Freitag, 23. Juli 2021

Rezension: `Blutbringer` von Paul Cleave

 

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Ein Pageturner, ganz nach meinem Geschmack!!!








Deputy Noah Harper bringt die entführte kleine Alyssa zu ihrem Vater zurück. Dafür hat er alles gegeben und am Ende alles verloren, doch das war es ihm wert.

Zwölf Jahre später ist Alyssa wieder verschwunden. Noah, der sich inzwischen eine neue Existenz in einer anderen Stadt aufgebaut hat, kehrt nach einem Anruf seiner Ex- Frau nach Hause zurück.

Er will Alyssa finden, um jeden Preis. Obwohl es so aussieht, als sei sie freiwillig weggelaufen, forscht er weiter und gerät in einen Strudel voller grausamer Ereignisse.

Er stößt auf eine Art Mafia, eine Organisation Wahnsinniger, die seit Jahren schreckliche Dinge tun und damit Milliarden scheffeln. Noah weiß nicht mehr, wem er trauen kann und wem nicht. Wer ist alles in die Sache verstrickt? Noah kann einfach nicht glauben, was ihm sein Instinkt sagt, doch dann sieht er es mit eigenen Augen.

Paul Cleave hat einen Hammerthriller geschrieben, der mich restlos begeistert hat. Die Story ist ziemlich komplex, hat ein perfektes Tempo, ist gut durchdacht, und für mich war absolut nicht vorhersehbar, was passierte. Spannend! Fesselnd! Ein wahrer Pageturner !!! 


                                                       




Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares

Montag, 19. Juli 2021

Rezension: `Die Studentin` von Tess Gerritsen

 

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Spannender Krimi!!









Detective Frankie Loomis wird zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen. Die junge Studentin Taryn Moore ist anscheinend aus dem vierten Stock ihres Hauses gesprungen. Eigentlich ist alles eindeutig, doch Frankie hat Zweifel und beginnt zu recherchieren.

Die Kapitel sind unterteilt in `Danach` und `Davor` und lassen den Leser die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln erleben. Da gibt es Taryns Ex Freund Liam, ihren Englischprofessor Jack und seine Frau, und den freundlichen, dicken Kumpel Cody, der Taryn aufrichtig liebt und alles für sie tun würde. In `Davor`  kommt auch Taryn persönlich zu Wort und man erfährt einige pikante Details aus ihrem Leben, was sie allerdings immer unsympathischer macht. 

Mit `Die Studentin` hat Tess Gerritsen einen spannenden Krimi geschrieben. Es geht hauptsächlich um Ermittlungsarbeiten und die Ereignisse vor Taryns Tod. Bis zum Schluss konnte man nicht ganz sicher sein, ob es einen Täter gibt, oder ob Taryn gesprungen ist. Ich hatte aber eine Vermutung, und lag auch richtig. Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Nach der Enttäuschung beim letzten Tess Gerritsen Roman `Das Schattenhaus`, konnte `Die Studentin` mich wieder versöhnen.


Dienstag, 13. Juli 2021

Rezension: `Was uns durch die Zeiten trägt` von Marion Johanning

 

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Spannender historischer Roman!!










1943, Luise wohnt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in Niederschlesien. Nach der Schule muss sie zuhause kräftig mit anpacken. Es ist immer etwas zu tun, deswegen ist die Familie froh, den polnischen Kriegsgefangenen Marian als Arbeiter zugewiesen zu bekommen.

Luise ist heimlich in den Sohn des Nachbarn verliebt, um Wolfgang dreht sich ihr ganzes Denken. Als er sie dann zum ersten Mal küsst, ist sie überglücklich. Doch dann wird Wolfgang, wie so viele andere Männer, an die Front einberufen.

Die Menschen im Dorf hoffen auf Frieden, verschwenden keinen Gedanken daran, dass Deutschland den Krieg verlieren könnte. Nur wenige sehen klar, was in diesem Fall mit dem Dorf und seinen Bewohnern passieren würde.

Nachdem Marian einige Zeit bei der Familie arbeitet, kommen er und Luise sich näher. Doch plötzlich ist alles umgekehrt, der Krieg ist verloren und das Dorf untersteht der polnischen Regierung. Somit hat Marian auf einmal das Sagen.

Viele Dorfbewohner verlieren ihr Heim und flüchten. Für Luise und ihre Familie ist das keine Option, das passiert nur anderen. Doch  auch für sie ist es irgendwann soweit, sie müssen ihren Bauernhof verlassen und können nur das Nötigste mitnehmen.

 Marion Johanning hat Luises Erlebnisse vor dem Hintergrund des Krieges eingebettet. Die Nöte und Sorgen des jungen Mädchens, die schweren Zeiten, aber auch schöne Momente hat sie sehr authentisch dargestellt. Dazu kommt ein gefühlvoller und flüssiger Schreibstil, sodass ich vieles bildhaft vor Augen hatte. Den Hof, das Haus, das Dorf und auch die Menschen.

Die Geschichte um Luise ist aber noch lange nicht zu Ende, denn es wird einen zweiten Teil geben, auf den ich schon sehr gespannt bin.




Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 8. Juli 2021

Rezension: `Die Verlorenen` von Simon Beckett

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Enttäuschend!!!














 

Ich liebe die Bücher von Simon Beckett und habe mich wochenlang gefreut, dass nun eine neue Reihe beginnt. Leider hat mich die Geschichte um Jonah Colley total enttäuscht.

Das Buch fing eigentlich spannend an, ließ sich auch flüssig lesen, aber die Story...

Die ganze Handlung fand ich total an den Haaren herbeigezogen, unrealistisch und wirr. Je länger es dauerte, umso hanebüchener wurde sie.

Zudem stellte sich mir laufend die Frage: Welcher Mensch mit gesundem Menschenverstand begibt sich dauernd in solche Situationen, zumal als Polizist? 

Ich will nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich spoilern.

Außerdem hatte Jonah eine richtig schwere Knie-Operation hinter sich und musste an Krücken gehen. Für ihn anscheinend kein Problem, er überwand locker jede Schwierigkeit, jede Hürde trotz seines großen Handicaps.

Ich weiß, ich stehe wahrscheinlich allein da mit meiner Kritik, am besten bildet Ihr euch selbst eine Meinung. Für mich war `Die Verlorenen` jedenfalls eine Enttäuschung.

Zwei Sterne für den guten Schreibstil, der mich bis zum Schluss hat durchhalten lassen.

      




                                                         

Ich danke dem Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Rezension: `Sternenwende` von Hanna Caspian

 

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Ein sehr gelungener Abschluss!!!









1929. Ein letztes Mal nimmt die Autorin den Leser mit nach Hinterpommern zu Gut Greifenau. 

Angesichts der miserablen Wirtschaftslage muss Konstantin hart kämpfen, um das Gut halten zu können. Dazu greift er auf Mittel zurück, die seiner Frau Rebecca gar nicht gefallen, und die jedes Mal ein Streitpunkt sind.

Katharina hat einen schlimmen Schicksalsschlag zu verarbeiten, und dazu kommen noch erhebliche Existenzängste.

Gräfin Feodora wünscht sich immer noch den Kaiser zurück und spinnt weiterhin ihre Intrigen, wo sie nur kann.

Albert Sonntag fängt gerade an, sein Leben nach Idas Tod wieder zu genießen, da trifft ihn knallhart eine Entscheidung Konstantins, die er nicht begreifen kann.

Auch bei den `Leuten` gibt es Neuigkeiten. Eugen kehrt zurück aus Amerika, doch er ist nicht allein.

 Es passiert im Laufe der Jahre noch eine ganze Menge mehr bei der Familie von Auwitz-Aarhayn, sowie auch bei den Bediensteten.

Die Autorin hat sich an die vorgegeben historischen Quellen gehalten, und die Ereignisse um Gut Greifenau und seine Bewohner clever in die Zeiten hineingebaut. 

Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, Hitlers Anhänger werden täglich mehr, und der Hass auf Juden ist inzwischen so weit verbreitet, dass sogar Rebecca allein wegen ihres Vornamens schon um ihr Leben fürchten muss.

Die Verzweiflung vieler Menschen über die große deutsche Bankenkrise hat die Autorin gut eingefangen. Man konnte richtig mitleiden. Doch nicht nur dabei, sondern auch bei mehreren anderen Ereignissen habe ich entweder mitgelitten oder mich gefreut.

Im sechsten Teil geht es etwas mehr um Politik als in den vorigen Bänden, aber das ist der ereignisreichen Zeit vor dem Krieg geschuldet. 

Mit `Sternenwende` ist Hanna Caspian ein toller Abschluss dieser spannenden Familiensaga um Gut Greifenau gelungen. Der Abschied von den liebgewonnenen Charakteren fühlt sich an wie ein Abschied von guten Freunden, aber ich hoffe, dass wir schon bald wieder Neues aus der Feder von Hanna Caspian lesen dürfen.  


                                       




Ich danke dem Droemer Knaur Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 2. Juli 2021

Rezension: `Böse Wetter` von Gesa Knolle

 

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Hätte man mehr draus machen können!








Hannah Stein, Sonderermittlerin des BKA Wiesbaden, wird zu einem Fall an die tschechische Grenze gerufen.

Die Hand eines deutschen Polizisten wurde im Wald gefunden. Wo ist Polizeimeister Dennis Uhlig ? Lebt er noch? Denn anscheinend wurde er kurz nach dem Abtrennen der Hand noch gesehen, als er in einem Imbiss randaliert hat.

So weit, so gut! Aus dieser Vorlage hätte man einen spannenden Regionalkrimi schreiben können. Doch was die Autorin daraus gemacht hat, war wirklich zu viel des Guten. Unmengen an Personen, die ich mir nicht merken konnte, gepaart mit unzähligen verschiedenen Handlungssträngen. Mafia, Nazis, Dogenhandel, Rassisten- irgendwann war ich so durcheinander, dass ich fast nicht mehr folgen konnte, oder eher nicht mehr folgen wollte. Dazu kommt eine, mir sehr unsympathische Protagonistin, die sich dazu auch des Öfteren etwas merkwürdig verhielt.

Zum Schluss blieben mehrere lose Fäden zurück, also Vorfälle, die immer wieder thematisiert wurden und eigentlich der Aufklärung bedurften, wurden einfach nicht mehr erwähnt.

Der Schreibstil war das Einzige, das mich bis zum Schluss hat weiterlesen lassen, denn der war okay.




Ich danke dem  Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Gewinnspiel !!!!

 


Guten Morgen, liebe Leser 💗💗💗
Kennt Ihr die Autorin Marion Johanning?  Mir hatte ihre Rhein Trilogie schon sehr gut gefallen, und diesmal führt sie uns nach Niederschlesien ins Jahr 1943. Ich habe das Buch schon gelesen und bin begeistert. Die Rezension darf aber erst zum Erscheinungsdatum 13.07.21  veröffentlicht werden.
Nun könnt Ihr hier eins von drei Exemplaren gewinnen. Natürlich signiert!!!


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Worum geht es im Buch??

Das mitreißende Porträt einer jungen Frau in Zeiten des Umbruchs und ein bewegender Roman über die Liebe von Bestsellerautorin Marion Johanning.

Niederschlesien, 1943: Es sind schwere Zeiten in dem kleinen Dorf Lindenau. Auf dem Hof der Familie Reich müssen alle mit anpacken, auch die junge Luise. Sie schwärmt heimlich für den drei Jahre älteren Wolfgang, ihre Verzweiflung ist groß, als er an die Front muss.

In seiner Abwesenheit und gegen den Willen der Eltern freundet sie sich mit dem polnischen Kriegsgefangenen Marian an, der der Familie als Arbeitskraft zugeteilt wurde.

Alle im Dorf warten sehnsüchtig auf den Frieden, aber niemand ahnt, dass es ihre Heimat dann nicht mehr geben wird.

                                                 


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 Wollt Ihr mehr über Marion Johanning erfahren?? Hier geht`s zu ihrer Homepage.  KLICK

                                           



Was müsst Ihr tun, um eins der begehrten Bücher zu gewinnen??

1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍


2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 


3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 09.07.2021 um 22 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!🍀🍀🍀

Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕


Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.


Dienstag, 29. Juni 2021

Rezension: `Der Traum von Freiheit` von Fenja Lüders

 

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Sehr schöner Abschluss der Trilogie!!








Der  dritte Band der Speicherstadt Saga beginnt in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg. Das Kontor läuft gut, Edo und Mina haben sich gefunden, wenn auch nur heimliche Treffen möglich sind. Als Edo wegen einer Gerichtssache nach Amerika reisen muss, geschieht etwas, mit dem Mina niemals gerechnet hätte. Doch auch diese Sache bekommt sie in den Griff, wie sie alles andere auch meistert. Mina ist eine starke junge Frau, die ihr Kontor besser und vorausschauender als mancher Mann führt, trotzdem gibt es Probleme mit der Akzeptanz einer Frau in den Kaffeehändlerkreisen. 

Kurz vor Kriegsbeginn hört man immer wieder kritische Stimmen, die gar nicht auf des Führers Seite stehen. Das darf man natürlich nicht laut sagen, doch einiges wird Mina zugetragen. Was erzählt wird, kann sie nicht glauben und die Warnungen schlägt sie in den Wind.

 Es kann sich sowieso niemand vorstellen, dass es wirklich Krieg gibt, und vor allem glaubt keiner aus der Familie, dass man sich bald in Deutschland nicht mehr sicher fühlen kann, nur weil man Jude ist


Nach Kriegsbeginn müssen jedoch alle einsehen, dass es genauso eingetroffen ist. Mina hat immer noch mehr Glück als andere, deswegen ist sie schnell bereit, Edo und Heiko bei einer heiklen Sache zu helfen. Würden sie auffliegen, wäre das das Ende.

  Edos Gesundheit macht Mina im Laufe der Jahre immer mehr zu schaffen und auch bei Irma und Heiko läuft nicht alles rund.

 In Rückblicken, in denen Mina in ihrem Tagebuch liest, wird es dem Leser vereinfacht, sich die Geschehnisse aus den vorigen Bänden wieder in Erinnerung zu rufen.

Fenja Lüders Schreibstil ist klar und schnörkellos, die Geschichte lässt sich fließend lesen. Mina ist eine sehr sympathische Protagonistin, aber auch die anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen.

Die Geschichte ist fiktiv, die geschichtlichen Hintergründe sind wahr. Das Buch endet ein paar Jahre nach Kriegsende und somit ist `Der Traum von Freiheit` ein runder Abschluss der Trilogie und es bleiben keine Fragen offen. Auch der dritte Teil hat mir wieder sehr gut gefallen, und ich empfehle die Speicherstadt-Saga gerne weiter.


                                                                       







Mittwoch, 23. Juni 2021

Rezension: `No way out` von Cara Hunter

 

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Neuer Fall für DI Fawley!










Eine Mutter verbrennt zusammen mit ihren beiden Kindern in ihrem Haus. Vom Vater fehlt jede Spur. Für die Polizei ist schnell klar, hier muss es sich um Brandstiftung gehandelt haben. Detective Inspector Adam Fawley, der mir schon aus den vorigen Bänden bekannt ist, setzt dieser Fall mit den toten Kindern besonders zu, denn es ruft immer wieder die Erinnerungen an seinen Sohn Jake wach. Trotzdem muss er die Ermittlungen durchziehen. Wo befindet sich der Vater? Handelt es sich vielleicht um eine Kurzschlussreaktion, bei der er seine Familie getötet hat? In penibler Kleinarbeit tragen die Ermittler Daten zusammen, um herauszufinden, was passiert ist.

Doch so richtig gehen die Ermittlungen nicht voran. Der Vater bleibt verschwunden und gilt somit auch weiterhin als der Hauptverdächtige.

In vielen Rückblenden gibt die Autorin einen Einblicke in das Leben der Familie und man erfährt, was in den Monaten vor dem Brand geschehen ist. 

Wie man es aus den Romanen von Cara Hunter gewöhnt ist, finden wir Zeitungsartikel und Kommentare, die sich mit dem Fall befassen. 

Um es authentischer wirken zu lassen, standen neben den eigentlichen Berichten zahlreiche Kurzmeldungen, die nichts mit dem eigentlichen Geschehen zu tun hatten. Das fand ich überflüssig und beim Ebook zusätzlich sehr unübersichtlich, sodass mich das eher durcheinandergebracht hat.


Trotzdem hat mir der komplexe und auch spannende Krimi gut gefallen. Bis zum Schluss ist man nicht sicher, wer Dreck am Stecken hat und wer nicht. Meine Vermutungen in Bezug auf den Täter stimmten diesmal überhaupt nicht. Die Auflösung zum Schluss hätte ich so nicht vermutet, aber genau so muss ein richtig guter Krimi ja sein!!  





Ich danke dem Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares. 

Dienstag, 22. Juni 2021

Rezension: `Die Falkenbach- Saga Der Bund der Familien` von Ellin Carsta

 

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Endlich geht es weiter...










Schon die beiden ersten Teile der Saga um die Familien Lehmann und Falkenbach konnten mich begeistern, und nun geht es endlich weiter. Sehr hilfreich ist übrigens das Lesezeichen im Buch, auf dem die Stammbäume der Familien aufgeführt sind.

Das schreckliche Geheimnis, das die drei Schwiegertöchter teilen, könnte ihnen jetzt zum Verhängnis werden. Vor allem eine der Frauen scheint die Nerven zu verlieren, und bringt alle damit in Gefahr.

Wilhelm hat sich von seinem Schlaganfall erholt, und kann endlich auf das, was er mit seinem Sohn erleben musste, reagieren.

Wilhelmine hat Liebeskummer, vermisst Martin und versteht nicht, dass sie nichts von ihm hört. Durch Zufall macht sie eine Entdeckung, die sie aber für sich behalten muss.

Paul Friedrich ist quasi das Oberhaupt der drei Familien, weil er immer alles im Griff hat und jede Situation meistert. Auch diesmal trickst er mehrere Personen gekonnt aus, wobei endlich der verhasste Gauleiter sein Fett weg bekommt.

Das Drama um eine Geburt und ihre Folgen fand ich schlimm zu lesen. Vor allem, was es in der Nazizeit nach sich zog, wenn jemand ein nicht absolut gesundes Kind zur Welt brachte.

Ellin Carsta hat sich wieder einiges an spannenden Ereignissen für den neuen Band einfallen lassen. Drei Familien und jede Menge Geheimnisse, aber im Endeffekt halten die Lehmanns und die Falkenbachs immer zusammen. Wenn man einmal in der Geschichte der Familien drin ist, möchte man am liebsten immer weiterlesen und das Buch nicht mehr weglegen.

 Deswegen hatte ich `Der Bund der Familien` leider in zwei Abenden durch und muss jetzt wieder so lange warten, bis der nächste Teil erscheint.

 Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für diese, wieder sehr gelungene Fortsetzung!