Montag, 25. März 2019

Lesung: Simon Beckett in Köln - Lit.Cologne 23.03.2019

Endlich ist es wieder soweit!! Die Lit.Cologne mit ihren zahlreichen Veranstaltungen findet in Köln statt. Simon Beckett haben wir schon öfter gesehen und natürlich war es auch diesmal quasi Pflichtprogramm hinzugehen, als er wieder nach Köln kam, um seinen neuesten Thriller `Die ewigen Toten` vorzustellen.
Wenn dann auch noch Margarete von Schwarzkopf moderiert und Gerd Köster liest, kann gar nichts schiefgehen.














Pünktlich um 19.30 betrat das Trio die Bühne der Stadthalle in Köln Mülheim. Wie immer schaffte es Margarete von Schwarzkopf, den Abend sehr locker zu gestalten. Alle drei waren gut gelaunt und es wurde viel gelacht.
Als Simon Beckett immer von einer Fliege umschwärmt wurde, baute Frau von Schwarzkopf das kurzerhand auf sehr witzige Weise in die Moderation ein.








Gerd Köster, der immer verstohlen an seiner E-Zigarette zog, natürlich in der Annahme, dass das Publikum nur auf das Duo Beckett/ von Schwarzkopf konzentriert war, wurde von Frau von Schwarzkopf  geneckt:  `Rauchst Du schon wieder? Na, dann ist wenigstens die Fliege weg"  







Oder "Rauchst Du schon wieder? Oder kannst du jetzt mal lesen?" Das kam so lustig rüber, vor allem, als Köster so halb schuldbewusst und trotzdem verschmitzt grinste.



Simon Beckett liest



Simon Beckett erzählte, dass er jedesmal neu recherchieren muss, auch wenn es seine Figur David Hunter schon seit vielen Jahren gibt. Diesmal besuchte er vorher die Bodyfarm, um noch authentischer schreiben zu können.












Gerd Köster liest wirklich klasse. Jeder Figur gibt er eine andere Stimme. Als er gefragt wurde, wie er sich vorbereitet, erzählte er, dass er die Stellen mehrmals liest und erst wenn er meint, es ist perfekt, ist er zufrieden. Das hat sich wirklich gelohnt, er hätte gerne länger lesen dürfen.





Zwischendurch mussten die Stars selbst mit anpacken, weil die Sicht für Teile des Publikums nicht so gut war. Dann wurde kurzerhand umgebaut.


Leider gab es aber auch etwas Negatives zu berichten.
Plötzlich hörten wir einen Tumult in den hinteren Reihen und aufgeregt wurde nach einem Arzt gerufen. Gott sei Dank meldeten sich direkt mehrere Ärzte und es wurde eine kurze Pause eingelegt. Doch dann entschied der Veranstalter die Lesung abzubrechen. Es schien sich doch um einen ernsteren Notfall zu handeln  und es würde sonst sehr pietätlos wirken, wenn man ungehindert weitermachte. Kurz darauf kamen auch schon ein Notarzt und Rettungswagen. Ich hoffe, die Person hat das überlebt, es hörte sich schon sehr bedrohlich an.

Trotzdem wurde später draußen im Foyer signiert. Simon Beckett war, wie immer, total nett und freundlich und stellte sich für Fotos zur Verfügung. 

Laura musste wieder als Fotomodell herhalten (mit Gerd Köster)
Laura und M.v. Schwarzkopf
Margarete von Schwarzkopf saß diesmal mit am Signiertisch, sodass wir mit ihr eine ganze Weile plaudern durften. Ich bin immer wieder begeistert von dieser Frau. Nicht mehr ganz jung, aber so vielseitig. Sie moderiert sehr häufig und schafft es, auch wenn ein Autor schon Stammgast ist, ihm immer noch Neues zu entlocken und die Zuhörer zu begeistern. Die Lesungen, die sie moderiert, sind immer abwechslungsreich und sehr unterhaltsam. Eine tolle Frau! Bis auf den Zwischenfall war es wieder mal ein spitzenmäßiger Abend!!
Laura und Simon Beckett
Meine Rezension zu `Die ewigen Toten`  könnt Ihr  HIER nachlesen.

 

Mittwoch, 13. März 2019

Rezension: `Das Haus der Verlassenen` von Emily Gunnis

* * *
Nicht ganz mein Geschmack !


















Sussex,  Die Journalistin Sam findet in der Wohnung ihrer Großmutter einen alten Brief, der sie nicht mehr loslässt. Geschrieben wurde er von Ivy, einem jungen Mädchen, das in den 50er Jahren in einem Heim für ledige Mütter untergebracht wurde und dort schrecklich verzweifelt an ihren Liebsten schrieb.
Sams journalistisches Interesse ist natürlich geweckt und sie versucht, mehr über das Heim und das Mädchen herauszufinden.

Das Buch fing total spannend und vielversprechend an, eine richtig aufregende Geschichte. Der Leser erfährt in Rückblenden, was sich damals im Heim St. Margaret`s abspielte. Schlimm, was sich dort zugetragen hat und man weiß ja, dass es diese Heime viele Jahre später immer noch gab.

 Aber irgendwann fand ich die Handlung undurchsichtig, sie wirkt streckenweise extrem konstruiert und zu allem Überfluss wird das Ganze auch noch mit mystischen Elementen gespickt.
 Meiner Meinung nach hätte die Autorin das Thema  besser verarbeiten können, es waren mir einfach zu viele Zufälle und ich fand wenig glaubhaft, was passierte.
So begeistert ich zu Anfang gelesen habe, umso mehr musste ich mich zum Ende hin quälen, um das Buch nicht wegzulegen.
Mehr als drei Sterne kann ich beim besten Willen nicht vergeben.


Ich danke dem  Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 11. März 2019

Rezension: `Das Bekenntnis` von John Grisham



* * * *
Mord ohne Motiv?
















1946, Clanton, Mississippi

Zu Beginn des Buches erschießt der Farmer und hochdekorierte Kriegsveteran Pete Bannent den beliebten Pfarrer des Ortes. Niemand versteht, aus welchem Grund er das getan hat und Pete schweigt zu seinem Motiv beharrlich.
Wie immer bei John Grisham geht es auch in diesem Roman um den anschließenden Prozess, der für Petes Anwalt extrem schwierig ist, denn Pete trägt nichts zu seiner Verteidigung bei.
Auch seine Familie kann ihn nicht umstimmen.
Das Buch ist in drei große Abschnitte eingeteilt. Die Gegenwart, die Zeit vor der Tat und Petes Erlebnisse im Krieg. Die Berichte aus dem Krieg fand ich sehr langatmig, eigentlich überflüssig oder fast schon störend. Man konnte vielleicht die Gemütsverfassung, in der  Pete sich nach dem Krieg befand, besser verstehen, aber richtig viel zu tun hatten sie mit dem Rest nicht.
Denn Hunderte von Seiten lang hofft der Leser eigentlich auf eine Aufklärung. Aus welchem Grund tötete Pete den Pfarrer und wieso verteidigt er sich nicht?
 Durch sein Schweigen nimmt er in Kauf, dass seiner Frau und den Kindern alles genommen wird, also was steckt wirklich dahinter?
Grisham ist mein Lieblingsautor, ich mag seinen Stil, der ja eigentlich immer gleich ist. Die knapp 600 Seiten hatte ich in zwei Tagen verschlungen, trotzdem hat mich das Ende ziemlich überrascht.
Für Grisham Fans ein Muss!


                                                  




 Ich danke dem Heyne Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 10. März 2019

Rezension: `Annas Rückkehr` von Rose Philipps



* * * *
Dramatische Familiengeschichte!

















Berlin, 1955. Die erfolgreiche Opernsängerin Anna fährt zu einem Konzert nach Berlin. An ihre Kindheit hat sie nur schlechte Erinnerungen, trotzdem möchte sie ihre Mutter und ihren Bruder Anton wiedersehen, die immer noch in der alten Wohnung leben.

Anna kann ihrer Mutter nicht verzeihen, dass sie sie als Kind verlassen hat. Grete Künke versucht, ihrer Tochter zu erklären, was damals wirklich passiert ist, doch bevor sie richtig anfangen kann, stirbt sie.
Nun möchte auch Anton wissen, was geschehen ist und was die Geschwister  gemeinsam über die Vergangenheit herausfinden, lässt so einiges in einem ganz anderen Licht erscheinen.
In Rückblenden erfährt der Leser, wie es in Annas und Antons Kindheit wirklich aussah.
Ich habe schon viel über die Nazizeit gelesen, bin jedoch über manche Dinge immer wieder erschüttert. Kinder, die einen kleinen Makel besaßen, z.B. stotterten oder irgendetwas, das aus der Sicht des Führers schon als Fehlbildung galt, wurden `aussortiert`oder zu Versuchen missbraucht.
 Auch in diesem Roman spielt das Thema eine große Rolle und nach und nach begreift Anna, was ihre Mutter und deren Freundin Elli, die Frau des Reichsleiters, getan haben. Welche Gewissenskonflikte ausgekämpft und welche Gefahren ausgestanden wurden. Annas Schicksal ähnelt dem vieler Kinder in der Zeit des NS- Regimes und die Autorin hat die verschiedenen Zeitebenen so geschickt miteinander verbunden, dass es sich sehr flüssig lesen ließ.
Eine dramatische und emotionsgeladene Familiengeschichte, zum Ende hin für meinen Geschmack etwas zu konstruiert, aber sehr lesenswert.





Ich danke Netgalley  und dem Bookspot Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 1. März 2019

Rezension: `Lazarus` von Lars Kepler

* * * * *
Wieso habe ich Lars Kepler nicht früher entdeckt??

















`Lazarus` war mein erstes Buch von Lars Kepler und ich muss sagen, jetzt bereue ich, nicht schon eher auf ihn aufmerksam geworden zu sein.

Der Polizist Joonna Linna hat schlimme Zeiten hinter sich, doch jetzt scheint sein Leben endlich in ruhigen Bahnen zu verlaufen.
 Leider jedoch nur so lange, bis er durch ein unerwartetes Ereignis vermutet, dass sein Erzfeind Jurek Walter noch lebt.
Das ist eigentlich unmöglich, denn Jurek wurde erschossen und niemand glaubt Joonna, als er behauptet: Jurek lebt!
Deswegen wird auch von Seiten der Kollegen zuerst nichts unternommen, doch Joonna verlässt zusammen mit seiner Tochter fluchtartig die Stadt, weil er für diesen Fall  seit Jahren alles vorbereitet hat.

 Der Leser ist immer ein wenig besser informiert, weil aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird.

Ein bisschen irritiert war ich, als vor allem zu Anfang sehr viele Figuren vorgestellt werden, da kommt man schon leicht durcheinander, später hatte ich aber alle Personen auf dem Schirm.

 Lazarus` fand ich unglaublich spannend, wenn auch vieles etwas unrealistisch war, weil es für den Täter oft ein wenig zu glatt ging. Immer ist er seinen Verfolgern einen Schritt voraus. Trotzdem tat das der Spannung keinen Abbruch. Das Buch war einfach total fesselnd und ich habe die  630 Seiten geradezu inhaliert.



 Ich danke dem Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Rezension: `Liebes Kind` von Romy Hausmann

* * * * *
WOW! Was für ein Pageturner!!!!


















Wer ist die Frau, die nach einem Verkehrsunfall in die Klinik eingeliefert wird und von sich behauptet, sie hieße Lena? Handelt es sich wirklich um die seit vielen Jahren vermisste Lena Berg? Und wieso verhält sich ihre kleine Tochter Hannah so merkwürdig?

In Rückblenden erfahren wir, was sich vorher abgespielt hat. In einer Hütte im Wald leben zwei Kinder mit ihrer Mutter, der Vater kommt nur abends öfter vorbei und sieht nach dem Rechten. "Wer seine Kinder liebt, schließt sie ein und beschützt sie so vor Gefahren von außen." Das wissen Hannah und ihr Bruder Jonathan, denn sie kennen ihr Leben lang nichts anderes als die Hütte. Für die nötige Luftzufuhr sorgt ein Zirkulationsapparat, den der liebende Vater besorgt hat.

Alles ändert sich, als die Mutter bei einem Unfall schwer verletzt wird und ins Krankenhaus kommt. Wer ist die Frau wirklich, die die Kinder Mama nennen?
Nach und nach gelangen Einzelheiten ans Tageslicht, die einen erschüttern. In verschiedenen Handlungssträngen kommen die Personen in der der Ich- Form zu Wort und erzählen aus ihrer Sicht. Wenn man nicht inzwischen aus den Medien wüsste, dass es so etwas wirklich gibt, hätte ich gesagt, die Autorin hat zu viel Fantasie. Aber leider kann es genauso passiert sein, was das Ganze zu einem schockierenden Psychothriller macht.

Als Vielleserin bin ja gar nicht so leicht zu beeindrucken, aber `Liebes Kind` hat es geschafft, dass ich mir mal wieder eine Nacht um die Ohren gehauen habe, weil es mich so gefesselt hat.

Spannend, mitreißend, dramatisch, ergreifend, hier trifft alles zu. Romy Hausmann hat einen Hammer- Thriller geschrieben, einen wahren Pageturner!!!
Absolute Leseempfehlung !!!

                                 

Dienstag, 26. Februar 2019

Rezension: `Der weisse Ahorn` von Mina Baites



* * * * *
Spannender Auftakt zu einer neuen Familiensaga!!
















`Der weiße Ahorn` ist der Auftakt zu einer neuen Saga um die Berliner Familie Breitenbach.
Der Schuhfabrikant Hermann Breitenbach und seine beiden Söhne Georg und Theodor haben die Firma mit viel Arbeit und Engagement zu einem namhaften Unternehmen gemacht.
Auch Rosa, die Jüngste, hilft fleißig mit, obwohl sie eigentlich ganz andere Pläne für die Zukunft hat.
Als die Fabrik in Not gerät, soll Georg eine Tochterfirma in Amerika aufbauen, sozusagen als zweites Standbein. Rosa setzt alles dran, ihren Traum von einer eigenen Schule zu verwirklichen und begleitet ihren Bruder.

Die Handlung spielt an mehreren Schauplätzen. Wir erleben die Reise und das Leben in Amerika, genauso wie Hermanns Sorgen in der Firma in Berlin.
 Theodor hat zusätzlich eigenen Kummer, denn in seiner Ehe ist er todunglücklich, erst recht, seit er die wunderschöne Vanda getroffen hat, doch eine Scheidung zu der damaligen Zeit war nicht so einfach.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, zumal sie durch die Handlungsorte Amerika und Berlin so vielseitig ist. Die  Charaktere sind zum größten Teil sehr sympathisch, sodass die Familie  Breitenstein mir direkt ans Herz gewachsen ist.

`Der weiße Ahorn´  ist spannend geschrieben, interessant fand ich auch, im Nachwort nachlesen zu können, dass viele der Mitwirkenden wirklich gelebt haben. Das dort erwähnte Kuriositätenkabinett, das auch im Buch vorkommt, hat mich etwas erschüttert, vor allem, wenn ich mir vorstelle, woran sich die Menschen belustigt haben.
Ich freue mich auf ein Wiederlesen mit der Familie Breitenbach,   allerdings müssen wir auf den zweiten Band noch sehr lange warten.(Nov.19)



 Ich danke netgalley für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 18. Februar 2019

Gewinnerziehung !!!!

        Ihr Lieben,
                   es ist soweit !!🎉🎉🎉

 Ich habe zwei Gewinner gezogen. 



`Die Akte Rosenrot` haben  gewonnen:

                            

1 eBook: Ulrike S. (von  Facebook)
        1 Buch : Anithing ( hier vom Blog)

                      Herzlichen Glückwunsch !!!!

Ich gebe eure Adressen weiter an die Autorin und wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Rezension: `Die ewigen Toten` von Simon Beckett

* * * * *
Spannender Thriller mit einigen unerwarteten Wendungen!!



















Im ehemaligen Krankenhaus St. Jude wird schon lange niemand mehr behandelt. Wie kann es sein, dass dort noch Menschen gefunden werden?  Hinter Wänden, die es eigentlich gar nicht geben darf ?

Dr. David Hunter, der forensische Anthropologe, wird beauftragt, herauszufinden, was passiert ist und wie die Menschen zu Tode gekommen sind.

Die Bergung der Leichen ist nicht gerade einfach und Hunter gerät in einige Gefahrensituationen, die ihm alles abverlangen.



Am Anfang fehlte es mir ein bisschen an Spannung, denn Simon Beckett  lässt es ziemlich langsam angehen. Zuerst wird  sehr detailliert über die Knochenfunde und die Arbeit in der Forensik geschrieben. Natürlich habe ich immer gerade während des Essens gelesen, das ist nicht unbedingt zu empfehlen.


Manchmal fragte ich mich schon, wann denn endlich etwas mehr passiert, doch dann ging es los... Auf einmal überschlugen sich die Ereignisse  fast und haben mich voll entschädigt für den etwas gemächlichen Anfang.

Die Story fand ich spannend, allein dieses alte Gemäuer, die ehemalige Klinik, ist schon eine gruselige Location, die einem Gänsehaut verursacht. Dann die Vorstellung, dort liegen schon jahrelang Menschen in ihren Betten - eingemauert ohne Zugang, kann dem Leser schon etwas den Atem rauben.

Ich habe nicht alle Hunter- Romane gelesen, aber trotzdem kam ich ganz gut in die Story rein. Hunter ist ein sympathischer Protagonist, mit dem ich schnell warm wurde. Die Wendungen, die die Handlung nahm, waren nicht vorhersehbar, aber für mich sehr spannend, gerade weil ich sie so nicht erwartet hatte.
Für Beckett- Fans eine ganz klare Leseempfehlung !





Ich danke dem Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Gewinnspiel !!!!!!!!!!!!!!!!!

Am 1.2.19 ist Astrid Kortens neuer Thriller bei Thalia erschienen. Ihr habt die Möglichkeit, 2 Bücher- entweder ein eBook oder ein Print zu gewinnen. ( Print erscheint erst am 01.03.)


Mehr über die Autorin erfahrt Ihr H I E R



ASTRID KORTEN  ©A.Lunau






                                  Zwei Regierungsstädte.
                                  Zwei grausame Verbrechen.
                                  Ein dunkles Geheimnis.
                                  Eiskalt und tödlich.
Ibsen ist nur noch ein Schatten des einst so brillanten und geschätzten Profilers Ibsen Bach, seit ihm vor fünf Jahren ein Unfall seine Frau Lara nahm und seine Karriere beendete. Mit den Folgen seiner Verletzungen kämpfend pflegt er im Innenministerium in Berlin Daten ein. Eines Tages wird am Tatort eines grausamen Verbrechens eine Postkarte für Ibsen gefunden, die Bezug nimmt auf eine Reihe von Morden, die einige Jahre zuvor in Berlin begangen wurden. Ibsen wird in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt. Gleichzeitig recherchiert die Russin Leonela Sorokin, eine investigative Bloggerin in Moskau, in einer alten Vermisstensache und sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden …

Der Thriller »Die Akte Rosenrot« von Bestseller-Autorin Astrid Korten ist der Auftakt zu einer Serie um den Ermittler Ibsen Bach.




Bestellen könnt Ihr das Buch zur Zeit nur bei Thalia KLICK

Was müsst Ihr tun, um zu gewinnen???

Bitte kommentiert hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. Schreibt bitte direkt in den Kommentar, ob Ihr ein Buch oder ebook möchtet.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bis zum 17.02.2019 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.


Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.

Montag, 11. Februar 2019

Rezension: `Die Fliedertochter` von Teresa Simon

* * * * *
Spannender Familienroman!!


















Die Berlinerin Paulina wird von ihrer großmütterlichen Freundin Toni gebeten, eine Reise nach Wien zu unternehmen. Irgendeine ungeklärte Erbschaftssache wartet dort, doch Toni ist gesundheitlich nicht genug auf der Höhe, um zu reisen.

Für Paulina, die momentan in einer On-Off Beziehung lebt, kommt diese Abwechslung gerade recht.

In Wien wird sie liebevoll von Lena Brunner und ihrer Familie aufgenommen, denn diese hatte im Nachlass ihres Vaters ein altes Tagebuch, das für Toni bestimmt sein sollte, gefunden.

Paulina beginnt zu lesen.....
30erJahre : Die Jüdin Luzie Kühn flüchtete von Berlin nach Wien, um dort in der arischen Familie ihrer Tante die erwachsene Tochter zu spielen.
Das ist nicht so einfach, denn Luzie lebte sehr unkonventionell für die damalige Zeit. Zuerst sang sie am Theater, später wohnte sie mit einem Juden zusammen und das auch noch ohne Trauschein... Anschließend teilte sie sich die Wohnung mit einer Prostituierten. Das alles war natürlich vielen Menschen ein Dorn im Auge und als sie sich noch den Annäherungsversuchen des Nazis Wagner widersetzte, musste sie hart dafür bezahlen.
 Es ist immer wieder erschütternd zu lesen, was sich damals abgespielt hat. Unrecht und Willkür gehörten zur Tagesordnung und niemand konnte etwas dagegen unternehmen. Auch Luzies Onkel, ein angesehener Anwalt, war nicht in der Lage, sie  immer aus bedrohlichen Situationen zu befreien. Und davon gab es einige...

Paulina wird immer mehr in den Bann des Tagebuchs gezogen. Sie fühlt sich Luzie auf unerklärliche Weise nahe, und fragt sich mehrmals: Was hat das Ganze überhaupt mit Toni zu tun?

`Die Fliedertochter` ist ein spannender Familienroman mit viel historischem Hintergrund.
Die Geschichte Luzies fand ich interessanter als Paulinas und habe mich immer gefreut, wenn es weiter ging. Auch wenn ich zwischendurch erst etwas irritiert war, weil die Autorin von der Ich- Form des Tagebuchs plötzlich abweicht und von Luzie in der dritten Person erzählt. Das lockert die Geschichte aber auf und macht es so möglich, die Geschehnisse auch aus anderen Perspektiven zu schildern.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sodass ich es in zwei Tagen ausgelesen hatte. Die beiden Geschichten werden am Ende zu einer verwoben und zwar auf eine Art und Weise, mit der ich so nicht gerechnet hatte.
Für Liebhaber von Familienromanen eine ganz klare Leseempfehlung!

                                                     

 Ich danke dem  Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Rezension: `Die Klosterbraut` von Manuela Schörghofer

* * * *
Leichte Lektüre für zwischendurch!!









13. Jahrhundert: Schon von klein auf wurde Franka von Marienfeld auf ein Leben im Kloster vorbereitet. Ihre viel hübschere Schwester Melinda soll heiraten, denn so viel Schönheit wollen die Eltern nicht hinter Klostermauern versteckt wissen.
Für Franka war das völlig okay, bis sie den zukünftigen Bräutigam ihrer Schwester trifft. Beide fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Dass er wirklich sie ihrer Schwester vorzieht, kann sie nicht glauben und tritt, auch wegen einer Intrige Melindas, schon früher in den Orden ein.
Wulf heiratet Melinda, aber Franka kann er nie vergessen.
Doch ein verheirateter Mann und eine Nonne, für die beiden gibt es so gut wie keine Möglichkeiten...


Franka lebt nun im Kloster. Dort ist nicht nur eitel Sonnenschein,  es gibt Rivalitäten unter den Schwestern und dann geschehen mehrere Unfälle. Oder gibt es unter den Frauen eine Mörderin? 
Wulf lebt in seiner unglücklichen Ehe und schließt sich dem Kreuzzug an.

  

Manuela Schörghofer hat in ihrem Romandebüt einiges vereint, romantische Liebe, fiese Intrigen, Ritterkämpfe und sogar Mord.
Zeitweise überschlagen sich die Wendungen und Ereignisse in zu kurzer Zeit, da wurde der Leser etwas durch die Geschichte gejagt.
Doch alles in allem war `Die Klosterbraut` eine gut zu lesende, leichte Lektüre für zwischendurch, die man ja auch ab und zu unbedingt mal braucht.

                         




 Ich danke Netgalley.de und Harper Collins  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 5. Februar 2019

Wo bloggt Ihr??

Da man ja nicht weiß, wie lange oder ob es mit Blogger weitergeht, frage ich euch mal...
Bei welchem Anbieter bloggt Ihr und wie zufrieden seid Ihr?? Freue mich auf eure Antworten 💓



Montag, 4. Februar 2019

Rezension: `Wundbrand` von Cilla und Rolf Börjlind

* * * 
Hat mich etwas enttäuscht!!



















Die Staatsanwältin Malin Brovall und ihre Familie werden Opfer eines Bombenanschlags.
Schnell hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Alle Indizien sprechen gegen ihn und er wird für die Tat verurteilt.
Olivia hat den Mann kurz vorher kennengelernt und kann kaum glauben, dass er zu einem mehrfachen Mord fähig ist.
Ex- Polizist Tom Stilton, den wir aus den vorigen Bänden kennen, hat sich nach Thailand zurückgezogen. Er muss mit einer Sache klar kommen und hat es bisher nicht geschafft. Als eine behinderte Frau ihn bittet, einen bestimmten Mann zu finden, erwacht er ein wenig aus seiner Lethargie.
Was haben die Fälle miteinander zu tun? Das erfährt der Leser erst ziemlich zum Schluss.
Auch der fünfte Band  um Olivia, Mette und Tom und Abbas lässt sich gut und flüssig lesen.
Mir waren es aber diesmal eindeutig zu viele verschiedene Themen, die verarbeitet wurden. Me too, Pädophilie, Schizophrenie, Schuldgefühle, Drogenbarone usw. Ich fand, die Autoren haben sich ein bisschen verzettelt und alles wurde für mich zu kurz angerissen.
Zusätzlich fand ich die Story etwas sehr an den Haaren herbeigezogen und teilweise unglaubwürdig.
Was Tom auf der Suche nach dem Mann erlebt, ist extrem heftig, aber er übersteht alles mit einer Leichtigkeit. Knapp dem Tode entronnen, begibt er sich wieder in die gleiche Gefahr, das war mir diesmal alles etwas too much.
Trotz allem war das Buch zeitweise recht spannend, aber die vorigen Bände haben mir viel besser gefallen.

                         

   
                               




Ich danke dem BtB Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 2. Februar 2019

Rezension: `Gut Greifenau- Morgenröte` von Hanna Caspian



* * * * *
Wunderschöner dritter Teil !!!
















In der letzten Zeit ist es mir zweimal passiert, dass ich von den letzten Teilen einer Trilogie total enttäuscht war. Umso gespannter war ich auf den dritten Band von Gut Greifenau und seinen Bewohnern. Und was soll ich sagen? Alle drei Teile sind einfach klasse !!!
Es ist allerdings schwierig, über den Inhalt zu schreiben, ohne etwas zu verraten, denn wer die ersten beiden noch lesen muss, soll ja nicht gespoilert werden.

Wir befinden uns am Ende des ersten Weltkrieges. Die Menschen und die Soldaten können nicht glauben, dass Deutschland den Krieg verliert. Doch alles deutet darauf hin. Auch nach Kriegsende erwarten manche trotzdem, so wie Gräfin Feodora, dass alles so weitergeht wie bisher.
Der geforderte 8 Stunden Tag für Bedienstete, das ist für sie der blanke Hohn. Wie soll die Köchin denn dann drei Mahlzeiten auf den Tisch bringen oder wer soll die Tiere im Stall versorgen, wenn nachmittags die Arbeitszeit vorbei ist? Undenkbar!!!


Hanna Caspian hat den dritten Band genauso spannend hinbekommen wie die ersten beiden. Es geht weiter mit Katharina, Konstantin, Alexander, Albert  und den `Leuten.` Schaffen es Konstantin und Rebecca, endlich zueinander zu finden? Heiratet Katharina den Neffen des Kaisers? Wird Albert sich zu erkennen geben?
Die Geschichten um die Grafenfamilie sind genauso fesselnd wie die der Bediensteten. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und wer nicht mehr alles vom ersten Weltkrieg genau auf dem Schirm hat, kann noch einiges lernen oder sein Wissen auffrischen. Ich fand die historischen Hintergründe total interessant, hatte selbst vieles vergessen.

Ein wunderschönes Buch, ein Roman, in den man abtauchen kann und plötzlich in Gedanken ganz auf Gut Greifenau dabei ist.
Ich finde sehr schade, dass die Geschichte um die Bewohner hier  schon endet, aber ich bin sicher, Hanna Caspian hat demnächst wieder etwas Ähnliches für ihre Leser parat.
Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung !!!


Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Rezension: `Die Akte Rosenrot` von Astrid Korten


* * * * *
Spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman !!
















Berlin:  Ibsen Bach, ein ehemals genialer Profiler, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Seit ein schwerer Unfall ihm vor 5 Jahren  seine Frau nahm und ihn zum Krüppel ohne Gedächtnis machte, ist nichts mehr wie vorher. Inzwischen  sitzt er im Innenministerium und pflegt dort, mehr recht als schlecht, Daten ein.
 Trotz seiner schweren Verletzungen besitzt er aber immer noch eine Intuition, die ihn von allen anderen abhebt. Als im fernen Moskau ein grausamer Mord geschieht, bei dem eine Nachricht für Ibsen gefunden wird, wird er in den Polizeidienst zurückbeordert.
Weitere Morde folgen und eine grausame Wahrheit kommt ans Licht. 

Moskau: In einem anderen Handlungsstrang lernen wir die Russin Leonela Sorokin kennen. Sie ist eine investigative Bloggerin und liebt es, nachzuforschen und eventuelle Geheimnisse aufzudecken. Umso angefixter ist sie, als sie einen anonymen Hinweis erhält, eine Nachricht aus dem Darknet. Es geht um den verschwundenen Kriegsreporter Stefan Bennet. An welcher großen Sache hat er damals gearbeitet und wieso ist er nach 1978 nie wieder aufgetaucht? Leo recherchiert und verfolgt bald eine heiße Spur. Damit begibt sie sich nicht nur selbst in tödliche Gefahr, sondern auch die Menschen, die ihr nahestehen.


Auch in  `Die Akte Rosenrot` versteht es Astrid Korten wieder meisterhaft, ihre Leser in Angst und Schrecken zu versetzen und so lange komplett zu verwirren, bis sie mit einem fulminanten Ende aufwartet.
In ihren Thrillern geht es oft um Dinge, die weit zurückliegen. Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, aber immer noch großen Einfluss auf die Protagonisten haben.
 Zu jeder neuen Story wird genau recherchiert und Astrid hat auch keine Angst, sich mit  kritischen Themen auseinanderzusetzen. Diesmal begibt sie sich nach Russland und herausgekommen ist eine spannende Mischung aus Psychothriller und Politroman.








Im Moment gibt es nur das eBook bei Thalia






Sonntag, 27. Januar 2019

Rezension: `DasSchweigemädchen` von Elisabeth Norebäck



* * * * *

Spannendes Debüt!!













Stella arbeitet als Psychotherapeutin, ist glücklich verheiratet und hat einen Sohn. Als plötzlich eine junge Frau in ihrer Gruppentherapie erscheint, ist sie sicher, es handelt sich um ihre vor vielen Jahren verschwundene Tochter Alice. Sie versucht, alles über das Mädchen  herauszufinden und schießt dabei total übers Ziel hinaus.


Ihr Mann und auch sonst niemand glaubt ihr, doch sie ist überzeugt, es ist ihr Kind. Nichts kann sie davon abhalten und ihr Leben läuft irgendwann komplett aus dem Ruder. Auch als sie sich selbst nicht mehr sicher ist, ob sie davor ist, durchzudrehen oder ob sie die Einzige ist, die die Wahrheit erkennt, gibt sie nicht auf.

Elisabeth Norebäck hat einen spannenden Thriller geschrieben, der den Leser bis zum Schluss komplett verwirrt. In verschiedenen Handlungssträngen kommen Stella und die vermeintliche Tochter zu Wort. Ich kam zuerst nicht so gut in die Geschichte rein, fand das erste Drittel  etwas langatmig. Im Nachhinein betrachtet war das aber nötig, um die Zusammenhänge hinterher alle zu verstehen. Später konnte ich das Buch nicht  mehr aus der Hand legen. Es ist das Debüt der Autorin und ich finde  den Thriller überaus gelungen!


                                                               
  Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 25. Januar 2019

Rezension: `Schwarze Seele` von Ellen Dunne

* * * * 

Neuer Fall für Patsy Logan!!







Kurz nachdem ihn seine Schwester als vermisst gemeldet hat, wird ein junger Ire in München tot aufgefunden, offensichtlich ertrunken. Für die Polizei ist es nur ein Routinefall, doch Kommissarin Patsy Logan verlässt sich lieber auf ihr  Bauchgefühl und das sagt ihr, es könne sich auch anders zugetragen haben.
Sie bleibt an dem Fall dran, obwohl außer ihr niemand daran glaubt. Auch als noch mehr passiert, nehmen die Kollegen weiter an, es handle sich um Zufälle...

Ellen Dunne hat einen ziemlich komplexen Fall geschaffen. Patsy ist ein sehr eigensinniger Typ und nicht überall beliebt. Zudem unterzieht sie sich wegen Kinderwunsch einer Hormontherapie, was sich inzwischen negativ auf die Arbeit auswirkt, und auch ihre Beziehung fängt langsam an, darunter zu leiden.
Patsy ist bald nicht mehr sicher, ob sie sich in dem Fall des jungen Iren noch auf ihr Bauchgefühl verlassen kann oder ob sie irgendwelchen Hirngespinsten nachläuft. Aber an so viele Zufälle kann sie einfach nicht glauben.
  `Schwarze Seele` ein solider Krimi und lässt sich gut lesen. Zwischendurch empfand ich ihn mal etwas langatmig, aber zum Ende hin nimmt die Story plötzlich ordentlich  Fahrt auf und hat mich doch noch mal richtig überrascht.


                               


 Ich danke dem  Insel Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.