Sonntag, 25. September 2022

Rezension: `Der finstere Pfad` von Jenny Blackhurst

 


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Spannender Psychothriller!!








Ich mag es, wenn man direkt ab der ersten Zeile von einer Story mitgerissen wird und weiterlesen muss. So ging es mir auch diesmal wieder bei Jenny Blackhursts neuem Thriller.

Laura scheint ein glückliches Familienleben zu führen. Sie hat einen tollen Mann, liebe Kinder und einen Job, der sie ausfüllt. Dass es ein dunkles Geheimnis in ihrer Vergangenheit gibt, versucht sie so gut wie möglich zu verdrängen. Doch dann entdeckt sie eine Schlagzeile in der Zeitung und alle Erinnerungen kommen wieder hoch.  

 Jenny Blackhurst erzählt auf zwei Zeitebenen, und in Rückblenden erleben wir ein junges Mädchen, das eine Campingtour macht und dabei ein Geschwisterpaar kennenlernt. Schon bald ist für den Leser ganz klar, wer das Mädchen war und wer es heute ist.

Aber natürlich hat Jenny Blackhurst  in die Handlung viele Wendungen und falsche Fährten eingebaut, die den Leser verwirren, denn anscheinend ist doch alles ganz anders.

  In Lauras Leben geschehen plötzlich Dinge, die sie nicht  mehr kontrollieren kann. Wer will ihr etwas Böses? Wer bedroht sie und ihre Familie? Laura hat einen ganz klaren Verdacht und wird alles tun, damit niemand ihr Leben, das sie sich aufgebaut hat, zerstört.

Häufige Sprünge in die Vergangenheit sorgen für Abwechslung und Nervenkitzel, und viele Cliffhanger am Ende der Kapitel tun ihr Übriges.

Bis zum Schluss war die Story durchweg fesselnd, nur die Auflösung fand ich ein wenig zu konstruiert. Trotzdem tat das der Spannung keinen Abbruch und somit ist Jenny Blackhurst mal wieder ein mega Psychothriller gelungen.




Ich danke  Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Montag, 12. September 2022

Rezension: `Blutvogel` von Astrid Korten

 

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Sooo spannend!!!









Taubendorf, 1965. Nach außen wirken die Wolkows wie eine normale Familie und gelten als vorbildliche Mitglieder ihrer Glaubensgemeinschaft. Niemand ahnt, welche Dramen sich hinter den Mauern des Hauses abspielen.

Der Vater, ein fanatischer Despot, schlägt in seinem religiösen Wahn oft mit der Peitsche zu, und auch der Pfarrer kommt gerne und hilft auf eine abartige Art.

Aljona, die Tochter, bekommt das besonders häufig zu spüren, denn eine eigene Meinung wird nicht toleriert.

22 Jahre später. Der verhasste Vater ist dement, die Mutter hat die Familie verlassen. Die Geschwister sind allesamt `verkorkst.` Jedes litt auf eine andere Art unter dem religiösen Wahn des Vaters. Johann, der älteste, ist inzwischen genauso ein fanatischer Tyrann, die Schwester Esther lebt nur nach außen ein gottesfürchtiges Leben, und Aljona und der jüngere David haben beide mit Gott nichts am Hut.

 Aljona kümmert sich trotzdem um den alten Vater, den sie abgrundtief hasst. Dauernd fragt man sich, warum sie sich das antut und ihn nicht verlässt. Dass es dafür einen Grund gibt, erschließt sich dem Leser erst später.

Als auf Aljona geschossen wird, kommen nach und nach Geheimnisse ans Licht, und Dinge werden aufgedeckt, die jahrzehntelang verschwiegen wurden. Was ist in dieser Familie Schreckliches unter dem Deckmantel und mit der Hilfe der Glaubensgemeinschaft passiert, und warum hat niemand etwas dagegen unternommen?

Astrid Korten hat wieder einen mega spannenden Thriller geschrieben. 

Ich war von Anfang an total gefesselt von der Story und habe fast eine Nacht durchgelesen. Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch und der religiöse Fanatismus wirkt extrem beklemmend. Wenn man dahinter blickt, stellt sich heraus, dass gerade viele Mitglieder der Glaubensgemeinschaft sündiger sind als alle anderen.

Astrid Korten hat es mit `Blutvogel` mal wieder geschafft, mich vollkommen zu begeistern.


                                   



Mittwoch, 7. September 2022

Rezension: `Das Geheimnis des Pilgers` von Petra Schier

 

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Es geht spannend weiter!!


















Koblenz, 1379. Der zweite Band der Pilger Trilogie hat mir um einiges besser gefallen als der erste Teil. Dort  kam ich wegen der vielen Figuren dauernd durcheinander und konnte erst zum Ende hin richtig in die Geschichte abtauchen.
`Das Geheimnis der Pilgers`  knüpft direkt an die letzten Geschehnisse an. Reinhild und Conlin haben sich entschlossen, die Ehe einzugehen, allerdings ursprünglich nur aus Zweckmäßigkeit.

Diesmal erfahren wir auch viel von Palmiro. Er hat seine große Liebe verloren und glaubt nicht, dass ihm noch einmal solche Gefühle widerfahren. Doch dann tritt jemand in sein Leben...

Auch ansonsten tut sich viel. Wertvolle Pelze werden gestohlen, Conlin erhält den Titel des Grafen, Reinhilds Schwester sucht einen Ehemann, obwohl man den Eindruck hat, er steht direkt vor ihrer Nase.

Wieder einmal beschreibt Petra Schier den Alltag im Mittelalter so farbenfroh und bildhaft,  dass die Vergangenheit vor den Augen des Lesers lebendig wird. 
 
  Diesmal hat sie mehrere Kapitel einem `sündigen Thema` gewidmet, das es offiziell nicht gab, aber insgeheim viel praktiziert wurde. So wurde es keine Minute langweilig, sondern der Spannungsbogen blieb konstant oben. Reinhild, Conlin und Palmiro sind mir inzwischen ans Herz gewachsen, und ich freue mich nun auf den dritten und letzten Band.


                                              




Donnerstag, 1. September 2022

Rezension: `Schloss Liebenberg- Hinter dem hellen Schein` von Hanna Caspian

 

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Wunderbarer Auftakt zu einer neuen Reihe!










1906. Für die junge Adelheid wird ein Traum wahr!! Sie, die Tochter eines Tagelöhners, wird ausgewählt, um als Stubenmädchen auf Schloss Liebenberg zu arbeiten. Sie ist überglücklich, denn endlich kann sie aus der armseligen Hütte ihrer Eltern ausziehen und bekommt jeden Tag genug zu essen. 

Hanna Caspian hat wieder einen Roman geschrieben, den man nicht zur Seite legen kann. Zuerst fehlte mir, wie man es aus `Gut Greifenau` gewohnt war, die Sichtweise der Fürstenfamilie. Die Reihe `Schloss Liebenberg` ist aber ganz anders, hier wird hauptsächlich über die Bediensteten erzählt. Nach nur wenigen Kapiteln war ich voll in der Geschichte drin und fieberte mit. Weil Adelheid direkt als Stubenmädchen und nicht als Hausmädchen anfängt, ruft ihr Einzug auf Schloss Liebenberg natürlich bei den anderen Bediensteten Neider auf den Plan, und ihr wird das Leben schwer gemacht. Die unteren Bediensteten sind den oberen komplett ausgeliefert und viele missbrauchen ihre Machtposition.  So versucht Adelheid sich an den Leitspruch zu halten. `Gewissenhaft arbeiten und dabei unsichtbar bleiben.` Aus diesem Grund bekommt sie auch nicht sofort mit, dass sich auf dem Schloss etwas verändert. Gegen den Fürsten werden schlimme Anschuldigungen erhoben, was sich noch zu einem der größten Skandale des deutschen Kaiserreichs ausweiten wird.

Der Auftakt zur neuen Reihe behandelt die Jahre 1906 und 1907. Da mir über den großen Skandal nichts bekannt war, fand ich es spannend, darüber zu lesen. Adelheid ist eine sympathische Protagonistin, aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben. `Hinter dem hellen Schein` gehört wieder zu den Geschichten, in die man vollkommen abtauchen kann und immer weiterlesen möchte. Ich bin gespannt, wie es mit Adelheid und den anderen Bediensteten im Schloss Liebenberg weitergehen wird und natürlich auch, wie sich der große Skandal um den Fürsten entwickelt.


                                                            


Freitag, 26. August 2022

Gewinnspiel!!!!!!!!

Am 01.09.22 erscheint der Auftakt einer neuen Trilogie von Hanna Caspian!! Zu diesem Anlass hat sie drei tolle Gewinn-Pakete für euch zusammengestellt, die ich verlosen darf. Was sagt Ihr dazu??

 


Worum geht es im neuen Roman??

Der Start der großen Trilogie der Bestseller-Autorin im Paperback-Format über ein Schloss in Brandenburg und seine Bewohnerinnen und Bewohner.

Die achtzehnjährige Adelheid, Tochter eines Tagelöhners, soll auf Schloss Liebenberg als Stubenmädchen anfangen. Niemals hätte sie sich so ein Glück träumen lassen, denn nun kann sie für ihre hungernde Familie sorgen. Außerdem darf sie mit Viktor, einem der Diener, zusammenarbeiten, zu dem sie sich vom ersten Moment an hingezogen fühlt. Doch ihr Glück dauert nicht lange an, denn es ruft Neider auf den Plan, die das unschuldige Mädchen in eine Falle locken. Adelheid wird zum Hausmädchen degradiert und muss nun mit der erfahrenen Hedda Pietsch zusammen in einer kleinen Stube wohnen.

Die beiden jungen Frauen werden zu Freundinnen in höchster Not – und zu Zeuginnen eines der größten Skandale des deutschen Kaiserreichs …

Der Beginn der großen neuen historischen Saga von Hanna Caspian vor dem Hintergrund der sogenannten Eulenburg-Affäre, die Anfang des 20. Jahrhunderts das deutsche Kaiserreich erschütterte und den Kaiser fast zu Fall brachte.


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Möchtet Ihr mehr über die Autorin Hanna Caspian erfahren?? Dann stöbert doch ein bisschen auf ihrer Homepage. KLICK




Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Pakete zu gewinnen?

1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍

2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 30.08.2022 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Glück !!! 🍀🍀🍀
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.








Donnerstag, 25. August 2022

Rezension: `Raue Havel` von Tim Pieper

 

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Wieder ein spannender Havel- Krimi!!









Beim neuesten Fall für Hauptkommissar Toni Sanftleben geht es um die Identifizierung von drei Leichen, die in einem alten Bootshaus gefunden wurden. Anscheinend liegen sie bereits seit Jahrzehnten dort unten.

 Überraschend kündigt Tonis Mutter ihren Besuch an, was für sie sehr außergewöhnlich ist. Doch bevor Toni mit ihr reden kann, passieren seltsame Dinge, und seine Mutter scheint irgendwie darin verstrickt zu sein.

In Rückblenden kehrt der Autor ins Jahr 1949 zurück, als Vera Sanftleben eine junge Frau war. Der Leser erfährt Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit, die niemand wusste oder vermutet hätte.

Diese Erlebnisse könnten der Grund sein, warum Tonis Mutter ihr Leben lang eher ein distanziertes Verhalten zu ihrem Sohn und Enkel an den Tag legte. Anscheinend geschah es eher zu deren Schutz, denn wie sich jetzt herausstellt, scheint nicht nur ihr Leben in Gefahr zu sein..

Tim Pieper hat auch mit dem sechsten Fall für Hauptkommissar Toni Sanftleben wieder voll ins Schwarze getroffen. Die spannenden Ereignisse aus dem Jahr 1949, die jetzt in der Gegenwart ihre Fortsetzung finden, haben mich total in ihren Bann gezogen.

Eine packende Handlung, kurze Kapitel und der  flüssige Schreibstil ließen wahrhaftig keine Sekunde Langeweile aufkommen.


                                                          



Dienstag, 23. August 2022

Rezension: `Die Rückkehr der Kraniche` von Romy Fölck

           



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Ruhiger Familienroman!














Grete und Freya waren als Kinder ein Herz und eine Seele. Seit Freya ziemlich überstürzt den elterlichen Hof in der Elbmarsch verlassen hat und nach Berlin zog, steht seit Jahren eine unsichtbare Mauer zwischen den Schwestern. Keiner von beiden ist in der Lage sie einzureißen. Grete blieb bei der Mutter auf dem Hof, zog ihre Tochter Anne groß, und Freya baute sich in Berlin ein Leben auf.
Erst als die alte Mutter nach einem Sturz im Krankenhaus liegt,  treffen Anne und Freya auf dem Hof ein. Freya hat gerade eine gescheiterte Beziehung, und auch Annes Leben ist im Moment etwas kompliziert.

Romy Fölck hat mit `Die Rückkehr der Kraniche` einen Roman geschrieben, der völlig anders ist als ihre bisherigen Elbmarsch Krimis.
Grete ist am liebsten draußen in der Marsch, und sie liebt es, während ihrer Arbeit als Vogelwartin die Tiere zu beobachten.
Die bildhaften und etwas poetischen Beschreibungen der rauen Natur rund um den elterlichen Hof schaffen es, dass ich mich direkt dorthin geträumt habe. 
 Mir gefielen diese Abschnitte immer gut, jedoch könnte der eine oder andere Leser vielleicht auch davon gelangweilt sein.
Es wird immer abwechselnd aus den Perspektiven der vier Frauen berichtet. Es gab anscheinend zahlreiche Missverständnisse in ihren Leben. Immer ging die Arbeit vor und davon war reichlich vorhanden. Gesprochen wurde eigentlich nur das Nötigste. Alle haben Geheimnisse und Probleme, die sie für sich behielten. Erst nach und nach schaffen sie es, sich zu öffnen und sich gegenseitig zu vertrauen.
Die alte kranke Mutter möchte ihr größtes Geheimnis nicht mit ins Grab nehmen und sagt den Töchtern endlich die Wahrheit. Es wird klar, dass Freya  damals eine falsche Entscheidung getroffen hat, und ihr Leben anders verlaufen wäre, wenn sie vorher Bescheid gewusst hätte. Obwohl die Mutter das jahrelang ahnte, hat sie bis jetzt geschwiegen.
`Die Rückkehr der Kraniche` ist ein ruhiger, manchmal etwas langatmiger Familienroman, doch wenn man sich einmal darauf  eingelassen hat, lässt er sich gut lesen.
 


                                         



 Ich danke dem  Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.


Donnerstag, 18. August 2022

Rezension: `Blutige Stufen` von Chris Carter

 


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WOW!!! Chris Carter kann es einfach!!






Lange mussten die Fans von Chris Carter diesmal auf einen neuen Thriller warten, doch `Blutige Stufen` hat es wieder in sich.

Detective Robert Hunter und sein Kollege Carlos Garcia werden zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche gerufen. Beide können sich nicht erinnern, je etwas so Schreckliches gesehen zu haben.

Bei der Autopsie der jungen Frau findet man einen kleinen Zettel auf dem ein kurzer Vers steht, mit dem Hunter und Garcia zunächst so gar nichts anfangen können. Was soll das Ganze bedeuten?? Während sie noch rätseln und Recherche betreiben, gibt es bereits ein zweites Mordopfer. Wieder wurde eine junge Frau bestialisch ermordetund auch diesmal findet man einen Vers. Zusätzlich hinterlässt der Mörder seine Opfer jedesmal in grotesken Posen, es scheint fast, als wolle er damit ein Zeichen geben. 

Während der Ermittlungen bringt der Autor mehrere Wendungen in den Fall. Doch irgendwann hat Hunter einen Geistesblitz und eine Ahnung, was die Opfer eventuell miteinander verbindet. Obwohl die Idee eigentlich sehr weit hergeholt ist, gehen Hunter und Gracia ihr nach. Was sich dann herausstellt, ist einfach nur genial ausgetüftelt von einem hervorragenden Autor.

Chris Carter hat wieder einen Wahnsinnsthriller geschrieben. Er versteht es meisterhaft, die grauenhaften Szenen so zu beschreiben, dass einem beim Lesen ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal bei einem Buch so gegruselt habe. Seit Jahren schlafe ich immer mit offenem Fenster, außer in den letzten Nächten.... Und ich habe auch schon länger nicht mehr unters Bett geguckt. Bis jetzt....

Doch genau das ist es ja, was einen richtigen Psychothriller ausmacht. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, weil es so spannend war, und zusätzlich zwangen mich zahlreiche Cliffhanger dauernd zum Weiterlesen.

`Blutige Stufen` ist ein verstörender und gleichzeitig brillanter Pageturner.






Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplars. 

Montag, 15. August 2022

Rezension : `Die Töchter der Speicherstadt- Das Versprechen von Glück-` von Anja Marschall

 

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Gelungener Abschluss der Trilogie!!









Im dritten Band der `Töchter der Speicherstadt` Saga steht nach Maria und Cläre nun Anna im Mittelpunkt. Anstatt mit ihrer großen Liebe durchzubrennen, heiratet sie den charmanten Jost, den Prokuristen der Firma. Das ist ganz im Sinne ihrer Mutter, denn Anna interessiert sich nicht für das Kaffeegeschäft.

Leider entpuppt sich diese Ehe in jeder Hinsicht als absolut falsche Entscheidung, doch obwohl Anna unglücklich ist, hält sie daran fest. Sie hat inzwischen eine Tochter, aber keine Ausbildung, ist zurückhaltend und damit ganz das Gegenteil von ihrer resoluten Mutter oder Oma. Aber im Hinterkopf schwirrt immer noch ihre erste Liebe herum....

Anja Marschall hat mich mit dem dritten Band wieder mitreißen können. Sie führt die Leser auch diesmal nach Hamburg und gewährt viele Einblicke in den Kaffeehandel. Ich habe mir während des Lesens mehrmals eine Tasse Kaffee kochen müssen, weil die Beschreibungen frisch gemahlenen Kaffees mir solchen Appetit gemacht haben.

Die Handlung wird von unterschiedlichen Personen erzählt, und auch Irma, Annas Cousine, die in der DDR lebt, spielt diesmal eine Rolle. Dadurch findet die Geschichte an mehreren Schauplätzen statt, was es noch interessanter und spannender macht.

Ich bin etwas traurig, dass es nun vorbei ist mit den Behmers. `Das Versprechen von Glück` ist zwar ein gelungener Abschluss der Trilogie, aber ich hätte noch gerne weitergelesen.

                                                       



Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 11. August 2022

Rezension: `Meze vegetarisch` von Ali Güngörmüs

 


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Vegetarische Köstlichkeiten!!








Vor zwei Wochen sah ich Ali Güngörmüs im Frühstücksfernsehen. Er hat mich mit den kleinen Gerichten, die er dort zubereitete, so begeistert, dass ich mir das Buch direkt bestellt habe.

Hier findet man für jeden Geschmack etwas. Brot, Gebäck, Fingerfood, Dips, Salate, Suppen, Gemüse auf verschiedene Arten zubereitet, Beilagen und süße Köstlichkeiten. Natürlich alles vegetarisch.

Ich habe inzwischen schon einige Rezepte ausprobiert und finde das Kochbuch immer noch total klasse. Alles ist gut beschrieben, lässt sich leicht nachkochen, und zu jedem Gericht gibt es auch ein farbiges Foto. Vor allem sind es viele Speisen, die ich nicht kenne, und es macht mir natürlich besonderen Spaß, mal etwas Neues zu entdecken. 

Das Einzige, was mir fehlt, sind die Kalorienangaben zu jedem Gericht.

Trotzdem vergebe ich gerne 5 Sterne für dieses Buch voller Köstlichkeiten!





Dienstag, 9. August 2022

Rezension: `Bruch` von Frank Goldammer

 

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Spannender Auftakt zur neuen Krimi-Reihe!!








Als ich die ersten Kapitel gelesen hatte, dachte ich `Bitte nicht noch eine Krimireihe mit einem gestörten Ermittler!` Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich Hauptkommissar Felix Bruch ein wenig ins Herz geschlossen.

Hauptkommissarin Nicole Schauer wurde der Liebe wegen nach Dresden versetzt, aber der Traum ist inzwischen vorbei. Nun hängt sie hier, wäre lieber wieder in ihrer Heimat und hat noch diesen merkwürdigen Partner Felix Bruch.

Doch ein vermisstes Mädchen erfordert sofortiges Handeln, da bleibt keine Zeit für persönliche Befindlichkeiten. Nicole muss sich wohl oder übel mit Bruch arrangieren, was ihr zuerst sehr schwer fällt. Er redet nur das Nötigste und ist auch sonst, laut Aussage des Chefs, `etwas eigen.` Nicole hat selbst oft genug Schwierigkeiten ihre Aggressionen im Zaum zu halten. Und plötzlich hat man den Eindruck, die beiden passen doch irgendwie zusammen- gute Ermittler, aber privat große Probleme.

Frank Goldammer hat zu den außergewöhnlichen Charakteren einen extrem komplexen Fall konstruiert. Ein verschwundenes Mädchen, ein anderes Mädchen, das vor zwei Jahren für einige Zeit verschwand, und bis heute weiß niemand, was passiert  ist. Zwei Familien, die etwas zu verbergen haben und ein `Lost Place`, in dem es spuken soll. Bruch und Nicole beschließen, zur Klärung eine Nacht im Spukhaus zu verbringen. Richtig gut hat mir gefallen, dass Nicole, die toughe Polizistin, sich in gruseligen Situationen genauso fürchten kann wie andere Menschen.

Während sie versuchen, Licht ins Dunkel dieses verworrenen Falls zu bringen, gibt es jede Menge Reibereien zwischen Bruch und Schauer, doch wenn es brenzlig wird, halten sie zusammen.

Der Auftakt zu der neuen Krimireihe mit Felix Bruch und Nicole Schauer hat mir gefallen, bietet auf jeden Fall Potenzial für weitere Bände.


                                                                      




Montag, 1. August 2022

Rezension: `Das siebte Mädchen` von Stacy Willingham

 

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Spannende Story!!









 Die 12 jährige Chloe lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder glücklich in Louisiana. Doch die Idylle bekommt einen Riss, als plötzlich junge Mädchen aus dem Ort verschwinden. Nachdem Chloe im Schlafzimmerschrank ihrer Eltern eine Schatulle mit Schmuckstücken der vermissten Mädchen findet, ist nichts mehr wie es vorher war.

Ihr Vater gesteht die Morde, wird verhaftet und sie und ihr Bruder sind ab sofort nur noch die Kinder des Serienmörders.

20 Jahre später. Chloe ist inzwischen Psychologin, hat eine eigene Praxis und ist gerade im Begriff zu heiraten.

Alles könnte so schön sein, doch dann fängt es wieder an. In Chloes Umgebung verschwinden junge Mädchen und irgendwann findet sie wieder eine Schatulle ........

Stacy Willingham hat mit ihrem Debütroman einen spannenden Thriller geschrieben. Die Story wird aus Chloes Perspektive erzählt. Sie selbst ist undurchsichtig, und durch ihren übermäßigen Tablettenkonsum kann sie manchmal zwischen Einbildung und Realität gar nicht unterscheiden. Sie traut niemandem und verdächtigt bald jeden, der ihr nahe kommt. Als noch einige Dinge aus ihrer Vergangenheit ans Licht kommen, weiß man als Leser nicht, ob man ihren Schilderungen überhaupt glauben kann.  

Manche Handlungen der Personen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, doch am Ende kommt es für mich immer drauf an, dass das Buch spannend ist und mich gut unterhält. Und das war auf jeden Fall so!!!

Ich schwanke zwischen vier und fünf Sternen, habe mich aber für fünf entschieden, weil ich doch so gefesselt war, dass ich das Buch nur sehr schlecht zur Seite legen konnte.


           


Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Montag, 25. Juli 2022

Rezension: `München`72 ` von Petra Mattfeldt

 

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Sehr bewegend!!








 Ich erinnere mich noch erschreckend deutlich an die Geiselnahme im olympischen Dorf, es war der Sommer 1972, und ich war 14 Jahre alt.

Jetzt war ich sehr gespannt, wie Petra Mattfeldt dieses schwierige Thema in ihrem Roman angegangen ist.

Die olympischen Spiele in München sollten viele Nationen friedlich beim Sport vereinen, die Jugend der Welt traf sich zum fairen Wettstreit. Alles wurde vom olympischen Gedanken getragen – eine heitere, unbeschwerte Zeit war geplant, die Polizei im olympischen Dorf war nicht bewaffnet und hatte auch keinen besonderen Auftrag. Die Bedenken, die vonseiten des Polizeipsychologen kamen, wurden in grenzenlosem Optimismus beiseite geschoben, obwohl er genaue, schreckliche Szenarien beschrieben hatte.

Zum besseren Verständnis lernt der Leser zunächst einige der handelnden Personen näher kennen, jedoch gerade nur so viele, dass man sehr gut den Überblick behalten kann.

So trifft man auf Angelika, eine junge Sportlerin aus der DDR, die sich mit dem israelischen Ringer Roman angefreundet hat, ihn aber nicht mehr treffen darf. Die Trainer verbieten es ihr schlichtweg. Angelika merkt zum ersten Mal, in welchem Überwachungsstaat sie lebt und wie schön ein freies Leben in der BRD sein könnte. Sie spielt mit dem Gedanken, zu fliehen.

Dann passiert das Unbeschreibliche - Palästinische Terroristen dringen in das olympische Dorf ein und nehmen die israelische Ringermannschaft als Geiseln.

Petra Mattfeldt kennt man hauptsächlich unter ihren Pseudonymen Ellin Carsta und Caren Benedikt, als Autorin historischer Romane. Doch mit „München '72“ hat sie bewiesen, dass noch ganz andere Qualitäten in ihr stecken.

Lange Zeit hat sie recherchiert, damit auch alles den Tatsachen entspricht.

Im Nachwort kann man genau lesen, was in ihrem Roman Fiktion und was Realität ist. Die Geschehnisse werden abwechselnd von verschiedenen Menschen erzählt, von denen die meisten Charaktere an eine wirkliche Person angelehnt sind.

Die Unfähigkeit der damaligen Polizei ist unvorstellbar. Es gab keinen konkreten Plan zur Geiselbefreiung, kein sinnvolles Konzept, niemand war für solch eine Situation auch nur ansatzweise ausgebildet. Die Hilfe israelischer Elitetruppen wurde aus Stolz abgelehnt, und es ist unfassbar, wie stümperhaft man die Terroristen ohne geeignete Gewehre oder Ausrüstung überwältigen wollte.

Die GSG9 wurde erst im Anschluss an dieses Drama, bei dem viele Menschen den Tod fanden, ins Leben gerufen.

Petra Mattfeldt hat einen großartigen, bewegenden Roman über ein bitteres Stück Geschichte geschrieben, der mich noch lange beschäftigen wird.







Sonntag, 24. Juli 2022

Rezension: `Der Winzerhof- Tage des perlenden Glücks` von Linda Winterberg

 

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Neues von den Herzbergs!









Im zweiten Band um die Herzberg Schwestern und die Sektkellerei ist wieder eine Menge los.

Henni und Georg erwarten ihr erstes Kind, Lisbeth kehrt aus Amerika zurück, und Bille hofft weiter auf die Rückkehr ihrer großen Liebe.

Mit der Sektkellerei geht es aufwärts, aber Georg muss Henni erst davon überzeugen, dass man gegenüber Neuerungen aufgeschlossen sein sollte und investieren muss.

Eigentlich könnte alles wunderbar sein, wenn nicht das Schicksal immer dazwischenkäme. Für jede der drei Schwestern hält es etwas bereit.

Der zweite Teil der Winzerhof Saga ließ sich gut lesen, aber manche Dinge, die passierten, waren für mich überflüssig, weil sie keinen richtigen Sinn ergaben. ( Als Beispiel: Jemand hat einen schweren Unfall, alle sind erschüttert, dann wird nicht näher darauf eingegangen, und kurz danach ist wieder alles wie immer)

Wenn man über diese kleinen Schwächen hinwegsieht, die aber vielleicht nur mich etwas gestört haben, ist der zweite Teil wieder eine nette Unterhaltungslektüre, auch gut geeignet für den Urlaub. Es ist nicht notwendig, den ersten Band zu lesen, aber fürs bessere Verständnis würde ich das doch empfehlen.



                                             






Ich danke dem Aufbau Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch, 20. Juli 2022

Rezension: `Leuchtfeuer- Die Schwestern vom Waldfriede-` von Corina Bomann

 

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Neues vom `Waldfriede!!!`









Berlin 1933. Im zweiten Teil der `Schwestern vom Waldfriede` Saga steht nicht Schwester Hanna im Vordergrund, sondern Lilly ist diesmal die Hauptperson.

Nach einem Zerwürfnis mit ihren Eltern verlässt sie bei Nacht und Nebel ihr Elternhaus und muss von nun an auf eigenen Füßen stehen. Irgendwann landet sie als Krankenschwester im Waldfriede. Niemand dort weiß von ihrem großen Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich herumträgt.

Chefarzt Dr. Conradi hat Probleme mit seiner Gesundheit und muss sich auf einen längeren Aufenthalt im Sanatorium einrichten.

Zudem macht ihm und auch den Angestellten die politische Entwicklung Sorgen. Die Gemeinde der Adventisten wird oft mit dem Judentum verglichen. Und um weiter praktizieren zu dürfen, muss sogar Dr. Conradi einen Nachweis erbringen, dass er keine jüdischen Vorfahren hat.

 Lillys Leben ist sehr spannend, denn sie hat sich in einen Arzt verliebt und muss sich irgendwann entscheiden. Beruf oder Familie. Das ist aber nicht alles, ihr Auserwählter ist Jude, was noch ganz andere Probleme mit sich bringt.

Corina Bomann hat mich auch mit dem zweiten Teil der Waldfriede Saga wieder in ihren Bann gezogen. Schon nach wenigen Seiten war ich voll in der Geschichte drin. Das Geschehen wird aus verschiedenen Sichten erzählt, wodurch es immer in Bewegung bleibt und nicht langweilig wird. Ich hab die 600 Seiten überhaupt nicht gemerkt, so gebannt bin ich den Erlebnissen der Protagonisten gefolgt.

Der dritte Band der `Schwestern vom Waldfriede` erscheint im Dezember`22, und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weitergeht.



                                                     



Ich danke dem  Penguin Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Dienstag, 19. Juli 2022

Rezension: `Das Tor zur Welt - Träume` von Miriam Georg


 
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 Beginn einer neuen Auswanderer-Saga!

       



Tagein, tagaus muss die junge Ava auf dem Hof ihrer Eltern schuften. Sie weiß, dass es nicht wirklich ihre Eltern sind, denn jahrelang hat sie darauf gehofft von ihrer, nach Amerika ausgewanderten, Familie nachgeholt zu werden. 
Ihrem eigenen Traum von Amerika kommt sie näher, als sie nach einer wahren Odyssee an schlechten Erfahrungen eine Arbeit im Auswandererlager bekommt. Jeden Pfennig, den sie verdient, spart sie für ein Ticket in die freie Welt.


In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Claire Conrad kennen, eine reiche, egozentrische junge Frau, die gerne gegen alle gesellschaftlichen Regeln rebelliert. Sie ist ganz das Gegenteil von Ava und doch werden die beiden Freundinnen. 

Miriam Georg konnte mich mit ihrem neuen Roman wieder begeistern, auch wenn die Geschichte in der Mitte etwas langatmig war. Das Buch hat 656 Seiten und ich denke, 100 oder sogar 200 Seiten weniger hätte es noch spannender gemacht.
Wie alle ihre Romane ist auch dieser flüssig und gut zu lesen, und durch den bildlichen Schreibstil hatte ich viele der Schauplätze genau vor Augen.
Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven von unterschiedlichen Personen erzählt, denn die Autorin hat eine Menge sehr interessanter und facettenreicher Charaktere geschaffen. Für das Ende hat sie sich noch ein Highlight aufgehoben, das einen sehnsüchtig auf den zweiten  Band warten lässt.

                                                               



Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Samstag, 16. Juli 2022

Rezension: `Als das Böse kam` von Ivar Leon Menger

 

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Thriller mit Gänsehautgarantie!!









Die 16jährige Juno und Ihr jüngerer Bruder Boy leben mit ihren Eltern allein auf einer idyllischen Insel. Ihr Leben ist einfach, sie ernähren sich von dem, was sie auf der Insel fangen oder finden, und einmal in der Woche rudert der Vater aufs Festland und holt frische Lebensmittel.

Das ist jedesmal sehr gefährlich, denn überall wohnen die gefährlichen Fremdlinge. Die Kinder sind froh, dass ihre Eltern so gut aufpassen und sie beschützen. Für den Notfall gibt es sogar einen eigenen Bunker, in den alle klettern und sich verstecken können. Niemals darf jemand sie sehen!!!

Und doch passiert es. Als der alte Briefträger auf die Insel kommt, sieht Juno ihn und er sie, und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Ivar Leon Menger hat einen extrem packenden Thriller geschrieben. Der Spannungsbogen wird ab der ersten Seite konstant bis zum Schluss oben gehalten. Zuerst fragt man sich, warum die Familie dort so einsam und heimlich lebt. Und wer sind die mysteriösen Fremdlinge, die am anderen Ufer lauern?

Der Autor hat  sehr gut beschrieben, wie sich die Charaktere im Laufe der Zeit verändern. Wie tiefstes Vertrauen sich in panische Angst wandelt.

Das Lesen hat meine Nerven arg strapaziert, ich habe regelrecht mit gezittert und hatte nicht nur einmal eine Gänsehaut.

Das Ende hätte etwas ausführlicher sein dürfen, aber insgesamt ist `Als das Böse kam` ein spannungsgeladener Thriller, und ich hoffe, bald wieder etwas von Ivar Leon Menger lesen zu können.


                                                        




Donnerstag, 14. Juli 2022

GEWINNSPIEL!!!


 Wart Ihr auch traurig, als die Hansen Saga vorbei war?? Doch Ellin Carsta hat sich entschieden, die Reihe weiterzuschreiben!!! 😀

Am 19.07.2022 ist es endlich soweit! Nun geht es mit den Kindern der Hansens weiter. Wir dürfen gespannt sein!! Zum Auftakt der neuen Reihe könnt Ihr eins von drei signierten Exemplaren gewinnen!! Na, wie findet Ihr das??



Worum geht es im Buch??

Hamburg 1924: Amala Hansen, die Tochter von Luise und Hamza, will endlich ihre Familie in Deutschland kennenlernen. Georg Hansen ist dankbar für den frischen Wind, den die ehrgeizige junge Frau aus den USA in die alte Villa bringt. Amala möchte Schauspielerin werden, doch sie trifft auf eine Welt voller Vorurteile. Genau wie ihre Mutter denkt sie jedoch nicht daran, aufzugeben, und arbeitet stattdessen nur umso härter an ihrer Karriere. Kann sie alle Widerstände überwinden?

Franz Loising hat das Kaffeehaus seiner Mutter in Wien übernommen, kann seine Aufgaben aber kaum ausführen. Der einst so frohe junge Mann hat mit seinen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg zu kämpfen. Gelingt es ihm, sein Trauma aufzuarbeiten und in sein normales Leben zurückzukehren?



    

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Bis zum 18.07.2022 um 23 Uhr habt Ihr Zeit.



Ihr müsst mind,18 Jahre alt sein (ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern) und in


Deutschland wohnen.


Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



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