Dienstag, 3. März 2026

Rezension: `Fünf Fremde` von Romy Fölck


* * * *
 Stürmischer Insel-Krimi!







Kurz bevor ein gewaltiger Orkan aufzieht, erreicht die MS Flipper mit ihren Passagieren die Insel Neuwerk. Jeder von ihnen hat einen eigenen, sehr persönlichen Grund, ausgerechnet jetzt dorthin zu reisen. Nach und nach lernen wir die Figuren kennen und erfahren, was sie mit diesem Ort verbindet.

In einem anderen Handlungsstrang führt uns die Autorin zurück in den Sommer 1995, das Jahr, in dem zwei Jugendliche spurlos verschwanden. Alle, die heute auf der Insel eintreffen, waren damals schon einmal hier. Die Vergangenheit hat sie nie losgelassen.

Als plötzlich ein Skelett entdeckt wird, übernimmt Annika Lundt die Ermittlungen. Eigentlich wollte sie sich eine Auszeit von ihrem Job bei der Hamburger Mordkommission gönnen, doch auf Neuwerk fühlt sie sich verantwortlich. Am nächsten Tag ist das Skelett jedoch verschwunden, und das ist nicht das einzige Rätsel, das sich auftut.

Die ehemaligen Freunde versuchen herauszufinden, wer sie auf die Insel gelockt hat und was vor dreißig Jahren wirklich geschah. Dabei geraten sie mehrfach in Gefahr, denn jemand scheint es gezielt auf sie abgesehen zu haben. Niemand ist sicher. Geht es um Rache? Und wie sollen sie der Bedrohung entkommen, wenn der Orkan jede Fluchtmöglichkeit abschneidet?

Trotz der vielen verschiedenen Figuren, Perspektiven und Zeitebenen war es kein Problem, der Handlung zu folgen. Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas sehr abgedreht wirkt, fand ich sie trotzdem fesselnd.

Da ich selbst schon mehrmals auf Neuwerk war, konnte ich wunderbar in die Atmosphäre eintauchen. Romy Fölcks Schreibstil mag ich, und das Buch hat mich gut unterhalten, auch wenn mir die Elbmarsch Reihe doch besser gefallen hat.




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