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Mittwoch, 11. Februar 2026

Rezension: `Hedley Mill- Wohin der Weg Dich führt` von Sophie Oliver

 

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Sehr gelungener Auftakt zur Trilogie!!









Northumberlands, 1954. Laura möchte die alte Familienweberei in England wieder zum Leben erwecken. Aufgewachsen in Berlin und frisch von der Modeschule, ist sie voller Tatendrang.  Doch in dem kleinen Küstenort, der hauptsächlich vom Fischfang lebt, ist man alles andere als angetan. Besonders der verwöhnten Carol ist Laura ein Dorn im Auge, als der attraktive Fred Interesse an Laura zeigt. Carol ist jedes Mittel recht, um sie zur Aufgabe zu drängen.

Trotz aller Hindernisse und Widerstände hat Laura schnell Erfolg, ihre Tweedstoffe finden großen Anklang, und schon bald kann sie sich vor Aufträgen kaum retten.

`Hedley Mill – Wohin der Weg dich führt` ist den Auftakt einer neuen Trilogie rund um Laura und die traditionsreiche Weberei.

Mich hat dieser erste Band sofort begeistert, denn er hat mich direkt an die rauhe englische Küste versetzt. Die Landschaft, das kleine Örtchen und die Weberei standen mir beim Lesen bildhaft vor Augen. Besonders schön fand ich, dass es auch Menschen gibt, die Laura nicht ablehnen, sondern ihr wohlgesonnen sind und sie unterstützen.

Für mich war `Hedley Mill – Wohin der Weg dich führt` ein gemütlicher Schmöker, genau richtig für die kalte Jahreszeit, um eingekuschelt auf dem Sofa darin zu versinken.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der im Mai 2026 erscheinen wird.









Donnerstag, 3. Oktober 2024

Rezension : `Die Freiheit am Horizont` von Anna Jacobs

 

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Schöner Schmöker!!









Lancashire, 1857.  Die siebzehnjährige Liza hat es nicht leicht. Anstatt sie weiterhin bei ihren guten Arbeitgebern als Dienstmädchen zu lassen, beschließt ihr Vater, sie mit einem älteren Witwer zu verheiraten. Weil Liza sich weigert, tut der brutale Mann ihr Gewalt an.

Als sich die Möglichkeit ergibt, mit ihren ehemaligen Dienstherren nach Australien auszuwandern, schließt sie sich ohne Einwilligung ihrer Eltern an. Während der langen Reise stellt sie mit Schrecken fest, dass sie von dem brutalen Mann ein Kind erwartet.

Durch die Freundschaft mit der schwerkranken Catherine zeigt sich plötzlich ein Ausweg, der ihr ein besseres Leben verspricht.

`Die Freiheit am Horizont` war mein erstes Buch von Anna Jacobs und hat mich direkt begeistert.

Eindrucksvoll beschreibt sie, wie die ersten Siedler Schwierigkeiten meistern und Entbehrungen überstehen mussten. Es gab keine Städte, keine Straßen, keine Häuser, sondern fast nur unbearbeitetes Land. 

Die Standesunterschiede der Einwanderer sollten irgendwann nicht mehr wichtig sein, denn alle wollten das Gleiche- sich ein neues Leben aufbauen. Doch nicht jeder sieht das genauso.

Anna Jacobs hat facettenreiche Charaktere erschaffen. Bei den neuen Siedlern findet man ganz unterschiedliche Typen. Den arroganten Sohn aus gutem Hause, den euphorischen Traumtänzer, das zickige junge Mädchen, aber auch die Männer, die arbeiten gewohnt sind und auch hier etwas auf die Beine stellen werden.

Ich war durchweg gefesselt von der Geschichte und freue mich schon auf den nächsten Band, der im Januar`25 erscheint.

Es ist die ideale leichte Lektüre für den Urlaub oder für kuschelige Stunden auf dem Sofa.