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Mittwoch, 16. September 2026

Rezension: `Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` von Mirjam Müntefering

 

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Gelungener Abschluss!!









Elberfeld, 1910. `Die Honigfrauen- eine neue Heimat` habe ich sehnsüchtig erwartet, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Irma, Auguste und Harriet weitergeht.

Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in der Fortsetzung der Geschichte versunken, weil der zweite Band direkt an die Geschehnisse im ersten anschließt.

Die Eröffnung des Landcafés ist zunächst ein Desaster, denn der von Familie Kuhn empfohlene Konditor liefert bei Weitem nicht die Qualität von Ludwig Honigs feinem Gebäck. Auch Arno Kuhn lässt sich nicht mehr blicken, was Irma sehr verletzt. Zum Glück ist Eugen wie immer eine verlässliche Stütze und guter Freund.

Nur noch wenige Tage können die Honigs sich über Wasser halten, sonst müssen sie das Landcafé aufgeben. Da kommt Irma plötzlich eine Idee. Könnte Harriet mit ihrem Wissen und ihrem Können das Café retten? Und was würde Großmutter Auguste dazu sagen?

Auch der zweite Band hat es wieder in sich, denn es passiert unglaublich viel. Jedes Kapitel widmet sich einer der drei Frauen, die alle ihre eigenen Sorgen, Hoffnungen und Wege haben. Trotz ihrer Unterschiede halten sie zusammen und kämpfen für das Landcafé. Besonders berührend ist Augustes Wunsch, Irma immer und vor allem zu beschützen, ohne zu merken, dass das Mädchen längst erwachsen geworden ist und eigene Pläne hat.

`Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` ist ein atmosphärischer, berührender Roman über drei starke Frauen und hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Mirjam Münterfering schreibt wie gewohnt warm, bildhaft und wunderbar flüssig.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung und natürlich sollte man beide Teile hintereinander lesen.


                                                    








Montag, 15. Juni 2026

Rezension: `Die Honigfrauen- Ein Sturm zieht auf` von Mirjam Müntefering

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Ein berührender Auftakt, der Lust auf mehr macht!








Der neueste Roman von Mirjam Müntefering entführt die Leser ins heutige Wuppertal zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Irina, die als Kind an Kinderlähmung erkrankt ist, wird meist von ihrem Großvater Ludwig Honig im Rollstuhl gefahren. Kleine Strecken schafft sie inzwischen selbst, doch ihr Leben ist stark von seiner Fürsorge geprägt. Als der alte Mann plötzlich stirbt, bricht für Irina eine Welt zusammen, und gleichzeitig kommt vieles ans Licht, das lange verborgen war.

Die gut situierte Konditorei Honig steht nach einer riskanten Investition kurz vor dem Ruin. Zu allem Überfluss hat Ludwig Honig die geheimen Rezepte und Zutaten für die beliebten Kuchen und Törtchen mit ins Grab genommen. Nach seinem Tod tauchen zudem streng gehütete Familiengeheimnisse auf, und Irina erfährt endlich, warum ihre Großmutter stets so kalt und abweisend wirkte.

Ohne den Großvater muss Irina sich zum ersten Mal der wirklichen Welt stellen. Man spürt, wie sie langsam aus sich herauswächst, mutiger wird und beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine große Stütze ist ihr Jugendfreund Eugen. Doch auch Arno Kuhn, Erbe der Konditorei Kuhn, zeigt plötzlich Interesse an ihr. Geht es ihm wirklich um Irina oder nur um eine mögliche Fusion der beiden Geschäfte?

Mirjam Müntefering hat mich mit `Honigfrauen` vollkommen in den Bann gezogen. Schon ab Seite eins war ich in der Geschichte abgetaucht und habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Die vielen historischen Details, Kutschfahrten, Boten, die Briefe überbringen, Hausmädchen und Dienstboten, verleihen dem Roman eine wunderbare Atmosphäre.

Die wechselnden Perspektiven machen die Handlung zusätzlich spannend und lebendig.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich bis August warten muss, um zu erfahren, wie es weitergeht.


                                              


Montag, 30. März 2026

Rezension: `Schangengrube` von Anna Jansson

 

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Viel Verwirrung, wenig Spannung!
















Die bisherigen Bände der Reihe mochte ich sehr, doch `Schlangengrube` konnte mich diesmal nicht durchweg fesseln. Die Geschichte dreht sich um zwei unabhängige Fälle. In einem Lüftungsschacht eines Kinos wird nach einem Brand eine Leiche entdeckt, und bei einem Festessen werden mehrere Gäste vergiftet. Parallel dazu gibt es kurze, kryptische Einschübe aus der Perspektive einer Pflegekraft, deren Identität lange unklar bleibt.
Kommissar Kristoffer Bark wird mit beiden Ermittlungen betraut und arbeitet erneut mit Mia zusammen. Allerdings treten so viele Figuren auf, dass ich beim Lesen mehrfach den Überblick verlor. Die Handlung wirkte auf mich stellenweise konstruiert und zog sich über weite Strecken, sodass kaum Spannung aufkam. Das ist besonders schade, da mir die bisherigen Bände ausgesprochen gut gefallen haben.
Was hat der Tote aus dem Kino mit den aktuellen Fällen zu tun? Die Auflösung überlässt die Autorin der Polizei, doch die Ermittlungsarbeit war für mich diesmal leider weniger packend als gewohnt.
Trotz einzelner starker Momente bleibt Schlangengrube für mich der bislang schwächste Band der Reihe. Ich hoffe jedoch, dass der nächste Teil wieder an die frühere Stärke anknüpft.



                                                      




Mittwoch, 28. August 2024

`Dunkles Wasser` von Charlotte Link

 


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Ein Lese- Highlight!!








2008. Der spannende Prolog beginnt mit einem nächtlichen, überaus brutalen Überfall auf zwei Familien, den fast niemand überlebt.

2023. Detective Inspector Kate Linville ermittelt in einem Mordfall. Die 14jährige Eva wurde ermordet und für Kate deutet alles auf den Vater als Täter hin. Doch bevor sie weiter ermitteln darf, wird sie von den Fall abgezogen.

Ihr guter Freund und Ex Kollege Caleb Hale hat sich entschlossen, einmal Urlaub zu machen. Er lernt eine junge Frau kennen und verliebt sich, was Kate natürlich überhaupt nicht passt.

Er jedoch ist so euphorisch, überlegt sogar in den Dienst zurückzukehren, doch dann kommt alles anders..

Diesmal geht es um mehrere Fälle gleichzeitig. Während Kate zwangsbeurlaubt wird, beißt sie sich an einem 15 Jahre alten Fall fest und kommt etwas Ungeheuerlichem auf die Spur.

Charlotte Link hat es einfach drauf, den Leser in Atem zu halten. Sie hat mich wieder voll überzeugt mit einem gut ausgearbeiteten Plot, komplexer, fesselnder Handlung und sehr interessanten Charakteren.

Die Geschichte entwickelt sich ganz anders als man es erwartet, und am Schluss braucht man einen Moment, um zu realisieren, was passiert ist. 

Allerdings finde ich Kates Geschichte jetzt auserzählt und würde mich freuen, wenn es mal wieder neue Ermittler geben würde.





Sonntag, 2. Juni 2024

Rezension: `Gut Friesenhain- Zwischen Liebe und Skandal` von Lotte Grüneberg

 

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Ein Lesevergnügen!









Im dritten und letzten Teil ist Clara, die jüngste Tochter, die Hauptperson, doch auch die anderen Familienmitglieder sind weiterhin präsent.

Clara trifft immer noch des Öfteren auf Baron Richard von Thebe an der Jagdhütte, aber es steht noch die ungeklärte Brandursache zwischen ihnen. War es vielleicht doch Richards Großvater, der den Brand auf Friesenhain gelegt hat?

Die Familie hat Sorgen, denn das Gut benötigt dringend Geld. Rettung naht in Person des kaiserlichen Rittmeisters Georg von Hofberg.

Er hat nicht nur die Absicht Pferde zu kaufen, sondern ist auch stark an Clara interessiert. Eine Verbindung zwischen ihnen wäre ein absoluter Glücksfall für Friesenhain, und auch Claras Eltern sind sofort begeistert. Clara ist Georg sehr zugetan, doch da ist immer noch Richard von Thebe....

Obwohl die Eltern sehr traditionsbewusst sind, ist ihnen das Glück ihrer Kinder doch das Wichtigste. Luise und Wilhelm haben schon ihre eigene Entscheidung bei der Wahl ihres Ehepartners getroffen, so bleibt bei Clara die Hoffnung, dass sie sich in Georg verliebt und das Gut gerettet wird. 

`Zwischen Liebe und Skandal`, der leider letzte Teil der Friesenhain Saga, konnte mich wieder von Anfang bis Ende packen. Erst im Nachhinein las ich, dass das Buch 720 Seiten hat. Das habe ich beim eBook überhaupt nicht bemerkt, so gefesselt war ich von der Geschichte.

Die Kapitel werden von jeweils einer der drei Frauen Marie, Clara oder Luise erzählt. So bleibt der Spannungsborgen stets oben und es kommt keine Sekunde Langeweile auf. Viele Wendungen und Situationen, die man nicht vorhersieht, machen die Geschichte zu einem Lesevergnügen. 

Schade, dass die Erlebnisse um Gut Friesenhain nun enden.


                                    


Donnerstag, 16. November 2023

Rezension: `Gut Friesenhain- Zwischen Traum und Freiheit` von Lotte Grünewald

 

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Toller Auftakt zu neuer Familiensaga!









Münsterland, 1895. Luise, Komtess von Scheweney lebt mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern auf Gut Friesenhain. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Clara ist Luise eine temperamentvolle junge Frau, die vom Leben mehr erwartet als Ehefrau und Mutter zu sein. Doch etwas anderes kommt in den gehobenen Kreisen nicht in Frage. Inzwischen haben die Eltern ihr jede Menge Bewerber vorgestellt, doch Luise konnte sich nicht entscheiden. Als ein entfernter Cousin um sie wirbt, sieht es ganz danach aus, als habe sie endlich einen passenden Partner gefunden. Doch dann lernt Luise Paula Kruse und ihren Bruder Max, einen Fabrikbesitzer kennen und alles ändert sich.  

Plötzlich stellt sie fest, dass es außerhalb von Friesenhain ein ganz anderes Leben gibt, und sie möchte sich unbedingt aus den Zwängen ihrer strengen aristokratischen Erziehung befreien. 

Die Rechnung hat sie allerdings ohne ihre Eltern gemacht....

`Gut Friesenhain- Zwischen Traum und Freiheit` ist der Auftakt zu einer neuen Familiensaga, und ich konnte komplett in der Geschichte abtauchen. Die Familienmitglieder sind mir schon sehr ans Herz gewachsen, aber auch die Bediensteten sind spannende Charaktere. Zusätzlich habe ich einiges über Pferde und die Pferdezucht erfahren.

Die Autorin beschreibt die strengen Regeln, die bei der Grafenfamilie herrschen, sehr eindrucksvoll. Schon in den vorigen Generationen war es so, dass Eltern und Familien die Ehepartner aussuchten und nicht immer waren die Kinder einverstanden. Doch geheiratet wurde trotzdem. Sich aufzulehnen hätte schlimme Konsequenzen für die ganze Familie gehabt.

Das muss auch Luise in ihrem Hitzkopf bedenken, nachdem sie und Max sich näher gekommen sind. Wie wird sie sich entscheiden?

Das Buch ist mit 730 Seiten wirklich dick, trotzdem hätte ich noch ewig weiterlesen können, denn es kam während des Lesens keine Minute Langweile auf.

Zu meiner Freude habe ich gesehen, dass es mit Band 2 schon im Januar`24 weitergeht.

                                                


Samstag, 16. September 2023

Rezension: `Club Paradies- Im Licht der Freiheit` von Caren Benedikt

 

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Gelungener Abschluss!!






Im zweiten Teil der `Club Paradies` Reihe muss die Familie Borchardt zusehen, wie sie ohne Hanns klarkommt. Immer mehr Dinge, die er verbrochen hat, werden ans Licht befördert. Der Sturz ist tief, es bleibt ihnen fast nichts mehr. Nur Hanns` Anwalt Klaus ist einer der wenigen verbliebenen Freunde, der Maria gerne hilft und sich auch beim Staatsanwalt für sie einsetzt. 

Hanna hat eine neue Idee, wie sie beruflich erfolgreich werden will. Etwas unvorstellbar fand ich, dass ihre Mutter und ihre Umwelt da so locker reagiert haben. Das war eigentlich in den 70er Jahren anders, zumal ihre Idee schon heftig ist.

Am spannendsten fand ich die Kapitel über Holger, der sich der RAF angeschlossen hat. Nur wegen der Terroristin Monika, in die er unsterblich verliebt ist, lässt er soviel, was gegen seine Überzeugung ist, geschehen. Für sie ist er bereit, alles zu opfern. 

Sie lässt ihn auch spüren, dass er ihr ziemlich gleichgültig ist, aber Holger ist völlig verblendet, wenn es um Monika geht. Man möchte ihn gerne mal schütteln, und ihn als Weichei beschimpfen.

Auf jeden Fall sollte man das interessante Nachwort lesen, wo u.a. erklärt wird, warum gerade solche Männer wie Holger ein leichtes Opfer sind.

Caren Benedikt lässt die Geschehnisse von den Personen aus verschiedenen Blickwinkeln erzählen, was das Ganze auflockert. Ihr leichter und flüssiger Schreibstil macht es dem Leser einfach, in die Geschichte einzutauchen.

Hanns Borchardt hat mit seinen kriminellen Machenschaften die ganze Familie ins Unglück gestürzt, doch es ist schön zu lesen, dass aus solch einem Unglück etwas Neues und Besseres entstehen kann.


                         



Dienstag, 4. Juli 2023

Rezension: `Im Kopf des Bösen- Der Sandmann` von Petra Mattfeldt und Axel Petermann

 

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Spannender True Crime Thriller!!!









Hildesheimer Börde. Ein kleiner Junge wird dehydriert und fast erfroren auf einem Feld gefunden. Die Polizei zieht die Profilerin Sophie Kaiser bei den Ermittlungen zu Rate, denn schon länger wird nach einem Serientäter gesucht. Dieser kleine Junge passt genau ins Schema, und er ist der erste, der überlebt hat.

Lübeck. In einem anderen Handlungsstrang hat es Hauptkommissar Leonard Michels mit einem sechsfachen Mord zu tun. Durch Zufall entdeckt er bei einer TV Reportage über den gefundenen Jungen ein winziges Detail, das auf einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen hindeuten könnte.

 Obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, versucht er zusammen mit der Profilerin Sophie Kaiser herauszufinden, ob an dem Verdacht etwas dran sein könnte.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich zur Protagonistin eine Beziehung aufbauen konnte, zu Anfang war sie mir noch nicht sonderlich sympathisch.

Sophie leidet unter dem Asperger Syndrom, was sich natürlich auch bei der Arbeit bemerkbar macht. Deswegen wird sie von ihren Kollegen spöttisch RoboCop genannt, doch durch ihre Erkrankung sieht sie manche Dinge viel klarer und hat mehr Chancen, Fälle aufzulösen. Der Einzige, der sich nicht an ihren Marotten zu stören scheint, ist Leonard Michels. 

Für ihren ersten gemeinsamen True Crime Thriller haben sich Axel Petermann und Petra Mattfeldt ein spannendes Thema ausgesucht. Angelehnt ist die Geschichte an den Kindermörder Adolf Seefeld, der in den 30er Jahren sein Unwesen trieb.

Dadurch, dass mir Sophie am Anfang etwas fremd war, dauerte es ein wenig, bis ich voll in der Story drin war, doch dann fand ich das Buch extrem fesselnd. 

Ob es bei den beiden Fällen wirklich einen Zusammenhang gibt, bleibt zunächst unklar. Wie Teile eines Puzzles, dessen Motiv man nicht kennt, fügt sich nach und nach alles zusammen und schließlich ergibt sich ein komplexes Bild. 

Wer True Crime Thriller mag, sollte sich `Im Kopf des Bösen- Der Sandmann` nicht entgehen lassen.


                                      


                   


Montag, 13. März 2023

Rezension: `Club Paradies- Im Glanz der Macht` von Caren Benedikt

 

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Club Paradies!









1976.  In einer großen, imposanten Villa in Berlin lebt die Familie Borchardt. Hanns, das Oberhaupt der Familie, bestimmt, wo es langgeht, seine Frau und die beiden Kinder müssen gehorchen.

Hanns ist ein skrupelloser Geschäftsmann, der, wenn es sein müsste, auch über Leichen gehen würde. Als ein Bauvorhaben nicht so klappt, wie er sich vorstellt, greift er, sicher nicht zum ersten Mal, zu unlauteren Mitteln, um sein Ziel zu erreichen. Er liebt den Erfolg und den Luxus, und die Menschen um ihn herum sind für ihn weder von Belang, noch hat er wirklich Interesse an ihnen.

Der älteste Sohn Holger hat irgendwann die Nase voll, er verlässt nach einem Streit mit dem Vater die Villa, wohnt ab da bei seinem Studienfreund. Dort lernt er Monika kennen, und verliebt sich in sie. Erst später erfährt er, wofür sie sich engagiert und gerät in einen Gewissenskonflikt.

Auch Maria, Hanns' Frau ist unzufrieden mit ihrem Leben an seiner Seite, doch ihr Mann schafft es immer wieder, sie zu manipulieren und für seine Belange einzuspannen.

Hanna, die 18 jährige Tochter wohnt noch zuhause, macht aber gerade ihre ersten Erfahrungen in der Liebe. Sie bewundert Lea, die Besitzerin des Club Paradies, die ein selbst bestimmtes Leben führt, was für die 70er Jahre nicht unbedingt Standard war.

Caren Benedikts neuester Roman über die Borchardts und den Club Paradies hat mir gut gefallen. Sie gibt interessante Einblicke in die Bewegung der RAF, auch der Studentenstreik ist ein Thema, genauso wie die Stellung der Frau in den 70er Jahren. Wer nicht unbedingt arbeiten musste, blieb zuhause und sorgte für den Ehemann und die Kinder.

Im Nachwort kann man lesen, dass einige der Personen an reale Menschen angelehnt wurden.

Wieder mal ist Caren Benedikt ein spannender Roman gelungen, auch wenn es diesmal etwas dauerte, bis ich mit den Personen richtig warm wurde. Sie lässt in jedem Kapitel die unterschiedlichen Personen erzählen, das macht die Geschichte besonders abwechslungsreich und kurzweilig.

Ich mag den Schreibstil der Autorin und mich beeindruckt, dass sie unter verschiedenen Pseudonymen Bücher veröffentlicht und für jedes einen eigenen Stil entwickelt hat.

Nun kann ich wieder nicht erwarten, wie es weitergeht mit den Borchardts und dem Club Paradies.


                         



Freitag, 7. Oktober 2022

Rezension: `Einsame Nacht` von Charlotte Link

 

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Nicht so spannend wie die Vorgänger!








In der Hoffnung, bei der Gelegenheit auf einen netten Mann zu treffen, meldet  Kate Linville sich zu einem Single Kochkurs an. Statt dessen muss sie direkt Undercover ermitteln, denn kurz bevor sie dort erscheint, wird eine der anderen Teilnehmerinnen, die schüchterne Diane, ermordet.

Es stellt sich heraus, dass die Fingerabdrücke auf der Tatwaffe bei einem alten Fall, in dem Kate mit Caleb Hale zusammengearbeitet hat und der nie aufgeklärt wurde, gespeichert wurden.

 Nun hat der gleiche Täter einen Mord begangen und wieder bleiben nur die Fingerabdrücke. Kate versucht zweigleisig zu ermitteln.

Zusätzlich muss sie sich noch mit der Altenpflegerin Mila befassen, um sie zum Tode einer alten Frau zu befragen. Doch Mila ist verschwunden und überall, wo sie sich aufgehalten hat, hinterlässt sie eine Spur des Todes. 

Charlotte Links Schreibstil ist wie immer fesselnd und sehr gut zu lesen, doch ich fand die Story oft langatmig und an manchen Stellen sehr unrealistisch. Dass gleich zwei Polizistinnen hintereinander den gleichen gravierenden Fehler begehen, war schon etwas albern.  `Einsame Nacht`  ist eines der wenigen Bücher von Charlotte Link, das ich mal einfach weglegen konnte, ohne zu fiebern, wie es weitergeht.

Die vorigen Bände der Reihe haben mir definitiv besser gefallen, und ich hoffe, der nächste Teil reißt mich wieder mit. Ich vergebe ganz knappe vier Sterne.


                                                


Montag, 25. Juli 2022

Rezension: `München`72 ` von Petra Mattfeldt

 

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Sehr bewegend!!








 Ich erinnere mich noch erschreckend deutlich an die Geiselnahme im olympischen Dorf, es war der Sommer 1972, und ich war 14 Jahre alt.

Jetzt war ich sehr gespannt, wie Petra Mattfeldt dieses schwierige Thema in ihrem Roman angegangen ist.

Die olympischen Spiele in München sollten viele Nationen friedlich beim Sport vereinen, die Jugend der Welt traf sich zum fairen Wettstreit. Alles wurde vom olympischen Gedanken getragen – eine heitere, unbeschwerte Zeit war geplant, die Polizei im olympischen Dorf war nicht bewaffnet und hatte auch keinen besonderen Auftrag. Die Bedenken, die vonseiten des Polizeipsychologen kamen, wurden in grenzenlosem Optimismus beiseite geschoben, obwohl er genaue, schreckliche Szenarien beschrieben hatte.

Zum besseren Verständnis lernt der Leser zunächst einige der handelnden Personen näher kennen, jedoch gerade nur so viele, dass man sehr gut den Überblick behalten kann.

So trifft man auf Angelika, eine junge Sportlerin aus der DDR, die sich mit dem israelischen Ringer Roman angefreundet hat, ihn aber nicht mehr treffen darf. Die Trainer verbieten es ihr schlichtweg. Angelika merkt zum ersten Mal, in welchem Überwachungsstaat sie lebt und wie schön ein freies Leben in der BRD sein könnte. Sie spielt mit dem Gedanken, zu fliehen.

Dann passiert das Unbeschreibliche - Palästinische Terroristen dringen in das olympische Dorf ein und nehmen die israelische Ringermannschaft als Geiseln.

Petra Mattfeldt kennt man hauptsächlich unter ihren Pseudonymen Ellin Carsta und Caren Benedikt, als Autorin historischer Romane. Doch mit „München '72“ hat sie bewiesen, dass noch ganz andere Qualitäten in ihr stecken.

Lange Zeit hat sie recherchiert, damit auch alles den Tatsachen entspricht.

Im Nachwort kann man genau lesen, was in ihrem Roman Fiktion und was Realität ist. Die Geschehnisse werden abwechselnd von verschiedenen Menschen erzählt, von denen die meisten Charaktere an eine wirkliche Person angelehnt sind.

Die Unfähigkeit der damaligen Polizei ist unvorstellbar. Es gab keinen konkreten Plan zur Geiselbefreiung, kein sinnvolles Konzept, niemand war für solch eine Situation auch nur ansatzweise ausgebildet. Die Hilfe israelischer Elitetruppen wurde aus Stolz abgelehnt, und es ist unfassbar, wie stümperhaft man die Terroristen ohne geeignete Gewehre oder Ausrüstung überwältigen wollte.

Die GSG9 wurde erst im Anschluss an dieses Drama, bei dem viele Menschen den Tod fanden, ins Leben gerufen.

Petra Mattfeldt hat einen großartigen, bewegenden Roman über ein bitteres Stück Geschichte geschrieben, der mich noch lange beschäftigen wird.







Mittwoch, 4. Mai 2022

Rezension: `Das Grandhotel- Die der Brandung trotzen-` von Caren Benedikt

 

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Schöner Abschluss der Trilogie!









Bernadette von Plesow reist von Binz nach Berlin, um ihrem Sohn Constantin beizustehen, der bald vor Gericht erscheinen muss. Diesmal könnte es für ihn `lebenslänglich` bedeuten, denn er ist wegen Mordes angeklagt.

In Berlin stellt sich heraus, dass alle, die wissen, wie es wirklich war, mauern und niemand aussagen will. Bernadette sieht keine andere Möglichkeit, als selbst zu unlauteren Mitteln zu greifen, um ihrem Sohn zu helfen.

Währenddessen kümmert sich Josefine in Binz um die Zwillinge, deren Mutter Hals über Kopf abgehauen ist. Außerdem hat sie die Idee, in der Nähe des Grandhotels ein eigenes Hotel zu eröffnen. Natürlich muss es sich vom `Grand` unterscheiden, und da kommt ihr die Idee von einem Künstlerhotel. Das `Palais des Arts` soll es heißen. Wird sie ihre Mutter überzeugen können?


Caren Benedikt hat mit `Die der Brandung trotzen`  einen würdigen Abschluss der Grandhotel Reihe gefunden, und es bleiben keine Fragen offen. Trotz der über 400 Seiten hatte ich das Buch an zwei Tagen ausgelesen. Wenn man die ersten beiden Bände kennt, sieht man eine Entwicklung der Charaktere, die man am Anfang sicher nie erwartet hätte. Das hat mir sehr gut gefallen, besonders auch, dass man mal eine weiche, empfindsame Seite von Bernadette kennenlernen durfte.

Am Ende des Buches hatte ich kurz einige Schrecksekunden, aber auch der letzte Band hat mich wieder bestens unterhalten.


                                      




Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 15. April 2021

Rezension: `Nordlicht- Die Tote im Küstenfeuer` von Anette Hinrichs

 

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Ein echter Pageturner!!








Das alljährliche Sankt-Hans- Feuer in Egernsund an der jütländischen Küste ist in vollem Gange, als die Gasteltern Rune und Nora merken, dass die deutsche Schülerin verschwunden ist.

Am Tag darauf findet man das Mädchen verbrannt unter einem Holzstapel.

Die Bewohner sind erschüttert. Wer hat das deutsche Mädchen ermordet? Hängt es mit ihrer türkischen Herkunft zusammen? Ist der Täter im Ort zu suchen oder war es vielleicht ein Fremder?

Rasmus Nybor und seine deutsche Kollegin Vibeke Boisen stehen vor einem Rätsel. Aus den Freunden des Mädchens ist nicht viel Brauchbares herauszukriegen und ihre türkische Familie in Deutschland mauert auch. Kurz darauf verschwindet in Egernsund wieder ein Mädchen....

 Die Suche nach dem Mörder bringt die Ermittler auf immer neue Ideen und Spuren. Die Autorin stellt uns viele mögliche Täter vor, und bis zum Ende konnte ich mich nicht entscheiden, wer von ihnen verdächtiger wirkte. Denn irgendwie benahmen sich alle etwas dubios. Von Anfang an hatte ich eine bestimmte Person im Visier, doch auch die war es nicht.

Ich bin total begeistert von diesem spannenden und dabei völlig unblutigen Krimi. Die perfekt ausgetüftelte Handlung ließ keine Sekunde Langweile aufkommen, weil extrem viel passierte. Es ging Schlag auf Schlag, jedoch ohne dabei hektisch zu wirken.

 Das war mal wieder ein richtiger Pageturner, den ich regelrecht verschlungen habe. 


Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 15. März 2021

Rezension : `Angst sollst Du haben` von Peter Swanson

 


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Tür an Tür mit einem Mörder!















Kurz nachdem Hen und ihr Mann Lloyd in ihr neues Haus eingezogen sind, machen sie einen Antrittsbesuch bei den Nachbarn. Was Hen dort entdeckt, lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Sie ist sicher, dass Matthew, der Nachbar, ein Mörder ist, denn was sie dort gesehen hat, dürfte nicht da sein.
Die Polizei glaubt ihr nicht, zumal sie selbst vor Jahren eine Anzeige bekommen hatte und jetzt auch psychische Problem hat.
Hen ist geradezu besessen von ihrem Nachbarn und beginnt, ihn zu verfolgen. Danach ist sie sicher, Matthew ist ein Killer, doch wer wird ihr glauben?

Die gesamte Story fand ich etwas weit hergeholt, auch wenn sie sich gut lesen ließ. Beim ersten Buchdrittel war ich noch gespannt, wie es weitergeht, doch im zweiten Drittel ging es eher schleppend voran, der Spannungsbogen flachte total ab. Das letzte Drittel konnte mich wieder fesseln, da eine Menge passiert.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ganze sich so abspielen könnte, sich die Menschen so verhalten und so handeln. Auch Hen kam mir in vielen Situationen recht emotionslos vor, und die Treffen mit Matthew fand ich auch höchst unrealistisch. Ich hätte mir  bei diesem Thema mehr Gruselmomente gewünscht, es ging mir alles zu glatt. Das Ende hat mich sehr überrascht und konnte mich mit einigem wieder versöhnen.
 Fazit: Das Buch hat Höhen und Tiefen, ist nicht immer glaubwürdig, aber lässt sich insgesamt gut lesen. 

Ich würde 3,5 vergeben, und habe mich somit für 4 Sterne entschieden.

                                             


Ich danke dem Blanvalet Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Montag, 6. Juli 2020

Rezension: `Die Fliederinsel` von Sylvia Lott

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Beeindruckende Geschichte !



















Als Celia auf ein altes Foto stößt, das ein Häuschen in Dänemark zeigt, will sie plötzlich mehr über ihre Vorfahren herausfinden. Sie hört, dass das Haus an Urlaubsgäste vermietet wird, überlegt nicht lange und fährt auf die Insel Fünen.
Gleich am ersten Tag entdeckt sie in einem Verschlag ein altes Gemälde, das sie der Eigentümerin Inger zeigt. Es handelt sich um ein lange verschollen geglaubtes Bild von Ingers Mutter, der Malerin Ruth Liebermann.


 Um Ruths Geschichte zu erzählen, entführt Sylvia Lott den Leser in die Jahre um den zweiten Weltkrieg. Zusammen mit ihrem Mann Jakob muss Ruth aus Nazi Deutschland flüchten.
Eigentlich sollte Amerika das Ziel sein, doch nur Dänemark war bereit, die Juden aufzunehmen. Das Land war bekannt dafür, Juden nicht zu verfolgen.


Ich habe schon viele Romane über Judenverfolgung gelesen, doch ich wusste wenig über die Rolle Dänemarks im Krieg.
Die Autorin hat gründlich recherchiert und dem Leser die damaligen Verhältnisse wirklich nahe bringen können.
Auch die Emotionen hat sie gut eingefangen, denn obwohl Ruth und Jakob in Deutschland ein schreckliches Schicksal erwartet hätte, ist in Dänemark nicht alles eitel Sonnenschein.

 Während Ruth gleich loslegt und sich mit der neuen Situation auseinandersetzt und für ein halbwegs gutes Auskommen kämpft, hadert Jakob mit dem Schicksal und wird immer in sich gekehrter.
Eine Zeit lang können sie dort unbehelligt, fast normal leben, doch irgendwann sind sie auch in Dänemark nicht mehr sicher.

Ich fand Ruths und Jakobs Geschichte mega spannend, aber auch beklemmend, denn die Angst, entdeckt zu werden, wird so perfekt beschrieben, dass ich sie während des Lesens fast spüren konnte.

Sylvia Lott schreibt so bildhaft, ich sehe die Fliederfelder, die Gemälde, das Häuschen und auch die Personen genau vor mir. Bisher habe ich mir noch nie Gedanken über die jüdischen Kinder, die im Krieg zurückgelassen oder verschickt wurden, gemacht. In `Die Fliederinsel` lesen wir, wie schwierig es war, nach längerer Zeit wieder Zugang zu den kleinen Kindern zu bekommen. Manchen Familien ist es nie mehr gelungen und das alles ohne eigene Schuld.
Zum Schluss gibt es noch ein Highlight für den Leser, in dem die losen Fäden aus beiden Zeitebenen miteinander verknüpft werden.
Ich konnte zwei Tage ganz in die Geschichte eintauchen, dann hatte ich leider ausgelesen, aber `Die Fliederinsel` wirkt sicher noch einige Zeit nach.





Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 21. April 2020

Rezension: `Die Schwestern vom Ku`damm- Tage der Hoffnung` von Brigitte Riebe

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Ein gelungener Abschluss der Thalheim- Trilogie!!!










Der dritte Band der Trilogie handelt von der jüngsten der Thalheim Schwestern, dem Nesthäkchen Florentine.
Nach ihrem Aufenthalt in Paris kehrt sie nach Berlin zurück und will doch nur eins: Malen, malen malen. Sie ist fest entschlossen, in Berlin Kunst zu studieren. Nach einigen Anläufen gelingt es ihr auch, aber vorher heißt es, einige Hürden zu überwinden.

Florentine geht ihren eigenen Weg, der oft steinig ist, doch dadurch wächst sie vom aufsässigen Teenager zu einer selbstbewussten jungen Frau heran. Nur mit der Liebe will es lange Zeit nicht so recht werden, aber Florentine wäre nicht Florentine, wenn sie aufgibt, nur weil etwas nicht auf Anhieb klappt. 

Natürlich treffen wir auch die anderen Familienmitglieder wieder und erfahren, was es Neues von ihnen gibt.
Familiengeheimnisse, die lange Jahre im Verborgenen geschlummert haben, werden endlich aufgedeckt.
Obwohl ich die ersten beiden Bände schon kenne, hatte ich zuerst Schwierigkeiten mit den Personen, weil mich die vielen ähnlich klingenden Namen  etwas verwirrten. Auch die Familienverhältnisse hatte ich nicht mehr so genau auf dem Schirm und musste öfter zurückblättern, um zu gucken, wer war denn nochmal wer? Ein Personenregister hätte ich sehr hilfreich gefunden, vielleicht auch für Leser, die die ersten Bände noch nicht kennen.

 Ansonsten ließ sich der Roman wieder gut lesen, eine flott geschriebene Familiengeschichte voller realer historischer Ereignisse. Der Mauerbau, der Besuch Kennedys in Berlin, Flucht aus der DDR, die Beatles in Hamburg usw.
Zudem spielen viele berühmte Persönlichkeiten eine Rolle. Man trifft sich bei Rut Brandt zum Kaffee, `die Dietrich` ist als Gast bei `Stimmen`, der Sendung von Schwester Silvie, und Horst Buchholz tanzt Twist auf einer Party, auf der auch Hansjörg Felmy zugegen ist.

 Ihr seht, es gibt jede Menge Neuigkeiten bei den Thalheims.
Der dritte und letzte Band der `Die Schwestern vom Ku`damm` Trilogie steht den anderen in nichts nach.

                                                                 





  Ich danke dem Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Donnerstag, 26. März 2020

Rezension: `Die Sekte` von Mariette Lindstein

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Unfassbar, aber extrem spannend!!














Sofia Baumann lernt auf einer schwedischen Insel den charismatischen Franz Oswald kennen. Als er sie und ihre Freundin Wilma einlädt, sich seinen Vortrag über reines Leben anzuhören, sagen sie gerne zu.
Im Gegensatz zu Wilma entscheidet sich Sofia, auf der Insel zu bleiben und für Franz zu arbeiten. Sie ist fasziniert von der Gruppe ViaTerra, deren Mitglieder voll hinter Franz zu stehen scheinen. Auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen und er vermittelt ihr das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.

Die erste Zeit gefällt Sofia der geregelte Tagesablauf, die Gemeinschaft mit den anderen und ihre Ausflüge über die Insel. Doch schnell ändert sich alles....

Franz entpuppt sich als schlimmer Psychopath, der seine `Untergebenen` nur drangsaliert und quält. Sophia erkennt erst, was wirklich hier abgeht, als es schon zu spät ist. Sie ist auf der Insel gefangen und es ist aussichtslos, an Flucht zu denken.

Die Autorin war selbst jahrelang Mitglied bei Scientology und ich nehme an, dass sich vieles von ihren Erfahrungen hier widerspiegelt.
Für mich als Leser ist es unfassbar, dass Menschen so manipuliert werden und den Sektenführer quasi auch noch anbeten. Man liest ja des Öfteren über sektenartige Gemeinschaften, in denen grauenvolle Dinge passieren, Eltern nicht mehr über ihre Kinder bestimmen dürfen und das alles noch okay finden.
Ähnlich geht es hier auch zu und Sofia hat fast niemanden, dem sie sich anvertrauen könnte.
Sie versucht, Beweise zu sammeln, um Franz hinter Gitter zu bringen, denn das wäre die einzige Möglichkeit, dauerhaft verschont zu bleiben. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als alles andere..

Eine wahnsinnig spannende Geschichte, auch wenn es im Mittelteil manchmal etwas langatmig war. Ich habe das Buch verschlungen, über 600 Seiten mal eben in zwei Tagen inhaliert.

                                               

  Ich danke dem Blanvalet Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 21. Februar 2020

Gewinnspiel - Gewinnspiel - Gewinnspiel



Ihr Lieben, am 02.03.2020 erscheint der Auftakt zu einer Familiengeschichte in den Goldenen Zwanzigern. Es handelt sich um die Familie von Plesow, die auf Rügen das Grand Hotel führt.
Ich durfte es schon vorablesen, die Rezension findet Ihr H I E R
Nun stellt uns die liebe Caren Benedikt  drei signierte Exemplare zur Verfügung, die Ihr gewinnen könnt.😍😍😍



©A.Lunau

Möchtet Ihr mehr über Caren Benedikt wissen, dann guckt doch mal auf ihre HOMEPAGE





Klappentext:
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …






Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?
1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍

2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 28.02.2020 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Spaß !!!
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.