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Dienstag, 20. November 2018

Rezension: `Ein Spiel für Gewinner` von Nadine d`Arachart und Sarah Wedler

* * * *
Kann das wirklich passieren??


















Was ist das für eine App, die labile Menschen dazu bringt, Selbstmord zu begehen und dabei noch glücklich auszusehen?
Die Ermittler  Alex und Daniel bekommen einen Hinweis von Kilian, dessen Freundin sich aufgrund dieser App getötet haben soll.
Zuerst glauben sie dem Mann nicht, doch nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass da etwas dran sein könnte, und alle Spuren führen zu einer Hamburger  Telefonnummer. Werden dort die Menschen ausgesucht, um am Spiel teilzunehmen?
Für die Polizei ist das immer noch zu utopisch, doch Kilian möchte nicht länger warten und versucht auf eigene Faust herauszubekommen, was da abgeht.

Die Autorinnen lassen in den Kapiteln verschiedene Personen sprechen, einer davon ist der Spielemacher, der Leiter des Spiels.
Zuerst fand ich vieles etwas an der Haaren herbeigezogen, doch es scheint ja wirklich Ähnliches zu geben. Das Blue Whale Selbstmordspiel ist keine Utopie, sondern leider Wirklichkeit.
Irgendwann ist Kilian ziemlich verstrickt im Spiel und für den  Leser ist es nicht erkennbar, ob er schon zu weit drin steckt oder immer noch den Spielemacher entlarven will.

Die Autorinnen überzeugen mit einem gut ausgedachten Plot, flüssigem Schreibstil, vielschichtigen Charakteren und haben mit Alex und Daniel ein sympathisches Ermittlerduo geschaffen. Die Story war schon aufregend, allerdings fand ich es mittendrin etwas zu langatmig, manches wiederholte sich und da fehlte mir ein bisschen Spannung. 

 Die Querelen, die Alex mit seinem Sohn hat, lockerten den manchmal schwer verdaulichen Stoff auf, da haben die Autorinnen eine gute Mischung gefunden.

Bis auf kleine Kritikpunkte ließ sich `Ein Spiel für Gewinner` gut lesen und ich bin gespannt, ob es noch weitere Bände mit den beiden Ermittlern gibt.




Freitag, 2. November 2018

Pre- Release Gewinnspiel!


Am 20.11.2018 erscheint der neue Psychothriller von Nadine d`Arachart und Sarah Wedler. Ihr habt die Chance, das Buch schon vorher zu gewinnen!!! HANDSIGNIERT !!
Na, wie findet Ihr das??


Klickt aufs Cover u. Ihr gelangt zu Amazon



Klappentext:

Du magst Herausforderungen?
Wie wäre es mit dieser:
15 Tage, 15 Aufgaben – doch um zu gewinnen, musst du sterben.

Wie aus dem Nichts wird Hamburg von einer Suizidwelle überrollt. Auch Kilian Kaisers Freundin nahm sich auf grausame Art das Leben. Er recherchiert und stößt auf das Unfassbare: eine Internet-Challenge, die ihre Teilnehmer in den Selbstmord treibt. Auf seiner Jagd nach Gerechtigkeit wendet er sich an Kommissar Dornfeld. Der erfolgreiche Ermittler schenkt ihm keinen Glauben, bis ein weiterer Selbstmord die Stadt erschüttert. Dieser ist so entsetzlich, dass Dornfeld nicht länger wegsehen kann. Er muss erkennen: Das SPIEL FÜR GEWINNER existiert und es zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Auch Kilian hat bereits eine Einladung erhalten …

Kommt Alexander Dornfeld zu spät?


Möchtet Ihr mehr über die beiden Autorinnen erfahren? Das könnt Ihr H I E R
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Was müsst Ihr tun, um eines der begehrten Exemplare zu gewinnen?


Bitte kommentiert hier oder bei Facebook, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 


Bis zum 10.11.2018 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!


Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.

Dienstag, 31. Januar 2017

Rezension: `Der Scharfrichter` von Nadine d`Arachart u. Sarah Wedler


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Ein Wettlauf gegen die Zeit!
















Nachdem Ermittlerin Daria Storm im ersten Band den Schinder zur Strecke gebracht hat, scheint es jetzt eine Steigerung zu geben. Ein grausamer Mörder richtet seine Opfer nach dem Vorbild mittelalterlicher Foltermethoden hin. Schnell bekommt er von der Presse den Namen `Der Scharfrichter.`
Bei jedem der Toten findet sich ein Hinweis auf den nächsten Mord. Daria und ihr Team sind verzweifelt, denn der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. 
Irgendwann ist sich Daria sicher, es kann ihr nur einer bei der Aufklärung der Morde helfen: Der Schinder! 

Daria ist inzwischen fest mit ihrem Kollegen Martin liiert. Er weiß um die Gefühle, die Daria für den Schinder hatte und ist sich nicht sicher, wie es jetzt in ihr aussieht. Natürlich möchte er auf keinen Fall, dass sie mit ihm in Kontakt tritt.

Daria jagt den Mörder, wobei jagen diesmal wörtlich genommen werden kann. 
 Ohne Verschnaufpause  reihen sich Mord an Mord und das Autorenduo spart nicht an grausamen Einzelheiten zu den Taten.
In  einem rasanten Tempo ist die Polizei dem Täter auf den Fersen, doch leider kommt sie immer einen Moment zu spät, um ihn zu fassen oder seine Taten zu verhindern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil sorgen dafür, dass der Spannungsbogen oben gehalten wird, auch wenn ich mir zwischendurch etwas mehr Ruhe gewünscht hätte.
Im ersten Band war mir Daria Storm nicht sonderlich sympathisch, weil sie sich teilweise so naiv benommen hat und sich dadurch in große Gefahr brachte.
 Jetzt gefiel sie mir um einiges besser, handelt sie doch nicht mehr so unüberlegt wie bei `Der Schinder.` Ich bin sicher, es gibt bald eine Fortsetzung, denn das Kapitel Daria und der Schinder ist für mich noch nicht zu Ende.






Montag, 28. Dezember 2015

Rezension: `Der Schinder` von Nadine d`Arachart und Sarah Wedler






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DER SCHINDER !!










Nach mehreren Jahren der Ruhe hat anscheinend ein bekannter Serientäter erneut zugeschlagen. In Berlin wird ein Opfer gefunden, das gehäutet und zu Tode gequält wurde und es sieht alles nach dem `Schinder` aus.

Die Kommissarin Daria ist nicht begeistert, als die `Soko Schinder` wieder neu eingerichtet wird.
Das letzte Opfer, der Experte für mittelalterliche Folterungen, Maxim Winterberg, wohnt nach dem überlebten Angriff und Häutungsversuch des Schinders zurückgezogen an der Ostsee.
An die Zeit vor der Tat hat er absolut keine Erinnerung, trotzdem versucht Daria ihn zu motivieren und mit ins Boot zu nehmen und überraschenderweise willigt er ein.

Das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt, die Handlung jagt teilweise etwas, hier hätte ich mir ein bisschen mehr Ruhe gewünscht. Das Buch hat nur 214 Seiten, da dürften es ruhig ein paar mehr sein. Doch der Spannung tat es keinen Abbruch.
Die beschriebenen Schauplätze hatte ich bildlich vor Augen, vor allem bei den ehemaligen Heilstätten Beelitz kam die unheimliche Atmosphäre gut rüber.
Daria und Maxim sind zwei interessante, eigenwillige Charaktere, die anderen bleiben dagegen etwas blass. Manchmal nervte mich das naive, unüberlegte Handeln der Protagonistin etwas.

Doch `Der Schinder` lässt sich flüssig lesen, weil er sehr spannend ist und mich gut unterhalten hat. Obwohl mir das erste Buch

`Nebelflut' noch besser gefallen hat, weil ich da öfters richtig Gänsehaut beim Lesen hatte, ist auch `Der Schinder`unbedingt 5 Sterne wert.






Samstag, 25. Oktober 2014

Rezension: `Abgründe` von Nadine d`Arachart u. Sarah Wedler






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Spannung pur !!!!!











Ethan Hayes, Detective der Mordkommission, jagt mit seinem Team einen Serienmörder, der Frauen im amerikanischen Küstenort Virginia Beach bestialisch quält und verstümmelt.

Doch es scheint, als sei ihnen der Täter immer ein Stück voraus, denn sie schaffen es nicht, ihm auch nur in die Nähe zu kommen.

Nach und nach stellt sich heraus, dass die Mordopfer alle in irgendeiner Verbindung zu Ethan standen. Außerdem hatten sie  anscheinend alle ein dunkles Geheimnis, von dem bis dato niemand etwas wusste. Bis auf den Mörder......!

Das Autorenduo schafft es, den Leser direkt ab den ersten Seiten zu fesseln und den Spannungsbogen oben zu halten.

Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt, eine davon aus der Sicht des Mörders. Trotzdem hat der Leser keine Ahnung, um wen es sich dabei handeln könnte. Ganz klar wird aber, der Täter will Ethan schaden.

Der andere Handlungsstrang berichtet das  Geschehen aus Ethans Sicht. Ethan ist ein Cop, der alles andere als perfekt ist. Seine sadistische Neigung, die er gerne an Prostituierten auslebt, macht ihn für eine normale Beziehung unbrauchbar. Bis die attraktive Evangeline in sein Leben tritt und er zum ersten Mal wirklich mit einer Frau zusammensein möchte.

Doch sein Verhalten in der Vergangenheit holt ihn leider auch hier wieder ein. Selbst die Beziehung zu seinem Sohn, der erst seit einiger Zeit bei ihm lebt, ist nicht gerade berauschend.

Das machte mir Ethan, vor allem am Anfang, alles andere als sympathisch, aber später hat er doch noch Pluspunkte sammeln können.

Im Laufe des Buches wird auch seine Vorgehensweise beleuchtet und es wird klar, manchmal kann er anscheinend nicht anders handeln, denn auch er ist ein Produkt einer strengen Erziehung.

Als plötzlich mehrere Frauen sterben, mit denen Ethan näheren Kontakt hatte, wirft das die Frage auf: `Warum will der Mörder ihn persönlich damit treffen? Und wie kommt es, dass der Killer soviel über ihn oder die Opfer weiß ?

`Abgründe` ist sehr flüssig geschrieben, hat einen perfekt konstruierten Plot mit ausgesprochen vielschichtig angelegten Charakteren.

Genau wie `Nebelflut` ist `Abgründe` ein durchweg fesselnder Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann.

Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung!







Montag, 23. Dezember 2013

Rezension : Nebelflut von Nadine d`Arachart und Sarah Wedler

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Für Thriller-Fans ein Muss !!!













Neunzehn Jahre nach den Verschwinden der kleinen Amy Namara findet man ihre blutigen Sachen im Fluss. Für ihre Eltern und ihren Bruder Patrick ist es auch nach so vielen Jahren ein Schock.
Die Polizei nimmt die Ermittlungen wieder auf, findet eine Leiche, doch es ist nicht Amy. Trotzdem gerät Patrick plötzlich ins Visier der Beamten und wird verdächtigt, seine Schwester und noch andere Menschen auf dem Gewissen zu haben. In Bruchstücken erfährt der Leser, dass Patrick irgendetwas mit dem Verschwinden Amys zu tun hatte. Bis heute quälen ihn Schuldgefühle, mit denen er ohne Medikamente nicht klarkommt.

Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen; Polizist Brady schildert die Polizeiarbeit, den schwierigen Anfang der Zusammenarbeit mit dem älteren Kollegen Sean, die heimlichen Treffen mit der Journalistin Chloe, von denen niemand erfahren darf..
  Patrick erzählt die Dinge aus seiner Sicht, wie sehr sich die Familie verändert hat nach Amys Verschwinden und wie er damit umgeht, nun selbst der Hauptverdächtige zu sein.
Außerdem werden wir in manchen Kapiteln um Jahre zurückgeworfen und erleben die kleine Amy in Gefangenschaft.
Die verschiedenen Blickwinkel verschaffen dem Leser die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von den Geschehnissen zu machen. Zwischendurch haben die Autorinnen öfters falsche Fährten gelegt, sodass man immer wieder auf Anfang steht...
Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln, einem spannend konstruierten Plot, und interessanten, vielschichtigen und perfekt durchdachten Charakteren. Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig, aber von sprachlicher Qualität und sie schaffen es, den Leser dauerhaft in Atem zu halten.
Das Ende des Thrillers kommt völlig überraschend, obwohl ich mit meinen Vermutungen schon mal gar nicht so falsch lag. Doch dieses meisterhaft ausgedachte Finale macht das Buch absolut perfekt. 
 Ein richtig fesselnder Thriller, der einen von der ersten Seite an packt und bei der letzten erst wieder loslässt.



Ich danke den Autorinnen für die Zusendung des Rezensionsexemplares