Dienstag, 29. September 2026

Rezension: `Finding Hope- Das Licht unserer Tage` von Kristin Hannah

 

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Sehr berührend, aber nicht ganz auf dem Niveau ihrer großen Romane!








Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah und habe mich sehr auf `Finding Hope` gefreut. Doch diesmal bleibe ich etwas zwiegespalten zurück. Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar einfühlsam und atmosphärisch, aber die Geschichte selbst konnte mich nicht ganz so packen wie ihre anderen Romane.

Nachdem Joy ihren Ehemann mit ihrer Schwester im Bett erwischt hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurz vor Weihnachten wird ihr bewusst, dass sie dieses Jahr ohne die beiden wichtigsten Menschen feiern muss. Spontan fährt sie zum Flughafen und entscheidet sich für einen beliebigen Flug – Hauptsache weg.

Als das Flugzeug abstürzt, erkennt Joy, dass sie unverletzt ist, und sieht darin die Chance auf einen Neuanfang. Sie läuft durch den Wald, unbemerkt von den anderen Verletzten, und gelangt schließlich zu einem kleinen Hotel, das eigentlich geschlossen ist. Dort trifft sie Bobby und seinen Vater, mit denen sie eine unerwartet schöne Weihnachtszeit verbringt, genau das, was sie in diesem Moment braucht.

Die Geschichte ist in zwei Teile gegliedert. Einige Logikfehler, die mir während des Lesens aufgefallen sind, erklären sich erst im zweiten Teil, was die Handlung rückblickend stimmiger macht.

Insgesamt ist es eine schöne, märchenhaft angehauchte Weihnachtsgeschichte über Neuanfang, Liebe, Verzeihen und die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Dennoch hat mich die Story nicht so geflasht, weil `Finding Hope` nicht die emotionale Tiefe der anderen Romane von Kristin Hannah erreicht.

Ich vergebe 3,5 Sterne.



                                      




Montag, 28. September 2026

Rezension: `Kartoffelschätze`von Genevieve Wiehe

 

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Kartoffelliebe in jeder Saison!












Ich liebe Kartoffeln zu jeder Jahreszeit und in allen Varianten. Das Kochbuch von Genevieve Wiehe beginnt mit dem Anbau der Kartoffel, der Ernte und der richtigen Lagerung. Die Rezepte sind nach Jahreszeiten, und damit nach saisonalen Produkten, unterteilt, was ich besonders gelungen finde. Im Anhang befindet sich außerdem ein alphabetisches Register, das die Orientierung erleichtert.

Besonders begeistert hat mich, dass es sich nicht um Gerichte handelt, für die man Unmengen an Zutaten benötigt. Stattdessen findet man alltagstaugliche, kreative und dennoch unkomplizierte Rezepte, die sich gut in den täglichen Kochrhythmus integrieren lassen. Die einzelnen Schritte sind verständlich erklärt und reich bebildert, sodass man sofort Lust bekommt, loszulegen.

Zwischen den einfachen Gerichten gibt es auch viele spannende Rezepte, die neugierig machen. `Frittierte Kartoffelbällchen mit Tomatensalsa`, `Cremige Mini-Kartoffelgratins`, `Gefüllte Kartoffeln mit Grünkohl`, `Kartoffelcurry mit Hähnchen`, `Röstiburger`, `Kartoffeltaschen mit Hackfleischfüllung` oder `Kartoffelwaffeln mit Stielmuscreme`. Mein Favorit ist inzwischen der mediterrane Kartoffel-Tomaten-Salat, den ich schon mehrfach zubereitet habe.

Bei der Vielzahl an Rezepten merkt man, dass Kartoffeln wirklich zu allem passen und man sie das ganze Jahr über in den unterschiedlichsten Variationen genießen kann.

Für mich ist es ein Kochbuch, das man immer wieder gern zur Hand nimmt, auch wenn Kalorienangaben eine schöne Ergänzung gewesen wären.


 




Donnerstag, 24. September 2026

Rezension: `Ein ganz normales Wunder` von Woody Brown

 

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Ein Blick hinter die Stille!












Woody Brown ist Autist. Während andere Eltern irgendwann aufgeben, ihren Kindern Bildung zu vermitteln, bleibt vor allem seine Mutter unermüdlich bemüht, Woody zu fördern, obwohl er nicht sprechen kann. Seine Eltern haben ihn nie aufgegeben oder in ein Heim abgeschoben, sondern geduldig mit ihm gearbeitet und schließlich herausgefunden, wie er sich mitteilen kann. Dabei zeigt sich, dass Woody alles andere als dumm ist. Sein Traum, eines Tages Autor zu werden, rückt plötzlich in greifbare Nähe.

In seinem Buch beschreibt Woody den Alltag in der Tagesklinik und richtet seinen Blick auf Tom, Emma und Walter – drei Patienten, die wie er im eigenen Körper gefangen sind. Sie können sich nicht artikulieren und werden schnell als dumm abgestempelt oder als Menschen bezeichnet, die in ihrer eigenen Welt leben. Doch vielleicht ist es genau andersherum. Der Autist bekommt alles mit, kann es nur nicht ausdrücken. Das herauszufinden erfordert enorme Energie, Geduld und Liebe, sozusagen ein Fulltimejob für Eltern oder Pflegekräfte, den viele schlicht nicht leisten können. Die Pflegekräfte im Heim sind mal engagiert, mal überfordert, die staatlichen Mittel knapp, das Gebäude heruntergekommen. Viele der Patienten wurden schlicht abgeschoben.

Ich hatte im Vorfeld viel über dieses Buch gehört und war unsicher, ob es mich wirklich interessieren würde. Jetzt bin ich froh, dass ich es gelesen habe. Mein Blick auf das Thema hat sich komplett verändert. Woody beschreibt den Alltag in der Tagespflege sehr einfühlsam und sensibel, aber gleichzeitig mit viel Humor. Ja, man darf lachen, auch wenn das Thema ernst ist.

Woody Brown möchte, dass man nicht nur das sieht, was sichtbar ist, wenn man mit behinderten oder autistischen Menschen zu tun hat. Er fordert dazu auf, andere Wege der Kommunikation zu suchen. Auch wenn ich persönlich keinen Kontakt zu Autisten habe, fand ich das Buch hochinteressant und wichtig. Und weil es trotz des ernsten Themas so humorvoll und leicht geschrieben ist, lässt es sich wunderbar flüssig lesen.


                                         








Dienstag, 22. September 2026

Rezension : `Glow up mit Face Yoga` von Nina Schennach

 


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Ein Buch, das mich zum Dranbleiben motiviert hat!








Vor ein paar Wochen sah ich Nina Schennach im Fernsehen und war sofort begeistert von der Vorstellung ihrer Übungen. Besonders ihre Aussage, lieber jeden Tag zwei Minuten zu üben, als sich dreißig Minuten vorzunehmen, die man dann doch nicht schafft, hat mich direkt abgeholt.

Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut: Zunächst erfährt man, worauf man achten sollte, welche Muskeln wo sitzen und welche Hilfsmittel sinnvoll sein können. Auch wird erklärt, was die Bewegungen im Körper bewirken können.

Die einzelnen Übungen sind reich bebildert, und einige Fotos haben bei mir regelrechte Lachsalven ausgelöst, weil manche Positionen einfach herrlich komisch aussehen. Aber genau das macht es sympathisch, denn alles ist leicht nachzumachen. Man kann es unterwegs oder zuhause praktizieren und zusätzlich geht vieles im Auto, ohne dass es jemand bemerkt. Zunge an den Gaumen pressen etc..

Manches wird mit Öl durchgeführt, anderes mit dem Gua-Sha-Stein, mit Cups oder ganz ohne Hilfsmittel. Die Vielfalt ist groß, aber nicht überfordernd. Hier ist wirklich für jeden das Passende dabei!

Wer Lust auf einfache, wirksame, manchmal komische Verrenkungen hat, findet hier ein Buch, das motiviert, ohne die Leserinnen zu überfordern.


                                           



Montag, 21. September 2026

Rezension: `Das Haus Faber Castell` von Elke Becker

 

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Gemütlicher Schmöker!












Stein bei Nürnberg, 1847. Ottilie ist überglücklich, als sie ihren Traummann Lothar Faber heiratet. Während Lothar die Geschicke der Firma lenkt, widmet sich Ottilie ihrer Leidenschaft, der Malerei. Doch sie interessiert sich ebenso für die Belange des Unternehmens und steht ihrem Mann oft beratend zur Seite.

Das wiederum missfällt ihrer Schwägerin Käthe zutiefst. Sie neidet Ottilie das große Haus, die prachtvolle Hochzeit und vor allem die Tatsache, dass Lothar seine Frau als gleichwertige Partnerin behandelt. Ihr einziger Triumph ist es, früher Mutter zu werden als Ottilie.

Durch die Hebamme Elise, mit der sich eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt, erfährt Ottilie von den miserablen Lebensbedingungen der Fabrikarbeiter, die in Baracken hausen und unter erschütternden Umständen leben. Ottilie beschließt zu handeln und schlägt Werkswohnungen, eine Kinderbetreuung und soziale Unterstützung vor, um das Leben der Arbeiter zu verbessern.

Elke Becker schildert den Alltag der Familie Faber, den Aufstieg des Unternehmens, die Expansion nach England und Amerika äußerst spannend. Die täglichen Sorgen, Ottilies Fehlgeburten, Käthes Kampf um Anerkennung und die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren lassen keinen Moment Langeweile aufkommen.

`Das Haus Faber Castell` ist ein packender Roman, der die persönlichen Schicksale vor dem Hintergrund der historischen Fakten eindrucksvoll verbindet. Man legt das Buch mit dem Gefühl aus der Hand, dass es über diese Familie noch viel zu erzählen gäbe. 

Vielleicht überrascht uns die Autorin doch noch mit einer Fortsetzung.





Donnerstag, 17. September 2026

Rezension: `Der verheiratete Mann` von K.L. Slater

 

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Spannend!!












Liv lebt allein mit ihrem Sohn Maddox. Ihr Ehemann ist vor vielen Jahren spurlos verschwunden und wurde schließlich für tot erklärt. Seitdem spricht Liv immer wieder davon, bald einen großen Geldbetrag zu erhalten, der ihr und Maddox ein sorgenfreies Leben ermöglichen soll. Als sich Maddox plötzlich verändert, fürchtet Liv, dass er in Drogengeschichten geraten ist. Doch als die Polizei vor der Tür steht, weiß sie, dass es etwas viel Bedrohlicheres gibt, vor dem sie sich fürchten muss.

Parallel dazu lernen wir Kait kennen, die hochschwanger ist und mit ihrem Mann Daniel eigentlich glücklich sein sollte. Doch kleine Auffälligkeiten lassen sie zweifeln, ob Daniel ehrlich zu ihr ist. Sie beginnt, heimlich in seinen Unterlagen zu stöbern und ihre Spur führt sie direkt zu Liv.

Der Thriller hat mir wieder richtig gut gefallen. Der Schreibstil von K.L. Slater ist gewohnt fesselnd, sodass ich das Buch in zwei Abenden ausgelesen hatte. Die Handlung überzeugt mit vielen Wendungen, falschen Fährten und Überraschungen. Nichts ist so, wie es zunächst scheint, und bis zum Schluss bleibt die Spannung hoch, nur um dann alles noch einmal komplett zu drehen.

`Der verheiratete Mann` ist ein packender Thriller mit starken Plot Twists und einem unvorhersehbaren Ende, den ich sehr gerne weiterempfehle.


                                                  



Mittwoch, 16. September 2026

Rezension: `Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` von Mirjam Müntefering

 

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Gelungener Abschluss!!









Elberfeld, 1910. `Die Honigfrauen- eine neue Heimat` habe ich sehnsüchtig erwartet, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Irma, Auguste und Harriet weitergeht.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in der Fortsetzung der Geschichte versunken, weil der zweite Band direkt an die Geschehnisse im ersten anschließt.

Die Eröffnung des Landcafés ist zunächst ein Desaster, denn der von Familie Kuhn empfohlene Konditor liefert bei Weitem nicht die Qualität von Ludwig Honigs feinem Gebäck. Auch Arno Kuhn lässt sich nicht mehr blicken, was Irma sehr verletzt. Zum Glück ist Eugen wie immer eine verlässliche Stütze und guter Freund.

Nur noch wenige Tage können die Honigs sich über Wasser halten, sonst müssen sie das Landcafé aufgeben. Da kommt Irma plötzlich eine Idee. Könnte Harriet mit ihrem Wissen und ihrem Können das Café retten? Und was würde Großmutter Auguste dazu sagen?

Auch der zweite Band hat es wieder in sich, denn es passiert unglaublich viel. Jedes Kapitel widmet sich einer der drei Frauen, die alle ihre eigenen Sorgen, Hoffnungen und Wege haben. Trotz ihrer Unterschiede halten sie zusammen und kämpfen für das Landcafé. Besonders berührend ist Augustes Wunsch, Irma immer und vor allem zu beschützen, ohne zu merken, dass das Mädchen längst erwachsen geworden ist und eigene Pläne hat.

`Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` ist ein atmosphärischer, berührender Roman über drei starke Frauen und hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Mirjam Münterfering schreibt wie gewohnt warm, bildhaft und wunderbar flüssig.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung und natürlich sollte man beide Teile hintereinander lesen.


                                                    








Samstag, 12. September 2026

Rezension: `Was sie nicht weiß` von Shari Lapena


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Was für ein Pageturner!










Die junge Mutter Bryden verschwindet am helllichten Tag spurlos aus ihrer Wohnung. Handy, Laptop, Handtasche, alles liegt noch da, als wäre sie nur kurz hinausgegangen. Niemand kann sich erklären, was passiert sein könnte.

Ihr Ehemann Sam schlägt sofort Alarm, denn für ihn ist klar, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Bryden würde niemals vergessen, ihre kleine Tochter aus der Kita abzuholen. Die Polizei durchsucht das große Mietshaus und vermutet zunächst einen Unfall, doch schnell wird deutlich, dass Bryden ermordet wurde. Und wie so oft fällt der erste Verdacht auf den Ehemann. War ihre Ehe wirklich so harmonisch, wie es nach außen schien?

Mich hat dieses Buch komplett umgehauen! Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und nach und nach lernt man die Menschen in Brydens Umfeld besser kennen. Anscheinend hat jeder eine dunkle Seite oder ein Geheimnis, das er verbergen will. Die Autorin versteht es meisterhaft, Zweifel zu säen, und Figuren, die man schon als Täter ausgeschlossen hat, geraten plötzlich wieder in den Fokus. Für die Ermittler wird der Fall immer komplizierter, denn Verdächtige gibt es reichlich.

Bis zur allerletzten Seite bleibt offen, wer Bryden ermordet hat. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Thriller ohne übertriebene Action oder Effekthascherei auskommt. Die Spannung entsteht durch psychologische Raffinesse, viele feine Hinweise und das ständige Gefühl, dass man niemandem wirklich trauen kann.

`Was sie nicht weiß` ist ein fesselnder Thriller, der mich bis zum Schluss mitgerissen hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte.


                                




Mittwoch, 9. September 2026

Rezension: `Alles wird Asche` von Nele Neuhaus

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Spannend, aber mit kleinen Längen!                                        



Ziemlich enttäuscht von ihrem Aufenthalt in Namibia kehrt Pia Sander vorzeitig aus dem Sabbatical zurück. Ihr Ex‑Mann Henning holt sie am Flughafen ab und und sie muss ihn direkt zu einem Tatort begleiten. Ein Mann hängt kopfüber im Rohbau eines Hochhauses, wurde brutal gefoltert und schließlich getötet.

Kurz darauf nimmt Pia wieder ihren Dienst auf und ermittelt gemeinsam mit ihrem Kollegen Oliver von Bodenstein. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Weitere Tote folgen, alle miteinander verknüpft, und immer wieder führt eine Spur zur mächtigen Brinkhoff‑Gruppe

Nele Neuhaus hat einen extrem komplexen Fall konstruiert. Bei der Vielzahl an Figuren, Beziehungen und Verbindungen war ich sehr froh, dass es ein Personenregister gibt. Mehrere Handlungsstränge laufen parallel, wobei der Schwerpunkt klar auf der akribischen Ermittlungsarbeit liegt.

Gleichzeitig gewährt die Autorin tiefe Einblicke in Pias Privatleben, in ihre Ehe, die Liebe und die Beziehung zu Henning. Diese persönlichen Momente lockern die intensive Polizeiarbeit zwischendurch immer wieder auf.

In kursiv gedruckten Passagen schildert ein Täter seine Gedanken und die Planung eines Mordes, so ist der Leser den Ermittlern manchmal einen Schritt voraus.

Mit über 600 Seiten ist der Roman sehr umfangreich. Für meinen Geschmack hätten 100 bis 200 Seiten weniger der Geschichte gutgetan. Das Thema ist spannend, die Recherche beeindruckend, und die Ermittlungsarbeit fesselnd, aber es gibt Passagen, die sich spürbar in die Länge ziehen.

Trotzdem war es für mich eine Freude, wieder mit Pia Sander und Oliver von Bodenstein auf Spurensuche zu gehen.






Donnerstag, 3. September 2026

Rezension: `Die Entdeckung der Wahrheit` von Ellin Carsta

 

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Dramatische Entwicklungen!!

















Hamburg, 1929. Im inzwischen neunten Band der `Kinder der Hansens` ist wieder einiges los, manches fesselt, anderes wirkt etwas ruhiger.

Die Figuren entwickeln sich spürbar weiter. Martha zeigt sich ungewohnt zahm, während Eduard immer mehr abrückt von dem freundlichen Cousin, als den man ihn bisher kannte.

Franz erhält eine neue Aufgabe, die er unbedingt gut erfüllen möchte, und zwischen ihm und Emma entspannt sich die Lage wieder. Richard verliebt sich in Chicago, während Therese versucht, einen Herrn loszuwerden, der ihre Gutherzigkeit zunehmend ausnutzt.

Amila stößt im `Hansens` auf Kartons mit merkwürdigem Inhalt und stellt Eduard zur Rede. Zwischen ihnen gibt es den ersten größeren Streit.

Richtig dramatisch wird es, als etwas geschieht, das die ganze Familie erschüttert. Ein Mitglied der Hansens fällt einem Verbrechen zum Opfer. Während die meisten darauf vertrauen, dass der Täter gefasst und bestraft wird, wollen zwei von ihnen die Sache selbst in die Hand nehmen. Ab diesem Moment wird es wirklich spannend, und wie immer gilt: Bei den Hansens ist es nie langweilig.