Mittwoch, 27. Mai 2026

Rezension: `Rosen im Asphalt` von Felicitas Fuchs

 

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Über die Freundschaft!










Linda hat keinen leichten Start ins Leben. Von ihrer Mutter direkt nach der Geburt im Hamburger Krankenhaus zurückgelassen, wächst sie bei der Großmutter, in Heimen und Pflegefamilien auf. Geld ist immer knapp, Zuneigung selten. Zur gleichen Zeit kommt in Köln Irmi zur Welt. Auch sie erlebt keinen behüteten Anfang. Ihre Mutter kämpft mit schweren Depressionen und sieht sich außerstande, für ihr Kind zu sorgen. Irmi wird zu Verwandten nach Holland geschickt und kehrt Jahre später in ihre wohlhabende Familie zurück, in der es ihr materiell an nichts fehlt. Doch sie spricht kaum Deutsch, fühlt sich fremd und findet nur schwer ihren Platz.

Trotz ihrer völlig unterschiedlichen Herkunft kreuzen sich die Wege der beiden Mädchen. In der Schule werden sie zu engen Freundinnen und ihre Freundschaft überdauert Jahrzehnte. Sie teilen Glück und Schmerz, erleben Liebe, Trennungen, Verluste und Neuanfänge, und nichts kann sie wirklich trennen, selbst große räumliche Distanz nicht. Linda und Irmi sind starke Frauen, jede auf ihre eigene Weise, geformt durch Schicksalsschläge und Lebenshürden.

Die Autorin erzählt die Lebenswege dieser beiden Frauen mit viel Einfühlungsvermögen und Spannung. Der Roman begleitet sie über viele Jahrzehnte und besonders gelungen ist die wechselnde Perspektive, die den Leser immer wieder neu in die Gefühlswelt der beiden eintauchen lässt. Mich hat die Geschichte schnell fasziniert, gerade weil sie so authentisch, bewegend und und lebensnah erzählt wird.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für `Rosen im Asphalt.`












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