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Donnerstag, 4. Juni 2026

Rezension: `Wer sich der Wahrheit stellt` von Melanie Metzenthin

* * * *

Gelungener Abschluss der Trilogie!!









 Der dritte Band um die junge Ärztin Renate Studt beginnt mit ihrer Hochzeitsreise nach New York. Dort besuchen sie Matthias` Onkel Rudi und seine Frau Goldie, die den beiden voller Begeisterung ihre Heimat zeigen. New York wirkt wie ein einziger Rausch, laut, bunt, überwältigend, und Renate und Matthias sind sofort hingerissen von dieser faszinierenden Stadt. Als sich schließlich sogar berufliche Möglichkeiten auftun, hier zu leben und zu arbeiten, geraten sie ins Grübeln.

Zurück in Hamburg wartet der ganz normale Wahnsinn. Renate hat weiterhin Stress mit Dr. Kleinschmidt, und als er ihr einen schweren Behandlungsfehler vorwirft, ist sie kurz davor, alles hinzuschmeißen. Renates Onkel wird noch immer von einem Polizisten verfolgt, und Matthias hat es im Studium nicht leicht.

Auch diesmal gelingt der Autorin eine überzeugende Mischung aus Privatleben und psychiatrischem Alltag, auch wenn mir der erste Teil in New York fast ein wenig zu lang geraten war. Die Rückkehr nach Hamburg fand ich dafür umso spannender. Besonders Renates Fälle in der Psychiatrie und die damaligen Behandlungsmethoden der 60er Jahre fesseln mich immer wieder.

Es ist bedrückend zu lesen, wie viele Ärzte psychisch erkrankte Menschen damals nicht ernst nahmen und sie vorschnell als `Irre` abstempelten. Ebenso erschreckend ist, wie hartnäckig manche Mediziner an überholten Methoden festhielten und kaum offen für neue Erkenntnisse waren.

Die Autorin kann bei ihren Romanen auf ihre berufliche Erfahrung zurückgreifen, sie ist selbst Ärztin für Psychiatrie. Das verleiht den Geschichten stets eine authentische und glaubwürdige Note.

`Wer sich der Wahrheit stellt` ist für mich ein gelungener Abschluss der Trilogie.





Mittwoch, 11. Februar 2026

Rezension: `Hedley Mill- Wohin der Weg Dich führt` von Sophie Oliver

 

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Sehr gelungener Auftakt zur Trilogie!!









Northumberlands, 1954. Laura möchte die alte Familienweberei in England wieder zum Leben erwecken. Aufgewachsen in Berlin und frisch von der Modeschule, ist sie voller Tatendrang.  Doch in dem kleinen Küstenort, der hauptsächlich vom Fischfang lebt, ist man alles andere als angetan. Besonders der verwöhnten Carol ist Laura ein Dorn im Auge, als der attraktive Fred Interesse an Laura zeigt. Carol ist jedes Mittel recht, um sie zur Aufgabe zu drängen.

Trotz aller Hindernisse und Widerstände hat Laura schnell Erfolg, ihre Tweedstoffe finden großen Anklang, und schon bald kann sie sich vor Aufträgen kaum retten.

`Hedley Mill – Wohin der Weg dich führt` ist den Auftakt einer neuen Trilogie rund um Laura und die traditionsreiche Weberei.

Mich hat dieser erste Band sofort begeistert, denn er hat mich direkt an die rauhe englische Küste versetzt. Die Landschaft, das kleine Örtchen und die Weberei standen mir beim Lesen bildhaft vor Augen. Besonders schön fand ich, dass es auch Menschen gibt, die Laura nicht ablehnen, sondern ihr wohlgesonnen sind und sie unterstützen.

Für mich war `Hedley Mill – Wohin der Weg dich führt` ein gemütlicher Schmöker, genau richtig für die kalte Jahreszeit, um eingekuschelt auf dem Sofa darin zu versinken.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der im Mai 2026 erscheinen wird.









Donnerstag, 17. August 2023

Rezension: `Romy- Mädchen, die pfeifen` von Felicitas Fuchs

 

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Schöner Abschluss der Familiengeschichte!





Im letzten Teil der Mütter Trilogie wird endlich das Familiengeheimnis gelöst, das sich vom ersten Band wie ein roter Faden durch die drei Bücher zieht.

Als Romy ihren Freund, den  DJ Falco heiraten möchte, benötigt sie eine Geburtsurkunde, und als sie sie endlich in den Händen hält, bricht für sie eine Welt zusammen. Bei Vater steht ein Name, den sie noch nie gehört hat. Für Romys Mutter Hanne sind das alte Geschichten, an denen man nicht rütteln sollte. Sie mauert, wie sie es schon ihr ganzes Leben getan hat.

Auf eigene Faust versucht Romy alles über ihren richtigen Vater herauszufinden, doch als sie ihn kennenlernt, ist er nicht interessiert an ihrem Leben. Viele Jahre lässt sie alles, wie es ist und dann begibt sie sich doch nochmal auf die Suche nach weiterer Verwandtschaft.  Unerwartete Hilfe bekommt sie von einer Seite, von der sie es nie vermutet hätte.

 Und was sie dann erfährt, erschüttert Romy erst richtig ....... 

Bei der Mütter Trilogie handelt es sich um die Familiengeschichte der Autorin und Romys Erlebnisse sind ihre eigenen. 

Von Anfang an hatte ich Wut auf Hanne, dass sie Romy immer so hängen lässt. Die Autorin  nimmt auch ihre Mutter nicht in Schutz, sondern berichtet schonungslos, was genau passiert ist.

Vielleicht hat sie sich nicht nur an die Realität gehalten, sondern auch künstlerische Freiheit genutzt, aber es kommt alles sehr authentisch rüber und man fiebert beim Lesen mit.

Der dritte Teil der Mütter Trilogie ist genauso spannend wie die beiden ersten und lässt sich wegen des leichten und fließenden Schreibstils super gut lesen.


                   





Mittwoch, 22. Februar 2023

Gewinnspiel!!!!!!

Ihr Lieben 😘 Am 01.03.2023 erscheint  `Hinter dem falschen Glanz`, der zweite Band der `Schloss Liebenberg` Trilogie von Hanna Caspian als Paperback.

Nun habt Ihr hier die Möglichkeit, eins von drei Exemplaren zu gewinnen!!!! SIGNIERT!!!!





Worum geht es im zweiten Teil?

Nach dem Tod ihrer Mutter ist Adelheid mehr denn je auf ihre Stellung auf Schloss Liebenberg angewiesen. Doch den Tod ihrer Mutter lastet sie der Fürstin an – und schwört Rache. Als sie einen den Fürsten belastenden Brief im kalten Kamin des fürstlichen Arbeitszimmers findet, begreift sie dessen Wert sofort. Doch was soll sie damit machen? 

Als Adelheid von einem Unbekannten angesprochen wird, der ihr gegen Informationen aus dem Schloss gutes Geld bietet, muss sie sich entscheiden … Zu spät erkennt sie, dass die Fürstenfamilie auch ein Opfer von Intrigen ist.

Die Fortsetzung der großen neuen Saga von Hanna Caspian vor dem Hintergrund der sogenannten Eulenburg-Affäre, die seinerzeit das deutsche Kaiserreich Anfang des 20. Jahrhunderts erschütterte und Kaiser Wilheim II. fast zu Fall brachte.




Das eBook durfte ich ja schon lesen, und meine Rezension findet Ihr hier.  KLICK


    Möchtet Ihr mehr über die Autorin Hanna Caspian wissen ?? Dann stöbert doch ein bisschen auf ihrer Homepage. KLICK




Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Bücher zu gewinnen?

1.Gebt meiner Facebook oder Instagram Seite ein Like 👍

2.Bitte kommentiert hier, bei Facebook oder Instagram, markiert gerne eure Freunde und teilt, was das Zeug hält. 

3.Ihr müsst in Deutschland wohnen und mind. 18 Jahre alt sein, ansonsten brauche ich die Einwilligung eurer Eltern.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



Bis zum 02.03.2023 um 23 Uhr habt Ihr Zeit, danach lose ich mit random.org aus.

Ich wünsche euch viel Glück !!!🍀🍀🍀
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕



Noch etwas zum Datenschutz:


Soweit im Rahmen der Aktion personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden (Vor- und Zuname, Anschrift, email Adresse), leite ich diese evtl. auch an Dritte - Autoren und Verlage - weiter, um einen reibungslosen Versand der Gewinne zu ermöglichen. Diese personenbezogenen Daten werden vom mir  ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Aktion erhoben und verarbeitet. Wenn Ihr am Gewinnspiel teilnehmt, erklärt Ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle eines Gewinns hier auf dem Blog und bei Facebook veröffentlicht wird.

                                                                               











Freitag, 17. Februar 2023

Rezension: `Hanne- Die Leute gucken schon` von Felicitas Fuchs

 

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Berührender zweiter Teil!!



 








Minden, 1951.

Im zweiten Teil der „Mütter Trilogie“ dreht sich fast alles um Minnas Tochter Hanne. Deren Leben verläuft völlig anders als sie oder ihre Mutter es sich vorgestellt haben. Schon in jungen Jahren muss Hanne Monate in der Lungenklinik verbringen, weil sie an Tuberkulose leidet.

Als sie schließlich einen älteren Mann kennenlernt und auf ein bisschen Glück hofft, wird sie bitterlich enttäuscht. Er heiratet sie nicht, bleibt nicht bei ihr. Und neun Monate später, Anfang der 60er Jahre, bringt Hanne ihre uneheliche Tochter Romy zur Welt.

Weil die Tuberkulose immer wieder ausbricht, kümmert sich vorwiegend Minna um die kleine Romy. Hanne hat keine enge Beziehung zu ihrem Kind, ist meist überfordert mit dem quirligen Mädchen.

Besonders schön fand ich, dass man viele der anderen Figuren aus dem ersten Band wiedersieht. Neben Minna und ihrem Bruder Karl, treffen wir auch auf die Freundinnen Fannie und Lilo. Alle in der Familie halten zusammen, obwohl es zu der damaligen Zeit eine Riesenschande war, ein uneheliches Kind zu bekommen.

Irgendwann lernt Hanne schließlich Otto kennen, heiratet ihn und zieht mit ihm und Romy weg. Die Trennung ist für Romy und Minna gleichermaßen schwer. Auch später sucht Romy immer wieder Zuflucht bei der Oma, wenn es ihr nicht gut geht.

In der Mütter Trilogie verarbeitet Felicitas Fuchs ihre eigene Familiengeschichte. Minna war ihre Oma, Hanne ihre Mutter, und Romys Leben zeigt ihre persönlichen Erinnerungen.

Hannes Geschichte spielt hauptsächlich in der 60er Jahren, als es noch ein klassisches Rollenklischee gab: die Frau war zuständig für den Haushalt und die Kinder, der Mann verdiente Geld und hatte „das große Sagen.“ 

Den Zeitgeist der 60er Jahre hat Felicitas Fuchs sehr authentisch eingefangen. Mit Hanne konnte ich allerdings nur schwer 'warm werden'. Sie scheint, vor allem ihrer Tochter gegenüber, sehr gefühlskalt und gleichgültig zu sein.

Neben der oft tragischen Geschichte dieser drei Frauen, zieht sich, wie ein roter Faden, ein großes Familiengeheimnis durch jeden Band - doch aufgeklärt wurde es bisher nicht. Die Leser werden also weiter auf die Folter gespannt und müssen sich wohl gedulden und hoffen, dass im letzten Band der Trilogie endlich Licht ins Dunkel gebracht wird.

Ganz klare Leseempfehlung für `Minna` und `Hanne`!!!

                                    




Dienstag, 11. August 2020

Grandhotel Schwarzenberg- Der Beginn einer neuen Zeit -Teil 3 von Sophie Oliver


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Gelungener Abschluss der Trilogie!!
















Im dritten Band um die Familie Schwarzenberg befinden wir uns in den Jahren 1928 bis in die 1950er. Zu Beginn des Buches ist alles in bester Ordnung. Das Hotel läuft gut, die Familie versteht sich und ist glücklich. Karl eröffnet sein eigenes Berghotel mit einer Riesensause an Silvester.

Doch schon bald wirft der Krieg seine Schatten voraus.
Es gibt ein Wiederlesen mit einigen Figuren aus den ersten Bänden. Wer vorher nichts Richtiges geleistet hat, findet sich jetzt in der Partei als wichtiger Genosse wieder.
Bei den von Feils passieren gravierende Veränderungen, die niemand je erwartet hätte, und leider trifft auch Karl einige Entscheidungen, die ihn abermals weit von Anna und seiner Familie entfernen.


Auch der dritte Band um das Grandhotel Schwarzenberg war wieder spannend zu lesen, obwohl mir die ersten beide Teile noch etwas besser gefielen. Die Autorin hat die historischen Begebenheiten, z.B. den Bau der Spielbank in Bad Reichenhall, die Bergbahn und die Eröffnung der Therme geschickt in die fiktive Geschichte eingebunden. 

Anna und Michael sind sehr sympatische Protagonisten, aber auch die anderen Charaktere sind ausgesprochen facettenreich. 
Als der Krieg ausbricht, kommen mit ihm viele Sorgen und großer Kummer nach Bad Reichenhall, und leider sind die Schwarzenbergs vor Schicksalsschlägen nicht gefeit.
`Grandhotel Schwarzenberg` ist eine wunderschöne Trilogie, die mit `Der Beginn einer neuen Zeit` einen gelungenen Abschluss bekommt, sodass keine Fragen offen bleiben.

                                                     


Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 21. April 2020

Rezension: `Die Schwestern vom Ku`damm- Tage der Hoffnung` von Brigitte Riebe

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Ein gelungener Abschluss der Thalheim- Trilogie!!!










Der dritte Band der Trilogie handelt von der jüngsten der Thalheim Schwestern, dem Nesthäkchen Florentine.
Nach ihrem Aufenthalt in Paris kehrt sie nach Berlin zurück und will doch nur eins: Malen, malen malen. Sie ist fest entschlossen, in Berlin Kunst zu studieren. Nach einigen Anläufen gelingt es ihr auch, aber vorher heißt es, einige Hürden zu überwinden.

Florentine geht ihren eigenen Weg, der oft steinig ist, doch dadurch wächst sie vom aufsässigen Teenager zu einer selbstbewussten jungen Frau heran. Nur mit der Liebe will es lange Zeit nicht so recht werden, aber Florentine wäre nicht Florentine, wenn sie aufgibt, nur weil etwas nicht auf Anhieb klappt. 

Natürlich treffen wir auch die anderen Familienmitglieder wieder und erfahren, was es Neues von ihnen gibt.
Familiengeheimnisse, die lange Jahre im Verborgenen geschlummert haben, werden endlich aufgedeckt.
Obwohl ich die ersten beiden Bände schon kenne, hatte ich zuerst Schwierigkeiten mit den Personen, weil mich die vielen ähnlich klingenden Namen  etwas verwirrten. Auch die Familienverhältnisse hatte ich nicht mehr so genau auf dem Schirm und musste öfter zurückblättern, um zu gucken, wer war denn nochmal wer? Ein Personenregister hätte ich sehr hilfreich gefunden, vielleicht auch für Leser, die die ersten Bände noch nicht kennen.

 Ansonsten ließ sich der Roman wieder gut lesen, eine flott geschriebene Familiengeschichte voller realer historischer Ereignisse. Der Mauerbau, der Besuch Kennedys in Berlin, Flucht aus der DDR, die Beatles in Hamburg usw.
Zudem spielen viele berühmte Persönlichkeiten eine Rolle. Man trifft sich bei Rut Brandt zum Kaffee, `die Dietrich` ist als Gast bei `Stimmen`, der Sendung von Schwester Silvie, und Horst Buchholz tanzt Twist auf einer Party, auf der auch Hansjörg Felmy zugegen ist.

 Ihr seht, es gibt jede Menge Neuigkeiten bei den Thalheims.
Der dritte und letzte Band der `Die Schwestern vom Ku`damm` Trilogie steht den anderen in nichts nach.

                                                                 





  Ich danke dem Rowohlt Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.