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Mittwoch, 10. Mai 2023
Rezension: `Mademoiselle Eiffel und der Turm der Liebe` von Sophie Villard
Freitag, 5. Mai 2023
Rezension: Oberkill- No-name girl` von Astrid Korten und Eva Maria Silber
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Brillanter Psychothriller!!!
Ein Mädchen wird vermisst, und es ist nicht das erste, das in den letzten Jahren verschwunden ist. Polizeihauptkommissarin Mo Celta und ihr Kollege Nico Braun von der Kripo München hoffen, dass sie das Mädchen finden, bevor es, wie all die anderen, für immer verschwindet.
Mo Celta geht dieser Fall besonders zu Herzen, denn ihre Schwester ist seit vielen Jahren verschwunden, und niemand weiß etwas für ihren Verbleib.
In einem anderen Handlungsstrang erleben wir einen Jungen, der von seinem Vater nur Sohn genannt wird. Er lebt seit Jahren völlig isoliert, und alles was der Vater sagt, ist Gesetz. Ansonsten gibt es verschiedene Strafen. Als der Vater tagelang nicht nach Hause kommt, traut Sohn sich zum ersten Mal alleine raus und macht sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Dabei trifft der unbeholfene Junge auf die Ausreißerin Peggy, die auf der Straße lebt. Sie ist sehr interessiert an ihm, denn sie hat gesehen, dass er Unmengen an Geld in seinem Rucksack hat und nicht weiß, was er da für einen Schatz mit sich herumschleppt.
Astrid Korten, diesmal in Zusammenarbeit mit Eva Maria Silber, hat wieder einen mega spannenden Thriller geschrieben.
Die Leser erfahren nach und nach, was es mit Sohn auf sich hat. Das Autorinnenduo blickt tief in menschliche Abgründe, die erschütternd sind. Das grausame Verhalten des Vaters ist unfassbar.
Anfangs hielt ich die Story für sehr weit hergeholt, für vollkommen unrealistisch. Und nach und nach kamen mir immer wieder reale Fälle in den Kopf, denen allesamt solche Taten zugrunde liegen. Und auch im Nachwort werden Ereignisse erwähnt, die einen nicht länger zweifeln lassen, dass diese Geschichte sich genauso abgespielt haben kann.
Verstörender, düsterer und nervenaufreibender Psychothriller, den ich gerne empfehle!!
Dienstag, 2. Mai 2023
Rezension: `Stirb Schwesterlein` von Jutta Maria Herrmann
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Gelungener Psychothriller!!!
Nele hat sich bei einem Event total in den attraktiven Fotografen Severin verguckt. Auch er scheint interessiert zu sein und es kommt zu einem Treffen. Ihre Schwester Jella warnt sie allerdings vor dem Mann, was Nele nicht versteht, denn Jella kennt ihn nicht. Oder doch?
Als Neles Vater überraschend stirbt, findet sie in seinem Nachlass Unterlagen, deren Inhalt sie sich nicht erklären kann.
Was haben ihr Vater und ihre Schwester vor ihr verborgen?
Als in der Nähe eine Frauenleiche gefunden wird, holt die Vergangenheit Nele ein. Ist sie schuld am Tod ihrer Schwester?
Bei ihren Nachforschungen findet Nele Dinge heraus, die vielleicht besser im Verborgenen geblieben wären und begibt sich unwissentlich in große Gefahr. Anscheinend hat sie in ein Wespennest gestochen und kann bald nicht mehr kontrollieren, was alles passiert. Kann es sein, dass Neles Wahrnehmungen und Erinnerungen sie jahrelang getäuscht haben? Severin steht ihr zur Seite, doch im Hinterkopf hat Nele immer die Warnung ihrer Schwester im Kopf. Wem kann sie überhaupt noch trauen?
Jutta Maria Herrmanns neuer Psychothriller konnte mich von Anfang an direkt begeistern. Zuerst geht es ganz gemächlich zu, doch dann nimmt die Story rasant an Fahrt auf.
Ich habe mit dem, was dann passiert, so nicht gerechnet, und diese überraschenden Entwicklungen lassen den Spannungsbogen stetig steigen.
Klare Leseempfehlung für `Stirb Schwesterlein!`
Samstag, 29. April 2023
Rezension: `Die Macht der Wölfe` von Horst Eckert
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WOW!! Wieder ein Pageturner!!!
Melia Adan, die angehende Chefin der Düsseldorfer Kripo, wird von ihrem Vater um einen Gefallen gebeten. Die Bundeskanzlerin höchstpersönlich hat ein Problem, bei dem Melia ihr helfen soll.
In einem anderen Handlungsstrang bekommt der erfolgreiche TV Moderator Christoph Urban das besondere Angebot, eine eigene Partei zu gründen. Einflussreiche Leute sichern ihm ihre Unterstützung zu und wollen mit ihm die neue Marke #teamurban ganz groß aufbauen.
Doch erst spät merkt er, dass der Preis dafür viel zu hoch ist.
Hauptkommissar Vincent Veih hat es diesmal mit Leichenteilen, die auf einer Baustelle gefunden wurden, zu tun. Außerdem muss er sich Gedanken um seine Zukunft bei der Dienststelle machen.
Horst Eckert hat wieder einen atemberaubenden und brandaktuellen Politthriller mit brisanten Themen geschrieben. Die Fälle sind sehr komplex und greifen alle ineinander. Es dreht sich um Intrigen, Mord, politische Verwicklungen, Erpressung, Manipulation und um Machtdemonstrationen.
Wie auch bei den drei vorangegangenen Bänden war ich schon nach wenigen Seiten gefesselt.
Spannende kurze Kapitel, inzwischen liebgewonnene und auch neue interessante Charaktere.
Man kann mit diesem Band einsteigen, doch wenn man die vorigen Bände nicht liest, entgeht einem ein Lesevergnügen.
Freitag, 21. April 2023
Rezension: `Totes Moor` von Lars Engels
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Spannendes Debüt!!
Kommissar Janosch Janssen kehrt seiner Mutter zuliebe in seine Heimatstadt Grimbach zurück. Als Spaziergänger im Moor eine Leiche entdecken, ist er sicher, es handelt sich um seine Jugendliebe Mathilda Nolte, die vor Jahren verschwand.
Doch seine neue Chefin Diana Quester kann ihn nicht ausstehen und will ihn bei den Ermittlungen nicht im Team haben. Janosch mag sie genauso wenig, denn er gibt ihr die Schuld am Tod seines Vaters.
Trotzdem möchte er unbedingt wissen, was mit Mathilda damals passiert ist. Nachdem er einfach allein recherchiert und dabei einiges herausfindet, kann Janosch seine Chefin doch überzeugen, ihn wieder ins Team zu nehmen.
Was im Endeffekt bei den Ermittlungen herauskommt, ist ein undurchsichtiges Geflecht von Tätern und Opfern, das es zu entwirren gilt.
Mir hat der Debütkrimi von Lars Engels gut gefallen. Janosch, der von seiner Chefin immer niedergemacht wird und sich trotzdem nicht entmutigen lässt, hat meine Sympathie gewonnen. Auch die anderen Charaktere sind facettenreich und interessant angelegt.
Obwohl kein Blut fließt und es keine reißerischen Szenen gibt, hat der Krimi die nötige Spannung, um den Leser zu fesseln.
Ganz klare Leseempfehlung von mir, und ich freue mich auf weitere Ermittlungen mit Janosch Janssen.
Donnerstag, 20. April 2023
Rezension: `Die Zeit der Tyrannen` von Ellin Carsta
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Spannender siebter Band!!
Ein neuer Band der Falkenbach- Saga ist für mich immer wie ein Familientreffen. Inzwischen kennt man die Verhältnisse genau, weiß um die jeweiligen Geheimnisse und ist gespannt, was als nächstes passiert.
In `Die Zeit der Tyrannen` merkt zum ersten Mal auch Paul Friedrich, dass er an seine Grenzen stößt. Plötzlich ist der Name `von Falkenbach` kein Garant mehr dafür, dass sich alles nach seinen Vorstellungen bewegt und Menschen beliebig manipuliert werden können.
Er versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Gustav und Leopold an die Front müssen, doch sein Einfluss beginnt immer mehr zu bröckeln.
Irma hat für ihr eigenes Leben und das ihrer Kinder eine Entscheidung getroffen, die Leopold gar nicht schmeckt.
Carla entpuppt sich plötzlich als wirklich toughe Frau, womit sie selbst Gustav überrascht.
Durch ihren Umgang begibt Wilhelmine sich und ihre ganze Familie in große Gefahr.
Ferdinand hat endlich einen Weg gefunden, seinen Bruder Johannes offiziell bei sich wohnen zu lassen.
Aber natürlich ist das nur ein kleiner Überblick, denn es passiert noch einiges mehr.
Mir hat der siebte Band wieder gut gefallen, und ich warte gespannt auf den nächsten. Ich mag ja nicht gerne so dicke Bücher, aber bei den Falkenbachs dürften es ruhig ein paar Seiten mehr sein, ohne dass es langweilig wird.
Samstag, 15. April 2023
Rezension: `Der Morgen` von Marc Raabe
Bei einem Verkehrsunfall wird auf einer Pritsche, scheinbar durch Zufall eine Frauenleiche entdeckt. Quer über ihren nackten Körper eine Anschrift, geschrieben mit Blut.
Was das zu bedeuten hat soll der Ermittler Art Mayer herausfinden. Die junge Polizistin Nele Tschaikowski wird ihm dabei zur Seite gestellt, was ihm zuerst gar nicht passt. Doch schon bald bilden sie zusammen ein wirkliches Team.
Kurz nach dem Fund der Leiche wird eine weitere tote Frau gefunden, eine andere bekannte Frau wird entführt, und im Netz kursieren verschiedene Videos, auf denen die Opfer kurz vor ihrem Tod zu sehen sind.
`Der Morgen` ist der Auftakt zu einer neuen Reihe mit dem sympathischen Ermittlerpaar Art Mayer und Nele Tschaikowski.
Der Fälle, die sie zu lösen versuchen, sind ziemlich komplex und undurchsichtig. Überall stößt die Polizei auf eine Mauer des Schweigens. Und die Tatsache, dass sich die Nachforschungen bis in die höchsten Kreise der Politik ziehen, erhöht den Druck auf die Ermittler noch.
Marc Raabes neuer Thriller hat mich nicht so umgehauen wie manche seiner anderen Bücher. Ich fand es diesmal sehr langatmig, teilweise schon fast langweilig. Vieles war doch sehr konstruiert und von weit hergeholt, da fehlte mir die richtige Spannung. Sicher hätten 100 Seiten weniger die Story um einiges interessanter gemacht.
Samstag, 8. April 2023
Rezension: `Ostseenebel` von Eva Almstädt
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Wieder mal ein Krimi- Highlight!!
`Ostseenebel` ist inzwischen Pia Korritkis 18. Fall, und diesmal wird der Bürgermeister des Ortes erschlagen an einem Koi Teich gefunden. Bei den Ermittlungen findet Pia heraus, dass der Mann eine Menge Feinde hatte, doch wer hasste ihn so, dass er ihn erschlug?
Als Alva Dohrmann, die Frau die ihn gefunden hat, plötzlich verschwindet, gerät Pia leicht in Panik, denn sie fühlt sich verantwortlich für die Frau. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden. Handelt es sich um die verschwundene Zeugin?
Eva Almstädt hat mich auch mit dem neuesten Fall für Pia Korritki wieder total begeistert. Ich liebe diese ruhigen Krimis, in denen es viel um Ermittlungsarbeit geht. Die Autorin ist in den Jahren ihrem Stil immer treu geblieben, was mir gefällt. Diesmal ist es für den Leser schwer, auf den richtigen Täter zu tippen, es gibt zahlreiche Wendungen und falsche Fährten, auf die Eva Almstädt uns lockt. Jede Menge Menschen haben sich verdächtig gemacht und viele hatten einen guten Grund, den Bürgermeister zu hassen.
Das richtige Verhältnis aus Spannung, unvorhersehbaren Ereignissen und einem überraschenden Ende macht für mich einen guten Krimi aus!
Dienstag, 4. April 2023
Rezension: `Feinde` von John Grisham
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Gut gegen Böse!
Biloxi, Mississippi. Es geht um die beiden Jungen Keith und Hugh, die in den 60er Jahren als Freunde viel zusammen unternehmen. Doch während Keiths Vater sich für Gesetz und Ordnung einsetzt, wird Hughs Vater zum größten Gauner. Beide Söhne treten später in die Fußstapfen der Väter, was ihre Freundschaft nicht aushält.
Der neue Grisham Roman beginnt sehr langatmig, ich musste mich fast durch die Seiten quälen.
Ungefähr bis zur Hälfte des Buches reihen sich viele Geschehnisse einfach aneinander, ohne dass eine besondere Spannung bei mir aufkam. Es geht um die Geschichte der Stadt Biloxi und ihre Einwohner, doch sicher hätte Grisham das viel kürzer hinbekommen.
Dazu wurden Unmengen an Personen vorgestellt, und auch da hätte es sicher die Hälfte getan.
Zwischendurch gab es immerhin ein paar spannende Szenen vor Gericht, die mich sofort an alte Grisham Romane erinnerten und mich weiterlesen ließen.
Wenn man bis zur Mitte durchgehalten hat, wird man allerdings belohnt, und Grisham Fans kommen doch endlich auf ihre Kosten. Ich würde sagen, Grisham hat gerade nochmal die Kurve gekriegt und mich ab da bis zum Ende hin so richtig gepackt.
Trotzdem ist es durch den langatmigen Anfang wirklich nicht sein bester Roman.
Montag, 3. April 2023
Rezension: `Die Löwin vom Tafelberg` von Inès Keerl
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