Mittwoch, 30. September 2020

Rezension: `Das Gift Deiner Lügen` von Jenny Blackhurst

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Spannender Psychokrimi!!


















 Die vier Paare sind seit Langem beste Freunde, doch vor einem Jahr wurde Erica Spencer durch einen Unfall aus der Clique gerissen.
Nun taucht ein ominöser Podcast auf, in dem es um `Den Mord an Erica Spencer` geht. Und plötzlich haben anscheinend alle etwas zu verbergen.
Ein weiterer Unfall/Mord geschieht und zusätzlich wird eine Frau aus der Clique vermisst.



Die Autorin hat es verstanden, den Leser an das Buch zu fesseln. Immer neue Geschichten, 
die eigentlich verborgen bleiben sollten, kommen ans Tageslicht. 
Ist einer der Freunde an Ericas Tod schuld, vielleicht ihr Ehemann oder eventuell alle zusammen? Und wer ist der geheimnisvolle Podcaster?

Ein bisschen hat mich das Buch an die Serie `Desperate Housewives` erinnert, alle sind angeblich beste Freunde und doch sagt niemand die Wahrheit.
Der Podcaster deckt so manches auf, was niemals jemand vermutet hätte. Immer wenn man als Leser meint, man weiß was passiert ist, haut die Autorin wieder einen raus.

 Mit `Das Gift deiner Lügen` ist  Jenny Blackhurst ein spannender Psychothriller gelungen. Obwohl ich ihn eher als Psychokrimi bezeichnen würde, denn für einen Thriller finde ich ihn zu gediegen, was aber auf keinen Fall negativ ist.


                                                          



Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 28. September 2020

Rezension: `Die Weihnachtsvilla` Geschichten zum Träumen


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Wunderschöne Geschichten zum Träumen!








Vier bekannte Autorinnen haben dieses wunderschöne Buch mit Kurzgeschichten veröffentlicht und da es nur 10 Euro kostet, eignet es sich perfekt als kleines Weihnachtsgeschenk.

Auf 240 Seiten erzählen Hanna Caspian, Anne Jacobs, Martina Sahler und Karin Baldvinsson je eine romantische, weihnachtliche Geschichte.

Dadurch, dass jede ca. 60 Seiten lang ist, ist es schon keine Kurzgeschichte mehr, sondern man kann etwas länger darin abtauchen.

Es geht um festgefahrene Traditionen, um Liebe, Sehnsucht und Missverständnisse.

Die winterlichen Schauplätze finden sich an der Ostsee und in den Bergen, in England und Island.

Bisher kannte ich nur Bücher von Anne Jacobs und Hanna Caspian, doch auch Martina Sahler und Karin Baldvinsson haben zwei berührende Geschichten beigesteuert, die mir gut gefallen haben.

`Die Weihnachtsvilla` lässt den Leser aus der Gegenwart in vergangene Zeiten entfliehen und entführt ihn in eine andere Welt. 

Auf dem Sofa, mit einer Tasse heißem Tee kann man in der dunklen Jahreszeit ganz entspannt dieses kurzweilige Lesevergnügen genießen.



 

Ich danke dem Ullstein Verlag und Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 24. September 2020

Rezension: `Ich bin der Sturm` von Michaela Kastel

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Rasanter Thriller!!
















Madonna lebt in Zelle 13, sie kennt es fast schon nicht mehr anders. Jede Nacht muss sie zur Verfügung stehen. Mit ihr darf man machen, was man möchte. Ihr Körper ist zerschunden, ihre Seele zerstört.
Keins von den anderen Mädchen hält es so lange aus wie Madonna, doch sie ist stark! Sie will raus aus dem `Schlachthaus` und bekommt unerwartet Hilfe.

 Madonna schafft es zu fliehen, und ihre Gedanken werden beherrscht von Rachegefühlen. Sie will jeden bestrafen, der eine Mitschuld an ihrem Schicksal trägt. Vertrauen kann sie niemandem, und sie hat keinerlei Skrupel, dass Leichen ihren Weg pflastern, denn nichts kann so schlimm sein, wie das, was ihr bereits angetan wurde. 

Ich bin etwas zwiegespalten bei der Beurteilung dieses Thrillers.
Madonna begibt sich nach ihrer Flucht wieder in extreme Gefahr, was ich als Leser nicht nachvollziehen konnte.
Die Autorin schrieb, dass sie das Buch in sehr kurzer Zeit (Fertigstellung der Rohfassung in 12 Tagen) geschrieben hat und das merkte man manchmal. Denn es ging Schlag auf Schlag, ohne dass dem Leser eine Pause zum Luft holen gegönnt wurde. 
Michaela Kastel hat einen brutalen, harten und rasanten Schreibstil, mit dem sie durch das Buch jagt. Trotzdem hat die Story mich richtig gepackt, ich wollte unbedingt wissen, was weiter passiert und habe es an zwei Abenden ausgelesen.
`Ich bin der Sturm` ist anders als andere Bücher, aber auf jeden Fall lesenswert!!!




                                     


Ich danke dem Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 21. September 2020

Rezension: `Die vergessene Heimat` von Deana Zinßmeister


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Die vergessene Heimat!!


















1961, Ernst und Leni wohnen in Ostberlin, direkt an der Grenze zum Westen. Täglich sieht Ernst bei seiner Arbeit im anderen Teil der Stadt, welch ein Unterschied herrscht. Als begonnen wird, einen Stacheldraht zu ziehen, entschließen sie sich, zusammen mit einem Teil der Familie, zu fliehen.

In einem zweiten Handlungsstrang schreibt die Autorin als Britta Hofmeister in der Ich-Form über die Krankheit ihres Vaters. Nie wurde in der Familie über die Flucht gesprochen, auch Jahrzehnte später herrschte bei den Eltern noch die Angst vor der Stasi.
Als der Vater 2014 an Alzheimer erkrankt und die Tochter viel Zeit bei den Eltern verbringt, erfährt sie zum ersten Mal die ganzen Details über die Flucht. 

Deana Zinßmeister hat diesen sehr persönlichen Roman nach der Erkrankung ihres Vaters geschrieben. Sehr gefühlvoll schildert sie die Strapazen, die auf die ganze Familie zukommen, wenn jemand dement ist. Dieser Schock, den immer starken Vater plötzlich so verändert zu sehen. Auf einmal sind die Rollen vertauscht, man ist nicht mehr das Kind, sondern nun benimmt sich der Vater wie ein Kleinkind.
Ich habe Ähnliches erlebt, deswegen konnte ich so viele ihrer Schilderungen und Empfindungen verstehen. Die Eltern sind nie wirklich zufrieden, und auch wenn man jeden Tag Stunden dort verbringt, reicht es nicht. 
Dass man auch noch ein anderes Leben außerhalb von Arztpraxen und den elterlichen vier Wänden hat, wird gerne vergessen. Die eigene Familie steht plötzlich ganz hinten an, geschweige denn, dass man Zeit für sich selbst hat. Wie viele Termine müssen kurzfristig abgesagt werden, weil man meint, sofort springen zu müssen, wenn die Eltern rufen.

Die Autorin schreibt in kurzen Kapiteln, blendet immer wieder zurück in die Zeit vor und während der Flucht.
Wobei ich nicht sagen kann, was mir besser gefallen hat- Gegenwart oder Vergangenheit. Beide Zeiten hatten ihren Reiz, die dramatische Fluchtaktion, sowie die bewegenden Kapitel über die Krankheit des Vaters.
Deana Zinßmeister schreibt völlig ungeschönt, wie sich ihr Leben und das ihrer Mutter und Geschwister rasant schnell verändert.
Und erst jetzt, wo sie die ganze Geschichte ihrer Eltern gehört hat, wird ihr vieles klar.....
        Zitat: 
          "Jahre später erkannte ich die Situationen. 
          Jahre später konnte ich das Gehörte verstehen.
          Jahre später wusste ich das Gesagte zu deuten.
   Jahre später schoben sich die Puzzleteile zusammen.
 Jahre später ergab alles einen Sinn! "



                     


  Ich danke dem Goldmann Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 20. September 2020

Rezension: `Die Erben von Gut Lerchengrund` von Susanne Rubin

 

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Ideale Urlaubslektüre!!









Als Heinrich von Grootenlohe das pikante Geheimnis seines Nachbarn entdeckt, macht er einen Fehler, der ungeahnte Folgen für die nachfolgenden Generationen hat.

Es gibt jemanden auf dem Nachbargut, der ihm das nicht verzeiht und durch geschicktes falsches Spiel versucht, die ganze Familie ins Unglück zu stürzen.

Das Buch handelt von den Nachbarsfamilien Grootenlohe und Brodersen. Die Mütter sind Freundinnen, die Kinder im gleichen Alter, und eigentlich könnte alles wunderbar sein, wenn es da nicht eine Person gäbe, die von Hass zerfressen wird. Doch davon ahnt niemand etwas und so werden bestimmte Geschehnisse auch nicht hinterfragt.

Susanne Rubin hat einen netten, unkomplizierten Roman geschrieben, der sich perfekt als Urlaubslektüre eignet. Obwohl das Buch über 400 Seiten hat, war ich an einem Wochenende durch, weil es sich leicht und flockig lesen lässt. Die Geschichte zieht sich über drei Generationen, und es geht um Liebe, Herzschmerz, Intrigen, Missgunst und Neid. Ich konnte während des Lesens gut abtauchen in die bildhaft beschriebene Landschaft und habe auch ein wenig mit den Figuren mitgelitten.

Wer einen einfachen Roman für entspannte Stunden sucht, ist mit `Die Erben von Gut Lerchengrund` gut bedient.


                                     



Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 17. September 2020

Rezension: `Rote Tränen` von Mike Landin

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Spannender Debütroman!!!





 












Jakob ist gar nicht damit einverstanden, als seine Eltern beschließen, mit der Familie von Cottbus zurück in ihre Heimat in die Berchtesgadener Alpen  ziehen. Er hat sich geschworen, sofort nach dem bestandenen Abitur zurückzukehren.
Doch gleich in den ersten Tagen trifft er auf die hübsche Hannah und plötzlich findet er es dort gar nicht mehr so schlimm.
Auf einem Fest erfährt er, dass ein Mädchen vermisst wird und es ist anscheinend nicht das erste. Im Laufe der letzten 20 Jahre verschwanden immer mal wieder junge Mädchen und eines tauchte nie mehr auf. 
Manche Handlungen, besonders die seiner Eltern, kommen ihm sehr merkwürdig vor, und zusammen mit Hannah beginnt er ein wenig nachzuforschen. Damit sticht er quasi in ein Wespennest, wovon eine der Spuren ihn ganz klar zu seiner Familie führt. Was versuchen seine Eltern vor ihm zu verbergen??

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, aber Mike Landin hat mich positiv überrascht.
Von dem ausgefeilten Schreibstil, der für einen Debütroman eher ungewöhnlich ist, war ich wirklich beeindruckt. 

Ein spannungsgeladener Plot, besondere Charaktere und eine rasante Handlung mit vielen unerwarteten Wendungen taten ihr Übriges.

Zum Schluss überschlugen sich die Ereignisse und die Auflösung leider etwas, aber trotzdem von mir eine ganz klare Leseempfehlung für `Rote Tränen!`

                                                        






Samstag, 12. September 2020

Rezension: `Nach dem Feuer` von Petra Hammesfahr


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Komplexes Familiendrama!













Nach einem Wohnmobilbrand kommt ein Jugendlicher mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus. Dort schweigt er meist, auch seinen Namen will er nicht nennen, und wenn er redet, kommt wirres Zeug heraus, das niemand einschätzen oder begreifen kann.

In einer Wohnung wird eine ermordete Frau gefunden, die dort allerdings schon einige Zeit liegt. Niemand bringt die Tote mit dem Jungen aus dem brennenden Wohnmobil in Verbindung, und die Ermittlungen gestalten sich in beiden Fällen schwierig.


In verschiedenen Handlungssträngen, sowie in Rückblenden erfahren wir Näheres über den Jungen und seine Verwandtschaft.
Was muss geschehen sein, wenn das Leben einer glücklichen Familie zu einer Tragöde wird, und wo nimmt das Schicksal seinen Anfang?
Die Autorin beschreibt ein komplexes Familiendrama, bei dem es nur Verlierer gibt, allen voran ein kleiner Junge.

Petra Hammesfahr hat ihren besonderen Stil, den ich sehr gerne mag. Aber `Nach dem Feuer` fand ich schon etwas verworren und dazu wird der Leser mit unzähligen Personen ein bisschen überfordert.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bleibt es aber ein packender Krimi, der bis zum Schluss noch einige spannende und überraschende Wendungen bereithält.


                                         


 Ich danke dem Diana Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 9. September 2020

Rezension: `Wenn das Licht gefriert` von Roman Klementovic


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Nicht so ganz mein Fall!!


















Elisabeth und Friedrich sind schon lange glücklich verheiratet und das änderte sich auch nicht, nachdem Friedrich die Diagnose Alzheimer bekommen hat.
Eine Dokumentation im TV bringt allerdings die heile Welt ins Wanken. Es geht um den Mord an Anna, der Freundin von Elisabeths und Friedrichs Tochter.
Vor 22  Jahren wurde das Mädchen ermordet und der Täter ist bis heute nicht gefasst. Elisabeth ist völlig verstört, nachdem Friedrich während der Sendung einige Äußerungen von sich gibt, die nur der Mörder wissen kann. Ist der Mann, den sie seit Jahren liebt, ein kaltblütiger Mörder???


Der Schreibstil ist relativ einfach, was aber bei einem packenden Plot nicht schlimm ist. Das Buch fing auch recht spannend an, doch das flachte schnell ab und die Handlungen empfand ich als ziemlich unrealistisch.

Dazu haben mich die dauernden Wiederholungen gestört. Ich weiß nicht, wie oft irgendjemandem das Blut gefror, Blut in den Ohren rauschte, der Schrei in der Kehle stecken blieb oder ähnliches. Dies sollte wohl künstlich Spannung erzeugen, genau wie die viel zu übertriebenen Cliffhanger an den Kapitelenden.

Das Buch ließ sich ganz nett lesen, doch mehr als 3 Sterne ist es mir nicht wert gewesen.

                                                       


  Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 7. September 2020

Rezension: `Jasmunder Geheimnisse` von Anja Behn

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Spannung auf Rügen !!


















`Jasmunder Geheimnisse` ist schon der fünfte Band um den Kunsthistoriker Richard Gruben.
Er verbringt seinen Urlaub in Hollvitz auf Rügen, um seine Freundin Jette zu besuchen, die für ein paar Monate dort arbeitet.
Schon als er ankommt, bemerkt er, dass Jette irgendetwas vor ihm verheimlicht, aber er findet zuerst nicht heraus, um was es sich handeln könnte. Denn die Ereignisse überschlagen sich direkt. Susanne Ortlepp, die Mitarbeiterin der Landesdenkmalpflege, kommt auf grausame Art ums Leben und Richard war der letzte, der sie lebend gesehen hat. Wie sie ihm am Abend vor ihrem Tod berichtet hatte, war sie einer ganz großen Sache auf der Spur. Irgendetwas, das für das Örtchen Hollvitz zum Super Gau werden könnte.

Richard forscht auf eigene Faust ein wenig nach, doch die Dorfbewohner mauern. Wovor haben sie Angst oder was haben sie zu verbergen? Was hatte die Denkmalschützerin vor? Und dann rückt auch noch Jette mit ihren Neuigkeiten raus. Ein entspannter Urlaub sieht wirklich anders aus. 

Mir hat der `Jasmunder Geheimnisse` von Anja Behn sehr gut gefallen, die Geschichte war ganz nach meinem Geschmack.
Ich mag ja diese eher unblutigen Krimis, wo viel recherchiert und nach und nach aufgedeckt wird.
Die Autorin hat die Hinweise auf den/die Täter breit gestreut, irgendwann könnte jeder infrage kommen.
Bei dem Versuch, den Mord aufzuklären, treten plötzlich ganz andere Dinge zu Tage. Geheimnisse der  Dorfbewohner, Geschehnisse, die lange verschwiegen wurden und die das Ganze in ein neues Licht rücken.


`Jasmunder Geheimnisse` ist ein spannender Krimi mit sympathischen Protagonisten und einer fesselnden Handlung. Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir !!!

                                                           


Ich danke dem Emons Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 1. September 2020

Rezension: `Das Manuskript` von John Grisham


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Zurück auf Camino Island !!


















In diesem neuen Roman geht es mal nicht um die Anwaltsszene, sondern noch einmal um den Buchhändler Bruce Cable, den wir schon aus `Das Original` kennen. Es ist aber nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat, denn ich konnte mich auch nur noch vage erinnern.
Bruce feiert gerade fröhlich mit ein paar Freunden, als sich der Hurrikan Leo mit rasender Geschwindigkeit auf Camino Island zubewegt. Am nächsten Morgen wird in aller Frühe evakuiert und die Bewohner müssen die Insel verlassen. Nur wenige bleiben da, unter anderem Bruce.

Er überlebt den Sturm unbeschadet, doch am nächsten Tag gibt es verheerende Schäden und sogar Tote auf der Insel. Sein Freund, der Autor Nelson Kerr ist eines der Opfer, allerdings hat sein Körper einige Verletzungen, die nicht nach Sturmschaden aussehen.
Die Polizei ist voll beschäftigt mit Aufräumarbeiten und geht dem Hinweis nicht wirklich nach. Bruce und seine Freunde übernehmen die Ermittlungen selbst und eine wichtige Frage ist: Wo befindet sich das Manuskript, an dem Nelson gearbeitet hat?

John Grisham hat einen extrem komplexen Roman mit rasanter Handlung geschrieben. Es geht um das Aufdecken schwerer Missstände in Pflegeheimen, um künstlich am Leben erhaltene Alzheimer Patienten, um Auftragsmord, Drogengeschäfte und vieles mehr.

Allerdings gibt es sehr viele unterschiedliche Personen und mindestens ebenso viele Handlungsstränge. Da wird es beim Lesen mitunter ziemlich anstrengend, alles im Gedächtnis zu behalten und niemanden zu verwechseln.

Auch ohne Anwälte ist `Das Manuskript` trotzdem ein typischer Grisham, auch wenn ich seine Justizthriller weiterhin bevorzuge.



                                                           


Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.