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Montag, 8. Juni 2026

Rezension: `Akte Nordsee- Die letzte Predigt` von Eva Almstädt

 

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Ein Lesevergnügen!










Einen Tag nachdem Fentje Jacobsen mit ihrer Großmutter den Gottesdienst zur silbernen Konfirmation besucht hat, wird der Pfarrer tot aufgefunden.

Lena, die für die Feier in ihre Heimat Estherwieck zurückgekehrt ist, hat den Pfarrer kurz vor seinem Tod noch aufgesucht. Wenig später verschwindet sie spurlos und wird dann ermordet aufgefunden. Da der Journalist Niklas John die letzte Person war, die sie lebend gesehen hat, gerät er sofort ins Visier der Polizei. In seiner Not fällt ihm nur eine ein, die ihm helfen könnte: Fentje Jacobsen, auch wenn es zwischen den beiden gerade alles andere als harmonisch läuft.

Natürlich ist sie von seiner Unschuld überzeugt, und gemeinsam beginnen sie auf eigene Faust zu ermitteln und versuchen, den wahren Täter zu finden.

Eva Almstädt schafft es auch diesmal, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ihr Schreibstil ist schnörkellos, klar und angenehm zu lesen, ohne unnötige Längen. Das norddeutsche Lokalkolorit verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität und Atmosphäre, ohne sich in Details zu verlieren.

Fentje und Niklas sind zwei ausgesprochen sympathische Figuren, und vermutlich wäre ihre Beziehung längst weiter, wenn nicht Niklas’ Vater und Fentjes Bruder ständig dazwischenfunken würden.

Obwohl diesmal relativ viele Personen eingeführt werden, hatte ich keinerlei Probleme, den Überblick zu behalten. Einige Figuren wirkten allerdings überflüssig, da sie später keine wirkliche Rolle mehr spielten.

Dafür gibt es jede Menge potenzielle Täter und Verdächtige, was den Spannungsbogen konstant hoch hält. Zahlreiche Plot- Twists und falsche Fährten sorgen dafür, dass `Die letzte Predigt` mich wieder bestens unterhalten hat.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

                                            

                                                    







Sonntag, 4. Juni 2023

Rezension: `Akte Nordsee- Der Teufelshof` von Eva Almstädt

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Gelungener zweiter Teil!!












                          




Als eine Nachbarin den Hof des frisch vermählten Paares Henning und Anna betritt, findet sie die Eltern des Mannes ermordet und Henning schwer verletzt. Nur die junge Frau konnte entkommen.
Natürlich fällt der Verdacht der Polizei zuerst auf Henning oder Anna, denn durch den Tod der Eltern erben sie ein Vermögen.

Die Anwältin Fenske Jacobsen ist seit Kindertagen mit Henning befreundet und übernimmt seine Verteidigung. Sie versucht auf eigene Faust etwas über die Hintergründe des Mordes herauszufinden.
Auch der Journalist Niklas John ist wieder am Start und beginnt zu recherchieren.
Irgendwem kommen Fenske und auch Niklas dabei anscheinend zu nah, denn plötzlich befinden sie sich in großer Gefahr.

Der zweite Teil der `Akte Nordsee` ist ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit. Fenske Jacobsen und Niklas John sind sehr sympathisch und man wünscht sich, dass sie sich etwas näher kommen.
Geschickt stellt Eva Almstädt mehrere Verdächtige vor, baut Wendungen und Überraschungen ein und präsentiert am Ende eine Auflösung, mit der ich nicht gerechnet habe.
Für Krimifans gibt es eine absolute Leseempfehlung!


                                        

                                                


Freitag, 27. Mai 2022

Rezension: `Akte Nordsee- Am dunklen Wasser : Eva Almstädt

 

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Neue Reihe mit sympathischem Ermittlerduo!!









Die Anwältin Fentje Jacobsen glaubt nicht, dass ihr Mandant seine Freundin, eine Lehrerin, ermordet hat, doch wie will sie das beweisen, wenn alles gegen ihn spricht? Unerwartete Hilfe bekommt sie von dem Journalisten Niklas, auch wenn er ihr zuerst sehr unsympathisch ist. Doch beide haben festgestellt, dass die Polizei nicht  wirklich ermittelt, da für sie der Täter bereits feststeht, und so ist es besser, sich zusammen zu tun. Fentje kämpft für ihren Mandanten, Niklas für eine Zeitungsschlagzeile.


Eva Almstädt hat mit Fentje und Niklas ein neues Ermittlerduo geschaffen, von dem wir hoffentlich noch einiges zu lesen bekommen.

Was die beiden bei ihrer persönlichen Recherche herausfinden, ist allerdings wie ein Stich in ein Wespennest.

Es beginnt mit dem Mord an der Lehrerin und weitet sich immer mehr zu einem extrem komplexen Fall aus.

Wo sind die verschwundenen Schülerinnen, was passierte dem Pastor?  War Claras lange zurückliegender Badeunfall wirklich ein Unfall? Wie hängt das alles zusammen? Was erzählen die alten verwitterten  Grabsteine für eine Geschichte und was findet man in den Kirchenbüchern so Spannendes?

Fentje ist eine sehr sympathische Anwältin, die sich nebenher noch um den Hof ihrer Großeltern kümmert und vor der Arbeit Schafe melkt. Aber auch Niklas habe ich im Laufe der Geschichte liebgewonnen.

Der erste Fall der beiden ist überhaupt nicht vorhersehbar und die Autorin schafft es, den Spannungsbogen durch unzählige Wendungen  hoch zu halten und den Leser dauernd auf neue falsche Fährten zu locken.

Das war ein feiner Krimi ganz nach meinem Geschmack, und ich gebe gerne eine Leseempfehlung!


                                                     




 Ich danke Netgalley.de  und dem Bastei Lübbe Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.