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Kein Carter, wie man ihn erwartet!
Samantha ist erleichtert, als ihr gewalttätiger Ehemann zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt wird. Doch selbst im Gerichtssaal droht er ihr, ganz egal wohin sie flieht, er wird sie finden.
Mit einer hohen Abfindung aus seinem Vermögen beginnt Samantha ein neues Leben unter neuer Identität. Als Mary Smith zieht sie immer wieder um, verwischt ihre Spuren und versucht, endlich frei zu sein. Und schon bald tritt ein neuer Mann in ihr Leben, der nicht nur charmant, sondern auch extrem wohlhabend ist.
Dieser Thriller von Chris Carter unterscheidet sich deutlich von seinen bisherigen Werken. Es ist es sein erster Stand‑Alone, also kein Teil der Hunter‑Reihe. Die erste Hälfte erinnert stark an einen John‑Grisham‑Roman. Gerichtsverhandlung, juristische Feinheiten und minutiös geplante Fluchtstrategien. Im zweiten Teil verwandelt sich die Geschichte in ein psychologisches Spiel, das Marys neues Leben ausleuchtet und nach und nach offenbart, was sie wirklich vorhat.
Es gibt keine grausamen Morde, kein Blutvergießen und immer wenn man glaubt, den Verlauf der Handlung zu kennen, schlägt die Story eine völlig unerwartete Richtung ein.
`Du kriegst mich nicht` ist ein ungewöhnlicher Carter‑Thriller, der eigentlich eher ein Roman oder Krimi ist, und ich könnte mir vorstellen, dass viele Leser vor allem die erste Hälfte zu langatmig finden.
Auch mich konnte einer meiner Lieblingsautoren diesmal nicht so wirklich überzeugen, weil mir insgesamt die nötige Spannung fehlte.


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