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Freitag, 14. Juli 2023

Rezension: `Wunderzeit´ von Corina Bomann

 

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Würdiger Abschluss der Waldfriede Saga!!









Im letzten Teil der Waldfriede Saga lernen wir die junge Christina kennen, die während des Krieges Schreckliches erlebt hat. Durch Zufall landet sie im Haus Waldfriede und Schwester Hanna nimmt sich ihrer an. Als Christina beschließt, Hebamme zu werden, darf sie in der Klinik ihre Ausbildung zur Krankenschwester beginnen.

Nach dem Krieg geht es mit den politischen Verwicklungen weiter. Es gibt eine neue Währung, ein Teil Berlins ist eingekesselt, und die Bewohner werden über die Luftbrücke mit Flugzeugen mit den nötigsten Dingen versorgt. Im Ostteil wird die DDR gegründet. 

Auch in der Klinik sind Veränderungen im Gange. Dr. Conradi überlegt, das Haus Waldfriede in jüngere Hände zu übergeben, Hanna wird von ihrem dänischen Brieffreund zu einer Weltreise eingeladen. Doch ein Leben ohne das Waldfriede ist eigentlich für beide unvorstellbar.

Der letzte Teil der Waldfriede Saga hat mich nicht ganz so gepackt wie die ersten drei Bände. Natürlich war ich gespannt, wie es weitergeht mit dem Krankenhaus und den Bewohnern, aber es plätscherte oft so ein wenig vor sich hin. 

Ich denke, 100 Seiten weniger wären besser gewesen, um die Spannung dauerhaft oben zu halten. Trotzdem war es ein würdiger Abschluss der Saga, und Hannas Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, konnte zu Ende erzählt werden.




Sonntag, 19. Dezember 2021

Rezension: `Sternstunde- Die Schwestern vom Waldfriede` von Corina Bomann

 

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Sehr schöner Auftakt zur neuen Krankenhaus- Saga!!









1919,  Die junge Krankenschwester Hanna ist froh über ihre neue Anstellung in der Waldfriede Klinik in Berlin, und sie hofft über den Verlust ihres Verlobten hinwegzukommen.

Die neue Klinik muss erst aufgebaut werden, was viel Arbeit und wenig Freizeit bedeutet, doch für Hanna ist es genau das Richtige, um auf andere Gedanken zu kommen. Hilfreich ist ihr dabei die Gemeinschaft der Adventisten und das gute Verhältnis zu ihrem Chefarzt Dr. Conradi.

Corina hat mit `Sternstunde` den Auftakt zu einer neuen vierteiligen Krankenhaus- Saga geschrieben. Nach Aufzeichnungen einer Krankenschwester aus dem Waldfriede Krankenhaus wurde hier Wahres mit Fiktion verknüpft. 

Ich fand es sehr interessant, mit wie wenig Material ein Handvoll Schwestern und Ärzte aus einem maroden, heruntergekommenem ehemaligen Kriegslazarett ein richtiges Krankenhaus aufgebaut hat. Hannas spätere Aufgabe soll die Arbeit mit dem neuen Röntgengerät sein, das eines der modernsten seiner Zeit ist. Außerdem wird sie bald Dr. Conradis Sprechstundenhilfe, was ihr nicht nur Sympathien bei den Kolleginnen einbringt.

 

Die Handlungen werden teils von Hanna, aber auch aus der Sicht Dr. Conradis erzählt. Der Klinikalltag in den 20er Jahren mit all seinen Hindernissen, die Dr. Conradi und seinem Team in den Weg gelegt werden, war wirklich nichts für schwache Nerven.

Immer neue Hürden müssen überbrückt werden, immer weitere Herausforderungen gemeistert. Doch den Mitarbeitern, besonders Hanna, ist nichts zuviel, und sie arbeitet sich bis zur Schulschwester hoch. 

Irgendwann verblasst das Bild ihres Verlobten etwas, vor allem als der nette neue Arzt Alexander im Haus Waldfriede anfängt. Als er eine Beziehung eingehen möchte, steht sie vor der Wahl: Beruf oder Liebe, denn bei den Adventisten dürfen Oberschwestern nicht verheiratet sein Und dann ist da auch noch der attraktive Dr. Conradi.....

Für mich vergingen die 600 Seiten wie im Flug, und ich freue mich schon auf Band 2, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht im Haus Waldfriede.