Montag, 27. Juli 2026

Rezension: `Schlosshotel Fuschl` von Caren Benedikt

 

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Ein packender Familienroman!









Salzburg, 1955. Theresa von Reuschenberg ist mit Leib und Seele Hotelierin, ihr gesamtes Vermögen steckt in ihren beiden Häusern. Ihre Tochter Sophia soll, anders als ihre Schwester Marie, eines Tages die Hotels übernehmen. Doch Theresa ahnt nicht, dass Sophia durch ihre heimliche Beziehung zu dem schwarzen GI James längst andere Pläne hat.

Als Theresas totgeglaubter Bruder Benedikt nach zehn Jahren russischer Gefangenschaft überraschend zurückkehrt, ist die Freude zunächst überwältigend. Doch schon bald kippt die Stimmung: Benedikt fordert seinen Erbteil ein, eine Forderung, die Theresa an den Rand ihrer Kräfte bringt.

Caren Benedikt hat den Roman diesmal als Stand-Alone verfasst, was mir ausgesprochen gut gefällt, weil ich nicht monatelang auf den nächsten Band warten muss. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, bleibt stets dicht am Geschehen und kommt ohne unnötige Längen aus.

`Schlosshotel Fuschl` hat mich sofort gepackt und bestens unterhalten. Liebe, Intrigen, Neid, Eifersucht, finanzielle Probleme und eine ordentliche Portion Dramatik, zusammen mit dem flüssigen Schreibstil, machen es leicht, vollständig in die Handlung einzutauchen.

Im Nachwort erklärt die Autorin unter anderem, dass die berühmte Salzburger Hotelierin Harriet Walderdorff als Vorlage für die Figur Theresa von Reuschenberg diente.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!









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