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Donnerstag, 22. Oktober 2020

`USA 151` von Kai Blum und Petrina Engelke



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Bunt gemischt und reich bebildert!!









Kai Blum ist mir bereits durch die Auswanderer Krimis bekannt und nun hat er zusammen mit der Autorin Petrina Engelke `USA 151` veröffentlicht. Auch wenn ich nicht vorhabe, in die USA zu reisen, ist dieses Buch absolut interessant und lesenswert. 

Es ist kein Reiseführer, aber ich denke, nach dieser Lektüre benötigt man den auch nicht mehr. Die Autoren geben einen Einblick in die unterschiedlichsten Themen. Auf jeder Seite finden wir eine Short Story mit einem großen Foto, wodurch alles noch anschaulicher wird.

Die 150 Themen des Buches sind ganz unterschiedlich und vielfältig. Alphabetisch geordnet werden hier Themen wie Aliens,  Living in your car, über Shark Week bis zu Yard Sale, dem Flohmarkt im Vorgarten behandelt. 

Warum das Wort Ferien in den USA beinahe ein Fremdwort ist, und was es mit Urban Farming auf sich hat, ist genauso interessant wie die Seifenoper in WaschsalonsIce fishing, die Dogparks oder die Community Gardens, die Schrebergärten auf Amerikanisch.

Wer über die Kultur und das Leben in den USA auf eine lockere Art informiert werden möchte, dem kann ich dieses  knapp 300 Seiten dicke Buch nur ans Herz legen.






Donnerstag, 6. März 2014

Rezension: `Man erntet, was man sät` von Kai Blum

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Das Leben der Auswanderer geht weiter!!











1883,
Im zweiten Teil des Auswanderer-Krimis von Kai Blum erfahren wir endlich, wie es weitergeht mit der Familie Sievers und den übrigen Auswanderern.

Nachdem `Hoffnung ist ein weites Feld` ziemlich abrupt mit ungeklärten Morden endete, geht es jetzt darum, die Täter zu ermitteln. Und ziemlich schnell gibt es weitere Tote.
Sheriff Jack Hunhoff muss endlich die Mörder finden, sonst ist er die längste Zeit Sheriff gewesen. Doch das gestaltet sich ziemlich schwierig, denn Tatverdächtige gibt es genug.

Im ersten Band standen die Siedler im Mittelpunkt, die nach Nord-Dakota auswanderten, die unter schwersten Bedingungen ihr Land bestellten und mit Naturkatastrophen fertig werden mussten.
Wie schwierig es war, erst einmal eine Unterkunft aus Lehm zu bauen und etwas anzupflanzen.
Ich fand es faszinierend zu lesen, weil man solche Einzelheiten doch nicht so häufig erfährt.
Wie blauäugig die Menschen damals ausgewandert sind, ohne wirklich zu wissen, was sie in Amerika erwartet. Die Morde wurden im Buch eher nebenher behandelt.

Nun im zweiten Band geht es hauptsächlich um  den Bau der Eisenbahnstrecke, das gesellschaftliche Leben der Siedler und um die Aufklärung der Morde. Neid und Missgunst sind an der Tagesordnung und anstatt sich gegenseitig zu helfen, will jeder das dickste Stück des Kuchens für sich haben.

Da ich die Personen aus dem ersten Teil nicht mehr alle im Kopf hatte, fand ich die vielen verschiedenen Namen jetzt etwas verwirrend, obwohl im Anfang des Buches noch eine kurze Zusammenfassung der Handlung von `Hoffnung ist ein weites Feld` zu lesen war.
Ich denke, es wäre schon ratsam, die beiden Bände hintereinander zu lesen, damit man gut reinkommt.
`Man erntet, was man sät` lässt sich leicht lesen, Kai Blum hat einen angenehmen, guten Schreibstil, flüssig und  kurzweilig.

  Einen Stern habe ich abgezogen, weil mir der erste Teil ein bisschen besser gefiel und ich hoffe, dass es im dritten Teil wieder mehr um den Aufbau der Siedlungen und Städte und um die Arbeit und Schwierigkeiten der Auswanderer geht.

Ich danke Kai Blum und dem   Conbook Verlag für die Übersendung des Rezensionsexemplares