Dienstag, 19. November 2019

Rezension: `Der Ahorn im Sturm` von Mina Baites

                                                                                              www.die-rezensentin.de


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Es geht weiter mit den Breitenbachs!!










Der zweite Teil der Breitenbach Saga wird wieder von verschiedenen Schauplätzen erzählt. Rosa und Georg haben sich ihr Leben weiterhin in Colorado aufgebaut, Theodor lebt mit seiner Familie und seinem Vater in Berlin.

Als ein Schicksalsschlag die Breitenbachs trifft, entschließt sich Georg nach Berlin zurückzukehren, um seinen Bruder in der Firma zu unterstützen.
Zusätzlich bedroht ein Börsencrash das ganze Unternehmen in Berlin, sowie auch das Werk in Colorado.

Die Autorin hat die Geschichte der Geschwister sehr spannend erzählt, besonders die Konflikte, die zwischen den Brüdern entstehen, hat sie gut eingefangen. Georg, der nach den Jahren in Colorado viel mehr Freiheiten gewöhnt ist und wiederum Theodor, der sich immer noch für seinen kleinen Bruder verantwortlich fühlt. An beiden sind die Jahre der Trennung nicht spurlos vorbeigegangen.


Für Rosa und ihren Mann Wendelin ist es ein hartes Leben auf der Farm. Es belasten sie abwechselnd Dürre oder zu viel Regen und auch die Raubzüge der Indianer.
Dass ihre kleine Tochter Julia sich mit einem Indianerjungen angefreundet hat, sieht nicht jeder gerne. Auch als Julia heranwächst, will sie nicht von ihm lassen, doch eine Verbindung zwischen Weißen und Indianern ist eigentlich undenkbar.

Mina Baites hat für die Breitenbach- Saga liebenswerte Charaktere geschaffen. Ich empfehle auf jeden Fall, den ersten Band `Der weiße Ahorn` vorher zu lesen, damit man die Entwicklung der Personen richtig nachvollziehen kann. 
Interessante historische Fakten, die man in Anhang noch einmal nachlesen kann, werden in der Geschichte wunderbar mit den Ereignissen verknüpft. Ich weiß gar nicht, welcher Teil mir dieses Mal besser gefallen hat. Berlin oder Colorado? Ich glaube, ich fand beide gleich gut..
Ab der Mitte des Buches macht die Autorin plötzlich sehr große Sprünge, es vergehen in den Kapiteln direkt ein paar Jahre, das fand ich schade, weil ich gerne ausführlicher gelesen hätte, was alles passiert.


                               


           Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 15. November 2019

Gewinnerziehung

Ihr Lieben, guckt doch bei Gewinnspielen auch mal anschießend unter euren Kommentar, denn dorthin schreibe ich, wenn Ihr gewonnen habt. Anders kann ich euch hier auf dem Blog sonst nicht erreichen. Im Moment ist es Melissa Schatz, die sich melden sollte, weil sie `Poppy` gewonnen hat. 

Donnerstag, 14. November 2019

Rezension: `Helle und die kalte Hand` von Judith Arendt

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Der zweite Fall für Helle Jespers !!












                                             www.die-rezensentin.de

Helle Jespers ist die Leiterin der örtlichen Polizeistation und ihr neuester Einsatz führt sie zu einer Leiche in den Dünen. Die Tote ist noch sehr gut erhalten, weil der Sand sie konserviert hat. Eine fieberhafte Suche nach der Identität der Frau und natürlich nach dem oder den Tätern geht los.

Durch einen anderen Handlungsstrang weiß der Leser schon, um wen es geht und hat der Polizei immer etwas Wissen voraus.

Die Handlung spielt in Dänemark mit einem aktuellen Thema. Illegale Einwanderer werden unter falschen Voraussetzungen ins Land gelockt, der Pass wird ihnen abgenommen und sie müssen unter sklavenähnlichen Bedingungen schuften. Ob es zwischendurch mal eine weniger ist, ist für die Menschenhändler nicht wirklich von Bedeutung.
Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Nationalpartei eine Rolle bei dem Verschwinden der Frau spielt....

Auch der zweite Fall um Helle Jespers ist wieder spannend geschrieben, allerdings fand ich es, hauptsächlich wenn es um die privaten Dinge ging, manchmal etwas langatmig. Gerne wäre ich direkt wieder zum Fall zurückgekehrt.  
Ein ansonsten gut zu lesender Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin, einem noch netteren Ehemann und jeder Menge tolle Kollegen.
 `Helle und die kalte Hand` ist ein interessanter Fall, geschrieben in kurzen Kapiteln  mit schlüssigem Ende.

                                  



Montag, 11. November 2019

Rezension: `Poppy` von Astrid Korten


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Extrem spannend !!!!











                                                                                                           




Bei `Poppy` handelt es sich um eine wahre Geschichte, wie man im Anhang des Buches lesen kann. Die Autorin kannte Poppy aus der Schule, aber erst im Erwachsenenalter hat sie ihr ihr Leben erzählt.
 Die kleine Poppy wird beneidet, weil sie und ihre Mutter es so gut getroffen haben. Aus der winzigen, einfachen Wohnung ziehen sie zu dem reichen, älteren Herrn, der Poppys Mutter heiratet. Das Mädchen bekommt jede Menge Spielsachen, sogar ein eigenes Pferd.
 Nur mit anderen Kindern spielen darf sie nicht, geschweige denn jemanden einladen. `Onkelmann`, wie sie ihn zuerst nennt, möchte keine fremden Menschen im Haus. Der Mutter ist das egal, sie kann nach Herzenslust shoppen gehen und sich dabei wie Frau von Welt fühlen. Dass ihr Mann sich nicht für sie interessiert, nimmt sie für schöne Kleider und Geld im Überfluss in Kauf.
 Was hinter ihrem Rücken im Haus vor sich geht, bekommt sie nicht mit, obwohl ich vielmehr denke, sie hat bereitwillig weggeguckt, um die Wahrheit nicht sehen zu müssen und vor allem nicht das gute Leben zu gefährden.

Die Autorin schreibt aus Poppys Sicht, wie das Mädchen jahrelang unter dem Stiefvater gelitten hat. Der einzige Grund, warum er ihre Mutter geheiratet hat, ist Poppy. SIE will er, sonst niemanden. Mit ihr kann er nach Herzenslust seine Triebe ausleben, das kleine Mädchen wehrt sich nicht. Auch als sie älter wird, fällt es ihr schwer, sich gegen den Mann aufzulehnen. Sie magert total ab, ein Hilfeschrei, den lange niemand zur Kenntnis nimmt. Man bekommt Wut auf die oberflächliche Mutter und wünscht Poppy Menschen, die ihr helfen, denen sie sich anvertrauen kann.


Ich habe gestern morgen angefangen zu lesen und heute Nacht ein paar Stunden Schlaf geopfert, weil das Buch mich so in seinen Bann gezogen hat.

Dadurch, dass das Mädchen zuerst nicht versteht, was passiert, beschreibt sie ihr Martyrium in ihrer kindlichen Sprache, was oft einer  gewissen Komik nicht entbehrt. Es ist einerseits grotesk, trotzdem muss man oft schmunzeln über die Art, wie sie viele Dinge erzählt. Dadurch liest es sich an manchen Stellen nicht so schlimm, wie es in Wirklichkeit ist, was es aber für den Leser erträglicher macht.

 `Poppy` ist extrem spannend  und fesselnd geschrieben. Ein aufwühlender Psychothriller, den man kaum aus der Hand legen kann.

                                                                             

  

Samstag, 9. November 2019

Rezension: `Der Kinderzug` von Michaela Küpper


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Der Kinderzug!




                                    www.die-rezensentin.de


1943, Barbara, die junge Lehrerin, begleitet eine Mädchengruppe im Rahmen der Kinderlandverschickung nach Usedom. Die Kinder sollen so aus der Schusslinie gebracht werden.
Die Insel liegt weitab, es gibt endlich täglich genug zu essen und auch sonst ist es eher wie Urlaub.
Doch irgendwann ist es vorbei mit der Idylle, denn auch Usedom ist nicht mehr sicher und sie müssen fort.


Die Autorin hat die unterschiedlichsten Charaktere geschaffen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. 

Zuerst sieht es ganz nach Ferien aus, doch so lange Zeit fernab von ihren Familien und ihrer Heimat, nicht wissend, was zuhause passiert, das war natürlich nicht einfach für die Kinder. 

Viele Probleme der Kriegszeit werden angesprochen, z.B träumen die Jungen im benachbarten Heim von der Front anstatt die Ferien zu genießen. Die Mutter des behinderten Rudis versucht mit allen Mitteln, ihn zu Hause behalten zu dürfen. Und gilt es schon als eine Behinderung, wenn ein Mädchen nachts ins Bett macht?

So ganz konnte ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nicht anfreunden. Teilweise fiel mir das Weiterlesen echt schwer, aber das Thema hat mich natürlich doch gefesselt.
Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, habe mich aber doch für 4 entschieden.

                                               


 Ich danke dem Droemer Knaur Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 5. November 2019

1 Million Besucher- Gewinnspiel !!!

Letzte Woche habe ich wahrhaftig die 1 Million Besucher auf meinem Blog überschritten. Das ist ja wirklich der Hammer!!
Zu diesem Anlass habe ich heute zusammen mit der lieben Autorin Astrid Korten ein feines Gewinnspiel für euch vorbereitet!!

Zu gewinnen gibt es eins von vier brandneuen Exemplaren des gestern erschienenen neuen Psychothrillers `Poppy.` +++ Goodies 👍Ihr könnt auswählen, ob Ihr lieber ein Print oder ebook möchtet. (Mobi oder Epub) 




Worum geht es in `Poppy?`

„Das ist unser neues Zuhause“, sagt Mama.

„Poppy, du musst dich nie vor mir verstecken, weißt du das denn nicht?“, sagt er.
„Der hat ein Gesicht wie eine Bowlingkugel“, sagt Oma Becker.
„Euch klar ausdrücken, Leute, sagt einfach klar und deutlich, was ihr meint“, sagt der Lehrer.
Hilfe, denkt Poppy.

Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. Eines Tages ziehen sie in eine prachtvolle Villa zu dem neuen Mann ihrer Mutter.

Der neuer „Papa“ erfüllt Poppy jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken.
Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kaufen, was immer sie möchte.
Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache …

Möchtet Ihr mehr über die Autorin erfahren? Das könnt Ihr H I E R





Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?



Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. WICHTIG !!! Ihr seid nur im Lostopf, wenn in eurem Kommentar steht, ob Ihr Print, Mobi oder epub möchtet.

Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 11.11.2019 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht benachrichtigen kann. Also guckt bitte nach dem 11.11. unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt.



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.




Dienstag, 29. Oktober 2019

Rezension: `Der zerbrechliche Traum` von Ellin Carsta


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Neues von den Hansens!!










Ursprünglich sollte ja nach drei Bänden Schluss sein mit der Hansen- Saga. Aber bei der Familie passiert so viel, dass die Autorin einfach gezwungen war, weiterzuschreiben.
 Im vierten Teil geht es wieder um die Familienmitglieder in Hamburg, Wien und Kamerun.
Therese entscheidet sich nach Karls Tod einige Zeit in Hamburg zu verbringen, was ihr sichtlich gut tut. Doch ein Unglück auf der Plantage in Kamerun bringt alles durcheinander und gerade aufkommende Gefühle werden erst einmal abrupt im Keim erstickt. Luise ist glücklich mit Hans und der kleinen Victoria, allerdings macht ihr zu schaffen, dass ihr Cousin Richard im Kontor bessere Geschäfte tätigt als sie bisher. Hamza geht zurück nach Kamerun und auch von Schwester Martha gibt es Neuigkeiten und das sind keine guten. Es ist also mächtig was los bei den Hansens.
 Ellin Carsta hat die  Ereignisse so spannend erzählt, dass ich leider in zwei Tagen schon durch war. Ich könnte ewig von den Hansens weiterlesen und bin froh, dass es noch weitere Bände geben wird. Durch die verschiedenen Schauplätze wird die Geschichte lebendiger und interessanter. Bei den Geschehnissen in Kamerun wurden die wahren Begebenheiten gut in die Geschichte eingeflochten. `Der zerbrechliche Traum` ist wieder mal ein wunderbarer Schmöker, in dem alles zur Sprache kommt: Sucht, Intrigen, Liebe, Katastrophen, aber leider viel zu kurz, sodass es jetzt wieder heißt : Warten auf den nächsten Band !!

                                 


Ich danke Amazon Publishing und Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 27. Oktober 2019

Rezension: `Seelentot` von Anna Simons


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Spannender zweiter Band um die Gefängnisärztin!!!













                                                                                                              www.die-rezensentin.de


`Seelentot` ist der zweite Teil der Reihe um die Gefängnisärztin Eva Hanssen. Der kurz vor seiner Entlassung stehende Harald Winkler wird erhängt in seiner Zelle gefunden, ganz klar Selbstmord!  Obwohl sie nicht sagen kann wieso, glaubt Eva nicht daran. Irgendetwas kommt ihr komisch vor. Sie schaltet die Polizei ein und freut sich bei der Gelegenheit auch Kommissar Lars Brüggemann wiederzusehen.
Die Gefängnisleitung ist gar nicht erfreut über Evas Alleingang und auch das Wachpersonal mauert und ist keine Hilfe bei der Aufklärung. Niemand will etwas mitbekommen haben und die Überwachungskameras haben nicht funktioniert.  Mehr und mehr bekommt Eva das Gefühl, dass irgendetwas hier nicht stimmt.

Der zweite Teil der Reihe ist genauso fesselnd wie der erste. Obwohl es völlig ohne Blutvergießen abgeht, hat die Autorin es meisterhaft verstanden, den Spannungsbogen konstant oben zu halten. Verwicklungen, die den Leser verwirren, machen es schwierig zu erkennen, wer hier Täter und wer Opfer ist. Mir gefällt die Reihe, weil eine Gefängnisärztin, die in Morde verwickelt wird, mal etwas anderes ist, als nur immer  Ermittlerteams der Polizei. Natürlich erleben wir auch Kommissar Lars Brüggemann und seine Kollegin, die versuchen, den Fall aufzuklären, aber die Hauptperson in diesem Krimi ist Eva. 
Wie schon im ersten Band, mischt sie sich gerne ein, wenn sie den Eindruck hat, hier läuft etwas falsch. Doch als sie auf Ungereimtheiten stößt, lässt sie erstmal niemanden an ihren Gedanken teilhaben, was ihr zum Verhängnis wird. Denn der oder die Täter fühlen sich von ihr in die Enge getrieben. Klasse geschrieben, sympathische Protagonistin und eine Story, die nicht direkt durchschaubar war.
Ich freue mich schon auf weitere Krimis mit der Gefängnisärztin.

  Ich danke dem Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.