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Mittwoch, 7. September 2022
Rezension: `Das Geheimnis des Pilgers` von Petra Schier
Donnerstag, 1. September 2022
Rezension: `Schloss Liebenberg- Hinter dem hellen Schein` von Hanna Caspian
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1906. Für die junge Adelheid wird ein Traum wahr!! Sie, die Tochter eines Tagelöhners, wird ausgewählt, um als Stubenmädchen auf Schloss Liebenberg zu arbeiten. Sie ist überglücklich, denn endlich kann sie aus der armseligen Hütte ihrer Eltern ausziehen und bekommt jeden Tag genug zu essen.
Hanna Caspian hat wieder einen Roman geschrieben, den man nicht zur Seite legen kann. Zuerst fehlte mir, wie man es aus `Gut Greifenau` gewohnt war, die Sichtweise der Fürstenfamilie. Die Reihe `Schloss Liebenberg` ist aber ganz anders, hier wird hauptsächlich über die Bediensteten erzählt. Nach nur wenigen Kapiteln war ich voll in der Geschichte drin und fieberte mit. Weil Adelheid direkt als Stubenmädchen und nicht als Hausmädchen anfängt, ruft ihr Einzug auf Schloss Liebenberg natürlich bei den anderen Bediensteten Neider auf den Plan, und ihr wird das Leben schwer gemacht. Die unteren Bediensteten sind den oberen komplett ausgeliefert und viele missbrauchen ihre Machtposition. So versucht Adelheid sich an den Leitspruch zu halten. `Gewissenhaft arbeiten und dabei unsichtbar bleiben.` Aus diesem Grund bekommt sie auch nicht sofort mit, dass sich auf dem Schloss etwas verändert. Gegen den Fürsten werden schlimme Anschuldigungen erhoben, was sich noch zu einem der größten Skandale des deutschen Kaiserreichs ausweiten wird.
Der Auftakt zur neuen Reihe behandelt die Jahre 1906 und 1907. Da mir über den großen Skandal nichts bekannt war, fand ich es spannend, darüber zu lesen. Adelheid ist eine sympathische Protagonistin, aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben. `Hinter dem hellen Schein` gehört wieder zu den Geschichten, in die man vollkommen abtauchen kann und immer weiterlesen möchte. Ich bin gespannt, wie es mit Adelheid und den anderen Bediensteten im Schloss Liebenberg weitergehen wird und natürlich auch, wie sich der große Skandal um den Fürsten entwickelt.
Freitag, 26. August 2022
Gewinnspiel!!!!!!!!
Am 01.09.22 erscheint der Auftakt einer neuen Trilogie von Hanna Caspian!! Zu diesem Anlass hat sie drei tolle Gewinn-Pakete für euch zusammengestellt, die ich verlosen darf. Was sagt Ihr dazu??
Worum geht es im neuen Roman??
Der Start der großen Trilogie der Bestseller-Autorin im Paperback-Format über ein Schloss in Brandenburg und seine Bewohnerinnen und Bewohner.
Die achtzehnjährige Adelheid, Tochter eines Tagelöhners, soll auf Schloss Liebenberg als Stubenmädchen anfangen. Niemals hätte sie sich so ein Glück träumen lassen, denn nun kann sie für ihre hungernde Familie sorgen. Außerdem darf sie mit Viktor, einem der Diener, zusammenarbeiten, zu dem sie sich vom ersten Moment an hingezogen fühlt. Doch ihr Glück dauert nicht lange an, denn es ruft Neider auf den Plan, die das unschuldige Mädchen in eine Falle locken. Adelheid wird zum Hausmädchen degradiert und muss nun mit der erfahrenen Hedda Pietsch zusammen in einer kleinen Stube wohnen.
Die beiden jungen Frauen werden zu Freundinnen in höchster Not – und zu Zeuginnen eines der größten Skandale des deutschen Kaiserreichs …
Der Beginn der großen neuen historischen Saga von Hanna Caspian vor dem Hintergrund der sogenannten Eulenburg-Affäre, die Anfang des 20. Jahrhunderts das deutsche Kaiserreich erschütterte und den Kaiser fast zu Fall brachte.
Klickt aufs Cover u. Ihr gelangt zu Amazon.
Möchtet Ihr mehr über die Autorin Hanna Caspian erfahren?? Dann stöbert doch ein bisschen auf ihrer Homepage. KLICK
Was müsst Ihr nun tun, um eines der begehrten Pakete zu gewinnen?
Noch ein Wort an diejenigen, die hier auf dem Blog teilnehmen... Es kommt vor, dass ich die Gewinner nicht anders benachrichtigen kann, als unter den Kommentar zu schreiben. Also guckt bitte unter euren Kommentar, ob Ihr gewonnen habt. Solltet Ihr euch innerhalb einer Woche nicht melden, muss ich neu verlosen.😕
Donnerstag, 25. August 2022
Rezension: `Raue Havel` von Tim Pieper
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Wieder ein spannender Havel- Krimi!!
Beim neuesten Fall für Hauptkommissar Toni Sanftleben geht es um die Identifizierung von drei Leichen, die in einem alten Bootshaus gefunden wurden. Anscheinend liegen sie bereits seit Jahrzehnten dort unten.
Überraschend kündigt Tonis Mutter ihren Besuch an, was für sie sehr außergewöhnlich ist. Doch bevor Toni mit ihr reden kann, passieren seltsame Dinge, und seine Mutter scheint irgendwie darin verstrickt zu sein.
In Rückblenden kehrt der Autor ins Jahr 1949 zurück, als Vera Sanftleben eine junge Frau war. Der Leser erfährt Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit, die niemand wusste oder vermutet hätte.
Diese Erlebnisse könnten der Grund sein, warum Tonis Mutter ihr Leben lang eher ein distanziertes Verhalten zu ihrem Sohn und Enkel an den Tag legte. Anscheinend geschah es eher zu deren Schutz, denn wie sich jetzt herausstellt, scheint nicht nur ihr Leben in Gefahr zu sein..
Tim Pieper hat auch mit dem sechsten Fall für Hauptkommissar Toni Sanftleben wieder voll ins Schwarze getroffen. Die spannenden Ereignisse aus dem Jahr 1949, die jetzt in der Gegenwart ihre Fortsetzung finden, haben mich total in ihren Bann gezogen.
Eine packende Handlung, kurze Kapitel und der flüssige Schreibstil ließen wahrhaftig keine Sekunde Langeweile aufkommen.
Dienstag, 23. August 2022
Rezension: `Die Rückkehr der Kraniche` von Romy Fölck
Donnerstag, 18. August 2022
Rezension: `Blutige Stufen` von Chris Carter
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WOW!!! Chris Carter kann es einfach!!
Lange mussten die Fans von Chris Carter diesmal auf einen neuen Thriller warten, doch `Blutige Stufen` hat es wieder in sich.
Detective Robert Hunter und sein Kollege Carlos Garcia werden zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche gerufen. Beide können sich nicht erinnern, je etwas so Schreckliches gesehen zu haben.
Bei der Autopsie der jungen Frau findet man einen kleinen Zettel auf dem ein kurzer Vers steht, mit dem Hunter und Garcia zunächst so gar nichts anfangen können. Was soll das Ganze bedeuten?? Während sie noch rätseln und Recherche betreiben, gibt es bereits ein zweites Mordopfer. Wieder wurde eine junge Frau bestialisch ermordet, und auch diesmal findet man einen Vers. Zusätzlich hinterlässt der Mörder seine Opfer jedesmal in grotesken Posen, es scheint fast, als wolle er damit ein Zeichen geben.
Während der Ermittlungen bringt der Autor mehrere Wendungen in den Fall. Doch irgendwann hat Hunter einen Geistesblitz und eine Ahnung, was die Opfer eventuell miteinander verbindet. Obwohl die Idee eigentlich sehr weit hergeholt ist, gehen Hunter und Gracia ihr nach. Was sich dann herausstellt, ist einfach nur genial ausgetüftelt von einem hervorragenden Autor.
Chris Carter hat wieder einen Wahnsinnsthriller geschrieben. Er versteht es meisterhaft, die grauenhaften Szenen so zu beschreiben, dass einem beim Lesen ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal bei einem Buch so gegruselt habe. Seit Jahren schlafe ich immer mit offenem Fenster, außer in den letzten Nächten.... Und ich habe auch schon länger nicht mehr unters Bett geguckt. Bis jetzt....
Doch genau das ist es ja, was einen richtigen Psychothriller ausmacht. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, weil es so spannend war, und zusätzlich zwangen mich zahlreiche Cliffhanger dauernd zum Weiterlesen.
`Blutige Stufen` ist ein verstörender und gleichzeitig brillanter Pageturner.
Ich danke Netgalley.de für die Zusendung des Rezensionsexemplars.
Montag, 15. August 2022
Rezension : `Die Töchter der Speicherstadt- Das Versprechen von Glück-` von Anja Marschall
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Gelungener Abschluss der Trilogie!!
Im dritten Band der `Töchter der Speicherstadt` Saga steht nach Maria und Cläre nun Anna im Mittelpunkt. Anstatt mit ihrer großen Liebe durchzubrennen, heiratet sie den charmanten Jost, den Prokuristen der Firma. Das ist ganz im Sinne ihrer Mutter, denn Anna interessiert sich nicht für das Kaffeegeschäft.
Leider entpuppt sich diese Ehe in jeder Hinsicht als absolut falsche Entscheidung, doch obwohl Anna unglücklich ist, hält sie daran fest. Sie hat inzwischen eine Tochter, aber keine Ausbildung, ist zurückhaltend und damit ganz das Gegenteil von ihrer resoluten Mutter oder Oma. Aber im Hinterkopf schwirrt immer noch ihre erste Liebe herum....
Anja Marschall hat mich mit dem dritten Band wieder mitreißen können. Sie führt die Leser auch diesmal nach Hamburg und gewährt viele Einblicke in den Kaffeehandel. Ich habe mir während des Lesens mehrmals eine Tasse Kaffee kochen müssen, weil die Beschreibungen frisch gemahlenen Kaffees mir solchen Appetit gemacht haben.
Die Handlung wird von unterschiedlichen Personen erzählt, und auch Irma, Annas Cousine, die in der DDR lebt, spielt diesmal eine Rolle. Dadurch findet die Geschichte an mehreren Schauplätzen statt, was es noch interessanter und spannender macht.
Ich bin etwas traurig, dass es nun vorbei ist mit den Behmers. `Das Versprechen von Glück` ist zwar ein gelungener Abschluss der Trilogie, aber ich hätte noch gerne weitergelesen.
Donnerstag, 11. August 2022
Rezension: `Meze vegetarisch` von Ali Güngörmüs
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Vegetarische Köstlichkeiten!!
Vor zwei Wochen sah ich Ali Güngörmüs im Frühstücksfernsehen. Er hat mich mit den kleinen Gerichten, die er dort zubereitete, so begeistert, dass ich mir das Buch direkt bestellt habe.
Hier findet man für jeden Geschmack etwas. Brot, Gebäck, Fingerfood, Dips, Salate, Suppen, Gemüse auf verschiedene Arten zubereitet, Beilagen und süße Köstlichkeiten. Natürlich alles vegetarisch.
Ich habe inzwischen schon einige Rezepte ausprobiert und finde das Kochbuch immer noch total klasse. Alles ist gut beschrieben, lässt sich leicht nachkochen, und zu jedem Gericht gibt es auch ein farbiges Foto. Vor allem sind es viele Speisen, die ich nicht kenne, und es macht mir natürlich besonderen Spaß, mal etwas Neues zu entdecken.
Das Einzige, was mir fehlt, sind die Kalorienangaben zu jedem Gericht.
Trotzdem vergebe ich gerne 5 Sterne für dieses Buch voller Köstlichkeiten!
Dienstag, 9. August 2022
Rezension: `Bruch` von Frank Goldammer
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Spannender Auftakt zur neuen Krimi-Reihe!!
Als ich die ersten Kapitel gelesen hatte, dachte ich `Bitte nicht noch eine Krimireihe mit einem gestörten Ermittler!` Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich Hauptkommissar Felix Bruch ein wenig ins Herz geschlossen.
Hauptkommissarin Nicole Schauer wurde der Liebe wegen nach Dresden versetzt, aber der Traum ist inzwischen vorbei. Nun hängt sie hier, wäre lieber wieder in ihrer Heimat und hat noch diesen merkwürdigen Partner Felix Bruch.
Doch ein vermisstes Mädchen erfordert sofortiges Handeln, da bleibt keine Zeit für persönliche Befindlichkeiten. Nicole muss sich wohl oder übel mit Bruch arrangieren, was ihr zuerst sehr schwer fällt. Er redet nur das Nötigste und ist auch sonst, laut Aussage des Chefs, `etwas eigen.` Nicole hat selbst oft genug Schwierigkeiten ihre Aggressionen im Zaum zu halten. Und plötzlich hat man den Eindruck, die beiden passen doch irgendwie zusammen- gute Ermittler, aber privat große Probleme.
Frank Goldammer hat zu den außergewöhnlichen Charakteren einen extrem komplexen Fall konstruiert. Ein verschwundenes Mädchen, ein anderes Mädchen, das vor zwei Jahren für einige Zeit verschwand, und bis heute weiß niemand, was passiert ist. Zwei Familien, die etwas zu verbergen haben und ein `Lost Place`, in dem es spuken soll. Bruch und Nicole beschließen, zur Klärung eine Nacht im Spukhaus zu verbringen. Richtig gut hat mir gefallen, dass Nicole, die toughe Polizistin, sich in gruseligen Situationen genauso fürchten kann wie andere Menschen.
Während sie versuchen, Licht ins Dunkel dieses verworrenen Falls zu bringen, gibt es jede Menge Reibereien zwischen Bruch und Schauer, doch wenn es brenzlig wird, halten sie zusammen.
Der Auftakt zu der neuen Krimireihe mit Felix Bruch und Nicole Schauer hat mir gefallen, bietet auf jeden Fall Potenzial für weitere Bände.
Montag, 1. August 2022
Rezension: `Das siebte Mädchen` von Stacy Willingham
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Spannende Story!!
Die 12 jährige Chloe lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder glücklich in Louisiana. Doch die Idylle bekommt einen Riss, als plötzlich junge Mädchen aus dem Ort verschwinden. Nachdem Chloe im Schlafzimmerschrank ihrer Eltern eine Schatulle mit Schmuckstücken der vermissten Mädchen findet, ist nichts mehr wie es vorher war.
Ihr Vater gesteht die Morde, wird verhaftet und sie und ihr Bruder sind ab sofort nur noch die Kinder des Serienmörders.
20 Jahre später. Chloe ist inzwischen Psychologin, hat eine eigene Praxis und ist gerade im Begriff zu heiraten.
Alles könnte so schön sein, doch dann fängt es wieder an. In Chloes Umgebung verschwinden junge Mädchen und irgendwann findet sie wieder eine Schatulle ........
Stacy Willingham hat mit ihrem Debütroman einen spannenden Thriller geschrieben. Die Story wird aus Chloes Perspektive erzählt. Sie selbst ist undurchsichtig, und durch ihren übermäßigen Tablettenkonsum kann sie manchmal zwischen Einbildung und Realität gar nicht unterscheiden. Sie traut niemandem und verdächtigt bald jeden, der ihr nahe kommt. Als noch einige Dinge aus ihrer Vergangenheit ans Licht kommen, weiß man als Leser nicht, ob man ihren Schilderungen überhaupt glauben kann.
Manche Handlungen der Personen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, doch am Ende kommt es für mich immer drauf an, dass das Buch spannend ist und mich gut unterhält. Und das war auf jeden Fall so!!!
Ich schwanke zwischen vier und fünf Sternen, habe mich aber für fünf entschieden, weil ich doch so gefesselt war, dass ich das Buch nur sehr schlecht zur Seite legen konnte.
Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.



















