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Montag, 21. September 2026

Rezension: `Das Haus Faber Castell` von Elke Becker

 

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Gemütlicher Schmöker!












Stein bei Nürnberg, 1847. Ottilie ist überglücklich, als sie ihren Traummann Lothar Faber heiratet. Während Lothar die Geschicke der Firma lenkt, widmet sich Ottilie ihrer Leidenschaft, der Malerei. Doch sie interessiert sich ebenso für die Belange des Unternehmens und steht ihrem Mann oft beratend zur Seite.

Das wiederum missfällt ihrer Schwägerin Käthe zutiefst. Sie neidet Ottilie das große Haus, die prachtvolle Hochzeit und vor allem die Tatsache, dass Lothar seine Frau als gleichwertige Partnerin behandelt. Ihr einziger Triumph ist es, früher Mutter zu werden als Ottilie.

Durch die Hebamme Elise, mit der sich eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt, erfährt Ottilie von den miserablen Lebensbedingungen der Fabrikarbeiter, die in Baracken hausen und unter erschütternden Umständen leben. Ottilie beschließt zu handeln und schlägt Werkswohnungen, eine Kinderbetreuung und soziale Unterstützung vor, um das Leben der Arbeiter zu verbessern.

Elke Becker schildert den Alltag der Familie Faber, den Aufstieg des Unternehmens, die Expansion nach England und Amerika äußerst spannend. Die täglichen Sorgen, Ottilies Fehlgeburten, Käthes Kampf um Anerkennung und die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren lassen keinen Moment Langeweile aufkommen.

`Das Haus Faber Castell` ist ein packender Roman, der die persönlichen Schicksale vor dem Hintergrund der historischen Fakten eindrucksvoll verbindet. Man legt das Buch mit dem Gefühl aus der Hand, dass es über diese Familie noch viel zu erzählen gäbe. 

Vielleicht überrascht uns die Autorin doch noch mit einer Fortsetzung.





Mittwoch, 16. September 2026

Rezension: `Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` von Mirjam Müntefering

 

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Gelungener Abschluss!!









Elberfeld, 1910. `Die Honigfrauen- eine neue Heimat` habe ich sehnsüchtig erwartet, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Irma, Auguste und Harriet weitergeht.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in der Fortsetzung der Geschichte versunken, weil der zweite Band direkt an die Geschehnisse im ersten anschließt.

Die Eröffnung des Landcafés ist zunächst ein Desaster, denn der von Familie Kuhn empfohlene Konditor liefert bei Weitem nicht die Qualität von Ludwig Honigs feinem Gebäck. Auch Arno Kuhn lässt sich nicht mehr blicken, was Irma sehr verletzt. Zum Glück ist Eugen wie immer eine verlässliche Stütze und guter Freund.

Nur noch wenige Tage können die Honigs sich über Wasser halten, sonst müssen sie das Landcafé aufgeben. Da kommt Irma plötzlich eine Idee. Könnte Harriet mit ihrem Wissen und ihrem Können das Café retten? Und was würde Großmutter Auguste dazu sagen?

Auch der zweite Band hat es wieder in sich, denn es passiert unglaublich viel. Jedes Kapitel widmet sich einer der drei Frauen, die alle ihre eigenen Sorgen, Hoffnungen und Wege haben. Trotz ihrer Unterschiede halten sie zusammen und kämpfen für das Landcafé. Besonders berührend ist Augustes Wunsch, Irma immer und vor allem zu beschützen, ohne zu merken, dass das Mädchen längst erwachsen geworden ist und eigene Pläne hat.

`Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` ist ein atmosphärischer, berührender Roman über drei starke Frauen und hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Mirjam Münterfering schreibt wie gewohnt warm, bildhaft und wunderbar flüssig.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung und natürlich sollte man beide Teile hintereinander lesen.


                                                    








Donnerstag, 6. August 2026

Rezension: `Hilf mir` von K.L. Slater

 

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Das kann K.L. Slater besser!










Ich bin ein großer Fan von K.L. Slater, aber dieser Thriller war für mich ein echter Fehlgriff. Saffy erhält eine verstörende Nachricht ihrer Freundin Leona, die kurz darauf gelöscht wird. Für sie klingt es, als sei Leona in Gefahr. Sie fährt sofort zu ihr, doch vor Ort scheint alles in bester Ordnung. Wenig später steht die Polizei vor Saffys Tür. Leona, ihr Mann und ihre Tochter sind verschwunden und Saffy war die letzte, die sie lebend gesehen hat.

Bis hierhin fand ich die Geschichte noch okay, doch danach driftet die Handlung völlig ab. Statt Spannung gibt es endlose Konflikte aus Saffys Privatleben- Probleme mit ihrer Schwester, ihrem Ex-Mann, ihrem Sohn, eigentlich mit jedem Menschen, der ihr begegnet. Vieles wird nur angedeutet, ständig wiederholt und erst spät aufgelöst. Zu spät für mich, denn da war meine Geduld längst erschöpft.

 Statt Thriller bekommt man ein Chaos aus Andeutungen, Wiederholungen und einer konstruierten Handlung. Besonders nervig waren die zahlreichen unsinnigen Alleingänge der Figuren, die mich eher wütend machten als Spannung zu erzeugen.

K.L. Slater kann das deutlich besser. Ich vergebe 1,5 Sterne.


                                  




Montag, 27. Juli 2026

Rezension: `Schlosshotel Fuschl` von Caren Benedikt

 

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Ein packender Familienroman!









Salzburg, 1955. Theresa von Reuschenberg ist mit Leib und Seele Hotelierin, ihr gesamtes Vermögen steckt in ihren beiden Häusern. Ihre Tochter Sophia soll, anders als ihre Schwester Marie, eines Tages die Hotels übernehmen. Doch Theresa ahnt nicht, dass Sophia durch ihre heimliche Beziehung zu dem schwarzen GI James längst andere Pläne hat.

Als Theresas totgeglaubter Bruder Benedikt nach zehn Jahren russischer Gefangenschaft überraschend zurückkehrt, ist die Freude zunächst überwältigend. Doch schon bald kippt die Stimmung: Benedikt fordert seinen Erbteil ein, eine Forderung, die Theresa an den Rand ihrer Kräfte bringt.

Caren Benedikt hat den Roman diesmal als Stand-Alone verfasst, was mir ausgesprochen gut gefällt, weil ich nicht monatelang auf den nächsten Band warten muss. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, bleibt stets dicht am Geschehen und kommt ohne unnötige Längen aus.

`Schlosshotel Fuschl` hat mich sofort gepackt und bestens unterhalten. Liebe, Intrigen, Neid, Eifersucht, finanzielle Probleme und eine ordentliche Portion Dramatik, zusammen mit dem flüssigen Schreibstil, machen es leicht, vollständig in die Handlung einzutauchen.

Im Nachwort erklärt die Autorin unter anderem, dass die berühmte Salzburger Hotelierin Harriet Walderdorff als Vorlage für die Figur Theresa von Reuschenberg diente.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!









Mittwoch, 15. Juli 2026

Rezension: `Du musst mich vergessen` von Rosie Walsh


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Sehnsucht, Verlust und Mut!
















Carrie führt in England ein scheinbar erfülltes Leben. Sie liebt ihren Mann Robin und ihre Kinder und nach außen wirkt alles harmonisch. Doch die Erinnerung an ihre erste große Liebe Johan lässt sie seit zwölf Jahren nicht los. Am Tag ihrer Hochzeit wurde er in Thailand verhaftet, und von einem Moment auf den anderen verschwand er aus ihrem Leben. Ohne Abschied, ohne Erklärung.

Als Carrie zufällig über einen Artikel stolpert, erfährt sie, dass Johan in Schweden lebt. Und das schon seit sechs Jahren. Diese Erkenntnis trifft sie wie ein Schlag. Die Gefühle, die sie so lange verdrängt hat, brechen sofort wieder hervor, und Carrie weiß, dass ein Wiedersehen alles zerstören könnte, was sie sich aufgebaut hat.

Rosie Walsh erzählt diese Geschichte mit viel Feingefühl und einem sicheren Gespür für emotionale Konflikte. Die Figuren sind facettenreich und sehr unterschiedlich gezeichnet, ihre Entscheidungen oft überraschend und voller Wendungen. Besonders gelungen sind die Rückblenden in die Zeit vor zwölf Jahren. Sie erklären nach und nach, was damals wirklich geschah, und machen verständlich, warum Carrie Johan nie vergessen konnte.

Den Schreibstil fand ich besonders packend. Man spürt Carries inneres Chaos, ihre Sehnsucht, ihre Unsicherheit. Immer wieder entsteht der Eindruck, dass die Menschen um sie herum bestimmen, wie ihr Leben auszusehen hat und Carrie sich dem fügt. Doch schließlich wächst sie über sich hinaus und trifft eine Entscheidung, die ganz allein ihr gehört.

Ein emotionaler, spannender Roman über Liebe, Verlust und die Frage, ob man der Vergangenheit wirklich entkommen kann.



                                         


Montag, 15. Juni 2026

Rezension: `Die Honigfrauen- Ein Sturm zieht auf` von Mirjam Müntefering

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Ein berührender Auftakt, der Lust auf mehr macht!








Der neueste Roman von Mirjam Müntefering entführt die Leser ins heutige Wuppertal zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Irina, die als Kind an Kinderlähmung erkrankt ist, wird meist von ihrem Großvater Ludwig Honig im Rollstuhl gefahren. Kleine Strecken schafft sie inzwischen selbst, doch ihr Leben ist stark von seiner Fürsorge geprägt. Als der alte Mann plötzlich stirbt, bricht für Irina eine Welt zusammen, und gleichzeitig kommt vieles ans Licht, das lange verborgen war.

Die gut situierte Konditorei Honig steht nach einer riskanten Investition kurz vor dem Ruin. Zu allem Überfluss hat Ludwig Honig die geheimen Rezepte und Zutaten für die beliebten Kuchen und Törtchen mit ins Grab genommen. Nach seinem Tod tauchen zudem streng gehütete Familiengeheimnisse auf, und Irina erfährt endlich, warum ihre Großmutter stets so kalt und abweisend wirkte.

Ohne den Großvater muss Irina sich zum ersten Mal der wirklichen Welt stellen. Man spürt, wie sie langsam aus sich herauswächst, mutiger wird und beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine große Stütze ist ihr Jugendfreund Eugen. Doch auch Arno Kuhn, Erbe der Konditorei Kuhn, zeigt plötzlich Interesse an ihr. Geht es ihm wirklich um Irina oder nur um eine mögliche Fusion der beiden Geschäfte?

Mirjam Müntefering hat mich mit `Honigfrauen` vollkommen in den Bann gezogen. Schon ab Seite eins war ich in der Geschichte abgetaucht und habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Die vielen historischen Details, Kutschfahrten, Boten, die Briefe überbringen, Hausmädchen und Dienstboten, verleihen dem Roman eine wunderbare Atmosphäre.

Die wechselnden Perspektiven machen die Handlung zusätzlich spannend und lebendig.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich bis August warten muss, um zu erfahren, wie es weitergeht.


                                              


Freitag, 29. Mai 2026

Rezension: `Die Geheimnisse von Rosewell Castle` von Corina Bomann

 

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Ein fesselnder Auftakt voller Geheimnisse!











Als Isabel an einem einzigen Tag sowohl ihren Job verliert als auch von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch eine Annonce in der Zeitung gibt ihr neuen Mut: Sie bewirbt sich an der ehrwürdigen Butlerschule auf Rosewell Castle. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der ihr nach bestandener Prüfung den Eintritt in eine Welt ermöglicht, die sonst nur den Reichsten oder alteingesessenen Familien vorbehalten ist.

Die Ausbildung ist hart, doch Isabel erhält Unterstützung vom attraktiven Garret Hayes. Obwohl sie vor ihm gewarnt wird, verliebt sie sich in ihn. Gleichzeitig stößt sie im Archiv der Schule auf das Foto einer ehemaligen Schülerin, die ihrer Großmutter zum Verwechseln ähnlich sieht.

Während Isabel in der Gegenwart versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen, führt uns die Autorin gleichzeitig in das Jahr 1969, wo die junge Giselle ihre Stelle als Hausdame auf Hallingham Hall antritt.

Beide Geschichten scheinen zunächst unabhängig voneinander zu stehen, doch je weiter man liest, desto deutlicher spürt man, dass sich hier zwei Lebenswege berühren könnten.

Wieder einmal zeigt Corinna Bomann, wie meisterhaft sie ihre Leserinnen und Leser fesseln kann. Anfangs haben mich Giselles Kapitel etwas mehr gepackt, doch im Verlauf der Geschichte wurde auch Isabels Erzählstrang immer spannender. Besonders die Ausbildung auf Rosewell Castle fand ich interessant, von den ersten Lektionen mit dem Besenstiel im Rücken bis hin zum Treppensteigen mit einem voll beladenen Tablett.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und atmosphärisch, sodass man am liebsten direkt weiterlesen möchte. Aber leider müssen wir bis November`26 warten und erst dann erfahren wir, ob es ein Familiengeheimnis gibt und wie es mit Giselle und Isabel weitergeht.

                                                  




Mittwoch, 27. Mai 2026

Rezension: `Rosen im Asphalt` von Felicitas Fuchs

 

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Über die Freundschaft!










Linda hat keinen leichten Start ins Leben. Von ihrer Mutter direkt nach der Geburt im Hamburger Krankenhaus zurückgelassen, wächst sie bei der Großmutter, in Heimen und Pflegefamilien auf. Geld ist immer knapp, Zuneigung selten. Zur gleichen Zeit kommt in Köln Irmi zur Welt. Auch sie erlebt keinen behüteten Anfang. Ihre Mutter kämpft mit schweren Depressionen und sieht sich außerstande, für ihr Kind zu sorgen. Irmi wird zu Verwandten nach Holland geschickt und kehrt Jahre später in ihre wohlhabende Familie zurück, in der es ihr materiell an nichts fehlt. Doch sie spricht kaum Deutsch, fühlt sich fremd und findet nur schwer ihren Platz.

Trotz ihrer völlig unterschiedlichen Herkunft kreuzen sich die Wege der beiden Mädchen. In der Schule werden sie zu engen Freundinnen und ihre Freundschaft überdauert Jahrzehnte. Sie teilen Glück und Schmerz, erleben Liebe, Trennungen, Verluste und Neuanfänge, und nichts kann sie wirklich trennen, selbst große räumliche Distanz nicht. Linda und Irmi sind starke Frauen, jede auf ihre eigene Weise, geformt durch Schicksalsschläge und Lebenshürden.

Die Autorin erzählt die Lebenswege dieser beiden Frauen mit viel Einfühlungsvermögen und Spannung. Der Roman begleitet sie über viele Jahrzehnte und besonders gelungen ist die wechselnde Perspektive, die den Leser immer wieder neu in die Gefühlswelt der beiden eintauchen lässt. Mich hat die Geschichte schnell fasziniert, gerade weil sie so authentisch, bewegend und und lebensnah erzählt wird.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für `Rosen im Asphalt.`












Mittwoch, 25. März 2026

Rezension: `Die Ehefrau` von Freida McFadden


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Ein Haus voller Geheimnisse!!










Sylvia ist auf Jobsuche und finanziell am Ende, als sich plötzlich eine ungewöhnliche Chance ergibt. Der attraktive Adam sucht eine Gesellschafterin für seine Ehefrau Victoria. Seit einem schweren Unfall ist Victoria entstellt, sitzt im Rollstuhl und kann kaum sprechen. Tag für Tag beobachtet sie ihre Umgebung schweigend, während Adam sich liebevoll um sie kümmert. Doch Victoria reagiert abweisend und scheint ihren Mann regelrecht von sich wegzustoßen. Schließlich gelingt es ihr, Sylvia auf ein Tagebuch aufmerksam zu machen, und von diesem Moment an weiß Sylvia nicht mehr, wem sie trauen kann.

Freida McFadden bleibt ihrem Stil treu und hat erneut einen Thriller in gewohnt fesselnder Qualität geschrieben. Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, die Handlung bereits zu kennen. Viele Szenen wirkten wie Déjà-vus, als hätte ich sie in einem ihrer früheren Bücher schon einmal erlebt.

Trotzdem ist `Die Ehefrau` spannend erzählt und lebt von zahlreichen Wendungen, die einen ständig aufs Neue überraschen. Man rätselt bis zum Schluss, was wirklich passiert ist und wem man glauben darf. Das Ende kam für mich völlig unerwartet, und macht den Roman zu einer unterhaltsamen, kurzweiligen Lektüre für alle Fans psychologischer Spannung.


                                                   




Montag, 16. Februar 2026

Rezension: `Die Erfinderin der Freiheit` von Elke Becker

 

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Geballte Frauenpower!





















Dresden, 1908. In Elke Beckers neuem Roman treffen wir die vier Freundinnen Christine, Amalie, Julia und Lotta. Gemeinsam wollen sie beweisen, dass Frauen auch ohne die Unterstützung von Männern Großes erreichen können.

Christine arbeitet im Sanatorium Lahmann und stellt fest, dass Frauen bei der Körperertüchtigung schnell erschöpfen oder sogar in Ohnmacht fallen. Sie sieht die Ursache im viel zu engen Korsett. Ihre Lösung ist eine kleine Revolution, sie entwickelt den ersten Brusthalter, der Frauen ermöglicht, sich frei zu bewegen und sportlich zu betätigen.
Auch Amalie hat eine bahnbrechende Erfindung gemacht und versucht, diese im Kaufhaus zu verkaufen. Julia wiederum liebt das Sticken und verziert Christines Brusthalter mit feinen Details. Christine und Amalie brennen für ihre Ideen, und alle vier unterstützen sich gegenseitig, wo immer es nötig ist.
Ich habe bereits die `Kölln-Saga` von Elke Becker gelesen und war sehr gespannt auf `Die Erfinderin der Freiheit.` Die Geschichte des Brusthalters ist vielleicht etwas auf der Strecke geblieben, denn der Roman widmet sich stärker dem Leben der Freundinnen und ihrem Zusammenhalt. 
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, und ein Schicksalsschlag bleibt den jungen Frauen leider ebenfalls nicht erspart. Insgesamt ist es ein warmherziger, lebendiger Roman über Mut, Freundschaft und den Wunsch nach Selbstbestimmung.




                                              

Dienstag, 23. Dezember 2025

Rezension: `Tiefe Schuld` von Laura Dave

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Späte Wahrheit!










Nora leidet schwer unter dem Unfalltod ihres Vaters Liam Noone, vor allem, weil sie erst vor kurzem ihre Mutter verloren hat. Zu ihren Halbgeschwistern hat sie seit Jahren kaum Kontakt, das Verhältnis ist distanziert und brüchig. Umso überraschter ist sie, als ihr Bruder Sam sie bittet, mit ihm nach Kalifornien zu fliegen. Er glaubt nicht an einen Unfall.

Über sich selbst überrascht stimmt Nora zu, und gemeinsam versuchen die beiden, die letzten Tage ihres Vaters zu rekonstruieren. Dabei stoßen sie auf ein lebenslang gehütetes Geheimnis. Schritt für Schritt nähern sich die Geschwister einander wieder an und entdecken, dass sie ihren Vater nie wirklich gekannt haben.

In Rückblenden erleben wir den jungen Liam und seine große Liebe und lange bleibt unklar, um wen es sich dabei handelt.

Aufgrund des Klappentextes hatte ich einen Krimi erwartet, tatsächlich aber handelt es sich um einen eher ruhigen Roman über Familie, Schuld und all das, was wir aneinander oft übersehen.

`Tiefe Schuld` hat mir gut gefallen, auch wenn es nicht durchgängig hochspannend ist. Die Stärke des Romans liegt weniger im Nervenkitzel als in der emotionalen Tiefe und der feinfühligen Annäherung an eine zerrissene Familie.

Wer keinen klassischen Krimi erwartet, sondern eine ruhige, atmosphärische Familiengeschichte, wird hier fündig. 


                   


                          



Dienstag, 9. Dezember 2025

Rezension: `Der Freund` von Freida McFadden

 

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WOW! Was für ein Pageturner!!










Sydney ist am Boden zerstört, als sie ihre Freundin Bonnie  ermordet auffindet. Die Polizei vermutet einen Serienmörder, der seine Opfer zuvor gezielt kontaktiert. Auch Bonnie hatte sich seit einiger Zeit mit einem Mann getroffen.

Erst Monate später wagt Sydney wieder, sich zu verabreden und glaubt, mit dem attraktiven Dr. Brown endlich das große Glück gefunden zu haben. Doch sie verdrängt, dass da draußen immer noch jemand anderes ist, der sie beobachtet und verfolgt.

Freida McFadden ist erneut ein packender Thriller gelungen. Schon ab der ersten Seite ist man mitten in der Handlung. In Rückblenden lernen wir Tom kennen, der unsterblich in Daisy verliebt ist und dennoch verstörende, unheimliche Gedanken hat, sobald er sie sieht.

Die Autorin versteht es meisterhaft, ihre Leser in Atem zu halten. Mit raffinierten Plottwists und einer unvorhersehbaren Handlung sorgt sie dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und wenn man die letzte Seite erreicht hat, ist man traurig, weil es vorbei ist. Ihr merkt schon, ich bin total geflasht!!


                           


Donnerstag, 9. Oktober 2025

Rezension: `Die Frauen vom Rosenhag- Sehnsucht nach Freiheit` von Corina Bomann

 

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Noch besser als der erste Teil!







Nachdem ich Band eins beendet hatte, fragte ich mich, was im zweiten Teil überhaupt noch passieren sollte, denn eigentlich schien die Geschichte auserzählt. Dachte ich......

Doch nun muss ich sagen, der zweite Teil ist sogar noch spannender als der erste.

Marlene und Liv haben mit dem `Rosenhag` ein beeindruckendes Projekt ins Leben gerufen, um Frauen zu helfen. Doch die Realität der damaligen Zeit stellt sie immer wieder vor scheinbar unüberwindbare Hindernisse. Als Frauen ohne Ehemänner, die ihnen den Rücken stärken, kämpfen sie gegen gesellschaftliche Widerstände, manchmal sogar unter lebensgefährlichen Bedingungen.

Aber weder Marlene noch Liv lassen sich unterkriegen. Vor allem Liv wächst über sich hinaus, wird mutiger, selbstbewusster und findet eine neue Liebe.


Die Handlung nimmt rasch Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich, doch Corina Bomann versteht es meisterhaft, das Tempo so zu dosieren, dass man als Leser mühelos mitkommt und nie den Überblick verliert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was sie besonders lebendig macht, und die vielen Cliffhanger am Ende der Kapitel machen es fast unmöglich, das Buch zur Seite zu legen.

 `Die Frauen vom Rosenhag- Sehnsucht nach Freiheit` ist ein sehr gelungener und leider letzter Band, der mich richtig begeistert hat.


                                       
















 


Montag, 15. September 2025

Rezension: `Himmelerdenblau` von Romy Hausmann

 

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Kommt leider nicht an die Vorgänger heran!

















Ich habe Romy Hausmanns Thriller bisher verschlungen. `Liebeskind`, `Martha schläft` und `Perfect day` waren alle top! Umso größer war meine Vorfreude auf `Himmelerdenblau.` Doch diesmal hat es bei mir einfach nicht gezündet.

Vor zwanzig Jahren wurde die 16-jährige Julie entführt. Nun nehmen sich die beiden Podcaster Liv und Phil des Falls an. Sie wollen herausfinden, was damals wirklich passiert ist und ob Julie vielleicht noch lebt. Dazu überreden sie Julies Vater, Theo Novak, zu einem Interview. Die Mutter ist inzwischen verstorben, und Theo leidet an schwerer Demenz. Er bringt vieles durcheinander und hat schon im normalen Alltag Probleme, etwa bei der Wahl seiner Kleidung oder beim Essen.

Der Thriller zieht sich, die Perspektivwechsel machen es nicht spannender und als Leser weiß man oft nicht, was Realität ist und was sich nur in der Fantasie der Charaktere abspielt. Manche Handlungen erschienen mir völlig unlogisch. Theo Novaks Demenzerkrankung steht stark im Vordergrund, für meinen Geschmack zu sehr, zumindest in einem Thriller. Zwar gab es auch spannende Szenen, aber insgesamt war ich eher enttäuscht. Auch das Ende konnte mich nicht so überzeugen.
Romy Hausmann hat meinen Geschmack diesmal leider nicht getroffen.


                                           



Dienstag, 2. September 2025

Rezension: `Der Lehrer` von Freida McFadden

 


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 Wie immer spannend!!












Eve Bennett ist unglücklich in ihrer Ehe mit Nate, da sie sich nicht mehr geliebt fühlt. Nate ist ein leidenschaftlicher Leser und Dichter, während Eve als Mathematiklehrerin eher pragmatisch veranlagt ist. Diese unterschiedlichen Persönlichkeiten erzeugen Spannung in ihrer Beziehung.

Die sechzehnjährige Addie hat ein schweres Jahr hinter sich. Ein Lehrer musste wegen ihr die Schule verlassen, und mit ihrer Lehrerin, Mrs. Bennett, kommt sie genauso wenig klar wie mit ihren Mitschülern. Ihr einziger Lichtblick ist der Englischlehrer Mr. Bennett, der gleichzeitig den Literaturkreis leitet, den Addie liebt.


Freida McFadden hat erneut eine packende Geschichte geschrieben. Die Handlung wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt und Rückblenden geben zusätzliche Einblicke.


Die kurzen Kapitel, die fesselnde Handlung mit zahlreichen Wendungen und die äußerst facettenreichen Charaktere tragen dazu bei, den Spannungsbogen oben zu halten. Jeder hat ein kleines Geheimnis, und bis zum Schluss tappt man als Leser ziemlich im Dunkeln.

Obwohl mir einige Stellen etwas unrealistisch erschienen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. 


Insgesamt hat mir „Der Lehrer“ sehr gut gefallen, auch wenn ich es eher als Krimi denn als Thriller empfand. 

Ich empfehle es gerne weiter!





Montag, 16. Juni 2025

Rezension: `Der Weg der Frauen` von Marie Pierre

 

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Gelungener Abschluss der Trilogie!








Diedenhofen, 1912. Auch im dritten Band um das Mädchenpensionat an der Mosel bleibt es spannend. Eine von Paulines Schülerinnen muss aus dem Gefängnis abgeholt werden, was natürlich dem Ruf der Schule erheblich schadet. Doch das sind nicht die einzigen Probleme, die auf Pauline einprasseln. Sie trifft ihren ehemaligen Verlobten Roland wieder, der mittlerweile Witwer und Vater eines kleinen Jungen ist. Angesichts der zahlreichen Schwierigkeiten, die im Pensionat auftreten, beginnt Pauline zu zweifeln, ob ihre Idee wirklich aufgegangen ist, und fragt sich, ob sie als Ehefrau und Mutter nicht besser dran wäre. Hinzu kommt, dass Erich von Pliesnitz sich unerklärlicherweise kaum noch blicken lässt.

Mir hat der dritte Teil ebenso gut gefallen wie die ersten beiden. Es ist erfrischend zu lesen, wie die jungen Frauen lernen, sich zu behaupten und nicht nur auf einen Mann warten, der ihnen ein angenehmes Leben bietet.

Die meisten haben bereits einen Plan für ihre Zukunft, Journalistin zu werden oder Betreiberin eines Cafés, alles ist möglich. Pauline ermutigt sie, ihren Wunsch nach Freiheit und eigenem Wirken zu verfolgen.

Marie Pierre gelingt es auch in diesem Band, historische Ereignisse geschickt mit fiktiven Charakteren zu verweben. Diese Kombination aus fesselnder Handlung und lebendigen Figuren sorgt für ein Lesevergnügen.

Nun heißt es leider Abschied nehmen von den liebgewonnen Figuren, denn der dritte Teil ist auch gleichzeitig der letzte. Es bleiben aber keine Fragen offen und deswegen bin ich sehr zufrieden mit dem Ende.

„Der Weg der Frauen“, ist ein leichter Roman, den ich gerne empfehle und natürlich sollte man sich auch die ersten Bände nicht entgehen lassen..


                                 












Mittwoch, 11. Juni 2025

Rezension: `Die Sommergäste` von Tess Gerritsen

 

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Der Martini Club!

















Zur  Beerdigung von George Conover versammelt sich die gesamte Familie im Ferienhaus in Purity/ Maine am See. Susan hat gerade erst ihren Mann, Ethan Conover, geheiratet und ist zum ersten Mal mit den anderen Verwandten hier. Als ihre Tochter Zoe nach einem Aufenthalt am See spurlos verschwindet, bricht für Susan eine Welt zusammen.

Jo Thibodeau von der örtlichen Polizei übernimmt den Fall der vermissten Zoe, doch ihre Ermittlungen kommen nur schleppend voran. Maggie Bird und die Mitglieder des Martini-Clubs, ehemalige Agenten, haben ihre eigenen Methoden, um herauszufinden, wo das Mädchen sein könnte. Doch dann wird auf dem Grund des Sees eine Leiche gefunden.

Tess Gerritsen hat erneut einen fesselnden Krimi geschrieben, der auch durch humorvolle Szenen besticht. Obwohl ich normalerweise keine Spionageromane lese, hat mir dieses Buch gefallen – schließlich geht es um ehemalige Agenten im Ruhestand. Ihre Ermittlungen sind zwar hobbymäßig, aber mit ebenso viel Leidenschaft wie früher. Das Zusammenspiel von entspanntem Rentnerleben und den Ermittlungen verleiht der Geschichte eine herrlich leichte und unterhaltsame Note.

Lange bleibt unklar, was mit Zoe passiert ist, und die Auflösung des Falls sowie die überraschenden Enthüllungen aus der Vergangenheit haben mich wirklich überrascht.

                                                 












Montag, 26. Mai 2025

Rezension: `Die Akte Schneeweiß` von Felicitas Fuchs

 

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Starke Frauen in zwei Generationen!










Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben: Einerseits erfahren wir die Geschichte der jungen Mathilde im Jahr 1936, und im zweiten Handlungsstrang werden wir ins Jahr 1963 zu Katja und ihrer Familie versetzt.

Katjas Eltern sind sehr konservativ, was in den 60er Jahren üblich war. Sie möchte eine Ausbildung zur Krankenschwester machen, doch das ist ihren Eltern schon zu viel. Sie soll heiraten und eine Familie gründen. Als Katja auch noch Medizin studieren möchte, ist  für ihre Eltern das Maß voll. Sie steht allein da und muss sich alles selbst erarbeiten. Besonders fehlt ihr der Opa, der immer Verständnis für sie hatte, doch er ist spurlos verschwunden, und sein Name darf im Haus nicht mehr erwähnt werden.

Erst als sie viel älter ist, beginnt Katja, nach ihrem Opa zu suchen und erfährt, was damals passiert ist.

Im Jahr 1936 hat Mathilde endlich ihren Traummann gefunden. Sie assistiert ihm bei der Arbeit als Arzt, und gemeinsam helfen sie Frauen in Not, darunter Opfer von Vergewaltigungen und ähnlichen Schicksalen. Doch ihre Aktivitäten bleiben nicht unbemerkt, und sie geraten ins Visier der Gestapo. Mathilde wird gezwungen, eine Arbeit in einem Fotolabor anzunehmen. Was sie dort sieht, kann sie kaum ertragen. Auch für den Leser sind diese menschlichen Abgründe, in die die Autorin uns blicken lässt, schwere Kost.

Der neue Roman von Felicitas Fuchs hat mir sehr gut gefallen. 
Ihr ist es gelungen, die beiden spannenden Handlungsstränge perfekt miteinander zu verknüpfen. Katja und Mathilde sind zwei starke Frauen, die es gewohnt sind, kämpfen zu müssen. Beide sind sehr sympathisch, und es ist schade, dass sie sich niemals kennenlernen durften.
Zunächst ist unklar, was die beiden Geschichten miteinander zu tun haben, aber nach und nach versteht man die Zusammenhänge.

In `Die Akte Schneeweiß` finden wir alles: Liebe, Verrat, Erpressung, falsche Verdächtigungen, heimliche Heldentaten, ärztliche Fehler und grausame Verbrechen des Naziregimes.

Ganz klare Leseempfehlung!!



Samstag, 3. Mai 2025

Rezension: ` Die Frauen vom Rosenhag` von Corina Bomann

 

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Die Stärke der Frauen!









Karlskrona, 1910. Nachdem Marlenes Ehemann, der Kapitän der Solveig, nicht nach Hause zurückkehrt, wird auch seine Frau für den Untergang des Schiffes verantwortlich gemacht.

Die ehemaligen Freundinnen und Frauen der Mannschaftskameraden der Solveig beschimpfen sie und brechen den Kontakt ab.

Als Marlene zufällig Liv Boregard, die Frau des Reeders, dem die Solveig gehörte, kennenlernt, beginnt sich einiges zu verändern.

Obwohl Liv einen wohlhabenden Mann hat und einen Haushalt mit Bediensteten führt, ist sie aufgrund der zunehmenden Kälte in ihrer Ehe unglücklich.

Die beiden Frauen freunden sich an, und als Liv ein kleines Häuschen erbt, kommt Marlene eine brillante Idee: Es gibt so viele Frauen, die von ihren Männern misshandelt werden und einen Rückzugsort brauchen. Eine gewagte Idee für die damalige Zeit, und außerdem darf Livs Ehemann allein bestimmen, was mit dem Vermögen seiner Frau passiert.

Ich habe lange auf das neue Buch von Corina Bomann gewartet und wurde nicht enttäuscht. Um die Geschichten der beiden Frauen hat sie eine fesselnde Handlung gewoben.

Marlene ist eine toughe Person, die gelernt hat, sich ohne Ehemann zu behaupten. Liv hingegen ist völlig abhängig von ihrem Mann, lernt aber durch Marlene, dass es auch anders geht. Doch schnell ergreift ihr Ehemann Sten Maßnahmen, um sie wieder klein zu halten.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut lesbar. Da die Geschichte für mich eigentlich abgeschlossen war, bin ich nun gespannt, was im neuen Band noch Spannendes geschehen wird.