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Montag, 1. Dezember 2025

Rezension: `Safe Space` von Sarah Bestgen

 

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Abgründig und verstörend!! 







 

Die forensische Psychologin Anna Salomon tritt ihre neue Stelle im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an. Was zunächst wie ein routinierter Arbeitsbeginn wirkt, entpuppt sich bald als etwas ganz anderes, denn Anna hat nur ein Ziel. Und dafür ist sie bereit, alles zu riskieren.

Sarah Bestgen schreibt aus mehreren Perspektiven. In Rückblenden begegnen wir Leon, einem misshandelten Jungen, und Sina, die ihre Welt dem Tagebuch anvertraut. In der Gegenwart steht Anna im Zentrum, mit Motiven, die weit über die Analyse von Straftätern hinausgehen.

Die Autorin entwirft eine morbide Geschichte, die die Leser tief in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken lässt. Die Schicksale der Inhaftierten lassen Anna kalt, ihr Fokus liegt allein auf der Umsetzung ihres Plans. Doch als jemand ihre Absichten zu kennen scheint und sie bedroht, gerät ihre Kontrolle ins Wanken.

Die Handlung ist gespickt mit überraschenden Wendungen und psychologischen Verstrickungen, die mich mehrfach auf falsche Fährten führten. Der letzte Teil wirkte auf mich etwas sehr konstruiert, doch die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten.


                                                                   







Mittwoch, 6. November 2024

Rezension: `Happy End` von Sarah Bestgen

 

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Ein Pageturner!!








Isa, Mark und Ben sind eine glückliche kleine Familie, bis Ben eines Tages verschwindet. Für die jungen Eltern beginnt ein grausamer Albtraum. Während Mark sich aus Kummer in seine Arbeit stürzt, bleibt Isa mehr oder weniger allein und findet keinen Trost bei ihrem Mann.

Als Ben nach Monaten plötzlich wieder auftaucht, scheint es anfangs, als würde sich alles zum Guten wenden. Isa versucht mit allen Mitteln, ihm eine gute Mutter zu, aber nach und nach kommen ihr Zweifel, wenn sie Ben betrachtet. Sie weiß eigentlich, dass es nicht stimmen kann, aber manchmal beschleicht sie das Gefühl, ein fremdes Kind vor sich zu haben.

Sarah Bestgens Thriller Debüt hat mich echt umgehauen. Von Anfang an packt einen die Geschichte um das verschwundene Baby. Die Autorin hat unglaublich interessante Charaktere geschaffen, bei denen man oft nicht weiß, was man von ihnen halten soll. 

Sie hat es nicht nötig, mit diesen üblichen Thrillereffekten zu arbeiten. Niemand vergisst sein Handy oder sagt nicht Bescheid, wenn es drauf ankommt, kein Akku ist leer. All das war nicht nötig, allein durch einen spannenden Schreibstil, die gut konstruierte Handlung und mehrere Plot-Twists war ich als Leser durchgehend gefesselt.

 Bis zum Schluss bleibt alles undurchsichtig, und genau das macht einen perfekten Thriller aus! Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.