Montag, 16. Februar 2026

Rezension: `Die Erfinderin der Freiheit` von Elke Becker

 

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Geballte Frauenpower!





















Dresden, 1908. In Elke Beckers neuem Roman treffen wir die vier Freundinnen Christine, Amalie, Julia und Lotta. Gemeinsam wollen sie beweisen, dass Frauen auch ohne die Unterstützung von Männern Großes erreichen können.

Christine arbeitet im Sanatorium Lahmann und stellt fest, dass Frauen bei der Körperertüchtigung schnell erschöpfen oder sogar in Ohnmacht fallen. Sie sieht die Ursache im viel zu engen Korsett. Ihre Lösung ist eine kleine Revolution, sie entwickelt den ersten Brusthalter, der Frauen ermöglicht, sich frei zu bewegen und sportlich zu betätigen.
Auch Amalie hat eine bahnbrechende Erfindung gemacht und versucht, diese im Kaufhaus zu verkaufen. Julia wiederum liebt das Sticken und verziert Christines Brusthalter mit feinen Details. Christine und Amalie brennen für ihre Ideen, und alle vier unterstützen sich gegenseitig, wo immer es nötig ist.
Ich habe bereits die `Kölln-Saga` von Elke Becker gelesen und war sehr gespannt auf `Die Erfinderin der Freiheit.` Die Geschichte des Brusthalters ist vielleicht etwas auf der Strecke geblieben, denn der Roman widmet sich stärker dem Leben der Freundinnen und ihrem Zusammenhalt. 
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, und ein Schicksalsschlag bleibt den jungen Frauen leider ebenfalls nicht erspart. Insgesamt ist es ein warmherziger, lebendiger Roman über Mut, Freundschaft und den Wunsch nach Selbstbestimmung.




                                              

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