulicht auf den Hof fuhren, wurde es einem doch mulmig.
Inzwischen standen auch die Mitarbeiter aus den umliegenden Gebäuden draußen, weil der Alarm überall gleichzeitig losgegangen war. Zuerst wusste die Feuerwehr nicht,wohin, aber dann ging es direkt in das angrenzende Haus.

Allerdings sind wir dann nach Hause gefahren, sodass ich nicht weiß, was wirklich los war.
Aber es war ein vergnüglicher Abend mit einer sehr sympathischen Autorin, freundlichen Verlagsmitarbeitern und leckerem Essen.
Mehr über Lioba Werrelmann erfahrt Ihr auf ihrer HOMEPAGE
Zum Buch geht es hier ⇓
Klickt aufs Cover






Freitag, 7. Juni 2019

Rezension: `Böse bist Du` von Jutta Maria Herrmann

                                                                                                             


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Spannender Psychothriller!!!











                                                                                                     www.die-rezensentin.de
                                      



Michaela Berger hat nach den schrecklichen Erlebnissen von vor fünfzehn Jahren immer noch Angst im Alltag. Nach und nach versucht sie, wieder ins Leben zurückzukehren, was ihr auch nach so langer Zeit nicht richtig gelingt.

Sie hat die Gesichter der Täter von damals immer noch genau vor Augen und dann erkennt sie plötzlichen einen von ihnen wieder. Den Verdacht hatte sie schon öfter, aber diesmal ist sie sich sicher: Der Mann ist Leander, einer der Mörder von damals.
Da sie von der Polizei keine Hilfe bekommt, schmiedet sie einen teuflischen Plan.



Ich habe das Buch Sonntagmorgens angefangen und bis abends in einem Rutsch ausgelesen. Der Leser wird immer wieder im Unklaren gelassen,  ob Michaelas Erinnerungen der Fantasie entspringen  und ihr Gedächtnis ihr einen Streich spielt, oder ob sie der Wahrheit entsprechen.
 Denn auch in ihren Erinnerungen gibt es verschiedene Versionen der Geschehnisse, was den Leser zusätzlich verwirrt.

Die Autorin hat die Story so spannend geschrieben, dass ich mich nur schwer von dem Buch lösen konnte. Die Protagonistin tat mir einerseits sehr leid, andererseits war ich unsicher, ob sie nur ein Opfer ihrer falscher Erinnerungen ist. Was sie schließlich anstellt, um den vermeintlichen Mörder zur Strecke zu bringen, ist schon harter Tobak und eine unerwartete Wendung zum Schluss verblüfft den Leser nochmal richtig.

Ein spannendes Lese- Highlight, ein Psychothriller, der mir richtig gut gefallen hat.


Mittwoch, 5. Juni 2019

Rezension: `Die heimliche Heilerin und der Erzbischof`

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Neue spannende Abenteuer mit Madlen!!














                                                                                                                  www.die-rezensentin.de



Wir Leser haben ja schon so einiges gemeinsam mit Madlen, der heimlichen Heilerin, durchgestanden. Inzwischen ist sie längst keine heimliche Heilerin mehr, sondern sie darf sich jetzt Medicus von Beyenburg nennen.
Als ihr alter Freund, der Erzbischof nach ihr schickt, um seinen letzten Willen zu bekunden, macht sie sich sogleich auf den Weg.
Doch leider klappt auch in diesem Band nicht alles so, wie sie es sich vorgestellt hat, Madlen muss erneut einige Hürden und Schicksalsschläge überwinden.
Beim vorigen Teil um die heimliche Heilerin nahm ich schon an, die Reihe sei zu Ende, denn ich konnte mir keinen weiteren Band vorstellen.
Trotzdem haben mich auch diesmal Madlens Abenteuer wieder fesseln können.
Ich habe das Buch in den Ferien gelesen und empfinde es als perfekte Urlaubslektüre. Leicht  und flüssig zu lesen, und da man die Personen ja fast alle schon kennt und liebgewonnen hat, ist es  wie bei einem Familientreffen.
Die historischen Tatsachen hat die Autorin, wie gewohnt, in die fiktive Handlung eingebaut. Diesmal überlege ich nicht, ob es der letzte Band um Madlen ist, denn anscheinend fällt Ellin Carsta immer wieder etwas Spannendes ein, um die Reihe weitergehen zu lassen. Im Nachwort kann man die geschichtlichen Fakten noch einmal nachlesen.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter!



Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 3. Juni 2019

Rezension: `Hannah und ihre Brüder` von Ronald H. Balson

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Sehr berührende Geschichte!!













                                                          www.die-rezensentin.de



Elliot Rosenzweig, bekannter Wohltäter der Stadt Chicago, wird in aller Öffentlichkeit von einem alten jüdischen Mann bedroht.
Ben Solomon beschuldigt ihn, in Wahrheit kein Jude, sondern der Kriegsverbrecher Otto Pointek zu sein. Natürlich glaubt ihm niemand, es wird als Hirngespinst eines verwirrten Alten abgetan.
Die Anwältin Catherine Lockart denkt genauso, bis sie Bens Geschichte hört und überzeugt ist, dass er die Wahrheit sagt.
Doch wie soll man den angesehenen Bürger 60 Jahre später als Mörder überführen, wenn es außer Bens Aussage keine Beweise gibt? Catherines Freund, der Ermittler Liam Taggart, versucht einiges herauszufinden, was sich nach so vielen Jahren äußerst schwierig gestaltet.
Christine und Liam sind ein sehr sympathisches Team, Ben scheint immer etwas verwirrt, was ihn aber erst recht liebenswert macht.



Vor dem gut recherchierten geschichtlichen Hintergrund erzählt Ronald H. Balson mit Bens Worten eine ergreifende Familiengeschichte. Dabei wechselt er gekonnt zwischen den Zeiten hin und her. Sehr anschaulich gibt er die Zustände, die im Krieg in Polen herrschten, wieder. Bens Familie und viele andere Menschen dort haben immer auf Hilfe der anderen Staaten gehofft, haben bis zuletzt nicht geglaubt, dass auch Polen von den Deutschen besetzt werden könnte. Vor allem Otto, der jahrelang bei der Familie Solomon lebte und wie ein eigenes Kind aufgewachsen ist, verändert sich so sehr, dass man es kaum glauben kann.


Es scheint jedoch recht unwahrscheinlich, dass Elliot Rosenzweig und Otto Piontek dieselbe Person sein könnten und vieles spricht absolut dagegen.

Die Story hat mich total in ihren Bann gezogen, obwohl ich schon sehr viel aus der Zeit gelesen habe.
`Hannah und ihre Brüder` ist eine besonders gefühlvoll erzählte Geschichte, die mich wieder mal sehr nachdenklich zurücklässt und noch einige Zeit beschäftigen wird.
Von mir eine absolute Kaufempfehlung!!

 Es gibt wohl schon einen zweiten Band, `Karolinas Töchter`, in dem auch Catherine und Liam wieder eine Rolle spielen.

                      



Ich danke Netgalley.de und dem Aufbau Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 31. Mai 2019

Rezension: `Unbarmherzig` von Inge Löhnig

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Hat mich nicht ganz so begeistert....













                                                                                                           www.die-rezensentin.de


Gina Angelucci kehrt nach der Elternzeit zurück in die Abteilung für Cold Cases und Tino Dühnfort, den wir aus den anderen Löhnig- Krimis kennen, bleibt mit dem Kind zuhause.
Eine Radfahrerin findet durch Zufall alte Knochen und es stellt sich heraus, dass es sich um Menschenknochen handelt. Allerdings liegen die Toten schon Jahrzehnte dort und sind erst jetzt bei Bauarbeiten zum Vorschein gekommen.
Gina bekommt den Fall zugewiesen, sie will unbedingt wissen, wer die Toten waren, obwohl es fast aussichtslos ist, nach so langer Zeit etwas herauszufinden.
Gina forscht intensiv nach und ermittelt nicht nur die Namen der Toten, sondern auch, wie sie lebten und was sie miteinander verband.

Ich bin etwas zwiegespalten bei dem Buch. Eigentlich hätte es vom Thema her eher zu den Romanen von Ellen Sandberg, dem Pseudonym Inge Löhnigs gepasst.
Von einem Dühnfort oder Angelucci Krimi erwarte ich eigentlich mehr Spannung. 
In einem Handlungsstrang ermittelt Gina und sucht auch nach Verwandten der Toten, im anderen wird in langen Rückblenden aus den Jahren des zweiten Weltkrieges erzählt, die Zeit, in der die Opfer lebten.
Dass gerade die wichtigsten Personen für die Aufklärung des Falles heute noch leben und sich hochbetagt noch gut an alles erinnern, fand ich doch etwas zu konstruiert.
Außerdem gibt es einige Nebenhandlungen, die völlig überflüssig sind und eigentlich mit der Story gar nichts zu tun haben. 
`Unbarmherzig`  hat mich nicht so umgehauen, wie ich es erwartet habe.
Ich schwanke zwischen 3-4 Sternen, habe mich für 4 entschieden, weil das Buch sich ganz gut lesen lässt, aber ich einfach mehr Krimi erwartet habe.

                                                                          


  Ich danke  Netgalley.de  und  dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Rezension: `Nachts schweigt das Meer` von Kate Penrose


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Ziemlich langatmig!!











                                                        www.die-rezensentin.de





Detective Inspector Ben Kitto kehrt zurück auf die Insel, auf der er aufgewachsen ist. Er muss über sein weiteres Leben nachdenken, ob er in seinem Job weiterarbeiten kann und will oder nicht.
Aber anstatt zur Ruhe zu kommen, wird Ben gefordert, denn auf der Insel passiert ein Mord.

Die Suche nach dem Täter gestaltet sich extrem schwierig, obwohl nur wenige Menschen auf der Insel leben und infrage kommen.
Das Buch hat 438 Seiten, ich war mehrmals kurz davor, es an die Seite zu legen, habe mich aber dann doch durchgequält.
Langatmige Beschreibungen, vieles an der Handlung war für mich zu undurchsichtig und nicht richtig nachvollziehbar.
Und im Nachhinein betrachtet ist nicht wirklich viel passiert. Es plätschert einfach so vor sich hin. Es lässt sich lesen, wenn man nicht zu viel erwartet, aber mehr als drei Sterne kann ich beim besten Willen nach vergeben.
                                


 Ich danke dem Fischer Verlag und Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 21. Mai 2019

Rezension: `Mehr als die Erinnerung` von Melanie Metzenthin

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Historischer Roman/ Krimi













1920, Friederike von Aalen leitet mit ihrem Vater zusammen Gut Mohlenberg, eine Einrichtung für psychisch Kranke. Auch ihr Ehemann Bernhard ist einer von ihnen, denn seit einer Kriegsverletzung leidet er an einer Hirnschädigung.
In den 20er Jahren wurde mit psychisch Kranken noch ganz anders umgegangen als heute. Friederike und ihr Vater versuchen aber die Bewohner mit Dingen zu beschäftigen, die aufgrund ihres Intellekts möglich sind. Wir erfahren aber auch, wie es in anderen Kliniken zuging...

Als kurz hintereinander  mehrere bestialische Morde geschehen, machen die Dorfbewohner natürlich die `Irren von Mohlenberg` dafür verantwortlich.
Friederike glaubt daran, dass ihre Kranken keiner Fliege etwas zuleide tun können. Trotzdem weiß sie bald nicht mehr, wem sie auf Mohlenberg trauen kann und wem nicht. Sie macht sich heimlich auf die Suche nach dem Täter.

Ein ergreifender Roman, in dem verschiedene Themen verarbeitet wurden.
Besonders emotional empfand ich die Liebe zwischen Friederike und ihrem behinderten Mann Bernhard, die sich trotz aller widrigen Umständen weiterhin treu ergeben sind.
Ein historischer Roman, gepaart mit einer Mischung aus Krimi und Liebesroman. Der Schreibstil ist leicht, es lässt sich flüssig lesen, am Ende wirkt manches etwas konstruiert, aber trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.