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Gefährlicher Urlaub!
Nordseeinsel Liekenoog, 1987. Nach `Finster` ermittelt Kommissar Stahl erneut, obwohl er eigentlich im Ruhestand ist. Die Chefin des Seebad Palais bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach einem verschwundenen Mädchen, und im Gegenzug dürfen er und seine geliebte Geli im Hotel residieren. Stahl sagt zu, nicht zuletzt, weil Geli ihn ohnehin ständig zu einem Urlaub drängt.
Kaum sind die beiden auf der Insel angekommen, wird das Mädchen tot aufgefunden. Für Stahl ist sofort klar, dass es sich um Mord handelt. Er nimmt die Ermittlungen auf, doch schon bald wird eine weitere Leiche entdeckt.
In mehreren Rückblenden in die 60er Jahre erleben wir den kleinen Berti, der bei einem Mörder aufwächst und früh seine eigene sadistische Ader zeigt.
Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, weil es mich durchweg gepackt hat. Der 80er Jahre Charme kommt wunderbar rüber, auch wenn er in seiner nostalgischen Übertreibung gelegentlich schon fast etwas klamaukig wirkt. Dem Lesevergnügen tat das jedoch keinerlei Abbruch.
Richtig gut fand ich, dass man als Leser ständig neue Verdächtige im Kopf hatte. Allein die Namen passten irgendwie alle, und das machte die Geschichte so fesselnd.
`Düster` ist ein spannender Krimi, der vielleicht ein bisschen übertreibt, aber mich trotzdem zwei Tage lang nicht losgelassen hat.



















