Dienstag, 20. Oktober 2026

Rezension: `Ende einer Ära` von Ellin Carsta

 

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Der letzte Vorhang ist gefallen!










Das war er nun – der allerletzte Band! Nach 18 Teilen endet die große Saga um die Hansens, und ein bisschen wehmütig war es mir schon ums Herz. Gleichzeitig fühlt es sich richtig an, denn nach so vielen Jahren darf eine Geschichte auch einmal zu Ende erzählt sein.

Hamburg, 1929. Eduard wähnt sich sicher in seinen zweifelhaften Geschäften und glaubt unangreifbar zu sein. Er hat erreicht, was er wollte, und niemand scheint sich gegen ihn zu stellen. Doch dann kommt der Schwarze Donnerstag, der Tag, an dem die Börse in Amerika zusammenbricht und eine weltweite Wirtschaftskrise auslöst.

Die Folgen sind verheerend. Menschen verlieren von einem Tag auf den anderen alles, manche sogar ihr Leben. In Europa wiegt man sich zunächst in falscher Sicherheit, denn Amerika ist weit weg. Doch die bittere Erkenntnis trifft viele zu spät. Auch Eduard, der sein gesamtes Vermögen investiert hat, stürzt ins Bodenlose. Er teilt sich niemandem mit, versucht selbst, damit klarzukommen, und als Amala endlich davon erfährt, ist es auch für sie und das `Hansens` zu spät…

Ellin Carsta hat in diesem letzten Band noch einmal richtig aufgedreht. Die Schilderung des Börsencrashs und seiner globalen Auswirkungen ist fesselnd und erschütternd zugleich.

`Ende einer Ära` ist ein würdiger, gelungener Abschluss dieser langen Reise mit den Hansens. Ein Finale, das die Geschichte rund macht und das man nicht so schnell vergisst.


                            




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