Sonntag, 1. November 2026

Rezension: `Die Seiten des Glücks` von Lotte Römer

 

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Ein Wohlfühlroman!










Salzburger Land, 1891. Emma ist ein Annehmkind und lebt auf einem Bauernhof, wo sie für Kost und Logis hart arbeiten muss. Als man ihr zu Unrecht einen Diebstahl vorwirft, flieht sie Hals über Kopf nach Salzburg.

Dort hat sie das Glück, vom Ehepaar Fuchs aufgenommen zu werden und das Druckerhandwerk zu erlernen. Emma liebt Bücher und kann sich nichts Schöneres vorstellen, als täglich mit Papier und Druckwerken zu arbeiten. Als der Papierschöpfer Lukas beginnt, um sie zu werben, scheint ihr Glück vollkommen. Doch dann holt sie ihre Vergangenheit wieder ein.

Mir hat das neue Buch von Lotte Römer gut gefallen. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen und ist genau die Art von Roman, durch den man einfach entspannt hindurchgleitet. `Die Seiten des Glücks` punktet vor allem mit seinen liebenswerten und sympathischen Figuren, und die Einblicke in den Arbeitsalltag einer Druckerei Ende des 19. Jahrhunderts fand ich auch interessant. 

Wer unkomplizierte, leichte Unterhaltung für zwischendurch sucht oder eine entspannte Urlaubslektüre genießen möchte, wird hier gut aufgehoben sein. Ein netter, kurzweiliger Roman mit Wohlfühlcharakter. Und das Beste ist, dass die Fortsetzung bereits im März erscheint.



                                                           




Rezension: `Schneestill` von Johanna Mo

 

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Zähes Familiendrama!








Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Johanna Mo gefreut, wurde diesmal jedoch etwas enttäuscht. Hätte ich im Vorfeld gewusst, dass die Geschichte eher ein Familiendrama als ein Krimi ist, wäre ich vermutlich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen. Aber so hoffte ich auf Spannung, bekam stattdessen aber eine überwiegend zähe Handlung.

Natalie kehrt gemeinsam mit ihrer Schwester Meja und deren Tochter über Weihnachten nach Hause zurück, nachdem die Familie erfahren hat, dass ihre Mutter vermisst wird. Zwar ist es nicht das erste Mal, dass diese plötzlich verschwindet, doch noch nie war sie so lange ohne ein Lebenszeichen fort. Die Handlung plätschert über weite Strecken vor sich hin, während sich die Familienmitglieder merkwürdig distanziert verhalten. Statt miteinander zu reden, geht jeder seinen eigenen Weg. Als Leserin habe ich ständig darauf gewartet, dass endlich etwas geschieht und die Geschichte an Fahrt aufnimmt.

Trotzdem habe ich bis zum Schluss durchgehalten, weil ich unbedingt wissen wollte, was mit der Mutter passiert ist. Erst im letzten Drittel wurde die Handlung etwas lebhafter und die Ereignisse überschlagen sich schließlich. Das Ende sorgt zwar noch für Spannung, konnte mich aber für die langwierigen Passagen davor  nicht vollständig entschädigen.


                              



Mittwoch, 28. Oktober 2026

Rezension: `Die Verborgene` von Jill Childs

 

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Nichts ist, wie es scheint!









Als Teresa und Craig mit ihren Kindern nebenan einziehen, hofft Angie auf einen Job als Nanny. Tatsächlich ist Teresa erleichtert, ihre kleine Tochter Jessica während der Arbeit in Angies Obhut zu lassen. Doch was Teresa und Craig nicht ahnen: Angie ist möglicherweise nicht die Person, der man bedenkenlos seine Kinder anvertrauen sollte.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Teresa und Angie in der Ich-Form erzählt. Was ist Angies Geheimnis? Was ist in ihrer Vergangenheit passiert und warum darf niemand davon erfahren? Irgendetwas scheint sie mit Kindern zu verbinden. Ihre merkwürdigen Verhaltensweisen und die ungewöhnlichen Spiele, die sie sich für die Kinder ausdenkt, lassen einen ständig rätseln. Ist sie einfach nur besonders kinderlieb oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Die Handlung entwickelt sich eher etwas gemächlich. Große Ereignisse bleiben zunächst aus, dennoch kam bei mir keine Minute Langeweile auf. Man lernt die Figuren besser kennen und beginnt, ihre Beweggründe zu hinterfragen. Als dann die kleine Jessica verschwindet, zieht das Tempo deutlich an. Plötzlich wirkt jeder verdächtig und scheint ein Geheimnis zu verbergen.

Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, doch ihr ruhiger Schreibstil hat mir sehr gefallen. Jill Childs versteht es, Spannung aufzubauen, ohne dabei auf permanente Action setzen zu müssen. Als klassischen Thriller würde ich das Buch zwar nicht bezeichnen, als fesselnden Krimi aber auf jeden Fall. 

Daher gibt es von mir gerne eine Leseempfehlung!


                                             




Dienstag, 27. Oktober 2026

Rezension: `Best of Pasta, Noodles, Nudeln` von Steffen Henssler

 

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Nudeln machen glücklich!











Dieses Pasta-Kochbuch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Es bietet eine große Vielfalt an köstlichen Rezepten, ohne dass dafür Unmengen an Zutaten benötigt werden. Gerade das macht das Nachkochen so unkompliziert und alltagstauglich.

Zu Beginn erfährt man Wissenswertes über Nudeln im Allgemeinen, ihre Geschichte und die unterschiedlichen Nudeltraditionen verschiedener Länder. Danach geht es direkt an die Rezepte, die von italienischen Klassikern über asiatische Nudelgerichte bis hin zu Spezialitäten aus aller Welt reichen.

Besonders gut gefällt mir, dass die Gerichte einfach nachzukochen sind und Rezepte mit Fleisch, sowie auch vegetarische Varianten enthalten. Die Zutatenlisten bleiben angenehm überschaubar, sodass man nicht erst stundenlang einkaufen muss.

Zu jedem Rezept gibt es ein ansprechendes Foto, das sofort Lust aufs Nachkochen macht. 

Mit seinem neuen Buch `Best of Pasta, Noodles, Nudeln` hat Steffen Henssler eine abwechslungsreiche Sammlung köstlicher Nudelgerichte mit einfachen Zutaten und großem Genussfaktor zusammengestellt.

Absolute Empfehlung für alle, die Pasta lieben!



                                        



Dienstag, 20. Oktober 2026

Rezension: `Ende einer Ära` von Ellin Carsta

 

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Der letzte Vorhang ist gefallen!










Das war er nun – der allerletzte Band! Nach 18 Teilen endet die große Saga um die Hansens, und ein bisschen wehmütig war es mir schon ums Herz. Gleichzeitig fühlt es sich richtig an, denn nach so vielen Jahren darf eine Geschichte auch einmal zu Ende erzählt sein.

Hamburg, 1929. Eduard wähnt sich sicher in seinen zweifelhaften Geschäften und glaubt unangreifbar zu sein. Er hat erreicht, was er wollte, und niemand scheint sich gegen ihn zu stellen. Doch dann kommt der Schwarze Donnerstag, der Tag, an dem die Börse in Amerika zusammenbricht und eine weltweite Wirtschaftskrise auslöst.

Die Folgen sind verheerend. Menschen verlieren von einem Tag auf den anderen alles, manche sogar ihr Leben. In Europa wiegt man sich zunächst in falscher Sicherheit, denn Amerika ist weit weg. Doch die bittere Erkenntnis trifft viele zu spät. Auch Eduard, der sein gesamtes Vermögen investiert hat, stürzt ins Bodenlose. Er teilt sich niemandem mit, versucht selbst, damit klarzukommen, und als Amala endlich davon erfährt, ist es auch für sie und das `Hansens` zu spät…

Ellin Carsta hat in diesem letzten Band noch einmal richtig aufgedreht. Die Schilderung des Börsencrashs und seiner globalen Auswirkungen ist fesselnd und erschütternd zugleich.

`Ende einer Ära` ist ein würdiger, gelungener Abschluss dieser langen Reise mit den Hansens. Ein Finale, das die Geschichte rund macht und das man nicht so schnell vergisst.


                            




Montag, 19. Oktober 2026

Rezension: `Gnadenopfer` von Viveca Sten

 

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Ein packender fünfter Fall in Åre!










Hanna Ahlander wird von einer Frau kontaktiert, die den Verdacht äußert, der Tod ihres über 90‑jährigen Vaters sei nicht natürlich gewesen. Niemand hat sich zuvor Gedanken gemacht, denn bei einem so hohen Alter überrascht ein Todesfall kaum. Doch Hanna lässt der Anruf nicht los. Der alte Mann wurde von einem ambulanten Pflegedienst betreut, den ihre Freundin Karro leitet. Das macht es nicht so einfach, der Sache nachzugehen.

Als ein zweiter Patient des Pflegedienstes unerwartet stirbt, werden auch Hannas Kollegen hellhörig. Plötzlich steht die Frage im Raum, ob jemand gezielt alte, hilfsbedürftige Menschen ins Visier nimmt.

Über verschiedene Handlungsstränge begleiten wir die alten Menschen, erhalten einen Einblick in den Alltag des Pflegedienstes und folgen den Ermittlern Schritt für Schritt. In kursiv gedruckten Passagen meldet sich zudem der Täter oder die Täterin zu Wort, was natürlich den Spannungsbogen durchweg oben hält.

Als sich herausstellt, dass die alten Menschen auch bestohlen wurden, lässt das die Zahl der Verdächtigen zusätzlich wachsen.

Viveca Sten beweist erneut ihr Talent für fesselnde Thriller. Ich mag ihren unaufgeregten, klaren Schreibstil sehr gerne. Dazu überrascht sie mit vielen Wendungen, was jedesmal meine Vermutungen über den Täter über den Haufen geworfen hat. Viel Raum nimmt Hannas Privatleben ein, denn der ständige Stress mit Daniel belastet sie, und seine abweisende Haltung stellt ihre Beziehung auf eine harte Probe. Doch dafür ist eigentlich keine Zeit, denn die Ermittlungen werden zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Jederzeit könnte ein weiterer Mord geschehen, wenn der Täter nicht schnell gefasst wird.

Mit „Gnadenopfer“ zeigt Viveca Sten wieder mal, wie geschickt sie Spannung und menschliche Schicksale verbindet. 

Ganz klare Leseempfehlung für den fünften Band und eigentlich für die ganze Åre-Morde Reihe.






Dienstag, 13. Oktober 2026

Rezension: `Aprikosenkind` von Judith Merchant

 

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Eine scheinbar perfekte Familie!











Natalie hat endlich das Leben, von dem sie immer geträumt hat. Einen liebevollen Mann und ein Kind. Dass Ruby nicht ihr eigenes ist, spielt für sie keine Rolle, sie liebt das Mädchen bedingungslos. Auch die ständigen Umzüge, die Isolation und Rubys ungewöhnliches Verhalten nimmt sie hin, ohne etwas zu hinterfragen. Als ein Ereignis sie plötzlich jäh aus ihrer Routine reißt, beginnt Natalie, ihr gesamtes Leben infrage zu stellen.

Dies war mein erstes Buch von Judith Merchant, und es hat mich positiv überrascht. Ganz ruhig, ohne große Action, tauchen wir in den Alltag dieser kleinen Familie ein. Nach außen wirkt alles harmonisch, doch unter der Oberfläche brodelt es. Die Autorin versteht es meisterhaft, durch psychologische Feinheiten Spannung zu erzeugen. Es braucht keine Brutalität, kein Blut, denn die Angst entsteht im Kopf. Man spürt Natalies zunehmende Verunsicherung, ihre Furcht und kann sich als Leser mühelos in sie hineinversetzen.

`Aprikosenkind` ist ein packender Psychothriller, der zeigt, wie bedrohlich ein scheinbar perfektes Leben werden kann.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!


                      




Sonntag, 11. Oktober 2026

Rezension: `Im Dunkel` von Petra Hammesfahr

 

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Ein Krimi voller Abgründe!












In Petra Hammesfahrs neuem Krimi verschwinden zunächst eine alte Frau aus einem Seniorenheim und zwei Schulmädchen. Für Rita Voss ist der Fall besonders heikel, denn die beiden Schülerinnen besuchen dieselbe Schule wie ihre Tochter. Während die Ermittlungen noch am Anfang stehen, wird eine junge, nackte Frau am Straßenrand gefunden, misshandelt, verstört und kaum ansprechbar. Sie redet wirres Zeug über einen Häuptling, einen Wolf und andere Fabelwesen. Rita hält sie zunächst für verwirrt, bis sie auf Mira trifft, die dieselben Dinge erzählt und noch einiges mehr.

Mira behauptet, ihre Träume zeigten ihr, wo die verschwundenen Frauen gefangen gehalten werden. Und tatsächlich decken sich viele ihrer Schilderungen mit den Ermittlungsergebnissen. Rita beginnt, ihr zu glauben, auch wenn die Vorstellung, sich auf Visionen zu verlassen, sie selbst an ihre Grenzen bringt.

Die Autorin bleibt ihrem Stil und ihrer Sprache, die seit Jahrzehnten unverwechselbar ist, treu. Mit Ausdrücken wie `Aas`, `Biest` oder `Knilch`, die ihre Krimis seit jeher prägen, erzeugt sie sofort ein vertrautes Gefühl bei mir.

Der Roman verwebt mehrere Handlungsstränge und Perspektiven miteinander und wirkt teilweise etwas verworren. Viele Namen, viele Zeitebenen, viele Zusammenhänge. Nach und nach wird klar, dass die aktuellen Fälle tief in die Vergangenheit reichen. Doch bei dieser Menge an Figuren und Verbindungen verliert man leicht den Überblick, und einige komplexe Vorgänge hätten nicht ganz so ausführlich beschrieben werden müssen, weil sie mich eher verwirrten als Klarheit zu schaffen. `Im Dunkel` ist nichts für Zartbesaitete. Besonders intensiv sind die Szenen aus einem Erdloch, in dem junge Frauen festgehalten werden, denn Petra Hammesfahr beschreibt die Grausamkeiten ohne jede Beschönigung.

Der Krimi ist spannend, düster und typisch Hammesfahr, mit einer beklemmenden Wirkung, die bis zum Ende anhält.

Ich vergebe 3,5 Sterne, weil die Vielzahl an Verstrickungen mir stellenweise doch zu unübersichtlich waren.


                                                 


                            


Mittwoch, 7. Oktober 2026

Rezension: `Salzwind` von Miriam Georg

 

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Sturm der Gefühle!













Der zweite Band knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten an. Cora ist verzweifelt, nachdem sie Norderney überstürzt verlassen hat. Für eine Frau ohne Beruf und ohne eine Familie, die hinter ihr steht, bleibt in dieser Zeit oft nur das Armenhaus. Doch Alexander Klaasen sucht nach ihr, und nicht nur, weil Emmi ihre Gouvernante vermisst. Auch er selbst möchte Cora zurückhaben. Seine Frau ist schwer krank, seine Mutter drängt ihn täglich zur Rückkehr nach Hamburg, doch alles, was dort auf ihn wartet, scheint ihn nicht mehr zu berühren.

Auch Onnen macht sich auf die Suche nach Cora. Und es gibt noch jemanden, der sie finden will und zwar ihr Mann Hannes. Unerwartet erhält er Unterstützung aus einer Richtung, mit der er niemals gerechnet hätte, eine Wendung, die mir als Leserin etwas Schnappatmung verursacht hat.

Dieser zweite Band hat es in sich. Miriam Georg versteht es einfach, ihre Leser zu fesseln. Sie erzählt Coras Geschichte so authentisch und lebensnah, schildert die Lebensumstände und den Alltag auf den deutschen Inseln mit einer Eindringlichkeit, die einen sofort darin abtauchen lässt.

Zur damaligen Zeit war eine Scheidung fast unmöglich, und genau diese gesellschaftliche Realität macht Coras Gedanken an eine Zukunft mit einem anderen Mann so schmerzhaft und aussichtslos.

In Rückblicken erfahren wir diesmal viel über ihre Ehe und über die Vergangenheit von Onnens Familie, und diese Einblicke machen die Figuren noch lebendiger, aber auch verletzlicher.

`Salzwind` ist insgesamt ein wunderschöner Roman mit viel Atmosphäre, interessanten Charakteren und einer Inselkulisse, die man fast körperlich spüren kann. Die raue Nordsee, den Sand, den Wind, die kleinen Hütten mit ihren Öfen, da möchte man sich am liebsten mitten hineinversetzen.

Wieder mal hat mich Miriam Georg mit einer Geschichte von Anfang bis Ende fesseln können, und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!


                                                       




Montag, 5. Oktober 2026

Rezension: `Kalte Tage` von Charlotte LInk

 

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Ein neuer Fall für Kate Linville!
















Nach dem Ende des letzten Bandes hätte ich mir eigentlich gewünscht, dass es mit Kate Linville nicht weitergeht. Doch Charlotte Link hat es geschafft, die Reihe mit einem neuen, fesselnden Fall fortzuführen und mich mit dem tragischen Schicksal von Cale zu versöhnen.

Diesmal verschwinden junge Frauen, nachdem sie ein Date mit einer Online-Bekanntschaft hatten. Kate und ihr Team stoßen auf Parallelen zu einem älteren Fall, der damals von Detective Andrew Seymour bearbeitet wurde, einem außergewöhnlich attraktiven Mann, der offenbar mehr als nur berufliches Interesse an Kate hat. Sie selbst kann das kaum glauben und versucht, alles strikt auf die dienstliche Zusammenarbeit zu beschränken. Doch ihre spröde Art schreckt ihn anscheinend nicht ab.

Charlotte Link hat erneut einen packenden Thriller geschrieben, den ich an zwei Abenden durchgesuchtet habe. Die Ereignisse werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser der Polizei oft einen Schritt voraus ist. Das erhöht den Spannungsbogen enorm, und auch die zahlreichen überraschenden Plot Twists sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Thema Online-Dating ist etwas klischeebehaftet, aber wenn man manchmal liest, was in der Realität passiert, erscheint vieles gar nicht mehr so ungewöhnlich.

Eine Verkettung unglücklicher Umstände, fataler Fehler und Naivität machen es manchen Kriminellen erschreckend leicht. Als Kate und Andrew schließlich herausfinden, was wirklich passiert ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Ende wirkt vielleicht etwas konstruiert, doch der Spannung tut das keinen Abbruch.

Von mir gibt es für `Kalte Tage`  wieder eine absolute Leseempfehlung.