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Freitag, 14. Februar 2014
Rezension : `Die Liebe der Sternentochter` von Anna Valenti
* * * *
Die Geschichte um Caroline geht weiter!!
Der zweite Teil der " Sternentochter-Saga " beginnt genau an der Stelle, an der der erste Band endete.
Caroline Caspari steht schwanger und allein vor ihrem Elternhaus und hofft, dass ihre Eltern sie wieder aufnehmen.
Doch ihre Mutter Friederike bleibt weiterhin hart und verstößt ihre Tochter endgültig; der Vater fügt sich, wie immer, in allem den Wünschen seiner Frau.
So muss das arme Mädchen erst einmal bei der Großmutter Unterschlupf suchen, doch in wenigen Tagen wird ihr Liebster, Georg ja wieder da sein und dann wird alles gut.
Doch leider ist das Schicksal ihr nicht wohlgesonnen.
Ich möchte nicht zu viel der Geschichte verraten, aber Caroline muss ihr Leben von nun an allein meistern. Sie geht als Dienstmädchen nach Berlin, das Baby bleibt vorerst bei der Oma. Doch als sei das noch nicht genug Strafe, stirbt die Großmutter kurz darauf.
Wie auch im ersten Teil wird das alltägliche Leben Ende des 19. Jahrhunderts sehr realistisch beschrieben.
Wie schwierig, bis unmöglich es für eine Frau war, sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten. Der Ehemann konnte über das gemeinsame Leben bestimmen, eine eigene Meinung durfte sich keine Frau erlauben.
Das Einzige, das zählte, war eine gute Partie, egal, ob man den Partner mochte oder nicht.
Eine Stellung und Ansehen in der Gesellschaft, das war es, worauf es ankam.
War man allerdings mit einem unehelichen Kind `bestraft`, bedeutete das das gesellschaftliche Ende.
Man bekam weder eine Stellung, noch eine Wohnung, geschweige denn einen Ehemann, man befand sich ganz unten.
Die Geschichte von Caroline Caspari beruht ja auf einer wahren Begebenheit, das macht das Ganze noch beklemmender.
Anna Valenti hat den Weg, den Caroline bestreiten musste, sehr authentisch und gefühlvoll geschildert. Caroline beschreibt sie als eine mutige Frau, die immer wieder Schicksalsschläge erleiden muss und trotzdem Menschen findet, die ihr wohlgesonnen sind. Ganz anders als ihre Familie, die ihr das ohnehin schon schwere Leben noch unerträglicher machen. Die Charaktere sind genauso wie im ersten Band, allesamt sehr glaubwürdig beschrieben.
Der Sprachstil der Autorin ist zwar immer noch recht einfach, allerdings schon viel besser als im ersten Teil. Dort war Caroline allerdings auch ein sehr naives Mädchen, nun ist sie erwachsener geworden und ich hatte den Eindruck, dass der Schreibstil dem angepasst wurde.
"Die Liebe der Sternentochter" ist ein flüssig geschriebenes Buch, das man so weglesen kann, einfach mal zum Abschalten und Entspannen.
Ich danke bloggdeinbuch und dotbooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Unter diesem LINK könnt ihr `Die Liebe der Sternentochter` bestellen.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Rezension : `Sternentochter` von Anna Valenti
* * * *
Wunderbar zum Abschalten!!
Es soll sich ja hier um eine wahre Geschichte handeln. Die junge Caroline ist ein Mädchen, das immer bemüht ist, es den Eltern recht zu machen. Natürlich ist sie sofort bereit, als eine Verlobung arrangiert werden soll. Denn Lebensglück heißt laut Aussage ihrer Mutter Friederike: Respekt, Anerkennung und Dienstboten. Von Liebe wird nicht gesprochen. Aber wenn es die Mutter so sagt, muss es ja der Wahrheit entsprechen.
August soll der Auserwählte sein, ein angehender Jurist aus guter Familie. Das würde für Caroline, deren Vater nur Strassenschmied ist, einen Aufstieg in die höhere Gesellschaft bedeuten. Und für die Mutter ist das das Wichtigste!
August entpuppt sich allerdings als ziemlich langweilig, aber darüber sollte man hinwegsehen, wenn er einem ein angenehmes Leben bieten kann.
Caroline glaubt ihrer Mutter natürlich, denn bisher hatte sie noch nie Grund, an deren Worten zu zweifeln. Schließlich hat Friederike auch schon mit 18 Jahren Carolines Vater geheiratet, der um einiges älter war als sie. Dadurch ist sie von einer einfachen Schmiedtochter aufgestiegen in die besseren Kreise.
Kurz bevor der Auserwählte Caroline einen Antrag machen kann, verliebt sie sich Hals über Kopf in den jungen Postillon Georg.
Natürlich ist er den Eltern nicht gut genug, denn sie haben Größeres mit der Tochter vor.
Als sie auf gar keinen Fall bereit ist, von Georg zu lassen, schicken sie sie für ein paar Monate zu einer Tante nach Cassel. Dort soll Caroline wieder zur Vernunft gebracht werden....
Das Buch läßt sich sehr flüssig lesen, allerdings ist der Schreibstil schon sehr einfach. Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, dafür ist es perfekt geeignet.
Man kann dabei herrlich abschalten und fühlt sich direkt in Carolines Welt hineinversetzt.
Die Charaktere sind sehr lebensecht beschrieben; die brave Caroline, die dann über sich hinauswächst, die strengen Eltern, für die an erster Stelle das Ansehen in der Gesellschaft steht, der trockene August und der fröhliche Georg.
Das Ende ist allerdings gewöhnungsbedürftig, denn eigentlich hört die Geschichte mittendrin auf und es wird auf den nächsten Band verwiesen, der aber noch nicht erschienen ist. Das finde ich etwas schade, denn so bleibt alles offen und läßt den Leser unbefriedigt zurück. Gegen einige ungeklärte Fragen am Ende eines Buches habe ich nichts einzuwenden, aber hier hört die Geschichte völlig abrupt auf.
Wer einmal keine hochgeistige Literatur lesen möchte, sondern einfach mal verschnaufen und eine Auszeit nehmen möchte, der ist mit "Sternentochter" gut bedient.
Ein einfach gestrickter Roman, wunderbar geeignet zum Relaxen.
Einen Stern ziehe ich allerdings ab, denn dieses überraschende Ende hat mich schon etwas geärgert.
Ich danke .bloggdeinbuch. und dotbooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Unter diesem LINK könnt ihr Sternentochter bestellen.
Wunderbar zum Abschalten!!
Es soll sich ja hier um eine wahre Geschichte handeln. Die junge Caroline ist ein Mädchen, das immer bemüht ist, es den Eltern recht zu machen. Natürlich ist sie sofort bereit, als eine Verlobung arrangiert werden soll. Denn Lebensglück heißt laut Aussage ihrer Mutter Friederike: Respekt, Anerkennung und Dienstboten. Von Liebe wird nicht gesprochen. Aber wenn es die Mutter so sagt, muss es ja der Wahrheit entsprechen.
August soll der Auserwählte sein, ein angehender Jurist aus guter Familie. Das würde für Caroline, deren Vater nur Strassenschmied ist, einen Aufstieg in die höhere Gesellschaft bedeuten. Und für die Mutter ist das das Wichtigste!
August entpuppt sich allerdings als ziemlich langweilig, aber darüber sollte man hinwegsehen, wenn er einem ein angenehmes Leben bieten kann.
Caroline glaubt ihrer Mutter natürlich, denn bisher hatte sie noch nie Grund, an deren Worten zu zweifeln. Schließlich hat Friederike auch schon mit 18 Jahren Carolines Vater geheiratet, der um einiges älter war als sie. Dadurch ist sie von einer einfachen Schmiedtochter aufgestiegen in die besseren Kreise.
Kurz bevor der Auserwählte Caroline einen Antrag machen kann, verliebt sie sich Hals über Kopf in den jungen Postillon Georg.
Natürlich ist er den Eltern nicht gut genug, denn sie haben Größeres mit der Tochter vor.
Als sie auf gar keinen Fall bereit ist, von Georg zu lassen, schicken sie sie für ein paar Monate zu einer Tante nach Cassel. Dort soll Caroline wieder zur Vernunft gebracht werden....
Das Buch läßt sich sehr flüssig lesen, allerdings ist der Schreibstil schon sehr einfach. Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, dafür ist es perfekt geeignet.
Man kann dabei herrlich abschalten und fühlt sich direkt in Carolines Welt hineinversetzt.
Die Charaktere sind sehr lebensecht beschrieben; die brave Caroline, die dann über sich hinauswächst, die strengen Eltern, für die an erster Stelle das Ansehen in der Gesellschaft steht, der trockene August und der fröhliche Georg.
Das Ende ist allerdings gewöhnungsbedürftig, denn eigentlich hört die Geschichte mittendrin auf und es wird auf den nächsten Band verwiesen, der aber noch nicht erschienen ist. Das finde ich etwas schade, denn so bleibt alles offen und läßt den Leser unbefriedigt zurück. Gegen einige ungeklärte Fragen am Ende eines Buches habe ich nichts einzuwenden, aber hier hört die Geschichte völlig abrupt auf.
Wer einmal keine hochgeistige Literatur lesen möchte, sondern einfach mal verschnaufen und eine Auszeit nehmen möchte, der ist mit "Sternentochter" gut bedient.
Ein einfach gestrickter Roman, wunderbar geeignet zum Relaxen.
Einen Stern ziehe ich allerdings ab, denn dieses überraschende Ende hat mich schon etwas geärgert.
Ich danke .bloggdeinbuch. und dotbooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
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