Donnerstag, 26. März 2020

Rezension: `Die Sekte` von Mariette Lindstein

* * * * *
Unfassbar, aber extrem spannend!!














Sofia Baumann lernt auf einer schwedischen Insel den charismatischen Franz Oswald kennen. Als er sie und ihre Freundin Wilma einlädt, sich seinen Vortrag über reines Leben anzuhören, sagen sie gerne zu.
Im Gegensatz zu Wilma entscheidet sich Sofia, auf der Insel zu bleiben und für Franz zu arbeiten. Sie ist fasziniert von der Gruppe ViaTerra, deren Mitglieder voll hinter Franz zu stehen scheinen. Auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen und er vermittelt ihr das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.

Die erste Zeit gefällt Sofia der geregelte Tagesablauf, die Gemeinschaft mit den anderen und ihre Ausflüge über die Insel. Doch schnell ändert sich alles....

Franz entpuppt sich als schlimmer Psychopath, der seine `Untergebenen` nur drangsaliert und quält. Sophia erkennt erst, was wirklich hier abgeht, als es schon zu spät ist. Sie ist auf der Insel gefangen und es ist aussichtslos, an Flucht zu denken.

Die Autorin war selbst jahrelang Mitglied bei Scientology und ich nehme an, dass sich vieles von ihren Erfahrungen hier widerspiegelt.
Für mich als Leser ist es unfassbar, dass Menschen so manipuliert werden und den Sektenführer quasi auch noch anbeten. Man liest ja des Öfteren über sektenartige Gemeinschaften, in denen grauenvolle Dinge passieren, Eltern nicht mehr über ihre Kinder bestimmen dürfen und das alles noch okay finden.
Ähnlich geht es hier auch zu und Sofia hat fast niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte.
Sie versucht, Beweise zu sammeln, um Franz hinter Gitter zu bringen, denn das wäre die einzige Möglichkeit, dauerhaft verschont zu bleiben. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als alles andere..

Eine wahnsinnig spannende Geschichte, auch wenn es im Mittelteil manchmal etwas langatmig war. Ich habe das Buch verschlungen, über 600 Seiten mal eben in zwei Tagen inhaliert.

                                               

  Ich danke dem Blanvalet Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 20. März 2020

Gewinnspiel----Gut Greifenau------









Ihr Lieben, vielleicht kann ich euch in diesen schweren Zeiten etwas Freude bereiten. Im April erscheint der vierte Band der Gut Greifenau Reihe als Print Ausgabe. Ich durfte ja das eBook schon vorablesen und war, wie erwartet, begeistert.
Meine Rezension findet Ihr H I E R
Nun verlose ich  drei  Exemplare von `Gut Greifenau- Goldsturm`, die Hanna Caspian für euch signieren wird.
                              

Klappentext::
Der vierte Band der Gut-Greifenau-Reihe von Bestseller-Autorin Hanna Caspian über die Bewohner eines Gutes in Pommern.
Konstantin und Rebecca kämpfen mit den Folgen, die Misswirtschaft und Krieg auf ihrem Pommerschen Gut hinterlassen haben. Doch schwerer als die aufkommende Hyperinflation wiegen die persönlichen Schicksalsschläge. Noch ist nichts entschieden, wenn es um Greifenau geht – nicht, solange Konstantin keinen Erben hat.
Die ehemalige Komtess Katharina dagegen kann sich alles leisten, was sie will. Dieser Luxus ist nicht nur allzu verführerisch, er führt auch zu Neid, der in Bösartigkeit umschlägt. Doch bleibt Katharina der eine große Traum vom Medizin-Studium versagt. Daran ist sie allerdings nicht ganz unschuldig. Erst als sie das erkennt, findet sie zurück auf ihren Weg. Das gefällt allerdings nicht allen.
Auch in der Dienstboten-Etage warten einige noch auf ihr persönliches Glück. Ida war Albert gegenüber wohl doch nicht ganz aufrichtig, was ihre Vergangenheit angeht. Für Eugen und Wiebke jedoch scheint eine gemeinsame Zukunft vorgezeichnet. Doch dann entgleitet Eugen das so sicher geglaubte Glück.

Mit der an die Kaisersturz-Trilogie anschließenden Geschichte nimmt Bestseller-Autorin Hanna Caspian uns mit in die erste deutsche Republik – durch die Höhen und Tiefen der chaotischen goldenen Zwanziger.

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Möchtet Ihr mehr über die beliebte Autorin erfahren? Dann guckt doch mal auf ihre HOMEPAGE


Hanna Caspian     ©Martina André







Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?
1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍


2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 28.03.2020 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.



Mittwoch, 11. März 2020

Rezension: `Vermisst` von Christiane Dieckerhoff


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Spannender Krimi mit viel Lokalkolorit!!















Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner ist mit dem Auto auf dem Weg nach Hause, als sie durch ein unbeleuchtetes Fahrzeug vom Weg abkommt und eine Frau überfährt. Klaudia ist völlig fertig mit den Nerven, doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die Frau schon tot war. Angeblich wurde sie schon vor Jahren von ihrem Freund, der deswegen in der JVA sitzt, ermordet.
Als kurz hintereinander noch zwei Menschen zu Tode kommen, wird es für Klaudia und ihre Kollegen immer mysteriöser.
Als der Fall schon als geklärt ad acta gelegt werden soll, ermittelt sie heimlich weiter und findet Unglaubliches heraus.

Mich hat der Krimi von Christiane Dieckerhoff begeistert. Er ist genauso, wie ich es mag. Nicht viel Blutvergießen, keine unnötige künstlich erzeugte Spannung, sondern solide Polizeiarbeit und Recherche.
Durch eine gekonnte Mischung aus Verwicklungen und geschickt gelegten falschen Fährten macht die Autorin  `Vermisst` erst richtig spannend. 
Ein fesselnder, atmosphärisch dichter Krimi mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit, den ich gerne empfehle!

                                                   
  Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 4. März 2020

Rezension: `Die Strandvilla` von Sina Beerwald


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Die Strandvilla
















Sylt, 1913. Die fast mittellose Moiken möchte mir ihrer Tochter Emma einen Neuanfang in Hamburg wagen, doch auf dem Weg dorthin begegnet ihr der Hotelier Theodor von Lengenfeldt. Er verliebt sich in sie und bietet ihr an, in der Konditorei des Hotels zu arbeiten. Moiken träumt davon, in dem kleinen Pavillon am Meer ein eigenes Café zu eröffnen, und alles könnte so schön sein, wenn da nicht ihre Jugendliebe Boy Lassen wäre...

Die Strandvilla ist ein leichter, unkomplizierter Roman, den man schnell lesen kann. Ich hatte ihn in zwei Abenden durch, doch so vollends begeistern konnte er mich nicht.

Dazu waren mir die Aktionen der Protagonisten zu wenig durchschaubar. Die handelnden Personen veränderten sich, für meinen Geschmack ohne jeglichen nachvollziehbaren Grund, sehr plötzlich und krass. Es wurden Entscheidungen getroffen, die ich beim besten Willen nicht begreifen konnte.

Auch die ausschweifenden, detailgetreuen Landschaftsbeschreibungen hätte es für mich nicht unbedingt gebraucht.

Zudem bin ich mit Moiken und der Art, wie sie mit ihrer Tochter umging, die ganze Zeit nicht warm geworden. Ja, sie war mir größtenteils schlicht unsympathisch.

Trotzdem ließ sich der Roman gut und leicht lesen. Aber ich konnte keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen und das habe ich doch vermisst, denn mich in sie hineinzuversetzen, macht für mich einen Großteil des Reizes aus, wenn ich lese.

`Die Strandvilla` ist das erste Buch von Sina Beerwald, das mir nicht so gut gefällt wie die anderen.
     
                                                   


Ich danke dem  Droemer Knaur Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 2. März 2020

Rezension: ´Der Keller` von Sabine Thiesler





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Ein paar Ungereimtheiten, aber trotzdem sehr spannend!!










Die schwangere Hannah fliegt nach Florenz, um ihre kranke Mutter in der Toscana zu besuchen. Unterwegs lernt sie einen charismatischen Mann kennen, der sie einlädt, die Nacht bei ihm und seiner Frau zu verbringen, um am nächsten Tag entspannt weiterreisen zu können. Hannah verschwindet spurlos und sie ist nicht die Einzige...


Außerdem lernen wir Daniel kennen, einen  Jungen aus den ärmlichsten Verhältnissen, der es schafft, sich hochzuarbeiten.
Wahrhaftig verliebt sich die reiche und schöne Comtessa Octavia  in ihn und die beiden heiraten. Daniel will nie wieder arm sein, was ihn aber dazu zwingt, seiner Gattin nicht zu widersprechen.
Die Wünsche der Comtessa sind völlig irre, doch anscheinend hat auch Daniel Spaß dabei. Allerdings hat sich mir nicht eröffnet, wieso der nette fleißige Junge von damals plötzlich zum Folterer und Kannibalen wird und was ihn veranlasst hat. Und wie kam die beliebte, großzügige Comtessa zu ihren perversen Gelüsten?
Und wieso vermieten die beiden Appartements und haben oft Gäste, wenn sie auf der anderen Seite ihre Verbrechen zu verbergen versuchen?

Von vornherein weiß der Leser Bescheid über die perfiden Pläne des vornehmen Paares, jedoch fand ich einiges schon an den Haaren herbeigezogen und nicht sonderlich realistisch. 

Nichtsdestotrotz ließ sich das Buch sehr gut lesen, der Spannungsbogen wurde konstant oben gehalten und ich hatte keine Minute Langeweile. Insgesamt hat mich `Der Keller` doch gut unterhalten und darauf kommt es ja hauptsächlich an. 

                                                         

Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 1. März 2020

Rezension: `Gut Greifenau- Goldsturm` von Hanna Caspian

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Ein Lesegenuss!!!



















Eigentlich hatte man ja keinen weiteren Teil der Gut Greifenau Trilogie erwartet, aber nun dürfen wir uns über Band 4 der beliebten Reihe freuen. Die Familie von Auwitz-Aarhayn ist dem Leser ja bereits ans Herz gewachsen, genauso wie `die Leute` und die Urbans.
Wir schreiben die Jahre nach dem 1. Weltkrieg. Auf Gut Greifenau muss man sich sehr einschränken, es ist eigentlich nicht mehr möglich, alle Dienstboten weiterhin zu halten. Konstantin und Rebecca versuchen, die Aufgaben anders zu verteilen, z.B. benötigt niemand mehr einen persönlichen Diener. Unter der Dienerschaft herrscht bisher eine strenge Hierarchie und Caspers, der oberste Hausdiener, findet es unter seiner Würde, plötzlich die Aufgaben der Hausdame mitzuledigen. Trotzdem muss auch er über seinen Schatten springen.
So ist es alles nicht einfach, zumal Konstantin wirkliche Sorgen hat, ob er das Gut in der Familie halten kann. Gott sei Dank hilft ihm sein Schwager Julius, was auch bedeutet, dass ihm dann Teile von Greifenau gehören, aber es bleibt ja wenigstens in der Familie. Theoretisch...

Natürlich treffen wir auch Gräfin Feodora wieder, die immer noch nicht verwunden hat, dass der Kaiser abgedankt hat und sie sich mit Neureichen in der Familie abgeben muss. Trotz ihres Dünkels ist sie sich nicht zu schade, deren großzügige Unterstützung für sich und ihre russische Familie anzunehmen.

Die Autorin hat die historischen Ereignisse geschickt mit den fiktiven verknüpft. Die Hungersnot macht die Menschen mürbe, auf dem Land läuft es noch etwas besser als in der Stadt, auch wenn mit Geld überhaupt nichts mehr anzufangen ist. Ein Brot kostet Unsummen, doch es gibt kaum etwas zu kaufen, am liebsten wird nur getauscht. Ein Paar Schuhe gehen ein Huhn, ein Mantel gegen Brot usw.. Doch irgendwann hatten die Leute nichts mehr zu tauschen und dann konnten sie sich im wahrsten Sinne des Wortes: das Leben nicht mehr leisten. Für viele blieb dann nur noch der Freitod durch Gas. Die schlimmen Nöte der Menschen wurden sehr realistisch beschrieben, dazu die Überheblichkeit des alten Adels und der Triumph der Neureichen. Leute wie die Urbans leben trotzdem weiterhin auf großem Fuß, und auch Katharina hat mich da ein bisschen enttäuscht.

Also ihr seht, es passiert wirklich viel im vierten Band.
Genauso wie die anderen drei Teile hat mich `Goldsturm` von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt, weil man direkt wieder in der Geschichte drin ist und Freud und Leid mit den Bewohnern teilt.
Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, ob Albert endlich die Wahrheit  über seine Herkunft sagen wird. Und wenn ja, wie wird Konstantin reagieren?

Am Ende hatte ich den Eindruck, es könnte vielleicht noch weitergehen mit den Bewohnern auf Gut Greifenau, denn so ganz abgeschlossen war es für mich noch nicht. Ich würde es extrem begrüßen, wenn es auch mit Band 5 weiterginge.



                                                     



 

Freitag, 28. Februar 2020

Rezension : `Sophias Hoffnung- Die Farben der Schönheit` von Corina Bomann

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Sophias Hoffnung !!















Sophia wächst wohlbehütet in ihrem Elternhaus auf und ist glücklich, dass sie Chemie studieren darf. Später wird sie in das Drogeriegeschäft ihres Vaters einsteigen und selbst Cremes herzustellen.
Doch auf einmal kommt alles anders. Nach einem Zerwürfnis mit ihren Eltern gibt es kein Zurück mehr und Sophia landet schwanger bei ihrer Freundin Henny in Paris. Nach einer schlimmen Zeit zeigt sich aber Licht am Ende des Tunnels. Die berühmte Helena Rubinstein bietet ihr an, mit nach New York zu kommen und dort Cremes zu entwickeln.

Die Geschichte rund um Helena Rubinstein fand ich sehr interessant, aber Sophia blieb doch insgesamt recht blass. Trotz der vielen Schicksalsschläge, die sie gemeistert hat, hat sie sich nicht weiterentwickelt und  bleibt immer das verhuschte Mädchen mit der Brille. 

Corina Bomanns Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen, doch es gibt einige Längen im Buch, wo es nur schleppend vorangeht und nicht wirklich etwas passiert. Es plätschert eher so vor sich hin, da hätte ich mir auf jeden Fall mehr Spannung erhofft. Zum Schluss bleiben noch Fragen offen, die dann sicher in den nächsten Bänden beantwortet werden.
Insgesamt ein netter Schmöker, den man zwischendurch gut lesen kann, wenn man nicht zu viel erwartet. 

                                     

Ich danke  Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 23. Februar 2020

Rezension: `Blutige Gnade` von Leo Born


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Sehr spannend !!!!














 `Blutige Gnade` war mein erstes Buch aus der Mara Billinsky Reihe, aber ich hatte keine Probleme in die Story hineinzukommen, weil jeder Fall in sich abgeschlossen ist.

Kommissarin Mara Billinsky, auch `Die Krähe´ genannt, ist eine etwas gewöhnungsbedürftige Ermittlerin. Eher würde man sie der Punkszene zuordnen als der Polizei, aber in ihrem Job macht ihr trotzdem niemand so schnell etwas vor. Mara ist so ganz anders als ihr Kollege Jan Rosen, doch zusammen sind sie ein Superteam.
In `Blutige Gnade` geht es um mehrere Morde, unklare Motive und jede Menge Verdächtige. Auch eine Fleischfabrik spielt eine Rolle und die geschilderten Zustände erinnern an den Skandal, der vor kurzem durch die Presse ging, also sind sie leider noch nicht mal utopisch. Man sollte nicht unbedingt während des Essens lesen, da könnte einem schon der Appetit vergehen.
Die Ermittlungen gehen nicht recht voran, Beweise sind verschwunden und nichts passt wirklich zusammen, bis Mara endlich eine Verbindung zwischen den einzelnen Morden findet. Und diese Erkenntnis bringt sie selbst in höchste Gefahr.

Ich muss sagen, ich fand diesen Thriller richtig klasse, denn Leo Born hat mich mit seinen facettenreichen, teils eigenwilligen Charakteren und dem kurzweiligen Schreibstil, gepaart mit spannender Handlung vollkommen überzeugt.

Ganz übel fand ich allerdings, dass viele Kapitel mit einem Cliffhanger enden und es ab der Mitte des Buches so extrem spannend wird, dass ich die halbe Nacht durchgelesen habe. 😀
   
                                                     


Ich danke Netgalley.de und dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 21. Februar 2020

Gewinnspiel - Gewinnspiel - Gewinnspiel



Ihr Lieben, am 02.03.2020 erscheint der Auftakt zu einer Familiengeschichte in den Goldenen Zwanzigern. Es handelt sich um die Familie von Plesow, die auf Rügen das Grand Hotel führt.
Ich durfte es schon vorablesen, die Rezension findet Ihr H I E R
Nun stellt uns die liebe Caren Benedikt  drei signierte Exemplare zur Verfügung, die Ihr gewinnen könnt.😍😍😍



©A.Lunau

Möchtet Ihr mehr über Caren Benedikt wissen, dann guckt doch mal auf ihre HOMEPAGE





Klappentext:
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …






Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?
1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍

2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 28.02.2020 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.


Rezension:` Das Gerücht` von Lesley Kara



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Spannender Pageturner !!














Joana zieht mit ihrem Sohn Alfie von London zu ihrer Mutter in eine Kleinstadt am Meer. Hier kann sie Job und Muttersein unter einen Hut bringen und die Oma passt auch gerne auf Alfie auf.

Joana hört, dass vermutet wird, die Kindermörderin Sally McGowen soll in dieser kleinen Stadt leben. Nachdem Joana das Gerücht in ihrem Buchclub erzählt hat, verbreitet sich das Ganze wie ein Lauffeuer. Man kann sich als Leser gut in die Situation hineinversetzen. Ein einziges Mal zu viel geredet, und eine Lawine wird ins Rollen gebracht, die sich nicht mehr stoppen lässt.

Plötzlich ist Joana fast wie besessen davon, herauszufinden, wer hier unter falschem Namen lebt, zumal auch ihr Freund gerne ein Buch über Sally McGowen schreiben möchte. Doch durch ihre heimlichen Recherchen bringt sie die ganze Familie in Gefahr.

Joana ist eine sehr sympathische Protagonistin, die niemandem schaden möchte und schnell bereut, dass sie den Mund nicht gehalten hat.

Ich habe `Das Gerücht` verschlungen, konnte es nicht aus der Hand legen. Es ist kein Thriller oder Krimi, und ich habe wieder einmal feststellen können, dass auch Romane megaspannend sein können.
Eine unglaublich packende, brillant erzählte Geschichte mit vielen Wendungen und einem Ende, das mich schwer begeistert hat.

Für mich war `Das Gerücht` von Anfang bis Ende fesselnd, ein richtiger Pageturner!!


                                                         

 Ich danke dem  DTV Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 11. Februar 2020

Rezension: `Die siebte Schwester` von Marion Johanning

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Die siebte Schwester!!














Köln, 1215.  Die junge Tryngen wollte ihr Leben lang nichts anderes als alles über Kräuter und Heilkunst erlernen. Sie wird Novizin im beschaulichen Kloster Weiher und hilft den Alten und Kranken. Ihr Traum ist es, einer geheimen Schwesternschaft anzugehören und Heilerin zu werden.
Als der Domprobst Engelbert von Berg schwer verletzt eingeliefert wird, ist er so begeistert von ihrem Können, dass er sie an seinen Hof ruft. Dort soll sie seine weitere Heilung zusammen mit dem Leibarzt überwachen.

Gleichzeitig hat Tryngens Vater einen Ehemann für sie ausgesucht, denn er darf entscheiden, dass sie nicht weiter im Kloster leben wird. Doch solange der attraktive Domprobst ihre Hilfe benötigt, ist das unmöglich.

Auf einmal gefällt es Tryngen am Hofe, bis sie merkt, dass es jede Menge Intrigen, Missgunst, Eifersucht, Neid und sogar Mord gibt.
Es wird sehr gefährlich für sie, als sie herausfindet, dass irgendjemand  nach ihrem Leben trachtet.
Eine Rückkehr ins Kloster ist jedoch plötzlich unmöglich geworden, denn auch dort geschehen sehr seltsame und bedrohliche Dinge.


Mit `Die siebte Schwester` konnte ich ganz abtauchen in das dreizehnte Jahrhundert in Köln. Marion Johanning hat mit Tryngen einen interessanten Charakter geschaffen, eine junge unscheinbare Novizin, die sich zu einer starken Persönlichkeit entwickelt. Die Geschichte ist spannend geschrieben, lässt sich gut und flüssig lesen und hat mir gut gefallen. Auch wenn man die vorigen Bände nicht kennt, kann man problemlos einsteigen, alle Bände sind in sich abgeschlossen.
Ein  kurzweiliges Lesevergnügen, das ich für Liebhaber historischer Romane gerne empfehle.


Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.






Freitag, 7. Februar 2020

Rezension: `Cold Case- Das verschwundene Mädchen` von Tina Frennstedt

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Tolles Cover, mäßig spannende Story!













  Ich liebe Cold Case Fälle, in denen nach Jahren neu ermittelt wird. Hier geht es um das Verschwinden des Mädchens Annika vor 16 Jahren, ein Fall, den die Polizei bis heute immer noch nicht aufgeklärt hat.
Tess Hjalmarsson, Expertin für Cold Cases und ihre Kollegen fahnden jetzt nach dem Valby Killer, einem Mann, der Frauen in den Morgenstunden in ihren Wohnung überfällt und meist tötet.
Durch Zufall gab es Hinweise, die darauf hindeuten, der Valby Mann könne auch mit Annikas Verschwinden zu tun haben.

Der Anfang war total spannend, doch schon kurz danach flachte es etwas ab. Es ging auch nicht hauptsächlich um den Cold Case, sondern eigentlich um den Valby Mann. Zwischendurch wird in Rückblenden über die Zeit vor 16 Jahren berichtet, was mich direkt fesselte. Doch wenn man sich gerade im Lesefluss befand, ging es wieder lange um Tess` Privatleben und um viele überflüssige Nebensächlichkeiten, was nicht dazu beitrug, dass man unbedingt weiterlesen mochte.
 Der  Spannungsbogen sank immer wieder, weil unwichtige Dinge in den Vordergrund gerückt wurden. Der Fall der verschwundenen Annika hätte eigentlich einiges an Potenzial gehabt, doch die Autorin hat sich ein wenig verzettelt und wollte zu viel in die Geschichte hineinpacken. Ich hatte von `Cold  Case` viel mehr Nervenkitzel erwartet. 

                                         
Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.





Dienstag, 4. Februar 2020

Rezension: `Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen` von Caren Benedikt


* * * * *
Grandioser Auftakt zur Grand Hotel- Reihe















Ostsee, 20er Jahre, Das Grand Hotel - `Die nach den Sternen greifen` ist der Auftakt zu einer neuen Reihe um das elegante Hotel in Binz und die Familie von Plesow.
Bernadette, die Mutter, hält alle Zügel in der Hand und ist die Seele des Hauses. Alles läuft über ihren Schreibtisch, auch wenn ihr Sohn Alexander offiziell der Geschäftsführer ist.
Constantin, der andere Sohn, führt das Hotel Astor in Berlin und betreibt nebenher noch ein Varieté Theater. Das jedenfalls denkt seine Mutter, was aber wirklich in Berlin läuft, kann sie fast nicht erahnen.
Die Jüngste ist Josefine, die Künstlerin, die ihren Weg noch nicht recht gefunden hat.
Ihr Leben lang trägt Bernadette ein Geheimnis mit sich herum, das ihre ganze Existenz und die ihrer Familie bedrohen würde, falls es jemand herausbekommt. Und plötzlich steht ein Mann vor ihr, der mit einem Mal alles vernichten könnte, was sie sich mühevoll aufgebaut hat.

Der andere Handlungsstrang verschlägt den Leser nach Berlin und wir bekommen Einblick ins Hotel Astor und was wirklich im Varieté vor sich geht.
Im Klappentext steht, es handelte sich um `Dowton Abbey an der Ostsee`, das kann ich so nicht unterschreiben. Die Familie von Plesow gelangt eher mit mafiösen Methoden ans Ziel.

Es geht im Buch aber nicht nur um die von Plesows, sondern wir erleben auch Marie, das Zimmermädchen, die eine besondere  Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen erlebt.

Es dauerte etwas, bis ich richtig in die Story reinkam, weil es sich zu Anfang ein wenig zog und viele Personen vorgestellt wurden. Vom Stil her empfand ich es anders als die bisherigen Bücher der Autorin, die sie unter verschiedenen Pseudonymen herausgebracht hat.
Doch nach einer Weile hat mich das `Grand`, wie es nur genannt wird, in seinen Bann gezogen und ich konnte es schlecht aus der Hand legen.
Es war beeindruckend, mitzuerleben welche Entwicklungen die einzelnen Personen  durchmachten.
Aus einer harten Geschäftsfrau wird eine weichherzige Geliebte, aus einem aufmüpfigen Kind eine  erwachsene Frau, und ein verhuschtes Zimmermädchen lernt sich zu behaupten.
Ich hoffe, wir müssen nicht allzulange auf den nächsten Teil warten, denn ich möchte unbedingt erfahren, wie es mit den von Plesows weitergeht.

                                          


                Ich danke dem  Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Krimi- Dinner beim Bastei Lübbe Verlag

 www.die-rezensentin.de              

                                                                                                                                 
                                

                                       
                                  Let us entercrime you !!!

Dies war das Motto, unter dem der Bastei Lübbe Verlag wieder zu einem exklusiven Dinner mit Krimi- Speeddating eingeladen hat. 


                     







Beim letzten Mal war es ein wahnsinnig tolles Event und ich habe mich tierisch gefreut, wieder dabeisein zu dürfen.
Das Konzept ist: An jedem Tisch sitzen zwölf Gäste, davon sind zwei Plätze für einen Autor/eine Autorin und einen Lektor/eine Lektorin reserviert. Nach jedem Gang müssen die beiden umziehen. So sitzt im Laufe des Abends jeder Autor mit Lektor einmal an jedem Tisch.
  

Zur Begrüßung gab es ein Gläschen Sekt und man plauderte ganz entspannt an Stehtischen. Danach wurde  zu den wunderschön eingedeckten Tischen gebeten und es ging direkt mit einem Gruß aus der Küche los.


Durch den Abend führte die wunderbare Margarete von Schwarzkopf, die an meinem Tisch saß und unglaublich nett und freundlich ist.


M.von Schwarzkopf  ©A.Lunau


Zwischen den Gängen bat Frau von Schwarzkopf einen der Autoren auf die Bühne und führte ein zehnminütiges lockeres Interview und stellte das jeweilige Buch vor.
Zu Gast waren Tina Frennstedt und Anton Berg aus Schweden und Leo Born und Eva Almstädt aus Deutschland.


Als erstes wurde Tina Frennstedt interviewt und erzählte über ihr neues Buch `COLD CASE`, das ich auch gerade lese.
Leider hatte ich immer jemanden vor mir im Bild sitzen, sodass die Fotos von der Bühne nicht so gelungen sind.
Tina Frennstedt ©A.Lunau
Tina Frennstedt ©A.Lunau

Erscheinungsdatum 31.01.2020


Das Hauptgericht


Anton Bergs `18` erscheint erst Ende April, daher kann ich euch keine Buchbeschreibung liefern.

Anton Berg  ©A. Lunau
Anton Berg  ©A. Lunau  

Wenn die Autoren an unserem Tisch saßen, konnte ich immer ein schönes Foto schießen.





Eva Almstädt ©A. Lunau
M.v.Schwarzkopf/Eva Almstädt


Ostseegruft erscheint auch erst am 30.April 2020



Nachtisch
Leo Born  ©A. Lunau 


    Leo Born ©A. Lunau


            


`Blutige Rache` ist der vierte Teil der Reihe und erscheint am 31.01.2020




 So gegen kurz vor 23 Uhr war das Dinner beendet und wir konnten noch Bücher signieren lassen, allerdings nur von Tina Frennstedt und Leo Born, da die anderen noch nicht gedruckt sind. Und selbstverständlich habe ich dabei auch an euch gedacht !!!! Guckt mal in den nächsten Tagen auf meiner Facebookseite vorbei. 👍👍👍
Nochmals vielen Dank an das ganze Team von Bastei Lübbe für diesen schönen Abend.💗💗💗