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Gelungener Abschluss!!
Elberfeld, 1910. `Die Honigfrauen- eine neue Heimat` habe ich sehnsüchtig erwartet, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Irma, Auguste und Harriet weitergeht.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in der Fortsetzung der Geschichte versunken, weil der zweite Band direkt an die Geschehnisse im ersten anschließt.
Die Eröffnung des Landcafés ist zunächst ein Desaster, denn der von Familie Kuhn empfohlene Konditor liefert bei Weitem nicht die Qualität von Ludwig Honigs feinem Gebäck. Auch Arno Kuhn lässt sich nicht mehr blicken, was Irma sehr verletzt. Zum Glück ist Eugen wie immer eine verlässliche Stütze und guter Freund.
Nur noch wenige Tage können die Honigs sich über Wasser halten, sonst müssen sie das Landcafé aufgeben. Da kommt Irma plötzlich eine Idee. Könnte Harriet mit ihrem Wissen und ihrem Können das Café retten? Und was würde Großmutter Auguste dazu sagen?
Auch der zweite Band hat es wieder in sich, denn es passiert unglaublich viel. Jedes Kapitel widmet sich einer der drei Frauen, die alle ihre eigenen Sorgen, Hoffnungen und Wege haben. Trotz ihrer Unterschiede halten sie zusammen und kämpfen für das Landcafé. Besonders berührend ist Augustes Wunsch, Irma immer und vor allem zu beschützen, ohne zu merken, dass das Mädchen längst erwachsen geworden ist und eigene Pläne hat.
`Die Honigfrauen- Eine neue Heimat` ist ein atmosphärischer, berührender Roman über drei starke Frauen und hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Mirjam Münterfering schreibt wie gewohnt warm, bildhaft und wunderbar flüssig.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung und natürlich sollte man beide Teile hintereinander lesen.


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