Mittwoch, 22. Juli 2026

Rezension: `Die Psychiaterin` von Freida Mc Fadden

 


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Spannend mit kleinen Schwächen!







Die Psychiaterin Dr. Adrienne Hale wird seit Jahren vermisst, und nun steht ihr Haus zum Verkauf. Auf dem Weg zur Besichtigung gerät das junge Ehepaar Tricia und Ethan in einen heftigen Schneesturm. Sie erreichen das abgelegene Anwesen zwar rechtzeitig, sind aber gezwungen, dort zu übernachten. Als Tricia das Haus etwas erkundet, stößt sie auf einen versteckten Raum voller Kassetten, offenbar Mitschnitte von Adriennes Therapiesitzungen. Neugierig beginnt sie zu hören, in der Hoffnung, Hinweise auf das Verschwinden der Psychiaterin zu finden.

Ich lese Freida McFadden sehr gern, doch dieses Buch hat mich nicht ganz so restlos überzeugt wie andere Werke von ihr. Der Schreibstil ist gewohnt packend, und die bedrückende Atmosphäre des alten Hauses funktioniert hervorragend. Mit jedem Kapitel und jeder abgehörten Kassette ändert sich die Sichtweise und parallel dazu erfahren wir in Rückblenden die Geschehnisse aus Adriennes Sicht.

Allerdings wirkt die Geschichte stellenweise sehr konstruiert und einige Wendungen sind so übertrieben, dass die Glaubwürdigkeit leidet.

Trotz dieser Schwächen bleibt die Story fesselnd, und McFadden versteht es wie immer, Kapitel so zu enden zu lassen, dass man weiterlesen muss. Das Ende hat mich überrascht, auch wenn ich im Nachhinein erkannt habe, dass manche Hinweise mich darauf hätten stoßen können.

Eine Leseempfehlung gibt es natürlich trotz kleiner Kritikpunkte!

                                        








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