Freitag, 19. März 2021

Rezension: `Das Grand Hotel- Die mit dem Feuer spielen-` von Caren Benedikt

 


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Es geht spannend weiter im Grand Hotel!!









Der zweite Teil der Grand Hotel- Saga führt den Leser wieder  abwechselnd nach Binz auf Rügen oder nach Berlin. 

Bernadette von Plesow hat den Tod ihres Sohnes noch nicht verwunden, sie fühlt sich kraftlos und müde. Sie ist froh, als Josefine sich entscheidet, ihr im Grand Hotel zur Seite zu stehen. Als unerwartet ein unehelicher Sohn ihres Schwiegervaters auftaucht, sieht sie große Gefahr für sich und ihre Familie. Denn niemand weiß von dem dunklen Geheimnis, das sie erst nach dem Tode ihres Ehemannes erfahren hat. Das Auftauchen dieses Mannes könnte alles zerstören, was Bernadette und ihre Familie sich aufgebaut haben.

In Berlin geht Constantin weiter seinen zwielichten Geschäften nach, obwohl er eigentlich von Rachegelüsten getrieben, nur für den Tod seines Bruders Vergeltung üben will. Dazu hat er sich einen perfiden Plan ausgedacht.

Die Charaktere waren im ersten Band nicht unbedingt sympathisch, das hat sich jetzt geändert. Bernadette wird etwas weicher, Josefine weiß endlich, was sie will, und sogar Constantin bekommt manchmal menschlichere Züge. Marie hat sich von dem verhuschten Zimmermädchen zu einer selbstbewussten Hausdame im Hotel Astor hochgearbeitet.

Es gibt natürlich wieder einige Unstimmigkeiten innerhalb der Familie, aber auch die Liebe kommt im Grand Hotel nicht zu kurz, und sogar in Berlin sieht es nach einer Romanze aus.


Der zweite Teil des `Grands` hat mir wieder gut gefallen. Man kann es allein lesen, da viele Dinge aus dem vorigen Teil erklärt werden, doch würde ich immer dazu raten, mit dem ersten Band zu beginnen

Mir haben die Passagen aus Binz besser gefallen als die Kapitel aus Berlin. Die  bildhafte Beschreibung von Binz hat bei mir wieder die Sehnsucht nach dem Meer geweckt. Ich war noch nie auf Rügen, aber möchte nach dieser Lektüre zu gerne einmal dort hinfahren. Wenn ich auf der Seebrücke spazieren gehe, erwarte ich natürlich auch, den Akkordeonspieler zu treffen.



                                                                          



Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

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