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Donnerstag, 8. März 2018

Gastrezension: `In eisiger Nacht` von Tony Parsons


Gastrezension von Doro Köhr !!

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 Doro Köhr war begeistert von Tony Parsons neuem Krimi und hat mal wieder eine Rezension für meinem Blog geschrieben!



Sehnsüchtig habe ich den 4. Teil von Detective Max Wolfe und seinen Kollegen erwartet.
Bereits der erste Satz des Prologs geht einem unter die Haut und lässt einen erahnen, dass es hochdramatisch weitergehen wird: “ Als Erstes nahmen sie ihr den Pass ab."
In einem Kühltransporter werden die Leichen von  jungen Frauen entdeckt, die erfroren sind. Max Wolfe und sein Team sind vor Ort und Max bemerkt, dass eine Frau noch lebt. Wird sie überleben? Außerdem werden 13 Pässe gefunden, im Transporter befinden sich aber 12 Frauen. Wo ist die 13. Frau? Wie konnte sie ihrem Schicksal entfliehen?
 Max Wolfe macht sich auf die Suche nach der Überlebenden.

In einem spannungsgeladenen Thriller schafft es Tony Parsons, ein hochaktuelles und hochbrisantes Thema aufzugreifen. Die Not der Menschen, ihr Hab und Gut aufgeben zu müssen, um ihrer bisherigen Lebenssituation zu entfliehen, um in einem fremden Land ein besseres und glücklicheres Leben zu führen.
“In eisiger Nacht” führt den Leser durch den Sumpf des Menschenhandels in einer modernen Großstadt, mit all seiner Brutalität und Skrupellosigkeit.
Parsons Schreibstil ist flüssig und schafft es, den Spannungsbogen von Beginn an hoch zu halten.
Die Story wird aus Sicht von Max Wolfe in der “Ich-Form” erzählt. Dadurch und durch die kleinen Episoden, die den privaten Max Wolfe  als alleinerziehenden Vater der 6-jährigen Tochter Scout und deren Hund Stan zeigen, wird die Story persönlich und emotional.
Besonders gefällt mir neben der packenden Geschichte, dass Tony Parsons seine Protagonisten sowohl von der beruflichen als auch der privaten Seite immer weiterentwickelt und man dadurch den Charakteren gefühlsmäßig sehr nahe kommt.
Ich würde empfehlen, die ” Max-Wolfe-Reihe” chronologisch zu lesen. Für die Grundstory ist es zwar nicht nötig, man erfährt aber mit jeder Folge mehr über das Leben der einzelnen Mitglieder des Ermittlerteams.





Tony Parsons  ©A.Lunau

Sonntag, 28. Januar 2018

Krimi- Speeddating beim Bastei Lübbe Verlag !!





©A.Lunau


Am Donnerstag hat der Bastei Lübbe Verlag meine Nichte Laura und mich zu einem tollen Event eingeladen, und zwar zu einem exklusivem Dinner mit Krimi- Speeddating. So richtig vorstellen konnte ich mir darunter nichts, war aber mega gespannt und aufgeregt, was uns wohl erwartet.


Laura beim Empfang

Mit einem Gläschen Sekt wurden wir empfangen, haben erst ein wenig mit den Verlagsmitarbeiterinnen geplaudert und um 19.30 ging es los. 

An vier wunderschön eingedeckten Tischen saßen je 12 Personen, bunt gemischt.  



Die Menükarte
Jenny Blackhurst  ©A.Lunau
Bevor es losging, interviewte Margarete von Schwarzkopf die Autorin Jenny Blackhurst, fragte sie nach ihrem neuen Buch und führte ein ganz entspanntes Gespräch. Das dauerte so ca. 10 Minuten und dann wurde der erste Gang serviert. 




Jenny Blackhurst  ©A.Lunau







An jedem Tisch saßen ein Autor mit seinem Lektor oder seiner  Lektorin.

Romy Fölck    ©A.Lunau
















Romy Fölck war die einzige deutsche Autorin an unserem Tisch. Sie schrieb das Buch `Totenweg`, das ich schon lesen konnte, nur sprechen darf ich noch nicht darüber, weil es erst am 23.02.2018 erscheint. Romy Fölck ist  total freundlich und sympathisch und ich durfte direkt das erste Foto schießen.




Tony Parsons ©A.Lunau
T.Parsons ©A.Lunau


Nach dem ersten Gang wurde wieder ein Autor von Frau Schwarzkopf interviewt und  nach jedem Gang wiederholte sich das und es saß jedes Mal jemand anderes an unserem Tisch. 




 Die Tischgespräche fanden hauptsächlich in englischer Sprache statt und ich habe festgestellt, dass ich dringend mal meine Englischkenntnisse auffrischen muss.
Mirko Zilahy mit Frau v. Schwarzkopf  ©A.Lunau



Romy Fölck ©A.Lunau



Auch Jenny Blackhurst, Mirko Zilahy und Tony Parsons waren superfreundlich und sympathisch, hatten keinerlei Allüren und plauderten ganz entspannt mit uns.

Mirko Zilahy ©A.Lunau






Von Mirko Zilahy habe ich bisher noch nichts gelesen, werde es aber schnell nachholen.










                   


                           

                    Das Vier Gänge Menü schmeckte genial!!!
      










Laura mit Tony Parsons ©A.Lunau


Am Ende durften wir uns noch Bücher signieren lassen und gegen 23.30 Uhr  haben wir uns in Richtung Heimat aufgemacht.


Total nette und liebevolle Widmungen 


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Der komplette Abend war einfach nur genial!! Perfekt organisiert, spitzenmäßiges Essen und total nette Autoren und Verlagsmitarbeiter. Vielen Dank Bastei Lübbe !!


                                                                  
                       
                                                        


Wenn Ihr auf die Cover klickt, gelangt Ihr zur jeweiligen Buchbeschreibung.



©A.Lunau




Samstag, 7. Januar 2017

Rezension: `Wer Furcht sät` von Tony Parsons


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Selbstjustiz- Ja oder Nein ?

















Der ´Club der Henker` nennt sich die Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dort Selbstjustiz zu verüben, wo ihrer Meinung nach das Rechtssystem versagt hat.
Gewalttäter, die auf freiem Fuß leben, werden durch den Club ihrer vermeintlich gerechten Strafe durch Hinrichtung zugeführt und dabei gefilmt.
Diese Videos werden direkt ins Internet gestellt, wo natürlich auch die Polizei sie zu sehen bekommt.
Detective Max Wolfe ermittelt, wenngleich er, genauso wie ein Großteil der Bevölkerung, die Gründe der Henker nachvollziehen kann, aber es ist nunmal seine Aufgabe, die Täter zu stellen.

Als Leser kann man seinen inneren Konflikt verstehen, denn er wurde mehrmals Zeuge, dass Verbrecher nur mit geringer Strafe davonkamen, während für die Opfer die Tat `Lebenslang` bedeutet. Trotzdem muss er seinen Job ausüben und versuchen, den `Club der Henker` aufzuspüren.

Tony Parsons hat mit Max einen sehr sympathischen Protagonisten geschaffen, den man evt. schon aus den beiden vorigen Bänden kennt. Alleinerziehender Vater mit Kind und Hund, was er aber anscheinend locker meistert.

Allerdings fand ich manche Situationen, in die Max gerät und auf wundersame Weise wieder heil herauskommt, etwas unglaubwürdig.
 Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen, weil es die nötige Spannung aufwies und flüssig geschrieben ist. Kurze Kapitel trugen ihren Teil dazu bei und zum ersten Mal hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer sich hinter dem `Club der Henker` verbirgt und war sehr überrascht über die Auflösung.
Der Leser erfährt zudem einiges über das historische London, was ich total interessant fand.
Insgesamt ist `Wer Furcht sät` ein spannender Krimi mit kleinen Schwächen, über die man aber gut hinwegsehen kann.






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