Dienstag, 1. September 2020

Rezension: `Das Manuskript` von John Grisham


* * * *
Zurück auf Camino Island !!


















In diesem neuen Roman geht es mal nicht um die Anwaltsszene, sondern noch einmal um den Buchhändler Bruce Cable, den wir schon aus `Das Original` kennen. Es ist aber nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat, denn ich konnte mich auch nur noch vage erinnern.
Bruce feiert gerade fröhlich mit ein paar Freunden, als sich der Hurrikan Leo mit rasender Geschwindigkeit auf Camino Island zubewegt. Am nächsten Morgen wird in aller Frühe evakuiert und die Bewohner müssen die Insel verlassen. Nur wenige bleiben da, unter anderem Bruce.

Er überlebt den Sturm unbeschadet, doch am nächsten Tag gibt es verheerende Schäden und sogar Tote auf der Insel. Sein Freund, der Autor Nelson Kerr ist eines der Opfer, allerdings hat sein Körper einige Verletzungen, die nicht nach Sturmschaden aussehen.
Die Polizei ist voll beschäftigt mit Aufräumarbeiten und geht dem Hinweis nicht wirklich nach. Bruce und seine Freunde übernehmen die Ermittlungen selbst und eine wichtige Frage ist: Wo befindet sich das Manuskript, an dem Nelson gearbeitet hat?

John Grisham hat einen extrem komplexen Roman mit rasanter Handlung geschrieben. Es geht um das Aufdecken schwerer Missstände in Pflegeheimen, um künstlich am Leben erhaltene Alzheimer Patienten, um Auftragsmord, Drogengeschäfte und vieles mehr.

Allerdings gibt es sehr viele unterschiedliche Personen und mindestens ebenso viele Handlungsstränge. Da wird es beim Lesen mitunter ziemlich anstrengend, alles im Gedächtnis zu behalten und niemanden zu verwechseln.

Auch ohne Anwälte ist `Das Manuskript` trotzdem ein typischer Grisham, auch wenn ich seine Justizthriller weiterhin bevorzuge.



                                                           


Ich danke dem Heyne Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

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