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Freitag, 29. Mai 2026

Rezension: `Die Geheimnisse von Rosewell Castle` von Corina Bomann

 

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Ein fesselnder Auftakt voller Geheimnisse!











Als Isabel an einem einzigen Tag sowohl ihren Job verliert als auch von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch eine Annonce in der Zeitung gibt ihr neuen Mut: Sie bewirbt sich an der ehrwürdigen Butlerschule auf Rosewell Castle. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der ihr nach bestandener Prüfung den Eintritt in eine Welt ermöglicht, die sonst nur den Reichsten oder alteingesessenen Familien vorbehalten ist.

Die Ausbildung ist hart, doch Isabel erhält Unterstützung vom attraktiven Garret Hayes. Obwohl sie vor ihm gewarnt wird, verliebt sie sich in ihn. Gleichzeitig stößt sie im Archiv der Schule auf das Foto einer ehemaligen Schülerin, die ihrer Großmutter zum Verwechseln ähnlich sieht.

Während Isabel in der Gegenwart versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen, führt uns die Autorin gleichzeitig in das Jahr 1969, wo die junge Giselle ihre Stelle als Hausdame auf Hallingham Hall antritt.

Beide Geschichten scheinen zunächst unabhängig voneinander zu stehen, doch je weiter man liest, desto deutlicher spürt man, dass sich hier zwei Lebenswege berühren könnten.

Wieder einmal zeigt Corinna Bomann, wie meisterhaft sie ihre Leserinnen und Leser fesseln kann. Anfangs haben mich Giselles Kapitel etwas mehr gepackt, doch im Verlauf der Geschichte wurde auch Isabels Erzählstrang immer spannender. Besonders die Ausbildung auf Rosewell Castle fand ich interessant, von den ersten Lektionen mit dem Besenstiel im Rücken bis hin zum Treppensteigen mit einem voll beladenen Tablett.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und atmosphärisch, sodass man am liebsten direkt weiterlesen möchte. Aber leider müssen wir bis November`26 warten und erst dann erfahren wir, ob es ein Familiengeheimnis gibt und wie es mit Giselle und Isabel weitergeht.

                                                  




Donnerstag, 9. Oktober 2025

Rezension: `Die Frauen vom Rosenhag- Sehnsucht nach Freiheit` von Corina Bomann

 

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Noch besser als der erste Teil!







Nachdem ich Band eins beendet hatte, fragte ich mich, was im zweiten Teil überhaupt noch passieren sollte, denn eigentlich schien die Geschichte auserzählt. Dachte ich......

Doch nun muss ich sagen, der zweite Teil ist sogar noch spannender als der erste.

Marlene und Liv haben mit dem `Rosenhag` ein beeindruckendes Projekt ins Leben gerufen, um Frauen zu helfen. Doch die Realität der damaligen Zeit stellt sie immer wieder vor scheinbar unüberwindbare Hindernisse. Als Frauen ohne Ehemänner, die ihnen den Rücken stärken, kämpfen sie gegen gesellschaftliche Widerstände, manchmal sogar unter lebensgefährlichen Bedingungen.

Aber weder Marlene noch Liv lassen sich unterkriegen. Vor allem Liv wächst über sich hinaus, wird mutiger, selbstbewusster und findet eine neue Liebe.


Die Handlung nimmt rasch Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich, doch Corina Bomann versteht es meisterhaft, das Tempo so zu dosieren, dass man als Leser mühelos mitkommt und nie den Überblick verliert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was sie besonders lebendig macht, und die vielen Cliffhanger am Ende der Kapitel machen es fast unmöglich, das Buch zur Seite zu legen.

 `Die Frauen vom Rosenhag- Sehnsucht nach Freiheit` ist ein sehr gelungener und leider letzter Band, der mich richtig begeistert hat.


                                       
















 


Samstag, 3. Mai 2025

Rezension: ` Die Frauen vom Rosenhag` von Corina Bomann

 

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Die Stärke der Frauen!









Karlskrona, 1910. Nachdem Marlenes Ehemann, der Kapitän der Solveig, nicht nach Hause zurückkehrt, wird auch seine Frau für den Untergang des Schiffes verantwortlich gemacht.

Die ehemaligen Freundinnen und Frauen der Mannschaftskameraden der Solveig beschimpfen sie und brechen den Kontakt ab.

Als Marlene zufällig Liv Boregard, die Frau des Reeders, dem die Solveig gehörte, kennenlernt, beginnt sich einiges zu verändern.

Obwohl Liv einen wohlhabenden Mann hat und einen Haushalt mit Bediensteten führt, ist sie aufgrund der zunehmenden Kälte in ihrer Ehe unglücklich.

Die beiden Frauen freunden sich an, und als Liv ein kleines Häuschen erbt, kommt Marlene eine brillante Idee: Es gibt so viele Frauen, die von ihren Männern misshandelt werden und einen Rückzugsort brauchen. Eine gewagte Idee für die damalige Zeit, und außerdem darf Livs Ehemann allein bestimmen, was mit dem Vermögen seiner Frau passiert.

Ich habe lange auf das neue Buch von Corina Bomann gewartet und wurde nicht enttäuscht. Um die Geschichten der beiden Frauen hat sie eine fesselnde Handlung gewoben.

Marlene ist eine toughe Person, die gelernt hat, sich ohne Ehemann zu behaupten. Liv hingegen ist völlig abhängig von ihrem Mann, lernt aber durch Marlene, dass es auch anders geht. Doch schnell ergreift ihr Ehemann Sten Maßnahmen, um sie wieder klein zu halten.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut lesbar. Da die Geschichte für mich eigentlich abgeschlossen war, bin ich nun gespannt, was im neuen Band noch Spannendes geschehen wird.













Freitag, 14. Juli 2023

Rezension: `Wunderzeit´ von Corina Bomann

 

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Würdiger Abschluss der Waldfriede Saga!!









Im letzten Teil der Waldfriede Saga lernen wir die junge Christina kennen, die während des Krieges Schreckliches erlebt hat. Durch Zufall landet sie im Haus Waldfriede und Schwester Hanna nimmt sich ihrer an. Als Christina beschließt, Hebamme zu werden, darf sie in der Klinik ihre Ausbildung zur Krankenschwester beginnen.

Nach dem Krieg geht es mit den politischen Verwicklungen weiter. Es gibt eine neue Währung, ein Teil Berlins ist eingekesselt, und die Bewohner werden über die Luftbrücke mit Flugzeugen mit den nötigsten Dingen versorgt. Im Ostteil wird die DDR gegründet. 

Auch in der Klinik sind Veränderungen im Gange. Dr. Conradi überlegt, das Haus Waldfriede in jüngere Hände zu übergeben, Hanna wird von ihrem dänischen Brieffreund zu einer Weltreise eingeladen. Doch ein Leben ohne das Waldfriede ist eigentlich für beide unvorstellbar.

Der letzte Teil der Waldfriede Saga hat mich nicht ganz so gepackt wie die ersten drei Bände. Natürlich war ich gespannt, wie es weitergeht mit dem Krankenhaus und den Bewohnern, aber es plätscherte oft so ein wenig vor sich hin. 

Ich denke, 100 Seiten weniger wären besser gewesen, um die Spannung dauerhaft oben zu halten. Trotzdem war es ein würdiger Abschluss der Saga, und Hannas Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, konnte zu Ende erzählt werden.




Dienstag, 21. Februar 2023

Rezension : `Die Schwestern vom Waldfriede- Sturmtage` von Corina Bomann

 

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Die Reihe gefällt mir immer besser!









Im dritten Teil der `Schwestern vom Waldfriede` Saga treffen wir die junge Ärztin Helene. Nach einer enttäuschten Liebe rechnet sie nicht mehr damit, je wieder einen Mann lieben zu können.

Doch im Waldfriede trifft sie auf den jungen Gärtner Timo, und plötzlich sieht alles anders aus.

Im Jahr 1939 muss man auch im Waldfriede inzwischen vorsichtig mit seinen Äußerungen sein, denn die Spione der Nazis sitzen mitten in ihren Reihen. Dr. Conradi möchte sich eigentlich gar nicht mit Politik beschäftigen, aber auch ihm bleibt nichts anderes übrig, als  seine Meinung für sich zu behalten. Sonst besteht die Möglichkeit, dass man ihm die Leitung des Krankenhauses wegnimmt.

Als der Krieg beginnt, muss der Gärtner Timo, genau wie viele andere junge Männer an die Front. Helene bleibt nur die Hoffnung, dass er gesund zurückkommt. 

 Schwester Hanna spielt in diesem Band nur eine Nebenrolle. Seit dem ersten Teil wartet man als Leser eigentlich darauf, dass sie endlich ihr Glück mit Dr. Conradi findet. Und plötzlich sieht es so aus, als könne es wahr werden.

Corina Bomann hat sehr gut beschrieben, wie schwierig es für die Schwestern und Ärzte unter den Bedingungen des Krieges war, zu operieren oder zu behandeln. Es fehlte an allem und trotzdem haben die Mitarbeiter alles versucht, um den Kranken und Verletzten zu helfen. Immer stand der Patient an erster Stelle.

Geschickt hat die Autorin die historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte verbunden, und so entstand eine bewegende Story über das Haus Waldfriede, das auch wirklich existierte.

`Sturmtage` hat mir aus der Reihe bisher am besten gefallen, und nun warte ich gespannt auf den vierten und letzten Teil der Saga.


      


Mittwoch, 20. Juli 2022

Rezension: `Leuchtfeuer- Die Schwestern vom Waldfriede-` von Corina Bomann

 

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Neues vom `Waldfriede!!!`









Berlin 1933. Im zweiten Teil der `Schwestern vom Waldfriede` Saga steht nicht Schwester Hanna im Vordergrund, sondern Lilly ist diesmal die Hauptperson.

Nach einem Zerwürfnis mit ihren Eltern verlässt sie bei Nacht und Nebel ihr Elternhaus und muss von nun an auf eigenen Füßen stehen. Irgendwann landet sie als Krankenschwester im Waldfriede. Niemand dort weiß von ihrem großen Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich herumträgt.

Chefarzt Dr. Conradi hat Probleme mit seiner Gesundheit und muss sich auf einen längeren Aufenthalt im Sanatorium einrichten.

Zudem macht ihm und auch den Angestellten die politische Entwicklung Sorgen. Die Gemeinde der Adventisten wird oft mit dem Judentum verglichen. Und um weiter praktizieren zu dürfen, muss sogar Dr. Conradi einen Nachweis erbringen, dass er keine jüdischen Vorfahren hat.

 Lillys Leben ist sehr spannend, denn sie hat sich in einen Arzt verliebt und muss sich irgendwann entscheiden. Beruf oder Familie. Das ist aber nicht alles, ihr Auserwählter ist Jude, was noch ganz andere Probleme mit sich bringt.

Corina Bomann hat mich auch mit dem zweiten Teil der Waldfriede Saga wieder in ihren Bann gezogen. Schon nach wenigen Seiten war ich voll in der Geschichte drin. Das Geschehen wird aus verschiedenen Sichten erzählt, wodurch es immer in Bewegung bleibt und nicht langweilig wird. Ich hab die 600 Seiten überhaupt nicht gemerkt, so gebannt bin ich den Erlebnissen der Protagonisten gefolgt.

Der dritte Band der `Schwestern vom Waldfriede` erscheint im Dezember`22, und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weitergeht.



                                                     



Ich danke dem  Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 19. Dezember 2021

Rezension: `Sternstunde- Die Schwestern vom Waldfriede` von Corina Bomann

 

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Sehr schöner Auftakt zur neuen Krankenhaus- Saga!!









1919,  Die junge Krankenschwester Hanna ist froh über ihre neue Anstellung in der Waldfriede Klinik in Berlin, und sie hofft über den Verlust ihres Verlobten hinwegzukommen.

Die neue Klinik muss erst aufgebaut werden, was viel Arbeit und wenig Freizeit bedeutet, doch für Hanna ist es genau das Richtige, um auf andere Gedanken zu kommen. Hilfreich ist ihr dabei die Gemeinschaft der Adventisten und das gute Verhältnis zu ihrem Chefarzt Dr. Conradi.

Corina hat mit `Sternstunde` den Auftakt zu einer neuen vierteiligen Krankenhaus- Saga geschrieben. Nach Aufzeichnungen einer Krankenschwester aus dem Waldfriede Krankenhaus wurde hier Wahres mit Fiktion verknüpft. 

Ich fand es sehr interessant, mit wie wenig Material ein Handvoll Schwestern und Ärzte aus einem maroden, heruntergekommenem ehemaligen Kriegslazarett ein richtiges Krankenhaus aufgebaut hat. Hannas spätere Aufgabe soll die Arbeit mit dem neuen Röntgengerät sein, das eines der modernsten seiner Zeit ist. Außerdem wird sie bald Dr. Conradis Sprechstundenhilfe, was ihr nicht nur Sympathien bei den Kolleginnen einbringt.

 

Die Handlungen werden teils von Hanna, aber auch aus der Sicht Dr. Conradis erzählt. Der Klinikalltag in den 20er Jahren mit all seinen Hindernissen, die Dr. Conradi und seinem Team in den Weg gelegt werden, war wirklich nichts für schwache Nerven.

Immer neue Hürden müssen überbrückt werden, immer weitere Herausforderungen gemeistert. Doch den Mitarbeitern, besonders Hanna, ist nichts zuviel, und sie arbeitet sich bis zur Schulschwester hoch. 

Irgendwann verblasst das Bild ihres Verlobten etwas, vor allem als der nette neue Arzt Alexander im Haus Waldfriede anfängt. Als er eine Beziehung eingehen möchte, steht sie vor der Wahl: Beruf oder Liebe, denn bei den Adventisten dürfen Oberschwestern nicht verheiratet sein Und dann ist da auch noch der attraktive Dr. Conradi.....

Für mich vergingen die 600 Seiten wie im Flug, und ich freue mich schon auf Band 2, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht im Haus Waldfriede.

                                                   




Freitag, 28. Februar 2020

Rezension : `Sophias Hoffnung- Die Farben der Schönheit` von Corina Bomann

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Sophias Hoffnung !!















Sophia wächst wohlbehütet in ihrem Elternhaus auf und ist glücklich, dass sie Chemie studieren darf. Später wird sie in das Drogeriegeschäft ihres Vaters einsteigen und selbst Cremes herzustellen.
Doch auf einmal kommt alles anders. Nach einem Zerwürfnis mit ihren Eltern gibt es kein Zurück mehr und Sophia landet schwanger bei ihrer Freundin Henny in Paris. Nach einer schlimmen Zeit zeigt sich aber Licht am Ende des Tunnels. Die berühmte Helena Rubinstein bietet ihr an, mit nach New York zu kommen und dort Cremes zu entwickeln.

Die Geschichte rund um Helena Rubinstein fand ich sehr interessant, aber Sophia blieb doch insgesamt recht blass. Trotz der vielen Schicksalsschläge, die sie gemeistert hat, hat sie sich nicht weiterentwickelt und  bleibt immer das verhuschte Mädchen mit der Brille. 

Corina Bomanns Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen, doch es gibt einige Längen im Buch, wo es nur schleppend vorangeht und nicht wirklich etwas passiert. Es plätschert eher so vor sich hin, da hätte ich mir auf jeden Fall mehr Spannung erhofft. Zum Schluss bleiben noch Fragen offen, die dann sicher in den nächsten Bänden beantwortet werden.
Insgesamt ein netter Schmöker, den man zwischendurch gut lesen kann, wenn man nicht zu viel erwartet. 

                                     

Ich danke  Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 8. Januar 2019

Rezension: `Die Frauen vom Löwenhof- Solveigs Versprechen` von Corina Bomann



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Kommt nicht an die Vorgänger heran!












Im dritten Band der `Die Frauen vom Löwenhof `- Reihe geht es um Mathildas Tochter Solveig. Nach einem schlimmen Unfall ist nichts mehr, wie es vorher war. Ihr Verlobter ist tot, sie erwacht schwer verletzt im Krankenhaus und ihre Zukunft liegt in Trümmern.
Vorerst zieht sie auf den Löwenhof zurück, auf dem ihre Eltern und ihre Großmutter leben.
Das Gut hat finanzielle Probleme, mit denen sich Solveig nun beschäftigt. Alles ist etwas heruntergekommen und nur noch die alten Möbel und Wandgemälde erinnern an bessere Zeiten, in denen hier noch der schwedische König zu den Festen erschien.

Als ein cleverer und außerordentlich attraktiver Geschäftsmann aus Stockholm Solveig ein Angebot macht, dem Löwenhof  zu neuem Glanz zu verhelfen, lehnt sie zuerst ab. Doch die Zeit drängt, es muss dringend eine Lösung her, die auch ihre Mutter und ihre Großmutter überzeugt und sie tut sich mit Jonas Carinsson zusammen.
Die Frauen vom Löwenhof haben ja all die Jahre viel Pech mit ihren Männern gehabt, setzt sich die Tradition bei Solveig fort oder findet sie noch ihr Glück?

Die ersten beiden Bände um die Frauen vom Löwenhof haben mir um einiges besser gefallen! In `Solveigs Versprechen` dreht es sich sehr viel um die Geschäfte, die Pferdezucht und die Pläne für die Rettung des Gutes.
Es gab keinerlei Familiengeheimnisse mehr und plätscherte oft einfach nur vor sich hin. Auch ihre eigene Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern. Solveigs Leben war für mich lange nicht so spannend wie die Erlebnisse von Agneta und Mathilda und das Ende konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht habe ich nach den ersten wunderschönen Bänden einfach mehr erwartet.







 Ich danke Netgalley.de und Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 24. August 2018

Rezension: `Die Frauen vom Löwenhof- Mathildas Geheimnis` von Corina Bomann

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Neues vom Löwenhof!!!











Im ersten Band um die Frauen vom Löwenhof erfuhren wir die Geschichte von Agneta Lejongård, die nach dem Tode ihres Vaters und ihres Bruders den Gutshof weiterführen musste.
 Nun ist ihre Nichte Mathilda plötzlich Waise geworden und Agneta wird zu ihrem Vormund bestimmt. Mathilda ahnt aber nicht, dass Agneta ihre Tante ist, sondern wundert sich, warum ihre Mutter sie vor ihrem Tod als Vormund gewählt hat.
 Sie verlässt Stockholm und geht mit auf Gut Löwenhof. Wider Erwarten gefällt es ihr dort, sie lernt gut und schon bald macht sie sich unentbehrlich auf dem Hof.
Doch dann erfährt sie etwas, das ihr ganzes Leben durcheinander bringt und sie verlässt den Löwenhof und die Familie Lejongård überstürzt.
 Auch der zweite Teil der Löwenhof Trilogie hat mich gefesselt. Mathilda lebt in den 30er Jahren und bekommt auch den zweiten Weltkrieg mit. Genau wie Agneta ist sie eine starke Frau, allerdings hat sie es etwas leichter als Agneta in jungen Jahren, die Emanzipation der Frau ist schon ein kleines bisschen fortgeschritten.
In Stockholm entwickelt sie sich weiter, schlägt beruflich einen neuen Weg und verfolgt ihre Ziele. Nur der Grund, aus dem sie Löwenhof verlassen hat, nagt jahrelang an ihr.

 Corina Bomanns Stil lässt sich leicht lesen, das Buch ist aber nicht etwa flach oder einfach geschrieben.
Hier bietet sie uns alles in einem Buch: Intrigen, Erbstreitigkeiten, Missgunst, Bösartigkeit, Liebe, Freundschaft, Schuld und Sühne. 

Eine liebenswerte Protagonistin, viele facettenreiche Charaktere und eine ereignisreiche Story trugen dazu bei, dass ich die über 700 Seiten in kürzester Zeit verschlungen habe. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach! Nun erwarte ich gespannt den dritten Band, der im Dezember 2018 erscheinen wird.

 Ich danke Netgalley.de und dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 4. Juni 2018

Rezension: `Die Frauen vom Löwenhof- Agnetas Erbe` von Corina Bomann

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Ein Lesevergnügen!!!










Agneta ist die Rebellin der Familie, denn anstatt den Eltern zu gehorchen, sich früh zu vermählen und ihr Leben als gute Ehefrau zu verbringen, geht sie alleine nach Stockholm und studiert Kunst. Das war natürlich 1913 etwas Besonderes, zumal sie noch mit einem jungen Mann in wilder Ehe zusammenlebt.

Der Unfall ihres Vaters und Bruders bringt alles durcheinander und Agneta muss nach Hause zurückkehren und das elterliche Gut verwalten.
Sie durchlebt schwere Zeiten, Ihr Freund verlässt sie, es gibt ewig Spannungen zwischen ihr und ihrer Mutter, dazu muss sie um die Anerkennung in der Gesellschaft kämpfen. Eine Frau als Gutsherrin wird nicht leicht akzeptiert, doch Agneta bekommt unerwartet Hilfe durch Max, ihren neuen Verwalter. Nach und nach kommen sie sich auch privat etwas näher, doch auch diese Liebe scheint unter keinem guten Stern zu stehen.

Eine spannende Handlung, sehr facettenreiche Charaktere und ein wunderbarer Schreibstil machen die über 700 Seiten zu einem wahren Lesevergnügen.

 Kennt Ihr das?? Ein Buch, in dem man ewig weiterlesen möchte? So eins ist `Die Frauen vom Löwenhof.`
Gott sei Dank erscheint schon im September der nächste Teil, auf den ich mich tierisch freue.

Eine ganz klare Kaufempfehlung für diesen hervorragend geschriebenen Schmöker!!



Ich danke dem Ullstein Verlag und netgalley für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 10. Februar 2017

Rezension: `Sturmherz` von Corina Bomann




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Tragische Geschichte einer großen Liebe!!









Alexa hat seit vielen Jahren kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Nun liegt diese plötzlich mit einem Schlaganfall im Krankenhaus und ist auf die Hilfe ihrer Tochter angewiesen.

 Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, wodurch wir die junge Cornelia und ihren Freund Rick während der Sturmflut 1962 in Hamburg kennenlernen.
Aus zwei Sichten wird die Liebesgeschichte des jungen Paares erzählt und warum eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände  damals ein Happy End verhinderten.
Der andere Handlungsstrang spielt in der Gegenwart.
Bei der Durchsicht der Papiere stößt Alexa auf Briefe und Aufzeichnungen, die das Verhalten ihrer Mutter in den vielen Jahren in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Alex hat eine Menge Fragen und dann bekommt sie die Gelegenheit, die Geschichte aus erster Hand zu hören, denn Rick ist zurückgekommen.

Corina Bomann lässt den Leser lange darüber im Ungewissen, was damals passiert ist und wieso Cornelia ihrer Tochter nie die nötige Liebe geben konnte.
Nach und nach, Stückchen für Stückchen erfährt man immer mehr und leidet mit den Beteiligten. Trotzdem konnte ich Cornelias Verhalten nicht verstehen oder nachempfinden.
Alexa kämpft ein Leben lang um die Liebe ihrer Mutter und nun, als Cornelia krank ist, scheint sie ihr endlich eine Erklärung zu geben. Aber ist es dafür nicht längst zu spät?
Corina Bomann wirft immer nur Bröckchen hin und so wird die Phantasie der Leser angeregt und man kann selbst versuchen, sich einen Reim auf das Verhalten zu machen.

Gekonnt  springt sie zwischen den Zeiten und verschiedenen Perspektiven hin und her und  fesselt den Leser  mit der tragischen Geschichte einer großen Liebe, durch die viele, auch Unbeteiligte sehr leiden mussten.
`Sturmherz` ist eine leichte Lektüre, die sich  wunderbar zum Entspannen eignet und mich sehr gut unterhalten hat.




lIch danke dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Rezension: `Winterblüte` von Corina Bomann

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Leichte Lektüre zum Entspannen!





Eine uralte Fehde zwischen ihren Familien macht es für die Nachkommen Johanna Baabe und Peter Vandenboom unmöglich, eine Verbindung einzugehen.
Nun steht ein großer Ball bevor, auf dem Johanna sich, mit einem von ihren Eltern ausgesuchten Kandidaten, verloben soll.
Ihr Bruder Christian findet am Strand eine Schiffbrüchige, die ihr Gedächtnis verloren hat. Seine Mutter ist misstrauisch und möchte die Fremde möglichst schnell loswerden, doch Christian verliebt sich in das Mädchen....

Vorher kannte ich nur ein Buch der Autorin `Jasminschwestern`, das ich vom Stil her ganz anders fand, viel anspruchsvoller geschrieben.
`Winterblüte` ist dagegen eher leichte Lektüre, alles ist irgendwie vorhersehbar und  es passieren auch keine großen Überraschungen.


Trotzdem habe ich `Winterblüte` gern gelesen, denn es passt gerade gut zur Weihnachtszeit. Ab und zu braucht man einfach mal unkomplizierte Schmöker, von denen man sich angenehm berieseln lassen kann.






 Ich danke dem Ullstein / List Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.