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Dienstag, 19. September 2023

Rezension: `Schüsse am Schiffercafé` von Jochen Bender

 

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Ostsee- Krimi!









Ein freundlicher alter Mann wird erschossen am Tiessenkai an der Ostsee aufgefunden. Jeder mochte den Mann, niemand kann sich vorstellen, wer das getan haben könnte.

Doch nach und nach stellt sich heraus, dass er Verbindungen zu Leuten hatte, die sehr gefährlich sind.

Die Kommissarin Frauke Knoop soll den Mord aufklären, doch sie hat noch ganz andere Sorgen. Der Frauenmörder, der sie entführt hatte, läuft anscheinend immer noch frei rum, und das macht ihr große Angst. Ihr Freund Roland will sich der Sache annehmen, was ihr recht ist, auch wenn sie keine näheren Einzelheiten darüber wissen möchte.

`Schüsse am Schiffercafé` fing sehr spannend an, doch später fand ich es manchmal etwas verwirrend. In den unterschiedlichen Handlungssträngen trifft der Leser gleich auf mehrere Täter und Opfer, sowie auf die rumänische Mafia.

Einiges bezieht sich auf den Vorgängerband, den ich zwar gelesen, aber die Handlung nicht mehr genau im Kopf hatte. Deswegen wäre es von Vorteil, wenn man `Tod am Schwedenkai` vorher lesen würde.

Ansonsten war `Schüsse am Schiffercafé` spannend und ließ sich gut lesen, und ich nehme an, dass es einen weiteren Teil geben wird, weil noch nicht alles geklärt ist.


                             



                                          

Mittwoch, 9. November 2022

Rezension: `Tod am Schwedenkai` von Jochen Bender

 

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Gute Krimi- Unterhaltung!!









Kommissarin Frauke Knoop ist total aufgeregt. Heute soll ihre große Liebe Roland zu ihr nach Kiel ziehen und bei ihr wohnen. Kurz vor seiner Anreise wird sie jedoch zu einem neuen Fall an der Schwedenfähre gerufen. Eine junge Frau wurde in ihrem Auto ermordet aufgefunden.

Es stellt sich heraus, dass es sich um die Gattin des attraktiven Zahnarztes Dr. Behrend handelt. Als die Polizei im Umkreis der Toten ermittelt, kommt so einiges über die merkwürdige Beziehung des Paares zum Vorschein.

Auch mit Fraukes Liebesleben läuft nicht alles so, wie sie es sich vorgestellt hat. Dass Roland Polizist war, ist ihr bekannt, aber nicht, was er ihr vor seinem Umzug alles verschwiegen hatte. Sie weiß nicht, ob sie mit diesem neuen Wissen die Beziehung fortführen kann.

`Tod am Schwedenkai` fing ziemlich spannend an, später driftete die Story ein wenig ab und es wurde manchmal etwas undurchsichtig. Trotzdem ließ sich das Buch sehr flüssig lesen und hat mich gut unterhalten.


                                               


Samstag, 11. Januar 2014

Rezension : `Und dein Lohn ist der Tod` von Erasmus Herold

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Abgründe in Gütersloh !!










Der neueste Krimi von Erasmus Herold führt uns nach Gütersloh, einer Stadt in Westfalen.
Am Anfang des Buches war ich durch die vielen Namen der Mitwirkenden erst etwas verwirrt , aber das hat sich nach wenigen Kapiteln doch schnell geklärt.

Die Ermittler Sarah und Achmed werden zu einem Mordfall gerufen; eine junge Frau in Nachtwäsche wird, weit ab von ihrer Wohnung, erschlagen aufgefunden.
Dass dieser Fall einen ganzen Rattenschwanz an Toten hinter sich her zieht, ahnen sie da noch nicht.
Es geht um ein Unternehmen, um Rache, um Intrige und Hass, doch die Zusammenhänge  bleiben für den Leser bis zum Schluss ziemlich im Dunkeln.

  Der Krimi besteht aus kurzen Kapiteln mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, die jedoch trotzdem übersichtlich bleiben.
Erasmus Herold  hat einen spannenden Plot erschaffen mit raffiniert ausgedachten Wendungen.
 Für den  Leser werden immer wieder falsche Fährten ausgelegt,  die sich erst zum Ende hin entwirren.
 Die Charaktere sind sehr vielschichtig und besonders sympathisch und lebendig lässt er die beiden Ermittler erscheinen; ich hatte ein genaues Bild von ihnen im Kopf. 

 Durch den flüssigen Schreibstil, gepaart mit einer Handlung, die bis zum Schluss undurchsichtig erscheint, bleibt  der Spannungsbogen immer erhalten.
   Obwohl es mir schon  manchmal  ein paar Zufälle zu viel waren und das Ende und somit die Auflösung für mich zu schnell abgehandelt wurden, war das Buch auf jeden Fall ein Lesevergnügen.





Ich danke Erasmus Herold für die Zusendung des Rezensionsexemplares.