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Dienstag, 11. November 2025

Rezension: `Die Tiefe- Versunken` von Karen Sander

 

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Gelungener Auftakt zur neuen Reihe!











Ich habe der dritten Staffel der Reihe rund um Tom Engelhardt und Mascha Krieger regelrecht entgegengefiebert.

Toms aktueller Fall dreht sich um den Fund eines gesunkenen Segelboots, in dessen Inneren die Leichen einer erschossenen Familie liegen. Schnell wird klar, dass das kein Unfall war.

Als erneut ein Ehepaar erschossen auf einem Boot entdeckt wird, läuft Tom die Zeit davon. Treibt etwa ein Serienkiller sein Unwesen?

Die Krypologin Mascha Krieger wird diesmal von ihrem Bruder zu einem anderen Mordfall hinzugezogen, denn dort tauchen mysteriöse, anonyme Briefe auf, die entschlüsselt werden müssen.

Es handelt sich um zwei parallele Ermittlungen, und trotz der Vielzahl an Schauplätzen und Figuren habe ich erstaunlicherweise nie den Überblick verloren.

Ich liebe die Thriller von Karen Sander, in denen die Arbeit der Polizei im Mittelpunkt steht. Fesselnd, aber ganz ohne übermäßiges Blutvergießen. Genau so mag ich es.

Auch wenn sich die Handlung eigentlich über drei Bände erstreckt, ist jeder Teil für sich spannend, selbst wenn die große Auflösung erst im letzten Teil erfolgt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!!







Montag, 5. Mai 2025

Rezension: `Zypressensommer` von Teresa Simon

 

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Die Suche nach den eigenen Wurzeln!










Die Hamburgerin Julia begibt sich auf eine Reise in die Toskana, der Heimat ihres Großvaters Gianni. Mit einem Zettel voller mysteriöser Rätsel und der Adresse eines Notars folgt sie den Spuren ihres Nonnos. 
Unterstützt wird sie dabei von Matteo, einem charmanten Italiener, der ihr hilft, das Geheimnis um Gianni Conti zu lüften. 

Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Zum einen begleiten wir Julia und Matteo in der Gegenwart, zum anderen erleben wir die dramatischen Ereignisse der Kriegsjahre um 1940 in Italien und Deutschland. 

Es hat etwas gedauert, bis ich richtig in die Story eintauchen konnte. Doch einmal in der Handlung gefangen, ließ sie mich nicht mehr los. 

Die Leser werden durch durch malerische Landschaften mit Olivenhainen und Stränden geführt, in die dichten Wälder der Toskana, wo einst Partisanen kämpften, genauso wie in eine Hamburger Fischräucherei.

 `Zypressensommer` verbindet eine leichte Liebesgeschichte mit eindringlichen Erlebnissen aus der Kriegszeit. Was zu dieser Zeit passiert ist, war für mich um einiges spannender als die Geschehnisse in der Gegenwart.
Am Ende ihrer Reise erkennt Julia, dass die Suche nach den eigenen Wurzeln nicht nur ein Abenteuer ist, sondern auch eine Reise zu sich selbst.

                                       



                        






Dienstag, 16. Juli 2024

Rezension: `Im Nordwind` von Miriam Georg

 

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Ich hätte gerne noch weitergelesen!!









Kennt Ihr das???  Ihr wünscht euch, das Buch möge nicht zu Ende gehen, weil ihr gerne weiterlesen möchtet? So ging es mir mit `Im Nordwind`.

Miriam Georg hat mich mit ihrem neuen Roman mal wieder total gepackt. 

 Alice lebt mit ihrem gewalttätigen Ehemann Henk und ihrer Tochter in Armut. Obwohl sie auch arbeitet, trägt Henk das Geld in die Wirtschaft oder verliert es beim Spiel. Sie beschließt, sich scheiden zu lassen, was natürlich Anfang des 20. Jahrhunderts fast ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Dabei lernt sie den Rechtsanwalt John Reeven kennen, der ihren Fall pro Bono bearbeiten möchte. Er ist fasziniert von der schönen Frau, doch sie kommen aus verschiedenen Welten, was eine Beziehung unmöglich macht. Da das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, ist es für den Leser spannend, die Sicht beider Seiten zu erfahren. Die Autorin schreibt flüssig und verliert sich nicht in detailreichen Beschreibungen, sodass man von Anfang an direkt in der Geschichte drin ist. 

Ich liebe die Bücher von Miriam Georg und auch `Im Nordwind` hat mich wieder in seinen Bann gezogen. 

Ich hätte gerne noch weitergelesen, aber nun muss ich bis Oktober`24 auf den zweiten Teil warten.





Dienstag, 16. April 2024

Rezension: `Der Sturm- Verachtet` von Karen Sander

 

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Spannend, aber offenes Ende!
















 ´Der Sturm- Verachtet´, der zweite Band der Trilogie schließt nahtlos an den vorigen an. 
 Die beiden Toten vom Kliff sind immer noch nicht identifiziert, doch der Fall erweist sich als weitaus komplexer als vorher angenommen.
 Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und Kryptologin Mascha Krieger sind zwei sehr sympathische Charaktere, und auch diesmal kann Mascha mit ihren Kenntnissen wieder bei der Aufklärung helfen.
 Nach Entschlüsselung der Cd zeigt sich jedoch vieles in einem anderen Licht. Und immer noch ist die Kollegin Kira spurlos verschwunden.   

Der Schreibstil von Karen Sander gefällt mir, es geht viel um Ermittlungsarbeit, sodass die Spannung auch ohne reißerische Szenen erzeugt wird. Ich würde `Der Sturm` deswegen eher als einen packenden Kriminalroman bezeichnen.

Es ist auf jeden Fall von Vorteil, das erste Buch der Trilogie gelesen zu haben, sonst könnte man bei den vielen Personen und zahlreichen Schauplätzen leicht den Überblick verlieren. 

Wieder gibt es kurze Kapitel, ungeahnte Wendungen und ein offenes Ende, denn erst im letzten Band wird der Fall vollständig gelöst. Das mag nicht jedem gefallen, doch nach der Vorgänger- Trilogie `Der Strand` habe ich mich schon dran gewöhnt und erwarte jetzt voller Vorfreude Band drei.

                                          

Dienstag, 14. November 2023

Rezension: `Schwarzacker´ von Nora Luttmer

 

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Ein Krimi vom Feinsten!









Im inzwischen dritten Fall für die ehemalige Kriminalkommissarin Bette Hansen geht es um Brandstiftung, Mord und um eine seit Jahren unentdeckte Leiche.

Wegen ihrer Narkolepsie musste Bette den Dienst quittieren, aber ihre ehemaligen Kollegen binden sie gern in ihre Fälle ein. Denn Bette wohnt schon lange hier, und ihr vertrauen die Menschen eher etwas an als der Polizei.

Bette kennt Martha seit ihrer Kindheit und versucht ihr zur Seite zu stehen, nachdem Marthas Vater bei dem Brand auf seinem Hof zu Tode kommt. Und wieso brennt es plötzlich auch bei ihrem Onkel? Alle Hinweise führen die Ermittler in die Vergangenheit. Doch der Onkel ist stur und will auf keinen Fall erzählen, was vor Jahrzehnten passiert ist? Warum schweigt er? Wieso sprach er seit Jahren nicht mit seinem Bruder?

`Schwarzacker` ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt und ist genau wie die beiden vorigen Bände ein extrem spannender und abwechslungsreicher Krimi.

Ein altes Familiengeheimnis wird aufgedeckt, doch was am Ende bei den Ermittlungen herauskommt, damit hätte niemand gerechnet.

Genauso muss ein guter Krimi sein!! Fünf Sterne für dieses Lesevergnügen!!


                                    



Freitag, 17. März 2023

Rezension: `Der Strand- Verraten` von Karen Sander

 

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Wieder sehr spannend!









Ich habe dem zweiten Band entgegengefiebert, weil der erste Teil mich mit vielen offenen Fragen zurückließ. Nun geht es endlich weiter mit Tom Engelhardt und Mascha Krieger.

 Ich kann nicht näher auf das Geschehen und die Fälle eingehen, weil noch nicht jeder Band eins gelesen hat, deswegen möchte ich nicht spoilern.

Auch dieser Band ist wieder sehr spannend geschrieben. 

Anscheinend hat gefühlt jeder im beschaulichen Küstenort ein Geheimnis, über das er nicht reden möchte. Das macht es der Polizei nicht gerade einfach, ein Verbrechen aufzuklären.

Tom und Mascha sind sehr sympathische Ermittler und bilden ein tolles Team.

Die Autorin hat einige falsche Fährten gelegt, interessante Wendungen eingebaut und verschiedene Verdächtige präsentiert.

Leider kommt diesmal das Ende völlig abrupt und es bleiben wieder jede Menge Fragen offen. Ich weiß, dass es sich um eine Trilogie handelt, aber eigentlich müsste man alle drei Teile hintereinander lesen, weil sonst das Lesevergnügen etwas getrübt werden könnte.

Trotzdem habe ich mich für 5 Sterne entschieden, weil das Buch mich wirklich gefesselt hat.


                                


Donnerstag, 1. Dezember 2022

Rezension: `Der Strand- Vermisst` von Karen Sander

 

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Spannender Auftakt zur Trilogie!










Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt hat sowieso schon Mühe, Arbeit und sein Dasein als alleinstehender Vater unter einen Hut zu bekommen, obwohl es auf dem Darß recht beschaulich zugeht. Doch dann verschwindet die neunzehnjährige gehörlose Lilli, und die Suche nach ihr setzt ihn mächtig unter Druck. Als die Kryptologin Mascha Krieger an seine Seite gestellt wird, um eine geheime Botschaft zu entschlüsseln, ist er zuerst alles andere als begeistert, doch schnell bilden sie zusammen ein gutes Team.

Es bleibt aber nicht bei dem Vermisstenfall, es geht bald um einen Mord, und außerdem wird eine Frau aus der Psychiatrie vermisst.

Karen Sander konnte mich mit `Der Strand- vermisst` von Anfang an begeistern. Es geht viel um die Ermittlungen der Polizei, und auch die Arbeit einer Kryptologin fand ich interessant.

Hier scheint es, als hätten viele Menschen im Ort und im Bekanntenkreis der Vermissten etwas zu verbergen, und durch einige unerwartete Wendungen und falsche Fährten wird der Spannungsbogen konstant oben gehalten.

Für die Ermittler ist es nicht einfach, hinter die Fassaden zu blicken, und so müssen sie in mühevoller Kleinarbeit die Puzzleteile zusammentragen. Dabei haben sie die ganze Zeit im Hinterkopf, dass die Chance immer kleiner wird, Lilli noch lebend zu finden. 

Bis zum Ende habe ich das Buch verschlungen, und ich wusste auch, dass es sich um eine Trilogie handelt. Trotzdem war ich ein wenig enttäuscht, dass noch einige Fragen offen blieben.

Gott sei Dank erscheint der zweite Teil schon im März`23 und der dritte im Juli`23, das hat mich wieder versöhnt.

Montag, 1. August 2022

Rezension: `Das siebte Mädchen` von Stacy Willingham

 

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Spannende Story!!









 Die 12 jährige Chloe lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder glücklich in Louisiana. Doch die Idylle bekommt einen Riss, als plötzlich junge Mädchen aus dem Ort verschwinden. Nachdem Chloe im Schlafzimmerschrank ihrer Eltern eine Schatulle mit Schmuckstücken der vermissten Mädchen findet, ist nichts mehr wie es vorher war.

Ihr Vater gesteht die Morde, wird verhaftet und sie und ihr Bruder sind ab sofort nur noch die Kinder des Serienmörders.

20 Jahre später. Chloe ist inzwischen Psychologin, hat eine eigene Praxis und ist gerade im Begriff zu heiraten.

Alles könnte so schön sein, doch dann fängt es wieder an. In Chloes Umgebung verschwinden junge Mädchen und irgendwann findet sie wieder eine Schatulle ........

Stacy Willingham hat mit ihrem Debütroman einen spannenden Thriller geschrieben. Die Story wird aus Chloes Perspektive erzählt. Sie selbst ist undurchsichtig, und durch ihren übermäßigen Tablettenkonsum kann sie manchmal zwischen Einbildung und Realität gar nicht unterscheiden. Sie traut niemandem und verdächtigt bald jeden, der ihr nahe kommt. Als noch einige Dinge aus ihrer Vergangenheit ans Licht kommen, weiß man als Leser nicht, ob man ihren Schilderungen überhaupt glauben kann.  

Manche Handlungen der Personen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, doch am Ende kommt es für mich immer drauf an, dass das Buch spannend ist und mich gut unterhält. Und das war auf jeden Fall so!!!

Ich schwanke zwischen vier und fünf Sternen, habe mich aber für fünf entschieden, weil ich doch so gefesselt war, dass ich das Buch nur sehr schlecht zur Seite legen konnte.


           


Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Dienstag, 19. Juli 2022

Rezension: `Das Tor zur Welt - Träume` von Miriam Georg


 
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 Beginn einer neuen Auswanderer-Saga!

       



Tagein, tagaus muss die junge Ava auf dem Hof ihrer Eltern schuften. Sie weiß, dass es nicht wirklich ihre Eltern sind, denn jahrelang hat sie darauf gehofft von ihrer, nach Amerika ausgewanderten, Familie nachgeholt zu werden. 
Ihrem eigenen Traum von Amerika kommt sie näher, als sie nach einer wahren Odyssee an schlechten Erfahrungen eine Arbeit im Auswandererlager bekommt. Jeden Pfennig, den sie verdient, spart sie für ein Ticket in die freie Welt.


In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Claire Conrad kennen, eine reiche, egozentrische junge Frau, die gerne gegen alle gesellschaftlichen Regeln rebelliert. Sie ist ganz das Gegenteil von Ava und doch werden die beiden Freundinnen. 

Miriam Georg konnte mich mit ihrem neuen Roman wieder begeistern, auch wenn die Geschichte in der Mitte etwas langatmig war. Das Buch hat 656 Seiten und ich denke, 100 oder sogar 200 Seiten weniger hätte es noch spannender gemacht.
Wie alle ihre Romane ist auch dieser flüssig und gut zu lesen, und durch den bildlichen Schreibstil hatte ich viele der Schauplätze genau vor Augen.
Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven von unterschiedlichen Personen erzählt, denn die Autorin hat eine Menge sehr interessanter und facettenreicher Charaktere geschaffen. Für das Ende hat sie sich noch ein Highlight aufgehoben, das einen sehnsüchtig auf den zweiten  Band warten lässt.

                                                               



Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch, 15. Juni 2022

Rezension: `Das Letzte, was Du hörst` von Andreas Winkelmann

                                                         
  


Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog um einen kleinen Jungen, der fürchterliche Angst vor dem Monster unter seinem Bett hat. Bis ihm plötzlich klar wird, dass das Monster gar nicht unter dem Bett ist. Es steht gerade davor!

Kommissarin Carola Barreis reicht es. Sowieso schon überlastet, hat sie plötzlich mehrere Mordfälle zu bearbeiten. 

Sie ermittelt im Umkreis der Todesopfer, und alle Spuren führen zum Podcast `Hörgefühlt.` 

Der Betreiber des Podcasts ist der Mental Coach Marc Maria Hagen, der etliche Fans hat. Besonders die Damen lieben seine einfühlsame Stimme und seine Tipps für ein besseres Leben.

Roya Mayer ist Journalistin und recherchiert schon seit geraumer Zeit über den Betreiber von `Hörgefühlt` und will herausbekommen, was sich hinter den Kulissen abspielt.

Die Story wird von unterschiedlichen Personen aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Andreas Winkelmann hat einen leicht zu lesenden Schreibstil, versteht es ab der ersten Seite Spannung aufzubauen und durchweg oben zu halten. Ich habe den Thriller in zwei Abenden ausgelesen, weil ich ihn schlecht zur Seite legen konnte. Trotzdem vergebe ich nur 4 Sterne, denn ich fand die Story manchmal doch arg an den Haaren herbeigezogen. Was aber der Spannung überhaupt keinen Abbruch tat. `Das Letzte, was Du hörst` war wieder ein packender Thriller und ein Lesevergnügen!


                                                             






Ich danke dem Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Montag, 11. April 2022

Rezension: `Der dunkle Himmel` von Astrid Fritz

 

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Das Jahr ohne Sonne!!










1816, Hohenstetten in Württemberg. Der Sommer ist zu heiß und die Winter viel zu kalt, die Ernte ist schlecht, es wächst nichts auf den Feldern, die Leute haben nichts zu essen und es gibt auch kein dringend benötigtes Tierfutter. Dass die Klimaveränderung die Folge eines Vulkanausbruchs am anderen Ende der Welt ist, weiß damals niemand.

Die Menschen versuchen an allen Ecken und Enden zu sparen und viele kämpfen ums nackte Überleben.

Mittendrin der junge Lehrer Friedhelm und die Wirtstochter Paulina. Die beiden lieben sich, aber Paulinas Vater hat andere Pläne mit ihr. Sie beschließen, zusammen zu fliehen.

Viele Menschen wandern nach Amerika aus, dort soll es Essen und Arbeit in Massen geben und garantiert ein Leben auf der Sonnenseite. Doch dazu braucht man Geld, um eine Schiffspassage zu kaufen, und das ist für die normale Bevölkerung unmöglich, da es keine Arbeit und somit auch keinen Lohn gibt.

Die Inhaltsangabe des Buches täuscht ein wenig, denn es handelt hauptsächlich von einer wunderschönen Liebesgeschichte und weniger von einer Klimakatastrophe. Über den Vulkanausbruch wird nur kurz  im Prolog gesprochen. Trotzdem sind die Hungersnot und die Armut immer präsent. Viele Menschen haben kein Dach über dem Kopf, während andere sich ohne Skrupel die Taschen vollmachen.

Astrid Fritz hat wieder einen bewegenden Roman geschrieben. Ich hatte vorher von diesem `Jahr ohne Sonne` noch nichts gehört, habe es jetzt aber mal nachgelesen. 

Die Autorin hat anscheinend sehr gut recherchiert und die fiktive Geschichte und die wahren historischen Ereignisse perfekt miteinander verbunden. Die fast 600 Seiten habe ich gar nicht gemerkt, weil die Story spannend geschrieben und das Thema ziemlich aktuell ist. 


                                                     


Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Montag, 4. April 2022

Rezension: `Tiefergrund` von Nora Luttmer

 

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Noch besser als der erste Band!!!










Schon `Hinterland` hat mir gut gefallen, aber mit `Tiefergrund` hat sich die Autorin nochmal gesteigert. Bette, die aus dem Polizeidienst ausscheiden musste, weil sie an Narkolepsie leidet und oft unvermittelt ohne Vorwarnung in den Tiefschlaf fällt, wird von ihrer alten Freundin Hanna um Hilfe gebeten. Deren Tochter Yasmin ist verschwunden, und die Polizei unternimmt nicht direkt etwas.

Zusammen mit Tyler, ihrem jungen Mitbewohner, versucht Bette herauszufinden, was mit dem Mädchen passiert ist. 

Dabei erinnert sie sich noch gut an den Mord an ihrer Freundin Anna vor vielen Jahren und es scheint, als gäbe es Verbindungen zu dem aktuellen Vermisstenfall.

Natürlich bekommt sie deswegen wieder Probleme mit Mark Thorben, ihrem Nachfolger im Morddezernat, der es gar nicht mag, wenn Bette sich in die Polizeiarbeit einmischt.

In anderen Handlungssträngen lernen wir mehrere Personen kennen, die anscheinend alle vor der Polizei etwas zu verbergen haben. In diesem Krimi steht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, denn die Autorin präsentiert uns einen kniffligen und komplexen Fall. Es gibt einige Verdächtige, und durch viele überraschende Wendungen bleibt der Spannungsbogen konstant oben.

´Tiefergrund` konnte mich total begeistern, weil ich diese Art Krimi sehr mag, und ich hoffe doch, dass es bald einen neuen Fall für Bette gibt.

                                                            


                                                            

Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 14. Februar 2022

Rezension: `Hinterland` von Nora Luttmer

 

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Spannender Auftakt zu einer neuen Reihe!!








Bette Hansen findet in ihrem Garten ein Holzstück mit einer eingeritzten Muschel. Auch wenn sie es zuerst für einen Scherz ehemaliger Kollegen hält, schrillen doch ihre inneren Alarmglocken. Ist etwa der Muschelmörder wieder aktiv? Kurz darauf erhält sie Botschaften, die eindeutig sind.

Weil sie wegen ihrer Narkolepsie aus dem Polizeidienst ausscheiden musste, hofft sie, dass ihr Nachfolger sich der Sache annimmt. Er tut es als Spinnerei ab, womit Bette gezwungen ist, auf eigene Faust zu ermitteln. Damit bringt sie allerdings mehrere Personen in ihrem Umfeld in Lebensgefahr.


Die Geschichte wird nicht nur von Bette, sondern auch aus dem Blickwinkel der jungen Hanna, die mit ihrem drogensüchtigen Bruder zusammenlebt, erzählt.

 Bette ist eine ungewöhnliche und sehr sympathische Protagonistin, und ich hoffe, im nächsten Band auch mehr von Bettes Nachbarn Mats zu lesen, der zwar sehr nett, aber trotzdem etwas farblos geblieben ist.

`Hinterland` ist ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, ein packender Krimi, der mich von Anfang bis Ende mitreißen konnte. Ohne übertriebene Action oder reißerische Szenen schafft es die Autorin, den Leser mit ihrem Schreibstil und einem spannenden und abwechslungsreichen Plot zu fesseln.

                                                        



Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 17. Oktober 2021

Rezension: `Arzt der Hoffnung` von Ralf Günther

 

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Was für ein spannender Roman!










1892, Dr. Robert Koch verbringt ein paar Tage mit seiner Geliebten Hedwig auf Sylt, als er plötzlich zurückgerufen wird. 

In Hamburg sterben die Menschen wie die Fliegen, und er wird als Seuchenexperte dringend benötigt.

Als er dort eintrifft, hat es schon viele Leute dahingerafft, und auch wenn der Bürgermeister schon die Cholera vermutete, hat er trotzdem bisher geschwiegen. 


Die Cholera Epidemie ist ein interessantes Thema, vor allem, nachdem wir hier mit Corona zu kämpfen hatten. Viele Parallelen sind nicht zu übersehen. Die Politiker stellen sich quer, verharmlosen die Krankheit, haben Angst, dass Hamburg plötzlich den Stellenwert als große Hansestadt verliert. In den Apotheken und bei Quacksalbern werden die absurdesten Behandlungsmethoden verkauft. Immer noch laufen Schiffe nach Amerika aus dem Hafen und niemand warnt die Menschen, dass sie die Seuche an Bord haben. Keiner der Verantwortlichen ist besonders hilfreich, als Dr. Koch seine Arbeit beginnt, was besonders aus heutiger Sicht dramatisch war.

Mühselig muss er Proben aus verschiedenen Stellen der Elbe und der Wasserversorgung für die Stadt nehmen und auswerten.

Dr. Koch hat bald eine Erklärung dafür, wie schnell sich die Seuche in den engen Gängevierteln verbreitet, doch die Menschen glauben nicht so einfach, dass alleine das Abkochen von Wasser schon eine große Hilfe sein könnte.


Ralf Günther hat einen großartigen, historischen Roman geschrieben, der spannend und packend ist. Es war eine ereignisreiche Zeit und so viel Wissenswertes über Dr. Kochs Arbeit zu lesen, fand ich absolut fesselnd. Aber auch die privaten Einblicke konnten mich begeistern, denn Kochs Freundin Hedwig ist eine sehr interessante und abenteuerlustige Person gewesen. 

Dies war mein erstes Buch von Ralf Günther, aber garantiert nicht das letzte. Ganz klare Leseempfehlung von mir !!





Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.




Samstag, 20. Februar 2021

Rezension: `Elbleuchten` von Miriam Georg

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Packender Auftakt zur hanseatischen Familiensaga!!









Hamburg, 1886. Lily ist die Tochter des erfolgreichen Reeders Karsten in Hamburg. Ihr Weg ist lange vorbestimmt. Sie ist verlobt, wird bald heiraten, Kinder bekommen und sich mit den üblichen Aufgaben einer Ehefrau in den besten Kreisen beschäftigen.

Die perfekte Planung ändert sich, als durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ein Arbeiter ums Leben kommt. Lily fühlt sich schuldig und möchte der Familie des Mannes helfen. Als sie dabei den Hafenarbeiter Jo kennenlernt, sieht sie plötzlich, dass es in Hamburg noch andere Seiten gibt, als nur ihre Familienvilla und der vornehme Bekanntenkreis.

Je öfter sie sich heimlich mit Jo trifft, desto mehr gerät die heile Welt ins Wanken. Lily stellt ihr ganzes Leben in Frage und inzwischen ist sie auch nicht mehr sicher, was ihre Verlobung mit Henry betrifft. 

Lily verändert sich, engagiert sich für Frauenrechte, fühlt sich immer mehr zur anderen Seite hingezogen. Obwohl eine offizielle Beziehung zu Jo undenkbar ist, kommen sie sich näher.

`Elbleuchten` ist der erste Band der zweiteiligen hanseatischen Familiensaga von Miriam Georg.

Die Autorin beschreibt sehr authentisch, wie diese Zweiklassengesellschaft funktioniert. Wie selbstverständlich es für die Reichen war, die Bediensteten auszubeuten, und über das Elend in den Hafenvierteln hinwegzusehen. An den zahlreichen Wohltätigkeitsveranstaltungen nimmt man gerne teil, doch niemand möchte diesem Elend wirklich nahekommen, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre, dort mit dem eigenen Reichtum Hilfe zu leisten. 

Besonders erschüttert hat mich der Umgang mit Behinderten. Bekam eine Familie ein behindertes Kind, brachte man es schnell irgendwo unter, denn niemand durfte davon wissen. Sollte es bekannt werden, dass in einer Familie ein Krüppel, Kretin oder Idiot geboren wurde, konnte das den kompletten Verlust von gesellschaftlichem Ansehen bedeuten.

Miriam Georg hat mit Lilly und Jo ausgesprochen sympathische Protagonisten geschaffen, die beide interessante Entwicklungen durchmachen. Auch die anderen Charaktere sind vielleicht nicht unbedingt sympathisch, aber sehr facettenreich.

`Elbleuchten` hat mir sehr angenehme Lesestunden beschert, und ich freue mich auf den Folgeband, der im April erscheinen soll.

                                                 




Ich danke dem  Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 24. Juni 2020

Rezension: `Der Fahrer` von Andreas Winkelmann

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#FINDEMICH


















Dies war mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und es handelt sich, wie ich dann erst merkte, um eine Reihe. Trotzdem hatte ich aber keinerlei Schwierigkeiten, ohne Vorkenntnisse in die Story hineinzufinden.

Junge Frauen werden entführt und die Polizei bekommt 24 Stunden Frist, sie zu finden. Unter dem Hashtag #findemich erhalten sie Nachrichten vom Entführer, doch er scheint ihnen immer eine Schrittlänge voraus zu sein.
Die jungen Frauen waren alle aktiv bei Instagram und posteten fleißig Fotos. Ist der Täter unter den Followern zu finden?

Zusätzlich hat man den Eindruck, dass sich jemand an Kommissar Jens Kerner rächen will, denn alle Hinweise deuten auf ihn.
Vielleicht jemand, den er hinter Gittern gebracht hat oder Angehörige eines Verurteilten? Jens tappt, genauso wie seine Kollegen im Dunkeln.

 Jens Kerner und sein Team ermitteln in alle Richtungen, haben auch schon verschiedene Verdächtige verhört, aber der große Durchbruch gelingt ihnen nicht. Was hat der Fahrdienst Mac Driver damit zu tun? Und wieso taucht plötzlich Jens` Bruder hier auf?

Andreas Winkelmann hat einen packenden Thriller geschrieben, gut austüftelter Plot und kurze Kapitel, von denen viele mit einem Cliffhanger enden. Der Leser wird ordentlich in die Irre geführt, immer wenn man meint, den Täter zu erkennen, ergibt sich wieder eine neue Wendung.
Teilweise wird auch aus der Sicht der entführten Frauen erzählt, was mir schon den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen ließ. Andreas Winkelmann schreibt in modernem Stil, flott, lebendig und temporeich, sodass keine Sekunde Langeweile aufkam.
Ein mulmiges Gefühl bei der nächsten Taxifahrt bleibt, glaube ich, nicht aus. Unbedingte Leseempfehlung für meinen ersten Winkelmann- Thriller.

                                                                               

Ich danke dem  Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 22. November 2019

Rezension: `Waldesgrab` von Lene Schwarz

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Konnte mich nicht begeistern!!










                                                         


Leon hat immer noch am Tode seiner Ehefrau zu knabbern, die bei einem Unfall ums Leben kam. Inzwischen hat er sein Leben zusammen mit seiner Tochter aber wieder besser auf die Reihe bekommen.
Als er nach der Arbeit plötzlich eine übel zugerichtete Leiche entdeckt, erinnert ihn das daran, was eigentlich lange verborgen gewesen ist und auch bleiben sollte. Er macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder....
 Ich fand die ganze Story ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Es kam mir vor, als wolle die Autorin um jeden Preis Spannung erzeugen, was bei mir das Gegenteil bewirkt hat.
Dazu kommen ellenlange, langatmige Beschreibungen von unwichtigen Details.
 Trotzdem wollte ich wissen, wie es weitergeht und habe das Buch bis zum Ende gelesen. Mir hat es so gar nicht gefallen.

                                                          
                                                         
    Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.   










Mittwoch, 21. September 2016

Rezension: `Wintertod` von Thomas Nommensen

* * * * *
Ein spannender Krimi, ganz nach meinem Geschmack !!!


















Hauptkommissar Arne Larsen hat gerade seine neue Stelle in Berlin angetreten und bekommt es direkt mit einem Mord zu tun. Auf einem alten, nicht mehr genutzten Friedhof wird eine Frauenleiche gefunden.

`Wintertod` ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, wovon einer 1979 in der ehemaligen DDR spielt.
In einem anderen lernen wir die Lehrerin Lea kennen, die nach einem schlimmen Vorfall in der Schule, jetzt, nach Monaten, ihre Arbeit wieder aufnimmt. Und sogleich macht sie einige wichtige Beobachtungen, doch niemand schenkt dem zuerst Beachtung, bis kurz darauf  eine zweite Leiche gefunden wird und ein Junge spurlos verschwindet.

Arne Larsen und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel, denn irgendwie passt nichts zusammen.
 Und was hatte die  Waldsiedlung in der ehemaligen DDR damit zu tun?

Auch der Leser fragt sich nicht nur einmal, wie die ganzen Handlungsstränge zusammenpassen und was dahintersteckt?

Thomas Nommensen schreibt in einem  ruhigen, flüssigen Stil und lockt den Leser mit vielen Verwicklungen öfters auf falsche Fährten. Es gibt ein Knäuel loser Fäden, die sich nach und nach entwirren und am Ende zu einem schlüssigen Finale zusammenführen.
Arne ist ein sehr sympathischer Protagonist und auch sonst hat der Autor eine Menge vielschichtiger Charaktere geschaffen.

`Wintertod` bietet dem Leser eine gut durchdachte Handlung, eine gesunde Mischung aus Privatleben und Polizeiarbeit, verpackt in kurze spannende  Kapitel.
Der Autor hat es nicht nötig, an den Haaren herbeigezogene, zusätzliche Action einzubauen, sondern er schafft es auch so ohne Probleme, den Leser zu fesseln.
Ein Krimi, genau nach meinem Geschmack!!









  Ich danke dem  Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 27. Februar 2015

Rezension: `Seebestattung` von Natascha Manski

* * * *

Zwei Morde und viele falsche Fährten!!















Hauptkommissarin Tomma Petersen und ihr Kollege Ulrich Spandorff sind mir schon aus `Fanggründe` bekannt. Diesmal werden die beiden zu einer Wasserleiche gerufen, die von Jugendlichen  am Wattensteg in Butjadingen gefunden wurde.
Schnell kommt heraus, bei der Toten handelt es sich um Nicola Sencker, eine lebenslustige, attraktive Frau, sodass die Polizei zuerst von einer Beziehungstat ausgeht. Doch schon bald gibt es einen zweiten Todesfall und damit sieht alles anders aus.

Einfach gestaltet sich die Suche nach dem Täter oder den Tätern jedoch nicht, denn bei den Nachforschungen kommen durch einen anonymen Hinweis Dinge ans Tageslicht, die vorher niemand vermutet hätte. Wieviel wusste Nicola über die illegalen Waffengeschäfte ihrer Firma? Musste sie deswegen sterben? Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn irgendwie passt alles nicht richtig zusammen.

Natascha Manski setzt auf kurze Kapitel und hat einen flüssigen Schreibstil.
Berichtet wird aus verschiedenen Blickwinkeln, sodass  der Leser sich ein eigenes Bild machen kann. Und doch hat die Autorin mich durch immer neue Wendungen auf falsche Fährten gelockt.
Mit den Ermittlern hat sie interessante Charaktere geschaffen, deren Privatleben nur am Rande eine Rolle spielt.
Spandorff, Tommas Kollege, hat mir mit seinen Ecken und Kanten im ersten Band besser gefallen; hier blieb er etwas farbloser im Hintergrund.

Insgesamt ist `Seebestattung`  ein solider, ruhiger Krimi ohne viel Blutvergießen, in dem die Mordfälle und die Polizeiarbeit im Vordergrund stehen.
Ermittelt wird in viele verschiedene Richtungen; ich empfand allerdings die Nachforschungen bei den Waffengeschäften ein bisschen langatmig.
Ansonsten war das Buch von Anfang an spannend und hat mir gut gefallen.






Ich danke der Autorin Natascha Manski für die Zusendung des Rezensionsexemplares.