Montag, 20. September 2021

Rezension: `Die vier Winde` von Kristin Hannah

 

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Was für ein Meisterwerk!









Elsa Martinelli liebt das Farmleben in Texas, keine Arbeit ist ihr zu viel und auch die vielen Stürme, Dürren und Unwetter, gefolgt von Hungersnöten, veranlassen sie nicht, wie so viele andere Farmer, nach Westen zu ziehen, um ein besseres Leben zu haben.

Erst nach der schweren Krankheit ihres Sohnes bleibt ihr keine andere Wahl und sie flüchtet mit beiden Kindern nach Kalifornien.

Dort wird den Farmern Arbeit versprochen, doch als sie dort ankommen, werden sie behandelt wie Aussätzige. Es gibt weder Arbeit, noch eine Unterkunft, Sie hungern genauso wie in Texas und es gibt keinerlei Hoffnung auf Besserung. Doch Elsa lässt sich nicht unterkriegen und nimmt jede Arbeit an, die sie kriegen kann. Sie will, dass es ihre Kinder später einmal besser haben. Doch dieser Wunsch wird bei den Voraussetzungen wohl ewig ein Traum bleiben..

Kristin Hannah hat mal wieder ein Meisterwerk geschrieben. Die Beschreibungen der Entbehrungen, der Nöte, des Hungers und dazu das Unverständnis der Kinder, lassen den Leser beim Lesen mitleiden. Die Plantagenbesitzer beuten die Arbeiter aus, es gibt überhaupt keine Möglichkeit, sich aus diesen Zwängen zu befreien. Eine eigene Hütte bekommt nur, wer auf der Plantage arbeitet, und wer nicht arbeitet, darf auch nicht dort wohnen. 

Wieder einmal hat mich Kristin Hannahs Geschichte mit den hervorragend gezeichneten Charakteren komplett in ihren Bann gezogen. Sie bringt Elsas Sorgen über die ganze Situation und das Aufbegehren der Tochter sehr einfühlsam und glaubhaft rüber. Ich konnte den Staub spüren und das Unwetter, die Dürre oder den Matsch im Camp fühlen. `Die vier Winde` ist eine großartige Lektüre und bietet Einblicke in die amerikanische Geschichte und Politik der 30er Jahre.



 Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 19. September 2021

Rezension : `Die Schwestern vom Ku`damm- Ein neuer Morgen: Brigitte Riebe

 

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Miris Geschichte!









Im vierten Teil der Reihe um die Thalheim- Schwestern geht es um Miri, von der jahrelang  niemand wusste, dass sie Friedrichs uneheliche Tochter ist. Inzwischen ist sie in die Familie aufgenommen worden und wird von allen Mitgliedern voll akzeptiert.

Miri konnte keine eigenen Kinder bekommen, deswegen adoptierten sie und ihr Mann die junge Jenny, die jetzt mitten in der Pubertät steckt. Plötzlich mit 42 Jahren erfährt Miri, dass sie schwanger ist. Gleichzeitig trifft sie ihre alte Liebe Moritz wieder, von dem sie annahm, er habe den Krieg nicht überlebt. Der Zeitpunkt könnte nicht schlechter gewählt sein, denn sie merkt, dass die Gefühle für ihn nicht erloschen sind und gerade wieder neu entflammen.

Doch es dreht sich nicht nur um Miri, wir erfahren auch, wie es mit den anderen Thalheim Schwestern und dem Modehaus Ende der 60er Jahre weitergeht. Sie möchten das Modehaus erneuern, es soll Thalheim City daraus entstehen, aber Friedrich ist nicht so leicht  von einer Veränderung zu überzeugen. 

Das Zeitgeschehen ist ein wichtiger Teil der Geschichte, es werden  jede Menge politische und gesellschaftliche Ereignisse erwähnt, an die ich mich selbst sehr gut erinnere. Das legendäre Jimi Hendrix Konzert auf Fehmarn war bei uns jungen Leuten zu der Zeit in aller Munde.

Am meisten mochte ich die Rückblenden in die Jahre, als die junge Jüdin Miri sich vor den Nazis verstecken musste. Damals lernte sie  Moritz kennen, der ihr in der schweren Zeit zur Seite stand.

Der vierte und abschließende Band der Schwestern vom Ku`damm hat mir gut gefallen und es bleiben auch keine Fragen mehr offen.


                                                       




Ich danke dem WUNDERLICH VERLAG für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Freitag, 17. September 2021

Rezension: `Im Versteck` von Sabine Thiesler

 

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Spannung pur!!










Der Hamburger Fotograf Paul Böger lebt mit seinem Freund Donnie in einer gut funktionierenden WG. Umso unverständlicher ist es, dass Paul plötzlich seinen Job kündigt, ein altes, total baufälliges Haus in der Toskana kauft und beschließt, fortan dort zu leben.

Was alle nicht wissen, Paul ist auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und vor der nächsten  Begegnung mit einem kleinen Mädchen. Dort oben in der Bergen kann nichts passieren, da ist er weit weg von Kindergärten, Schulen und allem, was ihn in Versuchung führen könnte. Das hofft er, doch plötzlich verschwindet hier auch ein kleines Mädchen...

Sabine Thiesler hat wieder mal einen außergewöhnlich spannenden Thriller geschrieben, den ich trotz der knapp 600 Seiten geradezu verschlungen habe. 

Zu Anfang machte Paul noch einen sympathischen Eindruck, doch der Kampf gegen seine Dämonen und die Triebe, die er nicht in den Griff bekam, ließen ihn schnell abstoßend wirken.

In Rückblenden geht es über 30 Jahre zurück in Pauls Kindheit nach Flensburg, und jetzt wird dem Leser klar, was seine Mutter ihm  durch ihr krankes Verhalten angetan hat. 

Die Autorin schildert schonungslos und erschütternd realistisch, was den vermissten Mädchen passiert, und anschließend erleben wir den Schmerz und das schreckliche Leid der Familien. Für zartbesaitete Menschen ist das definitiv nicht einfach zu lesen.

 Es gibt auch ein Wiederlesen mit Neri, dem Carabiniere, den wir schon aus anderen Sabine Thiesler Thrillern kennen.

`Im Versteck`  ist ein packender Pageturner, von Anfang bis Ende fesselnd und ohne eine Sekunde Langeweile.


                                                               


Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch, 15. September 2021

Rezension: `Was nicht glücklich macht, kann weg` von Carla Berling

 

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Heiterer Roman, perfekte Urlaubslektüre!










Billie und ihr Mann Thilo bezeichnen sich als Privatiers, Frührentner hört sich so alt an. Im beschaulichen Krudhof, Oederort kümmern sie sich um ihr Häuschen, Biggi pflegt den Garten und Thilo werkelt in der Garage mit Holz. Vor allem Billie ist damit zufrieden, mag keinerlei Veränderungen, und Freundschaften zu pflegen findet sie überflüssig. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, einige Monate nach Köln zu ziehen, um auf den kleinen August aufzupassen, freuen die beiden sich, aber es fällt ihnen schwer, die gewohnte Umgebung zu verlassen.

In Köln ist Billie die lockere Lebensweise der Kölner zuerst sehr suspekt. Dieses Bussi- Bussi, ewig unangekündigter Besuch, und dann noch der unsägliche Karneval. Doch nach und nach merkt sie, dass es doch gar nicht so übel in Köln ist......

Carla Berling hat wieder einen witzigen, ironischen Roman über Menschen in der zweiten Lebenshälfte geschrieben. Vieles wird total übertrieben, die Charaktere sind überspitzt dargestellt, und es werden auch sämtliche Klischees bedient. Das macht es aber gerade so lustig. Am besten fand ich den `Timo`, doch wer das sein soll, das müsst Ihr selbst herausfinden.

Insgesamt ist ´Was nicht glücklich macht, kann weg` eine humorvolle Lektüre,  leicht und locker zu lesen, und hat mich gut unterhalten.



                                                     




Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Dienstag, 7. September 2021

Rezension: `Umwege des Lebens` von Jodi Picoult

 



Leider enttäuschend!!

















Ich habe die Bücher von Jodi Picoult früher immer als etwas ganz Besonderes angesehen, doch inzwischen hat sie mich schon des Öfteren enttäuscht.
Nun war ich voller Vorfreude auf  `Umwege des Lebens`, denn der Klappentext sprach mich direkt an.
Es beginnt auch spannend mit einem Flugzeugabsturz, den Dawn Edelstein nur knapp überlebt. Anschließend stellt sie ihr ganzes Leben in Frage und fliegt kurzerhand nach Ägypten zu ihrer alten Liebe Wyatt. Bis dahin war alles okay, doch dann ging es los. Der Leser beginnt quasi ein Studium in Ägyptologie. Detailreich und ausführlich wird alles bis ins Kleinste erklärt. Ich lese gerne Romane, die von Ausgrabungen handeln, aber hier war es mir eindeutig zu viel Wissenschaftliches.
Dazu kommt, dass Jodi Picoult so oft hin- und herspringt, Gegenwart, Vergangenheit, Ägypten, Boston. Da hatte ich meine Schwierigkeiten, so schnell umzuschalten. Ich war eigentlich froh, als Dawn sich endlich wieder in Boston befand, doch hier erwarteten den Leser plötzlich Vorträge über Quantenphysik. 

Ich habe keine Ahnung, wen Jodi Picoult mit ihrem neuen Buch ansprechen will, aber die breite Masse wird sicher nicht begeistert sein. Sie hat früher so tolle Romane geschrieben, tiefsinnig und mit spannenden Themen, aber `Umwege des Lebens` war ein richtiger Flop!
Ich habe hinterher nur noch weitergeblättert, weil ich das Buch so langweilig fand. Ich glaube, demnächst warte ich erstmal die Rezensionen ab, bevor ich mir einen Jodi Picoult Roman kaufe.

                                                 



Ich danke dem C. Bertelsmann Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 5. September 2021

Rezension: `Dein dunkelstes Geheimnis` von Jenny Blackhurst

 

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Was geschah wirklich?









Jedes Jahr besucht Kathryn ihren Vater im Gefängnis. Seit 25 Jahren stellt sie ihm die gleiche Frage: Wo ist sie? Wo ist  ihre Freundin Elsie, für deren Tod ihr Vater verantwortlich ist und verurteilt wurde? Doch Patrick Bowen schweigt. Wie in jedem Jahr. 

Obwohl die Familie vom Ort des Verbrechens, der Insel Anglesey, weggezogen ist und Kathryn einen neuen Nachnamen angenommen hat, kriegt sie, im Gegensatz zu ihrem Bruder, ihr Leben nicht richtig in den Griff. Sie trinkt zu viel, hat fast keine Freunde und fühlt sich immer nur als die Tochter eines Kindermörders.

 Als plötzlich wieder ein kleines Mädchen auf Anglesey verschwindet, weiß Kathryn, dass ihren Vater diesmal keine Schuld trifft. Könnte es sein, dass er unschuldig ist? Zum ersten Mal seit 25 Jahren fährt sie wieder in ihre Heimat. Sie sucht Antworten und hofft, sie dort zu finden.

Jenny Blackhurst hat einen spannenden Thriller geschrieben. Ich mag ihren Schreibstil, der relativ schnörkellos ist und ohne ellenlange, oft ermüdende Beschreibungen auskommt.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Kathryn, oder von Maggie, der leitenden Detective Inspector auf der Insel. So erfahren wir die Geschehnisse aus zwei verschiedenen Blickwinkeln.

Die Wahrheit bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis, und auch wenn ich das Ende ein bisschen konstruiert fand, hat mir Jenny Blackhursts neuer Thriller wieder gut gefallen.  


                                             



Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 26. August 2021

Rezension: `Das Kreuz des Pilgers` von Petra Schier

 


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Das Kreuz des Pilgers!










Petra Schiers neue Trilogie führt uns nach Koblenz in das Jahr 1379. Bei einem Überfall verliert die junge Reinhild ihren Ehemann und der Ritter Palmiro damit seinen besten Freund.

Doch Reinhild lässt sich nicht hängen und packt das Leben an, zumal  in ihrer Ehe nicht alles Gold war, das glänzte. Außerdem scheinen sie und Palmiro jede Menge Geheimisse zu teilen. Und dann gibt es da noch Conlin, einen Freund der beiden, der aber seine eigenen Probleme hat.


Ich bin ziemlich schlecht in die Geschichte hineingekommen. Es wurden gleich zu Beginn so viele Personen vorgestellt, dass ich den Überblick verloren habe. Viele von ihnen spielen nur eine kleine Rolle, sodass man sie auch später hätte einführen können. Man findet zwar ein langes Personenverzeichnis am Anfang, aber ewig zurückblättern möchte ich während des Lesens auch nicht.

Später handelte der Roman hauptsächlich von den Ereignissen, die Reinhild, Conlin  oder Palmiro betrafen, was mir eindeutig besser gefallen hat.

Vieles dreht sich um das Kruzifix, das Palmiro von seiner Pilgerreise aus dem heiligen Land mitgebracht hat. Ich fand das Getue um das Kreuz etwas übertrieben, aber so wie die Autorin im Nachwort erzählt, waren die Menschen zu dieser Zeit überzeugt davon, dass solch ein Kruzifix übermächtige Kräfte besitzt und Wunder bewirken kann.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, und es bleiben einige lose Enden zurück, die noch nicht zusammengefügt werden konnten. Doch der zweite Band, in dem sich sicher einiges aufklären wird, ist bereits in Arbeit.

`Das Kreuz des Pilgers` hat mir nicht so gut gefallen wie die vorigen historischen Romane der Autorin, deswegen schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen. Ich habe mich dann für 4 entschieden, da ich, nachdem ich endlich den Durchblick bei den Personen hatte, gerne noch weitergelesen hätte.


                                                          







Ich danke dem Harper Collins Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 21. August 2021

Rezension: `Das letzte Bild` von Anja Jonuleit

 

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Wer war die Isdal-Frau??









Als Eva zufällig ein Foto von einer Toten aus Norwegen in der Zeitung sieht, bekommt sie einen Schock. Die Frau sieht ihr und vor allem ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich. Als sie ihre Mutter danach fragt, bekommt sie nur ausweichende Antworten. Nachdem Eva plötzlich alte Fotos entdeckt, weiß sie, dass etwas nicht stimmt und sie beginnt zu recherchieren. Sie findet heraus, dass ihre Mutter eine Zwillingsschwester hatte. Nun will sie unbedingt wissen, was damals passiert ist, doch ihre Mutter mauert weiter. 

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Die Autorin lässt uns zurück in die 60er Jahre blicken. Wir lernen die junge Marguerite kennen, die als Kind im Krieg von ihrer Familie getrennt wurde. Als sie älter wird, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrer Schwester.

Parallel zu dem, was Marguerite bei ihren Nachforschungen entdeckt, erleben wir gleichzeitig die Schritte, die Eva unternimmt. Manchmal befinden sie sich an den gleichen Orten, nur leider in verschiedenen Jahrzehnten. 

Ein weiterer Handlungsstrang führt uns zu einem Norweger, der auch erst jetzt Dinge entdeckt, die seinen Vater in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

Anja Jonuleit hat einen komplexen Fall beschrieben, dem eine wahre Begebenheit zugrunde liegt. Für ihre Geschichte wurde die Wahrheit mit Fiktion verknüpft. Daraus ist ein überaus spannender Roman entstanden, den ich nur ungern an die Seite gelegt habe.

Sehr facettenreiche Charaktere, ein perfekt ausgearbeiteter Plot und viele lose Fäden, die am Ende zusammengeführt werden, haben `Das letzte Bild` zu einem Lesevergnügen gemacht.

                                              



Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 17. August 2021

Rezension: `Der große Aufbruch` von Ellin Carsta

 

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Fulminanter Abschluss !!









Luise kommt nach ihrer überstürzten Abreise in Richtung Kamerun endlich dort an. Schon nach kurzer Zeit bessert sich ihre Gesundheit. Es gelingt ihr zunehmend, sich an ihre Tochter zu erinnern, ohne sofort in Tränen auszubrechen. Hamza und sein Vater versuchen allerdings auch alles, um sie aus dem Tief herauszuholen.

Gleichzeitig wird Luise wieder klar, wie schutzlos sie als weiße Frau in Kamerun ist, wenn es um Entscheidungen für die Farm geht.

Trotzdem sieht es aus, als könne sich alles noch zum Guten wenden, doch dann verlangt eine wichtige Angelegenheit ihre sofortige Rückkehr nach Hamburg. Luise muss eine schwere Entscheidung treffen, denn zurück nach Deutschland will sie nie mehr.


Bei den anderen Familienmitgliedern in Hamburg und Wien tut sich auch so einiges. Nicht alles läuft immer glatt, und manchmal muss man sich sogar für das Familienglück von seinen eigenen Träumen verabschieden und ist trotzdem nicht enttäuscht. Durch die verschiedenen Schauplätze in Hamburg, Wien und Kamerun  bleibt  der Roman immer aufregend und spannend, und es wurde nie langweilig.

 Schon nach dem dritten Band habe ich gedacht, so viel ist schon passiert, was soll jetzt noch kommen? Doch Ellin Carsta hat es geschafft, mich bis zum achten Teil, letzte Seite, zu fesseln. Wenn es nach mir ginge, könnten noch ein paar Bände folgen. Trotzdem hat sie mit ´Der große Aufbruch` einen tollen Abschluss gefunden, der den Leser sicher zufrieden zurücklässt. 


Nun heißt es Abschied nehmen von den liebgewonnenen Charakteren, doch so wie ich die Autorin kenne, ist sicher schon eine neue spannende Familiensaga geplant.


                                                         



Ich danke  Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 15. August 2021

Rezension: `Nachttod` von Johanna Mo

 

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Gelungener Auftakt zu einer neuen Krimireihe!





Hanna Duncker kehrt nach 16 Jahren zurück in ihre Heimat nach Öland. Sie hofft, dass man nur die Polizistin in ihr sieht und nicht mehr die Tochter eines Mörders.

Doch leider erinnern sich noch zu viele Bewohner an sie und ihren Vater. Trotzdem versucht sie, als Polizistin zu überzeugen.

Kaum hat sie die neue Stelle angetreten, ist ihr erster Fall ein ermordeter Jugendlicher. Zu allem Übel ist die Mutter des Jungen ihre alte Freundin Rebekka.

Mit den neuen Kollegen wird Hanna nicht so richtig warm, dazu braucht es seine Zeit. Erik, ihr Partner, mit dem sie nun zusammenarbeitet, lässt sich aber von ihrer Art nicht abschrecken.

Zusammen bilden sie ein recht gutes Team und treiben die Ermittlungen voran.

Johanna Mo hat mich mit ihrem Krimi vollkommen überzeugt. Mir gefielen der Schreibstil, sowie auch die Handlung. Durch die schlimmen Erlebnisse in ihrer Jugend ist die Protagonistin in mancher Hinsicht etwas speziell, aber ich mochte sie trotzdem. In mehreren Handlungssträngen lässt die Autorin den ermordeten Jungen selbst zu Wort kommen und die Leser erleben seine letzten Tage mit. Dazu werden uns jede Menge Verdächtige präsentiert, sodass es bis zum Schluss ein Rätsel bleibt, was wirklich geschah. Auch das Ende hatte Hand und Fuß und war schlüssig. Ich freue mich auf weitere Fälle für Hanna und Erik.


                                                


Ich danke dem Heyne Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 2. August 2021

Gewinnspiel!!!!!

 

  

Am 02.08.2021 erscheint `Sternenwende`, der letzte Teil der `Gut Greifenau Saga` von Hanna Caspian, als Taschenbuch.

Das eBook durfte ich ja schon lesen und war wieder mal begeistert. Meine Rezension findet Ihr hier. KLICK

Nun habt Ihr hier die Möglichkeit, eins von drei Exemplaren zu gewinnen!!!! SIGNIERT!!!!

    

                                                                               

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Worum geht es ihm Buch ???

Der große Abschluss der historischen Bestseller-Saga über ein Gut in Hinterpommern und seine adligen Herrschaften und Dienstboten von Erfolgsautorin Hanna Caspian
Berlin 1929: Katharina erleidet einen schweren Schicksalsschlag. Plötzlich scheint ihr Traum von einem Leben als Ärztin in weite Ferne gerückt.
Auch über Gut Greifenau hängen dunkle Wolken, denn die Weltwirtschaftskrise setzt seinen Bewohnern – der Grafenfamilie wie auch den Bediensteten – schwer zu.
Graf Konstantin ändert angesichts der finanziellen Probleme und der bedrohlichen Lage immer mehr seine politische Haltung – sehr zum Ärger seiner Frau Rebecca. Die kümmert sich tatkräftig um ihre drei Kinder und um Katharina, die in ihrer Not auf das heimatliche Gut flüchtet. Diese freundet sich mit dem Gutsverwalter Albert an – und entdeckt sein Geheimnis …
Derweil überschlagen sich in der Dienstboten-Etage die Ereignisse. Bertha ist zurück, und nicht nur sie bringt unerwarteten Zuwachs mit. Aus Amerika kommen überraschende Gäste ...
Das fulminante Finale der Gut-Greifenau-Serie und der krönende Abschluss der Familiensaga!

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Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?

1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍

2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 08.08.2021 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.


Sonntag, 1. August 2021

Rezension: `Home, sweet home` von Joy Fielding

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Kein Thriller, aber trotzdem spannend!!










Nachdem ich mehrere negative Bewertungen im Netz gelesen habe, wollte ich mir selbst eine Meinung bilden und habe mir das Buch bestellt.

Maggi findet nach einem traumatischen Erlebnis nicht so recht ins Leben zurück und fürchtet sich vor allem und jedem. Nachdem sich auch noch ihr Mann von ihr trennt, fühlt sie sich nur noch mit einer Waffe in der Tasche halbwegs sicher.

Zu den Nachbarn in der kleinen Sackgasse hat sie nur wenig Kontakt, weil sie eigentlich niemandem traut.


Joy Fielding stellt uns die Bewohner der Straße nach und nach vor. Das passiert sehr ausführlich, sodass ich mit den Namen anschließend keine Schwierigkeiten hatte.

Hier hat anscheinend jede Familie ein Geheimnis, aber nach außen hin sind alle sehr darauf bedacht, den perfekten Schein zu wahren. So fällt erst später auf, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. 


Ich bin von `Home, sweet home` positiv überrascht worden. Der Anfang verlief etwas schleppend, doch dann fand ich es durchaus spannend. Die ganze Zeit hatte ich im Hinterkopf, wer nun diesen, im Klappentext angekündigten, Schuss abgibt. Der Schreibstil von Joy Fielding ist flüssig und kurze Kapitel mit häufigem Perspektivenwechsel lockern auf. Man muss natürlich bedenken, dass es sich diesmal um keinen Thriller oder Krimi handelt, sondern um einen Roman.


                                       


Ich danke dem Goldmann Verlag  für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 28. Juli 2021

Rezension : `Dein ist die Lüge` von Linda Castillo

 

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Wer lügt hier?


















Die Polizistin Gina Colorosa ist in Not. Sie wurde während eines starken Schneesturms angeschossen, anscheinend von Kollegen. Da sie niemandem mehr trauen kann, will sie sich an ihre ehemalige Freundin, Chief Kate Burkholder wenden. Doch sie bleibt mit dem Auto stecken und wäre fast erfroren, wenn sie nicht der amische Witwer Adam Lengacher gerettet hätte. Ins Krankenhaus will sie auf keinen Fall und so benachrichtigt Adam die Polizeichefin.

Lange haben die ehemaligen Freundinnen sich nicht mehr gesehen, doch das ändert sich, denn das Schneetreiben wird so schlimm, dass sie zusammen auf der Farm eingeschlossen werden und auch Kate dort ausharren muss.

In einem anderen Handlungsstrang erleben wir die Polizisten Mercer und Bertrand, die auf der Suche nach Gina sind. Hat sie wirklich einen Mord begangen, oder soll sie zum Schweigen gebracht werden?

Kate hat starke Zweifel an Ginas Geschichte, nachdem sie sich auch des Öfteren in Widersprüche verstrickt. Um der alten Freundschaft Willen informiert sie nur Tomasetti darüber, wer sich hier auf der Farm versteckt hält. Während er noch Nachforschungen anstellt, was wirklich passiert ist, befinden sich Kate und Gina plötzlich in Lebensgefahr.

Linda  Castillo hat wieder einen packenden Thriller um Kate Burkholder und die Amischen geschrieben. Es geht diesmal um Mord, um Korruption bei der Polizei und um Glaubwürdigkeit und Vertrauen. 

Ich liebe diese Reihe, die sich um die Lebensweise der Amischen dreht. Und gemeinsam mit der `Englischen` Kate Burkholder  und ihren Fällen ergibt das immer eine perfekte Mischung. Wir erfahren diesmal einiges aus Kates Vergangenheit, über die Zeit bei der Polizeiakademie und ihre Anfänge als Streifenpolizistin.

Auch jetzt hat mich die Story von Anfang bis Ende fesseln können, vor allem, weil es nie klar war, wie sich alles zugetragen hat. Welche Version ist die richtige? Lügt Gina oder sagt sie die Wahrheit? 

 Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, und es wird nochmal richtig spannend und total unvorhersehbar.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für `Dein ist die Lüge!!!`




Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 26. Juli 2021

Rezension: `Sturmgepeitscht` von Markus Kleinknecht


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Gefährliches Sylt !!!









Bei `Sturmgepeitscht` handelt es sich schon um den dritten Band der Reihe um den Journalisten Jan Fischer und seine Freundin Charlotte.

Zuerst einmal bin ich begeistert von diesem genialen Cover! 

Jan geht einem Hinweis, den er bekommen hat, nach. Er hofft, dass daraus eine interessante Story für das `Lauffeuer` werden könnte. Es dreht sich um eine asiatische junge Frau, die in mehreren Snuff Videos zu sehen ist. Die Frage ist, ob sie freiwillig handelt oder gezwungen wird. Wer verbirgt sich hinter den Produzenten `Hansemen?` Eine Spur führt Jan nach Sylt, doch es sieht so aus, als komme er zu spät. Denn die Tote am Rande der Klippen sieht genauso aus wie die Asiatin auf dem Video. Eigentlich wäre der Grund der Recherche damit erledigt, aber Jan hofft trotzdem auf Material für eine Story.

Er forscht weiter und obwohl er es eigentlich besser wissen müsste, tappt er in eine lebensgefährliche Falle, aus der er sich nicht selbst befreien kann.

 Jans Freundin Charlotte hat die letzten Monate auf Mallorca verbracht, doch dort ist etwas passiert, weswegen sie dringend mit Jan sprechen muss. Als sie auf Sylt ankommt, ist Jan wie vom Erdboden verschluckt.

Von Anfang an kennt der Leser die wahren Täter und erfährt die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln. Nach und nach stellt sich heraus, dass immer mehr Menschen auf der Insel Dreck am Stecken haben. Der Zusammenhalt in den Familien ist auch enorm, da geht man im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.

 Die Beschreibung der Insel und vor allem des Sturms, der über Sylt brauste, war so bildhaft, dass ich mich in Gedanken direkt dorthin versetzen konnte. Der Autor hat viele unerwartete Wendungen in die Geschichte  eingebaut, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Zum Schluss erwartet den Leser noch ein komplett überraschendes Ende, bei dem eigentlich keine Fragen offenbleiben. Trotzdem gibt es noch eine ungeklärte Sache, und man darf auf eine Fortsetzung hoffen.


                                            



Ich danke dem  Gmeiner Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 23. Juli 2021

Rezension: `Blutbringer` von Paul Cleave

 

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Ein Pageturner, ganz nach meinem Geschmack!!!








Deputy Noah Harper bringt die entführte kleine Alyssa zu ihrem Vater zurück. Dafür hat er alles gegeben und am Ende alles verloren, doch das war es ihm wert.

Zwölf Jahre später ist Alyssa wieder verschwunden. Noah, der sich inzwischen eine neue Existenz in einer anderen Stadt aufgebaut hat, kehrt nach einem Anruf seiner Ex- Frau nach Hause zurück.

Er will Alyssa finden, um jeden Preis. Obwohl es so aussieht, als sei sie freiwillig weggelaufen, forscht er weiter und gerät in einen Strudel voller grausamer Ereignisse.

Er stößt auf eine Art Mafia, eine Organisation Wahnsinniger, die seit Jahren schreckliche Dinge tun und damit Milliarden scheffeln. Noah weiß nicht mehr, wem er trauen kann und wem nicht. Wer ist alles in die Sache verstrickt? Noah kann einfach nicht glauben, was ihm sein Instinkt sagt, doch dann sieht er es mit eigenen Augen.

Paul Cleave hat einen Hammerthriller geschrieben, der mich restlos begeistert hat. Die Story ist ziemlich komplex, hat ein perfektes Tempo, ist gut durchdacht, und für mich war absolut nicht vorhersehbar, was passierte. Spannend! Fesselnd! Ein wahrer Pageturner !!! 


                                                       




Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares

Montag, 19. Juli 2021

Rezension: `Die Studentin` von Tess Gerritsen

 

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Spannender Krimi!!









Detective Frankie Loomis wird zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen. Die junge Studentin Taryn Moore ist anscheinend aus dem vierten Stock ihres Hauses gesprungen. Eigentlich ist alles eindeutig, doch Frankie hat Zweifel und beginnt zu recherchieren.

Die Kapitel sind unterteilt in `Danach` und `Davor` und lassen den Leser die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln erleben. Da gibt es Taryns Ex Freund Liam, ihren Englischprofessor Jack und seine Frau, und den freundlichen, dicken Kumpel Cody, der Taryn aufrichtig liebt und alles für sie tun würde. In `Davor`  kommt auch Taryn persönlich zu Wort und man erfährt einige pikante Details aus ihrem Leben, was sie allerdings immer unsympathischer macht. 

Mit `Die Studentin` hat Tess Gerritsen einen spannenden Krimi geschrieben. Es geht hauptsächlich um Ermittlungsarbeiten und die Ereignisse vor Taryns Tod. Bis zum Schluss konnte man nicht ganz sicher sein, ob es einen Täter gibt, oder ob Taryn gesprungen ist. Ich hatte aber eine Vermutung, und lag auch richtig. Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Nach der Enttäuschung beim letzten Tess Gerritsen Roman `Das Schattenhaus`, konnte `Die Studentin` mich wieder versöhnen.


Dienstag, 13. Juli 2021

Rezension: `Was uns durch die Zeiten trägt` von Marion Johanning

 

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Spannender historischer Roman!!










1943, Luise wohnt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in Niederschlesien. Nach der Schule muss sie zuhause kräftig mit anpacken. Es ist immer etwas zu tun, deswegen ist die Familie froh, den polnischen Kriegsgefangenen Marian als Arbeiter zugewiesen zu bekommen.

Luise ist heimlich in den Sohn des Nachbarn verliebt, um Wolfgang dreht sich ihr ganzes Denken. Als er sie dann zum ersten Mal küsst, ist sie überglücklich. Doch dann wird Wolfgang, wie so viele andere Männer, an die Front einberufen.

Die Menschen im Dorf hoffen auf Frieden, verschwenden keinen Gedanken daran, dass Deutschland den Krieg verlieren könnte. Nur wenige sehen klar, was in diesem Fall mit dem Dorf und seinen Bewohnern passieren würde.

Nachdem Marian einige Zeit bei der Familie arbeitet, kommen er und Luise sich näher. Doch plötzlich ist alles umgekehrt, der Krieg ist verloren und das Dorf untersteht der polnischen Regierung. Somit hat Marian auf einmal das Sagen.

Viele Dorfbewohner verlieren ihr Heim und flüchten. Für Luise und ihre Familie ist das keine Option, das passiert nur anderen. Doch  auch für sie ist es irgendwann soweit, sie müssen ihren Bauernhof verlassen und können nur das Nötigste mitnehmen.

 Marion Johanning hat Luises Erlebnisse vor dem Hintergrund des Krieges eingebettet. Die Nöte und Sorgen des jungen Mädchens, die schweren Zeiten, aber auch schöne Momente hat sie sehr authentisch dargestellt. Dazu kommt ein gefühlvoller und flüssiger Schreibstil, sodass ich vieles bildhaft vor Augen hatte. Den Hof, das Haus, das Dorf und auch die Menschen.

Die Geschichte um Luise ist aber noch lange nicht zu Ende, denn es wird einen zweiten Teil geben, auf den ich schon sehr gespannt bin.




Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 8. Juli 2021

Rezension: `Die Verlorenen` von Simon Beckett

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Enttäuschend!!!














 

Ich liebe die Bücher von Simon Beckett und habe mich wochenlang gefreut, dass nun eine neue Reihe beginnt. Leider hat mich die Geschichte um Jonah Colley total enttäuscht.

Das Buch fing eigentlich spannend an, ließ sich auch flüssig lesen, aber die Story...

Die ganze Handlung fand ich total an den Haaren herbeigezogen, unrealistisch und wirr. Je länger es dauerte, umso hanebüchener wurde sie.

Zudem stellte sich mir laufend die Frage: Welcher Mensch mit gesundem Menschenverstand begibt sich dauernd in solche Situationen, zumal als Polizist? 

Ich will nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich spoilern.

Außerdem hatte Jonah eine richtig schwere Knie-Operation hinter sich und musste an Krücken gehen. Für ihn anscheinend kein Problem, er überwand locker jede Schwierigkeit, jede Hürde trotz seines großen Handicaps.

Ich weiß, ich stehe wahrscheinlich allein da mit meiner Kritik, am besten bildet Ihr euch selbst eine Meinung. Für mich war `Die Verlorenen` jedenfalls eine Enttäuschung.

Zwei Sterne für den guten Schreibstil, der mich bis zum Schluss hat durchhalten lassen.

      




                                                         

Ich danke dem Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Rezension: `Sternenwende` von Hanna Caspian

 

* * * * *
Ein sehr gelungener Abschluss!!!









1929. Ein letztes Mal nimmt die Autorin den Leser mit nach Hinterpommern zu Gut Greifenau. 

Angesichts der miserablen Wirtschaftslage muss Konstantin hart kämpfen, um das Gut halten zu können. Dazu greift er auf Mittel zurück, die seiner Frau Rebecca gar nicht gefallen, und die jedes Mal ein Streitpunkt sind.

Katharina hat einen schlimmen Schicksalsschlag zu verarbeiten, und dazu kommen noch erhebliche Existenzängste.

Gräfin Feodora wünscht sich immer noch den Kaiser zurück und spinnt weiterhin ihre Intrigen, wo sie nur kann.

Albert Sonntag fängt gerade an, sein Leben nach Idas Tod wieder zu genießen, da trifft ihn knallhart eine Entscheidung Konstantins, die er nicht begreifen kann.

Auch bei den `Leuten` gibt es Neuigkeiten. Eugen kehrt zurück aus Amerika, doch er ist nicht allein.

 Es passiert im Laufe der Jahre noch eine ganze Menge mehr bei der Familie von Auwitz-Aarhayn, sowie auch bei den Bediensteten.

Die Autorin hat sich an die vorgegeben historischen Quellen gehalten, und die Ereignisse um Gut Greifenau und seine Bewohner clever in die Zeiten hineingebaut. 

Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, Hitlers Anhänger werden täglich mehr, und der Hass auf Juden ist inzwischen so weit verbreitet, dass sogar Rebecca allein wegen ihres Vornamens schon um ihr Leben fürchten muss.

Die Verzweiflung vieler Menschen über die große deutsche Bankenkrise hat die Autorin gut eingefangen. Man konnte richtig mitleiden. Doch nicht nur dabei, sondern auch bei mehreren anderen Ereignissen habe ich entweder mitgelitten oder mich gefreut.

Im sechsten Teil geht es etwas mehr um Politik als in den vorigen Bänden, aber das ist der ereignisreichen Zeit vor dem Krieg geschuldet. 

Mit `Sternenwende` ist Hanna Caspian ein toller Abschluss dieser spannenden Familiensaga um Gut Greifenau gelungen. Der Abschied von den liebgewonnenen Charakteren fühlt sich an wie ein Abschied von guten Freunden, aber ich hoffe, dass wir schon bald wieder Neues aus der Feder von Hanna Caspian lesen dürfen.  


                                       




Ich danke dem Droemer Knaur Verlag   für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 2. Juli 2021

Rezension: `Böse Wetter` von Gesa Knolle

 

* * 
Hätte man mehr draus machen können!








Hannah Stein, Sonderermittlerin des BKA Wiesbaden, wird zu einem Fall an die tschechische Grenze gerufen.

Die Hand eines deutschen Polizisten wurde im Wald gefunden. Wo ist Polizeimeister Dennis Uhlig ? Lebt er noch? Denn anscheinend wurde er kurz nach dem Abtrennen der Hand noch gesehen, als er in einem Imbiss randaliert hat.

So weit, so gut! Aus dieser Vorlage hätte man einen spannenden Regionalkrimi schreiben können. Doch was die Autorin daraus gemacht hat, war wirklich zu viel des Guten. Unmengen an Personen, die ich mir nicht merken konnte, gepaart mit unzähligen verschiedenen Handlungssträngen. Mafia, Nazis, Dogenhandel, Rassisten- irgendwann war ich so durcheinander, dass ich fast nicht mehr folgen konnte, oder eher nicht mehr folgen wollte. Dazu kommt eine, mir sehr unsympathische Protagonistin, die sich dazu auch des Öfteren etwas merkwürdig verhielt.

Zum Schluss blieben mehrere lose Fäden zurück, also Vorfälle, die immer wieder thematisiert wurden und eigentlich der Aufklärung bedurften, wurden einfach nicht mehr erwähnt.

Der Schreibstil war das Einzige, das mich bis zum Schluss hat weiterlesen lassen, denn der war okay.




Ich danke dem  Emons Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Gewinnspiel !!!!

 


Guten Morgen, liebe Leser 💗💗💗
Kennt Ihr die Autorin Marion Johanning?  Mir hatte ihre Rhein Trilogie schon sehr gut gefallen, und diesmal führt sie uns nach Niederschlesien ins Jahr 1943. Ich habe das Buch schon gelesen und bin begeistert. Die Rezension darf aber erst zum Erscheinungsdatum 13.07.21  veröffentlicht werden.
Nun könnt Ihr hier eins von drei Exemplaren gewinnen. Natürlich signiert!!!


                                                Klickt aufs Cover und ihr gelangt zu Amazon 


Worum geht es im Buch??

Das mitreißende Porträt einer jungen Frau in Zeiten des Umbruchs und ein bewegender Roman über die Liebe von Bestsellerautorin Marion Johanning.

Niederschlesien, 1943: Es sind schwere Zeiten in dem kleinen Dorf Lindenau. Auf dem Hof der Familie Reich müssen alle mit anpacken, auch die junge Luise. Sie schwärmt heimlich für den drei Jahre älteren Wolfgang, ihre Verzweiflung ist groß, als er an die Front muss.

In seiner Abwesenheit und gegen den Willen der Eltern freundet sie sich mit dem polnischen Kriegsgefangenen Marian an, der der Familie als Arbeitskraft zugeteilt wurde.

Alle im Dorf warten sehnsüchtig auf den Frieden, aber niemand ahnt, dass es ihre Heimat dann nicht mehr geben wird.

                                                 


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 Wollt Ihr mehr über Marion Johanning erfahren?? Hier geht`s zu ihrer Homepage.  KLICK

                                           



Was müsst Ihr tun, um eins der begehrten Bücher zu gewinnen??

1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍


2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 


3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 09.07.2021 um 22 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!🍀🍀🍀

Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕


Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.