Posts mit dem Label Netgalley de werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Netgalley de werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 30. März 2024

Rezension: `Ostseefinsternis` von Eva Almstädt

 

* * * *

Alte Feindschaften!










Kommissarin Pia Korritki ist gerade zu dem gemeinsamen Urlaub mit Marten und Felix aufgebrochen, als sie gebeten wird, die Ermittlungen an einem neuen Fall ganz in der Nähe aufzunehmen.

In der Hoffnung, dass es sich nur um ein paar Stunden Arbeit handelt, fährt Pia zum Tatort.

Benno Hagendorf ist tot am Strand aufgefunden worden, und alles deutet auf ein Verbrechen hin. Hat dieser Fall etwas mit dem Angriff auf Stella Böttcher vor einigen Tagen zu tun? 

Leider stellt sich die Ermittlung als sehr komplex heraus, und Pia wird ihre beiden Männer einige Zeit sich selbst überlassen müssen.

Die Familien Hagendorf und Böttcher sind seit vielen Jahren zerstritten und es gestaltet sich schwierig, etwas herauszufinden, da niemand über die alte Fehde reden möchte.

Ich liebe die Reihe von Eva Almstädt, wenn ich auch `Ostseefinsternis` diesmal etwas langatmig fand. Trotz der vielen Tatverdächtigen haben sich einige Längen im Mittelteil eingeschlichen.

Insgesamt war jedoch der 19. Fall wieder spannend, wenn auch die Auflösung nicht ganz so überraschend kam.


                       


Freitag, 25. März 2022

Rezension: `Das Herz des weißen Ahorns` von Mina Baites

 

* * * *

Endlich gibt es Neuigkeiten von den Breitenbachs!!
















Lange hat es gedauert, bis die Leser erfahren dürfen, wie es mit den Breitenbachs weitergeht. Auch wenn ich mich nicht mehr genau erinnern konnte, was damals alles passiert ist, freute ich mich und nach und nach fiel es mir dann wieder ein. Man sollte die Saga auf jeden Fall von Beginn an lesen, damit man alle Zusammenhänge begreift.
Gut gefällt mir das ausführliche und hilfreiche Personenverzeichnis am Anfang.

Die Handlungen spielen in Colorado und Berlin. Der erste Weltkrieg ist in vollem Gange und Felix befindet sich in Nordfrankreich mittendrin. Die Schuhfabrik muss für den Staat arbeiten, und Georg weiß nicht, wie er die Belegschaft in der eigens eingerichteten Suppenküche satt kriegen soll. Er versucht auf dem Schwarzmarkt Lebensmittel zu ergattern und gerät prompt an den Falschen.
Die Verwandten in Colorado bleiben mit Briefen und Telefongesprächen mit den Berlinern in Kontakt und erfahren immer, was in dem anderen Teil der Welt los ist. 

Mina Baites hat die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet, auch wenn  man fast nicht glauben kann, dass es noch so eine Familie gibt, in der fast immer nur eitel Sonnenschein herrscht. Doch der Schwur auf den Ahorn hält alle Mitglieder zusammen. Die Älteren träumen von einem Wiedersehen in Berlin oder Colorado, aber wird dieser Traum jemals wahr werden?

`Das Herz des weißen Ahorns` hat mir gefallen, aber ich fand es nicht ganz so fesselnd wie die übrigen Teile. Zeitweise plätscherte die Handlung ein wenig vor sich hin, da fehlte mir die Spannung. Zum Schluss wird der Leser aber doch mit einer Wendung überrascht, die ich nicht vorhergesehen habe. Nun freue ich mich auf den nächsten Band, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht mit den Breitenbachs.


                                                                      





















Freitag, 18. Februar 2022

Rezension: `Boom Town Blues` von Ellen Dunne


 * * * * *

Der neue Fall für Patsy Logan hat es in sich!!







Eigentlich hatte Patsy Logan, Kommissarin des Münchener LKAs vor, eine Auszeit zu nehmen und sich bei ihrer Cousine in Dublin etwas zu erholen. Ihr Chef bittet sie jedoch um eine Gefälligkeit, sie  soll dem irischen Team bei der Aufklärung eines Mordes an einer jungen Deutschen etwas zur Seite stehen. Hilfe bekommt Patsy dabei von Magister Sam Feurstein.

Obwohl beide nicht offiziell an dem Fall arbeiten dürfen, ermitteln sie heimlich und finden interessante Zusammenhänge heraus.

Ellen Dunne hat mich mit `Boom Town Blues` direkt gepackt. Ich kenne auch die Vorgänger, aber für mich ist dieser dritte Band der beste. 

Patsy Logan ist eine sehr sympathische Ermittlerin, und auch wenn sich sehr viel um ihr Privatleben dreht, war die Mischung für mich perfekt. Die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, facettenreich und interessant. 

Zwischendurch werden in Rückblenden ausführlich verschiedene Figuren vorgestellt, die jedoch erst kurz vor dem Schluss wieder auftauchen. Das hat mich einen Moment verwirrt, aber nach einem kurzen Zurückblättern fiel mir sofort wieder alles ein. Und dann erklärt sich auch, welchen Grund die Rückblicke hatten, denn es fügt sich alles zusammen und kriegt einen Sinn.

  Zusätzlich bekommt der Leser Einblicke in Irlands folgenschwere Immobilienkrise, in der skrupellose Geschäftemacher tiefes menschliches Leid verursachten.

Den Buchtitel finde ich übrigens perfekt gewählt! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir für `Boom Town Blues.`

                                                         


Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Dienstag, 23. März 2021

Rezension: `Die Falkenbach-Saga : Die Stärke der Töchter` von Ellin Carsta

 

* * * * *
Jetzt sind die Töchter dran!!









Der erste Teil der Falkenbach- Saga hörte ja etwas abrupt auf, und ich konnte kaum erwarten, den zweiten in den Händen zu halten.

Wie wir aus dem vorigen Band noch wissen, teilen Paul Friedrich von Falkenbach und die Brüder Wilhelm und Heinrich Lehmann ein schreckliches Geheimnis, das sie auf Lebzeiten miteinander verbinden wird. Als Paul Friedrich herausfindet, dass Heinrich eventuell noch einen Mord auf den Gewissen hat, steht er vor einer schweren Entscheidung. 

 Er weiß nicht mehr, ob er ihm trauen kann, aber auch Paul Friedrich selbst ist gerade dabei, einen Betrug zu begehen, nicht ahnend, dass er schon auf Gauleiter Langenmüllers Liste der Verdächtigen steht.

Die Autorin hat die Geschichte um die drei Familien gekonnt vor dem Hintergrund des sich schnell verändernden, politischen Geschehens spielen lassen. 

Zwei Jahre sind es noch bis zum Kriegsanfang, aber kaum jemand glaubt, dass das passieren könnte.

Wer weiterkommen will, muss Parteimitglied sein. Auch wenn man innerlich eine ganz andere Gesinnung hat, ist es von Vorteil, das Abzeichen offen zu tragen.

Natürlich gibt das allerlei Gesprächs- und Diskussionsstoff in den drei Familien, denn bei diesem Punkt sind alle verschiedener Meinung.

In der Fortsetzung der Falkenbach- Saga geht es, wie der Titel schon sagt, auch um die Stärke der Töchter, vielmehr der Schwiegertöchter. Genauso wie die Väter, sind plötzlich auch die jungen Frauen durch ein schlimmes Ereignis miteinander verbunden. Und außer ihnen darf niemals jemand erfahren, was passiert ist.

Im letzten Band hatte schon gefühlt jeder ein Geheimnis, und in diesem Teil kommen noch jede Menge hinzu.

Ihr seht also, es gibt richtig viel Neues am Starnberger See. Der Roman lässt sich wieder leicht und locker lesen, ist spannend, und man möchte immer weiterlesen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Auf der Amazonseite findet Ihr eine Tafel der Stammbäume, die für mich absolut hilfreich war.








 Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.











Mittwoch, 11. März 2020

Rezension: `Vermisst` von Christiane Dieckerhoff


* * * * *
Spannender Krimi mit viel Lokalkolorit!!















Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner ist mit dem Auto auf dem Weg nach Hause, als sie durch ein unbeleuchtetes Fahrzeug vom Weg abkommt und eine Frau überfährt. Klaudia ist völlig fertig mit den Nerven, doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die Frau schon tot war. Angeblich wurde sie schon vor Jahren von ihrem Freund, der deswegen in der JVA sitzt, ermordet.
Als kurz hintereinander noch zwei Menschen zu Tode kommen, wird es für Klaudia und ihre Kollegen immer mysteriöser.
Als der Fall schon als geklärt ad acta gelegt werden soll, ermittelt sie heimlich weiter und findet Unglaubliches heraus.

Mich hat der Krimi von Christiane Dieckerhoff begeistert. Er ist genauso, wie ich es mag. Nicht viel Blutvergießen, keine unnötige künstlich erzeugte Spannung, sondern solide Polizeiarbeit und Recherche.
Durch eine gekonnte Mischung aus Verwicklungen und geschickt gelegten falschen Fährten macht die Autorin  `Vermisst` erst richtig spannend. 
Ein fesselnder, atmosphärisch dichter Krimi mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit, den ich gerne empfehle!

                                                   
  Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Rezension: `Die Prüfung der Händlerstochter` von Ellin Carsta

* * * * *
Endlich Neuigkeiten von Elisabeth!!















Köln, 1354. Nach Jahren gibt es endlich Neuigkeiten von der Händlerstochter Elisabeth, die inzwischen eine angesehene Tuchhändlerin und Näherin geworden ist. Sie ist so erfolgreich, dass sogar das Haus ihres Vaters bezahlt werden kann, das ihr damals von ihrem Zwillingsbruder Stephen genommen wurde.
Als auch noch Ehemann Rafael von einer langen Handelsreise zurückkehrt, könnte eigentlich alles perfekt sein...

Elisabeth nimmt die misshandelte Marlein bei sich auf und beschäftigt sie als Näherin, was ihr jedoch nur Ärger und neue Feinde bringt.
Zudem kehrt ihr Bruder Stephen voller Hass und Neid zurück nach Köln. Er will Elisabeth unbedingt vernichten und hat dazu einen perfiden Plan.

Ellin Carsta hat mit dem zweiten Teil um die Händlerstochter wieder einen tollen, kurzweiligen historischen Schmöker geschrieben, der mich bestens unterhalten hat.
Elisabeth ist eine starke Frau, die finanziell nicht von einem Mann abhängig sein möchte, was zur damaligen Zeit etwas exotisch war. Immer wieder hat sie neue Ideen, wie sie ihr Geschäft am Laufen halten kann. Man gönnt ihr nach dem vielen Pech aus dem ersten Band, dass sie nun ein glückliches Leben führen kann, doch das weiß Stephen zu verhindern.

Die verschiedenen Handlungsstränge machen es möglich, dass der Leser oft schon im Voraus weiß, was passiert. Man möchte Elisabeth am liebsten warnen, aber das geht ja leider nicht.
In  diesem Roman ist wirklich alles enthalten: Liebe, Freundschaft, Missgunst, Mord, Vergewaltigung und Selbstjustiz.
`Die Prüfung der Händlerstochter` ist  wieder mal ein sehr gut gelungener Roman aus der Feder Ellin Carstas!! Ich hoffe bald auf einen dritten Teil, denn es sind noch ein paar Fragen offen. Deswegen muss es einfach weitergehen!!!!!

                                               

Montag, 30. September 2019

Rezension: `Sterbekammer` von Romy Fölck


* * * * *
Noch spannender als die beiden Vorgänger!!!!









                                                                                                                                                                                                 
                                                                                                         

Durch Zufall finden Frida Paulsen und ihre Kollegen den Inhaber der Deichmühle, Josef Hader, tot in seinem Haus. Doch viel schlimmer ist, dass sie eine unterirdische, schalldichte Kammer entdecken. Blutspuren weisen auf die seit vielen Jahren vermisste Anneke Jung hin. Wurde die Frau hier gefangen gehalten? Wo befindet sie sich jetzt? Ist sie tot oder lebt sie vielleicht noch?

Die Handlung kam direkt richtig in Fahrt, quasi Spannung ab der ersten Minute.
Die Polizei geht verschiedenen Spuren nach, um etwas herauszufinden, doch da Josef Hader tot ist, gestaltet es sich extrem schwierig.
Die Autorin legt zahlreiche falsche Fährten, sodass ich mich  von meinem anfänglichen  Verdacht schnell verabschieden musste.

Die Charaktere sind wieder sehr sympathisch, Frida und Haverkorn haben beide zusätzlich zur Arbeit noch einige private Sorgen.
Fridas Vater will den Apfelhof verkaufen und sie versucht, das irgendwie zu verhindern. Außerdem trifft sie Torben wieder.
Und auch Kollege Haverkorn muss endlich eine Entscheidung treffen, wie sein weiteres Leben werden soll. Verlässt er seine Frau oder bleibt alles beim Alten?


Mir  haben die ersten beiden Bände mit Frida und Haverkorn schon super gefallen, aber mit `Sterbekammer` hat Romy Fölck sich nochmal gesteigert. Auch die privaten Kapitel fand ich gut, weil diese Serie  nicht nur Polizeiarbeit ist, sondern auch Fridas Eltern und ihre Freunde, sowie Haverkorns Privatleben gehören unbedingt dazu.


`Sterbekammer` ist genau die Art Krimi, die ich liebe: fesselnd geschrieben, ordentlich Lokalkolorit, viel Polizeiarbeit und Recherche, zahlreiche Wendungen und falsche Fährten und zum Schluss ergeben alle einzelnen Puzzleteile ein nicht vorhersehbares großes Ganzes.

                           

                                                                                            www.die-rezensentin.de
Ich danke dem  Bastei Lübbe Verlag  und Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 18. August 2019

Rezension: `Brennendes Grab` von Linda Castillo

 * * * * *
Spannender neuer Fall für Kate!!














 Der 18jährige amische Daniel Gingerich befindet sich gerade in seiner `Rumspringa`, er nimmt quasi alles mit, was er kriegen kann. Als er die Nachricht eines Mädchen, mit der Aussicht auf eine schöne Nacht bekommt, eilt er zu dem heimlichen Treffpunkt in der Scheune. Doch es verläuft ganz anders als erwartet und für ihn endet es tödlich, verbrannt bis zur Unkenntlichkeit.
Schnell findet die Polizei heraus, dass es kein Unfall war, doch für Chief Kate Burkholder gestaltet sich die Suche nach dem Mörder schwierig, weil die Amischen nicht gerade mitteilsam zu den `Englischen` sind 
Mühsam trägt sie Stückchen für Stückchen zusammen und was sie dabei herausfindet, zieht viel größere Kreise als jemals gedacht.

Ich liebe die Bücher von Linda Castillo und auch `Brennendes Grab` war wieder ein echtes Highlight. Die Autorin legt viele falsche Fährten, sodass der Leser lange auf dem Schlauch steht. Die Geschichten über die Amischen und ihr einfaches Leben, sind für mich immer wieder aufs Neue faszinierend. Diesmal gefiel mir die Mischung von Privatleben und Ermittlungen, denn oft war es mir in den vorigen Bänden etwas zu viel Beziehungsdrama zwischen Kate und Tomasetti. Eine ganz klare Leseempfehlung` für `Brennendes Grab!`

                                                           



  Ich danke Netgalley.de und dem Fischer Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Rezension: `Die heimliche Heilerin und der Erzbischof`

* * * * *
Neue spannende Abenteuer mit Madlen!!














                                                                                                                  www.die-rezensentin.de



Wir Leser haben ja schon so einiges gemeinsam mit Madlen, der heimlichen Heilerin, durchgestanden. Inzwischen ist sie längst keine heimliche Heilerin mehr, sondern sie darf sich jetzt Medicus von Beyenburg nennen.
Als ihr alter Freund, der Erzbischof nach ihr schickt, um seinen letzten Willen zu bekunden, macht sie sich sogleich auf den Weg.
Doch leider klappt auch in diesem Band nicht alles so, wie sie es sich vorgestellt hat, Madlen muss erneut einige Hürden und Schicksalsschläge überwinden.
Beim vorigen Teil um die heimliche Heilerin nahm ich schon an, die Reihe sei zu Ende, denn ich konnte mir keinen weiteren Band vorstellen.
Trotzdem haben mich auch diesmal Madlens Abenteuer wieder fesseln können.
Ich habe das Buch in den Ferien gelesen und empfinde es als perfekte Urlaubslektüre. Leicht  und flüssig zu lesen, und da man die Personen ja fast alle schon kennt und liebgewonnen hat, ist es  wie bei einem Familientreffen.
Die historischen Tatsachen hat die Autorin, wie gewohnt, in die fiktive Handlung eingebaut. Diesmal überlege ich nicht, ob es der letzte Band um Madlen ist, denn anscheinend fällt Ellin Carsta immer wieder etwas Spannendes ein, um die Reihe weitergehen zu lassen. Im Nachwort kann man die geschichtlichen Fakten noch einmal nachlesen.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter!



Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 27. April 2019

Rezension: `Das bedrohte Glück` von Ellin Carsta

* * * * *

Spannende Fortsetzung!!


















Endlich geht es mit dem dritten Band der Hansen- Familiensaga  weiter.
Luise, inzwischen in die Ehe mit dem ungeliebten Hans Petersen gedrängt, arbeitet weiterhin im Kontor und die Aufgabe macht ihr Riesenspaß. Schon jetzt ist sie unentbehrlich für den Vater geworden und er hofft, dass sie ihm auch nach der Geburt des Kindes wie bisher hilft. Die nahende Geburt  macht Luise große Angst, denn sie hat eigentlich ganz andere Pläne. Schließlich gibt es noch Hamza, ihre Liebe aus Kamerun.


Wenn man die bisherigen Bände gelesen hat, hat man ja eine gewisse Vorstellung, wie alles weiterzugehen hat. Die Autorin überrascht aber mit Wendungen, die ich beim besten Willen nicht erwartet habe und die mir trotzdem gefielen.
Es war hochinteressant zu lesen, dass Luise ihre Zeit in Kamerun irgendwann in einem anderen Licht sieht. Und genau das ist eine Entwicklung, die ich total realistisch fand, denn damals war sie ein Kind und heute ist sie eine erwachsene, arbeitende Frau, die sich ein Leben ohne das Kontor nur schwer vorstellen kann. Wie wird es mit ihr und Hamza weitergehen?

Auch in Wien läuft nicht alles so, wie Karl es sich vorstellt. Gerade als er sich entschließt, sich ganz für Therese und die Kinder zu entscheiden, entdeckt ein Gauner sein lange gehütetes Geheimnis und Karl sieht nur einen Ausweg.


Der dritte Band der Hansen-Saga konnte mich genauso begeistern wie seine beiden Vorgänger. Sonntagmorgens begonnen, abends ausgelesen.. Leider. Nun heißt es für den Leser wieder warten, doch schon im Oktober geht es mit Band 4 weiter, auf den ich mich extrem freue, denn ich habe so gar keine Vorstellung, was darin passieren könnte.


                               





Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 8. Januar 2019

Rezension: `Die Frauen vom Löwenhof- Solveigs Versprechen` von Corina Bomann



* * * 
Kommt nicht an die Vorgänger heran!












Im dritten Band der `Die Frauen vom Löwenhof `- Reihe geht es um Mathildas Tochter Solveig. Nach einem schlimmen Unfall ist nichts mehr, wie es vorher war. Ihr Verlobter ist tot, sie erwacht schwer verletzt im Krankenhaus und ihre Zukunft liegt in Trümmern.
Vorerst zieht sie auf den Löwenhof zurück, auf dem ihre Eltern und ihre Großmutter leben.
Das Gut hat finanzielle Probleme, mit denen sich Solveig nun beschäftigt. Alles ist etwas heruntergekommen und nur noch die alten Möbel und Wandgemälde erinnern an bessere Zeiten, in denen hier noch der schwedische König zu den Festen erschien.

Als ein cleverer und außerordentlich attraktiver Geschäftsmann aus Stockholm Solveig ein Angebot macht, dem Löwenhof  zu neuem Glanz zu verhelfen, lehnt sie zuerst ab. Doch die Zeit drängt, es muss dringend eine Lösung her, die auch ihre Mutter und ihre Großmutter überzeugt und sie tut sich mit Jonas Carinsson zusammen.
Die Frauen vom Löwenhof haben ja all die Jahre viel Pech mit ihren Männern gehabt, setzt sich die Tradition bei Solveig fort oder findet sie noch ihr Glück?

Die ersten beiden Bände um die Frauen vom Löwenhof haben mir um einiges besser gefallen! In `Solveigs Versprechen` dreht es sich sehr viel um die Geschäfte, die Pferdezucht und die Pläne für die Rettung des Gutes.
Es gab keinerlei Familiengeheimnisse mehr und plätscherte oft einfach nur vor sich hin. Auch ihre eigene Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern. Solveigs Leben war für mich lange nicht so spannend wie die Erlebnisse von Agneta und Mathilda und das Ende konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht habe ich nach den ersten wunderschönen Bänden einfach mehr erwartet.







 Ich danke Netgalley.de und Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 6. Januar 2019

Rezension: `Die verborgenen Schwestern` von Marion Johanning

* * * *

Die verborgenen Schwestern!!














Als Marias Ziehmutter Relindis stirbt, verlässt sie die Heimat und geht nach Köln, um dort deren letzten Wunsch zu erfüllen. Sie soll der geheimen Schwesternschaft beitreten. Auch Maria ist überzeugt, dass das das Richtige für sie ist. Sie freut sich darauf, mehr über heilende Kräuter und die Heilkunst zu erfahren, denn hat Relindis ihr schon früh beigebracht, wie man Krankheiten behandeln kann.
In Köln wird jedoch alles anders, das Kloster existiert nicht mehr und Maria muss sich als Magd ihren Lebensunterhalt verdienen. Dafür dass sie eigentlich ein ruhiges Leben im Kloster erwartet hatte, geht es plötzlich doch recht turbulent zu.
Als Maria durch Zufall auf den Stauferkönig Philipp trifft und ihm auch noch das Leben rettet, steht sie  fortan in seiner Gunst.
Gleichzeitig lernt sie Heinrich, einen seiner Begleiter und mit ihm die Liebe kennen, doch natürlich ist eine Verbindung zwischen den beiden unmöglich. Maria bedrückt das sehr,  sie wäre bereit, alles für ihn aufzugeben.

Marion Johanning hat wieder einen historischen Roman geschrieben, der sich sehr gut lesen lässt und meinen Geschmack getroffen hat. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, ist es kein Problem, denn hier handelt es sich um eine abgeschlossene Handlung. Mir gefiel die Geschichte, die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, die Schauplätze konnte ich mir bildhaft vorstellen. Nur die verschiedenen Nonnen haben mich etwas durcheinander gebracht, vor allem zum Ende hin hatte ich echte Schwierigkeiten durchzublicken. Trotzdem bekommt `Die verborgenen Schwestern` vier Sterne von mir, weil mich das Buch sehr gut unterhalten hat.



Freitag, 24. August 2018

Rezension: `Die Frauen vom Löwenhof- Mathildas Geheimnis` von Corina Bomann

* * * * *
Neues vom Löwenhof!!!











Im ersten Band um die Frauen vom Löwenhof erfuhren wir die Geschichte von Agneta Lejongård, die nach dem Tode ihres Vaters und ihres Bruders den Gutshof weiterführen musste.
 Nun ist ihre Nichte Mathilda plötzlich Waise geworden und Agneta wird zu ihrem Vormund bestimmt. Mathilda ahnt aber nicht, dass Agneta ihre Tante ist, sondern wundert sich, warum ihre Mutter sie vor ihrem Tod als Vormund gewählt hat.
 Sie verlässt Stockholm und geht mit auf Gut Löwenhof. Wider Erwarten gefällt es ihr dort, sie lernt gut und schon bald macht sie sich unentbehrlich auf dem Hof.
Doch dann erfährt sie etwas, das ihr ganzes Leben durcheinander bringt und sie verlässt den Löwenhof und die Familie Lejongård überstürzt.
 Auch der zweite Teil der Löwenhof Trilogie hat mich gefesselt. Mathilda lebt in den 30er Jahren und bekommt auch den zweiten Weltkrieg mit. Genau wie Agneta ist sie eine starke Frau, allerdings hat sie es etwas leichter als Agneta in jungen Jahren, die Emanzipation der Frau ist schon ein kleines bisschen fortgeschritten.
In Stockholm entwickelt sie sich weiter, schlägt beruflich einen neuen Weg und verfolgt ihre Ziele. Nur der Grund, aus dem sie Löwenhof verlassen hat, nagt jahrelang an ihr.

 Corina Bomanns Stil lässt sich leicht lesen, das Buch ist aber nicht etwa flach oder einfach geschrieben.
Hier bietet sie uns alles in einem Buch: Intrigen, Erbstreitigkeiten, Missgunst, Bösartigkeit, Liebe, Freundschaft, Schuld und Sühne. 

Eine liebenswerte Protagonistin, viele facettenreiche Charaktere und eine ereignisreiche Story trugen dazu bei, dass ich die über 700 Seiten in kürzester Zeit verschlungen habe. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach! Nun erwarte ich gespannt den dritten Band, der im Dezember 2018 erscheinen wird.

 Ich danke Netgalley.de und dem Ullstein Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 14. Juli 2018

Rezension: `Die Zeit der Kraniche` von Ulrike Renk

Bildunterschrift hinzufügen
* * * 
Streckenweise sehr langatmig!!
















Sehnsüchtig habe ich den dritten und letzten Teil der Ostpreußen- Saga erwartet. Von den ersten beiden Bänden war ich total begeistert. Nun gibt es ein Wiederlesen mit Frederike und ihrer Familie und wir befinden uns mitten im zweiten Weltkrieg in Ostpreußen.
Die Russen kommen immer näher, viele Gutsbesitzer flüchten in den Westen, denn es scheint immer noch besser, Engländern oder Franzosen in die Hände zu fallen, als dem `Iwan.`  Da Gebhard verhaftet wurde und sein Schicksal ungewiss ist, weigert sich Frederike, ohne ihn zu fliehen.

`Die Zeit der Kraniche` hat mich nicht so mitgerissen wie die ersten beiden Teile. Ich fand vieles sehr langatmig beschrieben, dutzende Male wurde über das Essen berichtet. Kessel aufsetzen, Wasser kochen, Rüben putzen. Rüben verarbeiten, Rüben essen usw. Sicher war es zu der Zeit ein großes Thema, wo man etwas zu essen herbekommt, doch auf Dauer fand ich das too much.
Andererseits erfährt der Leser viel über Ostpreußen, die größeren Häuser mussten ganze Flüchtlingsfamilien aufnehmen und sich sehr einschränken. Trotzdem ging es den Menschen auf dem Land noch lange gut, im Gegensatz zu den Städten wie Berlin u.v.a.   Die Gutsherren verloren jedoch alles, was seit ewigen Zeiten im Familienbesitz war, denn den russischen Kommunisten waren gerade die besser gestellten Menschen ein Dorn im Auge. Manche Familien mussten von jetzt auf gleich fliehen und hatten nichts als einen Koffer dabei.

Frederike ist eine sympathische, taffe Frau, die es nicht immer leicht gehabt hat im Leben und auch jetzt muss sie wieder alles allein durchstehen, denn Gebhard bleibt erstmal in Haft.
Die Unterstützung durch die Familie  hilft ihr, woanders Fuß zu fassen, doch die Sorge um Gebhards Schicksal bleibt, weil sie keinerlei Kontakt zu ihm hat.

Ulrike Renk schafft es, den Leser in die Zeit des zweiten Weltkrieges hineinzuversetzen, ich habe vieles bildhaft vor mir gesehen. Deutschland wurde geteilt, aber niemand konnte sich vorstellen, dass das die nächsten Jahrzehnte so bleiben wird. Gefallen hat mir Gebhards Bruder, überzeugter Kommunist, der auch irgendwann merken muss, dass der Grundgedanke gut ist, aber die russischen Besatzer bei weitem nicht jeden gleich behandeln.
Die Leiden und Mühen der Kriegszeit konnte die Autorin gut vermitteln, trotzdem musste ich mich streckenweise wirklich durch das Buch quälen, da hätten 100 Seiten weniger auf jeden Fall gereicht.




               


Ich danke Netgalley und dem Aufbau Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 22. Mai 2018

Rezension: `Träume aus Silber` von Mina Baites

* * * *
Die Geschichte der Familie Blumenthal geht weiter!!
















Die Geschichte der jüdischen Familie Blumenthal habe ich schon in `Die silberne Spieldose` verschlungen, doch manche Fragen blieben am Ende offen.
Umso begeisterter war ich, als ich nun die Fortsetzung in den Händen hielt.
Lilian, aufgewachsen bei Adoptiveltern, hat erst vor kurzem ihren leiblichen Vater wiedergefunden. Und sie möchte unbedingt herausfinden, wie ihre Schwester Emma gelebt hat, die bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sein soll.

Außerdem gibt es noch Großmutter Lotte, die sich in Kapstadt während der Apartheidpolitik sehr engagiert für Schwarze einsetzt. In den 60er Jahren wurde das von der weißen Bevölkerung aber nicht toleriert, was Lotte schon bald schmerzhaft zu spüren bekommt.
In einem anderen Handlungsstrang lernen wir Ceara kennen, die auch adoptiert wurde und es wird schnell klar, um wen es sich handelt.
`Träume aus Silber` hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste Teil. Den Schreibstil empfand ich viel einfacher und es ging mir auch alles zu glatt. Nach so vielen Jahren und mehreren Namensänderungen werden alle Hindernis mühelos überwunden und alles fügt sich plötzlich wie ein Puzzlespiel zusammen und passt genau.
Der erste Band `Die silberne Spieldose` war sehr spannend und voller Dramatik, wobei ich in `Träume aus Silber` alles etwas zu vorhersehbar fand.
 Trotzdem ließ sich das Buch gut lesen und hat auf jeden Fall vier Sterne verdient!


Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 19. April 2018

Rezension: `Die heimliche Heilerin und die Könige` von Ellin Carsta

* * * *


Schwere Zeiten für Madlen















Im vierten Band um die heimliche Heilerin Madlen geht es ordentlich zur Sache. Weil sie einem Schwerverletzten helfen wollen, geraten Madlen und Franz ganz unbeabsichtigt zwischen die Fronten zweier mächtiger Gegner.
Franz  beschuldigt man, geheime Informationen vorzuenthalten und er wird gefangen genommen, eingesperrt und misshandelt.
Madlen gelingt es, herauszufinden, um was es überhaupt geht, doch erst als ein verheerendes Feuer ausbricht, merkt sie, dass ihre Gegner ihr haushoch überlegen sind. 

 Madlen und ihre Familie müssen schwere Zeiten durchstehen, in denen allerlei schlimme Dinge passieren, Intrigen und Missgunst, tragische Todesfälle, sowie Verlust vom ganzen Hab und Gut. Und immer noch hat niemand herausgefunden, wer in Worms ein falsches Spiel spielt und für all das verantwortlich ist und so viele Menschen auf dem Gewissen hat.

 Die Geschehnisse machen für Madlen mühselige Reisen mit längerer Abwesenheit von Worms notwendig, aber genau wie schon in den vorigen Bänden gefällt mir, dass sie bei allen Prüfungen, die ihr auferlegt werden, nie ganz allein ist, sondern immer ihre Familie oder gute Freunde hinter sich hat, die ihr helfen.

Die Autorin hat Madlens Geschichte wieder so anschaulich erzählt, dass man sich direkt im 15. Jahrhundert befand. Es ist von Vorteil, die vorigen Bände zu lesen, aber kein dringendes Muss.

Der Schreibstil ist einfach, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die spannende Handlung ist perfekt in den historischem Hintergrund eingebaut, doch nicht alles ist wirklich so geschehen, sondern die Autorin hat es mit künstlerischer Freiheit etwas ausgeschmückt und manches hinzugedichtet, was man im Anhang nachlesen kann.
Auch der vierte Band um Madlen hat mir wieder gut gefallen und ich konnte ihn in zwei Abenden auslesen.



Ich danke Netgalley  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 13. März 2018

Rezension: `Die letzte Fahrt` von Petra Mattfeldt

* * * * *
Sympathisches neues Ermittlerteam!!


















Petra Mattfeldt stellt uns in `Die letzte Fahrt` zwei neue Ermittler vor, die Freunde Markus Labrenz, Kriminalhauptkommissar, und David Cramer, Journalist.
Cramer beschäftigt sich mit Vermisstenfällen, ganz besonders ist ihm das Verschwinden der jungen Mutter  Carla Bornkamp an die Nieren gegangen.
Als plötzlich andere Frauen verschwinden und auch eine Leiche gefunden wird, sieht er, im Gegensatz zur Polizei, direkt einen Zusammenhang.

In einem anderen Handlungsstrang geht es um einen Psychopathen, der den Tod seiner Frau nicht verkraftet hat und nun seit Jahren Frauen entführt, sie gefangen hält und `EHE´ spielt.

Petra Mattfeldt hat mich auch mit ihren neuen Figuren wieder begeistern können. Ich mag Krimis, in denen es hauptsächlich um die Ermittlungsarbeit geht.
In mühsamer Kleinarbeit tragen Cramer und die Polizei die Erkenntnisse zusammen und nach und nach ergibt sich ein Bild vom Entführer und Mörder. Wieder wird eine Frauenleiche gefunden und mit Hilfe von Cramer ist die Polizei auf einer ganz heißen Spur. Sie merken, sie sind dem Täter nah auf den Fersen, können ihn doch nicht fassen und es scheint ein Wettlauf gegen die Zeit zu werden.

`Die letzte Fahrt` hat für mich alles, was ein guter Krimi braucht. Eine spannende Story, die ganz ohne viel Blutvergießen und unnötige reißerische Szenen auskommt, aber trotzdem fesselnd geschrieben ist.
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Cramer und Labrenz.



Ich danke Netgalley  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Samstag, 17. Februar 2018

Rezension: `Die andere Schwester` von Kristin Hannah

* * * *
Gefühlvoller Roman um Schwesternliebe!!


















Meghann ist eine erfolgreiche Scheidungsanwältin und ledig. Aus gutem Grund, wie sie findet. Männer sind eher für schnellen Sex ohne Verpflichtungen geeignet.
Ihre Schwester Carrie ist das krasse Gegenteil. Abgebrochene Schule, keine Ausbildung und Mutter eines unehelichen Kindes.
Trotz ihrer gemeinsamen schweren Kindheit haben die Schwestern kaum Kontakt und sehen sich nur selten. Darunter leiden eigentlich beide, aber sie schaffen es nicht, daran etwas zu ändern.
Nun hat Carrie vor zu heiraten und Meg will sie auf jeden Fall davon abbringen. Sie sieht in ihrem Job jeden Tag, wie schnell eine große Liebe vorbei sein kann und möchte ihre Schwester vor diesem Fehler bewahren.
Die Autorin hat das Leben der beiden Frauen in zwei verschiedenen Handlungssträngen ausführlich beschrieben, sodass man sehr gut in die Geschichte eintauchen konnte.


`Die andere Schwester` lässt sich gut lesen, plätschert aber lange Zeit etwas vor sich hin, wie ich finde.
Ich habe immer gewartet, dass noch irgendwas passiert und als es dann passierte, ging es mir zu schnell vorbei.
Das gravierende, einschneidende Erlebnis, das die beiden Schwestern zusammenschweißen könnte, hätte viel ausführlicher erzählt werden dürfen. Doch dieser wichtigste Teil ist eher kurz ausgefallen, vielleicht ein Viertel des ganzen Buches.

 Ein gutes Buch, aber es kommt für mich nicht an den Vorgänger  `Die Nachtigall` heran.
  



 Ich danke Netgalley.de  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.