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Montag, 29. Januar 2024

Rezension: `Gut Friesenhain- Zwischen Hoffnung und Vernunft` von Lotte Grünwald

 

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Spannende Lesestunden!









Der zweite Teil wurde schon sehnsüchtig erwartet und konnte mich auch wieder voll begeistern. 

Diesmal geht es vordergründig um Marie Paas, die Tochter des Stallmeisters. Schon lange ist sie in Wilhelm, den Sohn des Grafen Scheweney verliebt, doch eine Heirat kommt natürlich niemals in Frage. Zumal  haben die Eltern schon eine gute und passende Partei für ihren Sohn ausgewählt.

 `Zwischen Hoffnung und Vernunft` fängt recht gemütlich an, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Zuerst macht Clara  eine ungeheuerliche Entdeckung, über die sie mit niemandem reden kann.

 Dann ändert ein Unglück auf Gut Friesenhain innerhalb von einer Sekunde alles, und manches, was gerade noch wichtig erschien, wird plötzlich zur Nebensache...

Wie auch im ersten Band treffen hier wieder viele interessante und  unterschiedliche Charaktere aufeinander. Von liebenswert bis hassenswert ist alles dabei. 

Jeder hat seine eigenen Probleme, und doch hält man auf Friesenhain, egal was das Schicksal bereithält, immer zusammen.

Die Autorin beschreibt die Geschehnisse sehr bildhaft, sodass ich gleich wieder mitten drin war. Ich kann mich wunderbar auf den Gutshof mit seinen Wiesen und Stallungen träumen, und auch die kleine versteckte Jagdhütte hatte ich genau vor Augen.

Nun freue ich mich auf den nächsten Band, der im April 2024 erscheint.


                                                   


Freitag, 28. Juli 2023

Rezension: `Nordlicht- Tod in den Fluten` von Anette Hinrichs

 

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Sympathisches Ermittler- Team!!








Im fünften Fall, den die deutsche und dänische Polizei wieder gemeinschaftlich zu lösen versucht, geht es um eine tote Frau. Während eines Firmenevents auf einer Segelyacht ist die Bankerin Saskia bei starkem Sturm an der Flensburger Förde über Bord gegangen. Tage später wird ihre Leiche an der dänischen Küste angespült.

Erst nach der Obduktion wird klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelte, sondern um Mord.

Da es um einen Fall im deutsch/dänischen Grenzgebiet geht, arbeiten Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg, die ich schon aus den vorigen `Nordlicht ` Bänden kenne, wieder zusammen. 

Sie beginnen die Suche im Umfeld der Toten. Hatte Saskia private Probleme oder könnten enttäuschte Bankkunden oder neidische Kollegen als mögliche Täter in Frage kommen?

Schnell stellt sich heraus, dass Saskia nicht die freundliche Person war, als die sie dargestellt wird.

Zusätzlich stoßen die beiden Ermittler auf einen 20 Jahre alten Cold Case, einen Mord, der große Ähnlichkeiten zum jetzigen Fall aufweist. Besteht vielleicht ein Zusammenhang?

Der neue Fall für Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg hat mir wieder gut gefallen. Die beiden sind ein sympathisches Ermittlerteam, zwei starke Charaktere mit Ecken und Kanten.

Durch Anette Hinrichs` sehr detailreiche Beschreibungen hatte ich immer ein genaues Bild von den Menschen und Schauplätzen vor Augen.

Wie im vorigen Band präsentiert die Autorin wieder eine Menge verschiedener, undurchsichtiger Personen mit dänischen Namen. Damit hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten. 

Doch die vielen Verdächtigen machen die Suche nach dem Täter dann auch wieder besonders spannend, weil bis zum Schluss unklar ist, wer Saskia nun umgebracht hat, und welches Motiv es gegeben haben könnte.


                                            


Mittwoch, 4. Mai 2022

Rezension: `Das Grandhotel- Die der Brandung trotzen-` von Caren Benedikt

 

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Schöner Abschluss der Trilogie!









Bernadette von Plesow reist von Binz nach Berlin, um ihrem Sohn Constantin beizustehen, der bald vor Gericht erscheinen muss. Diesmal könnte es für ihn `lebenslänglich` bedeuten, denn er ist wegen Mordes angeklagt.

In Berlin stellt sich heraus, dass alle, die wissen, wie es wirklich war, mauern und niemand aussagen will. Bernadette sieht keine andere Möglichkeit, als selbst zu unlauteren Mitteln zu greifen, um ihrem Sohn zu helfen.

Währenddessen kümmert sich Josefine in Binz um die Zwillinge, deren Mutter Hals über Kopf abgehauen ist. Außerdem hat sie die Idee, in der Nähe des Grandhotels ein eigenes Hotel zu eröffnen. Natürlich muss es sich vom `Grand` unterscheiden, und da kommt ihr die Idee von einem Künstlerhotel. Das `Palais des Arts` soll es heißen. Wird sie ihre Mutter überzeugen können?


Caren Benedikt hat mit `Die der Brandung trotzen`  einen würdigen Abschluss der Grandhotel Reihe gefunden, und es bleiben keine Fragen offen. Trotz der über 400 Seiten hatte ich das Buch an zwei Tagen ausgelesen. Wenn man die ersten beiden Bände kennt, sieht man eine Entwicklung der Charaktere, die man am Anfang sicher nie erwartet hätte. Das hat mir sehr gut gefallen, besonders auch, dass man mal eine weiche, empfindsame Seite von Bernadette kennenlernen durfte.

Am Ende des Buches hatte ich kurz einige Schrecksekunden, aber auch der letzte Band hat mich wieder bestens unterhalten.


                                      




Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Dienstag, 19. April 2022

Rezension: `Nordlicht- Die Toten im Nebel- `von Anette Hinrichs

 

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Die Toten im Nebel!!









Vibeke Boisen von der Flensburger Mordkommission und Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei arbeiten in `Die Toten im Nebel` wieder zusammen, weil es dabei um mehrere, sich ähnelnde Mordfälle in beiden Ländern geht.

Die Spurensuche gestaltet sich für die Polizei sehr schwierig, die einzige Gemeinsamkeit, die bei den Tatorten aufgefallen ist, ist die Fesselung der Opfer mit einem Handschellenknoten und das Hinterlassen eines Bernsteins in deren Wohnung. 

 Es wird nicht leicht, Zusammenhänge herzustellen, zumal die Jagd nach dem Mörder grenzüberschreitend stattfinden muss.

Manche Spuren sind verheißungsvoll, anderen laufen ins Leere. Und plötzlich geht es um jemanden, der Vibeke und Rasmus sehr nahe steht.

Anette Hinrichs präsentiert eine sehr gut durchdachte Handlung und mit Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg ein starkes Ermittlerteam. Die beiden haben jede Menge Ecken und Kanten und sind sehr eigenwillig, aber trotzdem liebenswert. Zu Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den Unmengen von Figuren, zumal es sich noch meistens um dänische Namen handelte, aber nach einer Weile ging es dann.

Im letzten Drittel nimmt die Story nochmal ordentlich Fahrt auf, und die Leser erwartet ein Ende, mit dem man niemals gerechnet hätte. 


Ich danke dem Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Freitag, 19. März 2021

Rezension: `Das Grand Hotel- Die mit dem Feuer spielen-` von Caren Benedikt

 


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Es geht spannend weiter im Grand Hotel!!









Der zweite Teil der Grand Hotel- Saga führt den Leser wieder  abwechselnd nach Binz auf Rügen oder nach Berlin. 

Bernadette von Plesow hat den Tod ihres Sohnes noch nicht verwunden, sie fühlt sich kraftlos und müde. Sie ist froh, als Josefine sich entscheidet, ihr im Grand Hotel zur Seite zu stehen. Als unerwartet ein unehelicher Sohn ihres Schwiegervaters auftaucht, sieht sie große Gefahr für sich und ihre Familie. Denn niemand weiß von dem dunklen Geheimnis, das sie erst nach dem Tode ihres Ehemannes erfahren hat. Das Auftauchen dieses Mannes könnte alles zerstören, was Bernadette und ihre Familie sich aufgebaut haben.

In Berlin geht Constantin weiter seinen zwielichten Geschäften nach, obwohl er eigentlich von Rachegelüsten getrieben, nur für den Tod seines Bruders Vergeltung üben will. Dazu hat er sich einen perfiden Plan ausgedacht.

Die Charaktere waren im ersten Band nicht unbedingt sympathisch, das hat sich jetzt geändert. Bernadette wird etwas weicher, Josefine weiß endlich, was sie will, und sogar Constantin bekommt manchmal menschlichere Züge. Marie hat sich von dem verhuschten Zimmermädchen zu einer selbstbewussten Hausdame im Hotel Astor hochgearbeitet.

Es gibt natürlich wieder einige Unstimmigkeiten innerhalb der Familie, aber auch die Liebe kommt im Grand Hotel nicht zu kurz, und sogar in Berlin sieht es nach einer Romanze aus.


Der zweite Teil des `Grands` hat mir wieder gut gefallen. Man kann es allein lesen, da viele Dinge aus dem vorigen Teil erklärt werden, doch würde ich immer dazu raten, mit dem ersten Band zu beginnen

Mir haben die Passagen aus Binz besser gefallen als die Kapitel aus Berlin. Die  bildhafte Beschreibung von Binz hat bei mir wieder die Sehnsucht nach dem Meer geweckt. Ich war noch nie auf Rügen, aber möchte nach dieser Lektüre zu gerne einmal dort hinfahren. Wenn ich auf der Seebrücke spazieren gehe, erwarte ich natürlich auch, den Akkordeonspieler zu treffen.



                                                                          



Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.