Dienstag, 20. Oktober 2020

Rezension: `Belgische Finsternis` von Stephan Haas

 

* * * *
Verzwickter Cold Case!










Der belgische Ermittler Piet Donker wird von jetzt auf gleich von Brüssel an einen Ort in Ostbelgien versetzt. Dort soll er sich einem alten Fall widmen, in dem es neue Anhaltspunkte zu geben scheint. 

 Piet muss ganz von vorne anfangen, denn die Schwester eines Toten macht eine unbeschreibliche Entdeckung, die alle bisherigen Erkenntnisse über den Haufen wirft. Während der Ermittlungen geschehen weitere Morde und es stellt sich die Frage, ob der, inzwischen inhaftierte, Serienmörder Ivo Heming vielleicht vorschnell für alles verantwortlich gemacht wurde?

Stephan Haas hat mit seinem Debüt einen gelungenen und packenden Krimi geschrieben, mit vielschichtigen Charakteren und einem extrem verzwickten Cold Case. Durch immer neue Entwicklungen in der sehr komplexen Handlung baut sich eine ordentliche Spannung auf, zudem hat mir die Mischung aus Privatleben und Polizeiarbeit gut gefallen. 

Viele lose Fäden werden am Ende verflochten und führen zu einem völlig überraschenden Schluss, sodass keine Fragen offen bleiben.


                                                   



Ich danke dem Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 17. Oktober 2020

Rezension: `Versteckt` von Simon Beckett

 

* * * * 

Drei dunkle Geschichten!










Auf 144 Seiten unterhält uns Simon Beckett mit zwei längeren und einer kurzen Story. Ich mag sonst nicht gerne Kurzgeschichten lesen, aber wenn eine Erzählung 40 oder 60 Seiten lang ist, finde ich sie okay.

Wer einen Thriller á la Hunter erwartet, wird überrascht werden, denn der Schreibstil ist diesmal etwas anders.

 Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht. Eine Geschichte hat mich sehr an ein bestimmtes Buch von ihm erinnert. Wenn Ihr sie gelesen habt, wisst ihr, welches ich meine.

Um diese drei Themen geht es:

-Das Geheimnis eines Sommers, das die Gegenwart überschattet.-
-Ein Banküberfall mit fatalen Folgen für alle Beteiligten.-
-Ein Junge, der Zuflucht auf einer Farm sucht - und einen Albtraum erlebt.-

Mir haben die drei Geschichten gefallen, sie ließen sich flüssig lesen und kommen dann in Frage, wenn man einfach mal keine Lust auf ein ganzes Buch hat.

Die kleine gebundene Ausgabe kostet nur 10 Euro und eignet sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk.



Ich danke dem  Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 6. Oktober 2020

Rezension: `Seelen unter dem Eis` von Astrid Korten

 


* * * * *

Ein Psychothriller vom Feinsten!!








Tom Döbbe, ein erfolgreicher Werbe- Macher, sitzt in der Todeszelle. Wegen Mordes. Als einer der Wachleute ihn dazu animiert, seine Geschichte aufzuschreiben, beginnt er nach anfänglichem Zögern, denn viel Zeit bleibt ihm nicht mehr, um zu erzählen, was passiert ist.

In Rückblenden erfährt der Leser nun nach und nach, was geschehen ist. Es stellt sich heraus, dass nichts so war, wie es auf den ersten Blick scheint.

Nach dem Tod seiner Mutter braucht Tom eine Ablenkung und da hilft ihm der tageweise Einsatz als Dozent an der Uni. Auch in seiner Ehe mit Helen ist er nicht richtig glücklich und dann passiert es... Amal ist eine seiner Studentinnen, nicht hübsch und eigentlich kein bisschen attraktiv. Doch ein ganz besonderer Augenblick ist schuld, dass Tom ihr verfällt und er beginnt im wahrsten Sinne des Wortes eine verhängnisvolle Affäre. Was als lustvolle Beziehung anfängt, wird mehr und mehr zum Albtraum, doch Tom schafft den Absprung nicht. Amal wird immer irrer in ihren Handlungen, bis er nur noch einen Ausweg sieht. Sie muss sterben.

Astrid Korten hat wieder ein brisantes Thema aufgegriffen: Das Für und Wider der Todesstrafe. Ist sie berechtigt, wenn alle Indizien auf einen Mord hinweisen und zudem ein Geständnis vorliegt?

`Seelen unter dem Eis` ist ein beklemmender Thriller mit psychologischer Tiefe, extrem spannend geschrieben.

Zudem hat Astrid Korten ein hammermäßiges, geniales und völlig unvorhersehbares Ende konstruiert, wie man es sonst nur aus den alten Justizthrillern von John Grisham kennt.

Ich bin begeistert!!

                               


Freitag, 2. Oktober 2020

Gewinnspiel!!!!!!!


 Ihr Lieben, es ist ja inzwischen schon Tradition, dass ich im Oktober den neuen Thriller von Sebastian Fitzek verlose. Und auch diesmal könnt Ihr wieder fünf Exemplare gewinnen!!! 



Worum geht es im Buch ??

Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen - der neue Bestseller von Sebastian Fitzek!

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...

Geheimnisvoll, beklemmend, nervenaufreibend. Sebastian Fitzeks bislang unheimlichster Psychothriller.





Klickt und Ihr gelangt zu Amazon

   Wenn Ihr  mehr über Sebastian Fitzek erfahren möchtet, guckt mal auf seiner Homepage KLICK




Was müsst Ihr tun, um eins der begehrten Exemplare zu gewinnen??

1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍


2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 


3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 18.10.2020 um 22 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!

Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.
                            
 Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag  für die Bereitstellung der Verlosungsexemplare.     

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Rezension: `Identität 1142` von Sebastian Fitzek


* * * *

Spannende Kurzkrimis!









Sebastian Fitzek hat gerufen und alle sind gekommen!!

Während der Corona Quarantäne rief Sebastian Fitzek zu einem Schreibwettbewerb auf und herausgekommen ist dieses Buch mit 23 Kurzkrimis. 

Ich bin nicht der große Fan von Kurzgeschichten, aber manchmal hat man so Phasen, da möchte man zwar lesen, aber sich nicht auf ein dickes Buch einlassen. Für solche Zeiten sind Kurzgeschichten ideal!

Die Teilnehmer einigten sich auf fünf Parameter, die berücksichtigt werden sollten.

`Identität, Handy, dunkles Geheimnis, Rache, Leiden!`

Namhafte Autoren, gemischt mit noch unbekannten Schreibern, haben ihre Geschichten eingesandt. Um nur einige zu nennen: Charlotte Link, Romy Hausmann, Michael Tsokos, Ursula Poznanski und natürlich der Meister persönlich. Sebastian Fitzeks Geschichte steht als Highlight zum Schluss. Obwohl mir diesmal einige der anderen Krimis besser gefielen.

Die Stories lassen sich flüssig lesen, manche sind sehr spannend, andere ganz okay. Das Gute an Kurzgeschichten ist, wenn einen die Geschichte nicht packt, blättert man einfach weiter zur nächsten.

Ich fand die Idee klasse, weil auch unbekannte Autoren hier die Chance bekommen, ihre Krimis einem breiten Publikum vorzustellen.

 Die gesamten Einnahmen aus diesem Buch kommen dem Buchhandel zugute.                                                


 

Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 30. September 2020

Rezension: `Das Gift Deiner Lügen` von Jenny Blackhurst

* * * * *
Spannender Psychokrimi!!


















 Die vier Paare sind seit Langem beste Freunde, doch vor einem Jahr wurde Erica Spencer durch einen Unfall aus der Clique gerissen.
Nun taucht ein ominöser Podcast auf, in dem es um `Den Mord an Erica Spencer` geht. Und plötzlich haben anscheinend alle etwas zu verbergen.
Ein weiterer Unfall/Mord geschieht und zusätzlich wird eine Frau aus der Clique vermisst.



Die Autorin hat es verstanden, den Leser an das Buch zu fesseln. Immer neue Geschichten, 
die eigentlich verborgen bleiben sollten, kommen ans Tageslicht. 
Ist einer der Freunde an Ericas Tod schuld, vielleicht ihr Ehemann oder eventuell alle zusammen? Und wer ist der geheimnisvolle Podcaster?

Ein bisschen hat mich das Buch an die Serie `Desperate Housewives` erinnert, alle sind angeblich beste Freunde und doch sagt niemand die Wahrheit.
Der Podcaster deckt so manches auf, was niemals jemand vermutet hätte. Immer wenn man als Leser meint, man weiß was passiert ist, haut die Autorin wieder einen raus.

 Mit `Das Gift deiner Lügen` ist  Jenny Blackhurst ein spannender Psychothriller gelungen. Obwohl ich ihn eher als Psychokrimi bezeichnen würde, denn für einen Thriller finde ich ihn zu gediegen, was aber auf keinen Fall negativ ist.


                                                          



Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 28. September 2020

Rezension: `Die Weihnachtsvilla` Geschichten zum Träumen


* * * * *
Wunderschöne Geschichten zum Träumen!








Vier bekannte Autorinnen haben dieses wunderschöne Buch mit Kurzgeschichten veröffentlicht und da es nur 10 Euro kostet, eignet es sich perfekt als kleines Weihnachtsgeschenk.

Auf 240 Seiten erzählen Hanna Caspian, Anne Jacobs, Martina Sahler und Karin Baldvinsson je eine romantische, weihnachtliche Geschichte.

Dadurch, dass jede ca. 60 Seiten lang ist, ist es schon keine Kurzgeschichte mehr, sondern man kann etwas länger darin abtauchen.

Es geht um festgefahrene Traditionen, um Liebe, Sehnsucht und Missverständnisse.

Die winterlichen Schauplätze finden sich an der Ostsee und in den Bergen, in England und Island.

Bisher kannte ich nur Bücher von Anne Jacobs und Hanna Caspian, doch auch Martina Sahler und Karin Baldvinsson haben zwei berührende Geschichten beigesteuert, die mir gut gefallen haben.

`Die Weihnachtsvilla` lässt den Leser aus der Gegenwart in vergangene Zeiten entfliehen und entführt ihn in eine andere Welt. 

Auf dem Sofa, mit einer Tasse heißem Tee kann man in der dunklen Jahreszeit ganz entspannt dieses kurzweilige Lesevergnügen genießen.



 

Ich danke dem Ullstein Verlag und Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 24. September 2020

Rezension: `Ich bin der Sturm` von Michaela Kastel

* * * *

Rasanter Thriller!!
















Madonna lebt in Zelle 13, sie kennt es fast schon nicht mehr anders. Jede Nacht muss sie zur Verfügung stehen. Mit ihr darf man machen, was man möchte. Ihr Körper ist zerschunden, ihre Seele zerstört.
Keins von den anderen Mädchen hält es so lange aus wie Madonna, doch sie ist stark! Sie will raus aus dem `Schlachthaus` und bekommt unerwartet Hilfe.

 Madonna schafft es zu fliehen, und ihre Gedanken werden beherrscht von Rachegefühlen. Sie will jeden bestrafen, der eine Mitschuld an ihrem Schicksal trägt. Vertrauen kann sie niemandem, und sie hat keinerlei Skrupel, dass Leichen ihren Weg pflastern, denn nichts kann so schlimm sein, wie das, was ihr bereits angetan wurde. 

Ich bin etwas zwiegespalten bei der Beurteilung dieses Thrillers.
Madonna begibt sich nach ihrer Flucht wieder in extreme Gefahr, was ich als Leser nicht nachvollziehen konnte.
Die Autorin schrieb, dass sie das Buch in sehr kurzer Zeit (Fertigstellung der Rohfassung in 12 Tagen) geschrieben hat und das merkte man manchmal. Denn es ging Schlag auf Schlag, ohne dass dem Leser eine Pause zum Luft holen gegönnt wurde. 
Michaela Kastel hat einen brutalen, harten und rasanten Schreibstil, mit dem sie durch das Buch jagt. Trotzdem hat die Story mich richtig gepackt, ich wollte unbedingt wissen, was weiter passiert und habe es an zwei Abenden ausgelesen.
`Ich bin der Sturm` ist anders als andere Bücher, aber auf jeden Fall lesenswert!!!




                                     


Ich danke dem Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 21. September 2020

Rezension: `Die vergessene Heimat` von Deana Zinßmeister


* * * * *
Die vergessene Heimat!!


















1961, Ernst und Leni wohnen in Ostberlin, direkt an der Grenze zum Westen. Täglich sieht Ernst bei seiner Arbeit im anderen Teil der Stadt, welch ein Unterschied herrscht. Als begonnen wird, einen Stacheldraht zu ziehen, entschließen sie sich, zusammen mit einem Teil der Familie, zu fliehen.

In einem zweiten Handlungsstrang schreibt die Autorin als Britta Hofmeister in der Ich-Form über die Krankheit ihres Vaters. Nie wurde in der Familie über die Flucht gesprochen, auch Jahrzehnte später herrschte bei den Eltern noch die Angst vor der Stasi.
Als der Vater 2014 an Alzheimer erkrankt und die Tochter viel Zeit bei den Eltern verbringt, erfährt sie zum ersten Mal die ganzen Details über die Flucht. 

Deana Zinßmeister hat diesen sehr persönlichen Roman nach der Erkrankung ihres Vaters geschrieben. Sehr gefühlvoll schildert sie die Strapazen, die auf die ganze Familie zukommen, wenn jemand dement ist. Dieser Schock, den immer starken Vater plötzlich so verändert zu sehen. Auf einmal sind die Rollen vertauscht, man ist nicht mehr das Kind, sondern nun benimmt sich der Vater wie ein Kleinkind.
Ich habe Ähnliches erlebt, deswegen konnte ich so viele ihrer Schilderungen und Empfindungen verstehen. Die Eltern sind nie wirklich zufrieden, und auch wenn man jeden Tag Stunden dort verbringt, reicht es nicht. 
Dass man auch noch ein anderes Leben außerhalb von Arztpraxen und den elterlichen vier Wänden hat, wird gerne vergessen. Die eigene Familie steht plötzlich ganz hinten an, geschweige denn, dass man Zeit für sich selbst hat. Wie viele Termine müssen kurzfristig abgesagt werden, weil man meint, sofort springen zu müssen, wenn die Eltern rufen.

Die Autorin schreibt in kurzen Kapiteln, blendet immer wieder zurück in die Zeit vor und während der Flucht.
Wobei ich nicht sagen kann, was mir besser gefallen hat- Gegenwart oder Vergangenheit. Beide Zeiten hatten ihren Reiz, die dramatische Fluchtaktion, sowie die bewegenden Kapitel über die Krankheit des Vaters.
Deana Zinßmeister schreibt völlig ungeschönt, wie sich ihr Leben und das ihrer Mutter und Geschwister rasant schnell verändert.
Und erst jetzt, wo sie die ganze Geschichte ihrer Eltern gehört hat, wird ihr vieles klar.....
        Zitat: 
          "Jahre später erkannte ich die Situationen. 
          Jahre später konnte ich das Gehörte verstehen.
          Jahre später wusste ich das Gesagte zu deuten.
   Jahre später schoben sich die Puzzleteile zusammen.
 Jahre später ergab alles einen Sinn! "



                     


  Ich danke dem Goldmann Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 20. September 2020

Rezension: `Die Erben von Gut Lerchengrund` von Susanne Rubin

 

* * * *

Ideale Urlaubslektüre!!









Als Heinrich von Grootenlohe das pikante Geheimnis seines Nachbarn entdeckt, macht er einen Fehler, der ungeahnte Folgen für die nachfolgenden Generationen hat.

Es gibt jemanden auf dem Nachbargut, der ihm das nicht verzeiht und durch geschicktes falsches Spiel versucht, die ganze Familie ins Unglück zu stürzen.

Das Buch handelt von den Nachbarsfamilien Grootenlohe und Brodersen. Die Mütter sind Freundinnen, die Kinder im gleichen Alter, und eigentlich könnte alles wunderbar sein, wenn es da nicht eine Person gäbe, die von Hass zerfressen wird. Doch davon ahnt niemand etwas und so werden bestimmte Geschehnisse auch nicht hinterfragt.

Susanne Rubin hat einen netten, unkomplizierten Roman geschrieben, der sich perfekt als Urlaubslektüre eignet. Obwohl das Buch über 400 Seiten hat, war ich an einem Wochenende durch, weil es sich leicht und flockig lesen lässt. Die Geschichte zieht sich über drei Generationen, und es geht um Liebe, Herzschmerz, Intrigen, Missgunst und Neid. Ich konnte während des Lesens gut abtauchen in die bildhaft beschriebene Landschaft und habe auch ein wenig mit den Figuren mitgelitten.

Wer einen einfachen Roman für entspannte Stunden sucht, ist mit `Die Erben von Gut Lerchengrund` gut bedient.


                                     



Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.