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Donnerstag, 22. Januar 2026

Rezension: `Rebecca- Schatten über Buchan Manor` von Astrid Korten

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Düstere Familiengeheimnisse!










Nach einem Überfall, der sie noch immer belastet, zieht Fiona Ross mit ihrem Mann in das alte Schloss seiner Familie, der Campbells. Sie hofft, dort endlich zur Ruhe zu kommen. Doch schon bald hat sie das Gefühl, in den dunklen Gemäuern nicht allein zu sein. Immer wieder hört sie Stimmen, die sonst niemand wahrnimmt. Wer oder was geistert hier herum?

Als Fiona einen alten Zeitungsausschnitt über Rebecca entdeckt, eine Vorfahrin ihres Mannes, von der sie noch nie gehört hat, beginnt sie Fragen zu stellen. Warum wurde in der Familie nie über diese Frau gesprochen? Wer lebte früher in diesem Schloss, und was geschah vor hundert Jahren?

Es lässt Fiona keine Ruhe und sie versucht, herauszufinden, wer die Campbells wirklich waren. Sie stößt auf alte Berichte über Frauenmorde in dem kleinen Ort. Alles deutet dabei auf Baron Campbell hin. War der Urgroßvater ihres Mannes ein Serienmörder?

Parallel dazu lernen wir in einer zweiten Zeitebene Maisie kennen, ein junges Dienstmädchen, das früher bei Baron Campbell arbeitete.

Astrid Korten verbindet Gruselelemente, historische Geschehnisse und die Gegenwart zu einem spannenden Psychothriller, der sich flüssig lesen lässt. Besonders gelungen finde ich die düstere Atmosphäre, die sich von der ersten bis zur letzten Seite durchzieht.

Das Ende hat mich allerdings überrascht, denn einige Auflösungen kamen völlig anders, als ich erwartet hatte.

Wer Lust auf Gänsehaut, Familiengeheimnisse und eine ungewöhnliche Wendung hat, liegt bei  `Rebecca- Schatten über Buchan Manor` richtig.


                                              



Donnerstag, 15. November 2018

Rezension: `Die Melodie der Schatten` von Maria W. Peter

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Thirstane Manor!!



















Schottland, 1837. Bei einem Überfall auf ihre Kutsche kommt die junge Fiona als Einzige mit dem Leben davon. Sie flieht vor den Angreifern und findet bei dem unheimlichen Sir Aidan, dem Besitzer von Thirstane Manor, Schutz. Er gewährt ihr seine Gastfreundschaft, bis jemand von der Familie sie abholen wird.
Das alte Gemäuer ist Fiona unheimlich, zudem gibt es kaum Bedienstete, was sehr ungewöhnlich ist. Nachts ängstigen sie merkwürdige Geräusche, in ihrem Kopf hört sie Melodien und sie sieht dunkle Gestalten- alles Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Dazu kommt der unfreundliche Hausherr, der ihr mit offener Feindseligkeit begegnet. Fiona hat keinen Schimmer, durch was sie sich den Zorn Sir Aidans zugezogen hat. Als sie auch noch hört, dass auf dem Haus ein Fluch liegen soll, trägt es nicht dazu bei, ihre Stimmung zu verbessern.
Wir lernen auch Aidan und die Kämpfe, die er mit seinen inneren Dämonen auskämpft, kennen. Der Leser erfährt einiges aus seinem Leben und auch, was ihn so gegen Fiona aufbringt.
Trotzdem bleibt lange vieles im Dunkeln und manches empfand ich auch schon etwas zu dick aufgetragen. Erst zum Schluss kommt heraus, was es damit auf sich hat und alles bekommt dann einen Sinn.


Ich musste mich erstmal an die etwas schwülstige Ausdrucksweise der Autorin gewöhnen, die ich aus den vorigen Büchern von ihr nicht kannte. 
 Es dauerte eine ganze Weile, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte, weil sie sich lange mit zu ausführlichen und detailreichen Beschreibungen aufgehalten hat.
Die atmosphärisch und düsterere Handlung erinnerte mich an die Schauerromane, die ich als Jugendliche immer gelesen habe.
Wenn man sich jedoch einmal darauf eingelassen hat, ist es eine gruselige, mystische Lektüre, passend für die dunkle Jahreszeit, von der man sich gemütlich im Warmen auf dem Sofa berieseln lassen kann.
                                       



Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag  für die Zusendung des Rezensionsexemplares.