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Sehr berührend, aber nicht ganz auf dem Niveau ihrer großen Romane!
Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah und habe mich sehr auf `Finding Hope` gefreut. Doch diesmal bleibe ich etwas zwiegespalten zurück. Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar einfühlsam und atmosphärisch, aber die Geschichte selbst konnte mich nicht ganz so packen wie ihre anderen Romane.
Nachdem Joy ihren Ehemann mit ihrer Schwester im Bett erwischt hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurz vor Weihnachten wird ihr bewusst, dass sie dieses Jahr ohne die beiden wichtigsten Menschen feiern muss. Spontan fährt sie zum Flughafen und entscheidet sich für einen beliebigen Flug – Hauptsache weg.
Als das Flugzeug abstürzt, erkennt Joy, dass sie unverletzt ist, und sieht darin die Chance auf einen Neuanfang. Sie läuft durch den Wald, unbemerkt von den anderen Verletzten, und gelangt schließlich zu einem kleinen Hotel, das eigentlich geschlossen ist. Dort trifft sie Bobby und seinen Vater, mit denen sie eine unerwartet schöne Weihnachtszeit verbringt, genau das, was sie in diesem Moment braucht.
Die Geschichte ist in zwei Teile gegliedert. Einige Logikfehler, die mir während des Lesens aufgefallen sind, erklären sich erst im zweiten Teil, was die Handlung rückblickend stimmiger macht.
Insgesamt ist es eine schöne, märchenhaft angehauchte Weihnachtsgeschichte über Neuanfang, Liebe, Verzeihen und die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Dennoch hat mich die Story nicht so geflasht, weil `Finding Hope` nicht die emotionale Tiefe der anderen Romane von Kristin Hannah erreicht.
Ich vergebe 3,5 Sterne.












